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mit dem Reichsmietengefeß hat die bisher links eingestellte Reichsregierung und die Regierungen der einzelnen Länder ihren Ansichten nach den Wohnungslosen leichter Wohnungen perschaffen wollen. Das Gegenteil ift eingetreten. Genau fo, als für Fleisch und Brot die Owangsverteilung noch beftand, Mangel an diesen Produkten war, genau so it's mit den Wohnungen. Der freie Wohnungsmarkt, freies Angebot und freie Nach­frage, würde ohne Oweifel die gleiche wohltätige Erscheinung: daß Wohnungen zu haben sind, zeifigen.

Von einem Wohnungsmangel kann keine Rede sein! Folgendes einwandfreies ftafiftisches Material nehme man zur Kenntnis, überlege und urteile dann selbst:

1914 befanden sich in бießen 2228 Anwesen( бebäude) mit 500 Hintergebäuden. davon gehörten( die Hintergebäude nicht eingerechnet):

dem privatbesib

der Stadt Gießen

°

den Baugenossenschaften

der preuß.- бeff. Staatsbahnverwaltung

dem hessischen Staat

der epang. Kirchengemeinde

66

kathol.

verschiedenen Eigentümern

Die Wohnungsvermehrung ist nun seit 1914 3. B. in Gießen wie folgt vor sich gegangen:

ftanden Anhäng und es

1919 1920 1921 1922 1923

zu=

ſammen

Es

Regieru

a) durch Neubauten: Wohnungen mit 1 Zimmer u.Küche

2

"

3

" 1

4

5

6

" 1

7

"

8

" 1

mehr als 8 Zimmern

1 1

26 37

1. 30 76

1 17 35

1

4 2

3

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25271

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4

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2041

4 78 153 zusammen

42

67 344

und Dr

78

30

27

27

b) durch Ein- und Umbanten u. durch Beschlagnahmungen: Wohnungen m. 1 Zimmer u. Küche

9

9

7

2

34 21

"

4

3

27 31

"

14

4

9 6 7

312

7

5

4 1

2622

21

12 104

79

26

9

11

3

2 1

2

8

11

86

70 45 24 22 247

hinzu a) wie oben

4

zusammen 2 228

In diesen 2228 Gebäuden einschließlich binfergebäuden befanden sich nicht weniger wie 7 181 Wohnungen bei einer Bevölkerungszahl von 33 628 am 1. Auguft 1914. Von diefen 7 181 Wohnungen umfaßten

190 Wohnungen 1 3immer und Küche 1.143 1983

1484 1045

34

وگ

99

2

99

99

99

79

3

99

99

99

99

4

99

99

99

99

99

09

609

6

99

99

99

99

288

166

84

99

78

7

99

99

09

8

99

99

99

99

9

99

99

99

99

76

10

99

99

99

99

113

99

mehr als 10 Bimmern

zusammen

3842­

im Ganzen zusammen

78 153 42 67 344 90 148 198 66 89 591

Rechnet man zu diesen seit 1919 neu geschaffenen 591 Wohnungen noch die in 1914 leer geftandenen 251 Wohn­ungen hinzu, so sind am 1. Januar 1924 alles in allem 6930 aus 1914

zusammen 7181 Wohnungen( Japon standen 251 leer).

nur die echten

Nein!

Erfau

Weinbrände und Edelliköre!

Gfau- Likörfabrik Stammhaus gegründet 1863

Berlin 027

Wo noch nicht vertreten, handelsberechtigte, branchekundige und eingeführte

VERTRETER

gesucht

+

591 durch Neu- und Umbauten

+

251 leer geftandene Wohnungen

zusammen 7772 Wohnungen vorhanden gewesen, während die Einwohnerzahl Gießens feif 1. Auguft 1914 bis 1. Januar 1924 von 33 628 auf nur 34 917 geffiegen ist, das sind also Ein Kind nur 1284 Personen mehr für 842 Wohnungen. kann also ohne langes Besinnen die Behauptung aufftellen. daß mit dem Worf ,, Wohnungs mangel" piel gefrevelf wird. bier ift die ftatistische Catsache vorhanden, daß für noch nicht 2 personen je eine neue Wohnung beschafft ift und daß die 1914 befragende Wohndichtigkeit von 4,85 pro Wohn­ung bis 1924 auf 4,49 zurückgegangen ist.

Wenn nun weiter die Einmendungen gebracht werden, daß die vermehrten Eheschließungen die Wohnungsnot perur­sacht hätten, so sind auch diese Ansichten nicht zutreffend. Nach Informierung find in Gießen anfangs 1924 etwa 7800 felb­ftändige Ehepaare, für die, wie oben angeführt, 7 772 Wohn­ungen vorhanden sind. Wie kann an Hand Don solchen 3ahlen nur von Wohnungslosen gesprochen werden!?

Es ist allerdings bekannt, daß so und so viele Wohnungen fuchen, ob das aber alle Wohnungsbedürftige sind, muß be­zweifelt werden, denn dann müßten viele Familien ja gerade­zu obdachlos auf der Straße liegen, das ist nicht der Fall.

Die pielen Interessenten, die Wohnungen suchen, wollen gern einen Wohnungswechsel vornehmen, gehen darum auch auf die Wohnungssuche und vermehren so die 3 ahl( wohlver­

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Der rechte Schutheilige für jeden Kaffeetrinker ist ganz gewiß der alte freundliche Kaffee- Onkel. Er ist das Kenn- und Schutzzeichen für die echte Kaffee Essenz in den Silberpaketen und weißen Blech dosen. Jeder rechte Kaffeetrinker mag seinen braunen Trunk nur, wenn Pfeiffer& Dillers Kaffee- Essenz hin­zugegeben. ist.

Für die Hausfrau aber ist der Kaffee- Onkel ein guter Sparhelfer. Nimmt man Pfeiffer& Dillers Kaffee- Essenz zu Bohnen oder Malz, dann werden die Geschmacks- und Nährstoffe erst richtig ausgenutzt. Es gibt mehr und vor allem billigeres und besseres Kaffeegetränk und wem wäre eine solche wirkliche Küchenhilfe heutigen Tages nicht vielmal willkommen?

B

Ei