Bailanbund habe in seinem ganzen Umfange mit den serbischen Forderungen nach einem Adriahosen und nach Annexion Albaniens nichts zu tun.
Desterreich. den flerifalen Studenten in Wien ist es wiederholt zu Wien. Zwischen den deutsch- nationalen und Zuiammenstößen gekommen.
Frankreich.
Großen- Bused mit 21 Stimmen wiedergewäh tor C. Weber- Lollar erhielt 19 Stimmen.
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* Das französisch spanische Mar of der Gewerbesteuerpflichtigen noch außerordentligten Ger
Spanien.
Von den Kriegsschauplätzen. Vor Tschataldscha hat nach Meldungen aus der bulgarischen Hauptquartier der Entscheidungs- to blommen ist paraphiert worden. tampi begonnen. In den letzten Tagen wurden die Türfen aus allen Vorpositionen geworfen. Der Kampf ist äußerst heftig. Die Türfen haben mit verzweifelten Kraftanstrengungen 200000 Mann zusammengebrach und werfen jetzt noch während des Kampfes fortwährend neue Truppen heran. Die Bulgaren, durch Serben verstärkt, dürften ebenso start sein. Hier wird nun in einer der größten Schlachten aller Zeiten: um das denkwürdige Schicksal der Türken ge=
rungen.
Nach der Forcierung der Tschataldscha= Grellungen werde ohne Zögern der Vormarsch nach Konstantinopel durchgeführt und der Einzuz daselbst analog dem deutschen Vorgehen in Paris 1871 bewerkstelligt werden. Die bulgarische Armee besteht auf dieser Krönung ihres Wertes. Die bulgarische Heeresleitung ist aber da rauf bedacht, vor Bewilligung eines Waffenstillstandes eine Situation zu schaffen, die der Türkei keine Chancen mehr läßt und die militärische Aktion vollkommen abschließt, damit das Gros der bulgarischen Streitkräfte für die eventuelle Verwendung in anderer Richtung frei
wird.
Athen, 15. Nov Die griechische Armee ist auf Befehl des Thronfolgers von Saloniti aufgebrochen und marschiert direkt auf Monastir.
Rassenkämpfe.
Galonifi, 15. Nov. Unter der Bevölkerung herrscht die größte Aufregung. Bulgarische und griechische Soldaten plündern und begehen Gewaltakte ge= gen Mohammedaner.
Wien, 15. Nov. Es steht fest, dak Serbien in Gegenden, die ausschließlich von Albanesen und Bulgaien bewohnt werden, förmliche Menschenjagden auf die Albaner anstellt, sie in grausamſter Weise verfolgt uno auszurotten sucht.
Die Cholera in Konstantinopel.
Der Ausbruch der Cholera in Konstantinopel wird nunmehr auch amtlich zugegeben. Sämtliche Krankenhäuser sind überfüllt, auch die Isolierbaracke des deutschen Krankenhauses in Pera enthält verschiedene Cholerafranke, unter denen sich auch verschiedene Angestellie der deutschen Orientbahn befinden. Am Montag sellen mehr als 500 Erkrankungen vorgekommen sein, von denen viele tödlich verliefen. Die Krankheit ist durch die Redifs aus Anatolien herübergeschleppt worden. Ein Beamter der anatolischen Bahn erzählt, 20 000 Redifs aus dem Wilajet Adana, die bereits nach Rumelien unterwegs waren, mußten schleunigst zurüd gebracht werden, da unter ihnen täglich zweihundert Krankheitsfälle vorgekommen waren.
London, 15. Nov. Die militärischen Berberei, ungen der deutschen und öster, reichischen Botschaft in Konstantinopel erweden das allgemeine Interesse und lassen mancherlei Befürchtun gen aufkommen. In der österreichisch- ungarischen Botschaft fand eine Beratung der diplomatischen Vertreter mit dem rangältesten Admiral, du Fournier, dem Obertommandanten der Konstantinopeler Gendarmerie und dem Militärkommandanten von Pera statt. Die im Falle von Unruhen zu ergreifenden Maßnahmen zum Sauze der Ausländer wurden eingehend besprochen.
Die Griechen denken schon daran, die Teilneh mer am Feldzuge zu dekorieren. Bei der Parif.r Münze ist nämlich die Anfrage eingelaufen, was das Prägen von Erinnerungsmedaillen fosten würde, die aus den während des jetzigen Krieges eroberten türkischen Geschützen geprägt werden sollen. Auch die Inschrift steht schon fest.
Politische Rundschau.
Deutschland.
Der Diskont der Reichsban! ist am Donnerstag auf 6 Prozent, der Lombardzinsfuß für Darlehen gegen Verpfändung von Effekten und Waren auf Prozent erhöht worden.
mit
Der Rhein- Nordsee- Kanal", dem eine direkte Verbindung zwischen dem Ruhr- Rhein gebiet zur deutschen Nordsee erzielt werden soll, wird von weitesten Kreisen ernsthaft erstrebt. Der Kölner Ingenieur Josef Rosemeyer hat gestern am 15. Nov. über dieses Thema im Festsaal des Abgeordnetenhauses zu Berlin einen Vortrag gehalten. Höhere Stellen soll ten dieses bedeutsame Projekt im allgemeinen Interesse mit fördern, ganz abgesehen von dem hohen strategischen Werte, den dieser Kanal später bekommt.
* König Alfons hat den Grafen Romano=
Geseglich gestattete Abzüge bei Steuererklär Seitens der Großherzoglichen Handelstam Darmstadt war festgestellt worden, daß in den Untlarheit darüber besteht, welche Posten Feststellung des Ertrags abzugsfähig bezw. we wendungen oder Abschreibungen nicht am Ert kürzt werden dürfen. Verhandlungen der Hand
nes zum Nachfolger des ermordeten Ministerpräsiden 30glichen Ministeriums der Finanzen haben vortrag mer mit der Abteilung für Steuerwesen des Darmsta
ten Canalejas ernannt. Der neue Ministerpräsident leistete den Eid. Die anderen Minister behalten ihre Portefeuilles, mit Ausnahme des Arbeitsministers, der noch keinen Entschluß gefaßt hat. Moret hat eingewilliat, die Präsidentschaft der Kammer zu übernehmen.
Schweden.
* Am Dienstag fanden in Norwegen die Sterthingwahlen statt, bei denen nach den bisherigen Resultaten die Regierungspartei( Rechte und Freis nn) 41 Sitze zugunsten der Radikalen und zialisten verloren.
Aus Stadt und Cand.
50
für Mitglieder freiw. Feuerwehren den Feuerwehrleu Der Großherzog verlieh das Ehrenzeichen Spies 6. zu Lang- Göns; Karl Gutbub und Heinrich ten Karl Konrad Nern, Anton Euler und Johannes Schwan zu Gießen und Jakob Walbrecht von der freiwilligen Gail'schen Feuerwehr zu Gießen.
Der Großh. hess. Gesandte, Dr.- Ing. Freiherr Abhaltung eines Hessentages an, der mit der Vorvon Biegeleben, regte in der Berliner hess. Kolonie die feier des Geburtstages des Großherzogs verbunden werden und am 23. November d. Js. im Hotel Adlon stattfinden soll.
Zusammenschluß der hessischen Beamten. eine Zusammenkunft der Vorstände verschiedener BeamDarmstadt. Am letzten Sonntag fand hier tenvereinigungen statt. Die Einladung hierzu war vom Verband Hessischer Finanzbeamten ausgegangen und es hatte sich daraufhin eine große Anzahl von Mitglie treten außer dem erwähnten Verband Hessischer Finanzdern der Vereinsvorstände eingefunden. Es waren verbeamter die Vereine der mittleren Justiz- und Verwaltungsbeamten, der Darmstädter Postbeamtenverein und die städtischen Beamtenvereine von Darmstadt, Gie= ßen. Mainz, Offenbach und Worms. Den Vorsitz führte auf Wunsch der Versammlung Revisions- Inspettor Obmann von Mainz. Nach längeren Debatten gelangte ein Antrag des Herrn Landtagsabgeordneten Henrich, der als Mitglied des Vorstandes des Finanzmig zur Annahme: beamtenverbandes der Versammlung beiwohnte, einstim
„ Die Versammlung beschließt die Gründung eines Kartells der in Hessen bestehenden Beamten- Vereine zur Wahrung allgemeiner Interessen der Beamten, speziell auch bei Wahlen, und erwählt eine Kommis sion zur Vorbereitung des Kartells."
-
nach die Vereinsvorsitzenden beauftragt. Mit den erforderlichen Vorbereitungen wurden da-Ferner wurde die Gründung eines besonderen Verbandes der Vereine Hessischer mittlerer Beamten beschlos sen, der den Zweck haben soll, die speziellen Interessen dieser Beamten zu wahren und zu fördern. Bezüglich dieicr Sonderorganisation wurden die Vorbereitungen den Vorsitzenden der in Betracht kommenden Vereine übertragen. Das Kartell soll sich nicht nur auf die mittleren, sondern auf alle in Hessen befindlichen Be amienvereine, also auch auf die Verbände der akademi schen wie der Unterbeamten erstreden.
• Um die Unteroffiziere des Beurlaubtenstandes in ihrer militärischen Ausbildung auch außer haib der Zeit ihrer Uebungen nach Möglichkeit zu fördern, finden bei einer Anzahl von Bezirksfommandos Seit einiger Zeit besondere Unterrichtsturse statt. Den außerhalb der Standorte der Bezirkskommandos wohnenden Unteroffizieren ist die Teilnahme an die sen Kursen dadurch wesentlich erleichtert worden, daß ihnen seit dem 1. November If. Js. für die Eisenbahn fahrt zum Bezirksstabsquartier und zurüd Militärfahr farten verabfolgt werden.
n Gießen, 14. Nov. Die heutige Handels fammerwah fand bei ungewöhnlich großer Be teiligung statt, sogar Automobile wurden zum Herbeiholen der Wähler in Tätigkeit gesetzt. Es wurden im ganzen 361 Stimmen abgegeben. Gewählt wurden Bergwerks direktor Paul Wenner( neu) mit 278 Stimmen, Rentner Max Friedberger( wieder) mit 252 St., Großlaufmann Rudolf Nowad( neu) mit 239 Stimmen. Auf das bisherige Handelskammermitglied Banfier Jakob Grünewald entfielen 128 Stimmen. Jm Be zirk Gießen Land wurde Kaufmann Wilhelm Rühl in
gendes ergeben. Es sind bei Feststellung des en, wurd
abzugsfähig:
a) folgende Steuern:
1. die indirekten, aus dem Gewerbebetrieb
enden Steuern,
fundheitsro
Brantf
Slabiver 8 Fortschri
2. die Gewerbesteuer und die auf gewerbliche 1 3entrum stücke und Gebäude entfallende Objektsteuerben noch: b) Mieten für ermietete, gepachtete, dem Gewerberale gegen
dienende Gebäude und Grundstücke;
4 Mitglieder
c) seziale und freiwillige Aufwendungen zugun liberale, 2
Angestellten und Arbeiter;
d) Abführungen an Pensionskassen, soweit die
Egialdemokra
ließlich ei
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dem Angestellten einen Rechtsanspruch gewäorms. e) felgende Rückstellungen:
1. Einlagen in Erneuerungsfonds für erfetzen Berfügung mögensstüde,
2. Einlagen in Delfrederefonds zur Deckung dehiedene fälle aus zweifelhaft gewordenen Forden beren Höhe f) Abschreibungen in der Abnutzung oder demenfalls ein derwerte entsprechendem Umfange:
1. auf Gebäude,
2. auf Maschinen und Einrichtungen,
Pranitaltung, beglüdwünf Worms.
3. für die fortschreitende Wertverminderung ung des Gr tenten und sonstigen Berechtigungen, die mirche feierl im voraus feststehenden Zeitpunkt erlöschen auf dem 4. für Verminderung der Mineralsubstanz bes Brofeffor baulichen Betrieben und für Substanzverftem Geprä ung durch Abbau von Sand-, Lehm, Tongliche Grund usw., Steinbrüchen, Torfflichen u. dergl., 5. für Wertverminderungen, die durch gå Ausscheiden von Gegenständen aus dem entstehen,
der veranschla der evang
noch 80 000 big, und zu 1. für den Minderwert an Warenvorrat ge ein Frauen dem höheren Anschaffungs- oder Herstellungsstifteten die
7. für den Minderwert ausstehender Forderudie Orgel, ac. 2 und 7, soweit teine ausreichenden Rüc gen It. Lit. e stattfinden;
g) Zinsen aus laufenden Geschäftsschulden, 1. im Kontoforrent,
2. auf Guthaben von Lieferanten,
3. auf Hypotheken, insoweit sie die Eigerche ender Geschäftsschulden haben.
Es sind bei Feststellung des Ertrags nicht fähig:
1. Ausgaben für Verbesserungen und weiterungen,
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Bach anw abzen. Barrer Cherfonfiftoria Geierlich umro Fennemann. 2 nd später ein
2. Aufwendungen für Tilgung von Schulden des Anlagekapitals,
3. Zinsen für das Anlage und Betriebskapit es dem Gewerbetreibenden selbst oder Drit hören,
1. Zinsen für Schulden, die zur Anlage ode weiterung des Geschäfts, Verstärkung des triebskapitals oder zu sonstigen Verbesse aufgenommen sind,
5. Kapitalverluste, soweit sie nicht das laufen triebskapital betreffen,
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shaft und melt.
6. Ausgaben für den Unterhalt des Gewerbeteg mildernder den und seiner Angehörigen.
Medizinalrat Dr. Ferdinand Rouge an den Dird im fom Hungen. Im 84. Lebensjahre ist Get Dresden einer Lungenentzündung gestorben. Er walommen. 1853 in Hungen tätig.
der Errichtung einer Auto- Omnibusverbindung o Groß- Felda. Die Verhandlungen
gitauften No. 26965.
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