Sonnabend, den 10. Juli 1926.
Ein Festzug brachte dieses unter großer Beteiligung der Kölner Bevölkerung nach dem Rathaus, wo Dr. Bilstein das Banner für die Stadt Köln übernahm. Bei der Uebergabe gab der Vertreter der Stadt zum Ausdrud, daß das Banner bei den 2. Deutschen Kampfspielen auf eine wohlgelungene Veranstaltung herabbliden werden fönne. Unter einer nach Zehntausenden zählenden Menschenmenge vermittelte am Samstag Abend ein gewaltiger Fadelzug und ein großangelegtes Feuerwert die Kampfspielwoche.
Der Fadelzug der Zehntausend wurde zu einem Ereignis, das überwältigend war in der Größe und Wucht seines Eindruds. Schöner tann nie ein deutsches Olympia begonnen werden. Die Straßen, durch die der Zug gehen sollte, waren schon lange vorher belagert, Kopf an Kopf standen Athleten, in ihrer leichten, weißen Tracht, die Hochschüler aus Berlin, Fechter mit blizenden Klingen über Schulter, Ruderer mit langen Riemen, Schüler, Radfahrer Turner, stämmige Schwerathleten zogen mit Fahnen, Zeichen und Mufit vorbei. Der Zug ging am Rhein entlang. Wer den Rhein in diesen Stun den und in diesem Feierglanz der Lichter sah, der wird ihn nie vergessen. Auf dem breiten Strom anferten leuchtende Dampfer, Motorboote, bie bunte Retten heller Lampions an ihren Masten führten, flikten durch die bewegte Flut, Gondeln schautelten auf dem poesievoll und seltsam gefärbten Wellen. Alle Häuser an den Ufern schimmerten im Glanz der Fadeln. Und als dann das Feuerwerk begann, da stieg das Schauspiel zu seiner ganzen Größe auf. Bis zur Mitternacht war die Stadt in Licht und Bewegung.
Die großen Stunden der Eröffnung sind vorüber. Die Dinge find im vollen Laufen. Der Montag hat, wie jeder dieser Tage, ein reiches und buntes Programm. Turner, Schwerathleten, Fechter, Schützen und Golfspieler sind dabei, ihre Kampfspielmeister herauszuspielen. Auf allen Plätzen des Stadions ist Betrieb. In der großen Kampfbahn sind die Turner beim Zwölftampf und beim Geräteturnen am Red, am Baren, am Pferd und am Ring gruppiert
Anderswo wird gesprungen: Weit, Hoch- Etabsprung. Auf der Laufbahn jagen die 100- m- Läufer nach der 10- Set. und nach dem Punkt, der daran hängt. Am Ziel steht ein galgenartiges Gerüft. Der Läufer reißt ein Band ab, wenn er hindurch läuft und stoppt damit selbst seine Zeit ab. Der Startschuß hatte die Uhr durch einen tomplizierten Mechanismus in Bewegung gesetzt; der Riß bringt sie zum Stehen. Man nennt das automa tische Zeitabnahme.
Auf den Plätzen, die rings um die Kampfbahn liegen, werden die Spiele ausgetragen. Im Faust- und Schlagball messen sich die Mannschaften.
In der Radrennbahn haben sich die Männer mit dem starken Bizeps zusammengefunden. Eisengewichte von einer wagenhaften Schwere werden gehoben und gestemmt und balanciert, daß der Laie staunt. Eine ganze Serie neuer Reforde wurde aufgestellt. Das Megaphon brüllt sie in die Welt hinaus.
Die Stadt steht ganz im Zeichen der Kampfspiele. Die Hauptstraßen leuchten im Schmud der Flaggen und der Tücher. Auf allen Plätzen stehen hohe Fahnenmasten und allenthalben dominiert rot- weiß, die Farbe dieses Festes. Am Montag traf noch ein Sonderzug aus Ostpreußen ein, und im Laufe der Woche werden aus allen Teilen des Deutschen Reiches weitere, allerdings nur kleinere Scharen, erwartet. Die meisten der Gäste sind in Privatquartieren untergebracht. Die Berpflegung der Zehntausende zu regeln, vorzubereiten und sicherzustellen, war nicht ganz einfach. Im Stadion wird für wenige Groschen ein solides Mittagessen verabreicht.
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Es ist auch dafür gesorgt worden, daß die Fremden einen guten Eindruck von den Schönheiten Kölns mit in ihre Heimat nehmen. Das Verkehrsamt veranstaltet alle Tage mehrere Führungen durch die Stadt und ihre Hauptsehenswürdigkeiten, Dom Rathaus, Gürzenich, Maria im Kapitol und WallrafRichard Museum. Auch auf dem Rhein ist Hochbetrieb. Wer von weither an die Ufer des schönsten und größten Stromes un seres Vaterlandes gekommen ist und seinen Fuß nicht auf einen
Wer mich bekennet.
Von Erwin Gros.
,, Also habe ich doch recht," rief die Frau Amtmännin triumphierend ,,, und es kommt nur darauf an, ob Hans Heeger hier wirklich die Sybille haben und für sie ein kleines Opfer bringen will. Und da er ja fern von der Heimat ist, auch weder Bater noch Mutter hat, so hat er nur selbst zu entscheiden, und niemand kann ihm dreinreden."
Also ging die Rede zwischen den beiden Eheleuten noch eine Zeit lang weiter.
Hans Heeger aber war ganz sonderbar zumute. Da sprach man von seiner Herzensliebe als der großen Hauptsache,- und es flang immer so etwas wie Zweifel durch, ob es ihm damit wirklich ernst sei! Und von dem Glauben redete man als von einer Angelegenheit, die wohl auch etwas bedeute, die aber gar nicht so wichtig sei, um deswegen sich zu trennen und zu streiten und zu meiden.
Hans Heeger war wohl in einem frommen Hause aufgewachsen, er hatte auch von Vater und Mutter her die Gewohn heit überkommen und bisher treulich gehalten, jeden Tag in Gottes Wort zu lesen. Und der fleine Katechismus Doktor Mariin Luthers war ihm ein Heiligtum. Jhn und das neue Testament hatte er mit auf die Wanderschaft genommen als einen töstlichen Besitz. Aber ein wacher Christenmensch war er noch nicht. Was ihm das Erbe der Väter wirklich bedeutete, das wußte er noch nicht recht.
Gepadt und gefesselt hörte er der merkwürdigen Zwie sprache zu, sie drehte sich ja um ihn und sei Lebensglüd; aber da war etwas, das stimmte nicht, das war nicht richtig. Was es aber war, das konnte er nicht herauskriegen.
Er fuhr einmal, eigentlich halb unbewußt, dazwischen und murmelte:„ Aber das neue Testament lese ich jeden Tag."
Das hatte die Frau Amtmännin nur natürlich gefunden, und der Amtmann hatte angefügt, dazu könne man leicht die Erlaubnis triegen.
,, Gießener Zeitung"
Rheindampfer gejezt hat, der verjündigt fich. Von den Anlegestellen der Frantenwerft drängt sich die Menge. Die Dampfer füllen fich immer wieder und führen Tausende von fremden Gästen rheinaufwärts in den Süden, wo die Berge aus der Ebene aufsteigen und die Schönheiten des Rheintales warten.
Festabend der Stadt Köln.
Aus Anlaß der Deutschen Kampfspiele in Köln gab die Kölner Stadtverwaltung am Sonntagabend im Gürzenich ein Festessen, zu dem eine Reihe von geladenen Gästen erschienen waren. Oberbürgermeister Dr. Adenauer hielt eine Ansprache, in der u. a. der Reichs und der Staatsregierung, die sich der Deutschen Kampfspiele in großherziger Weise angenommen haben, Dant sagte. Adenauer begrüßte darauf die in Köln erschienenen Auslandsdeutschen, besonders die Deutschen aus den abgetrennten Gebieten, und frach den Wunsch aus, daß sie alle bereinjt in den Schoß der Mutter Germania zurüdkehren mögen. Nach Adenauer führte Reichsinnenminister Külz u. a. aus: Jch glaube, es ist heute niemand unter uns gewesen, der den Umzug der Tausende gesehen und nicht im tiefften ergriffen gewesen ift. Das war ein tausendfältiger Ausdrud von Wille und Tai, von einem Streben, das nicht ganz leicht, legten Endes aber ganz sicher seine Einordnung in das Ganze finden wird. Wenn man solch ein Bild sieht, möchte man fast wünschen, daß auch auf anderen Gebieten sich eine solche Gemeinschaft des deutschen Boltes vollzieht. Der Träger der großen Entwicklung, die wir jo start vor uns sehen, ist der Reichsausschus für Leibesübungen. Der Redner sprach dann noch besonders dem Vorsitzenden des Reichsausschusses für Leibesübungen, Exzellenz Lewald in anertennenden Worten für seine verdienstvolle Arbeit den Dank der Reichsregierung aus. Der Minister wünschte dann, daß der Reichsausschuß der Zentralpunkt der Arbeit und Kraft in der deutschen Sportbewegung bleiben möge.
Staatssekretär a. D. Dr. Lewald dankte zunächst dem Reichspräsidenen für sein Gedenken an die Deutschen Kampfspiele. Der Reichspräsident sei, wie sein Vorgänger, der verstorbene Reichspräsident Ebert, es gewesen sei,
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das verbieten oder erlauben, das Evangelium Jesu Christi zu lesen?"
Wiederum wurde ihm tiefstes Stillschweigen auferlegt. In drei Tagen, am Samstag abend, sollte er wiederkommen; da sollte auch der Schultheiß selbst zugegen sein. Da könnte unter Umständen schon die Hochzeit festgesetzt werden.
Wie einer, der zwischen Traum und Wirklichkeit ist, ging Hans Heeger von dannen. Er versuchte, Sybille zu sehen und zu sprechen, fand aber keine Gelegenheit; denn ihr gegeüber dünfte ihm das Gebot des Schweigens als ungültig.
Meister Vogelsberger aber wußte in diesen Tagen nicht, was er von seinem Gesellen halten sollte. Sonst ertönte dessen Gesang von Morgen bis Abend, jetzt aber saß er da, wie ein Vogel in der Mauser.
Peter Ritz tam am Samstag Morgen einmal in die Werkstatt. Es geisterte die Kunde, wie eine graue Rebelwolke durch das Dorf, der Amtmann und Hans Heeger hätten eine ganz frische Freundschaft. Das machte dem guten Nachbar schwere Gorge; er hatte den Gesellen von Herzen liebgewonnen. Er wußte, wie Hans an Sybille hing. Wenn aber der Amtmann die Sache in die Hand nahm, so konnte sein junger Freund nur Schaden an seiner Seele leiden.
Er gedachte all der Verwirrung und Verstörung, des Strei tes und Leides, die von Stubenrauch während der Jahre Ingelheimscher Herrschaft im Dorfe hergekommen waren.
Peter Kit setzte sich neben Hans auf den Stuhl, sah ihm bei seiner Arbeit zu und schwieg ihn eine Viertelstunde lang an.
Dann stand er auf, ging bis in die Mitte der Stube, räusperte sich und nidte Hanns zu. Das hagere Geficht war voller Kummer. Dann schritt er weiter zur Tür, blieb wieder stehen und sprach im Hinausgehen, Hans, was ich noch sagen wollte, du kennst doch den Spruch: Wer mich bekennet vor den Menschen, den will ich auch bekennen, vor meinem himmlischen Bater."
Ehe Hans etwas erwidern konnte, war der Bauer draußen. Hans Heeger fuhr auf. Er hatte eben gerade in seinen Ge danken Zwiesprache mit seinem Vater gehalten. Ihm war es auf einmal, als ob sein Vater leibhaftig an der Stubentur
„ Die Erlaubnis?" grübelte Hans Heeger.„ Wer kann mir gewesen sei und ihm zugerufen habe:„ Wer mich bekennet-!"
Nr. 28.
der Bewegung des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübun= gen. Es sei hoch erfreulich, daß heute von berufenen Männern dem Reichsausschus Anerkennung für sein Wirken ausgespro= chen worden sei. Hoffentlich werden der heutige Tag und die 2. Deutschen Kampfspiele dazu beitragen, die Spaltung zwischen Turnen und Sport zu überbrüden.
Ministerialdirektor Robis überbrachte fm Namen des Reichsrats und der preußischen Staatsregierung beste Grüße und Wünsche. Reichsrat und Staatsregierung würden, soweit sie dazu in der Lage seien, alles tun, um die deutsche Sporter ziehung der Jugend weiter zu fördern. Oberschulrat Steinbrecher brachte die treudeutsche Gesinnung Danzigs zum Ausdruck, dessen Sehnsucht zum deutschen Vaterlande gehe.- Ein Vertreter des Saarlandes versicherte, daß trotz der großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten Sport und Turnen in dem deutschen Saarlande auch weiter gefördert würden. Der Vertreter des österreichischen Sportverbandes Pfeifer sprach als Vertreter der Ostmärket, die zum großen deutschen Vaterlande zurückkehren wollen. Dieses Treuegelöbnis wurde von der Versammlung mit Begeisterung aufgenommen.
Zur Sondergebäudesteuer.
Bom Presseamt des hessischen Staatsministeriums wird uns mitgeteilt: Aus den bei den Behörden einlaufenden Beschwerden gegen die Sondergebäudesteuer ergibt sich, daß die Bestimmungen über diese und namentlich die zugelassenen Steuererleichterungen vielfach nicht bekannt sind, trosz wiederholter Bekanntgabe in den Zeitungen. Es werden deshalb die in Betracht kommenden Gesichtspunkte und Anordnungen hier nochmals übersichtlich zusammengestellt: 1. Reichsgesetzliche Zwangsvorschrift. Beschwerden wegen Erhebung einer Sondergebäudesteuer überhaupt sind zwecklos, denn die Steuer ist durch Reichsgeseh angeordnet. Nach dem Reichsgesetz müssen mindestens 35 Prozent der Miete durch diese Steuer weggesteuert werden, es fann dabei bis zu 50 Prozent gegangen werden. Hessen erhebt für 1926 39,2 Prozent der Miete. Von dem Zeitpunkte ab, von dem ab die Miete auf 100 Prozent festgesetzt ist, und das ist spätestens der 1. Juli haben andere Länder Belastungen von 36 bis 40 Prozent bestimmt oder vorgesehen. Hessen hat ent sprechend seiner Finanzlage nicht die zulässig niedrigste, aber auch nicht die zulässig höchste Belastung; sie entspricht etwa der preu ßischen und der sächsischen, da Preußen und Sachsen vom 1. Juli ab 40 Prozent der Miete erheben.
2. Besteuerungsmaßstab
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ist der Steuerwert des Jahres 1914, wie er der Grundsteuer un terliegt; die Vorkriegsmiete wird bis jetzt nur in einem Lande der Steuer zugrunde gelegt. Die Aufstellung von Mietkatastern ist auch in Hessen beabsichtigt, sobald Klarheit darüber besteht, ob und in welcher Form die Steuer für längere Zeit weiterbe stehen muß. Wenn die Friedensmiete geringer ist als 5 Prozent lich.( Näheres siehe unter Ziffer 4c).
3. Wer trägt die Steuer?
Sonnabend, den 10.
Im weiteren sind nachstehe gen zulässig. a) Einfamilienhäuser, die vor und damals mit nicht meh wertes belastet waren, wer von der Steuer befreit, we wohnt werden( zwangsve und wenn die Wohnfläche b) War ein Haus am 31. schuldenfrei) oder mit nich denswertes belastet, dann und Gemeindeſteuer zusam zwar bei unbelasteten oder Grundstücken auf 1 Proze Belastung bis zu 30 Prozen wertes. Der Hauseigentüm
Nach dem Reichsgesetz ist der Hauseigentümer der Steuerschuldner; der Mieter hat die volle Miete zu zahlen, die vom 1. Juli 1926 ab 100 Prozent der Friedensmiete betragen wird. Kann er die durch die Sondersteuer veranlaßte Mieterhöhung nicht zahlen, so hat er um entsprechenden Ersatz beim Wohl fahrtsamt nachzusuchen. Gleichen Anspruch hat der Hauseigen tümer für seine eigene Wohnung, wenn er die volle Miete nicht tragen kann. Die Finanzämter haben mit diesen Gesuchen nichts mehr zu tun. In jedem Falle zahlt der Hausbesitzer die Steuer, der Ersatz dafür wird ihm auch für die letzte Erhöhung der Steuer in der gleichfalls erhöhten Miete, soweit es sich um vermietete Räume handelt.
4. Steuerbefreiungen und Steuerermäßigungen. Steuerfrei find alle Gebäude, die auch von der Grundsteuer befreit sind. So läßt das Reichsgesetz u. a. die Steuerfreiheit der landwirtschaftlichen Oekonomie- Gebäude nicht aber auch der ge werblichen Gebäude zu.
,, Verleugne ich den Heiland, wenn ich katholisch werde?" frug er sich.
Und indem er sich weiter den Kopf zerjann, erschien ihm mit einem Male vor dem geistigen Auge ein Bild; in lebhaften Far ben war es vor ihm:
Da war Christus, ein ferner König, im Himmelssaal jaj er, hoch auf dem Throne. Aber man konnte nicht zu ihm kom men; da stand vor ihm Maria in all ihrer Glorie und Joseph und die Schar der Heiligen, und der Papst und die Bischöfe und die Priester; das war wie ein vielfacher Zaun. Den mußte man durchbrechen, an alle diese Mittler mußte man sich wenden, sie mußten erst die Audienz bei Chriftus erbitten, sie mußten ihn günstig zu stimmen suchen.
Hans Heeger schüttelte den Kopf. Go fonnte er Christus nicht aus dem neuen Testament. Zu dem hatten Zöllner und Sünder kommen, Kinder hatte man nicht wehren dürfen:
Kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid!". Das Wort schlug sich Hans Heeger auf und las es mehrere Male laut, während er dabei den Absatz der Frau Amtmännin Stubenrauch mit dem Hammer bearbeitete, daß es schallte,
Die vornehme Dame hätte an dem Absatze mehr Freude gehabt, als an dem Begleitspruch und den daran angeknüpften Gedanken.
,, Soll ich an diesem Abend zu dem Amtmann gehen? Rein! Aber wenn ich nicht hingche, so breche ich alle Brüden
ab. Denn der Vater Sybillens tommt hin. Vielleicht, daß der Amtmann und seine Frau ein gutes Wort für mich einlegen, auch wenn ich erkläre, daß ich schwerlich katholisch werden kann!" So wie einst Petrus am Wachtfeuer der Kriegsknechte im Hofe des Hohenpriesters weilte, mit demselben beschwerten Mute jazz Hans Heeger in der Wohnstube des Herrn Amtmanns.
Zu dem Amtmann und seiner Ehefrau hatte sich diesesmal noch der Schultheiß gesellt. Alle drei begrüßten den Ankömm ling mit großer Herzlichkeit. Das Ehepaar stieg etliche Stufen von der amtlichen Höhe herab, redete Hans nicht mehr in der dritten Person mit ,, er" an, sondern in der ehrenden Form ber zweiten Person Mehrzahl, mit ihr".
( Fortsetzung folgt.) L
scheinigung an das Finanz Amtsgericht kostenlos ausg Beispiel: Auf ein bejiz im Werte von 50 0 ber 1918 10 000 M S ( ohne Detonomiegebäud hin entfallen hierauf v 20 Prozent, mithin fan 1 Prozent des Wertes( zusammen) verlangt wer Bemerkt wird, daß das R gering belastete Gebäude w läßt. In der hessischen Ver davon abgesehen, diese Vergi übernehmen, einmal, weil lage des Landes eine weite höhung anderer Steuern ni ren, weil es sich hier um Ho
hin meist schon dadurch im sie von der letzten Steuere und schließlich, weil diese A Fällen nicht zulässig ist, in destens ebenso berechtigt wi Aenderungen treffen. Man geben wird, hier noch im Le gehende Erleichterungen zu daß dieses abgesehen von fer 5, Absatz 5 des Reichsge aber auf Grund einer We Einzelfall Berücksichtigung ist, in dem eine vom ermäßigungsvorschrift vom übernommen worden ist.
c) Beträgt die Friedensmiete Steuerwertes, dann kann d setzt werden.
Beispiel: Friedenswe amtlich anerkannte oder n Wohnungsamtes vom Fi miete= 3000 M, das sind mertes. Die staatliche E 26 Prozent der Friedeng Die Bedingungen, daß nismäßige Herabsetzung zu worden für die Fälle, in d zweifelsfrei feststeht.
d) Eine Steuerermäßigung tr räume ohne Verschulden d
e) Die Vergünstigung unter c betriebe in Kurorten, die mäßig in Betrieb sind, in d die reine Mieteinnahme vo für Bedienung, Mobilar u wertes der vom Betriebsin nommen wird; beträgt die des Steuerwertes, dann werden.
1) Werden gewerbliche genutzt einschränkungen oder ungü der Vorkriegszeit erheblich beim Finanzamt Ermäßigu
g) Auf Antrag des Steuersch
Höhe der auf die vermiete zu erlassen, wenn die Un Miete glaubhaft gemacht 5. Zahlungserleichterunge
a) Jn Fällen starter Berich Jahreseinnahmen kann di werden. Diese Stundung
einem Besizwechsel gewäh hypothet bestellt oder in wird.
b) In Fällen, in denen E ermäßigungen verlangt od Hausbesizer beim Wohlfah für die beiden ersten Biele gewährt werden."
Wir geben von dieser behö und empfehlen deren genaue Wir verjagen es uns, a Ziffer 1 näher einzugehen.
schon gesagt worden.
Es herrscht vielerorts noch sprozentigen Berzinsung. D Steuerwert. Beträgt 3. B. 50 000 M, so müssen bei einer 100.M Steuerwert 5 M Frie 50 000 M berechnet man das 5 Aprozentigen Rente müssen 5 gangen sein. Die 5prozentige wenn man vom Steuerwert éi bleibenden Betrag durch 2 teil -oder später durch eine bericht gang eine Verzinsung unter 5 Serabjegung der Sondersteuer


