Sonnabend, den 13. März 1926.
Eine Insel im südlichen Atlantischen Ozean
versunken.
Kapstadt, 11. März Das deutsche Bermessungsschiff ,, Meteor", das aus dem südlichen Atlantischen Ozean zurüdgelehrt ist, berichtet, daß die Jnjel Thompson, 80 Meilen nordwestlich der Insel Boujet, vollständig verschwunden sei. Absturz eines amerikanischen Militärluftschiffs.
Aus Newport News( Virginia) wird berichtet: Das amerikanische Militärluftschiff TA 5 stürzte infolge Entweichens von Gas auf das Meer hinab. Das Luftschiff, das 200 000 Kubiffuz Gasinhalt hat, schwamm nach dem Absturze leicht auf dem Wasser. Die Bejagung wurde von einem Regierungsfutter in Sicherheit gebracht, der dann das beschädigte Luftschiff nach Fort Monroe schleppte.
Das Reichs- Ehrenmal.
Der Herr Reichspräsident empfing am 12. Februar in Gegenwart des Herrn Reichsministers des Innern, Dr. Külz. als Vertreter der Berbände ehemaliger Frontsoldaten, die Herren Generaloberst v. Heeringen, 1. Präsident des Kyffhäuserbundes, Seldte, Führer des Stahlhelms, Oberpräsident Hörfing, Borsitzender des Reichsbanners und Löwenstein, Vorsitzender des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten. jowie ferner als Bertreter der Bereinigten Baterländischen Berbände Generalleutnant von Cramon, zur gemeinsamen Besprechung der Frage des Ehrenmals für die gefallenen deutschen Krieger. Die vier Berbände hatten in einer gemeinsamen Zuschrift dem Herrn Reichspräsidenten, als dem Führer aller Deutschen im Weltfriege, mitgeteilt, daß sie sich trotz der Verschiedenheit der Weltanschauung, im Geiste der Kameradschaft auf den Vorschlag der Errichtung eines Ehrenhains geeinigt hätten, und den Herrn Reichspräsidenten gebeten, diesen ihren Wunsch zu unterstützen. In der Besprechung gaben nun die Vertreter der verschiedenen Verbände einmütig der Auffassung der Frontsoldaten dahin Ausdruck, daß sie in der Schaffung eines Ehrenhains im Herzen Deutschlands, südlich Weimar, die schönste und beste Ehrung unserer Gefallenen sehen, und daß diesem Plane der Vorzug zu geben sei vor dem anderen Projekte, die frühere( Schinkelsche) Hauptwache neben dem Zeughaus zu Berlin zu einer Gedächtniskapelle für die Toten auszugestalten.
Der Herr Reichspräsident äußerte seine persönliche Auffassung dahin, daß der Gedanke des Ehrenhains wohl am meisten dem deutschen Empfinden entspräche. Da die Verbände der alten Goldaten in dieser Frage einig seien, würde er persönlich sich ihnen auch anschließen. Andererseits habe auch der Borschlag, die Schinkelsche Hauptwache als Ehrenmal auszuge stalten, viel für sich, da sie inmitten des Forums der preußischdeutschen Geschichte läge und sich daher sehr zur Erinnerungsstätte eigne. Bielleicht sei es aber möglich, beide Jdeen in irgendeiner Form miteinander zu verbinden.
Der Herr Reichsminister des Innern Dr. Külz sprach sich in gleichem Sinne aus; er werde die beiden Projekte weiter bearbeiten lassen und baldmöglichst in enger Fühlune it den Verbänden wie auch mit dem Herrn Reichspräsidenten selbst zur Entscheidung igen.
Die Vertreter der Verbände erklärten, daß sie keine Einwände dagegen erheben würden, wenn neben dem Ehrenhain
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,, Gießener Zeitung"
in Thüringen auch die alte Hauptmache Unter den Linden in Berlin als Erinnerungs- oder Gedenkstätte an die Kriegsopfer ober die verlorenen Gebiete ausgestaltet würde.
Tiroler Truglied.
Gandwirt steh auf, ruf uns zu Hauf'! Retten das Land!! Austreib'n die Schand'!! Gloden tuet's schlag'n, Botschaft austrag'n; In d' Höh', in d' Weit'! Bald ist es Zeit! Weiber, nit schrei'n. Schaut, es mucß sein! ' s Landl braucht Ruah Mannder, greift's qua! Maderl, falt d' Hand': um ein guets End' Schid' nauf die Bitt'! Bub, du tummit mit! Herrgott da ob'n, dich woll'n wit lob'n, Herr, steh' uns bei, Herr, mach' uns frei!
Distler.
Große Steuerprotestversammlung in Gießen.
Zu einer außerordentlich eindrudsbollen Steuerprotestlund gebung der wirtschaftlichen Berbände Hessens hatten fich Mittwoch nachmittag etwa 3000 Personen des Mittelstandes aus Stadt und Land in der großen Boltshalle verjammelt. Reben den Angehörigen des gewerblichen Mittelstandes, der Industrie, der Kaufmannschaft und der freien Berufe aus der Stadt, sah man große Scharen der Landbevölkerung aus dem Kreis und der angrenzenden Orte anderer oberhessischer Kreise. Landtagsabgeordneter Haury- Darmstadt( D. Vp.) besprach die drückende Steuernot in Hessen vom Standpunkt des Handwerks aus und forderte, daß die Regierung Hessens dieser Notlage entschieden und weitgehend Rechnung trage. Abg. Dr. Leuchtgens( Bauernbund) und Abg. Dingelden- Darmstadt( D. Vp.) besprachen die schlimme Wirtschafts- und Finanzlage des hessischen Staates und in der Mittelstandsbevölkerung Hessens weit angelegtem Rahmen, wobei sie in überzeugender Weise darlegte, daß die bisherige Finanz- und Steuerpolitik des hessischen Finanzministers besondere Schuld an dem furchtbaren Niedergang der allgemeinen Wirtschaftslage in Hessen habe. Auch diese Redner forderten entschieden Umkehr von den bisher befolgten Bahnen und den Beginn und die sorgfältige Einhaltung einer flug durchdachten Sparpolitik. Da die Erfüllung dieser Forderungen von der gegenwärtigen hessischen Regierung und der Regierungskoalition nicht zu erwarten ist, wollen die Parteien der Rechten und die wirtschaftlichen Verbände darnach streben, durch ein allge= meines Boltsbegehren und den Wolfsentscheid die Auflösung des gegenwärtigen Hessischen Landtags und die Vornahme von Neuwahlen herbeizuführen. Sämtliche Reden fanden begeisterte Zustimmung. Einige Störungsversuche von Angehörigen der der Linksparteien erlitten schon im Entstehen tläglichen Schiffbruch. In der fast einstimmig angenommenen nachstehenden Entschließung wurde von der riesenhaften Versammlung Protest gegen die hessische Finanz- und Steuerpolitik erhoben, die Regierung gewarnt, den bisherigen Weg weiterzugehen und schließlich der Regierung und der Landtagsmehrheit das Vertrauen abgesprochen.
Entschliejung:
,, Viele tausend Vertreter des Mittelstandes aus Gießen und Umgebung, die heute nachmittag in der Volkshalle in Gießen zu einer Massenkundgebung zusammengekommen sind,
ECKSTEIN& SOHNE DRESDEN
Nr. 11.
protestieren nachdrüdlichst gegen die falsche und verhängnisvolle Finanzpolitit in Hessen.
Troy unerhörten Steuerdruds ist im hessischen Staatshaushalt heute ein ungebedtes Millionendefizit vorhanden. Die Gefahr einer Finanzkatastrophe und damit einer Staatstrise droht unmittelbar. Der Weg der Steuererhöhung kann in Hessen unter feinen Umständen weitergegangen werden. Neue Steuerlasten dürfen der gequälten Bevölkerung nicht zu= gemutet werden. Gegenwärtig erhebt der hessische Staat noch ein Vielfaches an Landessteuern gegenüber denen der Vorfriegszeit. Hinzu kommen die vielen andern Steuern.
Heute gilt es, unverzüglich den Staat von Aufgaben und damit Ausgaben zu befreien, mit denen er sich seit der Revolu= tion unnötigerweise belastet hat.
In letter Stunde erheben wir unsere warnende Stimme. Sollte man in Darmstadt die deutlichen Zeichen der Zeit mißachten, so machen wir für alle Folgen den demokratischen Finanzminister Henrich und die hinter ihm stehende, seither in Hessen regierende Roalition verantwortlich.
Der gegenwärtigen Regierung, die für eine Finanzpolitik in Hessen verantwortlich ist, die die Existenz des Staates in Frage stellt und breiteste Bevölkerungsschichten zur Verzweiflung treibt, sowie der Regierungsmehrheit des Landtags sprechen wir jedes Vertrauen ab."
Diese Entschließung wurde fast einstimmig gegen einige Angehörige der Linksparteien angenommen und darauf die Ver= jammlung geschlossen.
Lokales.
* Durch die 4. Verordnung des Reichsministers der Finan zen zur Ausführung des Gesetzes über die Ablösung öffentlicher Anleihen vom 20. Februar 1926( R. G. BI. 1 S. 108) ist die Frist für die Anmeldung der Markanleihen des Reiches zum Umtausch in die Anleiheablösungsschuld sowie die Frist für die Beantragung von Auslosungsrechten bis 31. März 1926 ver längert worden. Mit einer weiteren Verlängerung der Frist wird nicht zu rechnen sein.
* Der außerordentliche Professor an der Universität Bonn Dr. Wilhelm Josef Jakob Schmidt in Bonn wurde mit Wirkung Dom 1. April 1926 an zum ordentlichen Professor für Zoologie und vergleichende Anatomie an unserer Landesuniversität
ernannt.
* Unter dem Verdacht des Mordes wurde die Ehefrau Margarete Menges von hier in Untersuchungshaft genommen. Der Frau wird vorgeworfen, ihr zwei Wochen altes Kind, weib lichen Geschlechts durch Schläge auf den Kopf und nachherige Erdrosselung vorsätzlich und mit Ueberlegung getötet zu haben. Die Sektion der Leiche hat zweifelsfrei ergeben, daß das Kind eines gewaltsamen Todes gestorben ist.
* Reichstagung der Deutschen Konditoren. Der Deutsche Konditoren- Bund( Reichsverband selbständiger Konditoren) E. B. veranstaltet einen außerordentlichen Bundestag in den Tagen vom 7. bis 11. Juni zu Düsseldorf. Die Rhein und Gartenstadt Düsseldorf ist deswegen gewählt worden, weil dort vom 2. Mai bis zum Oktober die große deutsche Ausstellung Gesolei( Gesundheitspflege, soziale Fürsorge Leibesübung) gezeigt wird, und als ein Kulturereignis ersten Ranges zu be trachten ist. Das Zusammentreffen verschiedener starker An
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1. Das japanische Land.
Es gibt wohl nur wenige Länder auf der Erde, die landschaftlich so schön sind wie Japan. Aus dem Meere ragen die mehr als 700 großen und kleinen Inseln, aus denen das Reich sich zusammensetzt, in bunter Vielgestaltigkeit empor. Breite Auen mit fruchtbaren Feldern liegen behaglich da, grüne Hügel und Berge zeigen bis hoch hinauf im Terassenbau die kleinen Landstücke mit Reis oder Gemüse oder Weizen, überragt und umbuscht von Wald und Gestrüpp, und mächtige Schneegipfel und kahle Bergriesen türmen sich bis in die Wolkenwelt. Japans höchster Schmuck und Stolz aber ist sein berühmter Fuji no- nama, der, ein unvergleichlich feingeformter Regel, ohne Vorberge 3 800 Meter wie ein überweltliches Ungetüm sich aufredt. Japan ist neben Schweden das waldreichste Land der Erde. 48 Prozent seiner Bodenfläche sind mit gutem Nutzwald bestellt, und weitere 25 Prozent mit waldähnlichem, niedrigem Buschwerk. So sind es fast alles grüne, schmude Inseln, aus denen das Reich besteht. Und bei der Fahrt durch die weiten Strecken des Hauptlandes, Hondo, wechseln immerfort grüne Berge mit tiefen, wasserdurchrauschten Tälern, in die sich die zierlichen Städte und Dörfer mit ihren puppenhaft kleinen und niedlichen Häusern anmutig einfügen, überragt von den schwe ren, hohen, geschweiften Dächern der Tempel und den vielgestuften, schlanken Tempeltürmen, den Pagoden.
Japan führt als Fahne ein weißes Feld mit einer runden, roten Sonne und hat von den Chinesen, deren östlicher Nach bar es ist, den Namen erhalten:„ Das Land der aufgehenden Sonne". So nennt es sich heute noch mit Stolz Nippon" oder „ Nihon":„ Sonnen Aufgang". Und es hat fürwahr den Namen„ Sonnenland" verdient. Sieht man vom höchsten Norden, dem Hokkaido, ab, so scheint eigentlich das ganze Jahr hindurch die Sonne mit wundervoll wärmender Kraft. Ein mildes, weiches Klima nimmt selbst dem Winter soviel von seiner Rauheit, daß die Japaner ihn in ihren ungeheizten Häusern aus Holz und Papier gut ertragen. Im Frühling und dem beson= ders schönen Herbst herrscht angenehme europäische Sommer wärme, im heißesten Monat, im Juli, steigt die Mitteltempe
ratur allerdings in Tofio auf 35,6, in Kyoto auf 37,2 und in Niigata gar auf 39,1 Grad Celsius.
Da außerdem ein starker, warmer Meeresstrom, der Kuroschiwo, sich an der ganzen Ostküste Japans entlangzieht und Japan bei aller Sonnenhaftigkeit doch reichliche, gut verteilte Niederschläge hat, so kann sich in diesem Sonnenlande eine vielgestaltige, teilweise an die verschwenderische Fülle der Tropen erinnernde Vegetation entfalten, und spielend fast gedeihen seine Saaten, in jedem Jahr zwei Ernten auf jedem Feld. Bambus und Zedern, Palmen und Orangen, Reis und Tee, und Blumen die Menge, Kirschblüten( Sakura), Glŋzinien, Iris, Lilien, Azalien, Kamelien und Chrysanthemen schmücken fast überall die Hänge, Felder, Wege und Gärten in reicher Mannigfaltigkeit und Fülle.
So könnte man denken: glückselig das Volt, das ein so pa radiesisches Land bewohnt!
In Wirklichkeit aber gibt das Land seinen Bewohnern drei schwere, harte Rätsel auf.
Zuerst ist da die dauernde Not der Erdbeben, der verheerenden Flutwellen infolge von Seebeben und der unheilvollen Stürme, der Taifune. Noch ist die Erinnerung frisch an das ungeheure Leid des Erdbebens vom 1. September 1923, dem zwei Drittel von Tokio und ganz Yokohama zum Opfer fielen und das 120 000 Menschenleben in den Tod riß. Auf das Jahr kommen in Japan durchschnittlich 1461 Erdbeben. Und nie kann man wissen, wie start eine solche Erschütterung wird, sowie welch Unheil sie im Gefolge hat. Am 15. Juni 1896 hat die Flutwelle von Kamaischi 7600 Häuser und 27 000 Menschenleben vernichtet und 785 000 Hektar Land verdorben, im Jahre 1703 hat die Flutwelle von Awa jogar 100 000 Menschen fort gespült. Unter der Wirkung der unheimlichen Wirbelstürme, der Taifune, entstehen vielfach die Riesenbrände in den Städten, wie am 16. März 1925 in Tokio auf einen Schlag 3 000 Häuser in Flammen aufgingen, wobei 1800 Menschen umtamen. Am 15. Juli 1914 hat ein Taifun 1900 Menschen getötet und ver wundet, 1013 Schiffe und Boote zum Untergehen gebracht, 1400 Häuser eingerissen, 10 000 überflutet und schwer beschädigt, 158 Hektar Reisland einfach fortgewaschen, 134 Brüden, da
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runter 17 eiserne, zerstört, und 45 Straßen und Bahnlinien unterbrochen.
Die zweite Not ist die, daß Japan arm ist an den Bodenschätzen, die jedes große Bolt heute so nötig zum Leben braucht, arm an Kohle und Eisen. Nur Kupfer und Schwefel sind reich lich vorhanden. Auch an Erdöl liefert das Land nur die Hälfte des Bedarfs. Daher erklärt sich Japans Drängen nach dem Besitz von Korea und nach der Erschließung der Mandschurei sowie sein Verlangen nach der friedlichen Ausnutzung der reichen Kohlen- und Eisenvorkommen in der chinesischen Provinz Schantung. Einen kleinen Ausgleich bildet die große Wasserkraft der Gebirgswässer, die auf 3,5 Millionen H. P.( Pferdefräfte) geschätzt wird und die bisher erst mit 200 000 H. P. ausgenutzt ist. Für seine große städtische Bevölkerung sind noch immer am aussichtsreichsten die Zweige der alten Gewerbe, die Seidenkultur, die Porzellanmanufaktur und die Lackwarenin dustrie. Es ist ein schwerer Wirtschaftskampf um seine allereinfachste Existenz, der dadurch dem Volte aufgezwungen ist, daß jein Land arm ist an Bodenschätzen.
Sonnabend, ben 13. März
ziehungsmittel wird dem Bunde auch in diesem Jahre wieder Ta Der Vorsitz liegt in den Händen Franz Funke- Kaiser- Düsseldorf.
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Bad Nauheim. Das milde hier verhältnismäßig zeitig begin vojen Leiden, Bronchitis, Rheur und Frauenleiden sowie anderen
halten gerade diese Zeitspanne f pflichten leicht und angenehm materieller Hinsicht der Vorteil, bis zum 1. Mai sich sehr günstig bis einschließlich 14. März 20, ab
ab 15. April 35 Mt. Diese Kur dauer von acht Wochen. Ab 1. M zahlen, jedoch besigen diese Kar Monaten, alſo bis einſchließlich
Friedberg. Die hessische Ev unter dem Namen„ Friedberge hiefigen Polytechnikum eine von befugte Versammlung, in der ein Abschluß eines Kontordates mi wurde. Pfarrer Hochdahl- Derhein
geren Ausführungen auf die Bede Schule ein, über die der Staat da der Lehrer seiner Gewissensfreihe der Weimarer Verfassung verbürg
ergab, daß die„ Friedberger Ro Staatsschule und der christlichen G Helen seit nunmehr 50 Jahren f Mainz, 10. März. Eine ge lung der rheinischen Bauernschaft Schon lange vor der festgefekten überfüllt. Man schätzt die Teilneh Personen. Alle Vorträge mußten ungefähr 3000-4000 Personen n Borfizende der Vereinigten fr Gutsbesiker Mossel- Marienborn, Er warnte vor Tumulten und M große Kundgebung soll das Parlan Wünschen unterrichten, daß man drüden des Bedauerns über un schreitet. Ein Hohn auf die deuts die Reichsbahn ausländische Land als deutsche befördert. Ungerecht Bauern verarmen. Erlaß der E seitigung der zwangsweisen Cint Unordnung ist nicht durch uns Migwirtschaft des Staates. Es predigt, aber überflüssige Beamte Eine neue Gefahr ist das Gemein langen ein Wirtschaftsparlament
Bingen. Bei der Kreistags
als Kandidat der Freien Bauer rich Gehret II aus Groß- Winter der Separatistenzeit eine Rolle des Kreisausschusses, in dem er gerten sich aber, mit ihm zusam Amt niederlegen mußte. Für i Karl Schud- Appenheim eingetret
Marburg. Den Nachforschun festzustellen, daß im Walde bei denen Dienstmädchen K. aller W und von dem Täter, um den V
die Stellung einer Selbstmörde Täter kommt ein 21jähriger Lar bereits verhaftet wurde.
Dies Volt tann also sein Ausbau einer großen Industrie. stehen für große Menschenmassen Amerita hat sich dagegen abgespe wie Holland den Japanern den Döllerten Rieseninseln Australien
neo usw. Das ist für die Japa weil die südliche, die malaiische der sie in uralten Zeiten in find. Dieser ihr Ursprung im S nach Norden und nach Nordr Norden ihres eigenen Landes Norddeutschlands entspricht, ist frugtbaren Hokkaido mit 77 99 mur 2358 183 Menschen, währen chiu mit nur 35 656,90 Quadro leben. Go wohnen in der von ten Mandschurei heute nur 1835 der Kälte mehr gewachsene und bildet überdies im ganzen Nord für die Japaner eine fast unübe Ansiedlung. Nach Chosen( Kore ausgewandert, die unter 17 Mi auf Formosa leben rund 380 000 noch wilden Eingeborenen. Aber auch die industrielle G feinem günstigen Stern. Der S Europas und Ameritas ausgei ungejunde Blüte entwidelt. tommen. Die Konkurrenz der
Die dritte Not ist die, daß das Land nur 11 Prozent seines Areals an aderbaufähigem Boden hat. Wäre es nicht möglich, auf den Feldern jährlich zwei Ernten einzubringen, und gäbe nicht das Meer seinen großen Fischreichtum her, so tönnte das Bolt nicht lebeit. Aber auch so ist es ein sehr mühseliges Ringen um das tägliche Brot. Die Bauern, die in 5% Millionen win zigen Kleinwirtschaften den Aedern die Nahrung abringen, haben ein äußerst armseliges Leben, können sich nur die allerfümmerlichste Rahrung bieten und sind die meisten sind Bächter
jo geplagt, daß viele aus Not ihre Töchter auf Jahre an die Fabriken verkaufen oder auch an die schlechten Häuſer. Die Bauern, die den Tee ernten, trinken statt des Tees heißes Wasser, weil jedes Blättchen verkauft werden muß, nur an hohen Festtagen gibt es ein wenig Fisch oder Geflügelfleisch, sonst niemals im ganzen Jahr. Und nun steigt die Bevölkerung in raschem Maße: 1868 waren es 33 Millionen, 1900: 45, 1905: 48, 1910: 51, 1915: 55, 1920: 58 Millionen im eigentlichen Japan, dazu kommen in Korea, Formosa und den kleinen neuen Inseln noch 22 Millionen Menschen. Im ganzen find es 80 Millionen.
bat in vollem Umfange wieder fuhr sehr zurüd, seine Handel zum ersten Male leidet das L beitslosigkeit seiner Industrieben noch heute über relativ billige Rohstoffe( Eisen, Baumwolle, lande einfaufen muß, so ist erfo pember Absah nur möglich durch


