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ugen der Handelskammer Anlaß zu einigen Bemerk gen und Wünschen. Mit der Einführung des Klas­ſtems kann sich die Handelskammer nur einverstan­i erklären, weil sie geeignet ist, einem allgemein em­undenen Mißand, welcher sich bei der Beantragung Zeichen herausgestellt und oft zur schweren Benach­tigung berechtigter Interessen geführt hatte, zu steuern. gegen muß die Handelskammer bezweifeln, ob mit Einführung des Aufgebotsverfahrens eine Besserung

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Handelskammer an die Handelskammer in Offenbach a. M. das Ersuchen gerichtet, bei der Offenbacher Stadt= verwaltung dafür einzutreten, daß die in Offenbach be­stehende Vorschrift der ausschließlichen Verwendung von Fittings der Schweizer Marke G. F. aufzuheben und die erwiesenermaßen gleichwertigen Fabrikate der ge­nannten Firma zum Wettbewerb zuzulassen. Diesem Wansche ist seitens der Offenbacher Handelskammer ent­sprochen worden; eine Entscheidung der Offenba­

Erlaß des bisherigen Prüfungssystems erreicht wird, sie glaubt cher Stadtverwaltung ist noch nicht erfolgt.

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shalb für die Beibehaltung der amtlichen Kollisions= ifung eintreten zu sollen. Mit der Erhöhung der Be werdegebühr von 20 Mt. auf 50 Mt. vermag sich Die Handelskammer nicht einverstanden erklären.

b) Der Ausschuß des Deutschen Handelstages hat den Handelskammern empfohlen, Submissionsstellen zu errichten und sich anzugliedern, welche die Aufgabe ha­ben sollen, die ausschreibenden Behörden zu beraten und zwischen ihnen und den in Frage kommenden Aus= fammer hält die Errichtung von solchen Submissions stellen für empfehlenswert, glaubt aber, daß hierfür bei jeder einzelnen Kammer, kein Bedürfnis besteht; es dürfte vielmehr genügen, wenn im Großherzogtum Hessen eine solche Stelle eingerichtet wird.

2. Entwurf einer Polizeiverond ung über den Verkehr mit Mineral- schreibungs- Bewerbern zu vermitteln. Die Handels­ilen und Mineralölmischungen. Vom Gr. Ministerium des Innern ist die Handelskammer aufge­fordert worden, sich zu diesem Entwurse, der zunächst für Breußen aufgestellt worden ist, jedoch einheitlich auch in den einzelnen Bundesstaaten erlassen werden soll, gut­achtlich zu äußern. Die Handelskammer vertritt die Auf­fassung, daß die im Großherzogtum Hessen zurzeit be­hehenden gesetzlichen Vorschriften über die Lagerung von

traf so den uergefährlichen Flüssigkeiten vollständig genügen und

Durch Hand schwer ve neue ganz erhebliche Lasten auferlegt würden. Jeden tagisches Geschid falls ist der betreffende Entwurf in der vorliegenden hmachermeistersassung unannehmbar. Die Handelskammer wird die­Te sind seit 32 en grundsätzlichen Standpunt in der nächsten Vertre Ites Mütterchen erfonferenz der hessischen Handelskammern, in welcher eintrafen, fanden der Entwurf einer gemeinsamen Beratung unterzogen m Tag vorher werden soll, vertreten und falls regierungsseitig auf einer Neuregelung der Angelegenheit bestanden werden sollte, Brücke Rüdesheim eine Reihe von Abänderungsvorschlägen im Interesse uf der Kempter des Handels und der Industrie ihres Bezirks beantra­r und ein Land gen. te zwei Stromp 3. Errichtung von Kontrollkommis­Ginter etwa eintre fi o n en bezw. Einigungsämtern zure­mit einer Tag berwachung des unlauteren Wettbe=

eintreten zu lassen, wodurch dem Handel wieder aufs

Gießen.

werbs.

Seit der Novelle zum Gesetze über den unlauteren Wettbewerb hat das Ausverkaufswesen in einer Weise überhand genommen und Auswüchse gezeitigt, die zu den 2. Septbr. 19 den ernstesten Bedenken Anlaß geben. Die Handels= Geh. Kommerzie tammer ist der Ansicht, daß ein so ungesunder Zustand nerzienrat Grünen auf die Dauer nicht weiterbestehen kann und daß zu sei­erger, Kommerziener Beseitigung etwas geschehen müsse. Als ein geeig­nspeck, Röhr, Wem meter Weg hierzu wird nun von den beteiligten Kreisen die Errichtung von Kontrollkommissionen bezw. Einig­das Gebrauchungsämtern bezeichnet. Auf Antrag der Kammer wer­renzeichenden sich die hessischen Handelskammern in ihrer nächsten e von Jahren Vertreterkonferenz mit dieser Frage befassen. elche die zustän derung dieser 1, welche im R Olter Zuziehung

4. Das neue Gemeindeumlagengesetz hat hinsichtlich der Grundsteuer und Gewerbesteuer, Wir­Fungen gezeitigt, welche die Handelskammer veranlassen, der Induſtrie un dieſe Angelegenheit auf der nächsten Vertreterkonferenz

zur Sprache zu bringen und einen gemeinsamen Ge­Danlenaustausch darüber herbeizuführen, in welcher Weise Die vorhandenen Härten des Gesetzes beseitigt werden

önnen.

5. Submissionswesen. a) Im Interesse er Firma Bänninger G. m. b. H. in Gießen hatte die

Praxis und im Zentralbehörden ,, haben nunmeh führt. Die Ha Stellung: die H Patentgelezen Jedanken, wond in der Anspruc gegenüber dem e Art und Weil mstrittene Frage Angestellten in g oorden ist, erschei Lösung der ein nternehmer und itesten Kreifen ver billigung des

nung getragen w ühren für ein wi stehendes Patent abgesetzt werden, efchwerdegebühr

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c) Das Großh. Staatsministerium hat an sämtliche Behörden eine Verfügung erlassen, in welcher die Re­gierung zur Frage der Beteiligung von Beamten Konsumvereinen Stellung nimmt. U. a. wird in dieser

an

Der Kalibedarf unserer Kulturpflanzen.

Der Bedarf an Nährstoffen ist bei den verschiede­nen Pflanzen recht verschieden. Im allgemeinen gebrau­chen die Pflanzen zu ihrem Wachstum viel Stichstoff, wenig Phosphorsäure und sehr viel Kali. Besonders viel Kali gebrauchen die Wiesen, die Rüben und Kar­toffeln, dann auch alle Sleearten, Erbsen, Bohnen, Lu pinen, Serradella, also alle stickstoffsammelnden Pflan­zen. Aber auch die Getreidearten gebrauchen im all­gemeinen noch 2-3 mal soviel Kali als Phosphor= säure. Wo daher dauernd hohe Erträge von guter Be­schaffenheit erzielt werden sollen, da muß vor allen Din­gen neben den übrigen Nährstoffen auch reichlich Stali in den billigen Kalisalzen gegeben werden.

:: Einen neuen glänzenden Sieg hat wiederum die deutsche Nahrungsmittel- Industrie bei der Genter Welt- Ausstellung 1913 davonge­tragen. Die bereits rühmlichst bekannten und vielfach prämiierten Erzeugnisse der C. H. Knorr A.- Ges., Heilbronn a. N.( Hafermehl, Reis- und Hülsen= früchtenmehle, Suppen- und Bouillonwürfel 2c.) haben 2 große Preise( Grand Prix), also die höchste Aus­zeichnung erhalten. Die Firma Knorr verdankt ihren Weltruf der anerkannten Güte und Preiswürdigkeit ihrer

Verfügung folgendes gesagt: Es ist nicht gestattet, Dienſt ſeit über 40 Jahren bewährten Fabrikate. stunden zu Arbeiten in Konsumvereins angelegenheiten zu

verwenden. Diensträume dürfen zu Warenverkaufs- und Lagerungszwecken nur in Ausnahmefällen und nur mit besonderer Genehmigung des vorgesetzten Ministeriums hergegeben werden. Die Uebernahme besoldeter Aemter in Konsumvereinen bedarf ebenfalls der Genehmigung des vorgesetzten Ministeriums. Einem gemeinschaftlichen Warenbezug der Beamten gegenüber nimmt die Regier­ung die gleiche Stellung ein wie gegenüber der Tätig­keit der Beamten in Konsumvereins angelegenheiten.

Aus aller Welt.

::: Hamm, 23. Sept. Bei Geseke stellte sich auf der Landstraße ein 30 Jahre alter polnischer Arbeiter einem in schneller Fahrt herankommenden Auto ent­gegen. Trotz aller Huppensignale wich der Mann nicht aus und lief vielmehr dem Auto noch entgegen. wurde überfahren und getötet.

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ANSICHT

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::: Hamburg. Oberinspektor Sibbers und Vor­steher Stehr von der Hamburg- Südamerikanischen Dampfschiffahrtsgesellschaft sind wegen Unterschlagungen im Betrage von über eine Million Mark verhaftet wor­den. Die Zahl der in die Angelegenheit verwickelten Of­fiziere der Gesellschaft ist groß.

::: Hamburg. Der Amtsrichter Dr. Johannsen hat sich bei Friedrichsruhe unter den Berliner D- Zug geworfen und sich überfahren lassen. Der Tod trat auf der Stelle ein. Ehezwistigkeiten sind das Motiv der Tat. ::: Würzburg, 23. Sept. Der sozialde= mokratische Parteitag findet im nächsten Jahr voraussichtlich in Würzburg statt.

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vor der Abdienung seines Jahres steht, sollte sich für diese Versicherung interessieren. Auf das Inserat in heutiger Nummer sei deshalb besonders hingewiesen.

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