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jedoch nicht dem übrigen Trauergefolge an, fubren auf einem anderen Wege nach dem Aonamo­

wird uns morgen Sonntag die Bekanntschaft mit dem

Die in 10 Qua

n Gießen. Die landwirtschaftliche Kreisschau Schwierigkeit sich in dam: Material zurecht findenti in Alton felde, um dort die sterblichen Ueberreste des Kaisers bei Flieger WeŋI von Frankfurt vermitteln, der auf sein Leben nützlich und wertvoll ist. Eine reiche en Sorte gespor

von

der Ankunft zu empfangen. Zu dem militärischen Eh­rendienste hatte das Landheer 20 000, die Kriegsflotte 10 000 Mann gestellt. Alle Truppenteile waren vertre ten. Auf Anordnung der Stadtverwaltung hängte jedes Haus Trauerlaternen mit japanischen Schriftzeichen aus, die bedeuteten: Wir trauern um unseren Kaiser! Der von der Stadtverwaltung herge stellte Trauerschmud der Straßen, durch die der Lei chenzug sich bewegte, erforderte einen Aufwand 250 000 Yen. Den Leichenwagen umgab eine glänzende Gruppe von hohen Offizieren des Herres und der Ma­rine, sowie die Hosbeamten, unter letzteren der Oberst fämmerer, der aus Kissen die kaiserlichen Sandalen trug. Dann folgten die Prinzen und Staatsminister, die fore­anischen Beers und die Vertreter beider Häuser des Reichstages. Den Schluß bildete eine militärische Ehren­garde. Alle Beamten und Würdenträger erschienen in alten Nationalfostümen und trugen mit weißem Papier umkleidete Holzstäbe.

Dem letzten Trauergottesdienst in der großen Halle des Palastes wohnten der neue Kaiser, die Kaiserin, die Kaiserin- Witwe und die übrigen Mitglieder der kai­serlichen Familie sowie Prinz Heinrich von Preußen bei.

seinem Lochner- Doppeldeder mehrere Aufstiege unter= nehmen wird.

0

und eine hygienische Belehrung mitnimmt, die ihm wahl von fein ausgearbeiteten Zeichnungen, Abbil

au durch ihre

o Bad Nauheim. Seit Jahren schweben zwi- des menschlichen Körpers Auskunft, und alles wird schen Bad- Nauheim und Friedberg Verhandlungen begreifbar gezeigt, daß fein: Befucher die Belehrung f treffend Errichtung einer gemeinsamen Kläranlage. Sie und doch alles dauernd in seinem Gedächtnis be gehen jetzt nahezu ihrem Ende entgegen. Der berühmte Arzt Hufeland, dessen Andenken

gen und Modellen gibt über die Pflege und Erhalt die regelmä

befannt.

Pat

- Braunfels, 12. Gept. Gestern wurde am lich in seinem 150. Geburtstage gefeiert wurde, net von Patent­

Amtsgericht Weilburg der Grubenbesitz der Gewerkschaft Vindobona in der Gemarkung Leun und Bonbaden ver­steigert und wurde derselbe zum Preise von Mt. 25 000 erwerben.

sein bedeutendes Wert, Die Makrobiotik: Die R das menschliche Leben zu verlängern. Ist eine längerung des Lebens möglich? fragt er und

Sng., Mitglied

Lommern( Sitz Be

Batentertei

von dem Bergwerksunternehmer Ernst Giebeler- Siegen hinzu: Sie ist es allerdings, aber nicht durch 3a und astigm Imittel und Tinkturen", und nun gibt er in seinem Ernst Arbeit

):( Weilburg. Der Reifeprüfung am Gymna­sium unterzogen sich 7 externe Herren und 1 Dame. Es bestand nur lettere, Frl. Else Oberbed, das Examen.

Nachdem alle ihre Plätze eingenommen hatten, wur­den die Vorhänge vor dem faiserlichen Katafalk Don Priestern zurüdgezogen. Dann begannen die Trauer- soleum, am Sarge des Großherzogs, wie an deſſen

zeremonien.

Der Kaiser hat eine Amnestie erlassen, deren Ausführung in den Einzelheiten den Behörden über= lassen ist, und eine Million für wohltätige Zwede geftiftet.

Amerika.

New York. Die amerikanische Regierung beschloß, in San Domingo einzuschreiten, da die Revo­lutien ausländische Interessen bedrohe.

*

Aus Stadt und Land.

s Darmstadt. Am 12. September, dem Tage, an welchem Großherzog Ludwig 4. sein 75. Lebensjahr vollendet hätte, vereinigten sich in Darm­stadt, wie in den Jahren 1907 und 1909, alte hes Fische Offiziere, welche unter dem Kommando des damaligen Prinzen Ludwig von Hessen den Feld­zug von 1870-71 mitgemacht haben. 58 Herren, da­runter 13 Generale, hatten sich, zum Teil aus weiter Ferne, eingefunden, um gemeinsam ihres Führers in greßer Zeit zu gedenken und die in Feindesland fest= getittete Kameradschaft erneut zu betätigen. Im Mau­Denkmal auf dem Paradeplatze legten die ältesten der Herren, Herr Oberst Freiherr Röder von Diersburg, und Herr Generalmajor Freiherr v. Heyl, 1870-71 im Stabe des Prinzen Ludwig, Kränze nieder mit der In­schrift:" Ihrem unvergeßlichen Führer im Jahre 1870­71, seine alten Offiziere." Bei dem Essen im Hause der ,, Vereinigten Gesellschaft" um 1 Uhr weihte Herr Oberst v. Röder dem Andenken des geliebten Führers ein stil­les Glas und brachte dann in zündenden, zu Herzen gehenden Worten das Hoch auf Kaiser und Großherzog aus. Noch während des Mahles traf, jubelnd begrüßt, von Sr. Kgl. Hoheit folgende Antwort auf das ihn gerichtete Huldigungstelegramm ein: Für das treue Gedenken der zu pietätvoller Feier vereinigten Kämpfer aus großer Zeit danke ich allen Beteiligten herzlichst. Ernst Ludwig." Nur zu rasch vergingen in angeregte ster Unterhaltung die Stunden des Zusammenseins. Mit dem allseitig geteilten Wunsche einer Wiederholung der Vereinigung trennten sich die alten Kameraden, wel­che mit großer Befriedigung die Mitteilung des Herrn Oberst Becker entgegengenommen hatten, daß dessen Schrift über Die hessische Division in der Schlacht bei Gravelotte" voraussichtlich noch im Laufe dieses Jahres erscheinen werde.

an

Wegen Ermittelung des Umfangs und des Wachstums der fideikommissarisch gebundenen Güter in Hessen haben die Landtagsabgeordneten Damm, Grünewald, Heerdt, Henrich, Korell- Ingelheim, Reh, Urstadt und Dr. Wolf- Gonsenheim folgenden An­trag der 2. Kammer eingereicht: Großherzogliche Staats­regierung wolle die Zentralstelle für die Landesstatistik beauftragen mit der Ermittelung der ländlichen Besitz­verteilung, namentlich im Hinblick auf die Feststellung des Umfangs und des Wachstums der fideikommissa­risch gebundenen Güter." In der Begründung heißt es u. a.: Neuerdings wird die Behauptung aufgestellt, daß die in den Provinzen Oberhessen und Starkenburg gelegenen fideikommissarisch gebundenen Besitztümer von 16 Standesherrn auf 200 000 Hektar geschätzt werden. Das wäre schon fast ein Drittel des forst- und land wirtschaftlich benutzten Bodens. Wenn man zu diesen fideifommissarischen Besitzungen noch die Großherzog= lichen sowie die staatlichen Domänen hinzurechnet und auf Grund der mancherlei Zeitungsmeldungen, eine mehr oder weniger wesentliche Zunahme des Fideikom- att." Was man wünschte und durch alle möglichen mißbesitzes in den letzten 25 Jahren annimmt, so hätte die fideikommissarische Festlegung des Grund und Bo­dens in Hessen einen so außerordentlich hohen Grad erreicht, daß energische Fürsorge für die Zukunft des Bauernstandes am Platze wäre.

E

-m Gottesdienst für Taubst um me. Am 22. September findet in Lauterbach Gottesdienst für Taubstumme statt, und zwar im Konfirmandensaal an der Kirche, nachmittags 2 Uhr. Wegen Erlang ung eines Ausweises für Fahrpreisermäßigung wende man sich alsbald an Oberpfarrer Müller in Lauter­bach.

n Gießen. Jubiläumsfeier des Kai­ser Wilhelm- Regiments. In der am Mitt woch Abend im Gasthaus Zum Löwen" abgehaltenen Versammlung wurde die Lose Vereinigung ehemaliger 11 6er in Gießen- Stadt" gebildet und die zahlreich versammelten ehemaligen Angehörigen des Regiments über den Stand der Angelegenheit un­terrichtet. Es meldeten sich bereits viele Mitglieder, die den Beitritt weiterer am Erscheinen verhinderter Regi­den wurde A. Didore- Gießen gewählt. Es wurde beschlossen, daß weitere Beitrittserklärungen durch Un­terzeichnung der bei diesem aufliegenden Liste erfolgen fönnen. Die lose Vereinigung löst sich nach dem Ju­biläum ohne weiteres wieder auf.

Die Verlängerung des Lebens. Wenn auch Ludwig Eischrodt in seinem spaßigen Vers vom alten Methusalah rühmend sagt: Neunhundert Jahr lebt ehedem

Der würdige Greis Methusalem, wenn auch die Bibel uns von dem hohen Alter der Erznäter und anderer frommer Männer erzählt, so fügt sie doch meist hinzu: Sie starben alt und lebens­Hilfsmittel zu erlangen suchte, das war ein möglichst langes Leben, ein Hinausschieben des Todes, ein Er­halten des Daseins bei förperlicher und geistiger Frische und Genußfähigkeit.

be

Zu allen Zeiten suchte man deshalb nach Mitteln, die menschliche Lebensdauer zu verlängern, und die Quadsalber, Schwindler und Charlatane machten sich das zu Nutze und priesen und verkauften ihre Amulette, Pillen und Lebenseliriere. Alle fünstlichen Mittel und Hilfsmittel sind jetzt verschwunden. Die Menschheit hat einsehen gelernt, daß es überhaupt feiner Mittel be­darf, um sich ein möglichst langes von Krankheiten freies Leben zu verschaffen. Man hat allmählich griffen, daß es eigentlich nur einer vernünftigen geregelten Lebensweise bedarf, wie sie uns die Natur vorschreibt und daß wir nur dafür Sorge tragen müssen, alles, was dem Körper schädlich ist, von ihm fernzuhalten. Die Gesundheitslehre hat uns damit vertraut gemacht, daß wir selbst, wenn nur der Körper von Natur aus gesund und träftig ist, es in der Hand haben, Hinfälligkeit und frühes Greifenalter

mit einem

Mufflers ader- Nahrung

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bendig geschriebenen Büchlein eine Gesundheitslehre, in der Hauptsache auf einer vernunftgemäßen Lebe weise, auf Schonung und Uebung der Kräfte und einer gründlichen Kenntnis des menschlichen Körpe seiner Organe und ihrer Funktion beruht. Diese Re nis zu verbreiten, diese vernunftgemäße Lebens jedem anzuerziehen, ist die schöne Aufgabe, die sich Ausstellung Der Mensch in Darmstadt zum Zielenbandlungen. setzt hat.

Aus aller Welt.

M. H.

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Färbere

::: Marseille. Ein gewisser Julio Toselli Mannes der früheren Kronprinzessin' von Sachsen), Verwandter des bekannten Toselli, des geschiede seine Freundin, die 28jährige verheiratete Jeanne ben. Reinigen und zia, aus Eifersucht erschossen und sich dann selbst d einen Schuß in die Schläfe getötet.

::: Chicago. Die weiße Frau des bel ten Weltmeisterschaftsboxers, des Negers Jad J son, hat sich durch einen Schuß in die Schlafe das ben genommen.

Geschäftliches.

)( Die Bewohner der Kleinstädte ben lange nicht so unter schlechter Luft zu leiden die Bewohner der Großstädte mit ihrem haftenden fehr, ihren endlosen Steinmauern und den spärlich jäten grünen Plätzen. Ist nun schon die Luft, die Großstädter einatmet mit Giften durchsetzt, so sollte nicht noch freiwillig Genußgifte zu sich nehm sonder: darauf achten, seine Nahrung gesundheitsgem zu gestalten. Er sollte 3. B. als tägliches Getränk reines Malzkaffee wählen, der gesund, wohlschmeds und billig ist und schon seit nahezu 25 Jahren ein führt und von Millionen Menschen getrunken wird.

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vielmehr nur bei sachgemäßer Mitverwendung licher Düngemittel zu erzielen. Beispielsweise zu gen sollen leichte Böden neben Stallmist wenig noch etwa 4-500 Kilogramm Thomasmehl pro erhalten. Auf schwereren Böden, oder wenn fein dünger gegeben wird, ist die Thomasmehlgabe bi ders auch zu Weizen etwas stärfer zu bemessen ne entsprechender Kali- und Stichstoffdüngung.

) Jn teurer 3eit! Hohe Preise aller bensmittel und vieler Dinge des täglichen Bedarfes len in diesem Jahre große Anforderungen an den Ge beutel der Hausfrau. Es dürfte daher jede Gelege freudig zu begrüßen sein, die auch wieder ein paren" ermöglicht. Eine solche bietet sich durch Selbstanfertigung von Mänteln, Jadetts, Sweaters Mützen für Erwachsene und Kinder aus Schm stern wolle der Sternwoll- Spinnerei in Alte Bohrenfeld. Jedem Paket Schneesternwolle gen eine ausführliche Stridanleitung mit Beschreib Do 14 neuen Stridmustern sowie eine leicht ver liche Häkelanleitung bei, in welchen alle einzelne von Mänteln, Jadetts, Sweaters und Mützen vor Zusammennähen, sowie die fertigen Stüde selbst, photographischen Aufnahmen abgebildet sind. Dund Ausführlichkeit der Anleitungen wird es selbst übten leicht, die langen Abende mit einer interesa und nützlichen Beschäftigung auszufüllen und sich bi modern und elegant selbst fleiden zu können. Ande

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n Gießen. Auf dem internationalen Hygiene Kongres in Washington ist unsere Landesuniversität durch den Ordinarius für Augenheilkunde, Geheimer Medizinalrat Prof. Dr. Vossius, vertreten.

von Krankheiten freies Alter zu erreichen. Die Aus= stellung Der Mensch" im Großherzoglichen Re­fidenzschloß zu Darmstadt ist auch für die Kunst, das Leben zu verlängern, wissenschaftlich so gründlich, daß Leben zu verlängern, wissenschaftlich so gründlich, daß Aerzte und Hygieniker mit diesem reichen Aufklärungs­material einverstanden sein können. Sie ist aber zu gleich so aufklärend, daß auch jeder Laie, selbst der einfachste Mann aus dem Volle, der ohne die geringste Kenntnis und Vorbildung die Ausstellung besucht, ohne

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ungen durch 14 verschiedene Stridmuster unterstützt b fiefarben die Schymeesternwolle. Die Anleitungen den beim Einlaufe der Schneesternwolle, die in den ften Geschäften zu haben ist, gratis abgegeben. Gd sternwelle wird sich daher in Stadt und Land ge in diesem Winter wieder viele neue Freunde erwe gleich den seit Jahren so beliebten Sternwo Strumpf- und Soden Garnen der Stern

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