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Universal- Reichsstener­Kassebuch

mehrfach gesetzlich geschützt

enthält

Spezialeindrucke für jedes

Gewerbe

z. B. für ,, Gastwirtschaften" ,,, Bäckereien",

وو

,, Gärtnereien" ,,, Glasereien" ,,, Landwirtschafts­betriebe" ,,, Maler u. Weissbinder", Maurer­u. Baugeschäfte" ,,, Metzgereien" ,,, Polstereien und Sattlereien",., Schlossereien" ,,, Schmiede­reien", Schneiderbetriebe" ,,, Schreinereien", ,, Spenglereien", offene

Schumachereien",

,, Ladengeschäfte" ,,, Modistinnen",

وو

,, Weissnähereien" ,,, Architekten", ,, Aerzte" und ,, Agenturen".

Mit diesem Kassebuch, für dessen Führung Buchführungsvorkenntnisse nicht erforderlich sind, kann zu jeder Zeit sofort ohne viel Mühe die zu zahlende Umsatzsteuer sowie das steuerpflichtige Einkommen

festgestellt werden,

weil die umsatzsteuerpflichtigen und die umsatzsteuerfreien Einnahmen, sowie die einkommensteuerpflichtigen und die einkommensteuerfreien Ausgaben getrennt von einander mit grösster

Leichtigkeit gebucht werden. Nebenher weiss man auch, welche Summen für Materialien und die verschiedenen Unkosten sowie für den eigenen Haushalt verausgabt wurden.

Diese allseits als sehr praktisch anerkannten Bücher sind bei mir stets vorrätig.

Albin Klein, Giessen,

Südanlage 21.

Förderung der Bautätigkeit. Der hessische Bauwirtschaftsbund.

Die jahrelangen Bemühungen der Handwerkskammer um die Förderung der Bautätigkeit sind in ein neues Stadium getreten. Während seither alle Pläne über den Haufen geworfen wurden durch die fortschreitende Beldentwertung, und man im wesentlichen auf Staatshilfe allerdings vergeblich hinarbeitete, brachte die Stabilisierung eine neue Sachlage mit sich. Der Staat kommt jetzt in der Hauptsache nur noch für gesetzgeberische und fiska­lische Erleichterungen in Frage, während er für die groß­zügige Lösung des Wohnungs- und Bauproblems bis auf weiteres ausscheidet. Hypothekenkredit ist nach wie vor nicht zu beschaffen. Die Interessenten sind auf Selbsthilfe angewiesen.

Auf der einen Seite haben wir maßloses Wohnungs­elend und auf der anderen Seite das arbeitslose Bau­gewerbe. Gibt man den Wohnungslosen Wohnung, so hört damit die Arbeitslosigkeit im Baugewerbe auf, und große Summen an Erwerbslosenunterstützung würden er­spart. Gibt man dem Baugewerbe Arbeit, dann behebt sich das Wohnungselend mit seinen gesundheitlichen und sittlichen Schäden. So lassen sich diese beiden brennenden Probleme miteinander selbst lösen, wenn es gelingt, das vermittelnde Kapital aufzubringen.

An der Aufbringung des Kapitals und dessen wirt=. schaftlichster Verwendung haben das größte Jnteresse die Wohnungsuchenden und alle Gewerbe, die vom Bauen abhängen. Was lag näher, als daß diese Interessenten sich zusammenfanden mit dem Ziel, gemeinsam darauf hinzuwirken, daß man aus den resultatlosen behördlichen Erwägungen und Versuchen herauskommt und endlich zur erlösenden Tat vorwiegend auf dem Wege der Selbsthilfe gelangt.

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So entstand unter der Führung der hessischen Hand­werkskammer der Hessische Bauwirtschaftsbund" in gemeinsamen Verhandlungen mit der Architektenschaft ( B. D. A.), der Baustoffindustrie, dem Baugewerbe und der Handwerker- Zentralgenossenschaft, zu denen auf ge= nossenschaftlicher Grundlage die Bauinteressenten und Wohnungssuchenden treten. Zur Ersparung von Kosten und Steuern ist der Bund an die Handwerker- Zentral­genossenschaft als selbständige Abteilung angeschlossen worden. Es setzte alsbald eine eifrige Propaganda im. Publikum ein, die in Darmstadt eine stattliche Reihe von Bauinteressenten mit dem ganzen oder mit wesentlichem Baukapital erbrachte.

Die Möglichkeit einer durchgreifenden Belebung des Baumarktes beruht letzten Endes auf der Sammlung von Kapitalien zur Ergänzung unzureichend fundierter Bau­vorhaben und auf der, wo irgend möglichen, Verbilligung des Bauens. Hinzu treten muß die Lockerung und schließ= liche Aufhebung der Wohnungszwangswirtschaft, damit die gesetzlich niedrig gehaltenen Mieten in den. alten Häusern das freie Kapital nicht aus Gründen der Rentabilität vor der Bindung im Wohnungsbau zurück­schrecken lassen.

Die Sammlung von Baukapital und die Verbilligung des Bauens will der Bund mit allen möglichen Mitteln eines praktischen Geschäftssinnes erreichen. Die Propa: ganda soll das noch zunächst nur scheu hervortretende

Koverte mit Aufdruck bigst Albin Klein, Gießen. Baukapital anlocken, Genossenschaftsanteile werden ein

Eigenkapital schaffen, Spareinlagen für spätere Bauvor­

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