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Nr. 45.

otales. tagsgedanken.

Str. 45.

urchs stille Tal lauten es die Glot­Herrn.

ill. Ein Schweigen im Herbstwald, Straßen, fein Hasten und Hämmern, onntag ist's.

me am Sonntag mit mehr Glanz und

De und als ob jedes Gräslein und

es wissen würden: heute ist Gonn onntagmorgen grüßt, so nimm auch eit gibt.

um und Glüd werten will, der muß

gleich einem Gottesgeschente täglich

d. Der Morgen bringt den Tag und Leben zusammen wie ein Buch aus orgen schlagen wir ein neues Blatt Obeschrieben ist und das Tag für und des Lebens zu einem Buche ge fein Blatt verloren, teine Geite aus

lacht und der junge Tag dich grust, oder die Maschinen tnattern, in der blid zum Spender der Tage auf.

1, der dir zur Arbeit gegeben, weih' mit der Schöpfung ein in das Lob­grau und düster der Morgen scheint

er bringt, dann verzage nicht, denn Iten seint die Sonne. Der Dichter

jen, der Müh' und Arbeit gibt,

en, für Menschen, die man liebt.

*

ach Hause.

ngenes Lied vom Wanderer, der auf

eigentlich wolle, die schlichte, herz­ach Hause! Nach Hause! Nun, wir Wanderer zwischen zwei Welten. Sorgen und Nöten herumzuschlagen, ne Glückssehnsucht im Herzen, und wauf an, daß wir bei uns selber zu

So fagt man in sprichwörtlicher Weise.

für Obstkuchen

Oetker's Backpulver ,, Backin".

gem gekochten Obat belegt werden, außerdem belegt einige Tage aufbewahren.

er,

/ Päckchen von Dr. Oetker's [ Backpulver ,, Backin",

300 Mehl.

g

werden mit einem Teil des mit dem Backin ge­arbeitet man die kaltgestellte und in Stückchen des Mehles unter die Masse and fügt nötigenfalls eig ausrollen läßt, Man bäckt den 2 Messerrücken henen und mit Reibebrot ausgestreuten Springform nde hellbraun. Diese Anweisung gibt 2-3 Kuchen. t beliebigem gekochten Obst, wie Stachelbeeren, sw. Den Obstsaft verdickt man mit Dr. Oetker's stin und gibt ihn heiß über die Früchte.

illustr. Rezeptbuch, Ausgabe F für 15 Pig. griffen, gegen Einsendung von Marken von

" etker, Bielefeld.

10 Pfg., 3 Stck 25 Pfg., Puddingpulver Vanille­Pfg., Vanillin- Zucker u. Vanille- Soßenpulver 5 Pig.

an Kiftlichem auf dem Hausboden stehen und liegen hatte, aber nichts und auch sonst nicht so recht passen. inigen Tagen wieder einmal Honig Deutsche Mutter, gib deinem Kinde

Sonnabend, den 6. November 1926.

Es tann jemand in der Frembe, wie es so heißt, fein Glüd ge­macht haben. Plötzlich padt ihn doch vielleicht eine heiße Schn­sucht nach der heimatlichen Stätte, als wenn sie landschaftlich wenig Reize hätte. Es faßt ihn das herzliche Verlangen, wieder einmal dort zu weilen, wo man einft zwischen Freud und Leid seine Jahre hinbrachte. Heimweh! In deutschen Landen hat man dafür immer ein besonderes Fühlen und Ber­stehen gehabt. Meister Scheffel hat das prächtige Wort heim­wehbewältigt" geprägt. Ach ja, wer sich noch in deutscher Art Herz und Gemüt bewahrte, der weiß um die hohe Wahrheit des jubelnden Gates: In der Heimat ist es schön!" Freilich, es gibt heute Tausende, die fein rechtes Zuhause haben und die darum nur von Hörensagen wissen, was es um das behaglich traute Glüd des Hauses ist. Die ungeheuerliche Wohnungs­not hat verwüstend gewirkt, auch bezüglich des Seelischen. Möchte es bald besser werben! Wir hoffen so gern auf eine deutsche Erneuerung. Sie fann nur dann sein, wenn die be­währten deutschen Gemütswerte in neuer Kraft zur Geltung tommen. Und zu ihnen gehört mit in erster Linie das Haus. Gehen wir auch in diesem Sinne zu, daß wir uns nach Hause finden.

* Ausbau des Schiffenbergerwegs. Der Ausbau des Schif fenbergerwegs ist beendet, und ist daher der Verkehr über den neuen Eisenbahnübergang freigegeben.

* Straßensperrung. Die Sperrung des Wartweges zwischen ,, An der Warte" und dem Aulweg ist wieder aufgehoben.

* Auszeichnung. Der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität ist für hervorragende Leistungen anläßlich der Düs­seldorfer Ausstellung für Gefundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen eine der vier Dom Preußischen Landwirt­schaftsminister gestifteten silbernen Staatspreismünzen der= liehen worden. Das veterinär- patholog. Institut Geheimrat Professor Dr. Olt wurde außerdem noch mit ber ,, Goldenen Medaille der Großen Düsseldorfer Ausstellung 1926" ausgezeichnet.

n auch die folgenden Worte gut in echter deutscher Honig muß es sein, kerbund, ſo ging ich denn zum im deutschen Einheitsglas zu holen. ause, sondern hinter seinem Hause im bei seinen Bienen sah, die zum größ Stülpförpen saßen, durchzuchte mich der nforb wäre, wenn man ihn mit der te, wegen seiner Strohwand, seiner einer Ausdehnungen geradezu idea­arum den Imfer nach einer Bezugs­

e. Er war jedoch so freundlich, mir er standen, einen zur Auswahl anzu­ir einen ausgesucht und ging damit

Direktor:

* Die Höhe der hessischen Spareinlagen sind wie folgt an gewachsen: 1. Januar 1925: 13,7 Mill. Mt., 1. Januar 1926: 39,2 Mill. Mr., und am 30. September 1926: 63,4 Mill. Mr.

* Lohnsteuer. Nach einer Anordnung des Reichsfinanz­ministers vom 23. Juli 1926 haben die Arbeitgeber

ebenso

die Behörden die Lohnsteuer- Ueberweisungsblätter für 1926 allgemein auszuschreiben. Die Vordrucke zu den Ueberweisungs­blättern und den zugehörigen Nachweisungen und Zusammen­stellungen sind bei den Finanzämtern unentgeltlich zu haben. Für Betriebe mit stark wechselnder Belegschaft empfiehlt es sich. mit der Ausschreibung der Ueberweisungsblätter für die im Laufe des Kalenderjahres 1926 ausgeschiedenen Arbeitnehmer alsbald zu beginnen, damit die Zahl der nach Jahresschluß aus­zuschreibenden Belege möglichst vermindert wird. Auf die Inne­haltung der im§ 46 Abs. 2 St. A. D. B. vorgesehenen Ein­reichungsfrist( 31. Januar 1927) muß unter allen Umständen bestanden werden.

Weltspartag 1926. Wie wir hören, hat die Bezirkssparkasse Gießen mit der Werbung für den Weltspartag" am 31. Of­tober ds. Js. ganz gute Erfolge erzielt. Saben sich doch am 31. Oktober allein nahezu 150 Sparer bei der Bezirksspar kasse eingefunden, um ihre Spargelder dort einzulegen. Auch an dem Tage vor und nach dem ,, Weltspartag" sind offensichtlich unter dem Eindruck der Werbung ganz erhebliche Spareinlagen bei der genannten Kasse getätigt worden. So brachten z. B. der 30., sowohl als auch der 31. Oktober ihr allein weit über 30 000 R.Mart Spareinlagen.( Anmerkung der Redaktion: An diesem Beispiel ist klar zu erkennen, welche Bedeutung eine geschickte Reflame hat.)

den Boden machte ich mir drei Füße ich mit Schrauben befestigte. Unten Unterlage von Holzwolle, oben auf, ein rundes Holzwollkissen.- Fertig B. meine Guppe gefocht, so umhülle r Zeitung, seze ihn in den Kochkorb Olzwoll dede darauf Großartig! sage d darin gar herrlich zusammengehal rstehe, warum die Bienen sich darin wie in Abrahams Schoß", und Im und so billig. Ich bin ordentlich

rate Dir: Mach's auch so! Es wird Hilbe Koslowffi

Ein Postbüro im Postkraftwagen. Durch eine Zugver­spätung auf der Eisenbahnstrecke Gießen- Gelnhausen mußte die gesamte für Schotten und Umgegend bestimmte Post in Nidda zurückbleiben. Sofort wurde von Schotten aus ein Postkraft­wagen mit einigen Postbeamten besetzt und nach Nidda ent­sandt, um die Post dort abzuholen. Bald waren in Nidda die vielen Postsäcke und Pakete in den Wagen verladen und eine Sortierstelle auf den Sitzplätzen des Wagens eingerichtet. Wäh­rend der Rückfahrt nach Schotten sah man in dem zum Teil bis zur Dede mit Postfachen gefüllten Wagen die Beamten eifrig hantieren. Bei der Ankunft des Wagens in Schotten soll die Post soweit sortiert gewesen sein, daß in furzer Zeit die Postsachen ausgegeben bezw. abgetragen werden konnten Vielleicht war diese Einrichtung das erste auf der Straße fahrende Postbüro. das sich ordentlich gut bewährt hat Solche Einrichtungen ver­dienen Nachahmung, besonders in Gegenden, die arm an Eisen­bahnverbindungen sind

A s Nab und Fern.

Lollar. Ein Unglüdsfall, der zu einer Katastrophe hätte führen können, ereignete sich am Sonntag gelegentlich des Re­formationsgottesdienstes in der neubergerichteten Kirche in Lollar­Kirchberg. Dort hatte sich in der Heizungsanlage Kohlenoid­gas gebildet, das während des Gottesdienstes in die Kirche ausströmte. Etwa 20 Personen, hauptsächlich Konfirmanden, aber auch Erwachsene, wurden kurz nacheinander ohnmächtig und mußten schleunigst aus der Kirche gebracht werden. Der Gottesdienst wurde sofort abgebrochen. Auch das angesetzte Abendmahl konnte nicht stattfinden. Erfreulicherweise haben sich sämtliche Erkrankte nach einiger Zeit wieder erholt.

Lich. Wie aus der heutigen Anzeige der Bezirkssparkasse Gießen hervorgeht, hat sich deren Vorstand entschlossen, die seit­her an zwei Tagen der Woche in Lich stattfindenden Kassen­tage nunmehr als jeden Werktag stattfindende Geschäftstage einzurichten.

Bad Nauheim. Die älteste Einwohnerin Bad Nauheims, Frau Kath. Ihle, ist gestern im Alter von 97 Jahren ge­storben.

Bad Nauheim. In einer Vorlage an den Hessischen Land­tag hatte der hessische Finanzminister die Bereitstellung eines Betrages von 59 000 Mark zur Ausführung dringender Her­stellungsarbeiten baulicher Art in Bad Nauheim beantragt. Es handelt sich um die Asphaltierung und Neueinfassung der Bür­gersteige. Ferner war vom Finanzminister zur Errichtung der

Gießener Zeitung"

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neuen Kläranlage in Bad Nauheim die Zahlung eines Kosten­zuschusses in Höhe von 50 000 Mart beantragt worden. Auch dieser Vorlage hat der Landtag zugestimmt.

Friedberg. Zwei in Nieder- Weisel wohnende Bürger er­hielten dieser Tage die Nachricht, daß sie von ihrer vor vielen Jahren nach Amerika ausgewanderten Schwester je etwa 3000 Dollar geerbt hätten.( Nach deutschem Geld ungefähr 25 000.M.) Der Löwenanteil des Gesamtvermögens von annähernd 35 6.0 Dollar wurde der Kirche und wohltätigen Stiftungen vermacht.

Alsfeld. Ein ungewöhnlicher Vorgang spielte sich kürzlich hier ab. Unter einem gewaltigen Kesselfeuer wurden 1 Mil­lion Zigaretten verbrannt. Die Zigaretten lagerten hier, weil sie noch zu versteuern waren, befanden sich aber in brauchbarem Zustand. Da die Firma die neue Materialsteuer nicht bezahlen tonnte, war der Verkauf nicht möglich. Deshalb wurde das vertvolle Gut auf Anordnung der Zollbehörde unter deren Tufsicht in mehreren Wagenladungen in die Brauerei Wallach tanportiert und dort unter den Kesseln verbrannt.

Ortenberg. Bei regnerischem und faltem Wetter fand hier am Sonntag und Montag der historische Kalte Markt" tatt. Trotzdem war der Besuch ein starter. Der Markt bauerte noch bis zum Donnerstag und wurde mit einer Verlosung ge jdylossen.

Schotten. Der Schottener Männerchor 1837 feiert nächstes Jahr am 25., 26. und 27. Juni sein 90jähriges Stiftungsfest, das mit einem großen nationalen Gesangswettstreit verbun den sein wird. Der Männerchor Schotten rechnet mit starkem Besuch und trifft dementsprechend seine Vorbereitungen. Schot­ten ist als Feststadt bekannt, es wird alles aufbieten, seinen Gästen einige angenehme Tage zu bereiten.

Lauterbach. In Maar hat der Spar- und Darlehenskassen­Derein( Raiffeisen) eine Attion unternommen, um seinen Mit­gliedern billiges Brot zu verschaffen. In der letzten General­versammlung wurde beschlossen, Korn bei den Mitgliedern zu taufen, es mahlen zu lassen und aus dem reinen Roggenmeh! in einer dortigen Bäderei baden zu lassen. Der 4- Pfund- Laib foll 65 Pig. fosten.

weise nicht verletzt, doch wurde der Gottesdienst empfindlich gestört. Der Einsturz ist darauf zurückzuführen, daß bei einer Reparatur des Daches ein Teil offen blieb und die Dede durch den fortgesetzten Regen durchweicht wurde.

Mainz. In den Abendstunden des letzten Samstag erschie nen in der Wirtschaft Zur Flora" am Drususwall bei dem Gastwirt Wittlich sechs Franzosen, von denen zwei Zivil­mügen trugen also anscheinend Reservisten waren. Sie ver­langten und erhielten je ein Glas Bier. Als der Wirt die Be­zahlung verlangte, weigerten sie sich und fielen sofort mit Stöcken über den Gastwirt her, der schwer mishandelt wurde und mit einer Schädelverletzung in das Krankenhaus über­führt werden mußte. Auch der 18jährige Sohn des Gastwirts, der seinem Vater beisprang, wurde mit Schlägen traktiert.

Münchholzhausen. In unserem Dorfe entstand zwischen jungen Burschen eine Schlägerei, in deren Verlauf einer der Streitenden einen Revolver zog und einem seiner Gegner einen Schuß in den Unterleib beibrachte, während ein anderer Bursche einen Schuß in den Arm erhielt. Der durch den Unterleibschuß­Verletzte mußte schwerverletzt nach der Gießener Klinik ver­bracht werden. Der Revolverheld wurde festgenommen.

Limburg a. b. 2. Am 28. November ds. Js. findet in Limburg a. d. L. ein Obermeistertag des Bezirksvereins beibe Hessen und Naussa" statt.

Frankfurt a. M. Seit Tagen wurde die 72jährige Musik­lehrerin Bertha Beuter von Hausbewohnern nicht mehr ge­sehen. Als man am Sonntag früh die Wohnung mit Gewalt öffnete, fand man die alte Dame im Bett tot vor. Die Unter­fuchung ergab, daß die Greifin an Entbehrung und Entfräftung Dor mehreren Tagen verstorben war.

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500 g. Gold im Flugzeug.

In Hamburg traf ein Flugzeug ein, bas 500 kg. Gold ge laben hatte. Die Genbung tam von London und war für die Norddeutsche Bant in Hamburg bestimmt.

von Albin Klein, Giessen

Kirchhain. Ein Teil der Kirchendede ist während des Drucksachen aller Art bezieht man am billigsten Reformationsfestes eingestürzt. Personen wurden glüdlichez