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Beliebte Ausflugsorte.

Restaurant Philosophenwald

Giessen

Beliebter Ausflugsort, 15 Minuten von der Stadt entfernt.

Hotel Kaltwasser:: Wetzlar

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Inhaber: W. Henrich.

Vollständig renoviert Zentralheizung.

Vorzügliche Verpflegung.

Elektrisches Licht. Bier und Wein- Restaurant.

Schattiger Garten.

Grosses Gesellschaftszimmer. Verschlossene Carragen.

Schützen- Garten

Wetzlar Grösster u schönster Garten Wetzlar

u. Vergnügungslokal am Platze. Anerkannt gute Küche. Vorzügliche hiesige u. Münchener Biere. Zivile Preise.

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Weine erster Firmen. Pension von 3.50 Mk. an. Bes.: H. Berndt.

Wieseck

Restaurant Ludwigsburg=

Bes.: Ludwig Werner

Luftkurort Braunfels Angenehmer Aufenthalt. Schöne Lokalitäten nebst Garten.

Hotel- Restaurant Bellevue.

Schönstes Lokal am Platze

Garten, Terrasse und Saal mit herrlicher Fernsicht. Ausgezeichnete Pension. Touristen u. Gesellschaften empfohlen.

Telephon 38.

Besitzer: Jacob Simons.

Braunfels ,,, Solmser- Hof", Hotel und Restaurant

Aeltestes Lokal am Platze.

Mittagstisch von 12-2 Uhr. Ganze Pension von 4 Mk. an. Schattiger Garten.

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Zimmer von 2 Mark an. Säle für Gesellschaften. Von Touristen bevorzugt. Telephon Nr. 37. Besitzer Gettlieb Haenchen.

Berg- Restaur. Schiffenberg

bei Giessen

Restaurateur F. Lynker.

Schattiger Wald- Spaziergang, von Giessen in 3/4 Stunde, von Sta­tion Schiffenberg in 10 Minuten zu erreichen. Herrlicher Fernblick. Geschützte Veranda.

Montag

Reserviert für Münzenberg.

Bekanntmachung.

Es wird empfohlen zu kochen:

Knorr- Geflügelsuppe

( Eterfiguren)

7 Schwabensuppe Knorr- Kartoffelsuppe

Vienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Sonnabend

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Sonntag

Weibertreusuppe

Knorr- Spargelsuppe

Eierspätzlesuppe

Knorr- Reissuppe

Jeden Tag für 10 Pfennig 3 Teller feine Suppe

nur mit

Knorr Suppenwürfel

Nach dem Urteil der Kenner sind

Knorr Suppen die besten.

Direkt an der Strasse von Wieseck nach Alten- Busseck.

Annerod

Gasthaus zur Krone

Bes. Karl Wallbott

empfiehlt seine schön eingerichteten Lokalitäten nebst Saal und an der Giessener Chaussee gelegene Gartenwirtschaft. Gute Speisen und Getränke.

Luftkurort Rodheim

Bieberth.

Gasthaus zum goldenen Becher. Nahe am Wald gelegen. Ausflugsort nach Gleiberg, Vetzberg und Dünsberg. Volle Pension von 4 Mk. an.

Gleiberg

Restaurant zum schwarzen Wallfisch. Beliebtester Ausflugsort- Wunderschöner Gesellschaftsgarten. Grosser Tanzsaal. Gute Speisen und Getränke.

Braunfels, Hotel- Restaurant Böhme

Telef. 50 Grösstes Vergnügungs- Lokal am Platze. Telef. 50 Grosser Saal, schattiger Garten, zwei Klaviere, Kegelbahn, Karussell, Rodelbahn.

Gute Küche.

Eigene Musik.

Helles u. Münchn. Bier.

Ia. Kaffee. Logie, Pension.

Giessen

Restaurant ,, Burgbräu", Lauterbach

Licherstrasse 57 Haltestelle der Elektrischen! Licherstrasse 57 Inhaber: Michael Betzold. empfiehlt seine sehr schön eingerichteten Lokalitäten einer ganz besonderen Beachtung. Vorzüg. Speisen u. Getränke.

Aufmerksame Bedienung.

Textor- Terrasse Giessen

Inh.: Anna Schadeck Ww,

Direkt neben der

Schönster Ausflugsort. Union- Brauerei: Prächtiger Garten. Geräumige Lokalitäten.

10 Minuten von der Lahnbrücke entfernt.

Lich

Restaurant Heilandsruh

Inh.: M. Etti,

Beliebtester Ausflugsort der Giessener. Angenehmer Aufenthalt, Staubfreier schattiger Garten. Grosser Gesellschaftssaal, Civile Preise. Aufmerksame Bedienung. Vereine bitte um vorherige Anmeldung.

Badenburg bei Giessen

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Schönster Ausfiugsort an der Lahn gelegen mit herlichem Garten; direkter Haltepunkt der Strecke Giessen- Cassel. Kahnfahrt auf der Lahn.- Für gute Speisen u. Getränke ist bestens gesorgt. Besitzer: Jac. Duill.

Nummer 11.

1

L.J

Illustrierter

Wochen- Anzeiger

Welt- Rundschau.

Bezugspreis fürs Vierteljahr 1 Mart durch die Agenten, 1,20 Mark durch die Post und 1,50 Mark direkt unter Kreuzband.

Stadt- Anzeiger.

100 Mark Prämien erhalten unsere Abonnenten laut unseren Bedingungen.

Expedition: Gießen, Seltersweg 83.

Zum höchsten Norden.

er Weg zu den Wundern des höchsten Nordens ist heutzutage nicht mehr schwierig und unbequem, wie in vergangenen Jahrzehnten, wo die Fahrverbin­dungen noch wenig geregelt waren und die arktischen Regionen fast ausschließlich von Forschern besucht wurden. Seitdem diese den Touristen Pionierdienste geleistet haben und gewisse Vorurteile hinsichtlich des Klimas in jenen Breiten beseitigt worden sind, wächst die Zahl der Besucher Spizbergens von Jahr zu Jahr. Nicht zum wenigsten haben die verschiedenen Versuche zur Entdeckung des Nordpols die Aufmerksamkeit auf das Land des ewigen Eises gelenkt. Der Norddeutsche Loyd­Dampfer

,, Großer Kur­fürst" der all­jährlich

eine

Nordlandreise unternimmt, hat uns von Bremerhaven über Edinburgh nach Reykjavik auf Island ge­führt.

zehn

Fünf­verschie=

dene Nationen

hatten ihre Ver­

treter zu dieser Fahrt ins Mär chenland ent­sandt. Aber trotz der Ver­

34. Mai 1912

L.d

Inserate die 44 mm breite Petitzeile 25 Pfg.; Reklame die 90 mm breite Petitzeile 50 Pfg. Extra- Beilagen nach Uebereinkunft.

Bald kam das Südkap in Sicht mit der höchsten Er­hebung des Landes, der 4560 Fuß hohen Hornspize. Bei flarem, sonnigem Wetter liefen wir in den Icefjord ein und gingen in der Adventbai vor Anfer. Tausende und Abertausende von Vögeln umflattern schreiend unser Schiff, wie wenn sie uns bewillkommen wollten. Geradezu überwältigend war der Eindruck, den wir von Spitzbergen empfingen. Wildzerrissene Berge mit zahllosen scharffantigen Spißen und Zinnen, an die zerflüfteten Dolomiten Tirols erinnernd, ragten in den tiefblauen Himmel hinein; dazwischen erstreckten sich Gletscher von enormen Dimensionen, wie man sie in

+

Am See Torneträff in Lappland.

schiedenheit der Sprachen fand bald eine Verständigung zwischen den Mitgliedern der Reisegesellschaft statt, die sich für fast 3 Wochen hier auf schwankendem Boden zusammengefunden hatte. Von Island geht's Spip­bergen entgegen. Bald versinken die letzten Aus­läufer hinter uns und wir schwammen Europas auf dem offenen Eismeer. Unsere treuen Begleiter, die Möwen, verlassen uns und an ihre Stelle treten die graubraunen Eisturmvögel, denen man nur im höchsten Norden begegnet. Auch Alfen und Lummen zeigten sich. Einige Stunden später bekommen wir den ersten Walfisch zu sehen. Wie während der ganzen Reise, so ist uns auch jetzt das Wetter- Glück hold. Mittlerweile hat die Spannung an Bord ihren Höhe punkt erreicht; alle sind begierig, das noch der Eis­periode angehörende Wunderland Spitzbergen zu sehen.

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den Alpen nicht annähernd so groß bor­findet. Daß diese Gletscher bis ins Meer hineinhängen, verleiht ihnen einen besonde­ren Reiz. Ueber­all spiegelten sich die starren, gänzlich ber­eisten Gebirgs­massen in der fast regungs­lofen, bläu­lichen Meeres. flut. Nur hin und wieder trat

ein grüngrauer Landstreifen, von spärlichen gelblichen Moosen und rötlichen Flechten bewachsen, hervor. Weiße Wolfen lagerten über den fernen Gipfeln des noch unerforschten Binnenlandes und warfen selt. same Schatten auf die steilen Schneewände. Von Zeit zu Zeit verschwand die Sonne für wenige Minuten; die lichten Farben waren wie weggewischt, Eiseshauch strömte uns entgegen, bis die Sonne wieder leuchtend hervortrat und Lichtfülle alles berklärte. Noch größere Eindrücke empfingen wir in der Redbai im Virgohafen, in der Magdalenenbai, am Nordcap usw. Wir sahen dort die Bergwelt in ihrer Erhabenheit rings um uns ausgebreitet, und wenn uns nicht das Meer daran erinnert hätte, wo wir uns be fanden, so würden wir uns in eine Hochalpenland­schaft versekt geglaubt haben mit deren charakteristischen

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