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o Schotten. Kreisrat Kranzbühler lud Jämtliche Bürgermeister des Kreijes zu einem zweitägi­gen Besuche der Residenzstadt Darmstadt zweds Besich tigung der Ausstellung Der Mensch", sowie der übri­gen Sehenswürdigkeiten ein. Heute Samstag früh um 10 Uhr sollen die Herren vom Großherzog empfangen werden.

fährdung des Wahlrechts etwa aus den allgemeinen| Der Verkaufspreis schwankt jetzt zwischen 3.50 uno 4.50| Darlegungen im Bericht, daß die reichsgefeßliche Orga- Mat! pro 3entner." nisation nur Jnnungen 2c. lenne, geschlossen werden das sollte, und man die Forderung der Rammer im Jahresbericht Wahlrecht der Gewerbevere.ne übersieht, so tann die Gefährdung doch nur von den- jenigen herausgelesen werden, die mit einer gewissen Boreingenommenheit den Jahresbericht gelesen haben. Auch die Ansicht, daß die Kammer ihren grundsätzlichen Standpuntt absichtlich in dieser Schärfe dargelegt habe, lann nicht geteilt werden, da hierfür jede Veranlassung fehlt wie auch insbesondere nicht ersichtlich ist, warum nicht alle deutschen Handwerkskammern auf dem Stand­punkt der Darmstädter Rammer stehen sollten, nachdem der Handwerks- und Gewerbelammertag in seiner Dent­schrift an den Reichstag vom 1. März 1912 ausführ= lich die Wahlen zur Handwerkskammer behandelt hat und darin den gleichen Standpunkt einnimmt, wie er zum in dem Jahresbericht der Darmstädter Kammer Ausdrud gebracht worden ist.

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Rrantenpflege auf dem Lande. Die von der Frauenhilfe" organisierte freiwillige Kranken pilege auf dem Lande ist ein wichtiger Fortschritt zur

Hebung ev. Gemeindelebens. Die Kranten werden jach: Dubin verforgt, weber ben Stranten noch der Gemeinde entstehen dabei Kosten( abgesehen von einer in feltenen Fällen erforderlichen fleinen Entschädigung für die bei der Pflege versäumte Arbeitszeit) und, was besonders wertroll erscheinen muß, dieser Dienst geschieht nicht be­von Ge= ruflich, sondern wird in freier Willigkeit meindegliedern geleistet. Er ist eine Selbsthilfe unserer Gemeinden, durch die unser Volk dazu erzogen werden foll, gegenseitig für einander einzutreten und nicht im­mer nach fremder Hilfe zu rufen. Für die Töchter des Landes bietet sich hier eine treffliche Gelegenheit, ganz fostenlos einen wichtigen Zweig des praktischen Le­bens zu erlernen, ohne daß sie damit irgendwie drück­ende Verpflichtungen übernehmen. Sie bleiben, was sie vor dem Kursus waren; nur soweit ihre häuslichen Verpflichtungen es gestatten, sollen sie den Kranken ihrer Umgebung dienen. Der nächste, elfte Kursus, soll am 2. November dieses Jahres im Auguste- Viktoriaheim zu Barmen beginnen. Zugelassen werden evangelische Mädchen und Frauen, die mindestens 18 Jahre alt und auf dem Lande ansässig sind. Meldungen sind mög­

versetzten Schulrates Heinrich Scherer wurde der Lehrer

Infor

ren haben würde. Der Verletzte hat sich scheinbar träglich bewegt, so daß als der Zug passierte mur

R

Leipzi

ein Arm auf den Schienen gelegen hat. Der Strebe des Gustav wärter beobachtete einen Burschen, der am Mie Gemeinde

morgen mit dem Rad ankam, nach etwas suchte,

Braun

Hut fand und mitnahm. Der Verletzte ist noch wine Gaaz

bewußtlos.

Mordper

Potsd

):( Frankfurt a. M. Der Beweis einer er von einem o Büdingen. An Stelle des nach Offenbach sunden Finanzierung der Frankfurter Uni higlich tot in an dem Lehrerseminar zu Friedberg, Georg Bald Vertrages zwischen der Stadt und den an der g gegen die 6

auf. zum Kreisschulinspektor bei der Kreisschulkommis­sion Büdingen mit Wirkung vom 16. November nannt.

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sität ist erbracht. Die notarielle Beurkundung sitätsgründung beteiligten Instituten erfolgt heute

wegen Un

mittag 11 Uhr im Magistratssitzungssaale. Damit etishießen, w die letzten Formalitäten, so weit die Stadt und dieguldigte, Schief o Usingen. Der nationalliberale Abgeordnete Schlägigen Frankfurter Körperschaften in Frage for maten Gefängn tionalliberalen Vertrauensmännern des Landtagswahl erledigt. Nunmehr bleibt noch das Ergebnis einer ellen 11 je 3 treiſes Oberlahn- Ujingen als Kandidat für die kommende zuwarten, bevor vom Rönig die Stiftung auf 3 Bad

Amtsgerichtsrat Dr. Lohmann wurde von den na­

Landtagswahl aufgestellt. Dr. Lohmann hat die Kan­didatur angenommen und verzichtet ouf seinen bisheri­gen Wahlkreis Dillenburg- Ober- Westerwalde. Den Wahl­freis Oberlahn- Ufingen vertritt gegenwärtig Geheimer Regierungsrat Dr. Bedmann in Usingen, der der tonfervativen Bartei angehört. Die fortschritt liche Volkspartei wird den Stadtverordneten Goll in Frankfurt a. M. als Kandidaten aufstellen.

o Offenbach. Der Verfassungsausschuß hat sich in seiner letzten Sitzung für die Anstellung eines Akademikers als Generalvormund ausgespro­chen.

s Darmstadt, 26. Sept. Der Großherzog be­gab sich gestern in den Kranichsteiner Park aus Jagd. s Darmstadt. Staatsminister Dr. Ewald ist von seiner Erholungsreise zurückgekehrt und hat die Leitung der Geschäfte wieder übernommen.

s Darmstadt. Geh. Oberrechnungsrat Dr. Siebert feiert morgen in voller Rüstigkeit seinen 80. Geburtstag.

s Darmstadt. Jm hiesigen Stadthause fand eine Zusammenkunft der Oberbürgermeist er der größeren hessischen Städte statt, in der eine ein­gehende Aussprache über die Frage abgehalten wurde, in welcher Weise eine einheitliche Regelung der Leh­den könnte. Es herrschte im allgemeinen Einverständnis darüber, daß eine solche einheitliche Regelung im In­

lichſtfrühzeitig an Pastor Arnold in Barmen zu richten. rergehälter in den größeren Städten erzielt wer­

n Gießen. Dr. Hermann Sie bed, der ältere unserer beiden Ordinarien für Philosophie, begeht am

tunde unterzeichnet wird.

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eroffiziere auf Fahnenjunter v.

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Sirsch

):( Frankfurt a. M. Das Gewerbe- un tehrsamt hat in einem in jämtlichen Frankfurter S zeitungen veröffentlichten Inserat die hiesigen aufgefordert, sich zum Verkauf des von der Stadt Da nemart bezogenen Fleiſches zu melden. i es wie mi Schlochthof- Verwaltung erklärt, die Qualität des sches sei gut. Der Vorstand der Fleischerinnung zu einer dem städtischen Fleischverlauf sympathisch gegenüberichnet. empfiehlt den Mitgliedern den An- und Verlauf ¼ Meter. städtischen Fleisches, sofern dieses preiswert sein feiner Qualität den hiesigen Anforderungen enterieregiment d Nach einer Mitteilung des Obermeisters Jung wierderin Blum nächst lebendes Vieh auch von Holland eing werden, doch hält er es für zweifelhaft, ob diese nahme den Markt in dem von den Konsumenten wünschten Sinne beeinflussen werde.

Posen

die Mord- Aff Tokio, gewütet; er angerichtete G 3ahl der Un

):( Frankfurt a. M. Heute nachmittage den die seit langer Zeit unterbrochenen Passa obdachlos. fahrten vom Frankfurter Luftschiffhafen aus Hafen ist ze eine zweistündige Fahrt der Vittoria Luise" are gefcheitert aufgenommen. Am Sonntag, vormittags 8 Ubbe und 283 ve folgt eine Fernfahrt nach Rassel, von dirt worden. Luftschiff um 3 Uhr nachmittags zurüderwartet In Kassel findet eine Landung und ein Wechse

Bassagiere statt.

):( Frankfurt a. M. In der Nacht September statteten Diebe dem Vereinslokal det

28., September in erfreulicher förperlicher und geistiger tereffe der Kommunalverwaltungen dringend geboten bertafel, gegr. 1827, dem oberen Saale der S

Rüftigkeit seinen 70. Geburtstag.

n Gießen. Ein Johanniter Konvent fand hier im Hotel Kuhne statt, an dem u. a. der Fürst von Lich, der Graf von Schlitz, genannt v. Görz, und der Graf von Laubach teilnahmen.

n Gießen. Aus Anlaß der Aufhebung des

Schiedsgerichts für Arbeiterversicherung in der Provinz Oberhessen am 1. Oftober, findet heute Sams­tag, den 28. September, abends Uhr, im Lenz'schen Felsenkeller ein geselliges Zusammensein der früheren und jetzigen Beisitzer und der Beamten des Schiedsge­richis statt. Es sind auch alle die Personen, die auf dem Gebiete der sozialen Versicherung tätig sind und die mit Schiedsgericht zu tun hatten, eingeladen.

n Gießen. Der Beamte der Landwirtschafts­fammer Max Kreutz verläßt in diesen Tagen Gießen, um eine gleiche Stelle in Heidelberg zu übernehmen. Kreutz wirkt seit 1903 in Oberhessen und hat sich um die Ziegenzucht in Oberhessen, besonders des Kreises Gießen, sehr verdient gemacht.

o Bad Nauheim. Die Stadtverordnetenver­

das

sammlung beschäftigte sich mit einem Gesuch des hieji gen Stenographenvereins Gabelsberger", dahin ging, dem Verein jährlich 80 Mart zu bewilli­gen, wofür von ihm in der Volksschule stenogra­phischer Unterricht erteilt wird. Stadtverordneter Bademeister Kissel begründete den Zweck dieses Unter= nehmens eingehend und hob den großen Wert des Er­leinens der Stenographie für die Schuljugend hervor. Der Unterricht soll Mittwochs und Samstags nachmit­tags erfolgen. An ihm sollen zunächst die beiden oberen Klasser: der Volksschule teilnehmen. Da von Seiten der Schulbehörde schon Verhandlungen hierüber stattfanden, stimmte die Versammlung dem Gesuche 3 us

o Friedberg. Der mit einem erheblichen Ko­stenaufwande erfolgte Bau eines zweiten Glei­ses der Bahn von Homburg nach Friedberg ist jetzt fertiggestellt und wird dieser Tage dem Betriebe über­geben. Dadurch tritt eine wesentliche Erleichterung im Bahnverkehr der Bäderbahn von Bad Nauheim Homburg nach Wiesbaden ein.

über

o Obermörlen. Durch die überaus günstige 3 wetschenernte herrscht seit einigen Tagen hier ein lebhafter Handel. Es sind bis jetzt mehr als 2000 Zentner Zwetschen zum Verkauf nach Frankfurt gelangt.

sei.

s Darmstadt, 24. Sept. In der Anklagesache Georg Müller aus Offenbach, bejahten die Geschwo­renen die Schuldfrage auf vorsätzlichen Totschlag, unter Ausschluß mildernder Umstände. Der Staatsanwalt be­antragte 7 Jahre Zuchthaus. Der Gerichtshof verur­teilte den keinerlei Reue zeigenden Angeklagten zu sieben Jahren Zuchthaus, nebst zehnjährigem Ehrverlust.

):( Auerbach, 25. Sept. Bei der heute hier erfolgten Bürgermeisterwahl erhielt der bisherige Po= der lizeidiener Philipp Gölz 2. 279 Stimmen, bisherige Bürgermeister Chr. Jat. Weigold 164 Stim­men. Gölz ist somit gewählt. 5 Stimmen waren un­gültig. Von 487 stimmberechtigten Wählern machten 448 von ihrem Wahlrecht Gebrauch.

):( Graevenwiesbach. Das Legen des Ge­leises der Neubaustrede Graevenwiesbach- Albshausen -Wetzlar ist nunmehr beendet, so daß die Eröffnung der Linie am 1. November d. Js. erfolgen wird. Mit dem Bau der Bahnlinie wurde im Mai 1910 begon­nen und zwar aus der Erkenntnis heraus, daß sie, nachdem die Bahn Usingen- Weilburg dem Verkehr übergeben, dem Bedürfnis entsprach. Sie zweigt in

Graevenwiesbach ab und führt zunächst durch einen 1300 Meter langen Tunnel nach Hasselborn. Die Bahn läuft von Hasselborn nach den Stationen Brandobern­dorf, Kraftfolms, Neunkirchen, Bonbaden, Braunfels Oberndorf, Burgsolms- Oberndorf und mündet bei Albs­hausen in die Hauptstrede Limburg Wetzlar- Gießen. Die Strede ist 24,5 Rilometer lang. Die Baukosten betra­gen 6 Millionen Mark.

):( Altenkirchen. In verschiedenen Gemein­den der Bürgermeisterei Flammersfeld sind Typhuser­tranfungen festgestellt worden.

):( Weilburg. Eine furchtbare Tat wird jetzt bekannt. Am Montag früh fand man einen Burschen von Essershausen mit abgefahrenem Arm bewußtlos auf dem Geleise der Weilbahn. Man nahm an, daß er entweder aus dem Zuge gefallen, oder im Trunte auf das Bahngeleise geraten und überfahren worden sei. Nach den Ermittelungen der Gendarmerie ist der Ver­unglückte jedoch überfallen und mit Knüppeln traftiert worden, die blutbefleckten Knüppel fand

man

in der Nähe des Tatortes. Man nimmt an, daß die Täter ihr Opfer nach dem Bahndamm schleppten. Auf diese Weise wollten sie offenbar den Schein eines Un­

einen Besuch ab und erbrachen den eichenen berschrant; gestohlen wurden zwei wertvoll Silber getriebene Becher, eine Anzahl von Mün runter die dem Verein von Thomas Koschat vet wertvolle Rochat- Medaille, außerdem noch verschiedene Reliquien aus den Jahren 18% 1840, Andenken, die für den Verein unersetzbar Selbst der Notenschrank wurde eingehend unter durcheinander gewühlt. Man sieht, die Diebe de ner Kaiserkette machen Schule.

! Mainz. Der Schulvorstand und Schul wählten den Stadtverordneten und Reallehrer zum Hauptlehrer. Fuchs, der zurzeit Ra an dem staatlichen Realgymnasium ist, wird nat nem Uebertritt in städtischen Dienst der erste Le Hessen sein, der zugleich das Amt eines Stab neten befleidet. Nach der früheren Städteordmug bis 1, April 1912 in Kraft war, wäre dieser möglich gewesen.

! Mainz. Der Leiter des Kreisgefundh Mainz, Medizinalrat Dr. Hermann Linden der erst im Juni von Groß- Gerau nach hier worden war, hat seinem Leben ein Ende gema Erschießen. Dr. Lindenborn war 64 Jah Junggeselle und aus Groß- Umstadt gebürtig. sache der Tat dürfte in Nervenüberreizung zu fuc

o Erbach i. O., 25. Sept. In den nåd gen verläßt der zur Provinzialdirektion nach 6 versetzte Regierungsassessor Dr. Siegert un städtchen. Dr. Siegert, der erst zwei Jahre u weilt und erst am Anfange seiner Beamten steht, erfreute sich nicht nur hier, sondern im Odenwalde großer Beliebtheit. Gewissenhaft reft in seinem Dienste, war er daneben auf der schiedensten Gebieten tätig und widmete seine S Allgemeinheit. Sein Hauptwerk ist die Gründ Odenwald- Sängerbundes", den er nach leber mancher Schwierigkeiten ins Leben rief, und weit über 50 Gesangvereine des Odenwaldes un Eine Anzahl dieser Vereine brachten ihrem präsidenten gestern Abend eine Ovation dar, bei Siegert mitteilte, daß er den Vorsitz des Bunds in Gießen beibehalten werde. Auch auf dem der Gesundheitspflege( Sanitätstolonne) war derde sehr erfolgreich tätig.

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