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noch

stimmt in Aussicht genommen. Doch fonnte bisher we­der das Datum des Besuches genau angegeben, der Ort der Zusammenkunft festgestellt werden.

aus

* Ueber den Vorschlag Berchtold wird Wien gemeldet: Nachdem alle Mächte die An­regung des Grafen Berchtold zu stimmend beant wortet haben, werden gegenwärtig im Wiener Aus­wärtigen Amt die Vorschläge in den Ballanfragen in großen Zügen ausgearbeitet. Die Unterhandlungen dürf­ten in der zweiten Hälfte des September beginnen.

Vom Bergbau.

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Ein=

Nachdem in einem weiteren Kapitel über die Koh­I en- und Eisenpreise an den hauptsächlichsten deutschen Plätzen berichtet worden ist, macht der Be­richt eingehende Angaben über den deutschen auswärti­gen Handel in mineralischen Brennstoffen. Die fuhr von Steinkohle, die 1910 11,2 Millionen T. betrug, ging im letzten Jahre auf 10,9 Mill. T. zu­rück. An der Einfuhr war Großbritannien mit 9,4 Mill. T. beteiligt; von dem Rest entfielen 0,52 Mill. T. T. Budapest, 30. Aug. Der Oppositionsführer auf Desterreich- Ungarn und 0,43 Mill. I. auf Bel­Julius Just h ist auf seiner Besitzung bei Arad Lungenentzündung schwer erfrantt.

Ungarn.

Frankreich.

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Paris. Der Matin" beschäftigt sich in einem längeren Artikel mit der angeblichen Ueberschwemmung und Schädigung Frankreichs durch deutsche Industrie­artife! und schlägt gegen diese folgende Maßregeln vor: 1. eine Aenderung der französischen Gesetzgebung von 1867, durch welche es fernerhin unmöglich gemacht wer­den soll, daß angeblich französische Gesellschaften von Deutschen in Frankreich gegründet werden und in Deutsch­land fabrizierte Artikel als französische Fabrikate faufen; 2. die französische Regierung müsse Maßregeln ergreifen, um bei allen Lieferungen für Staatsbedürf­nisse die Submission nicht französischer Firmen und die Lieferung nichtfranzösischer Waren auszuschließen.

Italien.

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Rom. Es wird versichert, daß die aussichts­reichsten Kandidaten für den Erzbischofsstuhlin der Köln der Bischof von Paderborn, Schulte, Professor Esser in Bonn und Msgr. Heiner sind.

Belgien.

Brüssel, 30. Aug. Die italienische Regier ung teilte der belgischen mit, daß Jtalien ab 1. Sept. 1912 aus der Zuder- Union ausscheiden wird.

Rußland.

In Zusammenhang mit der Agitation in der russischen Marine wird mitgeteilt, daß gleichzeitig mit der Verhängung des Belagerungszustandes über Kron­stadt und Sebastopol aus Petersburg dort eine große Grund Anzahl Geheim agenten eintrafen. Auf deren Informationen sind eine große Anzahl Offiziere verhaftet worden.

Türkei.

Konstantinopel, 30. Aug. Der frühere Kriegsminister Mahmud Scheftet Pascha ist

erfrantt.

Vom tripolitanischen Kriegs­schauplatze. Die Italiener entschlossen sich zur Räumung Sidi Saids, die am 27. August statt fand.

China.

Pefing, 30. Aug. Der englische Gesandte Jordan richtete an die chinesische Regierung eine Dent­schrift, in der er die Lage in Tibet und die ausgespro­chene Absicht Chinas, Tibet der chinesischen Republik als Provinz anzugliedern, behandelt. Schließlich empfiehlt die Denkschrift den Abschluß eines neuen englisch- chine­sischen Abkommens, das der Anerkennung der chinesi schen Republit durch England vorangehen müsse.

Amerika.

* New Yorf, 30. Aug. Nach Blättermeld­ungen sollen 50 amerikanische Matrosen in Nicaragua getötet worden sein. Einzelheiten fehlen noch. Admiral Southerland übernahm gestern das Oberkommando über die amerikanischen Truppen in Nicaragua. Er verfügt über 5000 Matrosen und Marinesoldaten und hat seine Truppen längs der Bahnstrecke Korinto Managua auf gestellt, um den Bahnverkehr wieder herzustelien. Fer ner sandte er den Kreuzer Denver" nach St. Juan del Sur, um die funtentelegraphische Verbindung aufrecht zu erhalten.

Die Nachrichten aus Nicaragua lauten sehr bedenklich. Die Regierung scheint völlig die Herrschaft über das Land verloren zu haben. Die Ermordung des Reichs deutschen Nielsen wird bestätigt.

Die Einfuhr von Kartoffeln will Amerika verbieten. Das Verbot würde hauptsächlich Deutschland und Oesterreich- Ungarn treffen. Die deutsche Kartoffelausfuhr nach der nordamerikanischen Union ist indes so gering, daß der Schaden nicht arg werden fann.

gien. Die Ausfuhr von Steinkohle ist um 3 Mill. T. auf 27,4 Mill. T. gefttegen. 3um größten Teil richtete sich die deutsche Steinkohlenausfuhr nach Desterreich- Un­garn, wohin im Berichtsjahre 9 drei Viertel Mill. T. geliefert wurden. Die nächstgroßen Bezieher sind die Niederlande( 6 Mill. T.), Belgien( 4,7 Mill.), Frank reich( 2,8 Mill.), die Schweiz( 1,36 Mill.) und das europäische Rußland( 1,28 Mill. T.). Der Ueberschuß der Steinkohlenausfuhr über die einfuhr betrug im letzten Jahr 16,5 Mill. T. gegen 13,06 Mill. T. in 1910.

Die Braunkohlen einfuhr( 7 Mill. T.), die ausschließlich aus Desterreich- Ungarn erfolgt, blieb wie­der, u. zw. um 330 000 T. hinter der vorjährigen zu­rüd. Der Ausfuhr von deutscher Braunkohle kommt

nur geringe Bedeutung zu; fie fiel von 62 000 auf 58 000 2.

ternehmens feien angeführt:

Fluffigfeit auch i

Als weitere wesentliche Bestimmungen des neuen Un Opfer dieses Eifer Die Distontierung von Buchfor swerverletztem 3 berungen ist der Einziehungsstell Baris. Der b

untersagt.

Die Dienste der Einziehungsstelle können von Je dermann in Anspruch genommen werden,

eine festgesetzte Gebühr erhoben wird.

woj

Mitglieder gewerblicher Rorporationen erhalte besondere Vergünstigungen.

Gerichtliche Klage wird nur im Einverständnis mit dem Auftraggeber erhoben.

n Gießen. Am kommenden Mittwoch rüdt das 116. Infanterie- Regiment( Kaiser Wilhelm) ins M növer. Es kommt in die Nähe von Alzen.

von einer Anzahl

leiten der Wiffer der bekannte Ba für den diesjäheigen worden.

Rizza. Die G a bat den aus ruffi Nikolaus von Geliebter gewefe itet, weil Jławek

n Gießen, 30. Aug. Gestern hat die etwa folgte Verheir

Jahre alte Ehefrau Ortmüller in der Mühlgasse in einem Anfall geistiger Erkrankung ihrem zweijährig Rinde mit einem Küchenmesser schwere Verletzungen an Halse beigebracht und sich selbst schwer verletzt.

Paten

Datelt von Patent- und

Kind fam in die chirurgische und die Frau in Ing., Mitglied des

psychiatrische Klinik.

hammern( Sitz Berlin)

n Gießen. Der Gießener Schützenver Satentanmeld ein begeht morgen Sonntag, den 1., und Montag für Gleitboote, Al den 2. September, sein Schützenfest. Sonntag abem- Sch. 39 070. wird ein großes Feuerwerk aufgeführt, Montag with mehreren auf ihrer Fran Margarete Baumgart mit ihrem Heißluftballonien von Feller, einen Aufstieg unternehmen.

ennbaren Bändern,

Der Mensch" in Darmstadt wird am 22. Septembet on Quellen un o Lauterbach. Zum Besuche der Ausstellum 945. Einrichtung Die Koks einfuhr betrug 598 000. und ist gewohner des Kreises Lauterbach eingeladen werden. ein Kreisausflug stattfinden, zu dem die Be gen das Vorjahr um 25 000 Z. zurüdgegangen; das Haupteinfuhrland Belgien lieferte 545 000 T., Deſter reich- Ungarn 29 000. und Frankreich 15 000 T. Die Rotsausfuhr betrug 4,6 Mill. T. und stieg um über

400 000 T.

In Briketts ist die Einfuhr von 241 000 auf 211 000. zurüdgegangen. Hauptlieferant war wie­der Desterreich- Ungarn mit 116 000 T.; Belgien lieferie 57 000 T. Die Brikettausfuhr stieg von rund 2 Mill. T. in 1910 auf rund Mill. T. Die größten Men­gen bezogen die Schweiz( 785 000 T.), die Niederlande ( 435 000 T.) und Frankreich( 352 000 T.).

Ein Bild von der Gestaltung des internationalen Steinkohlenhandels gibt die Zusammenstell­ung über die Ein- und Ausfuhr der wichtigsten Län­

der.

Die Einfuhr des deutschen Zollgebietes an Eisen­er 3 erreichte 10,8 4 ill.( plus 1 Mill.) T., denen eine Ausfuhr deutscher Erze von rund Mill.( minus 370 000) T. gegenübersteht. Die Einfuhr besteht haupt­sächlich aus schwedischen( 3,5 Mill. T.) und spanischen Erzen( 3,2 Mill. T.); die Ausfuhr richtete sich in er­ster Linie nach Belgien( 1,72 Mill. T.).

B

Unter Verkehrswesen" sind die Betriebs ergebnisse der vereinigten preußischen und hessischen Staatseisenbahnen wiedergegeben. Ferner wird eingeh­end über die Wagengestellung in den größeren Kohlenbezirken Deutschlands berichtet, die im ganzen von 15,2 Mill. D.-W. in 1910 auf 16,2 Mill. in 1911 ge­stiegen ist. Der Anteil des Ruhrbezirks( rd. 8 Mill. D.-W.) an der Wagengestellung Deutschlands beträgt über 49 Prozent. Auf Oberschlesien entfielen 17,16 Prezent; der Saarbezirk war mit 5,48 Prozent und Niederschlesien mit 2,53 Prozent an der Gesamtbestell­ung beteiligt. Von den angeforderten Wagen haben im Berichtsjagre im Aachener Bezirk 11,41 Prozent ge­fehlt, die Fehlziffer Oberschlesiens betrug 8,38 Prozent der Anforderung, in Niederschlesien fehlten 7,83, im Ruhrbezirk 7,74 und im Saarbezirk 7,43 Prozent des Bedarfs.

Auch über den Verkehr auf dem Rhein, im besondern in den Rhein- Ruhrhäfen, sowie auf dem Dortmund- Emskanal macht der Bericht bemerkenswerte

Angaben.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 31. August 1912. Uebertragen wurde am 27. August dem Schulanitsaspiranten Konrad Beppler aus Lang­Göns eine Lehrerſtelle an der Gemeindeschule zu Steinheim; dem Schulamtsaspiranten Albert Fenchel aus Gedern die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Höckersdorf.

hl Die Vorarbeiten zur Gründung einer Einziehungsstelle sind nunmehr soweit gedie­hen, daß die neu errichtete Einziehungsstelle der Hand­werkskammer zu Darmstadt am 1. Oftober I. Js. ihre Tätigkeit beginnen fann und zwar erstreckt sich dizirite auf folgende Punkte:

o Aus der Wetterau. Wie sich jetzt mei und mehr herausstellt, hat der Sturm der letzten To in den Obstgärten und Obstplantagen der ganzen W terau unberechenbaren Schaden angerichtet. Fast di dessen sind die Märkte der Nachbarstädte mit Falle Hölfte des Baumbehanges ist herabgeweht. Infolge

derart überschwemmt, daß die Preise um mehr als d Hälfte gesunken sind.

s Darmstadt, 30. Aug. Der Großherzog un die Großherzogin haben der Ortsgruppe Darmstadt de Odenwaldklubs für die durch die Nieder- Modauer R senaffäre Geschädig, en eine Spende von 1000 Ma liberweisen lassen.

):( Marburg. Die Lahn und ihre Nebenfli traten aus den Ufern. Bei Kirchhain hat die Ob und im Süden des Kreises Marburg die Lahn Niederungen überflutet. Die Landleute sind mit de Getreideernte, soweit Weizen und Hafer in Betrof tommt, noch weit zurüd.

! Aus Rheinhessen. Die Rübenbar ern organisieren sich. Eine große Vereinigu von Zuderrüben bauenden Landwirten aus der vinz Rheinhessen und der bayerischen Pfalz soll in alle nächster Zeit ins Leben gerufen werden. In zahlreide rheinischen Gemeinden wie in Wörrstadt, Wolfshein u. a. ist man bereits an die Bildung von besonder Ortsgruppen herangeschritten. Diese vereinigen sich p nächst zum Provinzverband, der mit der Vereinigun in der Pfalz sich zum großen Verband zusammenfchli Der Zwed der Vereinigung ist die Herbeiführung heitlicher, beständiger Rübenpreise und günstiger ferungsbedingungen.

! Rüsselsheim. 3um 50jährigen Opel Jubiläum hat der Großherzog seine Beteiligung gesagt. Der Landesherr wird heute am Samstag na mittag gegen 5 Uhr hier eintreffen.

Aus aller Welt.

::: Karlsruhe, 30. Aug. Jm großherzoglide Palais zu Karlsruhe wurde der Versuch unternomme mittelst Einbruch den Kronschmud der Großherzog zu stehlen. Die Kriminalpolizei verhaftete einen beamten als Dieb.

::: Helgoland, 30. Aug. Ein gewaltige Feuer wütete gestern nachmittag im Maschinenha der neuen Befestigungsanlage. Die gesamte Garmi wurde alarmiert. Man befürchtete jeden Augenblid Refe Explosion der beiden unter Dampf stehenden Das Maschinenhaus und mehrere benachbarte Gebi lichfeiten sind vollständig abgebrannt. Den vereinig Anstrengungen der Garnison und der freiwilligen Fe erweh: gelang es nach mehrstündiger Arbeit, des e ers Herr zu werden. Der Schaden ist beträchtlich. ::: Paris, 30. Aug. Eine schredliche Eifersuc tragödie spielte sich, wie aus Lille gemeldet vor einer dortigen Truppenfaserne ab. In dem Aug blid, als vier Soldaten die Kaserne verla wollten, stürzte sich eine junge Frau auf einen einer Flasche Vitriol auf ihn. Die ätzende Flü feit traf ihn ins Gesicht und verbrannte ih furchtbar. Auch die anderen 3 Goldaten

1. Einziehung von der Stelle überwiesene. For ihnen, ihrem früheren Geliebten, und schleuderte derungen.

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