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Sonnabend, den 17. Juli 1926.

asel Gießener Zeitung" n

des Evangeliums u. a.

Am 1. August trat ein aus allen 3 Kollegien ge= bildeter großer Ausschuß" zusammen, der auf der Grundlage des fürstlichen Gutachtens die Beratungen zu Ende führen sollte. Da legten die faiserlichen Kom­miſſare dem erstaunten Reichstag plößlich eine bisher zurüdgehaltene Snitruttion por, ole ihnen verbot, irgend einen Beschluß gutzuheizen, der dem alten Herkommen in Lehre oder Gebräuchen" zuwider sei, und die das Wormser Editt aufs neue einschärfte.

Diese Erklärung rief unter den versammelten Ständen große Erregung hervor; der Hauptzwed des Reichstags schien in Frage gestellt, viele entschlossen sich zur Abreise, die Erzherzog Ferdinand mit Mühe ver­hinderte.

sen, dem Kaiser und Papst zum Trok für das Evange-| noch weiter: Aufhebung der Bettelorden, freie Predigt lium durch Wort und Tat einzutreten. Ueber ihren Wappen, die an den Toren ihrer Quartiere in Speyer angebracht waren, las man die Worte: Verbum dei manet in aeternum( Gottes Wort bleibt in Ewigkeit). Da man ihren Bredigern Spalatin, Agricola und Adam Brother Butritt zu den Kirchen der Stadt verbot, predigten sie unter großem Bolles täglich unter freiem Himmel. Fürsten, Adelige und zahlreiche Geistliche nahmen an diesen Gottesdiensten teil. Ja Daß unter dem Einfluß der beiden genannten Für ften die Gutachten der drei Ausschüsse nicht im Sinne der faiserlich- päpstlichen Richtung abgefaßt wurden, liegt auf der Hand. Die Vorschläge der fürstlichen Kommission, der u. a. die Bischöfe von Straßburg und Freising, sowie Landgraf Philipp und der Markgraf von Baden angehörten, waren in vermittelndem Sinne gehalten; Priesterehe und Laientelch erklärte man für empfehlenswert; ,, man wollte es frei stellen, das Abend­mahl unter einer oder beiden Gestalten zu empfangen; man wollte dem Kaiser vorstellen, daß es für die Prie ster besser wäre, in ehelichem Stande zu leben, als mit übel berüchtigten Personen Haus zu halten." Fasten und Beichtzwang wollte man ermäßigen, die 7 Satra­mente und die lateinische Messe beibehalten, während die Schriftverlesung in deutscher Sprache für wünschens­wert erflärt wurde. Gottes Wort jolle nach rechtem, wahren Verstand, nach Auslegung der von der christ­lichen Kirche angenommenen Lehrer gepredigt werden"; dabei machte man den echt evangelischen Zusatz, daß eine Schrift immer durch Vergleich mit anderen Schriftstellen zu erklären sei! Man sieht, wie selbst der hohe fatho­lische Klerus von reformatorischen Gedanken erfüllt war; die Glaubensspaltung schien damals, 9 Jahre nach Luthers Thesenanschlag in Wittenberg, noch nicht un­überbrüdbar zu sein. Es ließ sich denken, daß ein glücklich getroffenes nationales Verständnis die Anfänge der Zwietracht vielleicht doch wieder beseitigen würde."( Rante.) ini sur moihin

imo Die Forderungen des städtischen Ausschusses gingen

Dr.Oetker

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Drum wählt ihn oft zum frohen Sdimanse. Und reizvoll ist's, mit frischen Früchten Ihn nett und zierlich anzurichten." Unter den zahlreichen Anerkennungen aus Hausfrauenkreisen befinden sich 190 oft reizende Verse. Der vorstehende ist eine Probe davon.

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nicht zu haben, gegen Ein- Dr. A. Oetker, Bielefeld

Toid simultan non matomo

o Wer mich bekennet. salsaf

majt d99 Bon Erwin Gros.

Jm Biedermannston sprach der Schultheiß seine Genug tuung aus, daß Hans Heeger gekommen sei; er, der Schultheiß, hätte nicht so recht daran geglaubt. Wenn Hans aber ihnen zu Willen wäre, so wäre alles in Ordnung, und man hieße ihn mit Freuden willkommen.

Da stieg zum ersten Male der Gedanke in Hansens Scele auf, welche Stellung Sybill wohl in dieser Sache einnehmen

werde.

Darum fragte er den Schultheiß: Was werden denn eure Frau und eure Tochter sagen? Sie sind doch im lutherischen Glauben geblieben. Werden sie nicht dagegen stemmen, wenn ich wirklich werden würde wie ihr?" dan didoa

Der Schultheiß Peter Michel brach in ein Lachen aus, das herzlich klingen sollte, leider aber nicht recht geriet: Was meine Frau Margarete angeht, so ist das ja einerlei, was sie meint. Denn warum? Ihr wollt die Sybille heiraten und nicht meine Frau. Die Sybille aber, die Augen hat sie sich all die Tage aus dem Kopf gegreint; ei, das Mädchen wird mir vor Freude ganz närrisch, wenn ich ihr sage, du kannst deinen Schatz' heira ten, wann du willst."

Der Amtmann und seine Frau beteiligten sich nur wenig am Gespräch, sie waren etwas zerstreut und horchten zuweilen nach dem Nebenzimmer. Plötzlich tat sich dessen Türe auf, und im Rahmen erschien seine Exzellenz, der Freiherr Franz Adolf Diet­rich von Ingelheim, Präsident vom Kammergericht des heiligen römischen Reiches deutscher Nation.

Er war, von einem Reitknecht begleitet, von Wetzlar ge­tommen, um mit eigenen Augen zu sehen, wie man die von ihm geplante Kirche zerstört habe. Er weilte also gewissermaßen ,, incognito" im Amtshause, wollte noch am Sonntagsnachmittage wieder zurückkehren.

ol Der Amtmann und seine Frau samt dem Schultheißen be grüßten Seine Erzellenz mit großer Demut. Auch Hans ver neigte sich tief; ihm wurde immer beklommener zumute. Nun

nuda Nr. 29.

Sommibend, ben 17. Juli

andten und eher deien Umschwung eines arme, in erfrischende Lauheit m m abendlichen Lufthauch, Der U Gemüt empfindsam und aufnäh Abendstimmung. Ueberall, wo die Blätterigem Baumschmud gezielt f des Laubes den" grellen Glanz des mandelt jeine wehtuende Aufdrin freundlichen Schimmer, durch den Zauber eines Wunderlandes geb in diefer dämmernden Bemeilen fint he oft mit den ge lagen Berwehte Klänge fingen d

Das Ergebnis des Speyerer Reichstags ist von der Geschichtsforschung verschieden beurteilt worden. Die einen sehen darin die gesegliche Grundlage der Ausbil­dung der deutschen Landeskirchen, die anderen einen Verlegenheitsausweg, der über die Schwierigkeiten der Gewiß augenblidlichen Lage hinweghelfen sollte. wurde durch den Reichstag die Entscheidung einſtweilen nur vertagt; da aber weder die Gesandtschaft an den Kaiser, noch das Konzil, noch die Nationalversammlung in den folgenden Jahren zustande tamen, so wurde aus der provisorischen Lösung eine endgültige, und die evan­gelischen Fürſten hatten ein Recht, ſich auf den Reichs­weitere tagsabschied zu berufen, wenn Jie nunmehr Neuerungen vornahmen, die zur Gründung und Orga­nisation der Landeskirchen führten. Sie taten es in der Ueberzeugung, ihre Pflicht zu erfüllen und damit jeder­zeit Gott und dem Kaiser gegenüber zur Verantwortung bereit zu sein. jor 1011000 110 dnu nodib

Man beriet hin und her, ohne einen befriedigenden Ausweg zu finden. Da fiel zuerst den städtischen Ge­sandten auf, wie weit das Datum der faiserlichen Jni truftion zurüdliege; es war am 23. März ausgefertigt, zu einem Zeitpunkt, wo Kaiser und Papst noch einig waren; jezt, mehr als 4 Monate später, befanden sich beide im Kriegszustand, und man war überzeugt, daß der Kaiser nunmehr schon aus tattischen Gründen einer übertriebenen Strenge gegenüber den Evangelischen abgeneigt sein müsse.

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d) Lokales. Sonntagsgedanken, mid...

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Konzertcafes, bor perüber has deff Feierabend der Sta Sir men den gefneten Hallen, in ihren in einer bedachtjam- genießeriſchen ginnt die Stadt inmitten des Get einen wohltuenderen Genuß als de Semerabend bummels unter dem De alten Stimmungen, wie fie Setar nicht hat, Stimmungen, die men- Seele ganz erfaßt und ge ( off 0 ei Bersonalien. Institutsgehilfe Lagihen Juftitut unferer Landesu then mit Wirkung nom, 1 Septem and verlegt worden modiod najsi

Es gibt einen Feind des Lebens, der den Menschen langsam töten tann. Ahnungslos gehen wir täglich an ihm vorüber und wer ihn nicht mehr beachtet, den hat er schon mit seinen Fangarmen berührt. god i nid di Jud

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Das ist der Alltag. Nicht die Schuld der Zeit ist es, oder die Schuld der Arbeit oder die Schuld der Sorge um das tägliche Brot, daß wir dem Alltag erliegen. Jeder Tag und jede Zeit wartet wie ein leeres Gefäß darauf, daß wir es füllen. pd 1069 Wer den Alltag versteht zu leben, dem scheint am Sonntag die Sonne und dem wird sie dann Freudenspenderin. le Freilich er ist oft hart und schwer und rauh dieser Alltag. Besonders in unserer Zeit. Er macht oft den Menschen zur Maschine, und sein Gleichtakt überstimmt oft alle Regungen der Herzen und Seelen.

So wird der Alltag zu deinem bittersten Feinde und eine Bürde, die du mit dir bis an dein Ende schleppen mußt. Durch solchen Alltag wird das Leben zu Trauer und Trübfinn.

Wer Sonntags fich freuen will, der muß tiefer in den Alltag sehen. Der muß Großes und Wertvolles in ihm ent entdeden fön nen. Im Alltag zeigt sich die Größe und die Kraft des Menschen. Wer mit der Arbeit, mit Rot und bon bleibt, wer burd Sorgen, mit Schmerz und Leid die Woche über ringen muß und den Eisenschlag der Hämmer und den Lärm der Maschinen noch den feinen Klang der Herzenssaiten hört, für den kann der All­tag nicht zum Feinde werden.d maigitbordmmit 16 IdnƐ laWenn dir die Sonne lacht, wenn Glück und Freude dir be­gegnen, wenn ringsum Freunde dir den Halt verleihen dann rede nicht von Schwere dieser Zeit. tim nsistul muit Wenn du aber ringen mußt, dich wehren, wenn der Alltag

In der außenpolitischen Lage hatte sich nämlich im Frühjahr 1526 ein völliger Umschwung vollzogen. Der Papst Clemens VII., ein gewandter Politiker, hatte mit wachsender Besorgnis den Machtaufschwung des Hauses Habsburg beobachtet; am 22. Mai 1526 schloß er mit Franz I. von Frankreich, den er von seinem Eid ent­band, und mehreren italienischen Fürsten die gegen Karl V. gerichtete heilige Liga" von Cognar( in Süd­frankreich). Kaiser Karls Stellung in Italien, die er soeben erst in einem vierjährigen Krieg jiegreich be­hauptet hatte, war ernstlich bedroht; um sich seiner zahl­reichen Gegner zu erwehren, bedurfte er der Hilfe der evangelischen Stände; diese konnte er jedoch nur ge­winnen, wenn er seine firchenpolitischen Pläne aufgab und Zugeständnisse machte. In der Tat teilte der Kai­jer in einem Mitte August in Speyer eintreffenden Briefe an seinen Bruder einen Entwurf seines Staats­rats zur Aufhebung der Strafbestimmungen des Worm­ser Ediktes und zur Beilegung der religiösen Streitig­teiten auf einem Konzil mit. Die Instruttion vom 23. März war somit völlig bedeutungslos geworden, wie die städtischen Gesandten schon vor dem Eintreffen des kaiserlichen Schreibens angesichts der Veränderung der politischen Lage richtig vermutet hatten. Die gänzliche Aufhebung der Strafbestimmungen gegen die Anhänger der Reformation erschien dem Erzherzog Ferdinand mit Rücksicht auf die katholischen Stände nicht ratsam. So einigte man sich schließlich auf einer mittleren Linie. Auf den Antrag der Städte beschloß der Reichstag, an den Kaiser eine Gesandtschaft zu schicken, die ihm über die Lage der Dinge im Reich Be­richt erstatten und ihn bitten sollte, zur Beilegung der religiösen Streitigkeiten spätestens nach Jahren ein Konzil oder wenigstens eine Nationalversammlung zu berufen. In dem Reichstagsabschied vom 27. August 1526 wurde diese Forderung ausdrücklich wiederholt und bestimmt, bis zu dem Konzil oder der Nationalver- on in tot sammlung solle jeder Stand ,, in Sachen, die das Worm­ser Edikt betreffe, so leben, regieren und es halten, wie er es gegen Gott und Kaiserliche Majestät hoffe und ver­traue zu verantworten." Diese Wendung war schon am 9. Januar 1525, also 11 Jahre vor Beginn des Speyerer Reichstages, von dem Landgrafen von Hessen gelegentlich gebraucht worden, wurde dann von dem Kurfürstenkollegium übernommen und ging schließlich in den Reichstagsabschied über.im radonisdr

holte man noch den hohen Herrn zu Hilfe; was tonnte er da gegen machen! starred imburrier mammal od drum rad

Der Freiherr nichte nach anen Seiten, nahm in einem be­reitstehenden Prunksessel Platz und wandte sich alsdann an Hans Heeger: Er ist wohl der Schuhmachergeselle, der der Eidam des Schultheißen werden will?" tomchen 13 martid vide

Hans Heeger bejahte durch eine stumme Verneigung. Habe von seinen Meriten( Verdiensten) gehört, bin mit ihm wohlzufrieden. Nun, was sagt er denn dazu, daß man mich hindern will, hier in Holzhausen ein katholisches Gottes­haus zu errichten?"

Hans Heeger riß sich innerlich empor und antwortete mit fester Stimme: Da Exzellenz mich um meine geringe Meinung befragen, so bin ich der Ansicht, in Religionssachen soll man nicht Gewalt anwenden, auch feine weltlichen Machtmittel gebrauchen, weil es sich um das Herz und das Gewissen handelt." Dem Freiherrn von Ingelheim gefiel die Antwort, weil sie sich auf seine Seite stellte, und sie gefiel ihm wieder nicht, weil fie zu protestantisch war.

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Nun fragte er den Gesellen ganz geradeaus: Also will, wie ich mit großer Pläfir vernommen habe, zur römisch­katholischen Kirche konvertieren und die lutherische Ketzerei ab schwören?"

Jetzt, wo die entscheidende Antwort fallen mußte, gewann Herr Hans Heeger seine ganze Fassung wieder. Eine Weile überlegte er, dann gab er die Antwort: Ew. Exzellenz wollen gütigst verzeihen, so weit bin ich noch nicht; der Sprung ist zu groß und zu schwer, da heißt es sich vorsehen, daß man nicht nach her zerbrochen am Boden liegt. Darum will ich mich noch drei Tage bedenken. Ich möchte auch den Herrn Schultheißen ge ziemend bitten, daß ich morgen mit seiner Tochter Sybille nicht einmal bereden darf."

Der Freiherr warf dem Amtmann einen befremdeten, fra­genden Blick zu, worauf dieser bedauernd mit den Achseln zuckte. Dann aber erwiderte jener mit vollendeter Höflichkeit: Das gefällt mir von ihm extra ordinairement, daß er mit Vorbedacht diesen Schritt unternehmen will. Denn, daß er ihn wirklich tut, dessen bin ich gewiß. War er schon einmal in einem katholischen

beint har bu bas Große und Gute entdeckt und der Triumph wird und der

die Freude deines Herzens

In endlosen Zügen ziehen die langen, grauen Alltage an unserem Leben vorüber. Wenn wir sie zum wahren Werktag machen und nie den Morgen beklagen, der Müh' und Arbeit gibt, dann hast du nach sechs harten Alltagen wahrhaftig ver­dient deinen Sonntagliouns mit Waldfried. nisl bon лged onsding noo

ditione Sommerabend in der Stadt.

190 pigmire Spät tommt die Dämmerung des Abends in der Sommer­höhe der Jahreszeit. Später fast, als die Sorgfamkeit der Be­treuer der öffentlichen Beleuchtung, als geschäftliche Werbebe triebsamkeit, die tausend künstliche Lichtquellen aufleuchten lassen, die dem Dunkel in der Stadt wehren. Der Straßenver tehr duldet es nicht, daß dem Auge Erholung von der Hellig­keit des Tages gegönnt wird. Doch aber verlangsamt der fin­tende Sommerabend den Geschwindschritt des städtischen Lebens. Es ist wie ein besinnliches Aufatmen, wenn die ersten Lichter

Gottesdienst? Nein? Nun,

so ersuche ich ihn, morgen um

zehn Uhr der heiligen Messe im Rathaus beizuwohnen. Ob es auch nur ein ärmlicher Raum ist, so wird er doch merken, daß

stantischen Prädikanten besagen! Also, er wird fommen!"

Gott gegenwärtig te bejag will be bas Geplärre eines prote

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Hans verneigte sich zustimmend, ärgerte sich aber sofort über sich selbst, daß er hier nachgegeben. Zugleich auch verabschiedete sich der Schultheiß mit vielen unterwürfigen Krapfüßenm

Dienjtjubiläum.Am 11 u tommissar Wilhelm Schmidt auf Polizeidient zurückbliden. Währen unterbrochen dem hiesigen Polizeia Zeit and feine Kenntnisse, seine Landes Wesen das Vertrauen megebenen sowie des Publitums * Bon der Landes- Universität. Universität, Dr. K. Koffta, hat f tit of Wisconsin( U. S. A.) eine Shologie erhalten und wird diese während des Jah University of

Als sie durch die abendstille Dorfstraße gingen raunte der Schultheiß dem Gesellen zu: Daß du fein Einzugsgeld zu be­zahlen brauchst, das ist selbstverständlich. Aber ich will dir noch etwas anderes anvertrauen: Wenn du mein Eidam wirst, rüde ich in die Stelle des Stubenrauch, der nach Franken geht, und werde Amtmann. Du aber wirst Schultheiß. Darauf hat mir der Amtmann Stubenrauch Wort und Handschlag gegeben. Also besinne dich nicht lange! Was sollen da allerhand dumme Be­denken, da greift man zu!"

Das Fuchsgesicht Peter Michels war dicht neben dem Ant­lih Hans Heegers. Unwillkürlich dachte dieser: Man begreift es nicht, daß Sybille von diesem Schleier abstammen soll. Es ist gut, daß sie nur ihrer Mutter ähnlich sieht!"

In der Nacht aber träumte ihm ein merkwürdiger Traum. Es flopfte an seiner Kammer an, und der Schultheiß fam herein. Aber welch merkwürdige Gewandung und Vermummung hatte er angelegt! Auf dem Haupt hatte er ein spitzes, schwarzes Hütchen mit einer roten Hahnenfeder. Das spöttische Angesicht grinste über einer großen weißen Halstrause. Was er weiter anhatte, das war nicht zu erkennen. Nur das Haupt war von grellem Schein umleuchtet, sonst alles von rabenschwarzer Nacht umhüllt. Und das unheimliche Haupt öffnete den Mund und sprach: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfällt und mich anbetest!" Und auf einmal war es nicht mehr das Gesicht des Schultheißen, sondern das hämische Antlitz des Satans. Da wurde Hans von einem tödlichen Schreden befallen. Er wollte fliehen, er fonnte kein Glied regen, er wollte eine Abwehrformel sprechen, doch die Stimme verjagte. Endlich brachte er mit letter Anstrengung hervor: Weiche von mir, Satan, in Jesu Ramen weiche!" Da gab es einen gewaltigen Donnerschlag. Der Satan

Rafla Chicago als Gast- Pr

der Landesuniversität wurde für di bis 30. September 1927 der ordent et fc. nat. Wilhelm 3 wid gen Aufgehoben. Die vom

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S

24. Juni 1926 angeordnete Sper Burggraben wird hiermit wieder den Weißbinderarbeiten beendet si * Straßensperrung. Wegen wird hiermit der Schiffenbergerwe und der Privatstraße zwischen den Gail von Dienstag, den 13. Juli jehn Tagen für jeglichen Fahrverk

Bolizeiamt. Sett neuerer Ze gerien, Papier, Obstschalen, insbes fonftige Abfälle, auf Bürgersteige Hierdurch werden nicht nur die S aus Gefahren für Paſianten her gleiten auf Obstresten und dergleich theblich verlegen fönnen. Wir e Sinwerfes bedarf uf den Nebelito

die Polizeibeamten mit Strajanz Die nom Bolizeiant Gießen unter Sperrung der Straße An der War und Friedrichstraße ist wieder au Saferrohrerlegungsarbeiten bee nahme von Kanalbauarbeiten im belischen ist der Aulweg

weg und Riegelpfad bis auf weite Seiperet.

verige dans aber lag im Schwelle when taum und W ein höhnisches Gelächter, dem aus Stimme antwortete Ber mich b will ich auch belennen vor meinem Hans Heeger war am ganzen

die Zunge flebte ihm am Gaume heit nach dem Gefäß mit Wasser, Rammer mitnahm, und

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legte er sich wieder in die Kijen die Gedanken ließen ihm keine R Wild umstellt, daß es nicht aus die Gedanken und Berrien in Erit gegen Morgen fand Ruhe und des Vergessens. Mutter Bogelsberger war mit ihm zufrieden; auch der Me Joviel Blut verloren hat, muß me

ihr aber so auf dem Teller herun dann fann der Wind euch bald du Es geht wieder vorüber, m

zu verwürgen!"

Da begann ber jeiner Mutter, qui

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Meiste

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gut, daß der Bescholtene nicht a vor fich selber geschämt und wär Lächelnd hörte Hans d merzlich lächelnd: Ach, ihr f

Wist der Schultheiß, ich selbst Gegen gehn Uhr schlich er wandelt, zum Rathaus. Eine Beberliegenden lutherischen Stujen hinan. Im Hintergrund gang gegenüber, war ein Hod bunten Brunt mit dem tahlen, Gegenjake stand. Hans Heeger segte sich unm

Daten ungefähr zwanzig erm