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Gerben verbrennen alle Rinder, deren sie sich bemächti-| Der Ausstellungsgedanke hat sich damit als eine zeitge

und

gen, bei lebendigem Leibe. Die unmenschlichen Taten, die von jenen, die unser Bolt ausrotten wollen, began gen worden sind, haben die Albanier zur Verzweiflung gebracht. Da sie nichts mehr zu verlieren haben am Ende ihrer Geduld angelangt sind, haben unsere unglücklichen Brüder zu dem einzigen Mittel, das ihnen verblieb, Zuflucht genommen: ihr Leben teuer zu ver­laufen und die Ehre ihrer Familien zu retten. Die Lei­den, denen sie ausgesetzt sind, haben jie gezwungen, den erlösenden Tod in den Schlachtstellungen zu suchen. Im Namen der Menschlichkeit appellieren wir an die zivi lisierten Nationen, sich bei den Großmächten in Mittel legen zu wollen, auf daß nicht zugelassen werde daß diese Bevölkerung, die seit Jahrhunderten der Berfolg ung ihre nationale Existenz bewahren fonnte, auf diese Weise durch die Serben und Griechen vernichtet werde."

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mäße Anregung erwiesen und überall, wo sich ein Ver­ständnis für diese heimatliche Aufgabe vorfindet, regen jich die Kräfte, um die Güte und den Gedankenreichtum ihrer Arbeit zu zeigen. Viele Gewerbe werden auf der Ausstellung ihre Betriebe in voller Tätigkeit vorführen. Sie scheuen weder Kosten noch Mühen, um dort Beweis ihrer Leistungsfähigkeit zu erbringen. Andere werden durch eine sach- und fachgemäße Ausstellung ihre Produkte vom Rohmaterial bis zum fertigen Gegenstand erläutern. Einige Gruppen von Handwerkervereinigun­gen versprechen durch die Eigenart ihrer Kollektiv- Aus­ftellungen ein besonderes Interesse zu erweden, indem sie den Besuchern die Unterschiede von guter und dh le dyter Arbeit anschaulich vor Augen führen. Alle Abteilungen der drei großen Gruppen Arbeit, Leben und Geistespflege", wie z. B. die verschiedensten Hand­werfszweige, das Kunstgewerbe, die Industrie, die Ab­Da die ganze serbische Garnison die Stadt Moteilung für die Wohnungseinrichtungen des Arbeiters, nastier verlassen hat, um gegen die Albaner zu mar­des Mittelstandes und der Wohlhabenden, die Abteil schieren, haben die serbischen Behörden in Monastir zur ungen für das gewerbliche Erziehungswesen und Lite­Berteidigung der Stadt und zur Ueberwachung der al­ratur, für die Kunst der Architekten, Bildhauer, Maler, banischen und türkischen Stadtbewohner eine Volksmiliz enn fo der Zwed der Ausstellung, die Leistungsfähig Photographen usw., sind schon jetzt zahlreich vertreten. Wenn so

gebildet.

Politische Rundschau.

Deutschland.

Braunschweig, 29. Sept. Am Samstag traf der Geheime Legationsrat Boden, braunschweigischer Bevollmächtigter beim Bundesrat aus Berlin in Braun­schweig zu einer längeren Konferenz mit dem herzog lichen Ministerium ein. Wie die Braunschweiger N. N." hören, war Gegenstand der Besprechung die Regelung der Thronfolge. Die diplomatischen Verhandlungen zwischen der Krone Preußens und dem Herzog v. Cum­berland sind jetzt soweit gediehen, daß der Antrag Braunschweigs auf Aufhebung des Bundesratsbeschlusses vom 28. Februar 1907 nunmehr eingebracht werden fann.

Dem Reichstag soll noch in diesem Jahre eine Denkschrift über die Erhebung zur Frage der Her ab­setzung der Altersgrenze für den Bezug der Altersrente zugehen. Bekanntlich hat der Bundesrat im Jahre 1915 die gesetzlichen Vorschriften über die Alters­grenze dem Reichstag zu erneuter Beschlußfassung vor­zulegen. Die Denkschrift soll zur Vorbereitung dieser Borlage dienen.

Wie der Berl. Lofalanzeiger" erfährt, nähern sich die Unterhandlungen über einige Hauptpunkte der Bagdadbahnfrage nunmehr ihrem Ende. Die Unterhandlungen zerfallen in 5 Hauptteile und zwar: Die Unterhandlungen zwischen der Türkei und der britischen Regierung, zwischen Deutschland und der Türkei, zwischen Deutschland und England, zwischen Deutschland und Frankreich und in direkte Unterhand lungen zwischen den deutschen und französischen Finanz­

gruppen.

Italien.

men. Von 1148 Wahlberechtigten machten 983 von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Die Beteiligung der Bür gerlichen im Verhältnis zu früheren Wahlen war je rege. Die Gemeindevertretung, die früher in der Meht heit aus Sozialdemokraten bestand, setzt sich jetzt aus 11 Bürgerlichen und 4 Sozialdemokraten zusammen. o Offenbach a. M., 29 Sept. An der Bauge­werkschule fand gestern vor der Gr. Prüfungskommission unter dem Vorsitz des Staatskommissars Herrn Geh. Oberbaurat Klingelhöffer und im Beisein des Präsiden ten der Gr. Zentralstelle für die Gewerbe, Herrn Geh. Regierungsrat Noad- Darmstadt, die Reiseprüfung stati, bei der alle Kandidaten bestanden. Da in der schriftl. Prüfung durchweg sehr gut gearbeitet wurde, konnten alle Kandidaten von dem mündlichen Teil der Prüfung befreit werden. Das neue Semester beginnt am 23. Oktober.

s Darmstadt, 29. Sept. Der Schlächter Gg. Weber aus Sprendlingen ließ sich heute auf der Strede zwischen Buchschlag und Sprendlingen- Ort überfahren und war sofort tot. Die Ursache des Selbstmordes ist unbekannt.

bahn- Atiengesellschaft Seg" tagte heute unter dem Vor­s Darmstadt, 29. Sept. Die Hessische Eisen jizz des Oberbürgermeisters Dr. Glasing von Darmstadt und beschloß die Verteilung einer Dividende von Prozent in Höhe von 180 000. Mart.

s Erbach, 28. Sept. Anläßlich der abzuhalten. den Jahrhundertfeier wurden dem hiesigen Striegerverein zur Kostenbestreitung 25 Mart aus der Stadttasse bewilligt. Dafür stimmten auch die vier sozialdemokratischen Gemeinderäte.

feit unserer Gewerbe und Rünfte zu zeigen, in reichem Maße auch erfüllt wird, so hat sich allerdings gezeigt, daß eine fleine Anzahl von Gewerben vorläufig noch fehlen, auf deren Vorhandensein im Interesse unseres heimatlichen Verbrauchs Bedacht genommen werden muß. Für dieſe, erfreulicherweise nur wenigen Fälle, wird der Ausstellungsvorstand außerhalb des Ausstell­ungsgebietes wohnenden Kräften, deren Zulassung bis her zum Schutze der heimischen Arbeit zurückgestellt ! Mainz, 25. Sept. Nun erhält Herr v. Waldt wurde, das Aussteller- Recht erteilen müssen. Zur Prä- hausen doch das vielumstrittene Forsthaus, obgleich große miierung werden alle Aussteller selbstgefertigter Gegen Protestversammlungen dagegen abgehalten worden sind. stände und Arbeiten oder geistige Urheber gewerblicher Der Förster auf Forsthaus Ludwigshöhe wurde bereits Erzeugnisse zugelassen. Ueber die Herstellung eines Ent­davon verständigt, daß er sich nach einer Wohnung in wurfes für die Prämiierungsplaketten schweben zurzeit noch Unterhandlungen mit einem der ersten hessischen Gonsenheim umsehen müsse. Künstler. Ebenso wurde bereits um die Genehmigung einer, Lotterie, und zwar einer Gegenstände- Lotterie nach­gesucht.

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! Mainz. Durch faiserliche Kabinetts ordre ist dem Major Füßlein im Generalstabe des Gouverne menis Mainz für die von ihm am 1. Juli mit eigener Lebensgefahr ausgeführte Rettung eines Knaben aus em Rhein die Rettungsmedaille am Bande verliehen worden.

! Wiesbaden. Fürst Lichnowski, der deutsche Botschafter in London, ist hier zur Kur einge troffen.

! Viernheim. Der Großherzog, der vergan gene Woche hier zur Jagd weilte, schoß 3 Hirsche, einen 3ehn, 3wölf- und Vierzehnender.

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! Geisenheim. Die vor längerer Zeit auf der dem Grafen von Ingelheim gehörenden Aue begonnenen Quellenbohrungen werden auch jetzt noch fortilfe gesetzt. Nachdem auf den alten Bohrstellen recht gün weiter oberhalb in Angriff genommen. Nachdem die obere Erdschicht durchbrochen war, stieß man auf eine Quelle, die ein zwar weniger salzhaltiges, aber desto besser schmeckendes Wasser ergibt. Die Bohrversuche sol len fortgesetzt werden.

n Gießen. Die zur Einweihungsfeier des l- fers ch I achtdenkmals bei Leipzig geplanten Ei l- botenläufe werden sich zu einer gewaltigen Kund­gebung der Deutschen Turnerschaft gestalten. Im ganzen sind 9 Haupt- und mehr als 20 Neben­oder Anschlußläufe vorgesehen. Die Hauptläufe gehen aus von: Bremerhafen, Knivsberg, Bergen auf Rügen, Grave­Memel, Myslowitz, Kelheim, Friedrichshafen, lotte und Waterloo. Selbst jenseits des Ozeans werden Läufe veranstaltet: so wird von Washington nach New­Vort eine Freudenbotschaft überbracht, mit einem Dam­pfer der Hamburg- Amerika Linie bis Cuxhaven und von da durch deutsche Turner nach Leipzig befördert; auch aus dem Innern von Brasilien wird aus Santa Mastige Ergebnisse erzielt wurden, wurden die Bohrungen ria da Bocca über Santo Cruz, Estella, Neu- Hamburg, San Leopoldo, Porto Alegre eine Botschaft teils Pferd, teils im Lauf übermittelt. Der Hauptlauf von Gravelotte aus mit. Anschlußläufen von Ems nach Rüdesheim, von Nassau nach Fulda, von Straß­burg nach Hanau und von Amberg nach Aschaffenburg wird unsere Gegend berühren. Im ganzen wird der Lauf 8 mit seinen Nebenläufen über eine Strede von rund 1250 Kilometer führen, etwa 6000 Turner wer­den teilnehmen. Donnerstag, den 16. Oktober, abends 5 Uhr, wird der erste Läufer in Gravelotte ablaufen, Samstag, den 18. Oktober, früh 7.30 Uhr wird die Botschaft in Leipzig eintreffen. An geschichtlich denk würdigen Punkten, so in Caub, am Niederwalddenk­ Der König von Griechenland reiste mal, in Frankfurt, in Hanau, und anderen Orten wer­von London direkt nach Triest und Athen ab. Im den kurze vaterländische Gedenkfeiern stattfinden, ebenso Laufe der Unterredung mit seiner Umgebung hat er wie an den Ausgangspunkten der einzelnen Läufe. seine Befriedigung über die Zusammenkunft mit Sir Durch unsere Stadt wird der Lauf am Freis Edward Grey ausgedrückt. tag, 17. Oftober, vormittags gegen 10 Uhr, fommen. So begeht die deutsche Turnerschaft den hohen vaterlän­dischen Gedenktag der 100jährigen Erinnerung an die Befreiung des Vaterlandes vom fremden Joche in echt turnerischer würdiger Weise.

Rom, 30. Sept. Das Amtsblatt veröffentlicht ein gestern vom König unterzeichnetes Dekret, das die Kammer auflöst. Die Wahlen sind am 26. Of tober, die Stichwahlen am 2. November anberaumt Der Zusammentritt des neuen Parlaments ist auf den 27. November festgesetzt. Dem Defret geht ein Exposee voraus, das die Gründe der Auflösung darlegt.

Griechenland.

Hus Stadt und Land.

Der Großherzog hat den Gerichtsasses for Josef Gehm in Darmstadt zum Amtsrichter in Fürth, den Gerichtsassessor Wilhelm Krug in Mainz zum Amts­richter in Gernsheim und den Gerichtsassessor Wilhelm Bechstein in Groß- Gerau zum Amtsrichter in Lorsch er nannt; dem Kgl. Preußischen Kammerherrn und Ka­binettsrat a. D. Dr. von Behr- Pinnow in Berlin das

Komturkreuz 1. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen und den außerordentlichen Pro fessor an der Universität Kiel Dr. Hans Gmelin zum ordentlichen Professor in der juristischen Fakultät der Landesuniversität Gießen ernannt.

** Gewerbe- Ausstellung Gießen 1914 für Oberhessen und angrenzende Gebiete. Die eingelaufenen Anmeldungen zur nächst jährigen Ausstellung zeichnen ein reiches Bild von der Vielseitigkeit der heimischen Arbeit. Aus allen Kreisen und Gewerbebetrieben ist eine lebhafte Beteiligung zu verzeichnen, und zwar so, daß die zur Verfügung steh enden Räume schon jetzt zu zwei Drittel belegt sind

o Altenbused. Der 27 Jahre alte Bahnar­beiter Wagenb a cy, der vor 14 Tagen seine Frau durch Todesfall verloren hatte, ist vorgestern vormittag auf dem Bahnhof Gießen beim Rangieren überfahren worden. Der Schwerverletzte, dem die beiden Oberschen fel vom Rumpf abgetrennt wurden, ist in der Klinik gestorben. Er hinterläßt zwei kleine Kinder.

o Friedberg. Der Einzug des dritten Batail­lons des Infanterie- Regiments Nr. 168 in seine neue Garnison Friedberg ist heute Mittwoch erfolgt.

o Vilbel, 27. Sept. Bei der heutigen Gemein­deratsavahl siegten die 5 bürgerlichen Vertreter mit einer durchschnittlichen Stimmenmehrheit von 60 St. gegenüber der sozialdemokratischen Liste. Es wurden ge­wählt: Kaufmann Simon Wechsler mit 525, Mineral­wasserhändler Philipp Heß mit 521, Wertmeister Phil. Hermann mit 516, Maurermeister Philipp Aler. Did hardt mit 513 und Landwirt Völker mit 513 Stim

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Die Bergarbeiterlöhne in den Hauptbergbaube­ziken Preußens im 2. Vierteljahr 1913.

Jn Nr. 216 des Deutschen Reichsanzeigers" vom 18. September sind die im 2. Vierteljahr 1913 in den Hauptbergbaubezirken Preußens verdienten Bergarbei terlöhne veröffentlicht. Nach der amtlichen Statistik stell ten sich die Löhne in den wichtigsten Steinkohlenrevieren wie folgt: a) Ruhrrevier 5.37 Mt. je Schicht der Gesamtbelegschaft( gegen 5.28 im 1. Quarial 1913 und 5 Mt. im 2. Quartal 1912), 6.50 M. je Schicht der unterirdisch beschäftigten eigentlichen Bergarbeiter, der Hauer.( 6.35 bezw. 5.97); b) Saarbrüder Re vier( Staatswerke) 4.43 M.( 4.46 bezm. 4.21), 5.16 Mt. für die Hauerschicht( 5.20 bezw. 4.79); cz Aa­chener Revier 4.89 Mt. je Schicht der Gesamtbe legschaft( 4.75 bezw. 4.84), 5.64 M. für die Hauer­schicht( 5.46 bezw. 5.51). Jm oberschlesischen Steinkohlenrevier betrug der durchschnittliche Schichtlohn eines Arbeiters der Gesamtbelegschaft 3.56 Mt.( gegen 3.59 im 1. Vierteljahr 1913), der durchschnittliche Schicht lohn eines Hauers 4.77 W.( 4.75).( Die Zahlen für 1913 sind im oberschlesischen Revier nicht ohne weiteres mit den Angaben für das Vorjahr vergleichbar, da sie zufolge eines Erlasses des preußischen Handelsministers nach neuen Grundsätzen aufgestellt sind.) Der durchschnitt liche Schichtverdienst eines Arbeiters der Gesamtbeleg schaft ist im Vergleich zu dem im Jahre 1909 geza ten Schichtlohn im Ruhrrevier( 4.49 2.) um 88 Pig, im Saarbezirk( 3.96) um 47 Pfg., im Aachener Revier ( 4.45) um 44 Pfg. gestiegen. Bei den eigentlichen Berg­arbeitern( etwa 50 Prozent der Gesamtbelegschaft) be trägt die Steigerung des durchschnittlichen Schichtver dienstes im Ruhrrevier( 1909: 5.33) 1.17 W., im Saat revier( 4.51) 65 Pfg., im Aachener Revier( 5.01) 63 Pig. Das Gesamtverdienst eines Arbeiters der Gesamt

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