Es ruft zum Feste das Jubeljahr
Des Heldengesangs und der Schlachten, Wo auf des Vaterlandes Altar Die Deutschen ihr Opfer brachten;
Wo sich erprobt frisch, froh und frei Auch in dem Kampfe die Turnerei. Rühret die Trommeln, schwenket die Fah'n! Hin zu den Spielen auf Leipzigs Plan!
Bei Leipzig tobte die Völkerschlacht: Die blutige Schmach ward gerochen, Des fremden Unterdrüders Macht, Das lastende Joch zerbrochen. Brüder, kein Joch Frei sei das Vaterland, ewig frei! Brüder, an Leipzigs Tage gedenkt! Rühret die Trommeln, die Fahne schwenkt!
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es sei wie es ſei!
Und Leipzig sei das neue Korinth, Das Deutschlands Stämme vereinigt, Wo man die isthmischen Spiele beginnt, Bon Sondergelüften sich reinigt;
Wo man zu heiligem Dienste sich weiht. Vaterland, wachse zur Herrlichkeit! Hörst du die Trommeln? Die Turner nah'n; Turner, die rufen:„ Freie Bahn!"
Lokales.
n Die Versendung mehrerer Pakete mit einer Postpaketadresse ist für die Zeit vom 5. bis 10. Mat weder im inneren deutschen Verkehr uoch im Verkehr mit dem Ausland- ausgenommen Argentinien ge= stattet.
d Bad Nauheim. Ferid Pascha aus dem albanischen Fürstenhause Vlora ist zur Kur hier eingetroffen. Ferid Pascha, ein begeisterter Freund Deutschlands, war zur Zeit der jungtürkischen Revalution 6 Jahre Großwesir.
nd! Honnef Hier sind 80 Morgen Fichtenwald abgebrannt. Das Feuer entstand durch Abkochen.
o Büdingen. Sein 50jähriges Dienstjubiläum bei dem Grafen Wilhelm von Laubach feierte der 70 Jahre alte Revierjäger Franziskus aus Wernings. Der Großherzog sandte einen Orden, Graf Wilhelm schenkte eine goldene Uhr.
Aus der amtlichen Unfallstatistik.
unfähigkeit im Gefolge gehabt haben. Nach den amt= lichen Ermittelungen nimmt hier die Tiefbau- B.- G., die im Jahre 1911 auf 1000 Bollarbeiter 0,21 völlig Erwerbsunfähige und 3,89 dauernd teilweise Erwerbsunfähige zu verzeichnen hatte, die erste Stelle ein. Bei der Straßen- und Kleinbahn- B.- G. stellten sich diese Zahlen auf 0,17 und 3,04, bei der Steinbruchs- B.- G. auf 0,13 und 3,84, bei der Binnenschiffahrt auf 0,10 und 2,59, bei der Lederindustrie- B.- G. auf 0,09 und 2,84, bei der Gruppe„ Eisen und Stahl" auf 0,08 und 4,25, bei der Knappschafts- B.- 6. auf 0,07 und 3,41, bei der Brauerei- und Mälzerei- B.- G. auf 0,07 und 3,33.
Beachtenswert ist auch das von der KnappschaftsBerufs- Genossenschaft veröffentlichte Ergebnis der amt lichen Untersuchung über die Ursache der Unfälle im Bergwerbsbetrieb e. Jm Jahre 1911 entfielen von der Gesamtzahl der entschädigungspflichtigen Unfälle 69,55( 69,01) Prozent auf die Gefährlichkeit des Betriebes an sich, 25,53( 26,01) Prozent auf die Schuld der Verletzten, 3,86( 3,75) Prozent auf die Schuld der Mitarbeiter und 1,06( 1,23) Prozent auf Mängel des Betriebes. Der Anteil der durch eigene Schuld oder Schuld der Mitarbeiter verursachten Unfälle an der Gesamtzahl ist im Berichtsjahre etwas zurückge gangen( von 29,76 auf 29,39 Proz.). Die hohe Zahl dieser Unfälle( annähernd 30 Proz.) weist aber darauf hin, daß durch Erziehung der Arbeiterschaft zu größerer Verantwortlichkeit die Sicherheit des Betriebes noch wesentlich erhöht werden kann.
Literarisches.
? Quentin- Mahlau's grauer Taschenfahrplan für Sommer 1913 ist soeben im Verlage von Mahlau & Waldschmidt, Frankfurt a. M., Gr. Gallusstraße 3, in der bekannten reichhaltigen und gediegenen Ausstatt ung erschienen.
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? Unser Körper, Handbuch der Anatomie, Physiologie und Hygiene der Leibesübungen. Von Sa nitätsrat Professor Dr. med. F. A. Schmid t. Vierte neu bearbeitete Auflage mit 576 Abbildungen und einem Anhang: Erste Hilfe bei plötzlichen Unglüdsfällen. G. 8. 661 Seiten. 1913. Ungeb. Mt. 12.50, geb. 14 Mt. Ein R. Voigtländers Verlag in Leipzig. schönes Zeugnis für das Interesse, das heute den Leibesübungen und dem Studium unseres Körpers entgegengebracht wird, legt die Tatsache ab, daß das Handbuch von F. A. Schmidt nun bereits zum vierten Male eine Auferstehung begehen kann. In einem einleitenden Kapitel orientiert der Verfasser über das Wichäußere und innere Formverhältnisse, Körperproportionen, Wuchsformen 2c. in raschen Zügen. Der erste Hauptteil befaßt sich sodann mit der Knochen, Gelenk- und Mustellehre, während der zweite Herz und Kreislauf des Blutes, Lunge und Atmung, Haut, Verdauung und Ernährung, Harnorgane und das Nervensystem behandelt. Jedes Organ des menschlichen Körpers wird im Spiegel der Anatomie, Physiologie und, soweit es die Leibesübungen verlangen, auch der Pathologie be| trachtet, wobei der Schulhygiene die gebührende Beachtung geschenkt wird. Dieser Darstellung des Baues und Lebens unseres Körpers schließt sich in einem dritten Abschnitt als„ Bewegungslehre der Leibesübungen" der in allen Beziehungen gelungene Versuch an, nicht nur die Mechanit der verschiedenen Uebungsarten, sowie deren physiologische und gesundheitliche Einwirkun. gen zu erörtern, sondern auch Itete Hinweise auf den praktischen Betrieb zu geben. Die Neubearbeitung des Buches erstreckt sich auf alle Abschnitte. Kein Kapitel ist ohne Aenderung und größere Zusätze geblieben; manche Abschnitte sind gänzlich umgeschrieben; einzelne neue hinzugesetzt worden. Alle Ergebnisse auf dem engeren Gebiete der Leibesübungen sowohl, wie auf dem der Anatomie und Physiologie sind bis in die jüngste 3eit hinein berücksichtigt worden. Eine wesentliche Bereicherung hat das Buch durch einen Anhang über„ Die ersten Hilfen bei Unglüdsfällen", die im Betrieb Leibesübungen sich ereignen fönnen, erfahren. Die gute Ausstattung mit mustergültigen Illustrationen, feils Skizzen von der Hand des Verfassers, die das Wesentliche vorzüglich wiedergeben, ohne hierbei das fünstler
Ueber die Unfallgefahr in den verschiedenen Berufszweigen gibt eine vom Reichsversicherungsamt alljährtigste aus der menschlichen Entwidelung und bespricht lich veröffentlichte Uebersicht Auskunft, die vor kurzem für das Jahr 1911 erschienen ist. Nach den amtlichen Feststellungen steht die Fuhrwerts- Berufsgenossenschaft mit einer Unfallziffer( 3ahl der verletzten Personen, für die im Laufe des Rechnungsjahres zum ersten Mal eine Entschädigung gezahlt wurde) von 19,32( im Vorjahre 19,38) an erster Stelle. Jn ziemlich weitem Abstande folgt die Knappschafts B. G. mit einer Unfallziffer von 14,55( 14,67), doch reichen an diese die Müllerei B.-G. mit 14,11( 13,80), die Steinbruchs- B.- G. mit 13,54( 13,60), die Binnenschiffahrt mit 12,44 ( 13,67) und die Tiefbau- B.- G. mit 12,30( 13,88) Unfällen auf 1000 Vollarbeiter nahe heran. Von den gedie fährlicheren Gewerbegruppen seien noch erwähnt Holzgruppe mit einer Unfallziffer von 10,86( 11,03), die Zucker- B.- G. 9,88( 8,51), die Eisen- und Stahl= gruppe 9,58( 9,80), die Gruppe Bauwesen 9,44( 9,99), die Papiermacher- B.- G. 9,18( 8,97), die Lagerei- B.- G. 8,55( 8,20). Wie diese Zahlen zeigen, ist die Zahl der schwereren Unfälle bei den meisten gewerblichen Berufsgenossenschaften gegen das Vorjahr zurückgegangen. In dem Verwaltungsbericht der Knappschafts- B.- G. wird besonders darauf hingewiesen, daß im Bergbau schon seit dem Jahre 1908, in dem auf 1000 Versicherte 16,03 entschädigungspflichtige Unfälle zu verzeichnen waren, ein langsamer Rückgang eingetreten ist, was zu der Annahme berechtige, daß der Höhepunkt in der Zahl der entschädigungspflichtigen Unfälle überschritten sei.
Ein wesentlich anderes Aussehen gewinnt die Statistit, wenn man nur die Unfälle in Betracht zieht, die eine dauernd völlige oder dauernd teilweise Erwerbs=
von
ische Auge zu verletzen, teils Photographien, Reis aufnahmen oder chromo- photographische Aufnahm verleihen dem Buch einen ganz besonderen Wert. alle Männer und Frauen, die sich durch Leibesübu gesund, stark, frisch und froh erhalten wollen, insb dere für Turner und Turnlehrer, Schulmänner un zieher, Aerzte, Offiziere, Künstler, Sportfreunde Art, ist das Buch wohl geradezu als unentbehrlic bezeichnen. Keinen besseren Hausfreund fann sich wünschen, als seinen„ Schmidt", der ihm ein treuer rater, ein Hüter seiner Gesundheit ist und ihn lehr so häufig nur gewohnheitsmäßig betriebenen Uebu
Bezugspi
unter den höheren Gesichtspunkt planmäßiger Kö vierteljährlich 75 9
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und damit auch Geistespflege zu bringen. ist auch vom Verlag dieser Zeitung zu beziehen.
Geschäftliches.
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In der Stadtkirche. Sonntag, den 4. Mai. Exaudi.
Vorm. 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
hließen fönnte.
Grund diefer M dak den Mont abgeben eingeräu er Mächte in Ceti eleitet.
Die Komman
Zugleich Christenlehre für die Neufonfirmierten Blodadeflotte h der Matthäusgemeinde. montenegrinischen Vorm. 9% Uhr: Professor D. Ed. zug der montene Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeiner die Besetzung Pfarrer D. Schlosser. alsbald mit D
Am 1. Pfingstfeiertag wird im Hauptgottes Stadt einzuri Beichte und hl. Abendmahl für die Matthäus- u. Buaris soll solar fusgemeinde gemeinsam gehalten werden. Anmeldbartischen Behörd dazu werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemgenisiert sind. erbeten.
Cetinje. C Ergebnisse die De infchen Kabinetts ungen vor, daß f aris entfchloffen ha Slutari wi Pfarrer Ausfeld. Montenegrinern ge Truppen soll e Rady erfolgter adade aufgehober
In der Johanneskirche. Abends 8 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.
Zugleich Christebilehre für die Neulonfirmierten der Lukasgemeinde. Vorm. 9½ Uhr: Pfarrer Ausfeld. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgem
Am 1. Pfingstfeiertage wird in beiden Kirche alljährliche Rollefte für die hessische Lutherstiftung ben werden.
Am 2. Pfingstfeiertage wird im Hauptgottes Beichte und hl. Abendmahl für die Lukas- und hannesgemeinde gehalten werden. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde er Batholische Gemeinde in Gießen. Samstag, den 3. Mai.
zur hl Beicht.
Zu dem so u nigs Nikita dürft erfolgte Ein Festihlands
Nachm. um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Geleg Einer der Dr 6. Sonntag nadychiedenheit erklä
Sonntag, den 4. Mai.
Vorm. 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: HI. Messe mit Predigt. Nachm. 2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Nachmittags 4% Uhr: Versammlung der Jungfr Kongregation.
Dienstag und Freitag, abends 6% Uhr ist Maian
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Laubach: 10 Uhr hl. Messe mit Predigt. Lich: 9% Uhr hl. Messe mit Predigt.
Hefe- gehört zum Backen!
das sollte jede Hausfrau bei allen felftgebackenen Sachen beherzigen. Jeder Bäder verwendet Hefe, und alle Hausfrauen, die bisher als Triebmittel noch nicht Hefe benutzten, sollten bei dem nächsten Gebäd einen Bersuch damit machen. Wer das Baden mit Hefe noch nicht kennt, lasse sich sofort vom Berband Deutscher Breßbefefabrikanten, Berlin SW 11, die Broschüre Der Deutschen Hausfrau" kommen, die eine leicht faßliche Anleitung für die Gefebäderei nebst 199 verschiedenen Rezepten enthält und gratis und franko abgegeben wird. Hefe ist jetzt auch in dauernd haltbarer Form unter dem Name Dauerhefe Florylin" in 10 Pfennig Bädchen erhältlich; beste Hefe fann also im Haushalt vorrätig gehalten werden. Man verwende daher nur Hefe, fie
gibt schmackhaftes, wohlbekömmliches Gebäck!
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Saufe! Die lette Tubem Hauch he wirbelten. Auch fr Blatt. Gero talles herunter ng mit den B
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Ele- wijfen as denn? con le einidylo fit trapp!" Die Schwein zu nigt auftreibe


