Einzelbild herunterladen

außer sund Ent­o Ge=

erung

oder

ſichts=

ebend

weise,

ingen gen.

weis

zuord=

wird

thalt=

Form

, daß

höchs

Leser

hitek

helm­

g des

nder=

Heuers gelten

ndes­

aus".

Onung Idung

tzins­

erigen

Ver

fs.)

ungen riften

25 ab

h auf fann,

März

7 Fas=

Telung egliche t der adurch

mden ellung = Ver=

gesez­

e: Ist gelung

wegen

chende

April

wiesen

Ziffer nwege stener

praktisch nicht durchführbar ist. Es wäre aber in hohem Maße ungerecht, den Hausbesitz durch Entzug der Verzinsung für sein Eigenkapital dafür strafen zu wollen, weil sich die Bestim= mungen der Dritten Steuernotverordnung als nicht durchführ= bar gezeigt haben. Das ist um so weniger verständlich, als ,, der Entwurf davon ausgeht, das Eigenkapital des Grundstücks­eigentümers feinesfalls schlechter behandelt werden darf, als das Leihkapital des Hypothekengläubigers"( S. 39). Aus diesen Gründen stellen wir den Antrag:

in§ 55 Absatz 3 des Entwurfes die Worte:

,, Bom 1. April 1925 ab" zu ersetzen durch:.... vom 1. Ja­nuar 1925 ab..."

In Preußen hat der preußische Volkswohlfahrtsminister von sich aus in diesem Sinne verfahren und die künftige Regelung im Verordnungswege bereits mit Wirksamkeit vom 1. Januar 1925 verfügt. Es kann aber nicht den einzelnen Ländern überlassen bleiben, ob sie nach dieser Richtung hin selbst die Initiative ergreifen wollen oder nicht, sondern es erscheint dringend not­wendig, daß von Rechts wegen diese Angelegenheit einheitlich geregelt wird.

Landwirtschaftliche Umschau.

( Zusammenfassende Uebersicht über die Lage der deutschen Landwirtschaft.).

( Nachdruck verboten.)

Allgemeine Lage. Der Steuerdrud lastet nach wie vor so stark auf der gesamten deutschen Landwirtschaft, daß es dem weitaus größten Teil der Landwirtschaft vollkommen unmöglich ist, die Betriebe intensiv zu bewirtschaften. Geldmittel zur Anschaffung von Kunstdünger, besserem Zuchtvieh, Maschinen usw. sind nicht vorhanden und sind auch nur schwer aufzutreiben. Durch die Umstände fönnen Höchsterträge nicht mehr erzielt werden. Nachdem der Wert der Bodenproduktion sich jetzt schon um ein Drittel vermindert hat, geben die oben geschilderten Tat­sachen zu ernstesten Befürchtungen berechtigten Anlaß. Die Er­nährung des deutschen Volkes aus eigener Produktion muß aber unter allen Umständen erreicht werden, denn nur so kann ein tatsächlicher Aufbau gesichert werden.

Arbeitskalender. In Gegenden mit vorwiegend Wiesen­wirtschaft hat vereinzelt bereits der erste Schnitt begonnen. In Betrieben mit ausgeprägter Silowirtschaft sind die Silos be­reits gefüllt; dies ermöglicht mit größerer Sicherheit einen dritten Schnitt. Die Kartoffel, besonders die Frühkartoffeln, werden jetzt geegt und gehadt, ebenso das Getreide. Mit aller Energie muß durch Pflegearbeiten dem Unkraut auf den Leib gerückt werden. Durch diese Maßnahmen kann ohne besondere Geldausgabe eine nicht unwesentliche Erhöhung der Erträge er­zielt werden. Der rechnende Landwirt wird jetzt schon an die Bestellung der Düngemittel für den Herbst denken.

Stand der Fluren. Die warme Witterung und der er­erquickende Regen haben auf das Wachstum der Fluren eine wohltuende Wirkung ausgeübt. Das Wintergetreide steht zum großen Teil so üppig, daß, wenn das Wetter auch nur einiger­maßen günstig bleibt, eine Ernte zu erwarten ist, die die Re­fordernte des Jahres 1913 noch übertrifft. Auch bei Sommer­getreide kann ein befriedigendes Aufgehen fonstatiert werden. Die Aussichten der Hackfruchternte lassen sich noch nicht mit Ge­nauigkeit beurteilen. Die Berichte sprechen allerdings auch von einer Zunahme der tierischen Schädlinge, Mäuse, Graswürmer, Schnecken und Raupen treten hier und dort zahlreich auf. Auch das Unkraut hat von der Witterung provitiert. Der Stand der Weinberge darf gleichfalls als gut bezeichnet werden. Die Reben famen infolge des milden Winters gut durch, der Schnitt konnte ordnungsgemäß ausgeführt werden. Die Vorbedingungen für eine gute Weinernte sind damit gegeben. Auch die Hopfen= pflanze und der Tabak machten in der letzten Zeit unter dem Einfluß der günstigen Witterung erfreuliche Fortschritte. Die Zuckerrübenanbaufläche beträgt 1925 366 859 Heftar, gegen 352 655 Hektar im Vorjahre, das ist ein Mehr von 4,03 Prozent.

Produktenmarkt. Die vom Ausland gemeldeten höheren Preise haben auf die deutschen Märkte keinen nennenswerten

Einfluß ausgeübt. Infolge der zu erwartenden Zollfestsetzung wurde eine gewisse Zurückhaltung ausgeübt. Weizen erfuhr wegen sehr geringem Angebot von Inlandsware eine kleine Steigerung. Roggen blieb unverändert. Bei Gerste finden beste Qualitäten bei guten Preisen Absatz. In Hafer besteht nur ganz wenig Inlandsangebot, bei reger Nachfrage. Im Mehlgeschäft ist der Absatz nach wie vor schwach. Das Futtermittelgeschäft stodt fast ganz. Am Hopfenmarkt ist die Tendenz vollkommen ruhig. Am Kartoffelmarkt macht sich ein Anziehen der Preise besonders nach gelbfleischigen Sorten bemerkbar. Futterkartof­feln sind sehr gefragt. Am Samenmarkt ist das Geschäft ziem­lich beendet, wenn auch vereinzelt noch Nachfrage besteht. Schnell wachsende Hülsenfrüchte sind gefragt. Die allgemeine Lage des Weinmarktes erschien auch in letzter Zeit wenig günstig.

Viehzucht. Nachdem es nach großen Mühen den Pferde züchtenden Landwirten im Verein mit den Zuchtorganisationen gelungen ist, die Pferdezucht, die durch den Krieg mit seinen einschneidenden Bestimmungen vollständig darnieder lag, wie­der aufzubauen, muß die Reichsregierung unter allen Umständen die uneingeschränkte Einfuhr von Pferden aus dem Auslande grundsäglich untersagen, wenn sie sich nicht mitschuldig machen will, die Krise in der Landwirtschaft auf das Ernsteste zu ver= schärfen. Die Rindviehzucht befindet sich ebenfalls im Auf­steigen. Leider wird eine raschere Entwicklung durch die in ver­schiedenen Gegenden auftretenden Viehseuchen wieder stark be­einträchtigt.

Viehmarkt. Auf den Schlachtviehmärkten ist die Lage un­verändert flau. Während beste Qualitäten über Notiz bezahlt werden, können schlechtere Qualitäten nicht an den Mann ge= bracht werden. Das gleiche gilt für den Kälber- und Schweine­markt; gute kleine Schweine werden den Fettscheinen vorge­zogen. Gutes Auslandsvieh wird dauernd zugeführt.

Häutemarkt. Auch auf den letzten Versteigerungen hat die schwache Tendenz angehalten. Die Käufer waren in der Abgabe der Gebote recht vorsichtig. Besonders sind es nach wie vor Schaffelle, die nur schwer und mit weiteren, oft nicht unerheb­lichen Abschlägen Käufer finden. Auch Kalbfelle und Groß­viehhäute gaben erneut im Preise etwas nach.

Ausstellungen und Messen. 26. Juni bis 6. Juli Landwirt 4. Juli bis 12. Juli schaftliche Ausstellung in Graudenz. Landwirtschaftliche Messe in Köln.

-

-

-

18. Juli bis 23. Juli bis 2

D. L. G.- Ausstellung in Stuttgart. 29. August bis 31. August landwirtschaftliche Ausstellung in Koburg. 25. September

-

bis 4. Oktober Zentrallandwirtschaftsfest in München.

Steuern. In den Notgebieten ist die Erbschaftssteuer bis zum 15. September gestundet worden, von welchem Tage an mindestens Ratenzahlungen gemacht werden sollen.

Arbeitsmarkt. Die Nachfrage nach Arbeitskräften hat jetzt, nachdem die Feldarbeiten zum großen Teil beendet sind, wieder etwas nachgelassen; in Gebieten, wo die Heuernte bevorsteht, hat sie allerdings bereits wieder eingesetzt. Geklagt wird darüber, daß das Angebot an gelernten Kräften schwach und vielfach nicht zur Befriedigung der Nachfrage ausreicht.

Ausland. Albanien hat durch Gesetz den Zollsatz für Wei­zen und Weizenmehl rückwirkend ab 24. Dezember 1924 auf 1 bezw. 1% Goldfranken je Doppelzentner ermäßigt und zwar bis 31. August 1925. Jugoslawien erhält demnächst in Sambor eine rein landwirtschaftliche Börse.- Die brasilianische Baumwollernte wird auf 120 000 bis 130 000 Ballen geschätzt. Japan hat gegenüber dem bisher besten Erntejahr eine Mehrernte an Mais von 11 Prozent. Die Zuckerernte auf den Philippinen wird auf insgesamt 488 000 Tonnen geschätzt was gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs von 113 000 Tonnen bedeutet.

-

-

Das deutsche Handwerk

unterstützt die deutsche Lanwirtschaft.

Der Reichsverband des deutschen Handwerks hat sich in einer in Berlin abgehaltenen Sizung mit der wichtigen Frage des Schutzzolls für Landwirtschaft und Industrie befaßt. Er hat seine Stellungnahme zu dieser Frage in folgender Entschließung niedergelgt: