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chen Reichsausschusses für Leibesübun
ich, daß heute von berufenen Männern rfennung für sein Wirten ausgespro tlich werden der heutige Tag und die dazu beitragen, die Spaltung zwischen berbrüden.
Tobis überbrachte im Namen des ischen Staatsregierung beste Grüße und Staatsregierung würden, soweit sie
alles tun, um die deutsche Sporter iter zu fördern. Oberschulrat Stein eutsche Gesinnung Danzigs zum Aus im deutschen Vaterlande gehe.- Ein = versicherte, daß trotz der großen wirt n Sport und Turnen in dem deutschen fördert würden. Der Vertreter des andes Pfeifer sprach als Vertreter der zen deutschen Vaterlande zurüdkehren bnis wurde von der Bersammlung mit
en.
dergebäudesteuer.
effischen Staatsministeriums wird uns örden einlaufenden Beschwerden gegen rgibt sich, daß die Bestimmungen über zugelassenen Steuererleichterungen
, troz wiederholter Bekanntgabe in en deshalb die in Betracht kommenden nungen hier nochmals übersichtlich zu
jegliche Zwangsvorschrift.
Erhebung einer Sondergebäudesteuer denn die Steuer ist durch Reichsgeset Reichsgesez müssen mindestens 35 Proe Steuer weggesteuert werden, es fann gegangen werden. Hessen erhebt für Miete. Von dem Zeitpunkte ab, von Prozent festgesetzt ist,- und das ist aben andere Länder Belastungen von mt oder vorgesehen. Hessen hat ent e nicht die zulässig niedrigste, aber auch Belastung; sie entspricht etwa der preu da Preußen und Sachsen vom 1. Juli erheben.
Steuerungsmaßstab
ahres 1914, wie er der Grundsteuer un iete wird bis jetzt nur in einem Lande
egt. Die Aufstellung von Mietkatastern chtigt, sobald Klarheit darüber besteht
die Steuer für längere Zeit weitere
iedensmiete geringer ist als 5 ojent
r Ziffer 4c).
trägt die Steuer?
3 ist der Hauseigentümer der Steuer it die volle Miete zu zahlen, die vom zent der Friedensmiete betragen wird. Sondersteuer veranlaßte Mieterhöhung um entsprechenden Ersatz beim Wohl Gleichen Anspruch hat der Hauseigen Bohnung, wenn er die volle Miete nicht zämter haben mit diesen Gesuchen nichts Falle zahlt der Hausbesitzer die Steuer hm auch für die letzte Erhöhung der
Us erhöhten Miete, soweit es sich um elt.
ngen und Steuerermäßigungen. Gebäude, die auch von der Grundsteuer Reichsgesetz u. a. die Steuerfreiheit der Onomie- Gebäude nicht aber auch der ge
Heiland, wenn ich katholisch werde?" ter den Kopf zersann, erschien ihm mit igen Auge ein Bild; in lebhaften Far
in ferner König, im Himmelssaal saj Aber man konnte nicht zu ihm kom laria in all ihrer Glorie und Joseph 1, und der Papst und die Bischöfe und ie ein vielfacher Zaun. Den mußte diese Mittler mußte man sich wenden, 3 bei Christus erbitten, sie mußten ihn
te den Kopf. So konnte er Christus
tament. Zu dem hatten Zölner und hatte man nicht wehren dürfen: die ihr mühselig und beladen seid!" Heeger auf und las es mehrere Male
en Absatz der Frau Amtmännin Stu
er bearbeitete, daß es schallte,
hätte an dem Absatze mehr Freude leitspruch und den daran angeknüpften
Abend zu dem Amtmann gehen?- nicht hingche, so breche ich alle Brücken billens kommt hin. Vielleicht, daß der ein gutes Wort für mich einlegen, auch schwerlich katholisch werden kann!"—
am Wachtfeuer der Kriegstnechte im weilte, mit demselben beschwerten Mute Wohnstube des Herrn Amtmanns. und seiner Ehefrau hatte sich diesesmal llt. Alle drei begrüßten den Antömm keit. Das Ehepaar stieg etliche Stufen
herab, redete Hans nicht mehr in der
an, sondern in der ehrenden Form der 1, mit„, ihr".
ortfegung folgt.) E
Sonnabend, den 10. Juli 1926.
Im weiteren sind nachstehende Befreiungen und Ermäßigun gen zulässig.
a) Einfamilienhäuser, die vor dem 1. Juli 1918 fertiggestellt und damals mit nicht mehr als 20 Prozent des Friedens wertes belastet waren, werden auf Antrag beim Finanzamt von der Steuer befreit, wenn sie nur vom Eigentümer be wohnt werden( 3wangsvermietung zählt hierbei nicht mit) und wenn die Wohnfläche nicht mehr als 70 qm beträgt. b) War ein Haus am 31. Dezember 1918 unbelastet( also schuldenfrei) oder mit nicht mehr als 30 Prozent des Frie denswertes belastet, dann wird die Steuer( und zwar Staatsund Gemeindesteuer zusammen) auf Antrag herabgefeht, und zwar bei unbelasteten oder nur bis zu 20 Prozent belasteten Grundstücken auf 1 Prozent des Friedenswertes, bei einer Belastung bis zu 30 Prozent auf 1,75 Prozent des Friedenswertes. Der Hauseigentümer hat zu diesem Zwede eine Bescheinigung an das Finanzamt abzugeben, die ihm von dem Amtsgericht fostenlos ausgestellt wird.
Beispiel: Auf einem landwirtschaftlichen Gesamtbesitz im Werte von 50 000. lasteten vor dem 31. Dezem ber 1918 10 000 M Sypothekenschulden; das Wohnhaus ( ohne Detonomiegebäude) hat 8000 M Steuerwert, mithin entfallen hierauf von der Schulb 1600 M; das sind 20 Prozent, mithin fann Ermäßigung der Steuer auf 1 Prozent des Wertes( 80 M für Land und Gemeinde zusammen) verlangt werden.
Bemerkt wird, daß das Reichsgesetz für schuldenfreie oder gering belastete Gebäude weitergehende Ermäßigungen zuläßt. In der hessischen Verordnung hat man zunächst noch davon abgesehen, diese Vergünstigung in vollem Umfange zu übernehmen, einmal, weil bei der gegenwärtigen Finanzlage des Landes eine weitergehende Ermäßigung ohne Erhöhung anderer Steuern nicht möglich war, und zum anderen, weil es sich hier um Hauseigentümer handelt, die ohnehin meist schon dadurch im Vorteil gegen andere sind, daß sie von der letzten Steuererhöhung nicht betroffen werden und schließlich, weil diese Art der Vergünstigung in anderen Fällen nicht zulässig ist, in denen eine Rücksichtnahme mindestens ebenso berechtigt wäre. Hier muß das Reichsgeseh Aenderungen treffen. Man hofft, daß die Möglichkeit gegeben wird, hier noch im Laufe dieses Steuerjahres weitergehende Erleichterungen zu gewähren. Hervorgehoben sei, daß dieses abgesehen von der Bestimmung des§ 11 3if= ser 5, Absatz 5 des Reichsgesetzes vom 10. August 1925, die aber auf Grund einer Weisung an die Finanzämter im Einzelfall Berücksichtigung finden soll der einzige Fall ist, in dem eine vom Reichsgesetz zugelassene Steuerermäßigungsvorschrift vom Lande Hessen bis jetzt nicht voll übernommen worden ist.
c) Beträgt die Friedensmiete weniger als 5 Prozent des Steuerwertes, dann kann die Steuer auf Antrag herabgesetzt werden.
Beispiel: Friedenswert 100 000 M, tatsächliche oder amtlich anerkannte oder nachträchlich( etwa mit Hilfe des Wohnungsamtes vom Finanzamt festgesetzte) Friedens miete= 3000 M, das sind rund nur 3 Prozent des Steuerwertes. Die staatliche Steuer kann in diesem Falle auf 26 Prozent der Friedensmiete herabgesetzt werden.
Die Bedingungen, daß auch die Gemeinde eine verhält nismäßige Herabsetzung zugestehen muß, ist fallen gelassen worden für die Fälle, in denen die Höhe der Friedensmiete zweifelsfrei feststeht.
d) Eine Steuerermäßigung tritt auf Antrag ein, wenn Mieträume ohne Verschulden des Vermieters leerstehen.
e) Die Vergünstigung unter c) wird für Hotel- und Pensionsbetriebe in Kurorten, die nicht das ganze Jahr über regelmäßig in Betrieb sind, in der Weise gewährt, daß als Miete die reine Mieteinnahme von den Zimmern( also ohne Ersatz für Bedienung, Mobilar u. Wäsche), einschließlich des Mietwertes der vom Betriebsinhaber benutzten Wohnung, angenommen wird; beträgt diese Summe weniger als 5 Prozent des Steuerwertes, dann kann Ermäßigung beansprucht werden.
f) Werden gewerbliche genutzte Gebäude infolge von Betriebseinschränkungen oder ungünstigem Geschäftsgang gegenüber der Vorkriegszeit erheblich geringer ausgenutzt, dann kann beim Finanzamt Ermäßigung der Steuer beantragt werden.
g) Auf Antrag des Steuerschuldners ist die Steuerschuld in Höhe der auf die vermieteten Räume entfallenden Steuer zu erlassen, wenn die Unmöglichkeit der Einziehung der Miete glaubhaft gemacht wird.
5. Zahlungserleichterungen.
a) In Fällen starter Verschuldung oder bei geringfügigen Jahreseinnahmen kann die Steuer für lange Zeit gestundet werden. Diese Stundung fann äußersten Falles bis zu einem Besitzwechsel gewährt werden, wenn eine Sicherheitshypothek bestellt oder in anderer Weise Sicherheit geleistet wird.
b) In Fällen, in denen Einsprüche erhoben oder Steuerermäßigungen verlangt oder Mietzuschüsse für Mieter oder Hausbesitzer beim Wohlfahrtsamt beantragt werden, kann für die beiden ersten Ziele auf Antrag erleichterte Stundung gewährt werden."
Wir geben von dieser behördlichen Verlautbarung Kenntnis und empfehlen deren genaue Beachtung. Wir verjagen es uns, auf die Reinwaschungsversuche in Ziffer 1 näher einzugehen. Das nötige dazu ist unsererseits schon gesagt worden.
Es herrscht vielerorts noch Unklarheit über den Begriff der 5prozentigen Verzinsung. Diese Verzinsung geht aus vom Steuerwert. Beträgt z. B. der Steuerwert eines Hauses 50 000 M, so müssen bei einer 5prozentigen Verzinsung von je 100 M Steuerwert 5 Friedensmiete eingegangen sein; auf 50 000 M berechnet man das 500 mal 5 M 2500 M. Bei einer Aprozentigen Rente müssen 500 mal 4 M, also 2000 M einge= gangen sein. Die 5prozentige Rente tann man auch ermitteln, wenn man vom Steuerwert eine Null wegstreicht und den verbleibenden Betrag durch 2 teilt. Wessen Haus am 1. Juli 1914 -oder später durch eine berichtigte Miete durch den Mieteingang eine Verzinsung unter 5 Prozent aufzuweisen hat, fann Herabsehung der Sondersteuer verlangen, und zwar soweit, daß
,, Gießener Zeitung"
sie bei ihm auch nicht mehr als 39,2 Prozent der Friedensmiete beträgt.
Es wird das an folgendem Beispiel erläutert: Ein 5 Prosent rentierendes Haus im Steuerwert von 100 000 erbrachte im Jahre 1914 5000. Miete. Hier beträgt die Sondersteuer 39,2 Prozent der Friedensmiete= 1960.M.
Ein anderes Haus mit demselben Steuerwert aber nur 4000. Friedensmiete, soll nach dem Steuerzettel ebenfalls 1960. Sondersteuer bezahlen. Das sind aber nicht 39,2, sondern 49 Prozent der Friedensmiete. Infolge der Verhandlungen der Organisation mit dem Ministerium ist bestimmt worden, daß der betr. Hausbesitzer beantragen kann, daß seine Sondersteuer ebenfalls auf 39,2 Prozent seiner nur 4000 betragenden Frie densmiete, also auf 1568. herabgesetzt wird. Es bedeutet das eine Ermäßigung um 392.4. Rentiert ein Haus noch weniger, so wird die Steuer noch weiter herabgesetzt. Wer sich darüber nicht flar ist, frage bei seinem Verein unter Vorlage des Steuerzettels und Angabe der Friedensmiete nach.
Lokales.
95 neue Wohnungen 1926 in Gießen.
In der am vergangenen Donnerstag stattgefundenen Stadtverordneten Sigung wurde das folgende vom Bauausschuß und Dom Finanzausschuß empfohlene Wohnungsbauprogramm an= genommen:
a) Private:
1. Rühl u. Hof, Wohnungen für Reichsund Postbeamte
2. Sonstige Private, schätzungsweise
b) Baugenossenschaften:
1. Baugenossenschaft 1894
12 Wohnungen 12 Wohnungen
16 Wohnungen
2. Siedlungsgesellschaft für Verkehrsper jonal
4 Wohnungen 24 Wohnungen
2. Wohnungen am Gewann auf der Weißerde
c) Stadt Gießen:
1. Wohnungen am Kugelberg
3. Wohnungen für Obdachlose
12 Wohnungen 15 Wohnungen
zusammen 95 Wohnungen
2. Die Verteilung der Mittel aus der Sondersteuer von rung 3330 000 M ist der Vorlage entsprechend vorzunehmen. Das Baudarlehen für die einzelne Wohnung aus der Sondersteuer beträgt 5000 M.
3. Der Aufnahme einer Anleihe für das Bauprogramm 1926 in Höhe von 550 000 M wird zugestimmt.
4. Die durch Beschluß der Stadtverordnetenversammlung Dom 299. April 1926 zur Unterbringung Obdachloser genehmigten Mittel in Höhe von 10 000 M werden zum Zinsendienst eines für den Bau von 15 Obdachlosenwohnungen nötigen Kapitals in Höhe von 100 000 M, welche in der Gesamtsumme der Anleihemittel von 550 000 M mit enthalten sind, verwendet.
5. Die Höhe der städtischen Baudarlehen aus Anleihemitteln von 550 000 M wird wie folgt festgesetzt:
für eine 3-3immerwohnung 4000 M, für eine 4-3immerwohnung 5000 M, für eine 5-3immerwohnung 6000 M.
Die Verzinsung der Darlehen hat zum gleichen Zinsfuß zu erfolgen, den die Stadt für aufgenommene Anleihegelder bezahlen muß. Die Tilgung wird, wie im Vorjahre, auf 1 Prozent festgesetzt.
Der Zinssatz für im Rechnungsjahr 1926 an Private ge= gebene Darlehen wird auf 8 Prozent festgesetzt.
Nachsendung der Postsendungen.
Zu Anträgen auf Nachsendung von Postsendungen sind möglichst die amtlichen Vordrude zu benutzen, die an den Postschaltern und von den Zustellern zur Abgabe bereit gehalten werden. Die Verwendung dieser amtlichen Vordrude gewährleistet die pünktliche Nachsendung der Postsendungen und liegt daher im Vorteil der Empfänger.
Tagung des Hessischen Einzelhandels.
Gießen. Der Landesverband des Hessischen Einzelhandels hielt seinen diesjährigen Verbandstag ab. Abends wurde in einfachem Rahmen das 30jährige Bestehen des Vereins der. Einzelhändler in Gießen begangen. Bei dieser Gelegenheit wurde der in weiten Kreisen des hessischen Einzelhandels be= kannte Kaufmann Röhr- Gießen in Würdigung seiner Verdienste ernannt. zum Ehrenvorsitzenden des Gießener Ortsvereins Drogist Roll und Zigarenhändler Buchader wurden Ehrenmitglieder. Sonntagvormittag vereinigte der Verbandstag unter Leitung des ersten Vorsitzenden Wilhelm Kalbfleisch- Darmstadt eine große Anzahl von Verbandsmitgliedern aus allen Teilen Hessens. Vertreter der staatlichen und städtischen Behörden, der Handelskammern, der Organisationen des Handwerks überbrachten der Versammlung in verständnisvoller Würdigung der Bedeutung des Einzelhandels ihre Grüße. Danach sprach Oberregierungsrat Dr. Tiburtius- Berlin, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhan= dels, über die Bedeutung der Reparationsfrage und des Dawes Abkommens für die deutsche Wirtschaft, insbesondere für den Einzelhandel. Den Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr erstattete Verbandssyndilus Dr. Moeßner- Darmstadt.
Tagung der hessischen Krankenkassen. Der Landesverband deutscher Krankentassen von Hessen und Hessen- Nassau hielt in Bad Homburg seine diesjährige Tagung ab. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Klein- Jena. Nach einem Referat Dr. Köhlers: Darmstadt über die Bedeutung der Zahnpflege für die menschliche Gesundheit folgt die Erörterung des Verbandsgeschäfts= führers Knoblauch- Darmstadt über die Rechnungsergebnisse der Kassen des Landesverbandes. Hierbei war von Interesse, daß auf jeden der 2800 Aerzte der Kassen des Verbaues im Jahresdurchschnitt 1900 Mt. Kassenhonorar fallen, ferner daß einzelne Kassen 22 Prozent ihrer Einnahmen an die Apotheken abführen und daß die Krankenhauspflege in einem Jahr um 50 Prozent gestiegen ist.
Nr. 28.
Siegreiche Kampfspielturner. Das Mitglied des Gießener Turnverein 1848, Turner Reuther, ist beim Zwölftampf 13. Gieder und Fräulein Paula Hofmann von Männerturnverein Gieben ist mit 142 Puntten 19. Siegerin im Neunkampf geworden. Reise- Vorbereitungen. Schon beim Kofferpaden beginnt die Reisekunst. Wer seinen Urlaub genießen will, der darf nichts vergessen, was zum Wohlbefinden nötig ist. Die Dame, deren Frisur auch auf der Reise stets gepflegt und jugendlich wirken soll, besorgt sich rasch die neue Reisepadung von Schaumpon mit dem schwarzen Kopf": fie reicht für 6 Haarwaschungen, ist durch den festen Verschluß besonders praktisch und kostet dabei nur Mt. 1,10.
Gießen. Ein neuer Straßbriefkasten ist am Hause des Konsumvereins am Rugelberg angebracht. Damit wird den Wünschen der Anwohner des Anneröderwegs, der Döringstraße und des Kugelbergs Rechnung getragen. Die Leerungszeiten sind aus der am Briefkasten angebrachten Leerungsplatte zu ersehen.
* Straßensperrung. Wegen Vornahme von Hausanschlußarbeiten wird hiermit die Straße Am Riegelpfad" zwischen der Ebelstraße und der Heyligenstaedtschen Fabril von Montag, den 5. Juli 1926, ab bis auf weiteres für jeglichen Fahrverkehr gesperrt.
Erhobene Anzeigen in verkehrspolizeilicher Hinsicht. In der Zeit vom 16. bis 30. Juni 1926 wurden vom Polizeiamt Gießen folgende Anzeigen wegen Zuwiderhandlungen durch Fahrzeugführer bezw. Kraft- und Radfahrer gegen verkehrspolizeiliche Vorschriften erhoben: 10 Anzeigen wegen Fahrens zur Nachtzeit ohne hellbrennende Laterne, 9 Anzeigen wegen Fahrens auf Bürgersteigen, 1 Anzeige wegen Fahrens mit übermäßiger Geschwindigkeit, 7 Anzeigen wegen Fahrens, ohne die rechte Straßenseite einzuhalten, 5 Anzeigen wegen Fahrens durch gesperrte Straßen, 6 Anzeigen wegen sonstiger Zuwiderhandlun gen in verkehrspolizeilicher Hinsicht.
* Kreistag. Der Kreistag des Kretses Gießen beschäftigte sich in seiner letzten Sigung mit dem Voranschlag der Kreisverwaltung für das Rechnungsjahr 1926. Nach mehrstündiger Beratung wurde der Etat in Einnahme und Ausgabe mit 966 374 Mart festgestellt und genehmigt. Zur Schonung der Steuerzahler soll ein Teil des Gesamtumlagebedarfs in Höhe von 397 000 Mark aus den reichlich dotierten Rücklagen gededt werden; zu diesem Zwed werden den Rücklagen rund 60 000 M. entnommen. Ein Antrag der Rechtsparteien, die Tagegelder der Kreistagsabgeordneten, der Kreisausschußmitglieder und der Kreistags- und Kreisausschußkommissionen aus Sparsamkeitsgründen um die Hälfte herabzusetzen, wurde mit den Stimmen der Rechten und der Demokraten angenommen.
Aus Nah
Nah und Fern. Stenographenwettschreiben in Darmstadt.
Ueber 1000 Anmeldungen.
Für das dem Hessisch- Nassauischen Verbandstag des Gabelsbergerschen Stenographenverbandes angegliederte große steno= graphische Wettschreiben am 10. Juli laufen die Anmeldungen in erfreulicher Weise in viel höherem Maße ein, als ursprünglich angenommen wurde. Schon jetzt ist die Zahl der angemeldeten Wettschreiber um 1000. Wertvolle Ehrenpreise sind zur Verfügung gestellt: von dem Herrn Staatspräsidenten, vom Landesamt für das Bildungswesen und von dem Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt. Herdfabrik und Emaillierwerk Konzelmann Darmstadt hat sowohl für das Schreibmaschinenwettschreiben, als auch für das stenographische Wettschreiben je einen Gas- Brat, Koch- und Bad- Herd in Lugusausstattung als Ehrenpreis gestiftet. Auch seitens der Banken, Buchhandlungen und einer Reihe Kleiner Geschäfte sind Ehrenpreise, teilweise in Bar, teilweise in Gegenständen gestiftet worden.
29. Verbandsschießen in Frankfurt a. Main. Endlich nach mehr als einem Dutzend Jahren haben sich die Schützen wieder zusammengeschlossen, um in Frankfurt a. M. auf den bürgerlichen Schießständen im Stadtwald ein Verbandsschießen abzuhalten. Der Mittelrheinische, Pfälzische und Badische Verband, die seit über 50 Jahren ihre Schießen gemeinschaftlich veranstalten, haben ihre Mitglieder und Freunde nach Frankfurt geladen, wo in den Tagen vom 11.- 18. Juli das Verbandsschießen stattfindet. Ueber 150 wertvolle Preise und eine Menge tleinerer Ehrengaben winken den glüdlichsten unter den Schützen. Der Verlauf des Schießens ist wie folgt gedacht. Samstag, den 10. Juli Begrüßung der eintreffenden Schützen. Sonntag, den 11. Juli, vor= mittags 11 Uhr, Festzug durch die Stadt Frankfurt, deren Straßen festlichen Flaggenschmud tragen. Um 4 Uhr Beginn des Schießens. Das Schießen währt die ganze Woche hindurch. Die ideale Schießstätte im Frankfurter Wald ist unter Heranziehung benachbarter Waldbezirke zu einem Festplatz umgeschaffen. Festvorstellungen, Konzerte und Feuerwert werden die Tage verschönen. Schützen und Freunde der Schützensache werden in Frankfurt willkommen sein.
Büdingen. Die Meldungen für die Teilnahme an der Jubiläumsfeier des hiesigen Wolfgang- Ernst- Gymnasiums am 31. Juli und 1. August treffen bereits sehr zahlreich ein. Die Wohnungskommission hat bereits über 200 Quartiere geschaffen, die aber noch lange nicht ausreichen. Man hoist, das Fest zu einem Volksfest für ganz Büdingen ausgestalten zu können.
Bad Nauheim. Die Bad- und Kurverwaltung teilt mit: Bis zum 1. Juli 1926 betrug der Gesamtbesuch 15 706 Personen.
Flammeris,
Maizena Puddings
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das Kraftmehl und Gebäck
Das Jucken der Kopfhaut
ift eine Folge fettiger Kopfschuppen. Regelmäßige Verwendung von Schaumpon mit dem schwarzen Stopf" mit Nadelholzteer- 3usah beseitigt beides gründlich und wirkt gleichzeitig dem Haarausfall entgegen. Beim Eintauf Derlange man ausdrücklich diese Spezialforte und achte genau auf die nebenstehende, weltbekannte Schuhmarte. Alleiniger Hersteller: Hans Schwarzkopf, Berlin- Dahlem.


