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lungen bei Selfidjem und Blacholifadhion außerordent der Mitglieder aus. Die Ausscheidenden wurden in an­lid, starf verschanzt sind.

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der

Das von dem griechischen Admiral Coun­dourio befehligte Geschwader im Aegäischen Meer am Sonntag vor sa stro, der Hauptstadt von Insel Lemnos, an, setzte Truppen an Land forderte die Behörden auf, sich zu ergeben.

Die Haltung Rumäniens.

und

tiven. Freikonservativen und Christlich- sozialen Parte sorsie des Bundes der Landwirte besucht war, wun die Gründung einer Konservativen Vereinigung für da Kreis Schlüchtern vollzogen. Vorsitzender ist Amts richtsrat Hengsberger- Schlüchtern.

gemessener Verteilung auf die einzelnen Wahlbezirke durch das Los bestimmt. Hiernach scheiden mit Ende des Jahres die nachgenannten Herren aus: Jm Wah l- bezirk Gießen- Stadt: Friedberger und Grüne­):( Frankenberg. Die Weiterführung de walt; außerdem hat für das verstorbene Mitglied Berg- Wehratalbahn Kirchhain- Gemünden über Haine werksdirektor Münter eine Neuwahl stattzufinden. Im Löhlbach- Frankenau nach Frankenberg scheint numme Wahlbezirk Gießen Land: W. L. Rühl- Großen­Bused. Im Wahlbezirk Alsfeld: W. Wallach- Als­

Großes Aufsehen erregt in Paris die Haltung Rumäniens. Man glaubt zu wissen, daß die rumäni­Jche Regierung unter 3ustimmung Deutschfeld und im Wahlbezirk Lauterbach: Kommerzien­lands mit Desterreich Ungarn einen ge­heimen Vertrag geschlossen hat, der ein Ein­greifen Rumäniens vorjieht, wenn im Balkan­friege die Türkei schwere Niederlagen erleiden und Kon­( tantinopel bedroht sein sollte.

Der französische Ministerpräsident empfing die Botschafter Deutschlands, Englands und Rußlands. Die Verhandlungen über eine mögliche Intervention zum Ballantrieg dauern fort und werden bestimmte Gestalt annehmen, sobald man gesehen hat, ob die Entscheidung vor Adrianopel oder vor Kon­[ tantinopel erfolgt.

Politische Rundschau

Deutschland.

Prinz Heinrich von Preußen ist von Tsingtau nach Dalni abgereist.

Die Vertrauensmännerwahlen in der Angestelltenversicherung erfolgen, wie der Werkmeister- Verband mitteilt, in der Zeit vom 7. Dhober bis 3. Dezember. In einigen Orten gilt die Wahl bereits als vollzogen, da nur eine Liste der Ar­beitgeber und Angestellten eingereicht wurde, sich also die Wahl dadurch erübrigte. Die Vertrauensmänner= wahlen zum Angestelltenversicherungsgesetz sollten, rum: hatten die Angestellten ausdrücklich gebeten, Sonntagen erfolgen, da die Mehrzahl der Angestellten an Wochentagen nur unter ganz erschwerenden Umstän­

an

den an der Wahl teilnehmen kann. Leider wurde in vielen Fällen darauf keine Rücksicht genommen. Selbst in großen ausgedehnten Bezirken sind Wochentage als Wahltage bestimmt, oft hat man sogar von der Errich­tung von Stimmbezirken abgesehen. In einem Falle müssen die Angestellten 35 Kilometer weit reisen, wol­len sie am Wahlort an der Wahl teilnehmen.

Frankreich.

Paris, 22. Oft. Nach einer Blättermeldung hat die französische Regierung die Souverä­nität Jtaliens über Tripolitanien und die Cyrenaika anerkannt. Zwischen Rom und Paris sollen nunmehr unverzüglich Verhandlungen über die Festsetzung der tunesisch- tripolitanischen Grenze und die Abschaffung der italienischen Ronsulargerichte in Ma­rolfo eingeleitet werden.

Italien.

rat L. Hoos- Lauterbach. Der Wahltermin wird für sämtliche Wahlbezirke auf Donnerstag, den 14. Novem­ber 1912 festgesetzt. Als Wahlfommissare wer= den die nachgenannten Herren bestellt: Jm Wahlbezirk Gießen- Stadt: W. Zurbuch; im Wahlbezirk Gießen- Land: L. Rinn; im Wahlbezirk Alsfeld: Kommerzien rat C, Grünewald 2. und im Wahlbezirk Lauterbach: H. Türbed.

Fleischteuerung. Zu den Teuerungs­maßnahmen der Reichsregierung hat die Handelskammer Eieken folgenden Beschluß gefaßt: Die Handelskammer vermag die Maßnahmen der Reichsregierung zur Lin derung der Fleischnot nicht als hinreichend anzuerkennen. Sie vermißt darin die von allen Seiten und auch von ihr geforderte Aufhebung oder zweckentsprechende Abän­derung des§ 12 des Fleischbeschaugesetzes, wodurch allein die Einfuhr von australischem und argentinischem Gefrierfleisch sicher gestellt werden könnte. Sie vermißt ferner die Ermäßigung der Futtermittelzölle, für welche Forderung sie schon seit Jahren, als auch im Interesse der Landwirtschaft gelegen, eingetreten ist. Die Handels­tammer hält es für unbedingt notwendig, daß die Teu­erungsmaßnahmen in dieser Richtung ergänzt werden und wird die Großh. Regierung bitten, für die For­derungen mit aller Entschiedenheit einzutreten.

Pisa, 22. Oft. Marquis di San Giuliano gab zu Ehren des Grafen und der Gräfin Berch­told, die am Montag hier eintrafen, ein Diner. Spä­ter trafen das Grafenpaar Berchtold, der italienische Mi­nister des Aeußern di San Giuliano, Unterstaatssekretär Scalea, der österreich ungarische Botschafter in Rom Me­ren und der italienische Botschafter in Wien Herzog Alvarne in San Rossore an. Graf Berchtold wurde vom König in Privata udienz empfan­gen und überreichte ihm ein Handschreiben des Kaisers Franz Josef. Der König verlieh dem Grafen Berchtold die Rette des Annunciatenordens. In der Zwischenzeit empfing die Königin die Gräfin Berch­told in Privataudienz. Das Königspaar gab sodann ein Frühstüd. Der König verlieh dem Grafen Hoyos, der Kabinettschef Berchtolds, das Großkreuz des Or­dens der italienischen Krone.

Rußland.

Petersburg, 22. Oft. Der russische Thron folger ist durch zufällige Verletzung der linken Weichen gegend mit nachfolgendem Bluterguß erkrankt. Die Tem­peratur betrug heute, früh 39,1, der Puls 138.

Amerika.

New Yorf, 22. Oft. Roosefeld traf heute früh auf der Heimfahrt aus Chicago in Pittsbourgh ein. Sein Befinden war normal, doch zeigte er sich stark

ermüdet.

von

3igaretten steuer. Im Interesse unserer zahlreichen, mit der Zigarettensteuer unterliegenden Wa­ren Handel treibenden Leser machen wir an dieser Stelle auf die einschneidende Bestimmung in§ 15 des Ziga­rettensteuergesetzes besonders aufmerksam, wonach der­jenige, der sich gewerbsmäßig mit dem Verkauf Zigaretten, Zigarettentabat, Zigarettenhülsen und-Blätt­chen befassen will, dies vorher der Steuerbehörde anzu­3eigen hat. Die Anmeldung hat im Bezirk eines Steuer­amts bei diesem, im übrigen aber unmittelbar bei dem zuständigen Hauptsteueramt zu erfolgen. Die Beachtung dürfte umsomehr erforderlich sein, als Zuwiderhandlun gen gegen die betreffenden gesetzlichen Vorschriften mit besonders hohen Strafen, bis zu 300 Mt. geahndet werden.

Aus Stadt und Land. Ergänzungswahlen zurHandels­tammer Gießen. Nach dem Handelskammergesetz

gesichert.

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):( Frankenberg. Hier tritt demnächst ein Autopostverbindung zwischen Frankenberg- Sachsenberg Medebach und Korbach in Kraft. Regierungspris dent Graf von Bernstorff nahm die feierliche Amtseis führung des Landrats Dr. Stapenhorst hier vor.

! Der Termin für die Anmeldung zum. Kaiser­preis Wettsingen, das im nächsten Sommer in Frankfurt stattfindet, ist jetzt abgelaufen. Nach den Anmeldungen wird eine weit größere 3ahl von Vereinen an dem Wettstreit teilnehmen, als es bisher der Fall war. Namentlich sind Anmeldungen aus Rheinland- Westfalen erfolgt. Einzelne Vereine, die früher mit 100 bis 120 Sängern das Konzertpodium betra­ten, werden im nächsten Jahre mit 150 bis 200 Sän­gern erscheinen; ein Essener Gesangverein wird sogar in einer Stärke von über 300 Mann antreten.

1 Gießen. Die Pläne zu dem Neubau des Lichtspielhauses in der Bahnhofstraße hat Ar­chiickt Burg angefertigt, dem auch die Bauleitung übertragen war.

):( Frankfurt a. M. Eine Versammlung de Mittelstandsvereinigung für Frankfurt un Umgegend lam zu der Ansicht, daß bei den diesmaliga Stadtverordnetenwahlen alle Mittelständle zusammengehen müßten, um ein weiteres Vordringe der Sezialdemokratie zu verhindern. Es wurde beschlo sen, daß die Stadtverordneten- Wahlkommission der Haus befizer- Vereine und der Mittelstands- Vereinigung unte Zuziehung von Mitgliedern des Innungs- Ausschuss die Kandidaten endgültig aufstellen und dann der po litischen Partei entsprechende Vorschläge für Zusammengehen im Wahlkampfe machen sollen.

Stuttgar

Rees und le verurteilte bem Zuchth Stuttgar Brod wurde Preus in ihren

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unbelannt. Referig.

):( Frankfurt a. M., 21. Oft. In der Fei halle fand gestern die erste politische Versamm be an Frankfurt und Umgegend in ihr eine Protestversameld aus B lung gegen das preußische Wahlrecht und die Teuerum

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):( Neu- Isenburg, 21. Oft. Die hefſim Schwurg Berlin, 1 Regierung hat die Wahl der neugewählten 5 fo3ia Luftsch demokratischen Gemeinderäte nunmehr bestätig istal und Jn Gemeinderate sitzen jetzt 13 sozialdemokratische u. Es iſt fünf bürgerliche Vertreter.

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des renomm ung der bringt und

s Darmstadt, 22. Oft. Aus zahlreichen fragen und Mitteilungen an die Leitung der Aus stellung Der Mensch" geht hervor, daß Wicirung verbreitet ist, die Ausstellung werde nach vember nach Frankfurt a. M. überführt werden, dort für einige Monate gezeigt zu werden. Die Ag unterſtützt. stellungsleitung teilt uns mit, daß diese Ansicht 300 yah richtig ist. Der Stadtrat von Dresden hat die Gene Höhen bis 3 migung zu einer nochmaligen öffentlichen Vorführun eften ginge der Ausstellung in Frankfurt a. M. nicht erteilt, foder. Alle Teile die Ausstellung nach Schluß von Darmstadt aus na Diesden überführt wird. Hauptsächlich aus diesen Grünet. Dire den ist die Ausstellung, die ursprünglich nur bis ad beteiligte tober geöffnet sein sollte, noch einmal verlängert weit. Stoll den und, wie bereits mitgeteilt, noch bis Mitte Noven erfahrten au hm, und di ber geöffnet, damit den vielen Vereinen und Schule on dem ich die im Oktober nicht kommen fonnten und ihren juch später angemeldet haben, noch Gelegenheit zur S sichtigung gegeben wird.

Mainz. Nachdem am 17. d. Mts. der enge Kunstausschuß die neuen Entwürfe der Professoren S derer und Kreis zum Bismard National Denkmal geprüft und einstimmig für gut befun hatte, konstituierte sich am Abend in Bingen unter d Ehrenvorsitz Sr. Exzellenz des Freiherrn von Rhein ben der neue Verein zur Begründung des Bisma Nationaldenkmals, der die Aufgabe haben wird, or

π Gießen, 21. Oft. Der Ballon Marburg" des Kurhessischen Vereins für Luftschiffahrt, der Sonntag früh in Gießen unter der Führung von Dr. Collies= Marburg aufstieg, landete gegen 1 Uhr glatt bei Fried- nisatorisch und tätig wirklich ernsthaft für die nation los in der Gegend von Hersfeld.

o Nieder Modau. Der Landwirtsch. Konsumverein in Nieder- Modau war Mitglied des dortigen Spar- und Kreditvereins. Als der letz­tere im Dezember 1911 in Konkurs geriet und seine Mitglieder zur Deckung der Schulden herangezogen wur den, mußte auch der Konsumverein als Mitglied des Kreditvereins zur Schuldentilgung herangezogen und in die gerichtliche Vorschußberechnung", die jedem Mit gied eine Haftsumme bis zu 200 000 mt. auferlegt, aufgenommen werden. Fünfzehn Mitglieder des Kon­sumvereins erhoben daraufhin Klage gegen den Kreditverein; sie bestritten, daß der Konsumver­ein Mitglied des Kreditvereins geworden sei und be­antragten, festzustellen, daß der Kreditverein nicht be­rechtigt sei, den Klägern gegenüber Rechte aus Mitgliedschaft zu dem Konsumverein herzuleiten. Das Darmstädter Landgericht hat die Klage nunmehr a 5- gewiesen und erkannt, daß durch die seitheripen Verhandlungen rechtsfräftig festgestellt ist, daß der Kon­sumverein Mitglied des Kreditvereins ist und als solches zur Zahlung der gesetzlichen Haftsumme bis zu Mar! 200 000 verpflichtet ist.

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o Schlüchtern. In einer Vertrauensmänner scheidet am Schlusse jeden zweiten Jahres ein Drittel Versammlung, die von Mitgliedern der Deutschkonserva­

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Sade zu werben. In öffentlicher, von begeisterter G mung getragener Versammlung wurde am Freitag Ausführung des Dentmals auf Grund der Ent der Professoren Kreis und Lederer beschlossen, und tann sagen, daß das Projekt nunmehr zu einer Re gekommen ist, die ein Denkmal von höchster monur taler Wirkung, edelster Vergeistigung, furz etwas spricht, das über die Jahrhunderte hinaus Bisma Geist lebendig halten soll.

! Gernsheim. Der Reallehrer G. Ranj war vom sozialdemokratischen Bildungsausschuß mehrere physikalische Experimentalvorträge gewon worden. Die Abhaltung der Vorträge wurde ihm doch von seiner vorgesetzten Behörde verboten.

Aus aller Welt.

::: Düsseldorf. Ein Bürger, dessen Name genannt wird, machte eine Schenkung von 100 000 zur Unterstützung armer Wöchnerinnen.

::. Dresden. Der Rechtsanwalt Hugo Fried Bichorer ist nach Unterschlagung von 20 000 mt. tig geworden. Sein Vater war früher Amtsgerichts

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