lassen und sie erst nach längerer Zeit der Abwesenheit im Zustande völliger Trunkenheit wieder betreten. Er war völlig unfähig zur Arbeit und erlitt infolge seines Zustandes einen Unfall, auf Grund dessen er Ansprüche auf Zahlung einer Unfallrente machte. Der Arbeitgeber, eine Behörde, lehnte den Anspruch ab, und das Reichsversicherungsamt trat ihrer Auffassung bei. Da der Arbeiter infolge von Trunkenheit unfähig zur Arbeit war, sei der Unfall nicht als Betriebsunfall anzusehen. Der Mann habe durch die verbotene Entfernung von seiner Arbeitsstelle und den Alkoholgenuß, der ihn zur Erfüllung seiner Pflichten unfähig machte, jeden Zusammen- hang zwischen seiner Person und dem Betriebe gelöst. Dieser sei auch durch die Rückkehr nicht wieder hergestellt worden, da er weder tatsächlich gearbeitet hatte noch dazu imstande gewesen wäre.
Gewerbeausstellung Gießen 1914 für Oberheffen und an grenzende Gebiete( Mai- August).
Das Preisgericht für den Wettbewerb zur Erlangung eines Ausstellungsplatates hat unter den eingegan genen 28 Entwürfen die folgenden Preisgekrönt: Mit dem ersten Preis den Entwurf„ Annemarie"( Verfajser: Herr Hermann Keil- Gießen, 3. 3t. Kelsterbach); mit dem zweiten Preis den Entwurf„ Jwerrasching" ( Verfasser: Herr Gewerbe- und Zeichenlehrer L. Garnon- Gießen); mit dem dritten Preis den Entwurf„ Kunst und Gewerbe"( Verfasser: Herr Architekt
Ernst Schmidt- Gießen). Außerdem wurden angefauft die Entwürfe Quelle der Arbeit“( Verfasser: Herr Architekt Ernst Schmidt- Gießen) und„ Geist, Arbeit, Leben“( Verfasser: Herr Willi Woelfe- Gießen). Die sämtlichen Entwürfe sind nächsten Sonntag, den 10. August, von 10-1 Uhr, öffentlich ausgestellt.
n Gießen. Zwischen der Universität und der Stadt ist eine Vereinbarung getroffen worden, wonach das später zu errichtende Denkmal des Landgrafen Ludwig 5.( 1596-1626), des Begründers der Universität, für das die Stadt bereits über 12 000 Mark ge
ſtiftetes Kapital verfügt, während die Universität für den gleichen Zwed 1000 Mark als Geschenk erhalten hat, am Philippsschlößchen an der Sendenbergstraße seinen Platz erhalten soll. Der Denkmalsfonds der Hochschule geht an die Stadt über, dagegen wird die Stadt rund 2500 Mart, den gleichen Betrag wie der Staat, hergeben, um den Platz vor dem Kollegienhause an der Ludwigstraße als vornehmen Schmuckplatz anlegen zu fönnen. Zu dem gleichen Zwecke steht noch ein von den Dozenten der Hochschule gesammelter Betrag von 1400 Mark zur Verfügung. Die Stadtverordneten erklärten ihre Bereitwilligkeit, das Abkommen zu genehmigen.
n Gießen. Der ordentliche Professor der Universität Marburg, Dr. Karl Kalbfleisch, hat den Ruf als Nachfolger des Professors Dr. Jmmisch angenommen. Der außerordentliche Professor Dr. Hans Gmelin von der Universität Kiel, hat den Ruf als Nachfolger des Professors Dr. van Calfer angenommen.
n Gießen. Die Sitzungen des Schwurgerichts beginnen am 29. September für das 3. Vierteljahr.
n Gießen. In der Kunsthandlung von J. Hirz auf dem Seltersweg sind zur Zeit zwei in französischer Sprache abgefaßte Briefe ausgestellt, die aus den Jahren 1782 und 1783 stammen. Die Briese sind mit der eigenhändigen Unterschrift Friedrich des Großen ver
sehen.
n Gießen. Auf dem gestrigen Wochenmarkte kostete die Butter das Pfund 110-1,15 Mt., Hühner eier das Stück 8-9 Pfennig.
o Grüningen. Pfarrverwalter Haupt wurde als Militär Hilfsgeistlicher in Darmstadt angestellt.
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Nach dem Sturm. Erzählung von Emil Frank. ( Nachdruck verboten.)
Es reizte ihn, Else zu besiegen, und er mußte sich ganz gewaltig anstrengen, denn Else flog dahin wie ein Pfeil; er fühlte wie sem Herz rascher schlug, wie sein Blut wallte. Jetzt war er an Ihrer Seite. Sie ließ ihr belles, übermütiges Lachen hören und wollte sich nicht besiegt erklären. Doch es half nichts mehr, schon war Warminskt ihr voraus, und dort war die Bucht eine Wendung er batte gesiegt. Freilich fuhr er ein bischen unsanft in die Büsche, aber das fümmerte ihn nicht. Eine ausgelassene Stimmung fam über thn. So war es ihm smute gewesen als junger Leutnant, da hatten sie ihn den tollen Grafen genannt. In dieser Stimmung og er aus den Taschen seines Ueberrocks eine Flasche und zwei Kelche. Die hatte er vorhin im Zelt eingesteckt. Rasch öffnete er. Else fam inzwischen langsam beran, der Sieg war doch entschieden. Erstaunt blickte sie auf. Er reichte ihr den gefüllten Seftfelch hin; sie setzte das Glas an die Lippen und schlürfte den perlenden, prickelnden Trank. Er trant mit. Dann sagte sie:„ Und nun bestimmen Sie den Preis des Sieges." Da trat er dicht an sie heran, sab ihr tief in die Augen und sprach ganz leise:„ Es set, ich be= gebre einen Ruß von Ihren Lippen!"
o Lauterbach. Bei schönem Wetter und zahl reicher Beteiligung wurde am 3. August das Hainigfest durch den Turnverein abgehalten.
o Schotten. Am 24. August hält der Landesverband des Deutschen Flottenvereins seine Hauptver= sammlung hier ab.
sind 1470 Kurgäste angekommen. Die Gesamtfrequenz o Bad Nauheim. In der abgelaufenen Woche beträgt bis zum 31. Juli d. Js. 25 168 Personen. Bäder wurden bis zum 31. Juli 310 643 abgegeben.
o Bad Nauheim. Für die Kanalisation des Kurviertels bewilligt die Stadt als zweite Rate 359 500 Mart. Mit den Arbeiten soll unmittelbar nach dem Schluß der diesjährigen Kurzeit begonnen werden.
Sie beugte ihr Haupt ein wenig zurück, sab ihn mit einem feinen Lächeln an und erwiderte:„ Herr Eisfönig, Sie überschreiten ihre Machtbefugnisse! Das ist fein Preis für Sie!"
):( Schwalheim. Aus der Haft entlassen wurde der wegen Sittlichkeitsvergehen vor einigen Tagen festgenommene Arbeiter W., da sich dessen Schuld lojigleit herausgestellt hat.
Aber diese Worte entfachten seinen Eigenwillen, feine:: Trotz. Lockte sie ihn nicht wie eine Sirene? Und schon wollte er seine Arme ausstrecken, sie an sich reißen, sie füssen da börte er jenseits der Bucht Stimmen einen Namen hört er nennen seinen Namen und dann hörte er sagen: Sein Sohn soll ja so schwer
o Friedberg. Herr K. K. Müller legte sein Amt als Feuerwehrkommandant, persönlicher Differenzen wegen, nieder.
o Nieder- Rosbach. Beim Arbeiten fam ein
hiesiger Maurer der elektrischen Ortsleitung zu nahe. Er mußte von 3 Leuten mit Gewalt losgerissen werden. An den Händen hat er Brandwunden davongetragen, auch sind ganze Fleischsetzen beim Losreißen von der Leitung von den Händen abgerissen worden. Wäre er an die Fernleitung gekommen, so hätte ihn der Strom sofort getötet.
o Vilbel. Der Gemeinderat beschloß die Herabsetzung des Gaspreises von 18 auf 10 Pfg. für das Kubikmeter. Das Gaswerk erbrachte im soeben abge laufenen Geschäftsjahr einen Ueberschuß von 6000 Mt.
s Darmstadt, 2. Aug. In Anwesenheit der Großherzogin fand heute im Rathaussaale die Mitgliederversammlung der Großherzoglich hessischen Zen= trale für Mutter- und Säuglingsfürsorge statt. Den Vorsitz führte Finanzminister Dr. Braun. Regierungsrat Bistor gab einen Ueberblick über die Tätigkeit der Zentrale im letzten Jahre. Hieran schlossen sich die Berichte der Kreisschwestern über die Arbeit in den verschiedenen Landesteilen. Prof. Dr. Koepp e- Gießen sprach über die Anstaltsfürsorge, insbesondere über die Kinderklinik, die an die Universität Gießen angeschlossen ist. Schlippe- Darmstadt und Oberin v. Gordon berichteten über die Tätigkeit im Eleonorenheim in Darmstadt. Gerichtsassessor Dr. Melior verbreitete sich über die Berufsvormundschaft. Den Rechenschaftsbericht erstattete i nanzassessor Mekger. Zum Schluß überreichte die Großherzogin an drei Schwestern die Anstellungsurkunde als Kreispflegerinnen.
Dr.
):( Bad Homburg, 3. Aug. Einen außeror dentlichen Verbandstag hielt heute der Provinzialverband der Haus- und Grundbesitzervereine von Hessen- Nassau im Saale des Hotels Zum Schützenhof" ab. Es wird die Errichtung eines Pfandbrief- Instituts für 2. Hypotheken für die Provinz Hessen- Nassau angestrebt.
):( Homburg v. d. H. Zu der Ankunft des Kaisers auf Schloß Homburg am 13. August werden große Vorbereitungen getroffen, da während des Aufenthaltes des Kaisers in Homburg eine Anzahl größere Feste geplant ist.
! Main 3. Unter dem Verdacht des Mädchenhandels wurde auf der Station Hambern der Main- Nahebahn ein Mann verhaftet, der in Begleitung von zwei Mädchen im Alter von 15 und 17 Jahren nach Bingerbrück reiste. Der Schaffner des durchgehenden WaMädchen ständig weinten, worauf er Anzeige erstattete. gens hatte dadurch Verdacht geschöpft, daß die beiden Der Verhaftete verweigerte jede Auskunft.
! Marienborn b. Mainz. Ein Fuhrmann ließ auf der Pariserstraße sein Fuhrwerk stehen, um Frucht
frank sein. Da war es ihm, als hätte ihn jemand vor den Kopf geschlagen. Wieder stand jenes Bild vor ihm, das während der ganzen Fahrt ihn verfolgt der röchelnde Knabe sein Liebling, der die angsterfüllten Blicke auf ihn den Vaterrichtete, als wollte er ihr festhalten, nich: fortlossen, weil er Angst hatte vor dem greisen Knochenmann, der die Arme nach ihm ausstreckte, um ihn fortzunehmen von der schönen Erde. Und er, der Vater er hatte sich nicht halten lassen, war nicht geblieben an der Seite seines Weibes und Kindes, ein erbärmitches Fest hatte ihn fortgelockt, und er war gegangen wie ein sind, das über den quarrenden Dudelsacf alle Ermahnungen von Vater und Mutter vergißt. Und jetzt, in diesem Augenblick, während sein Kind litt und sich quälte, hatte er ein frevles Spiel getrieben, hatte er ehr- und pflichivergesser: Augen und Arme erhoben zu einem Weib, das nicht sein war, nicht sein werden konnte, weil er gebunden war. Eine tiefe Scham über seine eigene Erbärmlichkeit, über die Abgründe in seiner Seele überfam ihn.
Wüterd schlen
derte er Flaschen und Gläser for, und flirrend zerbrachen sie auf dem Eis. Erstaunt blickte Else ihn an. „ Baronesse. ich stebe zu Ihrer Verfügung," sagte er fühl und bot ihr galant den Arm. Schweigend fuhren sie aus der Bucht. Da tamen auch schon Menschen. Dem Grafen war es eine Erleichterung. Sie mischten sich unter den Schwarm, beide hatten zwar eigene, seltsame Gedanken, aber sie waren weltgewandt genug, um nicht sogleich in den beherrschenden Ton einstimmen zu fönnen, und der war auf Lust und Freude gestellt. Troßdem glaubte Else Testerska, die sich damit begnügte, den Grafen aus einiger Entfernung zu beobachten, ab und zu Wolfen und Schatten auf seinem Gesicht wahrzunehmen. Das schrieb sie der Art und Weise zu, mit der sie den Grafen in der Bucht abgefertigt batte. Sie ahnte ja nicht, daß jene Szene ein innerliches Nachspiel ge= habt, dachte nicht daran, daß Graf Warminski so urplötz
zu stehlen. Er wurde dabei von dem Flurschützen der Gemeinde ertappt. Beide gerieten ins Handgemenge, wobei sich der Revolver des Flurschützen entlud und ihn selbst so unglücklich traf, daß er auf der Stelle tot war. Der Fuhrmann fonnte faum vor der Lynchjuſtiz wahrt werden. Er wurde in Haft genommen.
De
sischen Eisenbahngemeinschaft beabsichtigt, ein Invali ! Bingen. Die Pensionskasse der Preußisch- Hesdenheim für Eisenbahnarbeiter zu errichten, das nach hier tommen soll. Die Stadt hat 15 200 Mark zur Erbau ung des Heims bewilligt.
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):( Kassel, 4. Aug. Von dem D- Zug BerlinBebra- Frankfurt wurden im Tunnel bei Hönebach vier Bahnarbeiter überfahren und getötet.
):( Oberstein. Rudolf Falz hat auf dem Leipziger Turnfest einen Preis errungen. Aus diesem Anlaß veranstaltete man eine Sammlung mit dem ErBetrag von 550 Mt. überreichen konnte. folg, daß man jetzt dem Turner Falz den ansehnlichen
Aus aller Welt.
::: Berlin, 4. Aug. Der Anklagevertreter im Krupp- Prozeß beantragte in der heutigen Sitzung gegen den Angeklagten Tilian 9 Monate Gefängnis und Dienstentlassung, gegen Hinst 9 Monate Gefäng nis und Dienstentlassung, gegen Schleuder 8 Monate Gefängnis und Dienstentlassung, Schmidt 6 Monate Gefängnis und Degradation, Droese 3 Mo nate Gefängnis, Hoge 3 Monate Gefängnis, Pfeif fer 1 Jahr Gefängnis und Amtsverlust. Die Untersuchungshaft soll feinem der Angeklagten angerechnet werden. Die Beträge, die die Angeklagten vom Zeugen Brandt erhalten haben, sollen eingezogen werden, und zwar von Tilian 300 Mart, von Schleuder 250 Mart, von Hinst 400 Mark und von Pfeiffer 900 Mark.
Nach fast vierstündiger Beratung wurde nachmit tags 4.45 Uhr im Krupp- Prozeß das Urteil verkündet. Es erhielten Tilian 2 Monate Gefängnis und Dienstentlassung; Schleuder 4 Monate Gefängnis und Dienstentlassung; Hinst 4 Monate Gefängnis und Dienstentlassung; Schmidt 24 Monat Gefängnis und Degradation; Dröse 3 Wochen gelinden Arrest; Hoge 43 Tage Festungshaft; Pfeiffer 6 Monate Gefängnis und Unfähigkeit zur Bekleidung eines öffentlichen Amtes für die Dauer eines Jahres. Die festgestellten Beträge, die der Zeuge Brandt den Angeklagten zuteil werden ließ, ha ben die Angeklagten zurüdzuerstatten, Tilian 50, Schleu der 250, Hinst 200, Schmidt 90 und Pfeiffer 140 Mt. Pfeiffer legte Berufung ein, die übrigen Angeklagten behielten sich das Recht der Berufungseinlegung vor.
::: Jlmenau. Eine Frau dahier inserierte, daß sie ein bildhübsches Mädchen von 14 Jahren, ein bildhübsches Mädchen von 5 Jahren und einen bildhübschen Bubi von einem Jahr zu eigen vergeben wollte und dafür 3000 Mark fordere. Die Frau, der das Unmoralische ihrer Handlungsweise wohl nicht zum Bewußtfein gekommen war, gab an, daß sie das Geld zum Unterhalt und zur Erziehung des bei dem Verkauf übrig bleibenden Kindes verwenden wolle.
tam es gestern zu stürmischen Szenen. Einige Männer ::: Köln, 5. Aug. Jm hiesigen städt. Strandbad sen, als sie über die Umzäunung hinweg zu ihren Anwurden von den Badewärtern gewaltsam zurückgewiegehörigen ins Damenbad flettern wollten. Die Zahl derer, die sich an dem Trennungsgitter aufhielten, wuchs derart, daß dieses dem Drucke nachgab und zum Teil niedergerissen wurde. Das Aufsichtspersonal war machtlos. Der Ansturm auf das Damenbad kam nicht überraschend, da die Trennung des Frauen- und Männer bades schon seit Wochen böses Blut gemacht hat.
lich aus aller Romantit in die raube, traurige Wirklichfeit versetzt worden war, daß er sich vor sich selbst schämte und daß sich sein 3orn auch gegen sie richtete, die den Anlaß zu diesem Auftritt gegeben hatte. In diesem Augenblick wäre er am liebsten nach Hause gefahren. Ihm war durchaus nicht festlich zumute, aber er wollte jedes unnötige Aufsehen vermeiden.
Eigentlich wollte Else Tesierska den Grafen für seine Empfindlichkeit strafen, indem sie ihn links liegen ließ. An Ersatz fehlte es nicht. Aber der Graf schien das zu ahnen, oder er war nach jener Gefühlssteigerung wesent lich ernichtert; nur so fonnte man es sich erklären, daß er sich um seine Partnerin auf jener merkwürdigen Fahrt gar nicht bekümmerte. Bei der Heimfahrt lud er einige Herren zu sich in den Schlitten und überließ Elfe einem langweiligen Herrn aus der Nachbarschaft.
Es war eine wundervolle Fahrt. Der Mond goß eine Fülle silbernen Lichtes auf die in weiße Tücher gehüllte Erde aus; jeder Baum, jedes winzige Sträuchlein gleißte und glänzte, und die weißen Schneefappen auf ihren Köpfen schienen ein Gewebe von flimmernden Stristallen, Perlen und Diamanten zu sein. Durch einen tief verschneiten Schlieg sausten die Schlitten. Hoch oben auf dem Damm waren ganze Echneeschanzen auf gehäuft. Zwingburgen, die der Winter zum Schutz gegen den anstürmenden Lenz gebaut hatte. Da, wo sonst table Wurzelenden traurig niederhingen, leuchteten und blitzten Eiszapfen von gigantischer Form in allen Größen: vom fleinen Zäpfchen bis zum baumdicken Koloß.
Endlich war die Höhe erreicht. Die Pferde dampften, der Schnee knirschte unter ihren Hufen, vielstimmig flingelten die Schellen der Schlitten, und dazwischen flang frohes Jauchzen und Lachen. Das war ja nur die Einleitung des Festes gewesen, der rechte Frohsinn, der Gipfel des Vergnügens, waren noch lange nicht erreicht. ( Fortseyung folgt.)
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