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Cagen vom 31.1

auische( Main- R

):( Frankfurt a. M. Im Laufe der Unter

einer Höhe von 4060 Meter. Er hat damit einen neuen

nographen hier judung gegen den Giftmischer Hopf haben Verwandte auch sehr zweifelhaft. Er bat um Freisprechung. Der Welt- Rekord aufgestellt.

ber das Großhe

en- Najjau te Verband

iedern.

nebit

um

dem Untersuchungsrichter gegenüber den Verdacht aus­gesprochen und näher begründet, daß Hopf auch seine Mutter vergiftet habe, um schneller in den Besitz seines Erbteils zu gelangen. Die Frau war längere Zeit mit hrem Sohne zerfallen und starb dann bald, als dieser

Freiwillige Feuera erfolgter Versöhnung den Verkehr mit ihr wieder 50jährigen Juufgenommen hatte. ):( Frankfurt. Auf Anregung des Direktors

Forführungen wir erschiedensten Mat erfeftigteit geprüft

hiesige Spar- u. 1 Heimspartassens ngelegten Gelder

er hiesigen Sternwarte, Prof. Dr. Brendel, wird eine nternationale Organisation der Planetenberechnung ge= lant, die ihren Sitz in Frankfurt haben soll.

! Mainz, 27. Mai. Zum 10. ordentlichen Ver­andstag der Eisenbahnvereine der preußisch- hessischen nd elsässischen Bahnen sind 176 Abgeordnete hier ein­

mit 4 Proz. ve etroffen. Aus den Verhandlungen ist folgendes zu er­auf dem dem Fuehr als Abgeordnete oder Ersatzmänner tätig sein, da

| gerichts kein Wort. Die anderen Anklagepunkte seien Gerichtshof beschloß, am 3. Juni das Urteil zu verkün= den.

Aus aller Welt.

::: Halle a. S., 27. Mai. Durch einen Bier­u If ist gestern ein blühendes Menschenleben vernichtet worden. In vorgerüdter Abendstunde improvisierten Studenten der hiesigen Universität in einem Bier garten die Apfelschußszene aus Wilhelm Tell. Der Student Krusekopp setzte sich ein Bierglas auf den Stopf und seine Kommilitonen, die, genau wie er, schon reichlich angeheitert waren, schossen mit einer Pistole nach dem Glas. Durch einen Schuß wurde der junge Student in den Kopf getroffen und getötet.

::: Hagena u. Die Frau des Schreiners Wen­

del gestand ein, ihren Mann gemeinsam mit ihrem Lieb­

haber, dem Taglöhner Wirth, durch Beimengung von

Gift in die Speisen beseitigt zu haben. Beide wurden

verhaftet.

::: Mannheim, 26. Mai. Die 6. Generalver­Samstag und Sonntag in Mannheim. Vertreten wa­ren fast alle deutschen Bundesstaaten durch 28 Orts gruppen mit 32 Delegierten. Nach dem Geschäftsbericht hat die Gesellschaft 8500 Mitglieder in den Ortsgrup­pen und 700 einzelne Mitglieder.

änden zugeht und außer Zusammenhang mit ihren neuen Heeresverm ollegen gefommen sind. Eine mehrstündige und ziem= ei Kompagnien chy erregte Debatte knüpfte sich an den Antrag des Versammlung der deutschen Friedensgeſellſchaft tagte am eine Radfahrer­andsausschusses, zum Kaiserjubiläum eine Stiftung zu jebige Kaserne richten. Die Gattin des Ministers Breitenbach ist näm­für die neu zu bisch Vorsteherin eines Hortes für die Töchter von Ei­Marburg hat da nbahnern. Dies soll nach ihrer Absicht weiter aus= errichten und hi ebaut werden, wozu noch 700 000 Mark nötig wer­pfrasen erworben, er. Nun möchte ein Teil der Versammlung nicht durch ohnern geräumt gend eine neue Stiftung dieser Sache Konkurrenz ma­auch der alte en lassen und ist deshalb gegen eine Jubiläumsstift­rund und Boden ng. Die Mehrheit der Versammlung war aber trotz Bie verlautet, foll em dafür und schließlich wurden 25 000 Mark hierherkommen. em Verbandsvermögen als Grundstock einer Stiftung ir männliche Waisen von Eisenbahnbediensteten( Eisen­Einen unerwarth ninabenhort) bewilligt. Der Titel wird vorerst Fa­eigerung der hiilienfürsorge- Stiftung" lauten.

im Badeviertel. U

aus

! Bingerbrück. Zum Preise von 25 000 M.

iger blieb nämlid nach längeren Verhandlungen das an der Stoblenzer cher Apotheker" Straße gelegene Buricellische Grundstück in den Besitz nit fallen nämlich Rheinstrombauverwaltung übergegangen. Sypothekenschulden

en nicht bevorred

Aus dem Gerichts[ aal.

and eine Verſamm Vor der Straffammer stand heute am 27. Mai Cassau statt. Vor er Strafprozeß gegen den Direktor der landwirtschaft­an der Versammen Hauptgenossenschaft für die Provinz Oberhessen et aus diesem An Friedberg, die auch ein Schmerzenskind des Hessischen Barkbeleuchtung. ndwirtschaftlichen Genossenschaftswesens ist, den 35­Geffern nachmhigen, in Dresden geborenen Amandus Maennel, zur der südwestdeuster handlung. Maennel war vom Jahre 1909 bis vor it einem machtvorigen Monaten Genossenschaftsdirektor. Es wird ihm eröffnet. rgeworfen, zu Friedberg in der Absicht, der Haupt­erregt hier namenssenschaft rechtswidrige Vermögensvorteile zu ver­rlose Verschwinden afen, betrügerische Manipulationen verübt zu haben, des hier garnisonie dem er den Reichspoſtfiskus durch ungenügende Fran­ie- Regiments Nr. tur von Briefsendungen geschädigt hat, die landwirt­allerhand Gerüdaftliche Ein- und Verkaufsgenossenschaft( Kornhaus) gen haben ergeben Sanau durch zusetzung von Wasser zu einer Probe reitag vom Frankelieferten schwefelſauren Ammoniats um 76,65 Mark, nach Metz abgerie Saar- und Moselbergwerksgesellschaft in Karlingen zere Barmittel verothringen bei der Verrechnung der Frachtem für Mit Stalien und& artoffeln um 72,50 Mt. und die Firma Cornelius

von

en in Worms um 216 Mark betrogen habe. Der An­eflagte bestritt jede Verfehlung und betonte, eine ano­Der Kampf der ye Denunziation habe dieses Verfahren gezeitigt, um ie städtische Schw n von dem Posten zu entfernen, den andere erhalten tzt verschärfte boten. In der Zeugenvernehmung bekundete der Kauf­Innung angehör namnslehrling von der Heid- Friedberg, er habe im April s Offenbacher Sch911 aus einer 50 Sack betragenden Lieferung Schweineschlachtung befelsaurem Ammoniak eine Probe genommen, sie in Privatbesitz des in Blechgefäß gefüllt und es dem Angeklagten über­achbarten Rumpe eben. Dieser hätte etwa zwei Zehntel Liter Wasser tommen werden. Der Probe beigegeben, die dann der landwirtschaftlichen e Schlachthausger er ſuchsstation Darmstadt zur Untersuchung übersandt rbeiten der Vorſta orden war. Die Untersuchung habe 9,09 Prozent betraut worden uhtigkeit ergeben. Direktor Tillmann von Hanauer­ngte diese Aussagen. Er sei nach Friedberg gefahren dtverwaltung, On zu errichten, habe gemeinsam mit dem Angeklagten Proben des sich eine derartige moniats entnommen, die in je ein reines Glas ge=

1 fönne.

iſt.

eine

It worden seien. Die Proben wurden nicht versiegelt.

Niederrad und hd, Maennel sollte die seinige zu gleichem Zwecke In den letzten habe die Probe nach Stassel zur Untersuchung ge= gefallen und versch Darmstadt schicken. Die Kasseler Probe hatte 1,8 hen worden waren, 5 lieben Friedens willen hat Tillmann 76,65 Mark n, denen durch Frozent, die Darmstädter 9,09 Prozent Feuchtigkeit. Um

Malgloffe

Der Lieferung schließlich nachgelassen. Der Buchhalter der Hauptgenossenschaft Wolff- Wohnbach bekundete, Angeklagte habe angeordnet, Postsendungen über 20 amm von jetzt ab, auch wenn ihnen Briefe beigege­1, lediglich als Geschäftspapiere( Drucksachen) zu be ndeln. Verwaltungsdirektor Dr. Noll von der Firma yWorms fühlte sich durch die von dem Angeklagten echnete Fracht bei Kartoffellieferungen im Jahre 1911 ht benachteiligt, während der Zeuge Haeuser, Dispo= der Hauptgenossenschaft, meinte, Maennel habe auf Sten der Firma Heyl und der Karlinger Werke die sse der Genossenschaft bereichert. Maennel habe dem sfus vorgemacht, die Kartoffelsendungen seien nicht die Genossenschaft, sondern lediglich für die Arbeiter Werke, deshalb mußte nach dem damaligen Not­nostarif eine Frachtermäßigung von 15 Prozent ein­ten. Staatsanwalt Trümpert beantragte unter Zu ligung mildernder Umstände 630 Mt. Geldstrafe. Der erteidiger, Justizrat Grünewald, hob hervor, die An­ge stehe auf ganz schwachen Füßen. Vor allem gebe einen Postbetrug nicht. Ueber ungenügende Fran= rung eines Briefes enthalte die Judikatur des Reichs­

in- jnen

falt mouft

Literarisches.

? Eine Neuerscheinung technisch- po= pulärer Literatur. Das fürzlich im Verlage von Franz Siemenroth, Berlin, erschienene Werkchen von Dr. Ing. Vent Die Metalldrahtlampe"( Preis 2.50 Mark) enthält vieles auch für das große Publikum In­teressante. Es zeigt zunächst die Eigenschaften dieser Lampentype im Vergleich mit anderen Lichtquellen und weist am Beispiel einer Theaterbeleuchtung durch 1000 Lampen von 32 Kerzen nach, daß bei einem Strom= preis von 40 Pfg. und 300 Spieltagen im Jahre eine jährliche Ersparnis von 15 150 Mt. unter Berücksichtig­ung der Kosten für den Lampenersatz erzielt wird.

? Die unversiegliche Delquelle in Prizrend. In der Stadt Prizrend, die in jüng­ster Zeit so oft genannt wurde, da sie der Schauplaz der beinahe zum Kriege zwischen Desterreich- Ungarn und Serbien führenden Prochaska Affäre war, befindet sich, wie das Buch für AII ee berichtet, eine Delquelle, die im Rufe wunderbarer Heilwirkungen steht und als unerschöpflich gilt. Wie es mit der Heilwirkung be stellt ist, an die das ganze albanische Volk fest glaubt, wissen wir nicht, aber was die Unerschöpflichkeit betrifft,

Er=

::: Straßburg i. Els. Wegen der Veröffent- lo hat der Berichterstatter Doktor Jäch, der mit laubnis und im Schutze des türkischen Generalstabs im lichung der Geheimvorlage betr. die elsaß- lothringischen Sommer 1911 Albanien bereiste, aus eigener Anschau­Ausnahmegesetze ist ein Verfahren gegen Unbekannte ung belustigende Auskunft darüber gegeben. Die öl­eingeleitet worden, ebenso gegen die Bürgerzeitung, die spendende Quelle liegt unter der Zitadelle. Durch dunk­die Vorlagen im Wortlaut gebracht hat. le, unterirdische Gänge gelangt man an ein Loch, aus dem ein fürchterlicher Gestank empordringt: es ist der des verdorbenen, faulenden Dels, das angeblich der Erde entquillt und das die weltberühmte Heilkraft ha­ben soll. Von weither kommen die Gläubigen gewan­dert, um von dem kostbaren Stoff zu schöpfen, und es wird ihnen durch eine bestimmte Vergütung jederzeit

::: Augsburg, 26. Mai. In den Farbwerken zu Gersthofen hat der 40jährige verheiratete Aufseher J. Welzenbach den Betriebsleiter, Ingenieur Dr. Pauli, erschossen. Welzenbach legte Dr. Pauli ein Magazinbuch zur Unterschrift vor und während Pauli die Feder er­

Griff, feuerte Welzenbach aus einer Browning- Biſtole 2 Schüsse auf Dr. Pauli ab, der tot auf seinen Schreib

tisch sank. Dann versuchte Welzenbach sich selbst zu er= schießen, verletzte sich aber nur schwer. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Ueber das Motiv der Tat ist nichts bekannt.

::: Bremen. Die 13. Hauptversammlung des Deutschen Flottenvereins wurde heute vormittag 9 Uhr durch den Präsidenten, Großadmiral v. Köster, mit einem Hoch auf den Kaiser, die Landesfürsten und Lan­des häupter sowie auf den Schutzherrn des Vereins, den Prinzen Heinrich von Preußen, eröffnet.

::: Meran. Im Alter von 77 Jahren starb hier der Ingenieur Wilhelm Lefeldt, der Erfinder der Milch­zentrifuge. Lefeldt, ein geborener Braunschweiger, hat sich um die deutsche Landwirtschaft sehr verdient ge= macht.

::: Gent. In einer Abteilung der Genter Welt= ausstellung, welche die Restaurants und die Verkaufs= buden vereinigt, ist ein Brand ausgebrochen, der leicht

noch weit größere Dimensionen hätte annehmen können,

wenn nicht sofort von der Feuerwehr und dem Militär Hilfe in großem Maßstabe geleistet worden wäre. Der

Brand brach in dem oberbayerischen Reſtaurant Ziller­tal aus. Das Feuer griff ſofort auf den benachbarten indischen Pavillon über, eine Art orientalischen Baſars, in dem allerlei Merkwürdigkeiten des Orients zum Ver­fauf ausgestellt sind.

::: Ein neuer Höhenreford ist auf dem Flugplatz Buc bei Versaille aufgestellt worden. Der| Flieger Perryeen erhob sich mit einem Passagier bis zu 1

erlaubte unter der Bedingung jedoch, daß sie das gleiche Quantum frischen Dels mitbringen und abliefern. Mit diesem frischen Del wird die Quelle immer wieder nach­gefüllt. Das ist das Geheimnis ihrer Unerschöpflichkeit. Dem festen Glauben des Volkes und der Heilwirkung des stinkenden Dels tut diese Tatsache aber durchaus feinen Abbruch.

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