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Samstag, den 4. September 1926.

wiesen. Die fortgesetten Erhöhungen der Steuer zeigen ja, daß auf dem Wege der gemeinwirtschaftlichen Bautätigkeit eine Be­seitigung der Wohnungsnot ebensowenig zu erwarten ist, wie eine Belebung der Bautätigkeit. Ganz abgesehen davon, ist es auch rein wirtschaftlich ein Unding, die Privatwirtschaft, aus der die Steuermittel fließen, von der Verteilung der Mittel auszuschließen und so die Entfaltung einer intensiveren Bau­tätigkeit zu unterbinden.

Wenn daher außer dem Hausbesitz auch andere Wirtschafts­verbände einen Abbau der Zwangswirtschaft fordern, so wird man das unter Berüdsichtigung der oben geschilderten Ber­hältnisse als durchaus berechtigt anerkennen müssen. Golange aber das Haupthindernis für die Aufhebung der Zwangswirt­schaft, der Raummangel nicht beseitigt ist, wird man mit allen Mitteln darauf hinarbeiten müssen, die Voraussetzung für die Beseitigung der Wohnungszwangswirtschaft zu schaffen: Woh­nungsbau in größerem Umfange, der wiederum nur durch eine andere Berteilung der Mietzinssteuer erreicht werden tann. Für die Erreichung dieses Zieles müssen sich, nicht zuletzt im Inter­esse der Wohnungslosen, alle Kreise einsehen, denen es mit der Hebung der Bautätigkeit und der Belebung der gesamten Wirt­schaft ernst ist.

Gegen die Festseuche.

Ein offenes Wort an alle Bereine des Hessenlandes. Ihr Vorstände und Berantwortlichen! Es wütet eine Seuche unter uns, gefährlich, lauernd, schleichend, wie Seuchen sind, und wenn Euch nicht die Verantwortung an ihren Ber­heerungen treffen soll, dann tretet endlich als ihre energischen Gegner und Bekämpfer auf. 3hr allein habt es in der Gewalt, ihr Einhalt zu gebieten. Sie ist um so gefährlicher als sie lustig und bunt dahertommt, als ihr alles dienstbar ist, Alkohol, Mufit, Tanz, Umzug und als sie sich häufig auf solch chrbare Anlässe be­ruft wie Weihe, Gedenken, Jubiläum und dergleichen.

Es steht beinahe so aus, als hätten wir landauf, landab nichts wichtigeres zu tun, als auf Gründe und Anlässe für Feste nicht wichtigeres zu tun, als uns auf Gründe und Anlässe für Feste u. Feiern zu befinnen. Ihre ungesunde Häufung gleicht einer Flut, die sich verheerend über unser ganzes Volksleben legt und die den Sinn für wahre Feste tötet. Gind wir ehrlich: was weiß ein großer Teil unserer Jugend heute von einem Fest? Geht nur durch die Straßen, geht nur in die Schulen, die Jugend singt und summt auch ihre Erinnerungen an diese schönen Feste" und ,, Feiern" vor. Die Tanzmusik, der Shimmy und Jazz, die fri­volsten Schlager, das sind heute vielfach die Volkslieder unserer Jüngsten. Die aufwärtsstrebende Jugend in allen Bünden und Berbänden wendet sich entsetzt davon ab und sucht in ernstem Ringen nach einem neuen Lebensstil bei ihren Veranstaltungen. Es genügt nicht, die Schultern zu zucken und zu sagen, diese Fest­seuche liegt in der Zeit. Wer Verantwortung hat, muß handeln. Es braucht nicht zu sein, daß der eine Vereinsvorstand dem an­dern die Snaltüre olei offen läßt, weil der eine Verein sein drittes, der andere sein siebzehntes und der dritte sein achtund­dreißigstes Stiftungsfest feiern muß. Es wáce genug mit den Jubiläumszahlen 25, 50 und 75. Geht es höher mit den Zahlen, gut, dan mag es von fünf zu fünf gehen. Aber das wären dann auch Anlässe! Das gäbe dann Feste! Es liegt an euch, ihr Vereine, dem wahren Fest wieder Sinn und Glanz und erfri­schende Kraft zu geben. Ihr arbeitet für die Jugend, ihr arbeitet für die innere Erneuerung und Gesundung unseres Volkslebens für dieses und jenes schöne Ziel der Volksbildung im Sinne echter Bolts Bildung, das ist gut und erfreulich. Gebt der ugend Arbeit in euren Reihen, gebt ihr Freude und Anregung durch Betätigung im Sinne eures Strebens, aber gebt ihr nicht Sinneslust und Leichtlebigkeit durch die Häufung unnötiger Feste. Und wenn ihr Feste gebt, dann gebt sie mit all dem Ernst, den gerade die echte Freude erfordert. Es ist unglaublich, was auf dem Gebiet der Vereinsfeste vielfach gesündigt wird gegen den Geist des guten Geschmacks, der guten Sitte und des Schönen. Geht nur unter die Jugend, hört nur herum in den Schulen, ihr werdet erschrecken über die Wirkungen, die Leicht­fertigkeit und Geschmackverirrung der Erwachsenen gezeitigt haben.

Ihr Vereinsvorstände und Verantwortlichen, prüft die Liste eurer geplanten Feste, prüft sie dreimal und viermal, prüft sie so, als träfe euch persönlich der Vorwurf, dieser Festseuche Vorschub zu leisten. Gebet lieber euren Mitgliedern zehn Feste zu wenig, als eines zu viel. Das Volk seufzt unter der Not und leidet

,, Gießener Zeitung"

sein, es zu Ausgaben verleidet zu haben, die ihm weh tun müssen? Das könnt ihr nicht wollen, und doch seid ihr es, wenn mittanzt in dem Reigen dieser Festjeuche.

Und müßt ihr feiern, ist der Anlaß wirklich ein Fest wert. dann feiert zu Zeiten, wo sich alle mit euch freuen tönnen. Ver­legt nicht die religiösen Gefühle eurer Mitmenschen, indem ihr ihnen die Ruhe und Heiligkeit des Gottesdienstes stört. Nehmt auf die gottesdienstliche Zeit Rüdficht. Das wird euch und eure Sache ehren.

Ihr Verantwortlichen, es gibt ein Mittel, dieser Festseuche zu Leibe zu gehen; wenn ihr Führer der Vereine in den ein­zelnen Gemeinden euch ehrlich und ohne Miggunst zusammensett und gemeinschaftlich eine Einteilung der im laufenden Jahre ab­zuhaltenden Feste und Veranstaltungen anstrebt. Es kann jeder Berein dabei zu seinem Rechte kommen, denn es braucht doch nicht zu sein, daß zwei oder drei Feste auf einen Tag fallen, daß man sich gegenseitig zu übertrumpfen sucht und in die Werbe­methode der geschäftlichen Konkurrenz verfällt. Das Ansehen und die Bedeutung eurer eigenen Feste wird dabei steigen und ihr werdet auf diese Art eurer Gemeinde einen großen Dienst erweisen. Denn was nutt es, wenn die Präsidenten der Ver­eine in ihren Reden noch so sehr im Brustton der Ueberzeugung von der Wichtigkeit des Wiederaufbaus und dem Segen der ge­Deihlichen Zusammenarbeit sprechen, und wenn dabei schon in dem kleinen Kreis einer Gemeinde das gegenseitige Verständnis fehlt, wenn man sich da schon nicht zu einem ersprießlichen Hand­inhandarbeiten aufraffen fann. Hier, gerade hier, wo es gilt ein anerkanntes Uebel, einen Migstand zu bekämpfen, hier tönni ihr den schönsten Schritt zur Dorfgemeinschaft tun. Hier setzt der rechte Weg ein zum Verständnis des Volkes untereinander, der Weg zu der in allen Reden gepriesenen Bollsgemeinschaft. Ver­geit über den Festen das Feste nicht, das uns alle bindet: die Wohlfahrt des Boltes. In euren Vereinen spiegelt sich das Le= ben des Volkes, sorgt dafür, daß dieser Spiegel nicht durch das Wüten dieser Seuche trübe wird und daß er allzeit ein wirklich frohes, flares und erfreuliches Bild unseres Boltes und seines Lebens zurüdwirft.

Deshalb alle, die ihr die Verantwortung tragt, stehet zusam men im Kampfe gegen die entsetzlichste Seuche, die gegen Jugend und Volk wütet: die Festseuche!

Darmstadt, im August 1926. Wilhelminenstraße 3.

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Heinrich Hassinger, Schulrat. Leiter der Zentrale zur Förderung der Voltsbildung u. Jugendpflege in Hessen

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auf euch nehmen, in schwerer Zeit sein Verführer gewesen zu

Klepperbootsreisen

in deutschen Landen.

,, Man nehme ein Stück Leinwand, passe ein paar Holzstäbe ein- und das Boot ist fertig" denkt der Laie, hat sich aber diesmal gründlich getäuscht. Die Konstruktion dieses Zauber­fahrzeugs, das sich aus 2 Taschen mäßigen Umfanges und aus einem kleinen Rucsac im Handumdrehen in ein richtig gehendes Boot verwandelt, ist recht kunstvoll, hat jahrelange Bemühungen der Erfinder gekostet und steht im unablässigen Wechsel der Ver­besserungen und Vereinfachungen. Das 5 m lange, 90 cm breite Zweisigerboot besteht aus den beiden in 3 Minuten mühelos zu­sammensetzbaren Gerüsthälften aus Eschenholzstäben, die teils gelenfartig zusammenhängen, teils durch Hülsen miteinander verbunden werden. Die Gerüsthälften werden hebelartig in die geschlossene, vollständig wasserdichte, außerordentlich reißfeste Bootshaut, die sogenannte Wallroßhaut, gedrückt und von dieser dann prall umschlossen. Durch die Elastizität der Haut und des Gerüstes und die tiefe Sitzlage ist das Klepperboot erstaunlich sicher selbst in schweren Wellen. Dadurch und durch die einfache, natürliche Fortbewegungsart, die jedermann ohne Vorkenntnisse sofort beherrscht, ist es das gegebene Fahrzeug für jeden Natur­und Wanderfreund, nicht nur für den Sportsmann. Jäger und Angler benützen das Boot gerne bei der Ausübung ihres Spor tes. Für den Naturforscher und für den Filmmann ist es auf großen Expeditionsreisen ein unentberliches Hilfsmittel gewor

den. Zeitnot und Erneuerungsbewegung haben seine Ausbreitung ungeahnt beschleunigt. Reisekosten und Bahntarife stiegen ins Ungemessene, nervenzerrüttendes Hasten nach dem Erwerb zwang die Menschen an Feiertagen und auf dem Sommerurlaub wohl­feile Mittel aufzusuchen, um in der Natur den verlorenen Rüd­halt für ihre Gesundheit wiederzufinden.

Von den überfüllten Vorstadtzügen, von den stauberfüllten Landstraßen und Ausflugsorten, von den Betrügereien gerie­bener Gastwirte und Fremdenführer fort trieb es den geplagten Großstädter nach den uralten Verkehrsadern, den Flüssen und Strömen.

Romantische Bäche, kaum eine Elle tief und breit hinla gernde Ströme durchmißt unser schlankes Fahrzeug, über schäu­mende Mühlenwehre jetzt es leicht hinweg, durch Wellen und Stromschnellen läuft es sicher seinen Pfad. Unberührt und zay­berhaft liegen alte Städtchen und dunkle Wälder an den Fluß usern, Moorlandschaften und blühende Heide gleiten heran und verschwinden in unmerklicher Fahrt. Ein Tag im Boote bringt mehr an tiefen Eindrücken, an lebhaften Erinnerungen, an spassigen Erlebnissen, als wochenlange Bummelfahrten zu Lande.

Erinnerungen Ganz recht, wie war es doch in den bayerischen und österreichischen Alpen? Hatte nicht der Ruper­tische Wasserführer ganz mit Recht behauptet, daß fast alle Rebenflüsse der Donau unbefahrbar seien? Er kannte eben das Klepperboot noch nicht. Wenn der wilde Inn aus Fels schlucht von Landeck hervorbrauft, dann wäre wohl für jedes

Handwerk und Hauszinssteuer.

Nr. 36.

Die Geschäftsführung des Reichsverbandes des deutschen Handwerts hat auf eine persönliche Anfrage des preußischen Landtagsabgeordneten Kniest über die preußische Hanszinssteuer nach Fühlungnahme mit dem Preußischen Handwerkskammer­tag ein Schreiben an diesen gerichtet, worin die Notwendigkeit sozialer Erleichterungen betont wird. Wörtlich heißt es dann: Diese sozialen Erleichterungen sind ja auch im neuen Hauszinssteuergesetz vorgesehen und unseres Erachtens ge= eignet, manche Härte zu mildern. Für das Handwerk find besonders die Bestimmungen von Bedeutung, die Steuererlaß oder Steuermilderung bei eigenen Wohnungen und bei ge= werblich benutzten Gebäuden ermöglichen. Es dürfte für den Augenblick die Hauptsache sein, in dieser Richtung sich weiter zu bemühen, denn wir teilen durchaus Ihre Ansicht, daß Staat und Gemeinden nicht ohne weiteres auf die Einnahmen aus der Hauszinssteuer verzichten können."

Sonnabend, den 4. Septem Die Einkommensteuerverd

lenthalben im Deutschen Reid anlagung für das Jahr 1925 le anter den Angehörigen des Mittel and in Bersammlungen wie in der Klagen laut, die sich nicht selten in Handlungsweise der Veranlagungsbe chale wenden. Es war die erste Veranlagung f gen des Krieges, die Inflationsperio Der Inflation hatten vielerorts eine en Berhältnisse der Steuerpflich facht und den Beamten und Steu ufig die Erfahrung in diesen verän m mußte die Veranlagung wegen ach einer Anweisung des Reichsfi frift durchgeführt werden, sodaß soga briebenen Rückfragen an den Steue werden konnten. Wer alle diese Mon unnte einen besseren Ausfall der Ve 65 wurde namentlich im Kleingewe geihäst, nach äußeren Merkmalen und a die tatsächlichen Ertragsverhältnis

Diese Ausführungen hat der Abgeordnete Kniest dem Demo­tratischen Pressedienst zur Veröffentlichung weitergereicht. Letzterer knüpft daran die Bemerkung, daß diese Aeußerung der führenden Handwerksorganisation das Verhalten der Demo­tratischen Partei in Preußen rechtfertigt und fügt wörtlich hinzu:

,, Wenn man in diesem Zusammenhang daran erinnert, daß Deutsche Volkspartei und Wirtschaftspartei, die sich so gern als Förderer des Handwerks aufspielen, das Hauszins­steuergesetz zu Fall gebracht haben, so ergeben sich die not­wendigen Schlußfolgerungen von selbst."

Der Reichsverband des deutschen Handwerks bedauert auf­richtig, daß diese persönliche Beantwortung dem Demokratischen Pressedienst zur Verfügung gestellt wurde. Er bedauert lebhaft die sinnentstellende Veröffentlichung, da wesentliche Teile des Schreibens nicht zum Ausdrud gelangten. Einer solchen poli­tischen Ausnutzung fann niemals zugestimmt werden.

Zur grundsätzlichen Einstellung des Handwerks zur Haus­zinssteuer ist in dem Schreiben des Reichsverbandes nämlich noch folgendes bemerkt:

,, Immerhin wird man die Hauszinssteuer nicht als Dauereinrichtung betrachten können und rechtzeitig an eine anderweitige Lösung denken müssen. Die Frage wird sich automatisch aufrollen bei der Neuregelung des Finanzaus gleichs, die im Herbst in Aussicht steht. Es wird dabei darauf ankommen, die Hauszinssteuer, solange man sie nicht ganz be= seitigen kann, nach Möglichkeit abzubauen, und vor allem wie­der auf ihren ursprünglichen Charakter zurückzuführen; sie darf also nur Mittel für den Wohnungsbau liefern, muß aber als regelmäßige Staatseinnahme möglichst bald völlig ver schwinden."

*

Zur Aenderung der Fernsprechgebühren.

Der Reichsverband des deutschen Handwerks hatte bereits vor längerer Zeit Veranlassung genommen, in einer Eingabe an den Reichspostminister entschieden gegen eine beabsichtigte Aenderung der Fernsprechgebühren Verwahrung einzulegen. Das Bestreben der Vielsprecher" geht nach wie vor darauf hinaus, statt der jetzigen Gebühr von 15 Pfg. für ein Gespräch wieder eine Grundgebühr und daneben eine geringere Ge­sprächsgebühr einzuführen. Nach den Aeußerungen in der ersten Postwirtschaftstagung Mitte Mai d. J. würde diese beabsichtigte Neuregelung eine Verdoppelung, ja, jogar eine Verdreifachung der bisherigen Kosten bedeuten. Zweifellos würde die beab­sichtigte Aenderung eine starke Belastung der Wenigsprecher mit sich bringen und zu einer starken Aufgabe der Anschlüsse führen. Damit wäre aber auch den Vielsprechern wenig gedient. Dazu ist wieder für manche Berufe, wie Aerzte und Geschäftsleute, der Fernsprecher eine dringende Notwendigkeit. Benutzt z. B. ein Gewerbetreibender selbst wenig seinen Anschluß, so be­nötigt er ihn trotzdem, um den Bestellungen seiner Kundschaft nachkommen zu können.

Der Reichsverband des deutschen Handwerks hat sich daher an die Abgeordneten im Verwaltungsrat der Deutschen Reichs­post gewandt und unter Hinweis auf die schwere wirtschaftliche Schädigung weiter Kreise dringend gebeten, die Bestrebungen des Handwerks auf Beibehaltung der jetzigen Fernsprechge­bühren zu unterstützen. Sollte eine Aenderung der Gebühren unvermeidlich sein, so müssen auch die Belange der Wenig

iprecher berücksichtigt werden.

ungen:

Die Klagen bewegen sich insbeso L. Soähung war mangels Buchführun wurde aber zu hoch geschäzt. Die auf Buchaufzeichnungen sich tlärung wurde verworfen und das gefäßt. Die Abschlußzahlung ist wohl ent Einkommen berechnet, kann aber wegen der mißlichen Lage des

werden.

Die nach dem Einkommen für 192 fungen für 1926 entsprechen nicht schaftlichen Verhältnissen.

Welche Möglichkeiten bestehen nu um Härten von sich abzuwenden oder benen Möglichkeiten feien nebst erläu der Reihenfolge der vorstehenden B geben.

Schäzung mangels Gewerbetreibende ohne Buchführ is zu 800 M haben 1. 3t. eine beson nicht abzugeben gehabt, sondern bra juzerklärung auszufüllen. Der Gesch angegeben worden; er war also zu dieser Schätzung kann Beschwerde an werden. Diese Beschwerde ist durch d

leiten.

Bei den auf diese Weise zu sch ind zwei Fälle möglich, nämlich, es f Lommens nur die Aufzeichnung der Find- entgegen der Verpflichtung n noch nicht einmal die laufenden Gesc in ein Buch eingetragen. Jm lezt die laufenden Einnahmen, noch di tändig aufgeschrieben sind, bestand Steuerausschuß lediglich die Mögl dugeren Merkmalen- etwa entspre gleichartigen Geschäften, den mutm allung des Inhabers und seiner& Setroffenen wird es in diesem Fal welche Beweismittel gegen die H wenden, umjomehr. als er ja sein nicht lennt, sondern auch selbst nu neg. Es ist unter Umständen m ollständigen Rechnungen über da ohlten Löhne, Werkstattmiete, Finanzamt vorzulegen, damit vo Den vermutlichen Umjaz und dara tommen geschlossen werden kann. Ichwache Beweismittel gestützte Ret begleitet. Ferner tann daran ged Dorzuschlagen, einen Sachverständig gruppe( etwa den Innungsobermei Edhägung zu befragen. Nach der bei einer Schägung alle Umstände die Schätzung von Bedeutung sind. cinem Reichsfinanzhofsurteil sein hnell und gefahrlos durch die m reich, durch die weingefegnete Wo tadt Wien. Und jetzt können m loben und preisen, teine langwie bungen, ein paar Minuten und der Hand" nach der Bahn. Nord die Wasserscheide Donau- Elbe übe weis, auf böhmischem Boden, un frauen. Ueppiges, reiches Böhme rehendes Waldesdunkel, stolze E jer jäumen die Ufer. Manch eine Fahrt, doch raja umtragen wir di wafer gepädgejegnetes Boot zu ste Mufenthalt bei Mühlen auch noch chaft: er lodt den neugierigen Mi Einladung zu Kaffee und Kuchen

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andere Fahrzeug nur noch ein würdiges und anständiges Be gräbnis zu besorgen. Harter Kampf des Touristen gegen Wellen und riesige Geröllschiebungen, aber wir können vorbei! Welche Fernsicht knapp über dem Flusse türmen sich die zerklüfteten Kalfgebirge, Schneefelder leuchten unter der grellen Sonne, un­heimlich rast der Strom mit uns weiter, ein paar Stunden in Innsbrud, noch immer so traulich wie zu Altösterreichs Zeiten. In wenigen Stunden sehen wir die Feste Kufstein. Bayern nimmt uns auf. An Rosenheim, der Wiege des Klepperboots und dem Hauptsitz der Klepperbootsindustrie geht es vorbei. Wer kennt das Städtchen Wasserburg?! Raum die Bayern sel­ber und doch ist es ein Kleinod für den Kunstfreund mit den bemalten Häuserfronten und seinen verhuzelten Gäßchen. Milchig- grcues Wasser führt der Strom, unzählige Glimmer­schüppchen haben ihm die Gletscherbäche zugeführt, die leihen ihm die Farbe und gleiten mit leisem Zischen an der Boothülle entlang. Abermals sinkt die Sonne, wir fitzen auf dem äußersten Damm von Passau, Boot und Gepäd in guter Hut. Hinter uns türmt sich Kirche und Dom, die mächtige Donau schießt zu un seren Füssen vorüber und weithin färbt sie der graue Inn mit seinen eisigen Wellen. Wer es nur eine furze Flußfahrt?! Ein blühendes Erleben, ein startes Ringen mit den Naturge­walten, ein großer Atemzug in der göttlichen Natur.

Und wer beschreibt all die Eindrüde einer Jjartour, einer Lechfahrt, einer Reise auf der Galzach? Vorsicht, nur für Ge übte, Alpinisten und vollkommen wetterharte Turisten. Bleiben wir mit unserer Schilderung lieber im Donautale, da geht es

auf das nächste Wehr, anstatt übe ren. So hat uns der Strom in Vrag gebracht, wir begrüßen die ein wenig vor Anker. Doch nur term und einzurichten. Durch e immer in der schönsten Gegend, ettei Das rasche Elbewasser non blühenden Obstgärten gegen Steingebirge lassen wir uns dahin baren Natureindrücken.

Die Ruppeln von Dresden,