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Sonnabend, den 18. September 1926.

deutschen Schüßen noch in bester Er­te 1816 fielen 11 Oktoberfestschießen zeit usw.), sodaß erst heuer die 100. fann. Aus diesem Anlaß hat die Das diesjährige Oktoberfestschießen, September bis 2. Oftober abgehalten hohe Zahl von Preisen ausgeworfen. eibengattungen. Der älteste Schüze rhält eine stehende, gezierte Fahne. ner Feuerschützengesellschaft anghört mitschießt. Um ein rajches Abwideln Scheiben in Betrieb gesetzt. Montag, tags 10 Uhr, geht vom Rathaus ig weg zur Schießstätte. Zur Teil­

berschießen sind sämtliche deutschen, er Schüßen berechtigt. Programme ungen verjendet tostenlos der erste Eminger, München, Haydnstraße 12.

ofales.

Stadtverordnetenversammlung findet September 1926, nachmittags 5 Uhr,

g:

igungssteuer. 2. Gesuch des Alice: ng eines weiteren Zuschusses zur für 1925. 3. 3ujagwohnungsbau ung von Baudarlehen an die Bau ebernahme eines Teils der Miete. gen für Wohnungslose an der Mar­er Zehntscheuer zum Polizeiamtsge Straßentoftenbeiträgen für Edhäuser

s Uihlein für die Grünbergerstraße, n für die Friedrichstr., c) des Peter

8. Bergebung von Arbeiten und

td Verlegen von Flur- und Wand­ule, b) Errichtung von 2 weiteren jung der Fahrbahn in der Bahnhof­traße und Westanlage, d) Straßen­g von Elektrokarren, e) Straßen: eines automobilen Sprengwagens. Aufgabe einer Städtereklame auf ng eines Flutgrabens in der Ge­ndstück des Gas- und Wasserwerks, hlag vorgesehenen Kredite für Gas: d) Verlegung der Brecheranlage im

ß der Straßen Am Kugelberg, der

e und der neuen Straße zwischen Landmannstraße an das Stromver eines Dienstwohngebäundes für den itätswerke, g) Veranstaltung eines

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und in jedem Ort und in

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nem Rüden, so wird mit ahr feien.

ir die betr. Verleumder it geben kann, sich zu

Kinderfestes; hier: Bewilligung eines Kredites von 750 Mart 10. Strompreise im Stadtgebiet. 11. Schulhausneubauten. 12. Erlaß einer Polizei- Verordnung über die Abhaltung der Frühjahrs- und Herbstmärkte in Gießen. 13. Die Frühjahrs­und Herbstmärkte; hier: den Ausbau der elektr. Licht- und Kraft­anlage auf dem Oswaldsgarten. 14. Gesuche um Erlaubnis zum Betriebe einer Schantwirtschaft: a) des Ludwig Klingler zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Weftanlage 39( früher Hotel Groß­herzog), b) des Bädermeisters Karl Schneider zum Kaffeebetrieb und Ausschant alkoholfreier Getränke im Hause Kaiserallee 20 ( früher Bäderei Faß), c) des Georg Erhard zum Schantwirt schaftsbetrieb im Hause Marburgerstr. 34, d) des Georg Träntner jum Schantwirtschaftsbetrieb im Hause Walltorstr 28 3um Schwanen", e) des Karl Röfinger zum Schantwirtschaftsbetrieb im Hause Frankfurterstr. 7( Hessischer Hof), f) der Wilhelm Kraushaar Wwe, zum Schankwirtschaftsbetrieb im Hauſe Lud­wigstraße 55( Stadt Wetzlar).

ubel wurden wir dort empfangen, schossen. Rasch wurde die Mu­aufgeladen. Dann gings wieder hs Feuer zum Lazarett und Mus ere Schweinehund war besiegt! 1918 wurde ich nach zehntägigem Infanterielinie abgelöst und kam ry an der Maas. Da ich zu er mlangen Weg zur Progenstellung übernachtete ich in der Batterie,

Küchenwagen zurückzufahren. Die stand direkt links des Ortsaus ere etwa 1% Kilometer weiter durch ein dazwischenliegendes 1. November schichte der Ameri­

Der Zug schoß Sperrfeuer. Ich en Morgengruß und achtete nicht war und eigentlich als A. V. O atte. Als sich das Feuer aber

uer steigerte, sprang ich doch zu als ältester anwesender Vorge zwar abwesend beim vorderen iden Haubigen. Anfangs waren eichen hochgegangen, später night

* Von der Universiät. Die Theologische Fakultät unserer Landesuniversität hat den Professor der Theologie, Präsident William Douglas Madenzie D.DLL.D. in Hartford( Con.), und den außerordentlichen Professor der Theologie, Lic. theol. Dr. phil. Roland Schütz in Kiel ehrenhalber zum Doktor der Theologie promoviert.

* Ausbau des Schiffenbergerwegs. Die bom Polizeiamt unterm 14. Juli 1926 angeordnete Sperre des Aulwegs entlang der Oberhessischen Werkstätte zwischen Schiffenbergerweg und Riegelpfad wird hiermit wieder aufgehoben.

* Straßensperre. Wegen auszuführender Walzarbeiten werden hiermit folgende Straßen bis auf weiteres für jeg lichen Fahrverkehr gesperrt: a) die Straße am Pfarrgarten vom 9. bs. Mis. und b) der Schiffenbergerweg zwischen Licher­und Bergstraße vom 13. ds. Mis. ab.

Gartenbau- und Elektrizitätsausstellung. Die vom 11. bis 19. September dauernde Gartenbau und Elektrizitätsaus­stellung wurde in den beiden ersten Tagen schon von rund 12 000 Personen besucht; davon entfielen allein auf den Sonntag rund 7000 Besucher. Diese Ziffern zweier Tage sind für die Ausstel= lung sehr beträchtlich. Der Zudrang des Publikums ist ziemlich start. Schulen nehmen geschlossen unter Leitung ihrer Lehrer die Besichtigung vor.

* Herbst- Pferdemarkt. Der diesjährige Herbst- Pferdemarkt finder in unserer Stadt am 29. September auf den Markt­anlagen am Güterbahnhof statt. Mit dem Pferdemarkt ist eine Prämiierung des besten Pferdematerials verbunden, wofür über 2000 Mart seitens der Landwirtschaftskammer, der Stadt und des Pferde- Zuchtvereins zur Verfügung stehen.

* Erweiterung der Autolinie Gießen- Wiesed. Der große Bersonenkraftwagenbetrieb der Gemeinde Wiejed, der zwischen der Gemeinde Wiesed und der Stadt diente, soll jetzt eine Erweite rung erfahren. Die Gemeinde Wiesed wird mit der Gemeinde Alten Bused einen Verkehrszwedverband schließen, durch den die Autolinie zu einer wirtschaftlich sehr bedeutsamen Verbindung ausgestaltet werden soll. In Verbindung damit soll ein neues Auto in der Größe der bisherigen angeschafft werden.

"

Gießener Zeitung"

Fest zusammenhängenden Gigungen find folgende allgemeine Veranstaltungen geplant: Am Samstag, den 18. September, soll der feierliche Einzug der Bundesfahnen vom Bahnhof aus den eindrucksvollen Auftakt bilden, Begrüßungsfeier durch die Ortsgruppe Mainz in der Stadthalle, abends 8 Uhr. An die Begrüßungsfeier schlicht sich ein Kommers an.

Am Sonntag, den 19., Gestalt und Weihe des Bundesban. ners in der Stadthalle. In den Nachmittagsstunden bewegt sich der imposante Feftzug durch die Straßen der Stadt, an dem außer den durch Künstlerhand vorbereiteten Gruppen alle Ver­cine mit ihren Fahnen angemeldet find, schon über 10000 Sänger teilnehmen. An den Zug schlicht sich die Massenlund gebung auf dem Halleplay an, wo Herr Oberregierungsrat Dr. Siegert die Festansprache hält. Da für die sämtlichen Teilneh mer der Raum der Stadthalle nicht ausreicht, werden für die folgenden Veranstaltungen zwei Räume ausersehen. In der Stadthalle fonzertieren nachmittags um 5 Uhr die Sängergaue und Unterbünde des Hessischen Sängerbundes. Sonntag abend Konzert mit Ball in der Stadthalle. Selbst der Montag ist noch für festliche Veranstaltungen in Anspruch genommen, an ihm findet ein Rheinisches Volksfest mit Voltsbeluftigungen und Tanz statt, abends eine Brüdenbeleuchtung, Feuerwerk und Lampion Regatta auf dem Rhein. Möge das erste Bundesfest, das von den maßgebendsten Stellen mit größter Sorgfalt vorbe­reitet wurde, ein Marlstein sein in der Entwicklung des hejsi schen Sängerbundes, zugleich aber auch eine Ermahnung zur Einigkeit in der Förderung deutschen Geistes und deutscher Kul­tur, eine weithin schallende Kundgebung des Deutschtums am Rhein.

* Rußlandreisende. Ein Einzelfall gibt Veranlassung, darauf aufmerksam zu machen, daß in der U. d. S. S. R. vielfach Verbote des Photographierens bestehen. Rußlandreisende,..e photographische Ausnahmen zu machen wünschen, werden daher gut daran tun, sich eingehend über den Umfang dieser Verbote in dem Gebiete, das sie aussuchen oder durchreisen wollen, zu unterrichten und sich nötigenfalls einen Ausweis der zuständigen Stelle zu verschaffen, andernfalls laufen sie Gefahr, sich großen Unannehmlichkeiten auszusetzen.

Aus Nah und Fern.

Röthges( Kr. Gießen). Sier ist die Maul- und Klauen­seuche erloschen. Die Gemarkung Röthges ist aus dem Sperr­gebiet ausgeschieden.

Mainz, 16. September. Auf einer in Frankfurt abgehalte­nen Versammlung des Vorstandes und sämtlicher Obmänner des Hessischen Lehrervereins wurde eine Entschließung einstimmig angenommen, in der vom geschäftsführenden Vorstand gefordert wird, sich mit allem Nachdrud dafür einzusetzen, daß die seit 1874 in Hessen gesetzlich eingeführte Simultanschule durch das neue Reichsschulgesetz nicht gefährdet werde.

1. Hessisches Sängerbundes- Fest in Mainz. Mainz. Die Festordnung zum Bundesfest verspricht ein Er­eignis allerersten Ranges. Nicht nur ein Sängerfest soll ge­feiert werden, sondern eine Kundgebung für deutsche Kunst und Kultur, die in Wort und Lied alle Teilnehmer an die Macht deut­schen Kulturbewußtseins, an die Notwendigkeit der Einigkeit im idealen wie realen Streben erinnert. Außer den mit dem

mehr. Wir blieben, da naturgemäß auch die Fernsprechleitungen zerstört waren, ohne jede Gefechtsmeldung und wußten über die Vorgänge vor uns feinen Bescheid. Wir wußten nur, daß der Feind angegriffen hatte, und schossen Sperrfeuer auf unsere alten Ziele. Dorf und Straße und Gelände lagen unter schwer­stem amerikanischem Sperrfeuer. Durch einige zurückgehende Verwundete erfuhr ich dann, daß der Gegner gleichzeitig mit dem einsehenden Artilleriefeuer überraschend angegriffen habe und auch direkt vor uns zwischen Landres und St. Georges durchgebrochen sei. Es tamen dann auch 2 oder 3 Flüchtlinge unseres vorderen Zuges, die mir meldeten, daß der Amerikaner auch durch die Artillerielinie hindurch sei und den ganzen Zug mit ihrer Ausnahme gefangen habe, wie überhaupt die ganze vordere Artillerie. Er läge bereits etwa 1000 Meter vor meiner Stellung im Walde. Wir erhielten dann auch bald Infanterie­und Maschinengewehrfeuer. Ich hatte bereits das Flieger­abwehr Maschinengewehr in einem Graben, der sich einige Meter vor den Geschüßen hinzog, in Stellung bringen lassen. Dazu ließ ich nun sämtliche am Geschütz entbehrliche Kanoniere mit Karabinern in Schüßenlinie ausschwärmen und verstärfte mein fleines Häuflein durch zurückflutende Mannschaften der Infanterie und Artillerie, wobei ich leider öfter mit der Patole drohen mußte. Es erhob sich jetzt ein lebhaftes Feuergeject mit dem Feind, der vor unserem Widerstandsnest liegen bleiben mußte. Mit meinem restlichen Geschütz eins hatte inzwischen

HELEKOPE

Sandtorte

Befonders beliebt zum Gee u. Wein!

Ocbacken mit Dr. Oetker's Backpulver ,, Backin", Dr. Oetker's feinem Stärkepuder ,, Gustin" und Dr. Oetker's ,, Vanillin- Zucker".

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Pfund Butter, ungesalzen oder gewaschen, 1/2 Pfund Zucker, 4 Eier, Pfund feinstes Weizenmehl, 1/4 Pfund Dr. Oetker's feiner Stärkepuder ,, Gustin", 1 Teelöffel Dr. Oetker's Vanillin­Zucker, 1 Teelöffel Dr. Oetker's Backpulver ,, Backin".

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Zubereitung: Die Butter wird etwas erwärmt und schaumig gerührt a man a Imänlich Zucker und den Vanillin- Zucker hinzu Hierauf 1 Ei Mehl, das vorher mit Gustin und dem Backin gemischt wurde. Ist dies gut v wieder 1 Ei und etwas Mehlmischang, bis die Eier ind die Mischung vi sind. Die Masse wird in eine mit Butter ausgesichene Form geben mittlerer Hitze rund eine Stunde gebacken.- San torte hat sich lange Zei und ist ein beliebtes( rebäck für Tee und Wein Verlangen Sie in den einschl Geschäften die neuen farbig Illustr Rezept

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Ausgabe F f 15 Pfennig, wenn nicht zo Dr. A. Oetker, C cicio.]

haben, gegen Eiusendung von Marken von

Nr. 38.

Hessen- Nassauischer Provinzialstädtetag. Wiesbaden, 17. Geptember. Die Hauptversammlung des Provinzial Städtetages für Hessen- Nassau und Walded wurde heute nachmittag 3% Uhr von dem Borsigenden, Bürgermeister Gulte. Wiesbaden, der zu gleicher Zeit auch sie überaus zahlreich vertretenen Städte herzlichst in Wiesbaden willkommen biek, eröffnet. Nach dem Austausch der üblichen Begrüßunger und Dankesworte zwischen dem Vorsitzenden und den Vertretern der Regierung und Landeshauptmannschaften zu Kassel und Wiesbaden hielt Stadtrat D. Langer Frankfurt seinen Vor­trag Die Selbstverwaltung im Abwehrkampfe".

Wiesbaden. Vor dem Erweiterten Schöffengericht hatten sich der Technifer Herborn aus Geisenheim, feine Mutter und ibre Tochter zu verantworten, weil Herborn falsche Einmarkstüde hergestellt hatte, die die beiden Frauen in Bingen und sonst in Rheinhessen absetzten. Erwerbslosigkeit ist die Ursache des Ver­gchens gewesen, deshalb wurden mildernde Umstände angenom­men. Herborn erhielt ebenso wie seine Mutter zwei Jahre Ge fängnis, Frau Drais erhielt sechs Monate.

Marburg. Im Hinblick auf das im nächsten Jahr zu be= gehende 400jährige Jubiläum der hessischen Lnadesuniversität in Marburg bittet der Universitätsbund Marburg alle Angehöri gen von Hessen in Amerika um Mitteilung der amerikanischen Adressen an die Geschäftsstelle des Universitätsbundes Marburg e. V., Marbrg a. d. Lahn, Landgrafenhaus.

Limburg. In den Tagen vom 26. bis 29. September ver= sammelt sich der Ausschuß der Tagung für christliche Kunst in Limburg. Mit dieser Tagung ist eine Ausstellung für religiöse Kunst verbunden, die am 26. September eröffnet wird.

Limburg. Hier verstarb nach längerer Krankheit der in den Kreisen der Lahnindustrie, bei Arbeitgeber und Arbeit­nehmer hochgeschätzte Gewerberat Otto Meißner.

Usingen. In der Nähe von Usingen, am sogenannten Ka­nonened, stieß der Mechaniker Otto Heß aus Braunfels mit seinem Motorrad gegen ein Auto. Heß wurde von dem Rade geschleudert und erlitt schwere innere Verletzungen, die seinen baldigen Tod herbeiführten.

Gersfeld. Die Autopostlinie Gersfeld- Fladungen ist infolge Unrentabilität eingestellt worden.

Gelnhausen. Am 14. September ist das im Gettenbacher Schlosse des Grafen Gustav zu Ysenburg- Meerholz für die Zwede des Bezirksverbandes Kassel eingerichtete Kinderheim feierlichst eingeweiht worden.

Großfeuer in einem Rhöndorf.

Würzburg, 17. September. In dem Rhöndorf Sandberg am Fuße des Kreuzberges wurden dreißig Häuser mit sieben Reben­gebäuden durch ein Großfeuer vernichtet. Die Bekämpfung des Brandes gestaltete sich infolge des herrschenden Wassermangels äußerst schwierig.

Typhus in Hannover.

Hannover, 17. September. Die Zahl der an Typhus Er frankten belief sich heute vormittag auf 1411. Todesfälle sind 40 zu verzeichnen.

Schröder zum Tode verurteilt. Magdeburg, 17. September. Gegen% 9 Uhr abends, ver­kündete der Vorsitzende, Landgerichtsdirektor Löwental, im Mordprozeß Schröder folgendes Urteil:

Volltreffer erhalten verfeuerte ich noch meine letzte Munition auf den gegnerischen Walde. Wir hatten noch verhältnismäßig geringe Verluste, obwohl wir schweres Fernfeuer erhielten. Die Schüsse gingen alle zu weit, 50 Meter hinter die Stellung ins Dorf, wo sie wahrscheinlich vermutet wurde. Durch Freiwillige hatte ich feststellen lassen, daß ich mit meinen Leuten völlig allein dastand, nach rechis und links in der Luft hing. Der Feind arbeitete sich bereits durchs Dorf in rechte Flante und Rüden vor, während er zum Glüd am Vorgehen in der linken Seite durch eine große, von der Höhe von Buzancy bestrichene Lichtung behindert war war. Dieser Weg war zum Rüdzug noch frei. Als wir nun Infanteriefeuer von rechts erhielten, lich ich das letzte Geschüz sprengen und ging mit meinen Leuten unter Mitnahme des Maschinengewehrs, feiner Munition und unjerer Verwundeter zurüd. Den vorwikig anftürmenden Teddy wiesen wir durch einen fräftigen Gegenstoß, wobei sich besonders die Sergeanten Eichentopf und Slima, der Gefreite Spang und die Kanoniere Klein und Liebing auszeichneten, die fich auch sonst rühmlich hervorgetan hatten, mit Sandgranaten und Bajonett ab.

Wir tamen ohne nennenswerte Verluste durchs Spetzfeuer das allerdings um diese Zeit nachgelassen hatte und unzegeí­mäßig lag, wohl, weil der Gegner seine Artillerie nachzog. Wit nahmen jogar Verwundete, die wir auf unserem Rüdzugsweg antrafen, mit zurüd, darunter auch den schwerverwundeten Major

Der Angeklagte Sch. ist des Raubmordes für schuldig befun den und wird zum Tode verurteilt. Außerdem werden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit aberkannt. Die Mordwaffe wird eingezogen. Wegen schwerer Urkunden­fälschung in Tateinheit mit Betrug wird der Angeklagte zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Von der Anklage der Verleitung zum Meineid erfolgt Freispruch.

Stettin, 17. September. Der Suaptausschuß des Deutschen Städtetages trat am Freitag unter Teilnahme von etwa 200 Städtevertretern unter Leitung des Oberbürgermeisters Boch Berlin in Stettin zusammen.

Geschäftliches.

Jubiläum der Persilwerke in Düsseldorf.

Das weit über die Grenzen unseres Vaterlandes hinaus be­kannte Düsseldorfer Industriewert Henkel begeht in diesen Tagen die Feier seines 50jährigen Bestehens. Am 26. September 1876 legte der Kaufmann Fritz Henkel in Aachen den Grundstod des Unternehmens, das sich in wenigen Jahrzehnten zu einer der größten Firmen der deutschen chemischen Industrie und zu einem Hause von Weltgeltung entwideln sollte. Wasch- und Reini­gungsmittel sind die Haupterzeugnisse der Firma, jene fleinen Pädchen im farbigen Kleid, die in Haus, Küche und Waschraum täglich vielseitige Verwendung finden und die vor allem der Hausfrau gute Bekannte sind. Die Zeit liegt noch nicht fern, wo diese Gebrauchsmittel, ohne tiefere wissenschaftliche Grund­lage, rein handwerksmäßig hergestellt wurden. Die eigentliche Bedeutung des Henkelschen Werkes liegt darin, daß es hier erstmalig unternommen wurde, mit dem Rüstzeug eines hoch­entwickelten chemischen Apparates in das Wesen des Waschens einzudringen und jene für die Hauswirtschaft so wichtigen Er­zeugnisse auf sorgsam erforschter Basis nach rein wissenschaft­lichen Gesichtspunkten aufzubauen. Besonders ist es sein Saupt­erzeugnis, das belannte Waschmittel Persil, das den Ruhm der Firma begründet hat; sein Erscheinen leitete eine vollkommen neue Epoche der Wäschebehandlung ein. Heute ist Perfil in jedem Kulturland ein wohlbekannter Begriff. Seit dem Jahre 1878 befindet sich die Firma in Düsseldorf, wo auch der gesamte Verwaltungsapparat seinen Sitz hat. Tochterfabriken bestehen in Genthin( bei Magdeburg) und Pratteln( Schweiz). Das Aufblühen des Hauses ist Kommerzienrat Sentels persönliches Verdienst. Heute leitet er das Unternehmen, unterstützt von seinen beiden Söhnen, zusammen mit einem größeren Direkto rium. 1876 und 1926 zwischen diesen Jahreszahlen liegt eine Entwidlung, die bedeutsam nicht nur für das Werf Henkel, son­dern auch für die gesamte deutsche Wirtschaft ist.

Berantwortlich: Christian Klein in Gießen.

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Oldenburg, Kommandeur 3. Infanterie- Regiments 108. bei dessen Bataillon ich bis zum vergangenen Abend A.B.D. gewesen war. Jm Verhältnis zu dem heftigen Infanterie- und Artillerica feuer, dem wir ausgejetzt waren, waren unsere Verluste erstaun lich gering. Außer zwei Toten und einigen Berwundeten derer Truppenteile hatte ich bei meinen Leuten nur 2 Ver­wundete. Nach Ablieferung sämtlicher Verwundeter unterwegs im Feldlazarett, fonnte ich mich im Progenlager Beaumont bei Abteilung u. Batterie zurüdmelden: Zugstellung Giorn bis zum Leyten mit Maschinengewehr, Karabiner und Handgranate ge­halten, 1 Geschütz, Bolltreffer, nach Berschuß sämtlicher Munition gesprengt, Berluste des Juges 2 Verwundete. Aus dem Lager tamen dann die Reste des Regiments in die Nähe von Gedar, um frisch ausgerüstet und ergänzt zu werden. Dortjelbst über­raschte uns der 9. November; von dort aus traten wir den Heim­marsch an. Go wet bet 1. 11. 1918 der legte Rampftag der 9. Batterie Felbartillerie- Regiments 502 gemejen. Fr. Mah., D.

Sinnspruch.

Du willst mit nüchternem Verstand Das Göttide beweisen.

Das heißt, nach einem Fabelland Auf Eisenbahnen zeifen.

D. D. Leignez.