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) Gießen, 15. Jan. Der Ortsgewerbeber

gestern Vertreter der Landwirtschaftskammern von Hes- Anwärter, der Titel Gerichts schreibergehilfe", kennzeich net eigentlich nicht ihre Stellung. Hoffen wir, daß ch in dieser Hinsicht bald etwas für die Anwärter ge­schieht.

Am Januar,

der

mer Gießen über Die finanzielle Mobilmachung". ! Aus Rgeinhessen. Eine erhebliche Stei­

gerung der Weinbergpreise ist neuerdings aus allen Tei­

er unerfahrene ersammlung ab, die vom 1. Vorsitzenden, Professor die Beibehaltung und der weitere Ausbau der Stelle fann leicht ein in hielt gestern Abend im Café Ebel seine Monats: sen, Wiesbaden und Kassel eine Besprechung ab, in der inn aus dem r. Krausmüller, geleitet wurde und über die ber- beschlossen wurde. Hierzu soll in der nächsten Ver= Ceichen Mitteln tedenen Fragen eine rege Aussprache zeitigte. Um fammlung ein Organisationsplan vorgelegt werden. nicht gehen. ie Glaserarbeiten an der neuen Oberrealschule haben vormittags 11½ uhr, hält der Wittelrheinische arabur visionen, denen nd es schien, als sollten diese umfangreichen Arbeiten fantenverein in Mainz, Kasino Hof zum Gutenberg", wie die Tron Auswärtige vergeben werden, weil sehr billige Sub- seine ordentliche Generalversammlung ab. Außer überhaupt nur nissionsangebote mit vorlagen. Dadurch sind die Gie- Verlage der Abrechnung für 1912, der Aufstellung des in Apotheken jener Glasermeister endlich einig geworden, haben der Voranschlages für das Geschäftsjahr 1913 und ute werden des jergestellt biel richtiger sei. Daß der Vorstellung der mufig nicht ein faß dieje hier in Jrage fommenden Arbeiten in Gießen ein Vortrag des Geh. Hofrats Prof. Dr. Wt. Bier­, die Versprechiesigen Glaser entsprochen worden ist, darf als ein auf Vorsicht ent- verden, dem dafür der Dank der Versammlung wurde. - Weiter wurde neben anderen Beratungen beschlossen, am Samstag, Jaß das 75jährige Bestehen der Gießener Gewerbe­erie zur Enid mule am 6. april gefeiert werde. Geplant ist eine Dent mais große Ausstellung der Schülerarbeiten und eine afa­in Köln tatt. semische Feter im Gewerbehaus und am Nachmittag ancen hat, wo ine größere Vereinsfeier in Steins Garten. Der nd, handelt es un folgende Vortrag des Gewerbeschullehrer Garnon ll Es gilt einem iber das Zeichnen und Malen an der Gießener Gewerbe Zeichen der Er- chule war sehr interessant, zumal derselbe noch durch ath, wer tennt viele von ihm oder den Schülern selbst verfertigten Seit nahezu 40 Beichnungen und Malereien auf Papier und anderen Gottes Gnade, Begenständen illustriert wurde.- Der letzte Punkt, der er Erinnerung. n der Versammlung zur Beratung stand, brachte eine nkmal von ege Aussprache ob man in Gießen auch einnial eine halb sollte ein Bewerbe- Ausstellung für Oberhessen und hen kann, sein enachbarte Gebiete planen solle. Mehrere Herren sprachen 5 Lose 5 Mart, ich sehr dafür aus und zwar solle man dieselbe schon h den General n 1914 erstehen lassen. Der Vorstand des Ortsgewerbe­

-

wur=

ler: der Provinz Rheinhessen zu verzeichnen. So den bei einer in Guntersblum abgehaltenen Versteiger­ung pro Morgen rund 4200 Mart, und in einem an­deren Falle 3600 Mark erzielt. Auch in Sprendlingen wurden pro Klafter 6-7 Mark, also nahezu 3000 Mt. pro Morgen vereinnahmt. Das sind Preise, die die­jenigen vor 3-4 Jahren um fast das Doppelte über­treffen. Wer damals angesichts der verzweifelt schlechten Weinjahre sich zum Verkauf seiner Weinberge um einen Spotfpreis entschloß, hat heute einen sehr empfindlichen Verlust zu buchen.

Aus Rheinhessen. Einer der erfolgreichsten Fischotternjäger Rheinhessens ist der Fischer Kappes in Eich. In den letzten Tagen hat er wiederum zwet Fisch­ottern in einer Nacht gefangen. Mit seinen eigens zu diesem Zwecke konstruierten Fallen tit es ihm bis jetzt gelungen, über dreißig dieser gefährlichen Fischräuber zu fangen. zum Staiſerjubiläum mate bie 1. b. S., Köln, lereins wurde beauftragt, mit den einz Inen gewerblichen wertstammer eine Gliftung von 30 000 Mart zu Gunsten

Porporationen recht bald in Fühlung zu treten, die Im Jahre 1912 roßen Firmen sollen durch persönliche Besprechung da­06 Personen, die ür gewonnen werden, sodaß schon in der Februar- Ver­Bermögensfteuer, ammlung nähere Mitteilungen gemacht werden können. Inwohner tamen n Gießen, 13. Jan. In einem Hause der Süd­ahlten, während inlage ist heute vormittag 11 Uhr das Dienstmädchen nssteuerpflichtige Marie Rühl beim Fenderpußen aus dem zweiten Stock ommen beziffert pom Fenster heruntergestürzt und blieb sofort tot. Vermögen aber s Darmst dt, 14. Jan. Die Großherz v der Bevölkerung in empfing gestern vormittag 11 Uhr im Neuen Pa­Mark Vermögen. ais Fräulein Goldmann und hierauf den Pfarrer ng gab es im 5 ch w abe aus Gießen.

über 70 Jahre. sDarmstadt. Die Landwirtschaftskammer ver­arg, 10721 auf infaltet Ende Februar 1913 in Darmstadt ihre zweite essen, dies er ferde- und Fohlenauktion, auf welcher nur Pferde und Jahre in Ober- Fehlen hessischer Landwirte zugelassen werden. Die Be­Starkenburg 49,7. timmungen für diese Auktion, sowie die Anmeldefor= ften alten Leute, mulare versendet die Landwirtschaftskammer in Darm­e steht. Nimmtstadt. Schlußtermin ist der 8. Februar, Kataloge, wel­abren und höher he zugleich als Eintrittsausweise gelten, sind vom 10. Jeffen mit 78 Per Februar ab gegen Einsendung von 20 Pfg. durch die und 55 in Ober Landwirtschaftskammer in Darmstadt zu beziehen. einheffen abfolut

):( Frankfurt a. M. Der Prinzymol von

holland ist im strengsten Inkognito in der Klinik Hohe dem ordentlichen nart zu längerem Aufenthalt eingetroffen. ):( Frankfurt a. M. Ueber den Ausbau der eßen Dr Wilhelm nahme und zum Bennialſtelle für Obstverwertung in Frankfurt hielten dort

bon Baden ver Prdens bom Zäh

Unübertroffen

Mufflers als Zusatz zur Milch

sterilisirle

Unübertroffen Kinder Nahrung als Nahrung be Verdauung ſtörungen. Prospekte und eine Probebüchse senden fostenfrei Muffler& Cie., Freiburg i. Brg. Verkauf in Apotheken und Drogenhandlungen.

Veraltete Katarrhe

auszurotten

erholungsbedürftiger unbemittelter Handwerker.

Hand­

Vom Hunsrüd. Die bei Argenſchwang aufge

deckte Kohlena der ist nach neueren Feststellungen aus­gedehnter als ursprünglich angenommen wurde. Die Ader erstreckt sich von der Argenschwanger Heide bis in den Heegewald. Die Untersuchungen der Kohle ergaben eine große Aehnlichkeit mit der Saarkohle. Trotzdem

die Stohle noch jung ist, weist sie doch einen hohen Fett: gehalt auf. Auf neu angelegten Bahnen soll die Kohle auf einen großen freien Blaz aufgestapelt und ab Argen­tal mit der Hunsrückbahn befördert werden.

Oeffentlicher Sprech[ aal.

In der letzten Allgemeinen Lehrer- Versammlung Beamten in Hessen kämen durchschnittlich in einem Le­bensalter von 32 Jahren zur Anstellung. Das mag für manche Kategorien zutreffen, nicht aber für die Stats­dienstanwärter des mittleren Justizdienstes. In Hessen sind unter den den Dienſt eines Gerichtsschreibers ver­Staatsdienstanwärter. Viele dieser Aspiranten, die schon 10 und noch mehr Jahre den verantwortungsvollen Dienst versehen, haben das Alter von 32 Jahren schon längst erreicht, aber bei dem derzeitigen Anstellungsmo= dus keine Aussicht, in absehbarer Zeit zur Anstellung

vom 2 ds. Mts. ist u. a. gesagt worden, die mittleren

sehenden Beamten nicht weniger als 50 Prozent

zu gelangen, d. h. zur Anstellung als Aktuariats assi stent": den Aktuar" werden sie nicht erleben. Die üb

rigen Aspiranten, die vor zirka 10 Jahren ihr Staats= examen bestanden haben und ebenfalls eine Reihe von Jahren in dienstlicher Verwendung sind, kommen vor­ad calendas graecas. aussichtlich zur Anstellung Die Dienstbezeichnung der in Verwendung befindlichen

| viel wie König der Dele". Erst später kamen aus dem neuentdeckten Amerika weitere Balsamarten, wie z. B. der Perubalsam usw., nach Europa, und noch später belegte man sogar eine Anzahl künstlich hergestellter bal­von Rechts und Gerechtigkeits wegen nur dem Arabi­

Geschäftliches.

In einer mittleren Ernte von etwa 30 3tr.( von 1 Mergen) Wiesenheu sind ungefähr 45 Pfd. Stidstoff, 20 Pfd. Phosphorsäure und 60 Pfd. ali enthalten. Abgesehen vom Stickstoff, der wenigstens zum Teil aus der Luft entnommen wird und daher nur eilweise oder bei überwiegendem Vorhandensein von Klee- und Wik­fenarten gar nicht ersetzt zu werden braucht, sind zum Ersatze der entnommenen Nährstoffe 1- 3entner Thomasmehl und 4-5 Zentner Kainit oder etwa 1% 3tr. 40prozentiges Kalifalz notwendig. Bei größeren Ernten und da, wo die Wiese verbessert werden soll, ist dementsprechend stärker zu düngen. Vor allem ge= braucht die Wiese sehr viel Kali, was noch vielfach, be­sonders auf nährstoffarmen Böden, nicht genügend be achtet wird. Ebenso ist auch eine Kalkdüngung paar Jahre auf den meisten Wiesen unerläßlich.

alle

:: Ueber ½ Million Kerzen Gaslicht wurden für die Beleuchtung des Automobilsalons in Paris verwandt. Diese ungeheuere Lichtfülle wurde zum Teil von Pharos- Preßgaslampen( 4000 und 1000 Kerzen) und zum anderen Teil von Niederdruck- Gas- lampen erzeugt, deren Konstruktion dem bekannten Auer­Hängebrenner Otepe"( 115 und 300 Kerzen) entspricht. Die Beleuchtung erstreckte sich auf die Fassaden sowie das Innere der Hallen.

War durch schwere Pflege u. seelische Erregung furcht­bar herunter gekommen.

Schwester Johanna Schmidt, Sanatorium Dr. Pariser Hom­burg v. d. H., riet ihrer Mutter, die durch schwere Pflege und seelische Erregung furchtbar her­nuter gekommen war( sie ist 67 Jahre alt), längere Zeit Le­ciferrin zu gebrauchen. Dies hatte den erfreulichen Erfolg. Mutter Mutter bestätigt alle Angaben über Leciferrin und rühmt be­sonders auch seine gute Wirkung auf den Appetit. Sie will es jetzt ein paarmal im Jahre re­gelmäßig nehmen.

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Preis von Leciferrin M. 3.-, die Glasche, in Apotheken,

avon! Still, ich eine recht schwierige Sache. Jeder, der ſchon ein famähnlicher Erzeugnisse mit dieſem Namen, der aber größere Nahrungszufuhr und dadurch auch eine Ge fort, als Walde mal mit einem hartnäckigen Katarrh zu kämpfen hatte, schen oder Utu- Balsam zusteht. hen wollte, die Fan davon ein Lied singen. Mit den gewöhnlichen

d, was kümmert schon wieder ein en am Arm und

Hausmittelchen, wie Husten- Bonbons und Pastillen ist da nicht viel anzufangen. Bei einem einfachen kleinen Erkältungshusten, der sowieso schon nach wenigen Ta­

a feinen Gläubigen von selbst zu verschwinden pflegt, mögen derartige

Daß sich dieser echte Arabische Balsam bisher noch nicht in unserem Heilschatz eingebürgert hat, lag an sei­ner großen Seltenheit und dem dadurch hervorgerufe­nen, ganz ungeheuer hohen Preise, der Jahrhunderte

ficher von der Universitäts- u. Hirsch- Apotheke in Gießen. der Zeit ganz aufhören. Ein gesunder Nachtschlaf und damit eine Besserung des Allgemeinbefindens pflegt einzutreten. Außerdem wirkt der Utu- Balsam magen- stärfend und appetitanregend und bedingt hierdurch eine | wichtszunahme. Der Patient bekommt durch das Ver­schwinden der katarrhalischen Erscheinungen und durch die Besserung seines Allgemein- Befindens wieder neuen Lebensmut und größere Lust und Ausdauer zur Ar­beii. Wer auch noch so viele andere Mittel bisher ohne

das Geld ausbe harmlose Mittel ja ganz gut sein. Aber die Beseitigung hindurch sogar den Preis des Goldes um das Doppelte Erfclg benützt hat, der möge trotzdem einmal in seinem nden, gelt, Rosel den Hustens, der bei dazu Disponierten gar oft den Arabischen Balsams sind indessen seit einigen Jahren fich warten lassen eines chronisch gewordenen, alten, immer wiederkehren überstieg. Die Schwierigkeiten der Beschaffung des echten eigenen Interesse einen kleinen Versuch auch mit Utu Seim eines viel schlimmeren Uebels in sich trägt, erfor- durch die Entdeckung größerer Produktionsgebiete be­Fleberröte; über dert eine ganz andere Aufmerksamkeit und muß auch hoben, und heute sind wir, die sich mit der Einfuhr des berühmten Heilmittels seit einer Reihe von Jahren be­fassen, in der Lage, dasselbe schon zu einem Preise in der Verkehr zu bringen, der seine Anwendung auch Minderbemittelten ermöglicht.

n Ausdruck unbe­

e fich zu befreien

be, Rost?"

ückskind, Du!"

mit wesentlich ernsteren Mitteln behandelt werden, die den Feind sozusagen im Innern seines Lagers auf­Suchen und ihn dann von innen heraus" vertreiben.

Als eines der besten Mittel zur Beseitigung derartig den wie: alter Husten, Verschleimung, Asthma,

te fich ein went chronisch gewordener Katarrhe mit ihren Folgezustän=

Sen Ontel:

nötigenfalls vol Bronchialfatarrh, Lungenspißenkatarrh usw. galt ten zahlreiche Patienten Gelegenheit, denselben zu ver­

die

pier und jagte gel s trägt enügt allenfalls

hon den berühmten Ärzten des Altertums und gilt noch heute im ganzen Orient der sogenannte Arabische oder Utu­Balsani, der naturreine Harzsaft eines in den Küsten­

Dieser berühmte Arabische Balsam war bis zur Ent

Jeiraten wird, lindern des roten Meeres wachsenden Balsambaumes. sind und in denen uns von den gehabten ausgezeich­Beit," fügte be dedung Amerikas die einzige Droge, der man den Na­

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" Balsam" gab, und es beziehen sich daher alle altezer Literaturangaben in wissenschaftlichen medizini scher Werken, in denen von Balsam" die Rede ist, eberiso wie die zahlreichen Hinweise der Heiligen Schrift auf den Heilwert des Balsams", nur auf ihn. Schon das Wort Balsam" zeigt uns die Wertschäßung, in

Seit wir den echten Arabischen Balsam vor einer Reihe von Jahren in den Handel gebracht haben, hat­suchen, und heute liegen uns schon Tausende von Briefen usw. vor, die ganz unverlangt bei uns nicht nur von Laien, sondern auch von Aerzten, eingelaufen neten Erfolgen berichtet wird. Die Wirkungen des echten Arabischen oder Utu- Balsams, von dem wenige Tropfen pro Tag genügen, sind in Kürze folgende: Der Valjam macht den Auswurf flüssig und vermindert ihn. Insclgedessen hört schon nach verhältnismäßig furzer Zeit der lästige Hustenreiz und damit auch der Husten auf. Infolge der Entfernung der in dem Auswurf ent­haltenen Zerfallprodukte tritt da, wo Fieber vorhanden

Samit wäre foder das Mittel im Altertum stand: das Wort Balsam" war, eine Abnahme des Fiebers ein. Aus demselben tfeßung folgt famamt nämlich aus dem Alt- Hebräischen und heißt so-! Grunde vermindern sich auch die Nachtschweiße, die mit

Balsam machen. Er wird von der Wirkung des Mit­tels überrascht sein und den kleinen Versuch so leicht nich! bereuen. Wir versenden kostenlos u franko eine Probe des Balsams an jeden, der uns den hier angehängten Be­stellzettel ausgefüllt einsendet und ihm 20 Pfg. für Porto usw. beifügt. Den Herren Aerzten stellen wir zu Versuchszwecken ein größeres Quantum des Balsams fostenfrei zur Verfügung. Morgenländische Drogen Import: Gesellschaft Berlin W. 15.

Senden Sie mir eine Probe Utu- Balsam koften­los und portofrei zu.

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