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den würden. Am 18. Februar hätte die Aerztekoalition Bedarf konnte nur zum geringen Teil gedeckt werden.| und die große Eisenbahnbrücke befindet sich in derom. Das Gerich In Mainz, Gießen, Wezlar, Fechenheim a. M. und chen Gefahr. In Ferenczfalva stürzten die Wassen von einem Jah Aus der Industrie der Nahrungs- und Genuß- ten die Straßen in reine Flüsse. Der Eisenbahnda 422 Kurgäfte

Beschlüsse gefaßt, wonach zur Durchsetzung der Forder­ungen die örtlichen Aerzteorganisationen gleich 3 ei­tig, geschlossen, gleichmäßig und ein= heitlich vorgehen sollen, was trotz aller Gegenrede den ärztlichen Generalstreik bei den Krankenkassen be= deute. Die Krankenkassen könnten die Grundforderun­gen des Leipziger Verbandes nicht anerkennen aus Selbst­achtung und in Wahrung ihres Bestandes. Der Ver­band bedauere ganz außerordentlich die gespannte Lage des Verhältnisses zwischen Krankenkassen und Aerzten. Es würde ihm zur größten Freude gereichen, wenn ein für beide Teile angemessener Friede zustande käme. Die Krankenkassen wollten weitestgehende Zugeständnisse ma­chen. Der Leipziger Verband müsse aber auch Entgegen­kommen zeigen. Sollte der Leipziger Verband unver­söhnlich bleiben und auf Anerkennung seiner Forderun­Ge= gen bis zum letzten bestehen, dann könnten der setzgeber und die Behörden nicht anders, als die Träger der öffentlich- rechtlichen, im Interesse der allgemeinen Wohlfahrt geschaffenen Krankenversicherung vor den über­triebenen Forderungen und Maßnahmen des Leipziger Verbandes ausreichend zu schützen. Inbezug auf das Verhältnis der Krankenkassen zu den Apothekern erklärte Justizrat Wandel, daß der staat­liche Zwangsrabatt und die amtlichen Handverkaufsta­xen nach der Reichsversicherungsordnung den Kranken­kassen in vollem Maße gerecht werden müßten. Die Apo­theker seien nicht gesonnen, den Krankenkassen entgegen­zukommen. Die Apotheker hätten ihre Monopolstellung für den wesentlichen Teil des Arzeneiverbrauchs der Kas­sen noch durch besondere Koalitionsverträge befestigt, die ein Entgegenkommen bei hohen Vertragsstrafen aus­schließen. Redner ging dann näher auf die Einzelheiten der Tätigkeit des Verbandes ein, wobei er insbesondere die Reichsversicherungsordnung berücksichtigte. Er schloß mit dem Hinweis, daß der Verband namentlich bei der Durchführung der Reichsversicherungsordnung sein Mög­liches daran setzen werde, um die Sache der Betriebs= frankenkassen zu fördern, was nicht nur den industriellen Arbeitgebern, sondern mehr noch den von diesen be­schäftigten Versicherten zum Segen gereiche.

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Im weiteren Verlaufe wurden die Ergebnisse der letzten Jahresrechnung und der Haushaltsplan für das laufende Jahr mitgeteilt. Vorstand und Ausschuß des Verbandes wurden mit den durch besondere Verhältnisse bedingten Aenderungen wiedergewählt. Es folgte dann noch ein eingehender Vortrag über Organisation des Versicherungsamts, seine Aufgaben und das Verfahren vor ihm" in dem eine Reihe wichtiger Mit­teilungen über diese neue große Einrichtung gegeben wurde. An die Versammlung schloß sich ein gemein­sames Essen.

Vom Arbeitsmarkt im April.

Der Streik der zirka 5000 Metallarbeiter in Frankfurt a. Mk hat sich im Berichtsmonat weiter verschärft. Wenn die Arbeiterorganisation ihre Drohung, die restlichen 40 Proz. aus den Betrieben heraus zu ho­len, wahr macht, so würden 10-12 000 Arbeiter in Frankfurt a. M. und Umgegend teils streifen, teils aus­gesperrt sein. Nach den Beobachtungen der Arbeitsver­mittlungsstelle Frankfurt a. M. hat die Besserung in der Metallindustrie trotzdem weiter angehalten. Gesucht wur­den besonders tüchtige Bauschlosser, Metallschleifer, Me­talldrücker, Galvaniseure und Former. In Mainz herrschte hauptsächlich Nachfrage nach Gürtlern für Be­leuchtungskörperfabriken, Bauschlossern und Spenglern, weniger dagegen nach Maschinenschlossern und Elektro­technikern. In Offenbach a. M. waren infolge des Streits schon Ende April keine offenen Stellen für Schlos= ser oder Dreher mehr gemeldet. Die Beschäftigung in der Portefeuille industrie in Offenbach, a. M. ist der Saison entsprechend gegen den Vormonat weiter zurückgegangen. Für Sattler und Tapezierer war in Frankfurt a. M. reichlich Arbeitsgelegenheit vor­handen. Ebenso berichtet Kassel von einer starken Nach­frage nach Tapezierern. In der Industrie der Ho 13= und Schnitzstoffe herrschte bei der Arbeitsvermitt­lungsstelle Frankfurt a. M. besonders von auswärts starke Nachfrage nach Schreinern auf bessere Möbel. Der

Mítteilungen der Yoghurt- Centrale yc

Eine frohe Botschaft

: für Korpulente!:

Es klingt fast widersinnig: ,, Der Yoghurt, das ex­quisiteste Nährmittel, das wir kennen, mit dessen Hilfe mit Leichtigkeit Gewichtszunahmen von 20 und mehr Pfund zu erzielen sind, ist unter gewissen Modifikationen auch imstande, ebenso grosse Gewichtsabnahmen herbei­zuführen." Und doch ist dies gar nicht so widersinnig, wie es auf den ersten Blick aussieht. Man denke nur

Langen i. H. herrschte rege Nachfrage nach Schreinern,

sen aus den Dämmen über die Ortschaft und verwan wurde teilweise hinweggerissen. Mehrere Häuser auch hier bereits eingestürzt. Die Ortschaft Resicze gle einem Meer, alles steht unter Wasser. Saaten sind vernichtet. Es wird neuerliches Steigen Wassers gemeldet. Das Schloß des Baron Banffy Valaszut ist durch das Hochwasser vom Verkehr ab

Bad- Nau

Sage nocy 5627

3um 23. Mai 19 Golig. D feiert am 20.

nertjährig

Kirche. Wo her

schnitten. In Heswat ist die Eisenbahnbrücke hinuh im Jahre 8

gerissen worden. In Szamos- Ujvar hat sich der G mos ein neues Bett mitten durch die Stadt geba Zahlreiche Häuser stehen unter Wasser. Militär Feuerwehr arbeiten dort mit großer Anstrengung. Ortschaften Kaczko, Alor, Geos und Geos- Rana ste ebenfalls unter Wasser.

ete Rirchlein in Balbe- Darmita

in der Stadt großer Wahrsche ren Anlaßlich de einen Besuch des Galib. Se mit großer Treue

London, 27. Mai. England steht wie vor einem Transportarbeiterstreik, der das ganze La umfaßt. Das Streikkomitee hat heute Abend nach me stündiger Sitzung den Beschluß veröffentlicht, daß morgen an alle Transportarbeiter der einigten Königreiche die Arbeit niederzulegen haben. Streik, der sich bisher auf London beschränkte, greift mit auch auf die Zentren des Landes über.

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ime 1000 Mart

lichen Gemeindeh Darmstad rt radhiten Freitag Jurid

mittel meldet Kassel, daß ein großer Teil der von auswärts kommenden Gesellen untergebracht werden konnte. Aus Gießen berichtet der Deutsche Ta= bakarbeiterverband, daß Aussicht vorhanden sei, daß die Lage des Arbeitsmarktes im Mai eine bes­sere wird, da gegen Ende des Berichtsmonates mehrere Fabriken wieder voll beschäftigt gewesen wären. Jm B e- kleidungs- und Reinigungsgewerbe war der Beschäftigungsgrad für Schuhmacher in Frankfurt a. M. sehr gut. Die Nachfrage nach Schneidern konnte fast nirgends befriedigt werden, wie Frankfurt a. M., Kassel, Gießen, Wetzlar, Fechenheim a. M. und Bad Wildungen übereinstimmend berichten. Die Nachrichten über das Baugewerbe lauten verschieden. In Kas­sel schreitet die Bautätigkeit sehr langsam vorwärts; in Darmstadt befindet sich die Bautätigkeit in einer Auf­wärtsbewegung; in Mainz ist die Bautätigkeit sowohl in Hochbauten als Tiefbauten eine sehr rege. In Offen­bach a. M. war die Bautätigkeit noch wenig befriedi­gend. Sehr rege war die Bautätigkeit in Hoch- u. Tief­bauten in Bad- Wildungen. Die Arbeiten an der Hem­further Talsperre wurden in vollem Umfange wieder aufgenommen; es werden zurzeit zirka 500 Arbeiter dort beschäftigt. Dringend gewünscht wurden Anstreicher, 3immerleute waren sehr gesucht in Gießen, Anstrei­cher in Wetzlar. Jm graphischen Gewerbe schlechterte sich der Arbeitsmarkt. Jm Gast- und Schankwirtschaftsgewerbe haben die anhal­tend gute Witterung und die damit verbundene Eröff nung einer Anzahl Saisongeschäfte auf den Arbeitsmarkt n Gießen. Kommenden Sonnabend, den 1. Jabeiten zur Ber günstig eingewirkt. Die Zahl der offenen und besetzten trifft der Zirkus May hier ein und gibt gleichwarzüglichem Stellen war bedeutend höher als im gleichen Abend seine Eröffnungsvorstellung. Ein guter Nash ujen bereits e des Vorjahres. Verlangt wurden hauptsächlich jüngere geht dem Vergnügungsinstitut voraus. Reich sind Leute. Aeltere Leute, d. h. Leute im Alter von 35 Jah- Darbietungen seines Spielplans, reich ist auch ren und darüber, sind fast nicht mehr in feste Stellun­täglich geöffnete Tierschau mit exotischen Tieren gen unterzubringen. Dem Umstand, daß Hausfrauen enormen Werten besetzt. Was alles man zu sehen nur in den seltensten Fällen sich dazu bequemen wollen, kommt im Zirkus May, das wollen wir nicht vor Mädchen anzulernen, ist der ständige Mangel an guten verraten, aber sagen dürfen wir, daß das Gebotene Dienstboten mit zuzuschreiben. Für ungelernte jeden Besucher etwas bringt. Man vergesse nicht, Arbeiter war in Frankfurt a. M. die Beschäftigungsgerechtzeitig mit Eintrittskarten zu versehen, um sich m legenheit im Berichtsmonat nicht günstig. Jm Trans­portgewerbe dauert der Streik der Rheinschiffer noch an. Ueber den landwirtschaftlichen Ar­beitsmarkt ist nicht viel zu berichten, da die trockene Wit­terung ein intensives Arbeiten auf den Feldern noch nicht zuließ. Jm Rheingau haben sich die Winzer durch Zusammenschluß höhere Löhne erwirkt.

Aus aller Welt.

ver=

Monat

von

* Berlin, 28. Mai. Unter Beteiligung über 8000, Lehrern aus allen Teilen des Reiches, sowie aus dem Auslande begannen gestern in der Reichshaupt­

stadt die Verhandlungen der diesjährigen deutschen

Lehrerversammlung, die vom allgemeinen deutschen Lehrerverein mit dem Sitz in Berlin veran staltet ist. Süddeutschland ist verhältnismäßig am stärk­sten vertreten.

*

Stuttgart, 27. Mai. Herzogin Amalie von Urach, geborene Herzogin in Bayern, ist gestern ge=

storben.

ein­

* Leipzig, 27. Mai. Das gestern hier getroffene Parseval- Luftschiff 6 wurde gegen 10.45 Uhr von einer Windböe erfaßt, vom Anker los­gerissen und etwa 200 Meter weit geschleift. Das Luft­schiff ist schwer beschädigt. Ein Soldat wurde ver­letzt.

Aus Stadt und Land.

Offenbach Deorg Rann in

Gießen, 29. Mai 19 m Raub der F

wa eine Million M Dieburg. When und zu d

n Gießen, 27. Mai. Dr. A. Franz aus D den erhielt die venia legendi für das Fach der romantimmig die schen Philologie an der Landesuniversität.

Mainz. K

dar Stadt Main den Verhandlung auch starte seien au sich

Bingen, hort wurde mi

an den Zirkuskassen bei dem voraussichtlich erheblichung des Rhe Gedränge stoßen und drängen lassen zu müssen. kanntlich hat das Zigarrenhaus Sonntag, Sonnenstr den Vorverkauf übernommen. Die Zirkuskassen gleichfalls tagsüber geöffnet.

doen. Der S dus gefaßt, fo Basbeamten ein fie besolde bferung ihrer zu lassen. ( Frankf Der Königswar

n Gießen, 28. Mai. Während den Feiertag haben Einbrecher und Mordgesellen in mehreren 6 genden Deutschlands ihr Wesen getrieben. Auch G Ben ist nicht verschont geblieben von Einbrechern, die ichmittags w der Goethestraße neben 500 Mark in Papierge noch eine große Anzahl Wertpapiere im Gesamtbetra, mit einem von rund 10 000 Mark gestohlen haben. Zur G. Bom Tät deckung der Täter wurde der Polizeihund des Schu:( Wiesb

mann Klös mit herangeholt, der von dem Tatort for zu erwarten. die Spur nach dem Bahnhof aufnahm. Leider ist du Wiesbadener die große Menschenmenge, die in der Halle nach strat der Stad kanntwerden des Vorfalles sich staute, dem Hunde Lijen. Der Aufdeckungsarbeit dann unmöglich gemacht worden. bei 20 Mark gestellt ist aber dennoch, daß ein Mann zirka 300 bitten. Trok vorausgeeilt war, der sich dann auf dem Klosetts Mainz in der Bahnhof eingeschlossen hat und von dort aus versch Großvieh M den ist. Auch eine Frau, die zur selben Zeit im ob er sich früher Stock des betr. Hauses gewesen ist, und nach Franfe diesbezügliche zurückfuhr, wurde von dem Hunde im Zuge geiche Viehhä Es ist also auch hier wieder bewiesen worden, dah rafe( Konven lizeihunde im Dienste der Kriminalität sehr wohl brauchen sind.

Zahlung jed gandung, daß ze. Den Verk

Derbieten. D die Sache geri Ronventionaltr

* Budapest, 27. Mai. Große Gebiete Un- n Gießen. Vor der Strafkammer wurde garns sind durch ungeheuere Ueberschwemm u n- 108 mal vorbestrafte Bäcker K. H. von Breslau w gen heimgesucht worden. Namentlich sind die Täler Sittlichkeitsverbrechens und Bettelns in Eberstadt Ue Monaten Gefängnis, 4 Wochen Haft und zur des Szamos, Maros und Temes hart mitgenommen worden. Auch im ganzen Komitat Lugos ist infolge weisung an die Landespolizeibehörde verurteilt. des andauernden Regens Hochwasser eingetreten. In 16 Jahre alte Dienstmagd L. R. von Dauernhein Resiczabanya stehen 500 Häuser unter Wasser; ein Teil von ihnen ist bereits eingestürzt. In Ferdinandsberg Gebäulichkeiten ihrer Dienstherrschaft Brand ang Martrechte. D an zwei kurz aufeinander folgenden Tagen im Mo Kazenelnbog sind schreckliche Verwüstungen angerichtet worden. Der wodurch ihrem Dienstherrn ein Schaden von etwa 25 ein Feſt gefe Temesfluß hat in Lugos eine Brücke hinweggerissen Mark entstand. Als Grund gibt sie schlechte Behang des geschich

an den hohen Nährwert der Milch und die heute so be­liebt gewordenen Entfettungskuren mit einer reinen Milch­

diät

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W

schädliche und dabei billige Kur, die ohne jede strengung und ohne Berufsstörung durchgeführt und jeder Korpulente sollte nicht nur aus kosmetischen sondern auch aus ges der lasse sich die au heitlichen Gründen tun Feder eines praktischen Arztes stammende, hochin sant geschriebene Broschüre ,, Die Entfettungskur M. Zukunft" kommen, die wir gegen Einsendung von in Briefmarken nebst einer Probe von Zehr- Maj

Jeder Arzt, der die von dem russischen Leibarzt| kann, interessiert Dr. Th. Carell bereits vor ca. 40 Jahren empfohlene Milch- Kur( die sogenannte Barell- Kur), sowie auch die von Professor Dr. E. Metschnikoff, den berühmten Leiter des Pariser- Instituts Pasteur, in die ärztliche Praxis einge­führte Joghurt- Kur kennt, wird zugeben müssen, dass die

Vereinigung beider Kuren, die heute unter der Bezeich­nung ,, Zehr- Majamin- Kur" bekannt geworden ist, ein ge­radezu ideales Mittel bildet, nicht nur das überschüssige Fett zum Einschmelzen zu bringen und dadurch den starken Leib, die breiten Hüften. das hässliche Doppel­kinn zu beseitigen, sondern gleichzeitig auch eine gründ­liche Blutreinigung und Blutverbesserung herbeizuführen, um damit in zahlreichen Fällen die Wiederkehr des Fett­ansatzes zu verhindern.

In der Tat hat sich die Zehr- Majamin Kur im Stur­me die Gunst der Aerzte erobert, und alle Korpulenten, die sie bisher anwandten, können von ihrer ebenso frap­panten wie wohltuenden Wirkung nicht genug erzählen.

Wer sich für die ebenso zweckmässige wie un­

jedem Interessenten ohne irgendwelche Kaufverpflicht zugehen lassen. Es dürfte niemand bereuen, diese tige, manches Neue bietende Broschüre aufmerksa lesen und die Probe versucht zu haben.

Wenn Sie sich über, Yoghu informieren wollen, verlangen Kostenlose Zusendung von Prob und Litteraturder Yoghurt- Centrale Dr J. Schaffner

Berlin- Grunewald

Kazene

hier ein hiſto