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Spremberg N.-L. Die bekannte Tuchfabrik u. Versandfirma Schwetasch& Seidel, Spremberg N.-L., macht hierdurch darauf aufmerksam, daß das kürzliche Brandunglück nicht ihre neue modern eingerichtete Fa= brik, sondern die Firma Wilhelm Schwetasch, mit welcher dieselbe keinerlei Beziehungen unterhält, betroffen hat.- Der heutigen Auflage liegt ein Prospekt der Tuchfabrik Schwetasch& Seidel bei, worauf wir hiermit noch ganz besonders hinweisen.
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Im südlichen Schwarzwald.
Frühling und Bandern, fie beide find von altersher
unzertrennlich). Sobald das erste junge Grün sich zeigt, am lichten Himmel die hellen Frühlingswolken ziehen, erwacht etwas im Herzen, das die ganze lange Winterzeit geschlafen hat und lockt und drängt hinaus in die auflebende, sich schmückende Natur. Es ist dasselbe Gefühl, das einst die liederfrohen Minnesänger im Frühling von Burg zu Burg ziehen ließ, das den Wanderburschen heitern Sinns jein Ränzel schnallen läßt und das auch heute den Reiselustigen und Naturfreund hinauslockt. Auf daher und den Rucksack umgeworfen, den Wanderstab in die Hand und hinaus! 14 Tage durch den südlichen Schwarzwald, Wandern in der hehren, freien Gottesnatur der Berge, in ihrer reinen, fräftigen Luft, umfangen von dem erqickenden, stärkenden Frieden der über das Men. schentreiben erhabenen Natureinsamkeit. Ist das nicht köstlich, erfüllt dies nicht alles Sehnen, das der weiche Lenzhauch jäh geweckt?
Freiburg nennt sich die Pforte zu Hochlandzauber und Talreiz; als trefflichsten Stützpunkt für seine Schwarzwaldfahrt wählt
säumen wieder blumige Matten die Straße, welche wir bei Höllsteig verlassen, um auf vielhundert Stufen und leichten Brücken durch die Ravennaschlucht mit ihren wildschäumenden, stürzenden Fällen zu wandeln. Bald nach Austritt aus der Schlucht gewinnen wir die Landstraße wieder und zugleich den höchsten Punkt des Tales. Gegenüber liegt, artig und malerisch, das kleine Hinterzarten, während der Wegweiser gen Norden die berheißungsvollen Höhen Breitnau, Thurner, Weißtannenhöhe und weiter die weltentzückten Dörfer St. Peter und St. Märgen anzeigt. In Titisee wird ge
nächtigt. Am taufrischen Morgen geht's hinüber zum Hochfirst, von dessen Gipfel aus wir in beschaulicher Ruhe die Wunder tiefernster Hochwaldstimmung und Ferntälereinsamkeit crfennen und begreifen lernen; und zu unsern Füßen erscheint das Bild des strahlenden Sees, aus dessen flarem Spiegel der Kranz der umrahmenden Höhenzüge nochmals unser Auge trifft. Der Abstieg erfolgt nach Neustadt, dem aufstrebenden In dustriepläßchen; von hier bringt uns die Bahn nach dem aus dem großen Brande von 1908 neu und schöner auferstandenen Donaueschingen. Reiche Schäße bergen die Archive und Sammlungen des fürstlichen Schlosses; von dem vielerlei Sehenswerten interessiert die im Schloßpart gefaßte und von Künstlerhand in Marmor verbildlichte Donauquelle" am meisten.
Bartle am Feldberg.
es der Wanderer und strebt von hier aus den Bergen კ 14. Durchs Höllental jei die Losung des ersten Tages. Läßt die Bahnfahrt einen schon die Schönheit und Wucht der zackigen Zinnen und Felsen und der ragenden Edeltannen recht ausgiebig bewundern, so verlohnt es sich doch, von Himmelreich ab auf Schusters Rappen gen Titisee hinaufzuwallen. Anfangs in behäbiger Breite, verengt sich das Tal zu. sehends. Allmählich weitet sich die Hölle". Talauf
Schon ruft der dritte Tag zu neuen Taten. Von Döppingen führt die Wanderung durch die kühlen Täler der Wutach und Gauchach. Die harmonischen


