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nach Süden nicht abgeschnitten werde. ( Jede Hoffnung auf Gebietserwerb im Sandschal ist dadurc, für Gerben wie Montenegriner ausgeschlossen.)

der

Die Ereignisse der lebten 24 Stun den haben sich überstürzt. Die Meldungen von der Ueberreichung der Noten Serbiens und Bulgariens, der Ueberreichung des griechischen Ultimatums, und Aufnahme Aretas in den griechischen Staats­verband, denn anders ist die Zulassung der kretischen Abgeordneten zur griechischen Kammer und die Erklär­ung Venizelos', daß nur noch eine einzige Kammer für Griechenland und Kreta bestehe", wohl nicht anzusehen, gingen in rafchester Folge ein. Schließlich traf auch die Nachricht von dem Ueberschreiten der serbischen Grenze durch die türkischen Truppen bei Ristowacz ein. Alles treibt jezt schnell zum Kriege. Da mag auf eins noch hingewiesen werden; nämlich da= rauf, wie völlig mißachtet, oder besser nicht beachtet all die schönen Anregungen und Beschlüsse der Haager Frie denstonferenzen in solchen Zeiten ernster Völkerkrisen werden. Die Utopie des Weltfriedensgedankens ist jetzt wiederum bewiesen. Unsere Friedensapostel müssen, wie schon so oft, an den Tatsachen erkennen: der Krieg stirbt nicht aus, weil die Bedürfnisse der Völker und die menschlichen Leidenschaften niemals aufhören

werden.

die außerordentlich sinnreiche Zieleinrichtung vorzügliche Wirkungen zu erzielen vermag.

*

Düsseldorf. Das Verfahren im Falle Traub scheint noch nicht erledigt, es bestehe vielmehr begründete Hoffnung, daß Traub rehabilitiert werde.

Desterreich.

Wien, 15. Oft. Die Ungarische Delegation nahm nach furzer Debatte die Nachtragskredite für Heer und Marine an.

mordanschlag gegen Roosevelt.

gen, die in erster Linie der Pflege der schulentla männlichen Jugend dienen sollen, bringen die verwaltungen weitgehenstes Intereffe entgegen. Aus Bergrevier Dortmund 2 wird gemeldet, daß die Ge firchener Bergwerks- A.- G. zwei Gemeinden größere G plätze zur Verfügung gestellt habe. Die Essener G tohlenbergwerfe haben schon vor einem Jahre der meinde Linden- Dahlhausen einen Spielplatz in der von 1 drei Fünftel Morgen und der Gemeinde dorf einen Spielplay in der Größe von ungefähr Morgen unentgeltlich für die gleichen Zwede überle Die Bergwerksgesellschaft Hibernia in Herne, die Nordstern, Gelsenkirchen und eine Reihe anderer unterstützen die Bestrebungen der Jugendfürsorgeven gleichfalls durch Hergabe von Spielplätzen oder geldliche Zuwendungen.

Wenn auch durch vorstehende Mitteilungen alle der Jugendpflege dienenden Einrichtungen auf Werken des rheinisch- westfälischen Industriebezirks sprechend ihrer Bedeutung gewürdigt werden fon so dürften sie doch auch dem Fernstehenden einen gemeinen Ueberblick auf diesem Gebiet gestatten. Je falls lassen die vorstehenden Ausführungen daß die industriellen Unternehmer wie auf allen 6 ten des Wohlfahrtswesens so auch auf dem Gebiete Jugendpflege schon seit vielen Jahren hervorrage geleistet haben.

Milwaukee. Als Roosevelt am Mon­tag das von ihm bewohnte Hotel Gli verließ, um jich, von einem Freunde begleitet, zu einem Wahlmeeting zu begeben, gab ein etwa 30jähriger Mann einen Schuh auf ihn ab. Der Attentäter leistete heftigen und hartnäckigen Widerstand bei der Festnahme und wurde von der wütenden Menge schwer mißhandelt. Nachdem die Verwundung Roosevelts in einer nahegelegenen Apo­theke verbunden worden war, ließ sich der Expräsident den Attentäter vorführen und sprach ihn mit folgenden Worten an: Was haben Sie gegen mich? Kennen Sie mich persönlich oder sind Sie das Werkzeug einer Par­tei?" Der Mann wollte absolut nicht mit der Sprache herans und erklärte schließlich, daß er einer sozialistisch revolutionären Verbindung angehöre. Die Verletzung Roosevelts ist nur leicht, das Manuskript der Rede in Roosevelts Brusttasche schwächte die Wirkung eine der Kugel ab. Die Wunde in der Brust ist nur Fleisch; wunde. Der Attentäter wurde an einem zweiten Schuß durch Roosevelts Sekretär verhindert. Der Atten­täter wurde von ihm niedergeschlagen, entwaffnet und der Polizei übergeben. Die Menge rief: Lyncht ihn!", Roosevelt aber bat die Menge, den Attentäter zu scho­nen, worauf er nach der Polizeistation zur Untersuchung gebracht wurde. Roosevelt ging nach dem Attentat so fort in das Auditorium, wo er seine Rede hielt: Ich habe jetzt eine Rugel im Leibe und kann feine lange Rede halten." Bei diesen Worten knöpfte er die Weste auf und zeigte sein blutbeflecktes Hemd. Ich habe zu viel wichtige Dinge im Kopf, um mich um den eigenen Tod zu kümmern.

Athen, 14. Oft. Bei dem Wiederzusammen tritt der Kammer wurden die fretischen Abgeordneten mit Beifall begrüßt. Ministerpräsident Venizelos er= flärte, die Regierung nehme das unionistische Votum der aller frettschen Versammlung an, und er erklärte in Form, daß in Zukunft nur eine einzige Kam­mer für Kreta und Griechenland bestehe. Er forderte die kretischen Abgeordneten auf, sich nach Krete zu begeben, wo Neuwahlen gemäß der griechischen Verfassung vorzunehmen seien. Venizelos erklärte wei­ter, trotz des Wunsches nach Frieden werde Griechen= lant sich nicht nur moralisch und materiell, sondern auch durch die ihm verbündeten Staaten start fühlen, sie ges gewiß allen Gefahren die Stirn zu bieten.

Friede zwischen Jtalien und Cürkei!

Der türkisch- italienische Krieg um den Besitz Tripo­litaniens und Libyens, der am 29. September 1911 sei­nen Anfang nahm, ist beendet. Ueber die Unterzeich= nung der Friedenspräliminarien in Duchy in der Schweiz liegt, so berichten die Franks. Nachr.", folgendes Tele­

gramm vor:

Rom, 15. Oft. Um 6 Uhr abends sind die Frie denspräliminarien inDuchy unterzeich­

net worden.

Der Attentäter heißt John Sch rant, er stammt aus New- York und soll in Bayern geboren sein.

Die Jugendpflege in der Industrie.

( Schluß.)

Aus Stadt und Land.

erfen

die Bremse

adurch wurde n Gießen. An der Landesuniversiher Wucht beginnen die Immatrikulationen am 21., die Vorled auf der G gen am 28. Oftober.

n Gießen, 14. Oft. Gegen die Wahl des 5. zum Beigeordneten von Ober- Seen war Einspruch erhoben worden, indem neben deren Momenten darauf hingewiesen wurde, der wählie sei wegen Körperverletzung vorbestraft und halb zur Versehung des Amtes nicht geeignet. Kreisrat des Kreises Schotten beanstandete deshab Wahl und der Kreisausschuß gab der Beanstan statt, indem er die Bestätigung versagte. In der handlung des Provinzialausschusses wurde durch nehmung einer Reihe von Zeugen festgestellt, daß einen guten Leumund hat, daß die Körperverlek deren Täterschaft H. übrigens bestritten hat, 12 3 zurückliegt, und daß der Gewählte für das Amt eignet erscheint. Der Provinzialausschuß gab des dem Einspruch gegen das Kreisausschußurteil statt entschied, daß der Gewählte zu bestätigen sei. Entscheidung über die Bestätigung des Landwirts zum Bürgermeister von Burchards in der nächsten Sitzung verkündet.

Being. In d. Js. der colai auf 50jährigen en und ihm Klaffe des V perliehen.

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der spar

Die Zentralstelle für Obst verwertung Frankfurt a. M. veranstaltet am 17. Oftober in Landwirtschaftlichen Halle, Ostendstraße 32, ihren ten diesjährigen Obst marft. Der Markt fann schickt werden von Obstzüchtern sowie von Vereinen Genossenschaften, die das Obst auf ihrem Gebiete sammelt haben und zum Verkauf stellen. Zu dem wird Tafel- und Wirtschaftsobst zugelassen, das gu Holzwolle verpadt sein muß. Auch Nüsse usw. form angeliefert werden. Verkauf nach Proben ist nidyl haft.

Auf vielen Zechen ist es Gebrauch, erholungsbedürf­tige Kinder der Arbeiter auf Zechenkosten in Sommer frischen zu schicken. Die Gewerkschaft ver. Constan­tin der Große in Bochum hat hierfür eine beson­dere Unterstützungstasse eingerichtet, aus deren Mitteln 1911 120 Kinder je 4 Wochen in Erholungsheimen un­tergebracht wurden. Zu Weihnachten werden aus die­ser Kasse K eider und Waren beschafft. Ferner wird den jenigen Arbeitern, deren Kinder fonfirmiert werden, zur Kleideranschaffung eine Beihilfe gewährt. Die Gute= hoffnungshütte in Oberhausen hat, wie in einer Broschüre über die auf dem Wert vorhandenen Wohl­fahrtseinrichtungen mitgeteilt wird, aus den Zinsen der Franz Haniel- Stiftung 1910 40 Kinder, 1911 47 Kin der in Luftkur- oder Badeorte entsandt. Im Jahre 1911 hat die Hälfte der Kinder im Soolbad Königs­born bei Unna, die andere Hälfte in Nordernen Auf­enthalt genommen. Bekannt ist auch das von der Har pener Bergbau- A.- 6. vor einigen Jahren errichtete Kai­serin Auguste- Viktoria- Heim in Bad Sassendorf. In den Jahren 1910 und 1911 wurden je 440 Kinder der Arbeiter je 4 Wochen in diesem Kinderheim fostenlos verpflegt. Ein eigenes Kindererholungsheim besitzt auch die Bergwerks- Gesellschaft Hibernia", das aus den Mitteln der Wilhelm- Auguste- Viktoria- Stiftung erbau wurde. Im Jahre 1911 wurden in diesem Heim 140 Kinder je einen Monat untergebracht. Andere Gesell schaften, wie die Gelsenkirchener Bergwerks- Aktien- Gesell­schaft, leisteten den Frauenvereinen für die Entsendung schwächlicher Kinder in Erholungsheime und Kuranital ten einen bestimmten Zuschuß.

Es ist nicht zu verkennen, daß der Friedensschluß zwischen Italien und der Türkei nicht zu unterschätzende Rüdwirtungen auf den Gang der Er= eignisse auf dem Balkan ausüben wird. Die Türkei erhält freie Hand; sie kann ihre ganze Kraft auf die Abwehr der Angriffe der verbündeten Balkanstaaten konzentrieren. Aber auch für die internationale Kon stellation der Mächte ist der Friedensschluß zwischen Jta­lien und der Türkei von großer Bedeutung, denn die Aussichten auf Erhaltung des europäischen Friedens, an dessen Störung außer den Dreibundmächten auch Frank reich fein Interesse hat, werden dadurch erheblich gün­stiger. Daß dieser Friedensschluß schließlich auch auf die Haltung Bulgariens, Serbiens, Montenegros und Griechenlands von Einfluß sein müssen, ist selbstver ständlich. Trotzdem kann man im Augenblic wohl kaum noch auf die Erhaltung des Balkanfriedens hoffen. Für die Großmächte gilt es jetzt weniger, einen Ballantrieg zu verhindern, als vielmehr dem Bestreben, ein ein= heitliches Vorgehen der Mächte hinsichtlich der Bal­fanangelegenheiten anzubahnen. Frankreich regt zu die­sem Zwecke eine Balkankonferenz an. Aus Wien wird gemeldet, daß die Mächte nicht nur die Verpflichtung übernommen, sondern sich auch das Recht reserviert hätten, die Reformen in der Türkei in die Hand zu nehmen. Da das eine gewisse Zeit er­fordern würde, so fönnte schon während des Krieges eine Einigung darüber erzielt werden, welche Reformen nach Abschluß des Balkankrieges zur Durchführung zu bringen wären.

Politische Rundschau.

Deutschland.

** Die Eulersche Flugzeug Armier ung, die auf Wunsch des Prinzen Heinrich von Preu­Ben wegen ihrer militärischen Bedeutung von der Ber­liner Luftfahrzeug- Ausstellung im April dieses Jahres entfernt worden war, ist, wie man aus Luftschifferfrei sen schreibt, nunmehr in der Praxis mit Erfolg er probi worden. Euler hat mit dem armierten Apparat verschiedene Probeflüge gemacht, bei denen in durch aus friegsmäßiger Weise Schießversuche vom Flugzeuge unternommen wurden. Es hat sich dabei gezeigt, daß

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o Friedber g. Hier brach im südlichen E der Kaiserstraße ein Brand aus, der leicht größe Schaden hätte anrichten fönnen. Das hölzerne Ge haus, in welchem sich die Geräte und Maschinen Landw. Schule befanden, brannte nieder. Die 6 verbrannten, die Maschinen konnten gerettet werden

Auf e nzelnen Werken ist ferner auch für Badegele genheit der Familienangehörigen der Arbeiter, im be­sonderen auch der Kinder, gesorgt. Die Zeche ver. Constantin der Große in Bochum besitzt eine eigene Badeanstalt für Frauen und Kinder. Der Besuch der Anstalt nimmt erfreulicherweise von Jahr zu Jahr zu; sie wurde 1911 von 3926 Frauen( im Vorjahre 2737) und 6430 Kindern( 5845) besucht. Auf einer Zeche im Bergrevier Dortmund 2 besteht eine Soolbadeanstalt, in der den Familienangehörigen der Arbeiter Bäder zum halben Preise verabfolgt werden. In dem auf Zeche Augusta- Vittoria errichteten neuen Soolbad erhalten Kin der, die in dem vom Kreise gebauten Kinderheim Auf­nahme finden, unentgeltlich Bäder.

Auch den neueren, in dem erwähnten Erlaß der Kgl Staatsregierung besondere empfohlenen Bestrebun­

o Dornassenheim. Hier wurde der 4jäi Sohn des Arbeiters Rad von einem fremden F werke überfahren und sofort getötet,

o Hopfgarten. Bei der Beigeordnetent wurde Frizz Lißberger einstimmig mit 50 Stimmer wählt.

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