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Samstag, den 10. Juli 1926.

Nr. 28.

Gießener Zeitung

Erscheint: Samstags.

( Neueste Nachrichten)

Bezugspreis 40 Big. monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd­Jendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

Botschafter a. D. Dr. Otto Wiedfeld+.

Letzten Montag vormittag, verschied in Essen in seinem Privathaus nach langer schwerer Krankheit Dr.- Ing. h. c. Otto Wiedfeld, erster Direktor der Friedrich Krupp A.-G. und ehe­maliger deutscher Botschafter in Washington. Dr. Wiedfeld litt seit längerer Zeit an Blutzersegung.

Wiedfeld war 1871 in Thüringen geboren. Jurist, Kom munaldienst, Reichsministerium des Innern, Südmandschurische Eisenbahn, 1919 Kruppdirektor, 1922 Botschafter in Washington, dann wieder Krupp. Dies die äußeren Etappen seines Lebens.

* Reichskanzler a. D. Luther ist vom Reich in den Reichs­bahn- Verwaltungsrat berufen worden. Mit dieser Wahl ist die preußische Regierung nicht einverstanden und hat beim Reich Einspruch erhoben.

* Zum Zusammenschluß aller nationalen Kreise und zweds Schaffung eines einheitlichen Rechtsblod ruft nunmehr auch die Fraktion der preußischen Arbeitsgemeinschaft im Reichsrat auf. Der Aufruf ist von den beiden Politikern Dr. Jarres und von Gayle unterschrieben.

* Die 24- Stundenzeit will nun auch die deutsche Reichsbahn einführen. In mehreren anderen Ländern richtet man sich schon danach.

Gnadengesuch für die Bernkasteler Winzer.

Neustadt a. d. H. Namens des Weinbauvereins der Pfalz hat dessen zweiter Vorsitzender an den Reichspräsidenten von Hindenburg ein Gnadengesuch für die verurteilten Winzer von Bernkastel gerichtet. In dem Gesuch wird darauf hingewiesen, daß das Gericht, der Generalstaatsanwalt und die Verteidigung in seltener Einmütigkeit wärmstes Verstehen und Mitempfinden für die Angeklagten gezeigt hätten, die in der Verzweiflung sich zu der Tat in Bernkastel hätten hinreißen lassen. Die pfälzische Winzerschaft bittet daher den Reichspräsidenten eindringlichst, die Begnadigung der Moselwinzer zu erwägen.

Die Aufhebung des Sichtvermerkes. Deutsche Abkommen mit Desterreich, Holland, Dänemark, Bel­gien und der Schweiz. Verhandlungen mit England, Italien, Schweden und anderen Staaten.

Nachdem es der deutschene Regierung gelungen ist, mit meh­reren Ländern und zwar mit Oesterreich, Holland, der Schweiz und Dänemark die Aufhebung des Sichtvermerkes, ein Ueberbleibsel der Kriegszeiten, durchzusetzen, ist das Aus­wärtige Amt nunmehr an weitere Staaten mit dem gleichen Ersuchen herangetreten.

Wie man erfährt, sind derartige Vorschläge jetzt an Spanien, an die südafrikanische Union, die Türkei, die Tschechoslowakei, Schweden, Norwegen und an Italien gemacht worden. Die meisten dieser Länder dürften grundsätzlich zu dem Abbau des Sichtvermerkes bereit sein. Spanien und die südafrikanische

Union haben freilich noch gewisse Bedenken, die in der Ein­wanderung unerwünschter politischer Persönlichkeiten begründet find.

Bei den Verhandlungen mit Italien ist die Paßfrage mil denen des Aufenthaliszechies und der Aufenth.itsgebühr ver bunden. Auf der letzten Genfer Paßkonferenz haben auch die englischen Vertreter, sowie die Vertreter Lettlands und Litauens den Wunsch zu erkennen gegeben, mit der deutschen Regierung über den Abbau des Sichtvermerfes zu verhandeln. Auf eng­lischer Seite wünscht man zwar die Landungskontrolle beizube= halten, doch würde der Abbau des Sichvermerkzwanges für den Reisenden schon eine Erleichterung bedeuten. Ob es möglich ist, den lettländischen und litauischen Wünschen entgegenzukommen, wird zur Zeit noch erwogen.

Drud, Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Postscheckkonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M.

mit dem Eisernen Kreuz" gezierten Platte von etwa 40ma160 Zentimeter Größe aufgestellt und die Gräber mit niedrigen, nicht wuchernden Pflanzen und Blumen geschmüdt werden. Bei der Anlage von Krieger- Friedhöfen soll zur Erzielung eines mili­tärisch einfachen und würdigen Gesamteindrudes Einheitlichkeit erstrebt werden. Die französischen Zugeständnisse erstreden sich auf die Ausschmüdung einzelner Gräber durch Angehörige, wie auch die Ausgestaltung großer Friedhöfe und Friedhofsteile dura) Vereine, den Volksbund oder ähnliche private Unternehmungen und haben zur Voraussetzung, daß die dahingehenden Anträge durch das Zentralnachweisamt für Kriegsverluste und Krieger­gräber, Spandau b. Berlin, dem französischen Pensions- Mini­sterium gesamelt zur Genehmigung vorgelegt werden. Zur Nie­derlegung von Kranz- und Blumenspenden, wie zur Aufnahme von Lichtbildern der Gräber durch Ortsansässige ist keine Ge­nehmigung erforderlich. Die Inanspruchnahme der Friedhof­wärter hierfür ist nicht gestattet."

In diesem Rahmen ist dieser Tage in Aachen auch ein Ab­kommen mit Belgien geschlossen worden. Der Vertrag, der zum 1. August in Kraft treten soll, erklärt auf deutscher Seite einen Geländestreifen von 15 Kilometer, auf belgischer Seite die Kreise Eupen, Malmedy und das ehemalige preußische neutrale Moresnet zum Grenzgebiet. Die Bewohner dieser Grenzgebiete können gegen Erlegung einer Gebühr von 0,50 Rmf. oder 1 Goldfranken eine bis zu zwei Jahren gültige Grenzkarte er­halten, die beliebig häufig zu einem Aufenthalt von jeweils sechs Tagen in andern Grenzgebieten berechtigt. Die Verhand Jungen über Erleichterungen im Zollgrenzverlehr sind noch nicht abgeschlossen, aber soweit gefördert, daß voraussichtlich nac) Ablauf der jetzt vorgesehenen furzen Vertagung ebenfalls zur Unterzeichnung des Abkommens geschritten werden kann.

Die deutschen Militärfriedhöfe in Frankreich.

Der preußische Kultusminister hat auf eine deutschnationale Anfrage über Bernachlässigung der deutschen Kriegergräber in Frankreich eine Antwort erteilt, in der es u. a. heißt:

,, Nach der Auskunft der zuständigen Reichsstellen hat sich das französische Pensions- Ministerium auf Grund erneuter Verhand­lungen damit einverstanden erklärt, daß auf den deutschen Mili­tärfriedhöfen in Frankreich als Ersatz für die Holzkreuze auf den Gräbern steinerne Grabzeichen in Form einer schrägliegenden,

,, Es ist keine Schande, Deutsch zu sprechen..

Wahrhaftig, kein Deutscher braucht sich seiner Muttersprache zu schämen und sie ängstlich zu verstecken. Und doch beeilen sich Tausende biederer Deutscher, die zum Beispiel über die Grenze des Nachbarlandes reisen, schleunigst die deutsche Sprache zu ver= leugnen und mit den Fremden in deren Sprache zu sprechen, besser: zu radebrechen. Dabei ist das in den Grenzgebieten gar nicht nötig, da man dort überall mit Deutsch gut austommt. Zu­dem: Wenn die Fremden vom Deutschen Vorteile haben, mögen sie sich bemühen, mit uns Deutsch zu reden. Wie es in goldener Rüdsichtslosigkeit der Engländer macht. Manchmal indessen macht man eine sehr herzerfrischende Erfahrung, wie ein Deut­scher energisch seine Sprache verteidigt dem Fremden gegenüber. Saß ich da Anfang Juni ds. Js. im früheren Ratskeller" zu Trient, das die Italiener jetzt Trento nennen". Ich mußte fast zehn Stunden auf den Anschluß nach München warten. Da ging ich in den Ratskeller" dicht am Bahnhof- um Mittag zu essen. Nun ist Trient jetzt so ziemlich ganz italienisch gewor den, man hört und sieht selten noch Deutsche. In besagtem Kel­vor der Italienerherrschaft ein Riesenlokal, jetzt eine fleine Kneipe natürlich italienisches Personal, bis auf einen

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( Gießener Tageblatt)

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Deutschen, der die Italiener anscheinend zum Fressen gern" hat! An einem Tisch mir gegenüber saß ein eleganter Ausländer, der, wie man bald feststellen konnte, aber Deutscher war. Er war aus Ungarn. Er sprach Deutsch, wenn auch gebrochen, und lehrte sich an die mißvergnügten Gesichter der italienischen Bedienung nicht. Man mußte ihm wohl oder übel den Deutsch sprechenden Kellner schiden, mit dem er dann prächtig fertig wurde. Ich weiß nicht, welchen Wunsch er geäußert hatte, furz und gut, ein Stuben oder Küchenmädchen oder eine ähnliche Fee tam an seinen Tisch. Man sah auf den ersten Blick, daß das Mädchen eine Deutsche war. Die Fee indessen stellte sich sehr fremd an und sing an, italienisch mit dem ausländischen Landsmann zu sprechen. Der hatte längst gemerkt, daß sie eine Deutsche war. Als sie nun auf eine Frage des Deutsch Ungarn nicht antwor tete, entgegnete er sehr energisch und so laut, daß jeder es ver stehen konnte: Warum antworten Sie mir nicht? Es ist doch leine Schande, Deutsch zu sprechen!" Die zwei Sätze kamen zwar gebrochen heraus, aber desto pointierter. Und siehe, sie wirkten Wunder! Denn auf der Stelle sprach das Mädchen Deutsch, daß es nur so sprudelte. Der ausländische Landsmann und ich winkten uns befriedigt zu. Er hatte sein heiligstes Gut, seine deutsche Muttersprache, tapfer verteidigt. Wenn es doch alle Landsleute so halten würden! Es stünde um uns in der Welt um vieles besser. Möchte jeder, der als Deutscher unter Frem den ist, es sich merken: ,, Es ist teine Schande, Deutsch zu sprechen!"

Für das Reichsehrenmal am Rhein.

Berlin, 8. Juli. Der Ausschuß des Reichstages für die be setzten Gebiete hat die von uns bereits angekündigte Entschie jung gefaßt: Der Ausschuß des Reichstages für die besetzten Ge­biete bringt den Vorschlägen, das Reichsehrenmal für die Ge­fallenen des Weltkrieges am Rhein zu errichten, besonderes Interesse entgegen. Er bittet die Reichsregierung, mit allen Kräften dahin zu wirken, daß das Reichsehrenmal seinen Stand­ort am Rhein erhält. Ein Reichsehrenmal am Rhein wäre für die unter der Besetzung leidende Bevölkerung Stärkung und Anerkennung, für ganz Deutschland eine Mahnung im Streben nach der Befreiung des besetzten Gebietes.

Die Deutschen Kampfspiele, ein deutsches Olympia.

Der weihevolle Eröffnungsaft.

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Köln, den 4. Juli 1926.

Namen der Reichsregierung sprach Reichsinnenminister Dr. Külz, der in dem Sport den Ausdruck deutscher Volksgemeinschaft sah, ein Menschheitsideal und ein Volksziel.

Die deutsche Reichsregierung sei davon überzeugt, daß Leibes. übung Volksfitte werden müsse. Leibesübungen seien Bürgerpflicht, ein Mittel zur Wiedererstar­tung von Volk und Vaterland. Die Regierung fühle sich mit den Bestrebungen der Kampfspiele verbunden und alle Deutschen ebenfalls, in welchem Gau sie auch leben. Ohne Unterschted von Vereinen und Verbänden sollten sie sich zusammenfinden. In diesem Sinne wünscht er den Deutschen Kampfspielen, die im Zeichen von Kraft und Freiheit und Selbstzucht ständen, gutes Der Vorsitzende des Deutschen Reichsausschusses, Erz. Lewald, verlas hierauf die Kundgebung des Reichspräsidenten von Hindenburg: ,, 3um Beginn der 2. Deutschen Kampfspiele sende ich meine herzlichen Wünsche für einen schönen Verlauf und besten Erfolg. Möge die Kampfspielwoche, die heute nach vier Jah­ren zum zweiten Male die turn- und sportfreudige Jugend des Reiches und der Deutschen jenseits der Grenzen zum Wett­kampf an denUfern des Rheins versammelt, dazu beitragen, ein tüchtiges Geschlecht heranzubilden. gez. v. Hindenburg. Erz.Lewald betonte, daß das Zustandekommen hier unter dem Zeichen stünde ,, daß Rhein und rheinisches Volf zum schönsten Besitz des deutschen Boltes gehörten. Die Kampfspiele sollten die deutschen Herzen mit rheinischem Geist erfüllen. Die Kampf­spiele sollten von Land zu Land wachsen und von rheinischem Blut durchdrungen sein. Deutschlands goldener Frühling, Deutschlands Auslese sei hier versammelt. Nicht nur Siegen sondern Streben sei der wahre Inhalt der Deutschen Kampf­spiele. Nicht allein den Körper, sondern auch den Geist und Cha­rafter sollten sie stählen zum Gegen des deutschen Vaterlandes. In diesem Sinne," schloß Ezz. Lewald, eröffnete ich die Deut­schen Kampfspiele." Dann brachte er einen Hochruf auf das deutsche Vaterland aus. Stehend sang die Versammlung bas Deutschlandlied, die Flaggen sentten sich, die Häupter entblößten sich, es war ein feierlicher Augenblid. Damit war der Ein­weihungsakt zu Ende. Er folgten nun die Freiübungen der Turner und das Fußballspiel.

Der heutige Tag brachte die feierliche Eröffnung der Zwei­ten Deutschen Kampfspiele im Kölner Stadion. Punkt 2.30 Uhr marschierte als erste die Deutsche Hochschule für Leibesübungen ein. Das Banner der Hochschule trug der bekannte Sportlehrer Holz. Ihm folgten die braungebrannten kräftigen Gestalten von über 100 Studenten der Hochschule. Mit großem Jubel be­grüßt wurde die Gruppe der Auslandsdeutschen, eröffnet von den in stattlicher Zahl erschienenen Danzigern; ebenso freund­liche Begrüßung fand das Saargebiet, Oberschlesien, Sieben­bürgen, Deutsch- Ungarn, Desterreicher, Gruppen solcher Fechter und Schwerathleten. Gelingen. Als erste deutsche Korparation erschien der Deutsche Fußball- Bund. Riesige Fahnen sämtlicher Landes­verbände eröffneten die lange Reihe, dahinter die Auswahl­mannschaften der Verbände, die gestern und heute gekämpft hat­ten. Imponierend und farbenprächtig war der Einmarsch der vielen Fußballmannschaften im Dreß, insgesamt über 2000 Mann. Im Laufschritt tamen nun mehrere Hundert Leicht­athleten der Deutschen Sportbehörde für Leichtathletik, darunter viele gutdisziplinierte Vereine als einheitliches Ganzes, und beifällig begrüßte Jugendliche, meist ganz in Weiß. Mit Hun­derten von Fahnen an der Spitze erschienen die Vereine der Deutschen Turnerschaft. Ein Anblid von imponierender Wir­fung! Die endlose Schlange der weißgekleideten Turner, die sich anschloß, bewies die Macht dieser großen deutschen Körper­schaft. Der Deutsche Schwimmverband trug einen Dreizad mit Banner seiner aus Abordnungen mit Fahnen der Landesver­bände bestehenden Gruppe voraus. Aus Vertretern aller Sport­zweige und Fahnenabornungen bestand die Abteilung der Deut­schen Jugendtraft. Dann solgte der in Süddeutschland wenig bekannte Eichenkranz" in verschiedenen Sportgattungen. Die Gruppen des Allgemeinen Deutschen Turnerbundes und des Deutschen Hodenbundes marschierten unter schwarz- weiß- toter Flagge. Imposant wirkte der Aufmarsch der starten Männer des Athletiksportverbandes. Nun tam der Deutsche Amateur­bogverband. Recht erfrischend wirkten dann die Schützen, voll­ständig in Grün, an der Spitze die außerdeutschen Vereine. Der Bund Deutscher Radjahrer hatte eine große Zahl von Fahnen mitgebracht und Rennfahrer in Weiß, ebenso die Deutsche Rad­fahrerunion. Einen Flaggenwald führte der Deutsche Kanu­verband mit sich, der mit einigen Booten den Schluß des Zuges bildete. Nachdem der Aufmarsch beendet war, sangen mehrere Hundert Kinder: Was ist des Deutschen Vaterland", begleitet von Gewitterdonner. Als hierauf der Refrain ertönte: Mein Vaterland muß größer sein", da durchbrauste lauter Jubel die Arena. Die Klänge von Am Rhein, o wie herrlich!" wurden dann dem Schuplage der Kampfspiele geweiht, und in das Lied stimmten die Zehntausende mit ein. Durch Fanfarenstöße an­gekündigt, wurden die Kämpfer willkommen geheißen von dem Kölner Oberbürgermeister Dr. Adenauer, der die Jugend zur Einigkeit und zum Gemeinschaftsgedanken ermahnte. Im

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Unser Spezialberichterstatter schreibt uns:

Herrliche Sportanlagen hat Köln in seinem Sportpart ge­schaffen, die jeder Sportart die Möglichkeit geben, in Massen Werbeveranstaltungen zu machen. Keine andere Stadt Europas wird eine schönere Stätte für unsere Leibesübungen aufweisen tönnen. Ganz besonderen Dank gebührt hierfür Dr. Adenauer und den Kölner Stadtvätern. Ein riesiges Gelände von 65 Set­tar wurde dazu verwendet. Anschließend an die Festplatzbe­fichtigung fand eine Rundfahrt statt. Inzwischen waren Teil­nehmer aus allen Gauen deutscher Voltsbrüder eingetroffen, insbesondere Studierende der deutschen Hochschule für Leibes­übungen, die das Banner des Reichsausschusses mitbrachten.