und Halbinseln haben wir passiert, wenn wir im Hafen bon Desenzano unsere Fahrt beenden. Aber auch, wenn wir nun in einem der Küstenorte in vorzüglichem Hotel oder Pensionat festen Wohnsitz genommen haben, gehen wir immer wieder hinaus auf den See und machen Touren mit dem Segelboot oder. Dampfer zur Isola di Garda oder
nach Sirmione und andern Orten.
Die drei andern Oberitalienischen Seen, der Co mer See, der Luganer See, wie der Lago Maggiore liegen an der Strecke der Gotthardbahn. Alle drei sind nur durch schmale Bergrüden voneinander getrennt; über allen dreien liegt der unbeschreibliche Zauber ewiger Schönheit.
Der Lago Maggiore ist
mehr in das fruchtbare Tiefland übergeht. Etwa in der Mitte teilt er sich nach Süden in zwei Arme, die nach den Städten, die an ihnen liegen, den Namen tragen: Lago di Como und Lago di Lecco. Am Vereinigungspunkte der beiden Arme liegt Bellagio, das köstl.chste Kleinod des Secs. Gegenüber am Westufer,
Wallfahrtskirche Madonna del Sasso bel Locarno am Lago Maggiore
der größte und majestätischste unter diesen drei Becken. An seinem nördlichen Ende halten mächtige Alpenberge die Wacht, während, je weiter man nach Süden kommt, seine Gestade immer üppigere südlichere Vegetation zeigen. Seine Ufer sind dicht mit malerischen Städtchen, Dörfern, Villen und Kapellen besät. Alle seine besuchenswerten Punkte im einzelnen zu besprechen, ist hier ganz unmöglich. Der Hauptort PalTanza ist sowohl wegen seiner Lage als seines milden Klimas mit Recht berühmt. Aber auch Locarno, Cannobio, Arona, Luino und andere sind des Besuches wert und für länge ren Aufenthalt geeignet. Die eigentliche Berle der Seen sind die Borro mäischen Infeln, deren herrlichste die Isola Bella ist, ein Juwel von blendender Pracht. Auf
ebenfalls reich an Schönheit, Menaggio. Ob man durch den föstlichen Parf der Villa Serbellonie oberhalb von Bellagio wandert und staunend die Pracht der Vegetation und den Ausblick auf Stadt und See genießt, oder ob man etwa durch die Gassen und über den Markt von Como schlendert und bor dem herrlichen Dom steht, ob man das Ufer des Sees entlang wandert oder
eine Fahrt mit dem Dampfer von Como bis Collico macht, immer wird man gefesselt sein von den Schönheiten des Comer Sees, den schon die römischen Dichter zu besingen nicht müde geworden sind.
Wie in einem schüßenden Versted liegt zwischen den beiden größeren Geschwistern, dem Lago Maggiore und dem Comer See, der Luganer See. So flein er
Strandbild in Cadenabbia am Comer See.
funstvollen Terrassen prangen Orangen, Zitronen, Myrten, Granaten und Lorbeern; dazu ein leuchtendes Schloß, Marmorbilder, reizende Blumen- und Laubengänge eine märchenhafte Schönheit. Die benachbarte Jola Madre trägt ebenfalls eine wunderbar üppige Pracht und Blumenfülle. Auch der Comer See ragt mit seinem Nordende in die steilen Felswände der Alpen hinein, während nach Süden hin das Land immer
ist, so viel eigenartige landschaftliche Schönheit weist er durch seine reizvolle Gestalt auf, so daß man wochenlang an seinen
Ufern wandern kann und immer neue verlockende Bilder schaut. Nicht bloß sein Hauptort Lugano ist wert, besucht zu werden, es gibt noch so viel andere herrliche Plätzchen und Dörfer von malerischer Romantik. Mir wandern nach Gandria, nach Pazallo, Ga
rabbia, Giona, Carona oder über San Martino nach Porlezza, wir machen Ausflüge auf den Monte Salvatore, den Monte Bré, den Monte Boglia und den berühmten Aussichtsberg Monte Genoroso.
an den Usern der Oberitalienischen Seen von diesem Wenn wir dann nach einigen Wochen Aufenthaltes gottgesegneten Fleckchen Erde Abschied nehmen, sind wir. erquickt und gestärkt.
König Georg von Griechenland.
835
Die Fürsten
des
Balkan
bundes.
ES
Kronprinz Boris
von Bulgarien.
1031
Zu den Kriegswirten.
Zu den
Kronpring von Griechenland.
König Peter von Serbien
Die montenegrinische Königsfamilie.
Die drei Prinzen Danilo, Peter, Mirto. Königin Milena. König Nitita. Das italienische Königspaar.
88
8
Oberst Nutotic.
General Nitolitch.
( Montenegro.)
Kriegswirren.
Kronpring Alexander von Serbien.
83
Bulgarien
Serbien
Griechenland
Montenegro.
ES
Konig Ferdinand
von Bulgarien.
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