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tales. besten Seite.
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Menschen gibt, die es verstehen, sig ite zeigen, das ist wahrlich kein wenn diese Liebenswürdigkeit viel enblickliches hat. Es ist doch gar die tiefsten Prinzipienfragen auf:
ht nötig, daß jede Plauderei eine achtung ist. Eine besondere Kunst und auch die weniger lieben Mitmeren und angenehmsten Warte aus u behandeln. Hier tut sich auch für nette Möglichkeiten auf. Der ebenso Rosegger hat einmal ganz unzweiDen: ,, Der Erzähler mache Welt und id, aber er zeige sie von ihrer besten einmal ein Wichtling vorkommt, so
ne gute Abfuhr und laß ihn tüchtig ist sie eine besonders wichtige und itten in aller Berärgerung und Ber Dingen und dem Tage selbst etwas en kann, der ist ein beneidenswerter mmer ein Stümper in dieser Kunst, entwegter Griesgram und Hypochon gewahrt er eben immer nur die be und er purzelt über jeden Zwirn enn ab und an ein gewisser Zwang aß er sich nicht in dummen Gewohn sich eben von einer besseren Seite Zwang in diesem Sinne benasrümpft werden, er kann vielMoment bedeuten.
er möge
5, wenn hinterher bitterböse Enteißt also, wenn die beste Seite, von
und Bräutigam zueinander zeig et, sobald ein paar Ehejahre gewor Enter guter Freund wendet sich auf On Liebeswürdigkeit, wenn's einem fannte, fast alltägliche Erlebnisse. in, daß man immer redliche Mühe ehrlich von der besten Seite zu
aufmerksam, daß an Sonntagen auf Krofdorf ein Sonderwagen verkehrt. thof: 2,50 Uhr nachm., Rüdfahrt ab Sr nachmittags.
0. Februar 1926 wurde beim Polizeihergestellt, der auf dem vorjährigen et, bezw. gefunden und nicht abge imer wird ersucht, bei der Kriminal1. Vorsicht bei Telephongesprächen. wegen Betrugs bereits vorbestrafte M. Die es verstand, in Gießen vom esigen Großkaufmann sich telephonisch wobei sie sich den Namen eines hiesi ind für einen Hilfsbedürftigen, dessen a früher in geschäftlichen Beziehungen iseunterstützung nach Berlin ersuchte. g es dem Schwindler in den Besitz nmen. Wegen Paẞvergehen wurden en ebenso zwei stedbrieflich Gesuchte. ng an die Hausfrauen. Vom Polizeifnahme des Folgenden ersucht: Es ist ie, Blumenbretter und andere GegenOr Fenstern usw. ohne genügende BeDaß durch das Herabfallen oder Umstürverden können. 2. Teppiche, Betten, AbFenstern heraus auf die Straße aus ten belästigt oder verunreinigt werden eamten ſind angewiesen, ZuwiderhandZiff. 8 St. G. B. strafbar sind, zur An
en Bahnhofsdienst für die männliche
haft zur Fürsorge für die zuziehende in C. 54, Sophienstraße 19, unter Leinsistorialrat Stoltenhoff vom Evange
sicherer zu sein, als zu Fuß, und wenn die Straßen geht, wird man bemerken, ekehrsregeln vertrauten Radfahrer nur nn, wenn er das Opfer der Ungeschicklichdiesen Ursachen eines Unglüds zählen in gen Fußgänger, die sich an die Verkehrswollen oder nicht gewöhnen können. Sie les Leben auf dem Fahrdamm, und vor fahrer in erster Linie hüten. Von UnFahrzeugen ist der Fußgänger weit mehr , der sich durch die Schnelligkeit seiner
digkeit seines Fahrrades viel besser der mag als der Fußgänger.
en sich, wenn Damen oder Kinder fich z
Des Verkehrs stürzen. Man kann diek as Sicherheitsgefühl der Radler im alltd betonen, daß das Vertrauen auf den plin der Fahrstraße diese Sicherheit ver gänger, die teils durch das Versagen der durch die Schwierigkeiten und Unanaſſenbeförderung oder aus wirtſchaftlichen rn geworden sind, haben dieses Vertrauen rstraße wie eine Erlösung empfunden, und nge der Radfahrer im Verkehr eine Rolle
m vermag jeder ſein Schicksal ſelbſt zu en die Bestimmungen aus Unachtsamkeit
er in der Gefahr umfommen, in die er sich begibt. Fügt er sich in den kunstvollen
Sonnabend, den 6. März 1926.
lischen Oberkirchenrat eingerichtet. Der Bahnhofsdienst be zweckt, die durch die wirtschaftliche Notlage hervorgerufene ungeordnete Wanderung der männlichen Jugend von Stadt zu Stadt in geordnete Bahnen zu lenten, die jungen Männer vor Verwahrlosung zu bewahren und sie bei fortdauernder Arbeitslosigkeit in die Heimat zurückzuleiten. Anfragen sind in allen Fällen an die Hauptstelle des Evangelischen Bahnhofsdienstes, Berlin C. 54, Gophienstraße 19, zu richten.
* Die Wohlfahrtsmarken gültig bis 15. Mai 1926. Der Reichspostminister hat auf Antrag der Deutschen Nothilfe die Gültigkeit der Wohlfahrtsbriefmarken bis Ende Mai verlängert, verlauft werden sie bis 15. April durch die Organisationen der freien Wohlfahrtspflege. Die Marten fönnen jederzeit von der Provinzgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege", Magdeburg, Landwehrstraße 8 III, angefordert werden. Die bekannten Martenheftchen zu 2,- M enthalten 4 Marten zu 5, 4 Marken zu 10 und 2 Marken zu 20 Pfg. Postwert. Ferner wird darauf hingewiesen, daß eine Schrift vorliegt,„ Die Briefmarte im Dienste der Wohltätigkeit", die ebenfalls bei den Organen der Wohlfahrtspflege zu haben ist. Der Reinerlös, der aus dem Verkauf der Schriften erzielt wird, wird für Wohlfahrtszwede benutzt. Für Anfang März ist eine Martenvertriebswoche geplant. Man hofft, daß die Einnahmen in dieser Woche besonders reichlich fließen werden. Es wird vorgeschlagen, daß in dieser Woche jämt= liche Privat u. Geschäftspoft mit Wohlfahrtsbriefmarken franfiert wird. Helje jeder mit, soweit es in seinen Kräften steht! Viele warten auf Unterstützung, damit sie dem Schicksal nicht unterliegen!
* Borsicht vor Auswanderungsagenten! Wie Pilze schossen in den Nachkriegsjahren Agenturen aus der Erde, die im Interesse fremder Staaten mit deutschen Auswanderungswilligen den reinsten Sklavenhandel trieben. Durch die Verordnung gegen Mißstände im Auswanderungswesen wurde diesen im Jahre 1924 ihr lichtscheues Handwerk gelegt. Neuerdings erfährt der Evangelische Hauptverein für Deutsche Auswanderer, Witzenhausen, daß Agenturen vom Ausland aus durch briefliche Propaganda Auswanderungswilligen, von deren Absichten sie irgendwie Kenntnis erhalten, die verlodendsten Angebote machen. Schwerste Arbeit in unzuträglichem Klima ist das Schicksal derer, die unbesonnen hierauf eingehen. Auf Grund bester Informationen gibt der genannte Verein in allen derartigen Fällen fostenlos wertvolle Auskünfte, und es sollte niemand auf ausländische Zuschriften eingehen, bevor nicht eine vertrauenswürdige Inlandstelle befragt worden ist.
* Auffäufer von Altertümern. In jedem Dorf und in sehr vielen Familien gibt es irgend eine Erinnerung an vergangene Zeiten, die sorgsam gehütet wird. Gegenwärtig besteht die Gefahr, daß die Zahl solcher Altertümer zurüdgeht. Es ziehen nämlich Sammler von Dorf zu Dorf, die die Geldknappheit ausnügen und alles, was ihnen unter die Finger tommt, aufzu= faufen suchen: Bilder, Schnitzereien, 3inngerät, Möbel, Wirtshausschilder, Gläser, Urkunden, Bücher, Handschriften usw. Natürlich entsprechen die Kaussummen, die geboten werden, nicht im entferntesten dem tatsächlichen Wert der Gegenstände. Die Auffäufer bringen das aufgekaufte Material in die Stadt und ver= kaufen es dort mit hohem Gewinn weiter an Museen und Sammlungen und Antiquare. Unsere Dörfer werden unterdessen immer noch ärmer an den wenigen kostbaren Erinne rungen, die sie aus der Vergangenheit noch aufzuweisen haben. Es sei deshalb gewarnt vor wilden Aufkäufern und Sammlern. Wo ein Verkauf unbedingt vorgenommen werden soll, wende man sich mit der Bitte um Rat an sachverständige Stellen, die dann wenigstens entsprechende Preise bezahlen.
* Vereinigung vaterländischer Verbände. Die Vereinigung der vaterländischen Verbände Oberhessens und der Hessische
E Eckstein
Pfaff
A M
,, Gießener Zeitung"
Dr.Oetker
Puddings
sind wohlschmeckend, nahrhaft, preiswert, außerdem einfach und leicht zu bereiten.
Sio werden ohne weiteres sofort erkennen, daß diese Eigenschaften sowohl für die einfache als auch für die feine Küche von großer Wichtigkeit sind.- Ein Oetker- Pudding, den Sie mit Milch, Butter, Zucker und nach Belieben mit cinem Ei herstellen, kostet nur ca. 33 Pfg. und ist für mindestens 4 Personen ausreichend. Immer ist es eine Freude, zu sehen, mit welchem Hochgenuß solch appetitlicher Pudding von jung und alt verzehrt wird. Selbst der verwöhnteste Geschmack wird mit den neuen Oetker- Feinkost- Puddings zufriedengestellt.- Achten Sie beim Einkauf bitte auf die Originalpackungen mit der Schutzmarke„ Oetker's Hellkopf",- Verlangen Sie in den einschlägigen Geschäften kostenlos die beliebten Oetker- Rezeptbücher, wenn vergriffen, umsonst und portofrel von
Dr. A. OETKER, BIELEFELD.
Vaterländische Blod, Bezirksverband Gießen, haben sich zusam= mengeschlossen.
* Frankfurter Messe. Da die Kölner Frühjahrsmesse, wie mitgeteilt worden ist, nicht abgehalten wird, ist die Frankfurter Messe im deutschen Westen und Süden wieder der einzige Großmarkt. Die Frühjahrsmesse findet vom 11. bis 14. April statt. Sie dürfte sowohl hinsichtlich Beschidung als auch Besuch ihrer Aufgabe trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten gerecht werden.
* Das Landesamt für Arbeitsvermittlung in Frankfurt M. schreibt uns: Die Abwärtsbewegung auf dem Arbeitsmarkt ist in den beiden letzten Wochen unverkennbar zu einem gewissen Stillstand gekommen. Wohl hat in den Großstädten des Bezirks die Erwerbslosigkeit noch weiter zugenommen, jedoch nicht mehr in demselben Tempo, wie in den Monaten Dezem= ber und Januar. In einer Reihe von Arbeitsnachweisbezirken im besetzten und unbesetzten Gebiet ging die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger sogar etwas zurück. Durch die Erwerbslosenstatistik werden nicht alle Arbeitslosen erfaßt, da die Gewährung der Unterstützung von der Erfüllung gesetzlicher Voraussetzungen abhängig ist. Nach der Stichtagzählung durch die öffentlichen Arbeitsnachweise waren am 16. Februar im Gesamtbezirk des Landesamts 148 762 männliche und 25 698 weibliche, zusammen 174 460 Arbeitsuchende vorgemerkt. Die Mittel zur Belebung der Wirtschaft wäre die sofortige Jnangriffnahme der von Behörden geplanten ausführungsreifen Bauvorhaben. Die nach amtlichen Pressemeldungen aus dem Preußischen Staatshaushalt für 1926 hierzu schon jetzt bereitgestellten Summen sollten den betreffenden Stellen unverzüglich zur Verfügung gestellt werden. Mit den kommunalen Bauaufträgen sollte gleichfalls sofort und nicht erst, wie üblich im April oder Mai, begonnen werden, zu welchem Zeitpunkt auch die private Bautätigkeit einzusetzen pflegt. Dadurch könnten schon jetzt nicht nur die hohe Zahl der erwerbslosen Baufacharbeiter herabge
ECKSTEIN& SOHNE DRESDEN
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mindert, sondern auch verwandten Berufen( Bauschlossern, Bauschreinern) und ungelernten Arbeitern Beschäftigungsmöglich feiten geboten werden.
* Schälerfahrten nach dem Rhein. Die Kreisschulbehörde Lauterbach beabsichtigt, in diesem Sommer mehrere Schülerfahrten an den Rhein zu veranstalten. Man rechnet mit einer Beteiligung von 1200-1500 Schülern. Auch die Kreisschulbehörde in Alsfeld beabsichtigt eine Schüler- Rheinfahrt.
Aus Nah und Fern.
Büdingen. Der neugewählte Bürgermeister Georg Hildner wurde durch den Kreisdirektor des Kreises Büdingen in sein Amt feierlich eingeführt.
Darmstadt. Hier ist für den 10. ds. Mis. eine große Protestlehrerversammlung gegen den Abbau in der Volksschule vorge sehen, wo sämtliche hessische Lehrer- u. Lehrerinnenorganisationen ihre Mitglieder zur Teilnahme auffordern. An die Regierung sowie an Abgeordnete der verschiedensten Parteien sind ebenfalls Einladungen ergangen.
Darmstadt. Am 6. April wird der Flugverkehr auf der neuen Hauptflugstrecke Darmstadt- Mannheim- KarlsruheMünchen eröffnet werden. Die Flugzeit beträgt vier Stunden. Zunächst soll täglich ein Flugzeug von hier nachmittags um 3 Uhr nach München abfahren. Zum Anschluß an die Hauptverkehrslinien wird ein Pendelverkehr zwischen Darmstadt und Frankfurt eingerichtet.
Marburg. In der Stadtverordnetensitzung wurde mitgeteilt, daß der Stadt Marburg von der Auslandsanleihe der Deutschen Giro- Zentrale ein Darlehen in Höhe von 900 000. genehmigt worden ist. Die Summe soll zum Ausbau des Elek trizitäts-, Gas- und Wasserwerks verwendet werden.
Obernhof a. d. Lahn. Das bekannte Schloß Langenau bei Obernhof a. d. Lahn, eine der schönstgelegenen Burgen des Lahntals, die vor dem Krieg von dem Burgenkenner Bodo Ebhardt erneuert wurde, ist vom Grafen Kanitz an einen gemeinnützigen Verein unter Leitung des Schriftstellers Emil Engelhardt verpachtet worden. Am 1. Mai soll dort ein Erholungsheim eröffnet werden. Es ist sehr zu begrüßen, daß solche Herrensize breitesten Kreisen zu leiblicher Erholung, geistiger und fünstlerischer Anregung und froher Feriengeselligkeit zur Verfügung gestellt werden.
GEGR. 1842
Heidelberg. Der historische Heidelberger Sommertagszug, an dem sich alljährlich über 20 000 Kinder beteiligen, findet in diesem Jahre am 14. März( Sonntag Lätare) statt.
Universität Köln. Das Sommer- Semester beginnt am 15. April Vorlesungsbeginn: 29. April. Das Vorlesungsverzeichnis kann vom Universitäts- Sekretariat gegen Voreinsen= dung von 0,60 M und 10 Pig. Porto bezogen werden.
Saarbrüden. Die Vertreter von 65 Krieger- und MilitärVereinen aus dem Saargebiet beschlossen die Gründung eines Spitzenverbandes unter dem Namen„ Deutscher Saarkriegerbund". Die früheren Kreiskriegerverbände innerhalb der Grenzen des Saargebiets, einschließlich der Saarpfalz, sollen wieder erstehen; der Kreiskriegerverband Saarbrüden ist mit 37 Vereinen bereits formell neu begründet. Diese Kreisver bände unterstehen dem Saarkriegerbund und letzterer gliedert sich dem preußischen Landeskriegerbunde ein, der zum Kyffhäuserbund gehört. Als Ziel des Saarkriegerbundes wird die Pflege der Kameradschaft u. die Liebe zum deutschen Vaterlande bezeichnet, die Ehrung der gefallenen und gestorbenen Kameraden, die Fürsorge für Witwen, Waisen und Kriegsbeschädigte, sowie die Schaffung von Fürsorge- und Wohlfahrtseinrichtungen. In parteipolitischer und religiöser Beziehung soll Neutralität bewahrt werden.
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Organismus des modernen Verkehrs ein, wird er ungehindert und unbedroht seine Straße ziehen und auf jene herabsehen, die im vollgepfropften Straßenbahnwagen oder Eisenbahnabteilen abtransportiert werden. Das Fahrrad hat im Berufsleben des Großstadtmenschen nach dem Kriege eine entscheidende Rolle ge= spielt, und dieser Rolle mußte man wohl oder übel auch im Verfehrsleben Rechnung tragen. Wenn das Fahrrad heute im Großstadtleben eine vor dem Kriege nicht in die Erscheinung ge= tretene Rolle spielt, so liegt dies zum Teil nur in den gesteigerten Anforderungen an den Berufstätigen durch die Ausdehnung der Städte. Viel bedeutender ist die Schonung der Körperkräfte und der Nerven durch die Sicherheit mit der der Radfahrer die Wellen des Verkehrs durchschneidet und der Fortfall der nervenaufreibenden Zeitversäumnis im Warten auf Straßenbahnen, Eisenbahnzüge und Autobusse.
Über den Wert des Honigs. Von Professor Dr. Fiehe in Landsberg a. W. Wer hätte nicht schon beobachtet, wie die duftenden Blumen auf Wiese und Feld von zahlreichen Insekten beflogen werden. Die süßen Zudersäfte, welche sich in die Nektarien der Blüten ergießen, bilden die Anziehungskraft für all die großen und kleinen Näscher. Unter ihnen bemerken wir neben zahlreichen wilden Bienenarten und Hummeln unsere zahme Honigbiene. Wir sehen, wie die Arbeitsbiene unermüdlich von Blume zu Blume fliegt und ihren Rüssel tief in die Blütenkelche einsenkt, um den Blütennektar aufzusaugen. Aus diesem Nektar
bereitet sie dann den Honig. Fürwahr ein edles Erzeugnis, dieser Blütenhonig. Lieblicher, süßer Geschmad, verbunden mit dem Duft der Blüten, sind seine Kennzeichen. Infolge seines hohen Gehaltes an leichtverdaulichen Zuderarten stellt er ein hochwertiges, die Verdauung förderndes Nahrungsmittel dar. Seine Geschmadsstoffe, welche die Magensäfte fließen lassen, und seine Formente tragen zur leichten Verdaulichkeit der Speisen bei. Die Formente sind Körper, welche unsere Nahrungsstoffe in ihre Bausteine zerlegen und so dem menschlichen Körper zugänglich machen. Daneben ist der Honig ein erstklassiges Genußmittel, infolge seines Aromas mit edlem Wein vergleich bar. Auch als Heilmittel hat der Honig von altersher eine Rolle gespielt. Bei Erkrankungen der Atmungsorgane wird er besonders mit Erfolg angewandt. Eine Summe günstiger Eigenschaften find somit im Honing aufgespeichert. Es ist daher nicht nötig, dem Honig Eigenschaften anzudichten, die ihm nicht zukommen. Die Angaben von Reklameschriften, wonach er und nahrhafter ist wie Fleisch und Eier zu ersetzen vermag, Butter, gehören in das Reich der Fabel. Fleisch und Eier sind Eiweißnahrungsmittel, während Honig zur großen Gruppe der kohlehydrathaltigen Nahrungsmittel gehört. Das Eisweiß hat bei der Ernährung den Zwed, zum Aufbau des menschlichen Körpers zu dienen, während die Kohlehydrate gewissermaßen die Betriebsstoffe darstellen, welche die menschliche Maschine im Gang halten. Der Honig hat somit bei der Ernährung ganz andere Aufgaben zu erfüllen, wie Fleisch und Eier. Er stellt ein talorienreiches Brennmittel dar, welches den Körper mit Wärme und lebendiger Kraft versorgt und ihn befähigt, Arbeit zu leisten. Es sind aber nicht sämtliche Honige des Han
Pfg.
Zigarette
dels einander gleichwertig. Vielfach wird der Honig zum Zwed der Reinigung erhitzt und durchgeseiht. Diese Behandlungsweise findet insbesondere bei Auslandshonigen statt, welche mit Verunreinigungen( Holzteilchen und toten Bienen) zum Versand gelangen. Infolge ihrer oft stundenlangen Erwärmung verflüchtigen sich die Aromastoffe, die empfindlichen Formente werden geschädigt oder gar zerstört. Die Frische, das liebliche Aroma geht dem Honig verloren. Es bleibt ein Zudersyrup zurüd. Man erhitze einen edlen Wein und sehe, was daraus wird. Ein denaturiertes Erzeugnis, ein Surrogat, ist der Erfalg. Der unerhigte Honig lebt gewissermaßen, das Aroma entwidelt sich. Der erhitte Honig ist wie der Kunsthonig, ein toter Körper. Die Bestrebungen der Imker sollten daher dahin gehen, nur unerhigten Honig in den Verkehr zu bringen. Beim deutschen Honig dürfte diese Forderung schon jetzt im allgemeinen erfüllt sein. Deutscher Schleuderhonig bedarf teiner weiteren Reinigung und Erhizung. Beim Auslandshonig liegen die Dinge dagegen anders. Dieser muß zum Zwede der Reinigung zumeist erhitzt werden. Der Verbraucher sollte sich merken, daß er nicht einen flüssigen Honig verlangen darf, der durch längeres Erhizen flüssig gemacht ist. Normalerweise geht der Honig nach furzer Zeit von dem flüssigen in den festen Zustand über. Er sollte ferner den deutschen Honig der Auslandsware vorziehen. Die vorgesehenen Ausführungsbestimmungen zum neuen Le= bensmittelgesetz( Entwürfe zu Feststellungen über Lebensmittel, Heft 1 Honig, Verlag Julius Springer) bringen in richtiger Bewertung eines erhigten Honigs zum Ausdrud, daß erhizte Honige zu kennzeichnen find.


