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vor dem Monarchen erscheine. Der Chauffeur folgte diesem Gebot rnb- wurde wegen zu schnellen Fah rens in Wannsee aufgeschrieben. In der Verhandlung gab der Chauffeur die Beweggründe an, die ihn zur Beschleun guna des Tempos nötigten. Das nügte aber nicht viel; das Gericht erkannte auf eine Geldstrafe von 6 Mart.

Der Gespensterbandit", ein Mann namens Pelis­fter, wurde gestern in Chalons zu lebenslänglichem Buchthaus verurteilt. Zu seinem Namen war er da­durch getommen, daß er es jahrelang verstanden hatte, bie scheußlichsten Verbrechen zu verüben, ohne daß es gelang, auf feine Spur zu tommen. Im September bes vorigen Jahres wurde er endlich gefangen und nun, trobem er den wilden Mann spielte, verurteilt.

Vermischies.

Einen Mordversuch auf ihren Zimmergenoffen verübien in Leipzig zwei Arbetter, die gemeinsam mit einem dritten eine Schlafstelle innehatten. Dieser, etn Arbeiter Schläfig, war aus dem Krankenhause entlas­sen, nach Hause zurückgekehrt. Hier fand er seinen Kof­fer erbrochen und des Inhaltes beraubt. Die Täter waren seine Zimmergenossen, die dies auch eingestan­den und den Schaden zu ersezen versprachen. Geftern morgen versuchten sie Schläfig zu erwürgen und mit einer Schlinge, die sie berett hielten, zu eroroffeln. Der Ueberfallene fonnte sich losmachen. Er schlug Lärm, worauf die beiden die Flucht ergriffen. Sie wurden aber noch im Laufe des Nachmittags ergriffen und ver­haftet.

Auch ein Opfer der Asylistenvergiftungen. Die Maf­senvergiftungen unter den Berliner Asylisten sind ei nem 35 Jahre alten Händler Franz Napiralsft aus der Fliederstraße in Berlin zum Verhängnis geworden. Der Mann handelte auf der Straße und in Schankloka­fen mit Bücklingen. Seitdem die Bergiftungen unter den Asylisten Furcht und Schrecken verbreiteten, war es mit seinem Geschäft zu Ende, weil die Massenerkran­tungen und Todesfälle zunächst auf den Genuß von Büdlingen zurückgeführt wurden. Die wirkliche Ur­fache der Vergiftungen ist nun zwar längst aufgeklärt, der Rückschlag auf den Handel mit Räucherwaren aber immer noch nicht überwunden, wenigstens haben die Straßenhändler darunter immer noch zu leiden. Na­piralskt flagte wiederholt, daß er nicht mehr verkaufen fönne. Well er auch keine Ersparnisse hatte, so borgte er sich fümmerlich durch und mußte auch die Miete schuldig bleiben. Als er keinen Ausweg mehr sah, griff er zum Strick. Gestern nachmittag fand ihn ein Arbei­ter, mit dem er Stube und Küche teilte, erhängt und tot auf.

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Mit Maßkrügen erschlagen. Bei einer Wirtshaus­schlacht in München wurde der Gastwirt Dent in grau­famster Weise von einem der Raufenden, dem rasend gewordenen Kupferdruder Kufer, umgebracht. Nachdem er bereits eine Menge Maßkrüge auf den Köpfen der Kämpfenden zertrümmert hatte, stürzte Stufer auf den friedenstiftenden Wirt zu deffen liebster Gast er übri gens war führte nacheinander Schlag auf Schlag auf den Kopf des Wirtes und zog thn schließlich unter dem Billard hervor, um ihn vor den Augen der entsegten Wirtin mit einem dritten Maßkrug vollends totzuschla= gen. Die Wände waren über und über mit Blut bedeckt, und der Wirt schwamm förmlich in einer Blutlache. Der Mörder ließ sich ohne Widerstand abführen.

Im Kampfe mit etuem Irrfinnigen, bet dessen Ab­holung fie helfen sollten, wurden in München zwet Schußleute durch Revolverschiffe verlegt. Der Frisin­ntge, ein Maurer, riegelte sich, nachdem er die Schliffe abgegeben hatte, dann aufs neue in seinem schon ein­mal gewaltfam geöffneten Zimmer ein, in dem er dann förmlich belagert wurde. Der Polizeipräsident erschien felbst auf dem Plaße, und in sämtlichen Wohnungen des Hauses war aus Ervowelichon Bake Sally­Teute pofttert. Nach sechsstündiger Belagerung sprang der Irrsinnige gegen 3 Uhr morgens vlößlich aus der im dritten Stodwerfe gelegenen Wohnung in den Hof hinab, fiel aber auf das Dach eines Holzstalles, wo er nur unbedeutend verlegt, jedoch regungslos liegen blieb und von der Sanitätstolonne weggeschafft werden fonnte.

Ausschreitungen in einer Leichenhalle. Gestern fand in Wien das Leichenbegängnis der durch einen Wachtposten erschossenen Brüder Bolta statt. In der Leichenhalle des Allgemeinen Krankenhauses spielten fich wüste Szenen ab. Hunderte von Frauen mit Kin dern am Arme drängten sich in die Kapelle. Kränze wurden heruntergerissen und zertreten und die Sarg­deckel, die an der Wand lehnten, umgestoßen und be­schädigt. Als die Verwandten der Getöteten zu weinen begannen, fingen die Kinder und Frauen fämmerlich zu schreien an, und es wurden Rufe gegen das Militär und gegen die Wachtposten laut.

Ein Postraub in Innsbrud. In Innsbruck wurde am Mittwoch abend ein ebenso raffinierter wie verwegener Bostraub verübt. Gegen abend kam ein Unbekannter, etwa 25 Jahre alter Mann in der Uniform eines Postants­

Dieskau nickte.

Wenn das Kind und die Dokumente nicht mehr vorhanden sind, so haben wir es also allein mit diesem Herrn zu tun! Na, mit dem werden wir schon zu Ende kommen!"

Du kennst thn nicht es ist alles verloren! Er ist dawie konnte er nur zurückkommen? Wir können als Bettler von dannen ziehen. O, entsetzlich daß mir das auf meine alten Tage begegnen muß." " Nun, set so gut und nimm Deine fünf Sinne zu­sammen, lieber Vater! Für mich ist dieser Mr. War­thon nichts als ein habgtertger Schurke, der Dich fchröpfen will. Er soll nur kommen! Set ein Mann! Der Satan hole diese verdammten Geschichten," mur­melte er ingrimmig. Aber ich muß tett fort, ich darf bet dem Treiben nicht fehlen."

Er klingelte. Der Diener trat ein.

" Wo ist der Herr, der eben hier war, hinge­

gangen?"

Er ist fortgefahren."

" In welcher Richtung?"

Er schlug den Weg nach der Station etn." " Gut! Sind noch Gäste hter?"

" Netn, gnädiger Herr, die sind alle schon fort mit bem Förster."

Außer den Gästen, die im Hause wellten, waren noch verschiedene Herren von auswärts zum Treiben ge­laden worden.

" So muß ich etlen, ihnen nachzukommen."

Er ging mit hastigen Schritten hinab, bestteg setn ferd und ritt, die Doppelbüchse in der Hand, dem Walde zu, wo das Treiben stattfinden sollte.

Er jagte wild dahtn. Im Walde hielt er an, stteg ab, band das Pferd an einen Baum und ging aufwärts nach der Gegend des Treibens hin.

Alle wilden Leidenschaften des jungen Mannes waren in threr ganzen Stärke erwacht. Coin Onfel

dieners zu dem Postpferdehalter Schallhart und bestellte dort im Auftrage des Bostamts einen zweispännigen Post­wagen zum Einsammeln der abends fälligen Post auf den Filialämtern der Stadt. Der Wagen wurde ihm anstands los abgegeben. Ein Postillon fuhr mit dem falschen Post­amtsdiener nunmehr zum Bahnpostamt und dort bezeichnete sich der falsche Amisdiener als ein von Meran nach Inns brud versetter Diener, der vom Oberkontrolleur den Auf­trag habe, die Abendsammelfahrt in Innsbruck zu machen. Der falsche Amtsdiener fuhr dann mit dem zweispännigen Wagen zu zwei Postämtern, holte dort die Briefschaften und lieferte sie auf dem Bahnpostamt ab, erflärte aber plöblich, er habe auf dem Filialpostamt 7 die Uebergabe­liste vergessen. Er ging zu Fuß hin und nahm unterwegs einen vor einem Wirtshaus stehenden Handwagen mit. Auf dem Filialpostamt 7 ließ sich der Schwindler die Abendpost geben, da er wußte, daß diese die Wertbriefe enthalte, Man gab dem nun bereits Bekannten anstandslos fünf Postbeutel mit Briefschaften in deklariertem Gesamtwert bon 17,180 Kronen. Der falsche Postamtsdiener fuhr mit seinem Handwagen fort und wurde nicht mehr gesehen. Seute früh fand man bei Innsbruck die fünf leeren Post­beutel Die Postbehörde ist der Ansicht, daß nur ein mit dem inneren Postdienst vollständig vertrauter Mann den verwegenen Raub ausgeführt haben könne. Sein Hel­fershelfer, der ihm die Uniform gegeben hat, ein Innsbrucker Postdiener ist bereits verhaftet worden.

Bon Hunden gefressen. Aus Petersburg wird ge­schrieben: Eine schaurige Tragödie ereignete sich vor lur­zer Beit in der Nähe von Moskau. Die junge Bauers­frau Baikowa ging vor wenigen Tagen aus dem Dorfe Nikitskoje, Kreis Bronnizy, zu Bekannten ins Nachbar­dorf. Da fie fehr lange fortblieb, wurde der Mann unruhig und ging ihr entgegen. Auf dem Felde, nahe den letzten Häusern, bemerkte er etwas Dunkles im Schnee liegen es war der fürchterlich zerfleischte Leichnam seines jungen Weibes. Der Schnee ließ deutlich erkennen, daß mehrere große Hunde die Unglückliche niedergeriffen und zerfleischt hatten. Es waren die losgelassenen Rettenhunde des be­nachbarten Gutsbesikers.

Ane boten nnd Randbemerfungen

von Friedrich dem Großen.

Am 9. Oktober 1744 erzwang Bieten den Uebergang über die Moldau bei Thein. Dabei fiel der Husarenleut­nant v. Wedell, ein besonderer Liebling des Königs. Auf die Meldung hiervon ritt dieser mit dem Rufe: Wo ist Wedell, wo ist Wedell?" in großer Aufregung durch die Reihen der Verwundeten. Da richtete sich ein Leutnant, dem der Fuß zerschossen war, auf und antwortete: Maje­siät, hier liegen lauter Wedells." Er hat mir eine gute Lehre gegeben, ich danke ihm davor! Wie ist sein Name?" Hohendorf." ,, Wenn Er furiert ist, melde

er sich bei mir." Hohendorf wurde wieder hergestellt, meldete sich und erhielt eine Oberförsterstelle.

Randverfügung des Königs auf das Gesuch des Präst denten von Loeben um einen Vorspannpaß: Damit Bihet man ein 24 Canon fort. Ein president ist für Solchen Schwehren Transport nicht wichtig genug. Loeben sol 8 pferde haben und tan er corpusenter wirdt 10 bis 12."

Randverfügung des Königs auf das Abschiedsgesuch eines bersten, der sich einbildete, frank zu sein: Mir geht es auch nicht immer wie ich es gern haben möchte, beswegen muß ich immer König bleiben. Khabarber und Geduld wirken bortrefflich."

Randverfügung auf dem Gesuch des Predigers Pets um Erhöhung seines Einkommens: Die apostelen Seindt nicht geminn Güchtig wat teine apoſt prevrat, der Herr Wels apostolische Sehle und bentet nicht das er alle gühter in der Welt vohr nichts ansehen mus."

Randverfügung auf der Anfrage eines Stadtmagist­rates, wie ein Bürger zu bestrafen fei, der Gott, den Kö­nig und den Magistrat gelästert: Daß der Arrestant Gott gelästert hat, ist ein Beweis, daß er ihn nicht fennet; daß er mich gelästert hat, vergebe ich ihm; daß er aber einen edlen Rat gelästert hat, dafür soll er exemplarisch bestraft werden und auf eine halbe Stunde nach Spandau fommen."

Randverfügung auf dem Gesuch des Landrats von Wo­beser um Ersaß von Brandschaden: Am jüngsten Tag frigt ein jeder alles Wieder was er in diessem Leben verloh­ren hat."

Randverfügung auf dem Gesuch eines Kurmärkischen Tierarztes um den Hofratstitel: Vieh- Rath."

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Randverfügung auf der Eingabe zweier Beamtenfrauen, der König möge entscheiden, welche von ihnen den höhe ren Rang habe: Die größte Närrin geht voran." der ältere Bruder dem der Herr des Majorats Grabe entstiegen auch er zweifelte nicht daran, daß er Hermann von Dieskau gesehen hatte was sollte nun werden aus ihm und aus allen, wenn Hermann von Dieskau seine Identität nachwies und seine An­sprüche geltend machte? Es schwindelte thm.

Daß sein Vater den Bruder seiner Zeit wegen des= sen Vermählung mit einer obskuren Persönlichkeit, und wegen der sich hieraus ergebenden Folgen nicht mit be­sonderem Wohlwollen bedacht hatte, schien ziemlich klar aus den Worten des Fremden hervorzugehen. Doch das war des Vaters Sache; hier stand anderes, wich­tigeres, auf dem Spiele. Es handelte sich um setne und der Seinen Existenz, wenn der Mann das war, was er zu sein vorgab.

Harald knirschte mit den Zähnen bei dem Gedanken zum Bettler zu werden und im Staube friechen zu müssen, wo er zu herrschen gewohnt war.

Er ging durch lichten Wald auf einer Anhöhe da­hin, als er mit einer fähen Ueberraschung den Mann, der all das Elend über ihn zu bringen drohte, gemes­fenen Schrittes auf dem Pfad unten jenseits des Wie­sentales dahinschreiten sah.

Fast besinnungslos, nur den maßlosen Grimm ge­gen diesen im Herzen, er die Büchse an die Wange, schoßschoß bltzschnell beide Läufe ab, und der Mann stürzte auf das Gesicht nieder.

Ein eisiger Schauer überlief thn bet diesem An­blick und wie von Furten gehezt, Itef er wetter die Höhe hinauf.

Den alten Jäger, der da zwischen den Büschen stand und ihm verwundert nachsah, hatte er nicht be= merkt, auch nicht gewahrt, daß dieser schleunigst nach der Stelle ging, wo die Schüsse gefallen waren.

Jezt ließen sich die Bitchsen der Schüßen oben im Walde hören. Harald deckte sich gegen eine trrende Ku­gel durch einen dicken Baum, denn er befand sich auf

Ein neuer Spionagefall?

Ein Berliner Blatt weiß von einem angeblichen neue Spioanagefall zu berichten. Am 23. Januar gegen 4 Uhr morgens erschien in einer Bude der Militäreisenbahn Berlin- Jüterbog, etwa 2 Kilometer von Jüterbog entfernt, ein Infanterieoffizier, der ein auffallend fremdländisches Aussehen, dunklen Teint und einen Fliegerbart hatte. Dies fer Offizier unterhielt sich mit dem in der Bude anwesenden Posten über verschiedene Dienstangelegenheiten, sah au merksam verschiedene Schriftftücke durch und erkundigte sich besonders eingehend danach, wo während der Nachtzeit die auf den Militärbahnbetrieb bezüglichen Anweisungen der Militärbehörde aufbewahrt wurden. Nach einer halben Stunde entfernte sich der Offizier und ging über ein Feld hinweg nach Jüterbog zu. Der Posten verließ gleichzeitig mit ihm die Bude. Als er nach längerer Seit wiederkehrte, fand er die Bude erbrochen, und alles ließ darauf schließen, daß die Bücher und Akten durchstöbert wor ben waren. Man glaubt, daß es sich um einen ausländi schen Spion handelt, der die deutsche Uniform angelegt hatte, um leichter zu feinem Siele zu kommen. Ein ähn ficher Spionageversuch bei der Militäreisenbahn ist schon bor einiger Zeit gemacht worden, aber damals an der Wach famkeit des Postens gescheitert.

Dem B. L. Anz." wird zu der Affäre von autort­tativer Seite mitgeteilt, daß bisher keinerlei irgendwie be­gründete Vermutung zu einem Spionagefall bestehe. Es würden in solchen Bahnwärterbuden auch keinerlei Akten oder Schriftstücke aufbewahrt, die von besonderer Beden tung feien oder für irgendeine auswärtige Macht Inte resse haben könnte.

Ein russischer Spion in Wien verhaftet. Die Wiener Polizei verhaftete gestern in Krakau einen der gefährlichen Spione, die in Diensten Rußlands tätig sind. Der Verhaftete nennt sich Paul Belta, doch dürfte sein Name anders lauten. Man fand bet thm Berichte des russischen Generalstabes in Warschau so wie Photographien von galtatfchen Festungen und an­deres mertvolles Material über die Schüßmaßregeln an der österreichischen Nordgrenze.

Berliner Getreide und Schlachtviehmarkt.

In der om 24. Januar zu Ende gegangenen Be­richtswoche wurde der Getreidehandel durch die außer ordentliche Festigkeit der Futtermittel sehr wesentlich beeinflußt. Unter dem Einfluß der strammen Haltung vom Weltmarkt und des großen Bedarfs an Futter­mitteln zogen auch am Berliner Markte die Weizen­preise złem kräftig an; in dem zweiten Teil der Be­richtswochengen aber die Besserungen etwa um die Hälfte wied verloren. Der Eintritt des Tauwetters wurde nämlich die Veranlassung zu einem reichlichen Angebot der inländischen Landwirtschaft bei nachgiebt­geren Forderungen. Roggen konnte sich hierbet wieder besser behaupten als Weizen. Ausländische Gerste ist um nicht weniger als 6 bis 7 M. gestiegen, und im Zu­sammenhang damit stellte sich auch Hafer bet kaum ge­nügend großem Angebot höher. Die Marktpreise be= wegten sich anfangs gleich nach oben, verloren aber spä­ter wieder infolge Nachlassens der argentinischen For­derungen. Am letzten Tage der Berichtswoche stellten fich die Preise für Lieferung im Mai, wie folgt: Wet­gent 217,75 M., Roggen 198,25 M., Hafer 195,00 M, Mais 171,00 M.

Preise des städtischen Schlachtvieh- Marktes. 1. Och­fen: a) vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlacht­wertes, ungejocht 81-88 Mb una 85, c) má­Big genährte Junge und gut genährte ältere 68-72 M. 2. Bullen: a) vollfleischige, ausgewachsene höchsten Schlachtwertes 77-83 M, b) vollfleischige jüngere 73 bis 80 M., c) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 66-75 M. 3. Färsen u. Kübe: a) vollfl. ausgem. Färsen höchst. Schlachtw. 75-85 M., b) vollfl. ausgem. Kühe höchst. Schlachtw., bis zu 7 Jahren 70-75 M., c) ältere ausgemästete und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen 65-69 M., b) mäßig genährte Kühe und Färsen 57-66 M, e) gering genährte Kühe und Färjen bis 62 M., f) gering genährtes Jungvieh( Fres= fer) 54-68 M. 4. Kälber: a) Doppellender feinster Mast 107--137 M., b) feinste Mastfälber 97-103 M., c) mittlere Mast- und beste Saugtälber 83-92 M., D) ge= ringere Mast- und gute Saugfälber 74-81 M., e) ge= ringe Saugtälber 55-67 M. 5. Schafe: a) Mastlämmer und jüngere Masthammel 70-80 M., b) ältere Mast­hammel, geringere Mastlämmer und gut genährte junge Schafe 62-72 M., c) mäßig genährte Hammel und Schafe 60-66 M. 6. Schweine: a) Fettschweine über 3 Zentner Lebendgewicht 59-60 M, b) vollfleischige Schweine 250-300 Pfd. 57-59 M., c) vollfleischige 200 bis 240 Pfd. 56-58 M., d) vollfleischige Schweine 16C bis 200 Bfd. 53-56 M., e) vollfleischige Schweine unter 160 Bfd. 48-52 M., f) Sauen 53-55 M.

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dem Rückwechsel. Dort stand er und stterte vor sich hin. Sein Kopf war wüst er vermochte kaum zu den­fen, nur den stürzenden Mann sah er vor sich.

Das Feuer hörte auf. Das Treiben wurde abge­blasen.

Harald trat hinter dem schützenden Baum hervor. Er fühlte wie ihm das Herz pochte. Mit einem wilden: Geschehen tst geschehen!" schritt er hasttg durch den Wald.

Bald traf er auch die Jäger, die sich anschickten, ein zweites Treiben zu veranstalten. Sein Fehlen bet dem ersten war wohl nur von den Forstleuten bemerkt worden, die den Jagdherrn vermißten.

Harald zeigte eine fast frankhafte Lustigkelt, die vielen aufftel.

Er machte alle Treiben mit, doch fehlte der sonst fo gute Schüße fast immer, Hand und Auge mußten un­ficher sein.

Wahrscheinlich," dachten die Förster, hat er etwas zu stark gefrühstückt." Das letzte Treiben war abgebla­fen worden und die Jäger gingen den Waldpfad hinab zu der Stelle, wo die Wagen standen. Harald hatte einen der Diener beauftragt, sein Pferd zu holen und nach dem Schlosse zu retten."

Er mußte über seine Fehlschüsse viele anzügliche Bemerkungen hören, achtete ihrer aber nicht.

In jedem Augenblick dachte er eine Meldung zu vernehmen, daß ein erschossener Mann im Walde gefun­den worden set.

,, Nun, was war dabei? Was hatte er zu fürch­ten? Bet den so weittragenden Schußwaffen konnte sich leicht eine Kugel verirrt haben.

( Fortfehung folgt.)