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Vereins Con

recht erhalten, so haben beide Parteien für den zweiten| amt angeordnet, daß einzelne Zahlfartenformulare, die einigten Gießener Gesangvereine Heinrich der Vogler" ber dieses Jah

Wahlgang freie Hand,

Hamburg, 9. Juli. Die Hamburger Bür­gerschaft wählte in ihrer gestrigen Gizung an Stelle des aus dem Amte geschiedenen Oswald den Privatier und Ge früheren Großlaufmann August Lattmann zum nator. Der neue Senator steht politisch der fortschritt­lichen Volkspartei nahe.

Desterreich.

waren,

Wien, 9. Juli. Der gemeinsame ministerrat zur Beratung des Heeresbudgets hat heute seinen Ab­die schluß gefunden. Die Mehrforderungen, von dem Kriegsminister für die Ausgestaltung der Ar­tillerie und der Luftflotte aufgestellt worden wurden abgelehnt, trotzdem sich der Minister des Aeußeren Graf Berchtold dafür ausgesprochen hat. Die gestellten Mehrforderungen beliefen sich auf 250 Millionen Kronen.

Ungarn.

Mato, 9. Juli. Wie der Vossischen Zeitg." gemeldet wird, erschienen gestern bei dem Polizeikom­mandanten sämtliche Polizisten der Stadt und er­flärten, ihr Amt niederlegen zu müssen, da sie von der Löhnung von 60 Kronen monatlich nicht be­stehen könnten.

Portugal.

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Lissabon, 9. Juli. Die Regierung erhielt aus Chaves ein Telegramm, wonach eine Abteilung der Verschwörer, welche die Monarchie wieder einführen wollen, nach hartnädigem Gefecht geschlagen und der Führer Dalmeida gefangen genommen worden sei. Die Regierung hat die Reserven des 1., 2., 5. und 16. Regiments sowie des 1. und 3. Artillerie- Regiments unter die Waffen gerufen. Es scheint, daß die Monar­chisten den Republikanern eine Entscheidungsschlacht am Minho liefern wollen. Die Royalisten fahren fort, die Eisenbahnlinien mit Steinen zu blockieren und versuchen, die Brücken in die Luft zu sprengen.

Italien.

* Rom, 9. Juli. General Camerana depeschierte: Mesurata ist in unserer Gewalt. Der Kampf begann so­fort sehr lebhaft. Um 10 Uhr befand sich der Feind hier in voller Flucht. Als die Italiener in Mesurata antamen, setzte der Feind seine planlose Flucht ins Innere des Landes fort. Die Türken ließen ihre Toten auf dem Kampfplatz zurüd. Jhre Verluste sind noch nicht festgestellt, übersteigen aber viele hundert. Die Jta­liener hatten 9 Tote und 121 Verwundete.

Rußland.

* Petersburg, 9. Juli. Während der En­trevue in Baltischport wurde unter anderen politischen Fragen am eingehendsten der türkisch italieni­sche Krieg erörtert. Die deutschen und russischen Staatsmänner sehen von jeder Friedensvermittelung ab, in Anbetracht des Standpunktes, den die kämpfenden Parteien einnehmen, da Italien die Oberhoheit der Türkei in Tripolis nicht anerkennt und die Türkei nicht gesonnen ist, eine Provinz abzutreten, weil sie sich nicht für besiegt hält. Aus diesem Grunde ist von allen Ver­mittelungsversuchen der Mächte abgesehen worden.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 10. Juli 1912.

einer

Parlamentarisches. Die ungemein wichtige und seit Jahren viel umstrittene Frage der Tilgung der hessischen Staatsschuld ist nun auch in dem erweiterten Finanzausschuß der Ersten Kammer eingehenden Beratung mit der Regierung unterzogen worden und hat zu einem sehr bemerkenswerten Ergeb­nis geführt. Bisher herrschten über diese Fragen zwi schen der Ersten und Zweiten Kammer sehr wesentliche Differenzen, weil die Erste Kammer einer gesetzlichen Festlegung der Schuldentilgung widerstrebte, um der Gefahr einer eventuellen Steuererhöhung zu entgehen. In seinen neuerlichen Beratungen hat nun der Finanz­ausschuß der Ersten Kammer nicht nur dem allerdings wesentlich von der Zweiten Kammer veränderten Re­gierungsentwurf über die Schuldentilgung zugestimmt, sondern ist noch über das Maß der von der Zweiten Rammer beschlossenen Tilgung hinausgegangen, indem er den Tilgungssatz für die nichtwerbende Staatsschuld, den die Regierungsvorlage auf 1 Prozent festsetzte, die Zweite Kammer aber auf drei Fünftel Prozent redu­zierte, auf vier Fünftel Prozent zu normieren be­schloß. Ueber diese Ausschußberatungen hat der Rese­rent, Frhr. Heyl zu Herrnsheim, einen ausführlichen schriftlichen Bericht erstattet.

Durch einen Erlaß des Staatssekretärs des Reichspostamtes ist bestimmt worden, daß die bisher vorgeschriebene Probezeit für die Post unterbe amten, welche die Prüfung für die gehobenen Dienst stellen bestanden haben, fünftig in Wegfall kommen soll. Die Anstellung in den gehobenen Dienststellen erfolgt in Zukunft sofort endgültig. Diese Verfügung hat auch rüdwirkende Kraft für die bisher probeweise angestell­ten Unterbeamten. Ihre endgültige Anstellung und ihr Dienstalter ist von dem Tage der Uebertragung der Stelle an zu berechnen.

die * Um den Bewohnern des platten Landes Benutzung des Postschedverkehrs weiter zu er leichtern, hat, wie die W. 3." schreibt, das Reichspost

bisher nur an den Schaltern der Postämter und Bost agenturen unentgeltlich verabfolgt wurden, da wo ein Bedürfnis vorliegt, auch bei den Posthilfsstellen und durch die Landbriefträger fostenfrei an das Publikum abgegeben werden.

wurde von Herrn Lehrer K. Stord geleitet. Er fand brausenden Beifall. An Kaiser und Großherzog wur

Difen

den Huldigungstelegramme abgesandt. Der Vertreter ung des Verfa

des Mittelrheinkreises, Roth Frankfurt, überbrachten Beigeordnete herzliche Grüße und Glüdwünsche. Der Gau Hessen sei fen Stadtveror Die Handwerkskammer zu Darmstadt inbezug auf sein Anwachsen, seine turnerische Tätigkeit wohl wieder a

und Erfolge in der deutschen Turnerschaft vorbildlich

s Darm

hat zum Gesetz über die Sicherung der Bau­forderungen beschlossen und den Antrag gestellt, geworden. Hierauf fand für den verdienstvollen 1. Gau die Stelle eine

die Bedeutung des 1. Teiles des Gesetzes dadurch zu heben, daß eine strenge Rontrolle der Bü­cher durch die Ortspolizeibehörde eingeführt werde. Bei Großh. Ministerium hat die Rammer deshalb den An­trag gestellt, daß die Kreisämter den Ortspolizeibehör den zur Pflicht machen, sich regelmäßig zu überzeugen, ob ein Baubu ch geführt wird und ob es die gesetz lich vorgeschriebenen Eintragungen sämtlich enthält. Flugpost am Rhein und Main. Die Geschäftsstelle bittet diejenigen, die der guten Sache nützen wollen, alle entbehrlichen Flugpoftfarten mit dem Post stempel Worms, Mainz oder Of fenbach unter Adresse Flugpost Darmstadt" einzu senden. Sie erstattet auf Wunsch gern das doppelte des Ausgabepreises für diese Karten, da ihr Wert nach der Notierung der Briefmarkenzeitungen bereits auf das 3-5fache gestiegen ist.

Heimlicher Warenhandel. Der Ver­band der Rabattsparvereine Deutschlands, e. V., Sizz Bremen( 415 Vereine mit 65 000 Detaillaufleuten als Mitglieder) hat an die gesetzgebenden Körperschaften des den Reichs eine umfangreiche Eingabe gerichtet gegen auf dem Gebiete der Warenvermittlung seit Jahren zu­nehmenden sog. heimlichen Warenhandel. Er wird be­trieben von öffentlichen Beamten sowohl, als auch von Angestellten und Arbeitern der Privatbetriebe. Unter ge­heimen Warenhandel ist nicht nur zu verstehen die im geheimen, d. h. ohne Anmeldung bei den Gewerbebe hörden ausgeübte wirtschaftliche Tätigkeit, die Gewinn er­zielen will, sondern auch die im geheimen vorgenom mene Warenvermittelung, wobei es gleichgültig ist, ob dabei Gewinn erzielt wird oder nicht. Diese Warenver­mittelung entzieht sich der Besteuerung und unterliegt auch nicht wie der legitime Handel den Gesetzen, wie der Nahrungsmittelkontrolle, dem Aichgesetz, dem Mar­garinegeſetz, dem Weingesetz usw. Diese Bestimmungen

haben für die in riesenhaftem Umfange bei Behörden aller Art, in Fabritbetrieben, auf Kontoren, in Schulen usw. bestehende heimliche Warenvermittelung keine Gül­tigkeit. Sie ist also gegenüber dem Detailhandel uner­hört bevorzugt. Unter Bezeichnung einer großen An­zahl von Beispielen aus dem Reiche fordert schließlich die Eingabe eine Aenderung der Reichsgewerbeordnung, wonach fünftig jede Ar, der Warenvermittelung meldepflichtig sein soll. Insbesondere sollen auch alle den legitimen Handel betreffenden Bestimmungen auf die heimliche Warenvermittelung ausgedehnt werden.

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* An die Wassertante! Der Landesaus­schuß des deutschen Flottenvereins für das Großherzog­tum Hessen bittet Damen und Herren, auch nichtmit­glieder, die sich an seiner am 18. Juli beginnenden Ge­lellschaftsfahrt beteiligen wollen, um baldige Anmeld­ung. In sieben vollen Tagen für 110 Mart wird Ham burg Helgoland- Kiel eingehend, aber mit Muße ge­nossen. Interessantes auf Schritt und Tritt in fast über­wältigender Fülle, mächtige Naturbilder, vor allem das Meer! Vorbereitet ist eine 5tägige Anschlußfahrt Dänemark; sie zeigt Kopenhagen, Nord- Seeland seinen reichen Schlössern und Helsingör, überquert den Sund, um in dem malerisch gelegenen Helsingborg auf schwedischem Boden einen Abend zu verbringen endigt am 29. Juli mittags in Saßniz auf Rügen. Preis 76 Mart. Anmeldungen und Zahlungen nimmt nur der Hessische Landesausschuß Darmstadt, Waldstr. 1, entgegen; Programme sind von ihm zu erhalten.

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und

n Gießen. Der Großherzog hat dem Lokomo­tivheizer Adam Heppert zu Gießen aus Anlaß sei ner Versetzung in den Ruhestand das Allgemeine Ehren­zeichen mit der Inschrift Für treue Dienste" verliehen.

n Gießen, 7. Juli. Das Jubiläum s- au­turnfest des Gaues Hessen wurde vom 6.- 8. Juli hier in großartigster Weise gefeiert. Tausende und Aber­tausende von Festgästen und Turnern trafen mit den Zügen und Sonderzügen ein. Der Festplatz war auf dem Trieb. Am Samstag nachmittag 5 Uhr trafen die ersten Turner und Kampfrichter ein, im Hotel Groß herzog war Kampfrichtersizung. Um ½8 Uhr marschierte

der fleine Festzug nach dem Festplatz und in der Fest­halle nahm alsbald der Festalt des 50jährigen Jubi läums seinen Anjang. Oberbürgermeister Mecum

d. Js. aufgeh

vertreter, Stadtrat Helm, eine besondere Ehrung statt; fellen des Be nannt. Dann wurden turnerische Aufführungen gebo- faffende Neuei

er wurde zum Ehrenvorsitzenden des Gaues Hessen er

ten: von den älteren Turnern des Gaues, vom Verein hum vorgenom Wetzlar, von den Turnern und Turnerinnen der bei mit dem Sih

den Gießener Vereine. Den Abschluß bildeten Beonze- Beerfelden, B gruppen des Turnvereins Gießen. Am Sonntag früh fadt, Reinhein nach 6 Uhr begann das Einzelwetturnen, um 8 Uhr Worms und

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das Wettfechten. Mittags 2 Uhr setzte sich ein Festzug 2, ebenfalls m mit über 100 Gruppen und Vereinen in Bewegung, auf dem Festplatz hielt Universitätsprofessor Geh. Hofrat Behaghel die Festrede. Er gedachte in seiner Rede der Geschichte der Turnerei; er wies auf die Zeiten Jahns und auf die trübe Zeit der Reaktion hin und betonte, daß die Turnerei sich heute der größten Wertschätzung der Regierungen und Behörden erfreue, dank ihrer ho hen Bedeutung für die Erziehung eines wehrfähigen Volles. Die begeistert aufgenommene Rede schloß mit einem Hoch auf das deutsche Vaterland. Dann traten ofen und Gr 800 Turner zu den allgemeinen Freiübungen an, die s Darm Gauturnwart Will- Gießen leitete. Nach dem gemein in Darmstadt samen Lied Deutschland hoch in Ehren erfolgten Oberstaatsanwa Keulenschwingen der Gießener Frauenabteilung, dann malt Bernhard begannen das Turnen der Musterriegen, Vereinsturnen, bei der Hessisc Wettspiele, Fechterübungen. Erst um 8 Uhr war das ):( Herb Turnen beendet. Ein tausendföpfiges Publifum wohnte macherzunft da den ganzen Nachmittag den Uebungen bei. Abends er lekte Zeichen a folgte in der dicht gefüllten Festhalle die Aufführung worden. Die des Festspieles. Am Montag war wieder Wetturnen erworben. und abends wurde das Festspiel noch einmal gegeben. ):( Wei e Gießen.( Bachfeier der Körner' schen Klavier des Großhe schule.) Technisch sicher, geschmackvoll im Vortrag und burg nach Wei außerordentlich flar und übersichtlich, wie es eben die hier in b Darbietung Bachscher Werke verlangt, wurden die ein des Hauses N zelnen Nummern des ſehr geschickt zusammengestellten eltern, dem 5 Brogramms zu Gehör gebracht. Den größten Dant jogin Luise, schulden wir Fräulein 6. Gordon, der ganz eminent ):( Fra begabten und temperamentvollen jugendlichen Künstle rin, für die Offenbarung" des Abends, den Bortrag hiesigen Polize der Toccata" D- dur. Herr Hans Ahrbed spielte mit holz ist zum ben. Er war sehr schönem Gelingen, von Frl. Gordon meisterhaft be ):( Gon gleitet, die Chaconne D- moll und Herr Kurt Blumenau mit seiner bekannten technischen Meisterschaft leider etwas Sanbfärder i akademisch fühl die chromatische Fantafie und Fuge Dlos, und die moll( in Hans von Bülows Bearbeitung). Selbstver uges in den ständlich trugen auch alle übrigen Mitwirkenden, Frl. und wurde Mathilde Petri( Gesang), Frl. Elisabeth Volp, Frl. Schädel hat er Mila Weber und Frl. Toni Günther mit allen Kräften zum Erfolg der erhebenden Feier bei. H. R.

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n Gießen. Die nächtliche Kanalreinigung ist jetzt wieder in Angriff genommen. Diese Arbeiten werden bei Nacht ausgeführt, um den Tagesverfehr auf Der besol den Straßen dadurch nicht zu behindern. dete Magistratsassessor Dr. Sch. Kühn in Rendsburg, ein geborener Gießener, ist auf 12 Jahre zum Beige ordneten und stellv. Bürgermeister von Berlin- Ober schöneweide gewählt worden.

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n Gießen. Die Mitgliederversammlung Luftfahrer Vereins Gießen genehmigte die neuen Sagungen und nahm eine Neuwahl des Vor standes vor. Diesem gehören jetzt an: Prof. Dr. Sio nig, 1. Vorsitzender, Prof. Dr. Gievers, 2. Vorsitzender, Rechtsanwald und Notar Römheld, Schriftführer, Bauf der drei Pro direktor Grießbauer, Schatzmeister. Der Arbeitsausschus legt. In diese besteht aus den Herren Rechtsanwalt Dr. Rosenberg als bem Tätigkeits Vorsitzenden, Bahnhofswirt Niemann, Privatdozent Dr. Biederherstellu Beppler, Zahnarzt Reinewald, Gasdirektor Steding als name finden. Mitglieder des Fahrtenausschusses und ferner aus den Herren Dr. Georg Gail, Oberst und Regimentsfomman Gaarbrüden; deur v. Trotta, Provinzialdirektor Geheimerat D. Usin ger und Photograph Zimmer.

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n Gießen, 2. Juli. Ein famoles Stüdlein ha sich auf der Bahn von Fulda nach hier zngetragen. Die Fuldaer Militärlapelle faß im Zuge und reifte nach einem oberhessischen Städtchen zum Konzert. Plöglich, inmit ten der vollen Fahrt wird die Notleine gezogen 3ug hält, alles stürzt entsetzt an die Fenster, in dem von alledem. Nur die große Baufe war durch Glauben, ein großes Unglüd jei geschehen. Doch nichts plötzlich aufgegangene Tür aus dem Zuge gefallen und in rasender Eile talwärts einen steilen Abhang hinab

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übermittelte namens der Stadt und der Bürgerschaft gerollt. Unter stürmischem Gelächter wurde der Dejet assen sich in de dem Gau Hessen herzliche Worte zum goldenen Jubi teur mühsam aus der Tiefe herausgeholt und nun fiche bringen, wenn di

läum. Er hob hervor, daß der heutige Festplatz für die Turner historischer Boden sei, da schon 1816 die Stadt den sogen. Gießener Schwarzen" diesen Teil des Triebs als Turnpiazz überwiesen habe, auf dem schon 1818 das erste größere Turnfest stattfand. Namens des geschäfts­führenden Ausschusses entbot Kommerzienrat Fabrilant Klingspor den Gästen herzlichen Willkommengruß. Sein Hoch galt den hohen Gönnern der Turnerei, dem Kaiser und dem Großherzog. Nach der Begrüßung durch den 1. Gauvertreter, Stadtrat Helm, wurde das Jubiläumslied von Ad. Bindewald- Gießen gesun gent. Namens der beiden Gießener Turnvereine sprach Rechtsanwalt Kaufmann; er begrüßte die Vertreter der Regierung, der Universität, des Regiments, der Stadt und des Gerichts und der Deutschen Turnerschaft und des Mittelrheinkreises. Der Gau sei aus fleinen Anfängen hervorgegangen, heute zähle er 140 Vereine mit über 12 000 Mitgliedern. Der Massenchor der ver­

Dann fuhr nach einem Aufenthalt von at Ko sett

verstaut. Minuten die Bahn wieder von dannen.

o Alten- Bused, 9. Juli. Gestern Sonntag gegen 6 Uhr nachmittags brannten die Wirtschafts gebäude( Scheune, Stallung und Holzschuppen) de Landwirte Heinrich Freund 2., Philipp Beder 5. un Kasper Rahl bis auf die Umfassungsmanern nieder Freund wollte mit einem Strohwisch in seinem Hühne haus die Hühnerläufe verbrennen, wobei das auf dem Hühnerhaus lagernde Stroh Fener fing und mit rajen der Geschwindigkeit auf die neben anliegenden Scheuern Stallungen und Holzschuppen der genannten Nachbar sich verbreitete.

o Bad Nauheim. Belohnung erhielt der E senbahnassistent Jlge- Bad Nauheim, weil er eine Fra vor dem Ueberfahrenwerden durch einen Zug gerettet hat o Bad Nauheim. Wie uns mitgeteilt wird

pricht.

eine schmale Hüf

steht das Programm für das am 16. und 17. Novem cht geichzeitig d