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Sonnabend, den 6. November 1926.

c) über 3000 Einwohnern alle Wohnungen mit einem Jahresmietpreis von 600 Mart ab,

d) in den übrigen Gemeinden jämtliche Wohnungen, 2. die nicht Wohnzweden dienenden Räume allgemein von ber 3wangsbewirtschaftung befreit werden,

3. entsprechende Uebergangsbestimmungen getroffen werden, 4. auf einen entsprechenden Abbau der Wohnungsämter und Mieteinigungsämter hingewirkt wird.

Die mit Gewerberäumen zusammen vermieteten Wohn­räume find wie unter Ziffer 1 beantragt zu behandeln. Darmstadt, ben 20. Oftober 1926.

Birnbaum.

Dingelden. Freiherr von Heyl. Scholz.

Haury. Dr. Keller. Schott.

Dr. Niepoth.

Die Bewegung zum Abbau der Zwangswirtschaft in Sef­sen hat in der Zwischenzeit weiter Wurzeln geschlagen. Wir haben bereits an dieser Stelle ausgeführt, daß in den Land­gemeinden vielfach gar tein Wohnungsmangel herrscht und daß die Wiederkehr geregelter Berhältnisse nur durch die über­flüffigen Zwangswirtschaftsbestimmungen verhindert wird.

Wie sehr wir damit die tatsächlichen Verhältnisse richtig chraf­terisiert haben, wird uns erfreulicherweise durch einen Beschluß bestätigt, den der Hessische Landgemeindetag in seiner Gigung am 23. Oftober 1926 gefaßt hat, worin ausbrüdlich hervorge­hoben wird, daß der Beschluß einstimmig gefaßt worden ist.

,, Einmütig", so heißt es, hat die Versammlung die Auf­fassung vertreten, daß, soweit Landgemeinden in Frage tommen, lediglich die dort zum Ueberfluß bestehende Woh­nungszwangswirtschaft einer gesunden Entwidelung des Wohnungswesens hindernd im Wege stehe, Es wird hin­gewiesen auf die Erfahrungen mit den möblierten Zimmern. Während es früher nicht möglich gewesen sei, in einer Ge: meinde mit 4-5000 Einwohnern auch nur ein möbliertes Zimmer zu bekommen, lägen die Verhältnisse heute um­gefehrt. Da weitere Wohnungen nicht mehr zu beschlag­nahmen seien, hätte die Zwangswirtschaft ganz und gar ihre Bedeutung verloren."

Wenn nunmehr die hessische Regierung noch zögert, dem auf sorgsamen Erwägungen der Gemeindevorstände basieren­den Wunsche des Landgemeindetages Rechnung zu tragen, so beweist sie damit, daß nicht des Boltes Wohl oberstes Gesetz für fie ist. 3.

Aufwertung von Sparguthaben.

Für Hessen ist jetzt die erste Verordnung zur Durch­führung der Aufwertung von Sparguthaben erschienen. Danach erfolgt die Auswertung bei den öffentlichen Sparkassen Hessens im allgemeinen zu einem Aufwer­tungssatz von 122 Prozent des Goldmarkbetrages der Sparguthaben. Ein Antrag des Gläubigers ist hierzu nicht notwendig, es sei denn, es handelt sich um die Aufwertung bereits ausgezahlter Guthaben, wenn sich der Gläubiger bei der seinerzeitigen Annahme der Aus­zahlung seine Rechte vorbehalten hat, oder um einen Fall gemäß§ 57 Abs. 1 des Aufwertungsgesetzes ( Ueberweisung eines Sparguthabens von einer Spar­tasse auf eine andere Sparkasse). In diesen beiden Fällen ist der Anspruch auf Aufwertung bis spätestens 31. Januar 1927 bei der Sparkasse anzumelden, bei der das Guthaben geführt wird oder zuletzt geführt wurde. Guthaben, die nach der Aufwertung weniger als eine Goldmark ausmachen würden, bleiben unberücksichtigt. Die aufgewerteten Guthaben sind für die Gläubiger bis zum 1. Januar 1932 unfündbar. Vom 1. Januar 1932 an fann die Hälfte, vom 1. Januar 1940 an der Rest des Guthabens nach Maßgabe der Sagungsbestim­mungen der Sparkasse gekündigt werden. Erfolgt die Auszahlung vor dem 1. Januar 1932, so kann die Spar­tasse zu den gleichen Sätzen, wie für die vorzeitige Rückzahlung von Aufwertungshypotheken einen Abzug für Zwischenzins machen. Bedürftigen Personen wer­den die Sparkassen auf Antrag und ohne dazu vernich­tet zu sein, ihren Aufwertungsbetrag ganz oder teil­weise baldmöglichst auszahlen. Dasselbe gilt für Spar­fassengläubiger, die über 65 Jahre alt sind und solche, die infolge ihres förperlichen Zustandes aller Voraus­

Im Gasthaus Zum grünen Klee". Von Friedrich Schmidt.

,, Summ, summ," flog ein Bienlein über Feld und Flur und kam ermattet und durstig beim Wirtshaus Zum grünen Klee" an. Sollte es einfehren? Es war so ein lustiges Ge­brumm in der Wirtsstube! Natürlich, die dicke Frau Hummel konnte man an ihrer lauten Stimme auch hören. Die hatte ja auch weiter nichts zu tun, als überall zu schwatzen; an den Winter dachte die nicht. Den Sohn von Frau Wespe sah Bien­lein auch in der Wirtsstube; er hatte sich großspurig in den grünen Plüschsessel geworfen, die Hände in den Taschen, die Müze schief auf dem Kopfe. Bienleins Volk lebte mit Wespes nicht gerade sehr freundschaftlich; denn alles, was zur Familie Wespe gehörte, nahm es mit der Ehrlichkeit nicht sehr genau, obendrein waren sie streitfüchtig und rauflustig.

,, Was stehst du denn hier, Bienlein? Du hast es doch sonst immer so eilig", rief ein Herr im braunen Frac die Mens schen nennen ihn den Brachkäfer der sich zum Bienlein ge­selfie., Guten Tag, Herr Braun, ach, es ist hier im Wirtshaus so laute Gesellschaft. Der junge Wespe ist auch dort. Ich wage mich kaum hinein." Ich verkehre sonst nur im Hotel 3ur Rose"; aber ich gehe mit dir hinein," sagte Herr Braun gönner­haft, zupfte seinen Frad zurecht und ging voran.

,, Und ich sage, es ist Unsinn," schrie gerade Karl Wespe Frau Hummel an, daß das Bienlein zusammenfuhr. Worüber ist denn dieser Streit?" fragte Herr Braun. Ach," sagte Frau Hummel aufgeregt, daß ihr die Schleife vom Hutband unter dem Kinn zitterte, der junge Wespe war gestern wieder ein­mal in der Speisekammer eines Menschenhauses, wo aus Obst gemachter Saft stand, um sich daran zu betrinken. Eine Hummel würde ja so etwas nicht machen. Da sah er ein Ding, das die Menschen Glas nennen, ganz voll Honig. Aber das Glas hatte

,, Gießener Zeitung"

sicht nach bei Einhaltung des Termines vom 1. Januar 1932 nicht in den Genuß der Auszahlung ihres Gut­habens tommen dürften. Voraussetzung ist hierbei aber, daß diese Spartassengläubiger nicht zur Ver­mögenssteuer herangezogen sind. Die aufgewerteten Sparguthaben sind vom 1. Januar 1927 ab mit jährlich 3 Prozent, vom 1. Januar 1932 zu den für die übrigen Spareinlagen gültigen Säge zu verzinjen. Die Aus­zahlung der Zinsen der unfündbaren Teile der Gut­haben tann auf Ende eines jeden Kalenderjahres ver­langt werden.

Feliz Graetz, Handels- Sachverständiger V. D. H.-S. Darmstadt, Georgenstr. 9, Tel. 2895. Immatrikulationen im Winter- Semester 1926-27 an der Universität Köln.

Köln a. Rh. Bei der ersten feierlichen Immatrikulation am Samstag, den 30. Oktober, begrüßte der Rektor der Uni­versität Köln, Prof. Dr. A. Schneider, die zahlreich erschienenen neuen Studierenden und hielt dann eine Ansprache über ,, Wesen und Aufgaben des Studentjeins", welcher folgende Ge­danten zu Grunde lagen:

Der erste Begriff, der sich mit dem Wort Student einzu stellen pflegt, hat start romantischen Charakter. Wer indessen über die Aufgaben des Studentjeins etwas näher nachdenkt, tommt sehr bald dahinter, daß das richtig aufgefaßte Student­sein zwar durchaus nicht Jugendlust und Heiterkeit ausschließt, seinem eigentlichen Inhalt nach aber ganz andere Momente, eine Reihe höchst ernster und wichtiger Pflichten in sich ein­schließt.

Das Studentsein bedeutet teinen Beruf im eigentlichen Sinn. Vielmehr nur das Uebergangsstadium zu einem solchen. Im Hinblid darauf bildet es die Vorbereitung durch gründ liches Fachstudium. Wer wollte bezweifeln, daß dieses eine Pflicht darstellt, welche der Student mit allem Zielbewußtsein zu erfüllen hat! Doch ist sie noch nicht die höchste Aufgabe des Studentseins. Diese besteht darin, Mensch in einem geisti­geren Sinne zu werden, die humanitas in ihrer idealen Be schaffenheit in sich zu erwecken, ein gebildeter Mensch in des Wortes edelstem Sinn zu werden.

Das aber schließt die Pflege eines doppelten Moments in sich. Der Student darf sich nicht begnügen, nur Kenntnisse in sich aufzunehmen; er hat sich vielmehr um die Erkenntnis zu bemühen, zu innerer geistiger Aktivität überzugehen und sich zum selbständig urteilenden Menschen emporzubilden.

Außer diesem formalen Moment umschließt der Begriff der Bildung noch ein materielles. Es fann jemand in seinem speziellen Beruf noch so tüchtig sein, er gilt doch als ein Mensch von engem Horizont, wenn er nicht auch für die allgemeineren Fragen des Lebens Verständnis besitzt. Bildung schließt Inter­esse für alles Gute, Wahre und Schöne, schließt weitere geistige Perspektiven in sich ein. So manches wird allmählich dem heranwachsenden Menschen zum Problem, z. B. Fragen der Weltanschauung, der Sittlichkeit, der historischen Entwicklung, der Politik, Kunst usw. Der Student, welcher die zur Klärung dieser Fragen durch die Universität gebotenen Möglichkeiten nicht benützte, wäre ein kläglicher Brotstudent. Gerade an der Kölner Universität ist durch die Einrichtung des sogenannten Allgemeinen Vorlesungswesens in ganz besonderem Maße Ge­legenheit gegeben, über diese Arten von Problemen Aufschluß und Belehrung zu erhalten. Ueber die Erfüllung dieser Auf­gaben einer allgemeineren Bildung wacht zwar feine Prüfungs­ordnung; sie wird jedoch für alle diejenigen, die später nicht in dünkelhafter Ueberhebung ihren Weg abseits von den übrigen Boltsgenossen gehen wollen, eine selbstverständliche Pflicht be­deuten.

Neuer Abbau bei der Reichsbahn?

Wie die ,, Germania" mitteilt, beabsichtigt die Reichsbahn­gesellschaft neue Sparmaßnahmen durch weiteren Abbau von 10 000 Beamten und Arbeitern und Einschränkung der Be­triebseinrichtungen. Das Blatt erhebt dagegen schärfsten

Protest.

Das Ende der letzten deutschen Blätter in Südtirol. Die italienische Regierung hat die letzten deutschen Zei­tungen in Südtirol, die Wochenblätter Der Burggräfler", Der Voltsbote", Die Dolomiten", ohne Begründung ver boten.

einen Deckel, der fest schloß, so daß er sich den Honig nur von außen ansehen konnte. Früher war der Honig in Töpfen, mit einem Papierdedel versehen; da konnte er sich durch das Papier hindurchfressen. Und weil das jetzt nicht geht, sagt er, die Menschen sind dumm, und es ist Unsinn, was sie machen."

,, Das mit dem Glas hat seine Richtigkeit," sagte Herr Braun ,,, ich habe das neulich von der Stubenfliege gehört, die bei einem Jmfer wohnt. Die deutschen Imker füllen den deut­schen Honig jetzt in Einheitsgläser, die durch ein grünes Band und einen Papierstreifen mit den Worten: Gewähr für echten deutschen Honig! versiegelt sind. Und das freut mich. Endlich wird doch die Arbeit unserer Freundin, der Biene, die hier unter uns ist, anerkannt. Und wenn die Menschen flug wären, wie wir Tiere es sind, würden sie den Honig nur in diesen Gläsern kaufen wollen, denn dann hätten sie das Beste vom Guten."

Das Bienchen zitterte vor Freude bei diesen Worten. Es ver­gaß Müdigkeit und Durst und flog nach Hause, ihrem Volk zu erzählen, daß ehrliche Bienenarbeit jetzt anerkannt würde.

Wie ich statt zu einer Kochtiste zu einem Kochkorbe kam. ( Aus einem Briefe einer jungen Frau.) Natürlich mußte ich nun auch eine Kochfiste haben. Zu nächst aus Gründen der Sparsamkeit. Dann aber ist es ja auch so ungemein bequem und angenehm, zu gelegener Zeit, etwa schon morgens, das Mittagessen, die Suppe, das Gemüse, den Kaffee oder dergleichen fochen und dann zur völligen Heiß erhaltung einfach bis zur gegebenen Zeit in die Kochkifte fetzen zu können. Manche Sachen tocht man auch nur an und stellt sie dann in die Kochtiste zum Weiterkochen und völligen Gar­werden. Also: solche Kochtiste mußte ich haben. Nun mir etwa ein Heinzelmännchen" einfach taufen? Das litt mein Sinn für Sparsamkeit denn doch nicht. Ich musterte zunächst

Sonntagmorgen.

Lokales. Sonntagsgedanken.

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Nr. 45.

Durchs stille Tal läuten es die Glok­

fen: das ist der Tag des Herrn.

Dann ist es wieder still. Ein Schweigen im Herbstwald, Sonntagsfrieden in den Straßen, tein Haften und Hämmern, Ruhetag der Menschen; Sonntag ist's.

Sonnabend, den 6. N

Gs fann jemand in der Frem macht haben. Plötzlich padt ih fucht nach der heimatlichen G wenig Reize hätte. Es faßt wieder einmal dort zu weile und Leid seine Jahre hinbra Landen hat man dafür immer stehen gehabt. Meister Sheffe wehbewältigt" geprägt. Ach j Herz und Gemüt bewahrte, des jubelnden Gates: In de es gibt heute Tausende, die die darum nur von Hörenſager traute Glüd des Hauses ist. not hat verwüstend gewirkt, Möchte es bald besser werden deutsche Erneuerung. Sie far währten deutschen Gemütswer tommen. Und zu ihnen gehör Sehen wir auch in diesem Gi finden.

Es ist, als ob die Sonne am Sonntag mit mehr Glanz und Pracht emporsteigen würde und als ob jedes Gräslein und Blümlein, Flur und Wald es wissen würden: heute ist Sonn­tag! Go wie du den Sonntagmorgen grüßt, so nimm auch den Morgen, der dir Arbeit gibt.

Wer des Tages Reichtum und Glüd werten will, der muß den Morgen grüßen, der gleich einem Gottesgeschenke täglich dem Menschen gegeben wird. Der Morgen bringt den Tag und aus diesem fetzt sich das Leben zusammen wie ein Buch aus den Blättern. Jeden Morgen schlagen wir ein neues Blatt auf, das bis zum Abend beschrieben ist und das Tag für Tag vom Herren der Zeit und des Lebens zu einem Buche ge sammelt wird. Da wird kein Blatt verloren, teine Seite aus­gerissen, tein Buch verlegt.

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Wenn dir der Morgen lacht und der junge Tag dich grüßt, ob Sonntaggloden läuten oder die Maschinen knattern, in der Weihe der Morgenstunde blick zum Spender der Tage auf. dant' ihm für den Morgen, der dir zur Arben gegeben, weih' ihm den Tag und stimm' mit der Schöpfung ein in das Lob­und Danklied. Und wenn grau und düster der Morgen scheint und Sorgen statt Freuden er bringt, dann verzage nicht, denn auch hinter schwaren Wolken seint die Sonne. Der Dichter spricht den Morgengruß:

Beklage nie den Morgen, der Müh' und Arbeit gibt, Es ist so schön zu forgen, für Menschen, die man liebt.

*

Nach Hause.

Es gibt ein gern gefungenes Lied vom Wanderer, der auf die Frage, wohin er denn eigentlich wolle, die schlichte, herz­packende Antwort gibt: Nach Hause! Nach Hause! Nun, wit sind alle Lebenswanderer, Wanderer zwischen zwei Welten. Wir haben uns mit tausend Sorgen und Nöten herumzuschlagen, haben bald diese, bald jene Glückssehnsucht im Herzen, und zuletzt kommt doch alles darauf an, daß wir bei uns selber zu Hause sind.

Daheim ist daheim! So sagt man in sprichwörtlicher Weise.

Mürbeteig für Obstkuchen

Gebacken mit Dr. Oetker's Backpulver ,, Backin".

Der Mürbeteig kann mit bellebigem gekochten Obat belegt werden, außerdem kann man Ihn unbelegt einige Tage aufbewahren. Pfund Butter,

Zutaten:

1/ Päckchen von Dr. Oetker's [ Backpulver ,, Backin", 300 g Mehl.

2 Eier, 100 g Zucker, Zubereitung Eier und Zucker werden mit einem Teil des mit dem Backin ge­mischten Mehles verrührt. Dann arbeitet man die kaltgestellte und in Stückchen zerpflückte Butter mit dem Rest des Mehles unter die Masse and fügt nötigenfalls soviel Mehl hinzu, daß sich der Teig ausrollen läßt. Man bäckt den 2 Messerrücken dicken Teig in einer butterbestrichenen und mit Reibebrot ausgestreuten Springform bei mäßiger Hitze in etwa 1 Stunde hellbraun. Diese Anweisung gibt 2-3 Kuchen. Die Tortenböden belegt man mit beliebigem gekochten Obst, wie Stachelbeeren, Erdbeeren, Kirschen, Zwetschen usw. Den Obstsaft verdickt man mit Dr. Oetker's feinem Stärkepuder Qustin und gibt ihn heiß über die Früchte. Verlangen Sie das neue farbig Illustr. Rezeptbuch, Ausgabe P für 15 Pfg. In den Geschäften, wenn vergriffen, gegen Einsendung von Marken von

Dr. A. Oetker, Bielefeld.

Ladenverkbahar Backpulver ,, Backin" 10 Pfg., 3 Stck 2 Pfg., Puddingrulver Vanille­Mandel 8 Pig., Einmache- Hülfe 7 Pfg., Vanillin- Zucker u Vanille- Solenpulver& Pfg.

alles scharf durch, was ich an Riftlichem auf dem Hausboden und in der Rumpeltammer stehen und liegen hatte, aber nichts wollte mir in seinen Maßen und auch sonst nicht so recht passen.

Nun mußte ich vor einigen Tagen wieder einmal Honig haben. Du weißt ja: Deutsche Mutter, gib deinem Kinde Honig!" Und da mir nun auch die folgenden Worte gut in Erinnerung waren: Aber echter deutscher Honig muß es sein, Honig vom Deutschen Imkerbund", so ging ich denn zum Imker, um mir ein Pfund im deutschen Einheitsglas zu holen. Der Jmfer war nicht zu Hause, sondern hinter seinem Hause im Garten. Als ich ihn dort bei seinen Bienen fah, die zum größ­ten Teil in Lüneburger Stülpförpen saßen, durchzuckte mich der Gedanke: So einen Bienenkorb wäre, wenn man ihn mit der Oeffnung nach oben stellte, wegen seiner Strohwand, seiner walzenrunden Form und seiner Ausdehnungen geradezu idea­ler Rochforb! Ich fragte darum den Jmfer nach einer Bezugs quelle für solche Strohförbe. Er war jedoch so freundlich, mir von denen, die bei ihm leer standen, einen zur Auswahl anzu= bieten. Bald hatte ich mir einen ausgesucht und ging damit hochbeglückt nach Hause.

Unter den etwas runden Boden machte ich mir drei Füße leere Zwirnrollen, die ich mit Schrauben befestigte. Unten hinein kam eine fleine Unterlage von Holzwolle, oben auf, oder besser: oben hinein ein rundes Holzwollkissen. Fertig war's. Habe ich nun 3. B. meine Suppe gefocht, so umhülle ich den Kochtopf mit einer Zeitung, sete ihn in den Kochkorb ..Jmmia" und lege die Holzwoll dede darauf. Großartig! sage ich Dir. Die Wärme wird darin gar herrlich zusammengehal ten, daß ich sehr wohl verstehe, warum die Bienen sich darin so wohl fühlen können wie in Abrahams Schoj", und Jm mia" ist dabei so leicht und so billig. Ich bin ordentlich

stolz auf meine Idee und rate Dir: Mach's auch so! Es wird Dich freuen... Hilde Koslowski.

* Ausbau des Schiffenberg fenbergerwegs ist beendet, und neuen Eisenbahnübergang frei

*

Straßensperrung. Die G

An der Warte" und dem Aulm

*

Auszeichnung. Der veter Universität ist für hervorragende feldorfer Ausstellung für Gesun und Leibesübungen eine der vi schaftsminister gestifteten filber liehen worden. Das veterinär Geheimrai Professor Dr. Olt der Goldenen Medaille der G 1926" ausgezeichnet.

* Die Höhe der hessischen S gewachsen: 1. Januar 1925: 13, 39,2 Mill. Mr., und am 30. Gep

Lohnsteuer. Nach einer ministers vom 23. Juli 1926 ha die Behörden die Lohnsteuer­allgemein auszuschreiben. Die V blättern und den zugehörigen stellungen sind bei den Finanzi Für Betriebe mit stark wechselnd mit der Ausschreibung der We Laufe des Kalenderjahres 1926 alsbald zu beginnen, damit die zuschreibenden Belege möglichst v haltung der im§ 46 Abs. 2 G reichungsfrist( 31. Januar 1927 bestanden werden.

Weltspartag 1926. Wie wir Gießen mit der Werbung für tober ds. Js. ganz gute Erfolge Oktober allein nahezu 150 Sp tasse eingefunden, um ihre E an dem Tage vor und nach dem unter dem Eindrud der Werbu bei der genannten Kasse getätig 30., sowohl als auch der 31. Of R.Mar! Spareinlagen.( Anme Beispiel ist flar zu erkennen, Reflame hat.)

Ein Postbüro im Post spätung auf der Eisenbahnstred gesamte für Schotten und Um zurüdbleiben. Sofort wurde

wagen mit einigen Postbeamt fandt, um die Post dort abzuh vielen Postsäde und Pakete in Sortierstelle auf den Sigpläger rend der Rückfahrt nach Schott zur Dede mit Postsachen gefül hantieren. Bei der Ankunft des soweit sortiert gewesen sein, da ausgegeben bezw. abgetragen diese Einrichtung das erste auf das sich ordentlich gut bewährt dienen Nachahmung, besonders bahnverbindungen sind

21- s Nab

Lollar. Ein Unglüdsfall führen tönnen, ereignete sich formationsgottesdienstes in der Kirchberg. Dort hatte sich in gas gebildet, das während d ausströmte. Etwa 20 Person aber auch Erwachsene, wurden umb mußten schleunigt aus de Gottesdienst wurde sofort abg Abendmahl fonnte nicht statt

fich sämtliche Erkrankte nach ei

Lich. Wie aus der heuti Gichen hervorgeht, hat sich der

her an zwei Tagen der Woch tage nunmehr als jeden We einzurichten.

Bad Nauheim. Die ältes Frau Kath. Ihle, ist gester torben. Bad Nauheim. In einer

tag hatte der hessische Finanz

Betrages von 59 000 Mart 3 stellungsarbeiten baulicher Art handelt sich um die Aſphaltier gersteige. Ferner war vom Fi