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Oründer des gt folgende beachtenswerte Ausführungen:
Die Kölnische Zeitung
im, Rath- L Sung- Wiesbale
Das fleine Zeitungsgewerbe hat heute wirtschafteinen so schweren Stand, daß der Verleger eines inen Lotalblattes sich mit einem sehr geringen Gewinn frieden geben muß. Die Inseratenpreise sind
geordneter Ron ehörige Wit chaft verlau ral- Anze
Der Direktor
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aufs erste gedrückt, die Abonnements müssen billig sein, Selbstkosten sind gestiegen. Erschwerend wirkt dazu Ronkurrenz der billigen Generalanzeigerpresse der
beit dem 1.& ovinzialhauptſtädte. Nun ist es aber durchaus sehr inschenswert, daß die kleinen Zeitungen erhalten blei und daß ihnen die wirtschaftliche Existenz nicht noch mehr erschwert wird. Die kleine Zeitung ist so ganz der Sames Geschef Erdenwinkels, in dem sie erscheint, sie stellt ein usdruck der Bedürfnisse, Meinungen und Stimmungen odenständiges Stück Provinzkultur dar, das seine eigne arl Nußhafarbe und seinen eigenen Charakter hat. Für den Ort, Verkaufsstellen dem sie erscheint, hat auch die unscheinbarste Provinz wegen zu hobeitung ihre lokalgewerbliche Bedeutung, sie ernährt so Beranlassung and so viele Familien am Orte, während der von der 5 betrügeris ächsten Großstadt hereingeworfene Generalanzeiger wirten über 900haftlich für den Ort gar keine Bedeutung hat. Aus Großvieh uniesen verschiedenen Gesichtspunkten ist es durchaus wünin Mitleidehenswert und notwendig, daß die kleinen Lokalzeitun jen bestehen und gedeihen.
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Die„ Gießener Zeitung" ladet, unter Beugnahme auf obige Ausführungen seiner großen Költer Kollegin, zum Abonnement ergebenst ein.
Der Preis für einen Monat beträgt nur 40 Pfg.
Zustand des i::: Suh 1, 29. Juli. Die japanische Regier derliegenden Gang gab It." Frff. 3tg." fürzlich einer Anzahl hiesiger ndert ernst. affenfabriken Aufträge auf Waffen. Da sie aber nur gering waren und die Hauptbedingung auf fein. Die Aer die Lieferung der sogenannten Reparaturmaschinen lauAbleben flünete, so vermutete man, daß die eigentliche Absicht der japanischen Regierung bei der Erteilung der Aufträge Deute nachmittau wirtschaftliche Spionage abziele. Ein Teil der auf dem Gifabriken hat deshalb die Aufträge abgelehnt. Segelboot. Sim::: Linz, 30. Juli. In der Gemeinde Goldeck 3 Personen ein Bauerngut vollständig abgebrannt. Sämtliche Insassen, sechs Personen, sind in den Flammen umgegesuchte Zielommen. et worden.
.
Lemberg, 30. Juli. Jn Brody kam es auf darauf aufdem Markt zu Teuerungsfrawallen. Die über den 27. Julen Wucher der Zwischenhändler erbitterte Menge warf raunschweigij mann, der n Rörbe ver
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die Waren auf die Straße, begoß sie mit Petroleum und zündete sie an.
Etwas vom Obft- u. Spargelbau am Rhein. Hotel- Restaurant Germania
In Nieder Ingelheim a. Rh., eine Landgemeinde von nicht ganz 4000 Seelen Einwohner, hat sich in den letzten Jahren ein Obst- und Spargelmarkt herausgebildet, der jetzt von auswärtigen Händlern sehr zahlreich besucht wird. Die dortige Bodenbeschaffenheit und der von Alters her schon aufmerksam
betriebene Obstbau, dem erst später der Spargelbau angegliedert wurde, hat weite Flächen diesen Zwecken nutzbar werden lassen. Die Einwohner, unterstützt durch den seit 1901 bestehenden Obst- und Gartenbauverein Ingelheim, wendeten sich mehr und mehr diesem lohnenden Erwerbszweig zu, so daß heute das doppelte ist als vor wenigen Jahren. Es sind gezählt worden in an Obstbaumbeständen und Spargelfeldern vorhanden der Gemarkung Nieder- Ingelheim 1912: 19 603 Aepfelbäume( 1900: 10 596), Birnbäume 11 933( 3369), Kirschen 17 424( 7713), 3wetschen, Pflaumen, Reineklauden und Mirabellen zusammen 51 505( 40 326), Aprifojen: 2436( 2526), Pfirsiche 7789( 2060), Nußbäume 921( 839) und Quitten 411, in Summa 112 022
( 67 429) Obstbäume. Außerdem sind noch vorhanden 61 100 Johannisbeersträucher und 27 300 Stachelbeersträucher.
Der rheinhessische Landwirt rechnet schon etwas mehr kaufmännischer als seine Kollegen mancher anderer Gegenden. Die Ingelheimer erkannten bald, daß all die Produkte selbst auf die Märkte nach Mainz, Bingen, Wiesbaden 2c. zu bringen, viel zu umständlich ist, denn das Sprichwort: Zeit ist Geld, wird auch in dieser mit fleißigen Gemeinde sehr beherzigt. 1901 fam es Unterstützung des Bürgermeister Sa a I wächter zur Gründung des Obst- und Gartenbau- Vereins, dem sich die Obstzüchter aus den benachbarten Gemeinden OberIngelheim und Freiweinheim anschlossen. Die Pro= duktion besonders der besseren Obstarten wuchs ständig, der Verkauf wurde natürlich größer und damit traten Erscheinungen zu Tage, die durch einen geregelten Marktbetrieb vermieden werden könnten. 1907 fam es denn auch mit Genehmigung der Verwaltungsbehörden zur Errichtung eines Obst- und Spargelmarktes,
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