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Gamstag, den 13. Februar 1926.

Viele sinnzeiche Denkmäler sah ich in Frankreich, welche zu Ehren der Soldaten von 1870-71 gefegt find. Man sieht einen sterbenden Krieger, das Gewehr entfällt ihm, zu seinen Füßen fizt eine Gruppe spielender Kinder, diese greifen nach der Waffe. Liebe deutsche Jugend, betrachte das Gewehr als die deutschen Golbatentugenden:

Gott, Treue, Vaterland". Eduard Röhler.

Dem Mutterlande wiedergegeben!

Schidjale weben und formen im blauen Grunde der Zeit die ewigen göttlichen Normen zu ewigem Glüd oder Leid. Gie spinnen zwischen den Sternen die Zukunft der Urzeit ein und weben aus ewigen Fernen das Schical dem deutschen Rhein, Die Fluten strömen und jagen raftlos im Mondenschein Rheintöchter fingen und flagen Dom Gold im tiefen Rhein. Sie hüten tief auf dem Grunde mit uraltem 3auberwort zur mitternächtlichen Stunde den Nibelungenhort.

Und über den Bergen am Strome ein riesiger Schatten steht, mit Szepter, Schwert und Krone, der Purpur im Winde weht. Hier träumt der König der Franken, in der Nacht über Raum und [ 3eit,

den alten Reichsgebanten in neuer Herrlichkeit.

R. W. Horft.

Als die ,, Deutsche Glode am Rhein" zur Mitternachtsstunde des letzten Januariages zum ersten Male ihre eherne Stimme von der Höhe des Kölner Domes ins Land erschallen ließ, wat für Köln, Bonn, Krefeld, den Niederrhein der Tag der Freiheit angebrochen. Weithin durch die deutschen Lande, durch die Welt, trugen die Funkwellen das Freiheitsgeläut aller Gloden Kölns, die Schwurworte des Oberbürgermeisters, die Ansprache des preu­sischen Innenministers und den nicht enden wollenden Jubel der Bevölkerung, die zum ersten Male die deutsche Nationalhymne singen durfte, wiedergegeben dem deutschen Mutterlande.

Sieben Jahre währte die Knechtschaft, Jahre, die auf bleier­nen Füßen dahinschlichen, Jahre der Not und des Leids, aber auch Jahre des deutschen Stolzes. Wir im Innern des Landes haben voll Bewunderung zum Rhein geblidt, zu den Männern und Frauen, die hier ihr Deutschtum in einmütiger Geschlossen­heit zäh und bis zum Letzten verteidigten. Sie sind ein Beispiel und Vorbild deutscher Treue geworden, das für immer einge­schrieben ist in der großen Geschichte, und das wir niemals ver­gessen werden. Schulter an Schulter haben sie gestanden von rechts bis links; getragen von der Liebe zum großen Vaterlande haben alle unjägliche Leidenszeit auf sich genommen, sind sie ein­getreten für alles Deutsche, doppelt da, wo man es ihnen mit roher Gewalt nehmen wollte.

Boller Dankbarkeit gedenken wir der unbeirrbar Treuen, der Männer und Frauen, die selbstlos und verantwortungsbe wußt all die Drangsale und Entbehrungen der Besatzungszeit ertrugen, die fein seelisches, förperliches oder wirtschaftliches Leid von dem Ziel der Wiedervereinigung mit dem deutschen Mutterlande abbringen konnte. Wir gedenken insbesondere unserer Kameraden, jener Männer, die nach dem viereinhalb­jährigen Waffengange noch sieben Jahre lang die feindliche Be­jagung ertragen und sich zähneknirschend einer Gewalt ergeben muß­ten, gegen die sie in Waffenvorherrschaft standen, solange der Krieg mit ehrlichen Mitteln geführt worden war. Mit warmem Handdruck begrüßen wir sie, die nie uns fernstanden, wieder in engster Gemeinschaft. Sie trugen die Tradition des alten Kyff­häusersoldaten in Ehren, sie hielten hoch unser Panier der Far­ben Schwarz- weiß- rot, sie lebten mit uns im Kampfe um das heilige deutsche Recht, um die Ehre und Einigkeit, um die Treue und Liebe zu Volt und Vaterland.

Und wir blicken in Ehrerbietung zu euch auf, die ihr die Faust des Siegers am härtesten fühlet, die ihr im Reiche der Geknechteten die schwersten Fesseln truget für uns und unseres Landes Herrlichkeit. Euer Weg nach Golgatha war voller Schmerzen und Leiden, aber ihr seid gekrönt mit der Krone der Treue, denn ihr habt euch geopfert für uns alle. Treue um Treue" heißt unseres Bundes Motto; durch Treue werden wir vergelten!

Wir jubeln euch zu wie den Kämpfern nach siegreicher Schlacht: frei seid ihr wieder, frei ist euer Wort, euer Tun und Lassen, frei fönnen wieder die deutschen Fahnen von euren Türmen und Zinnen wehen!

Über den Wert des Honigs.

Von Professor Dr. Fiehe in Landsberg a. W. Wer hätte nicht schon beobachtet, wie die duftenden Blumen auf Wiese und Feld von zahlreichen Insekten beflogen werden. Die süßen Zucersäfte, welche sich in die Nektarien der Blüten ergießen, bilden die Anziehungskraft für all die großen und tleinen Näscher. Unter ihnen bemerken wir neben zahlreichen wilden Bienenarten und Hummeln unsere zahme Honigbiene. Wir sehen, wie die Arbeitsbiene unermüdlich von Blume zu Blume fliegt und ihren Rüssel tief in die Blütenkelche ein­senkt, um den Blütennektar aufzusaugen. Aus diesem Nektar bereitet sie dann den Honig. Fürwahr ein edles Erzeugnis, die­ser Blütenhonig. Lieblicher, süßer Geschmack, verbunden mit dem Duft der Blüten, sind seine Kennzeichen. Infolge seines hohen Gehaltes an leichtverdaulichen Zuckerarten stellt er ein hochwertiges, die Verdauung förderndes Nahrungsmittel dar. Seine Geschmacksstoffe, welche die Magensäfte fließen lassen, und seine Formente tragen zur leichten Verdaulichkeit der Spei­sen bei. Die Formente sind Körper, welche unsere Nahrungs­stoffe in ihre Bausteine zerlegen und so dem menschlichen Kör­per zugänglich machen. Daneben ist der Honig ein erstklassiges Genußmittel, infolge seines Aromas mit edlem Wein vergleich bar. Auch als Heilmittel hat der Honig von altersher eine Rolle gespielt. Bei Erkrankungen der Atmungsorgane wird er besonders mit Erfolg angewandt. Eine Summe günstiger Eigenschaften sind somit im Honing aufgespeichert. Es ist daher nicht nötig, dem Honig Eigenschaften anzudichten, die ihm nicht zukommen. Die Angaben von Retlameschriften, wonach er Fleisch und Eier zu ersetzen vermag, und nahrhafter ist wie Butter, gehören in das Reich der Fabel. Fleisch und Eier sind Eiweißnahrungsmittel, während Honig zur großen Gruppe der fohlehydrathaltigen Nahrungsmittel gehört. Das Eisweiß hat bei der Ernährung den Zweck, zum Aufbau des menschlichen Körpers zu dienen, während die Kohlehydrate gewissermaßen

Gießener Zeitung"

Frei ist Köln, frei ist der Niederrhein! Die Deutsche Glode" trug es ins Land, ihre eherne Stimme schlug in unser Herz. Aufjauchzen und jubeln will es!

Gegen das Versailler Schuldbekenntnis. Eine amerikanische Stimme.

Ri.

Bei Besprechungen der vor kurzem veröffentlichten Petition an das englische Parlament, worin die Strei­chung der Artikel 231 und 227 des Versailler Vertrages gefordert wird, schreibt die amerikanische Zeitung World": Diese Forderung beruht auf Erwägungen, die für die Zukunft sehr flug und gegenüber der Ver­gangenheit und der historischen Forschung sehr angemes­sen erscheinen. Sie will mit der im Kriege zu Tode gehezten Behauptung aufräumen, daß Deutschland für den Ausbruch des Krieges allein verantwortlich ist oder allein gegen die Heiligkeit der Verträge verstoßen hat. Wenn Deutschland sich dazu verstehen könnte, bei einer Streichung der Artikel 231 und 227 den Dawes- Plan nicht als hinfällig zu betrachten, so könnte die Anpas­jung des Versailler Vertrages an die geschichtliche Wirk­lichkeit weiter gefördert werden.

Es geht um Friedrichshafen.

Willst du, daß das Ansehen Deutschlands in der Welt, das die Kulturtat von Friedrichshafen uns erobert hat, auf alle

Zeit verloren geht?

Willst du, daß durch deine Teilnahmlosigkeit deutsches National­Eigentum, das seit den Tagen von Echterdingen Volfswerf ist, dem Untergang anheimfällt?

Willst du, daß die vielen Arbeiter, die heute noch unter den schwierigsten Verhältnissen um des deutschen Gedankens willen ausharren, unter dem Drud der Not auseinander gehen müssen?

Du willst es nicht, drum

Denke daran, daß du mitarbeiten mußt an Deutschlands neuem friedlichen Aufstieg und Deutschlands neuer Weltgeltung! Dente daran, daß deine guten Worte es allein nicht tun, sondern, daß nur deine Tat helfen kann!

Dente daran, daß es nicht die großen Summen sind, die entschei= den; auch das fleinste Scherflein ist ein Baustein, der zur Vollendung des Werkes beiträgt!

Gib zur Zeppelin- Edener- Spende!

Entstehung einer Kriegslüge.

Die Northcliffpresse und der Amsterdamer Telegraph" haben als Hauptquellen der Kriegsgreuellügen zu gelten. Daß auch andere öffentliche Organe der feindlichen Mächte darin nicht nachstanden, ist bekannt, wird aber jetzt in drastischer Weise von einem gewiß Unbefangenen erneut bestätigt. Rein anderer als der frühere englische Unterstaatssekretär Arthur Ponsonby stellt in der Nation" den Gang einer Greuellüge durch folgende Zeitungsberichte dar:

Die Kölnische Zeitung" schrieb:..... Als der Fall Ant­werpens bekannt wurde, läuteten die Kirchenglocken"( nämlich in Deutschland).

Darauf der Matin"( Paris):.... Laut Kölnische Zei= tung" wurde die Geistlichkeit von Antwerpen gezwungen, beim Falle der Festung die Kirchenglocken läuten zu lassen."

Nunmehr die ,, Times"( London): ,,... Wie der Matin" aus Köln erfährt, wurden die belgischen Geistlichen, die sich weigerten, beim Falle Antwerpens die Kirchengloden läuten zu lassen, aus ihren Aemtern vertrieben."

"

Weiter der, Corriere della Sera"( Mailand):,... Wie die Times" aus Paris über Köln erfahren, wurden die un­glücklichen belgischen Geistlichen, die sich weigerten, beim Falle Antwerpens die Kirchenglocken läuten zu lassen, zu Zwangs­arbeit verurteilt."

Und nun nochmals der Matin": ,,... Wie der Corriere della Sera" aus Köln über London erfährt, bestätigt sich, daß die barbarischen Eroberer von Antwerpen die unglücklichen bel­gischen Geistlichen für ihre heldenhafte Weigerung, die Kirchen­gloden läuten zu lassen, dadurch bestraften, daß sie sie mit den Köpfen nach unten als lebende Klöppel an die Glocken hängten."

Nag,

Die Gießener Hochschulgesellschaft.

den 13. Februar 1926.

Montagegedanke

Kürzlich ging durch die Zeitungen ein Bericht über Ethebendes habe ich schon gele deutsche Auslandsinstitut in Stuttgart, in dem ausgef vielleicht erscheint es mit mir man wurde, welche wertvollen Auskünfte durch Auswandererberat Montagsgedanken in die Deffent das Institut in den verflossenen Jahren geleistet, welche ich heutigen Betrachtungen feien die Wunden der wirtschaftliche Niedergang neuerdings dem Sch die Stadt Gießen zugrunde geleg landinstitut aber geschlagen hat. Zahlreiche zugesagte Beitunnenstraße: Es regnet. Herr Ha und Stiftungen sind ausgeblieben. Weite Kreise müssen be!" fiel mir ein; was auf meinen g um durch die Zahl der Beiträge zu ersetzen, was in hohen Steine Regetruphe", sondern Uebersc In der gleichen Lage wie das Auslandinstitut in Stutt Da sich dieses Erlebnis in verschi befindet sich die Gießener Hochschulgesellschaft", die Gesembrfach wiederholte, drängte sich mir

men jetzt nicht eingehen kann."

ider Bedeutung aus den Dachrinner

Aufgabe der Polizei ist, wie auf die G

Etreuen bei Glatteis, auch auf die ianen ihr Augenmert zu richten. Färgli las ich in einem vielverbreitet hr Eifer, als Sachlichkeit die Ansich

von Freunden und Förderern der Universität Gießen". Die Berechtigung, die Notwendigkeit des Bestehens des schwerer Zeit gegründeten Gesellschaft ist in Werbeschriften Zeitungsartikeln und in der Gründungsschrift dargelegt.

In einer Zuschrift an die Gesellschaft hat der Herr Sta Zeitgenossen, es sei schon deswege präsident Ulrich die Bedeutung der Hochschulgesellschaft für Herrn Hausbesiker, den Schnee ni

Fortleben der Landesuniversität mit folgenden Worten Ausdrud gebracht:

jezigen Notzeit viele Mitmenschen

werk verfügten und fich daher beim W

Zeit und damit ihre Gründung für die Landesuniverzi des notleidenden Handwerferstande Die Gießener Hochschulgesellschaft ist ein Produkt iger tönnten. Da glaube ich doch, mi als Notwendigkeit festgestellt. Ich fann nur wünschen, par jennig, welche Riestern oder Aus es ihrer Hilfe gelingen möge, das Interesse aller Freuden, wird jedermann aufbringen fön und Förderer der Landesuniversität derart zu weden wohnheit habe, barhaupt zu gehen zu erhalten, daß sie den steigenden Ansprüchen der Wi Schirm faufen, um einigermassen Hat die Gießener Hochschulgesellschaft auch heute noch i in. Aber diesmal auf Kosten der Aber sicher, mehr denn je! Der Staat er Drang nach einem Spaziergang m willigt den Hochschulen, was er tann. Aber seine zur Verfügus Lahntal, den Gleiberg, Vezberg, D stehenden Mittel sind beschränkt. Eine Provinz, Rheinbei gewis fehr begreiflich. Leider bef

schaft gerecht werden und vollauf genügen kann.

Berechtigung?

ist besetztes Gebiet, das dem Staate feine Erträge bringt, anderen beiden Provinzen können die Bedürfnisse nicht in vo Höhe aufbringen.

traße zu gehen. Auch hier also wei

ie Unterstützung des Sandwerks(

die ihn ermöglichen könnte, im Wi er derartigen Verfassung, daß ich nur am: im Winter grundlos und so m

frei. Frei sind nur noch unsere Geistesgüter, und die müssen uns frei erhalten; sie bedeuten

Unsere Wirtschaft einschließlich des Verkehrs ist nicht mögelchen auf dem Bürgersteig fahre

Zweigen unseres Geisteslebens

olle

unjer Nationalvermögen, ob die herrschende Gewohnheit, kur dem wir feinen Abtrag erleiden dürfen. Wir müssen auf dagamaschen und Haferlschuhe zu tragen geistigen Gebiete unseren Ruf, unsere Führerstellung bewahre führen ist, daß man nirgends und ni damit wir tüchtigen, gründlich geschulten Nachwuchs in aller Zeit vor 8% Uhr vormittags und haben, damit unser geistiges Kapital Zinsen trägt. Sonst won hauptverkehrszeiten stattfindenden auch im Wirtschaftsleben gs, sicher ist, von Schmutzbesen oder den wir vor dem kapitalkräftigsten Lande, von Nordamerika übdenschaft gezogen zu werden, verma flügelt. Viele Millionen stehen dort der wissenschaftlichen Fanfalls erscheint mir solche Bekleidung schung zur Verfügung. Viele wissenschaftliche Arbeiten können aus recht praktisch. Uebrigens ist auch ohne größere Geldmittel nicht zu einem ersprießlichen Enenreinigung nicht zu lange fortgefeßt

geführt werden.

Johannes und der Stadtkirche differ

Wie steht es nun mit den Mitteln der Hochschulgesellschafte erſtere schon seit Wochen vorgeht. In den ersten Jahren ihres Bestehens konnte sie mit laufende Werum fich Ami, als er ſeine abendlic Beiträgen und besonders mit größeren einmaligen Ueberwee mit Herrchen in der nicht nur zu di

sungen

namentlich aus Industriekreisen

ein ansehnlichanlage unternahm, gerade das Port Kapital bilden, das aber leider ein Opfer der Inflation gigen Bant aussuchte, um dort eine Art worden ist. Der Grundstod ist also hin. Wie es heute ma i mir nicht erklären; auch sein der Industrie im allgemeinen steht, ist bekannt; von der Seite Spette lag noch nach zwei Tagen, was sind eben keine großen Einnahmen zu erwarten. Es bleibtigt, wie oft eigentlich die Besen also in der Hauptsache die Einkünfte aus den Mitgliedsbes Emtes walten. trägen. Wenn man den 600 Mitgliedern der Gießener Hod Ja jal Ordnung und Reinlichkeit schulgesellschaft die Mitgliederzahl der Gesellschaften von Masun besonders bemerkt, wenn sie mangel burg mit fast 3000, von Sannover mit 5000 und gar von Rie mit fast 9000 gegenüberstellt, so ist das Ergebnis für Gießen be schämend. In Zeiten der größten Not ist auch immer in Deuts land die größte Opferbereitschaft gewesen. Deshalb muß jeder der die Ludwigsuniversität besucht hat, jeder, der einen Soh us allen Sälen schmettern Trompe oder eine Tochter auf die Universität schickt, jeder, dem die E haltung und die Freiheit unserer Kulturgüter, die an der Lunten am Born der Sinnenlust. Es ist Welt lacht und jubelt. Jm Tanze n wigsuniversität gepflegt und gefördert werden, am Herzen liegt das kleine Opfer darbringen und Mitglied der Gießener Hobber nur noch wenige Tage. dingszeit. schulgesellschaft werden, zumal die ordentliche Mitgliedschaf dann wird aller Lärm der letzten 2

schon mit 10 Mart, die außerordentliche mit 5 Mart et

Lokales. Fastnacht!

worben werden kann. Anmeldungen und Einzahlungen findern werden. Ein grauer Aschermitt te in Luft, Freude und Tollheiten wirb richten an die Mitteldeutsche Creditbank, Filiale Gießen, some der Gießener Hochschulgesellschaft. fehen und uns die Wirklichkeit zeig Glanz und Glimmer. Ruhe und S Kuigabe unferer Regierung ist, Be Friedensvertrages, die dem entgegen

die Betriebsstoffe darstellen, welche die menschliche Maschine der Schutz der Raffe gegen Einwanderer.

im Gang halten. Der Honig hat somit bei der Ernährung ganz andere Aufgaben zu erfüllen, wie Fleisch und Eier. Er stellt ein falorienreiches Brennmittel dar, welches den Körper mit Wärme und lebendiger Kraft versorgt und ihn befähigt, Arbeit zu leisten. Es sind aber nicht sämtliche Honige des Han­dels einander gleichwertig. Vielfach wird der Honig zum Zwed der Reinigung erhitzt und durchgeseiht. Diese Behandlungs­weise findet insbesondere bei Auslandshonigen statt, welche mit Verunreinigungen( Holzteilchen und toten Bienen) zum Ver­sand gelangen. Infolge ihrer oft stundenlangen Erwärmung verflüchtigen sich die Aromastoffe, die empfindlichen Formente werden geschädigt oder gar zerstört. Die Frische, das liebliche Aroma geht dem Honig verloren. Es bleibt ein Zudersyrup zurück. Man erhize einen edlen Wein und sehe, was daraus wird. Ein denaturiertes Erzeugnis, ein Surrogat, ist der Er­falg. Der unerhitte Honig lebt gewissermaßen, das Aroma ent­widelt sich. Der erhitzte Honig ist wie der Kunsthonig, ein toter Körper. Die Bestrebungen der Imter sollten daher dahin gehen, nur unerhitzten Honig in den Verkehr zu bringen. Beim deutschen Honig dürfte diese Forderung schon jetzt im allgemeinen erfüllt sein. Deutscher Schleuderhonig bedarf keiner weiteren Reinigung und Erhizung. Beim Auslandshonig liegen die Dinge dagegen anders. Dieser muß zum Zwecke der Reinigung zumeist erhitzt werden. Der Verbraucher sollte sich merken, daß er nicht einen flüssigen Honig verlangen darf, der durch längeres Erhitzen flüssig gemacht ist. Normalerweise geht der Honig nach kurzer Zeit von dem flüssigen in den festen Zustand über. Er sollte ferner den deutschen Honig der Auslandsware vorziehen. Die vorgesehenen Ausführungsbestimmungen zum neuen Le­bensmittelgesek( Entwürfe zu Feststellungen über Lebensmittel, Heft 1 Honig, Verlag Julius Springer) bringen in richtiger Bewertung eines erhigten Honigs zum Ausdruck, daß erhitzte Honige zu kennzeichnen sind.

Von Hermann Meyer, Leipzig.

eh jut Aufhebung zu bringen. 9) Eine Berleihung deutscher Staa

Die nachfolgenden Ausführungen entnehmen wir mit Erlaubnis von 3. F. Lehmanns Bernardische Einwanderer ist im völk

lag in München dem vor kurzem dort erschie

nenen Buch des Verfassers: Der deutsche Unmöglichkeit. Soweit solche i Mensch, Teil 2: Die deutsche Volksgemeinöllischen Staat ausgesprocher schaft.( 6,-4) Der Verfaſſer, der im Mitteld geht, wieder aufzuheben. D punkt der völtisch nationalen Bewegung steht. tis auch in Staaten reinster t gen ein ausgearbeitetes Programm für den hat uns Amerita ja im Welti

gibt aus der Fütle seiner praktischen Erfahrun

Aufbau der wahren deutschen Boltsgemeinschaft. Wo er das Wort völkisch gebraucht, ist es nicht

Landwirtschaft und Industrie

im Parteifinn, sondern als Ausdrud diefer gm den Einwand erheben, daß d

idealen Gesinnung gedacht.

Von noch größerer Bedeutung als die bewußt völkische Rege lung der Auswanderung ist eine solche der Einwanderung.

aupt nicht, und die deutsche In des wiedererwarteten Vollbe

betet entbehren fönne. Injowe lich erklärt, ohne ausländisch

woran es in Deutschland noch völlig fehlt. Die Vereinigten a tönnen, spricht sie sich selb

Staaten von Nordamerika, angeblich der Joealstaat westlicher Demokratie, find raffisch- völkisch schon viel weiter als wir. Die Festlegung der Hotziffern für die Einwanderung aus den ver schiedenen Staaten Europas ist ausgesprochen rassekundlich be gründet. Sie beruht ganz unverkennbar auf dem Gedanken, cine weitere Entordnung Ameritas durch Zufluß von allerlei Deftlichem zu unterbinden. Für das deutsche Volt mit seinen überall offenen Grenzen ist die Gefahr einer Rasseverschiebung durch eine ungeregelte Einwanderung noch viel größer. rassisch bewußtes deutsches Volk muß hier besondere Aufmert jamfeit auf die Berhinderung jeder Entordnung und auf mög lichste Anordnung unseres Voltstums verwenden. Daraus fol. gen eine Reihe einfacher Grundsäge:

Ein

the Brigandbesitz bedenken. Bei a Birijhajt werden wir hierauf n it aber der ausländische Arbei cari feine Herbeischaffung nicht mer überlassen bleiben, die wahl

Es beari taifisch eingestellter Ein

s Blut nach Deutschland zu s non Standinavien, das jedes entlägt, figt an vielen Stel

un den Zeiten der Völkerwa

Ligen her nordisches Blut, das en jonit welche Sprache wenn Bedari an Arbeitern ist

a) Die Zuwanderung nicht nordischer Ausländer ist nach ben sie in Deutschland hängen, 1

Möglichkeit zu unterbinden.

b) Die Massen solcher nichtnordischer Ausicnder, im beson

deren der Ostjuden, die sich in Deutschland eingenistet haben, sind, soweit irgendmöglich, auszuweisen.

Kuch soweit nichtnordische Ein mt wieder entfernt werden f But von ihr durch Cheverbote 3 werden hiergegen Ging