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Der

von Griechenland von der Kaiserin empfangen. Kaiser überreichte dem König die Kette zum Schwarzen Adlerorden und den Feldmarschallstab und ernannte ihn zum Chef des 2. Nassauischen Infanterie- Regiments Nr. 88. Der Kaiser überreichte dem Kronprinzen das Groß­freuz des Roten Ablerordens mit Schwertern und den Roten Adlerorden 3. Klasse mit Schwertern und der

Hus Stadt und Land.

richtsmann Louis Troß hat seinen Konkurs angemfen von Prof. S n Gießen. Der Stadtverordnete und Ortsrbeit Her Bildd * Manöver der Großh. Hessischen det und zugleich seine zahlreichen Ehrenamter niederite zeigt eine all

( 25.) Division. In dem Länderstrich, der von den Orten Wächtersbach, Birstein, Freien- Steinau, Opperz, Schlüchtern und dem Kinzigfluß begrenzt wird, finden

legt. Es wird behauptet, daß eine Bank, obgleich

en gefrönten Fran

):( Hanau

wegen ihrer Wechselforderungen an Troß Sicherheit Ehrengabe der Stad die diesjährigen Herbstübungen der Großherzoglich Hes- drängt hat, damit dieser die Schuldenlast nicht nutation in Sai

fischen( 25.) Division unter der Oberleitung ihres Kom­mandeurs des Generalleutnant v. Plüsłow vom 8. bis

Händen hatte, Troß zur Anmeldung des Konkurses ge mehr vergrößern konnte.

o Bad Nauheim. In der Nähe unseres Be

ter: Karl als Passa

gefähr 10 Minut

fand dann im Neuen Palais zu Potsdam Abendtafel 1 age ist folgende: Rote" Truppen sind am 8. Sep- richtet werden, das unter der Leitung des Internatibe von 30 Meter 13. September statt. Die allgemeine Kriegs- deortes soll ein Erholungsheim für Hotelangestellteten sie beide be

beim Raiserpaar statt. Am Sonntag fuhren der Kai­ser und der griechische König zum Kaisermanöver nach Schlesien.

Die Reden des deutschen Kaisers und des Königs Konstantin von Griechenland gelegentlich der Ueberreich ung des Marschallstabes an letzteren haben in Frank reich eine außerordentliche Verstimmung hervorgerufen und die gesamte Presse gibt ihrer üblen Laune über die Anerkennung, die der König von Griechenland der deut­

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tember über Windecken- Friedberg im Vormarsch gegen blaue" Truppen, die von Lauterbach auf Schotten- Ge­dern vorgegangen sind. Gestern haben die Manöver der verstärkten Infanterie- Brigaden der Großherzoglich Hessischen( 25.) Division ihr Ende erreicht. Die 49. ver­stärkte Infanterie- Brigade führte gestern einen anstreng­enden Kriegsmarsch aus, indem sie von Flieden und den Orten der Umgegend aufbrach und die Leipziger-

in der Linie Gelnhausen- Hain- Gründau- Vonhausen das

nalen Genfer Verbandes stehen wird.

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o Rendel, 7. Sept. Lehrer i. P. J. Walthe ältester Mann unseres Dorfes und wahrscheinlich au der älteste Lehrer des Großherzogtums Hessen, feien am 9. September, förperlich noch sehr rüstig und gei frisch, seinen 88. Geburtstag.

im Garnisonlaza

jehr gering. Aus

Duisbur

Thielt von einem

straße hinauf über Aufenau und Wirtheim mar eigenartiger Umstände hat die Stadt 80 000 Mt. einen Beigerungsfalle o Büdingen, 8. Sept. Durch eine Verfett, in dem von i schen Tattil gezollt hat, in sehr gereizter und zumeist far schierte bis in die Gegend von Gelnhausen, wo sie büßt. Sie hatte vor etwa 10 Jahren 100 000 wortschreiber an die sie augenblicklich nicht verwenden konnte, bei den bringert. Der deponiert und von der Summe etwa 20 000. Tait dem Auftrage, Als die Stadt ihre Papiere abforderte, stellte es heraus, daß der Bantinhaber, Hofrat' Rothschild, die einfand, wu im Laufe der Jahre gegen wertlose, bereits ausgel Obligationen vertauscht hatte, darunter waren auch 40 000 Marf wertlose Papiere der Zuderfabrif Et heim. Die Stadt hat nun im Prozeßwege von Sto11jährige Knabe heim das Geld zu erlangen versucht, da sie gelte einer hade. Der machte, daß Stockheim für die Bernichtung der Papier gehaßt. E sorgen mußte. Das Gericht aber entschied in zwei J stanzen zu Ungunsten Büdingens. Dieses hat jetzt weiteren Klagen abgesehen.

tastischer Weise Ausdruck. Quartier bezog. Die verſtärkte 50. Infanterie- Brigade Breslau. Der Kaiser hat der deutschen kämpfte um die Höhen, bei Fleschenbach im Kreise Lau­Jugendwehr anläßlich ihrer Breslauer Kaiser- Parade terbach und ging in der Linie Fischborn- Ober- Reichen für das ihr von dem Monarchen gestiftete Erholungsbach- Rabenstein zur Ruhe über.- Von den sechs Flugzeugen von der Flugstation Darmstadt, die westlich der und Uebernachtungsheim auf Fort Spitzberg in von Gelnhausen bis zum 9. September stationiert sind, Festung Silberberg zu den bereits gespendeten 10 000 werden 3 vom 11. September ab bei den Manövern Mark weitere 20 000 Mark überwiesen. der 25. Division in Aktion treten. Von den 6 Flug= zeugen sind 3 Eulerdoppeldecker und 3 von der Avia­tif- Attien- Gesellschaft Mühlhausen, außerdem ist noch ein Reserveflugzeug, ein Euler- Doppeldecker, zur Stelle. Der Großherzog von Hessen hat die gesamte Generalität und sämtliche Stabsoffiziere der 25. Divi­sion auf den 18. September zur Tafel im Residenzschlosse zu Darmstadt befohlen.

Die deutschen Bundesfürsten wer den, nach einer halbamtlichen Erklärung, freiwillig über­nommene Wehrbeiträge in einer Höhe leisten, als wenn sie den Gesetzbestimmungen des Wehrbeitra­ges unterworfen wären.

Die Ausschüsse des Bundesrats werden am nächsten Freitag ihre Arbeiten wieder aufnehmen.

Der preußische Kultusminister wird dem Wunsch nach einer besseren Belehrung der Jugend in der Bür­gerkunde aus dem Staatsbürgerrecht durch Errichtung von geschichtlichen und staatswissenschaftlichen Fortbil­dungskursen für akademisch gebildete Lehrer an höheren Lehranstalten Rechnung tragen. Der erste dieser Kurse soll vom 13. bis 30. Oftober in Berlin stattfinden.

Oesterreich.

England.

Den Schlußmanövern des 18. Armeekorps wird der König von Griechenland beiwohnen.

-a- Wer ist Eigentümer? Bei dem hier in Untersuchungshaft befindlichen Rudolf Gensheimer wurde u. a. eine Remontoir- 3ylinderuhr 6 rubis Nr. 62 497 gefunden, außerdem zwei Stücke Gummi von 27 bezw. 18 Zentimeter Länge und 15 Zentimeter Breite von grauer Farbe. Diese Gegenstände rühren offenbar aus einem Diebstahl her. Sachdienliche Angaben werden an Großh. Polizeiamt oder an Großh. Staatsanwaltschaft hier erbeten.

* Kaiser Franz Joseph ist nach Been­n Gießen. Im November finden hier die digung seines Sommeraufenthalts in Bad Ischl in Wien Stadtverordnetenwahlen statt. Die aus eingetroffen, wo er von einer vieltausendköpfigen Men­scheidenden Stadtverordneten sind: Geh. Medizinalrat schenmenge mit größter Begeisterung begrüßt wurde. Dr. Haberkorn, Geh. Kommerzienrat Heichelheim, Bank­und direktor Loos, Weißbindermeister Louis Petri 2 Lederhändler Wilh. Plant. Ihr Mandat niedergelegt die haben und lehnen teilweise eine Wiederwahl ab Herren Haubach, Jughardt, Krumm, Troß und Wallen­fels; gestorben ist das Mitglied Landgerichts direktor Dr. Schäfer; new besetzt werden müssen die Plätze der zu Beigeordneten erwählten Herren Fabrikant Louis Em­melius und Justizrat Grünewald und des nach§ 46 der Städteordnung ausscheidenden Herrn Aug. Gabriel. Jm ganzen sind 17 Stadtverordnete zu wählen, damit die gesetzliche Zahl 36 erreicht wird, also faßt die Hälfte.

* Londoner Blätter melden, daß der deutsche Kaiser im November nach England kommen und damit der Einladung entsprechen werde, die König Ge­org 5. an ihn richtete, als er sich im Mai zur Vermäh­lung der Prinzessin Vittoria Luise in Berlin aufhielt. Der Kaiser wird als Gast seines Königlichen Vetters im Schlosse Windsor wohnen und es werden einige Jag­den ihm zu Ehren veranstaltet werden.

29)

Osram

Nach dem Sturm.

Erzählung von Emil Frank. ( Nachdruck verboten.) Fast hätte der alte Jan Sojka einen Luftsprung gemacht; aber er besann sich schnell eines besseren und statt dessen gab er Fräulein Benken, seiner Braut und zukünftigen Ehefrau, einen richtigen Ruß.

" Im Herbst ist Hochzeit," sagte er, und seine Stim­me hüpfte ganz ausgelassen herum. Dann gingen die neugebackenen Brautleute auseinander.

Das gab ein Wundern in Krzemien, als die große Neuigkeit bekannt wurde, der Verwalter wolle die Gou­vernante heiraten, und es war ein Glück, daß der Tag der Abreise nach Tatischan nicht so fern war, sonst hätte man noch ganze Romane von langer, heimlicher Liebe und weiß der Himmel nicht mas, ersonnen. So aber ging die Heldin dieses Romans fort. Sie fehrte allein zurück, denn ihre beiden Schülerinnen befanden sich schon seit vierzehn Tagen im wonnigen Süden. Zwar hätten sie gar zu gern die Hochzeit der beiden mitge­feiert, aber Großmama hatte schon alles bestimmt, und die beiden Mädchen mußten sich fügen.

Nun war in dem Häuschen am Barkeingang noch einmal so viel Licht und Sonnenschein.

2. Teil.

Schloß Krzemien war schon lange Zeit ganz und gar vereinsamt. Die beiden Töchter des Grafen waren in Lausanne, und dem Grafen war das ständige Herum= fahren von Krzemien nach Kochanow so hieß die neue Kolonie, deren Mittelpunkt die Zellulosefabriken wa­nichts weniger als angenehm. Darum nahm er gern eine Einladung des Barons Kappel an, der ihm einige Zimmer in seinem neuerbauten Wohnhaus in Kochanow zur Verfügung stellte. Ich habe eben in Gedanken an kommende Tage etwas größer gebaut,"

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Nur auf ein Wort

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Er zur bestimm verhaftet. Es ist Jnnsbru

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o Offenbach, 8. Sept. Der seinerzeit muri Kinder sind dar läufig beigelegte Konflikt zwischen der Stadtver tung und den Metzgern droht wieder aufzuleb Der von der Stadt angefertigte Entwurf für die plante Einsetzung einer Preisfestsetzungskommission von den Metzgern nicht angenommen, sondern abg ändert worden. Die Stadt hat sich aber mit den 2 änderungen nicht einverstanden erflärt, sondern die Form des Entwurfs wieder aufgestellt. Dieser Entw ist nun entgültig von den Metzgern verworfen w

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Der Lan berjogtum 5 penter Pünktli ! Mainz, 8. Sept. Die Tomaten ernte Mombach liefert in diesem Jahre so außerordenti Damstadt erschiene reiche Erträge, daß es den Landwirten schwinden des G hält, die enormen Vorräte, die tagtäglich auf dem Fellen zu beziehen reifen, an den Mann zu bringen. Seit Jahren wurdenen Herstellungs nie solch reicher Behang prachtvoll entwidelter Früd elbe geblieben. D beobachtet, wie in diesem Jahre. Es ist zu befürchte feiten, wenn nicht i daß viele der sonst so beliebten Früchte infolge Ueb end erscheinenden S produktion zugrunde gehen. Der Preis ist infolgede 2014. Jahrgange. auch recht niedrig. Die Händler zahlen faum 5 Wache unserer hei per Zentner. Einzelne Firmen verschicken täglich bis ich inbezug Deen schönsten ihrer 80 Zentnern. Deern amtlichen Ka

):( Frankfurt. Die Stadt will eine Blake Lithen Verzeichnis schaffen, die bei den zahlreichen Ausstellungen uſw.ben benachbarten G um diese Veranstaltungen besonders verdienten Bürge effen und M als Anerkennung gegeben werden soll. Sie hat ich zahlreiche, jeb dage und Tabelle

nur dann ist sie echt! müssen Sie beim Einkauf achten: ,, Osram" muß auf der Lampe stehen. Dann Auergesellschaft, Berlin O. 17 Überall erhältlich.

| meinte der Baron lächelnd, vorläufig ist das Haus für mich einsamen Junggesellen viel zu geräumig."

Graf Warminskt hätte nie und nimmer gedacht, daß er der ganzen industriellen Anlage ein so großes In­teresse würde abgewinnen können. Er hatte aber auch niemals geglaubt, daß die Einrichtung und Inbetrieb­setzung eines an sich so großen Etablissements so viel Sorgen und Aufregungen verursacher: tönnte. Gar manchmal drohte sethe Willenskraft zu erlahmen, mehr als einmal fam ihm der Gedanke, sich von der ganzen Sache zurückzuziehen. Wenn er dann aber den Eifer, die durch keine Schwierigkeit zu erschütternde Ruhe und Festigkeit des Barons sah, dann richtete sich sein schwacher Wille auf, denn er schämte sich dann seiner Schwäche und Bequemlichkeit. Baron Kappel war flug genug. Dies alles wahrzunehmen, freilich war er auch so taktvoll, nichts davon merken zu lassen. Es lag in diesem traststrozenden Mann trotz allen herrischen Scheins ein 3rg von Gutmütigkeit, sein Herz war weich und empfänglich für alles Gute und Schöne, und nur, weil er's nie auf der Zunge trug, weil er sich daran gewöhnt hatte, vorsichtig und zurückhaltend zu sein, fonnte er falt erscheinen. Mit seinem scharfen Blick hatte der Baron längst die Licht- und Schattenseiten im Charakter des Grafen erspänt; er hörte hie und da etwas erzählen, was ihn in seiner Ansicht bestärkte, daß dieser Monn beinahe ein Opfer der eigentümlichen Verhältnisse geworden wäre, die ihn hier in Strzemien umgaben. Und da sich das sehr gut mit seinen Ver­hältnissen vertrua, so hatte er sich vorgenommen, den bedeutend älteren Grafen gegen alle schädlichen Ein­flüsse zu schützen, indem er ihm Freude am Erfolg be= reitete. Es war eine stille, faum merkliche Erziehungs­arbeit, die Beron Koppel hiermit leistete. Aber sie hatte Erfolg. Bald gewann der Graf einen tiefen Einblick in die technischen und wirtschaftlichen Fragen, die hier zu lösen waren, und mit der wachsenden Erkenntnis

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wuchs die Freude an dem Wert. Sein Blick scha sich, theoretisch und praktisch suchte er sich zu ver tommmen; auf seinem Schreibtisch waren stets Menge von Büchern und Zeitschriften aufgesta Jede Anregung, die er darin fand, wurde in lan Grübeln auf ihren praktischen Wert geprüft, bevor dem Baron, der ja vollständig technisch ausgebildet vorgetragen wurde. Diese intensive Arbeit heilsam auf den Grafen ein. Das fonnte man auf ersten Blick erkennen. Er war mager geworden, Gesichtszüge hatten das Schlaffe, Weiche, Energie verloren; wohl waren die Falten und Fälichen verschwunden, im Gegenteil, sie batten fich ver aber den Zügen war der Ausdruck des Geistigen geprägt.

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An Sorgen fehlte es nicht. Schon der Bau Fabrit mit ihren Nebenbetrieben war eine wahre duldsprobe. Der Transport des Baumaterials wa umständlich wie nur irgend möglich. Strzemien eben sieben Stunden von der Bahn entfernt, und lange mußter: auch die Wagen fahren, dabei woren Wege in einen ganz schauderhaften Zustand, und geschah nicht selten, daß bei schlechtem Wetter Wagen in Schmutz stecken blieben, das Baumate ausblieb. Jm Winter war an ein Bauen nicht denken, das Heranschaffen des Materials war bei verschneiten Wegen wenn es taute, noch viel wen nicht möglich. Auch an Arbeitskräften schlte freilich, Handlanger gab es in Hülle und Fülle, Maurer waren nicht immer aufzutreiben. So es denn kein Wunder, daß das Bauen außerorden langsam vonstatten ging, und auch das Aufstellen Inbetriebseßen der Maschinen, die Anlage von S werk und Turbinen, die Legung der Licht- und A leitungen ging viel langsamer als anderwärts ſtatten.

( Fortsetzung folgt.)

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terhaltender und bulls, famtlich aus den Duhenden, tionen befinden meine Aufnahme gen und ein gro

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