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Gießener Zeitung
anzende Erfolge erne m gesetzlich geschützte adehalter- Appara al- System, Hau
nungen, a. a. auf dem 10. A Lemberg, der Internation. Hype
in Dresden und dem Internationa ztekongress in London 1913.
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Frankfurt Schillerstra
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dringend gewarnt.
en 13. November in 6 , 9-6.
Ziehung gar. 25.26 Novbr. 1913 Grosse Stuttgarter
Geld
Bezugspreis 25 Pfg. monatlich
( Neueste Nachrichten)
Bierteljährlich 75 Pig, vorauszahlbar, frei ins Haus. abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig. ausgabeftellen vierteljährlich 60 Pfg.- Erscheint Mittwoche und Samstags. Redaktion Selters. weg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag ber Gießener Zeitung" G. m. b..
Nr. 91.
"
Telephon: Nr. 362.
Die Eidesleistung König Ludwigs III.
TTT.
Am letzten Samstag vollzog König Ludwig 3.
im Thronsaale der Residenz München die Eides=
Expedition: Seltersweg 83.
Mittwoch, den 12, November 1913.
Oesterreich.
Wien. Vom Kriegsgericht wurde der Oberleutnant des bosnisch erzegowinischen Regiments Nr. 1 Jandritsch zum Tode verurteilt, weil er sich des Verdig gemacht hatte.
Gießener Tageblatt)
Anzeigenpreis 15 pfg.
ble 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pio Die 90 mm breite Reklame 3eile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tagel, bei gerichtlicher Beitreibung oder ver Konkurs in Wegfall. Plagvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein.
Telephon Nr. 862.
25. Jahrg.
sich aber nicht flar aus, wie sie sich die Sachlage für die Zukunft denkt. Zweifellos werden die Krankenkassen versuchen, mit den einzelnen Aerzten oder deren örtlichen Vertretungen zu verhandeln, aber wieweit und ob ihnen das überhaupt gelingen wird, hängt von den
Lotterio leistung. König Ludwig sprach zu den Anwesen- brechens der Spionage in Kriegszeiten schul- Aerzten ab, ob diese sich auf besondere Abmachungen
6012 Geldgewinne m. Zus. M
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1. Hauptgew.
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109 Geldgew.
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900 Geldgew.
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5000 Geldgew.
den folgende Worte:
Ich habe Sie hier als Zeugen einer bedeutungs= pollen Handlung versammelt. Eine mit der Zeit fort
Vom Balkan.
Belgrad, 10. Nov. Die„ Politica" bringt die Sensations- Nachricht, beim Aufenthalt des Königs Ferdinand in Wien sei zwischen Bulgarien und Desterreich- Ungarn angeblich eine geheime Militär- onvention, die ihre Spitze gegen Serbien richte, abge= schlossen worden. König Ferdinand habe nach der Unterzeichnung einem Freunde gegenüber geäußert, jetzt habe er wieder seine Seelenruhe erlangt. Das Blatt meldet weiter: Der Zweck, den der König mit der neuen Abmachung verfolge, sei, dem bulgarischen Volke die Hoffnung aul baldige Revanche zu erhalten und so seinen bedrohten Thron zu retten. Schon für das nächste Frühjahr könne man neuen Verwickelungen entgegensehen.
in bar ohne Abzug. dr ditende und ihren Anforderungen entsprechende Entwidelung unseres Verfassungslebens ist allezeit Gegenstand der ernsten Sorge der Herrscher Bayerns gewesen. Es ist daher zu beklagen, daß nicht der Entstehung eines 2.u. 3. Hauptgen Bufandes vorgebeugt worden ist, der als auf die Dauer invereinbar mit dem monarchischen Gedanken und dem Staatswohl zu erachten ist. Nur die Erkenntnis, daß die Sorge für das Wohl der Monarchie und des Vaterlandes eine Beendigung dieses Zustandes dringend erheischt, hat in mir den schweren Entschluß reifen lassen, den Schritt zu tun, der in diefem feierlichen Alte seinen Abschluß findet. Es hat Mich mit Befriedigung erfüllt, daß es dem einmütigen 3u jann nenwirken meiner Regierung und des Landtags ge= lungen ist, in verfassungsmäßiger Form die Wiederherstellung des Zustandes zu ermöglichen, der Die mexikanische Regierung Huertas hat, dem Gedanken der Erbmonarchie, dem Geiste der Baywie angekündigt, beschlossen, die Forderung des Präsi erischen Verfassung und dem Empfinden des Volkes in gleicher Weise entspricht. Möge es mir beschieden sein, denten Wilson der Vereinigten Staaten abzule h- bie erfreuliche tulturelle und wirtschaftliche Entwickelung, nen. Huertas Antwort bestreitet den Vereinigten Staadie Bayern in den letzten Jahrzehnten genommen hat, ten jedes Recht, ihn zum Rücktritt vom Präsidentenpoin gemeinsamer Arbeit mit der Volksversten zu zwingen. Er versucht darzulegen, daß ein provisorischer Präsident kein Recht habe, die amerikanischen tre tuna fortzuführen. Für all Mein Tun aber wird Hier bei: Richardas Wohl Meines teuren Volkes die Richtlinie bilden. Forderungen zu erfüllen. In Mexiko macht nun Lind, der Vertreter Wilsons, einen letzten Versuch, Huerta zum Fritz Flimm, Jacob uy, Ich ersuche nun den Herrn Staatsminister der Justiz, Rücktritt zu bewegen. Falls dieser Schritt erfolglos Semmler, Wilhelm Ruppert den in§ 1 des 10. Titels der Verfassungsurkunde beimmten Eid vorzusprechen. bleibt, soll die Blockade der Küsten Mexikos und die Deffnung der Grenze für Waffen und Munition zugunſten der Konstitutionalisten erfolgen. Wilson will ihren Streit die Mexikaner selbst ausfechten lassen.
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5 Lose 14 M 10 Lose 28
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Der Justizminister verlas sodann die Eidesformel,
die lautete:
Ich schwöre, nach der Verfassung und den Gesetzen des Reiches zu regieren. So wahr mir Gott helfe und heiliges Evangelium.
Bedeut. f.d. Wissensch, sei Geschlechtskrand
Nach dem Verlesen des Eides sprach der König Im Anschluß röhrenausfluss) und Sytieran hielt Ministerpräsident von Hertling eine ohne Quecks, ohne Ansprache an den König, in dieser für Bayern so beohne Best Deutungsvollen Stunde die allererfurchtsvoll fall, A. 1.20. Spentire dig ung des Gesamtministeriums und des Kollegiums der Staatsräte, sowie das Gelöbnis der unverbrüchlichen chemisches Heilver Trente in Gnaden entgegennehmen zu wollen." An dem
Heilung der Genorrhoe mit erhobener Hand:„ Ich schwöre."
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Dr. med Thisquen's ren, Frankfurt a. M., E
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prinzenstr. 45, Köln leben Tage wurden auch die sämtlichen Truppen U- Sachsenhausen 9. B des Standortes München auf den neuen König ver
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Sude tücht. jüngeren
Die infolge der Aufhebung der Regentschaft an den Lamdtag gelangende Forderung auf Erhöhung der 3i villiste beträgt insgesamt 1 400 000 Mark. Die auf 6 865 000 Die
Amerika.
* Angeblich hat die Washingtoner Regierung Huerta eine Frist von 72 Stunden gestellt. New York hält man die Nachricht für zuverlässig.
China.
In
Präsident Yuanschikai hat die Telegra phenämter in Peking der 3 ensur unterworfen, die auch die nach dem Auslande gehenden Preßtelegramme zu untersuchen hat, so
Aerzie und Krankenkassen.
Der schon jahrelang währende Kampf zwischen den Aerzten und Krankenkassen hat jetzt zu einem heftigen Zusammenstoß geführt, der von weittragender Bedeut ung ist und der, wenn wirklich der jetzige Ausnahme zustand durch das Verhalten der beteiligten Kreise zur der Reichsversicherungsordnung führen muß.
einlassen oder an den von dem Aerztetage aufgestellten Richtlinien festhalten werden. Aber sowohl im Interesse der Kassen und ihrer Versicherten wie auch der Aerzte muß das als ein nöchst unerfreulicher bellagenswerter 3ustand bezeichnet werden, zumal die Gefahr besteht, daß die Versicherten in vielen Fällen die ärztliche Hilfe entbehren müßten und dadurch einer der Hauptzwecke unserer Krankenversicherung, ein geordnetes und wirksames Heilverfahren jedem Angehörigen zuteil werden zu lassen, hinfällig gemacht würde.
Der springende Punkt in der kritischen Lage ist wiederum die Frage der freien Arzt wahl. Nach den bisher über den Verlauf der Verhandlungen befannt gewordenen Mitteilungen ist es schwer, sich ein völlig flares Bild über diese Frage zu machen, auf welche man sich von beiden Seiten so festgelegt zu haben scheint, daß eine Einigung auch in den anderen Fragen dadurch erschwert und fast unmöglich gemacht wird. Jm Verlauf der Verhandlungen waren die Vertreter der Aerzteverbände allerdings den Krankenkassen insoweit entgegengekommen, als sie das grundsätzlikhe
Festhalten an der freien Arztwahl, wie es ursprünglich beabsichtigt war, aufgeben. Die Vertretungen der Krankenkassen glaubten aber Grund zu der Befürchtung haben, daß trotzdem von den Aerzten an dem GrundMan ſatz der freien Arztwahl festgehalten werde. meinte, wenn sich innerhalb einer örtlichen Organisation eine Mehrheit für die freie Arztwahl gefunden haben würde, seien die Krankenkassen einfach gezwungen, sich mit dem System der freien Arztwahl abzufinden. Diese Befürchtung ließ alle Einigungsverhandlungen scheitern und war die Hauptursache für den heute bestehenden Kriegszustand.
Was soll nun werden? Die Hoffnung der Krantentassenverbände auf ein Einschreiten der Gesetzgeber gegen die Aerzteorganisationen ist insofern unberechtigt, als in diesem Streit nicht die Gesetzgebung, sondern die Verwaltung maßgebend ist. Uebrigens hat die Gesetzgebung mit den heute zutage liegenden Schwierigkeiten bereits insofern gerechnet, als sie in der Reichsversicherungs- Ordnung das Oberversicherungsamt ermächtigte, bei Differenzen mit den Aerzten den Kassen auf ihren Antrag widerruflich zu erlauben,„ statt der Krankenpflege oder der sonst erforderlichen ärztlichen Behandlung eine bare Leistung bis zu Zweidrittel des Durchschnittsbetrages ihres gesetzlichen Krankengeldes zu gewähren". Von dieser Bestimmung muß jetzt zweifellos Gebrauch gemacht werden, da man den Versicherten unter allen Umständen die Möglichkeit ge
Schwierigkeiten bereits insofern gerechnet, als lie in der
Spengler- Hausgaben für das fönigliche Saus erhöhen sich gegen Regel werden sollte, notgedrungen zu einer Aenderung ben muß, ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen zu fön
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Politische Rundschau
Deutschland.
Der König von Sachsen, der in der Nacht auf Samstag in Königswusterhausen cefommen war, hat sich Samstag früh mittels failichen Automobils nach dem Jagdschloß begeben, von vo später zur Jagd, aufgebrochen wurde.
nen. Der hat in einem vom August dieses Jahres die Oberversicherungsämter und die Kaffenvorstände nachdrücklich auf die notwendige Anwendung dieser Bestimmung der Reichsversicherungs= ordnung bereits hingewiesen.
Eine neue Frage ist es, wer von den beiden Streitenden bei der Anwendung dieser Bestimmung Vorteil, wer Nachteil haben wird. Die Aerzte würden in die
Die„ Kriegserklärung", welche der am 25. v. Mts. in Berlin abgehaltene außerordentliche Aerztetag den Krankenkassenverbänden hat zukommen lassen, hat bereits zu einer sehr energischen Gegenstellungnahme der Krankenkassen geführt. Auf dem Aerztetage wurde bekanntlich ein Antrag angenommen, der jeden einzelnen Arzt und jede örtliche Aerztevertretung verpflichtet, keinen Vertrag mit Krankenkassen mehr einzusem Falle, wenn sie mit den Kassen überhaupt nichts gehen und die kassenärztliche Versorgung aller Versich erten unbedingt abzulehnen. Die Gegenerklärung der Krankenkassen schiebt den Aerzten und ihren Standes= organisationen allein die Schuld und Verantwortung an dem Ausbruch des neuen Kriegszustandes zu, spricht
Färberei Gebr. Röver Gießen, Marktplaz 18
Frankfurt a. M.
mehr zu tun haben und von den Versicherten direkt das Honorar für ihre ärztliche Hilfe erhalten würden, einen Nachteil wahrscheinlich nicht erleiden, während die Kaffen durch die Zahlung einer Barleistung bis zu 2 Drittel des Krankengeldes zweifellos übermäßig
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