Die Straßenkämpfe in Wien.
Ueber die blutigen Strawalle in Wien werden noch weltere Einzelheiten gemeldet, die erkennen lassen, einen wie gefährlichen Charakter diese angenommen hatten. Als has Militär benachrichtigt worden, daß der Mob am Hoferplatz Barrikaden errichtet habe, rüdte es sofort dorthin, wo es mit einem mächtigen Steinhagel empfangen wurde. Die Soldaten schickten sich daraufhin zum Schusse an, doch zog sich die Menge diesmal noch vor der bewaffneten Macht zurück und wandte sich gegen die Schule im Ottakring. Auf die Nachricht hiervon wurde fofort eine Abteilung Infanterie nach dem bebrohten Gebäude entsandt. Auch hier wurden sie wieder mit einem Steinbagel in Empfang genommen. Die Schule wurde darauf abgesperrt, boch drängte die Menge immer wieder gegen das Militär vor, in dessen Reihen unausgesett Steine flogen. Die Offiziere mahnten zunächst ihre Leute zur Ruhe. Als aber einer der Offiziere von mehreren Steinen getroffen und ziemlich erheblich verwundet wurde, ließen sich die Soldafen nur noch schwer beruhigen. Zwet Detektivs ergriffen hierauf die Person, die dem Offizier die Verwündung beigebracht hatte, um sie zu verhaften. Sofort brach die Menge unaufhörlich in den Ruf aus:„ Auslassen, Auslaffen!" Als dem Verlangen nicht sofort Folge gegeben wurde, stürmte die Menge in einer
förmlichen Attade gegen das Militär
vor und überschütteten das Militär mit einem Steinbagel. Um dte Menge zu beruhigen, ordnete der kommandierende Hauptmann hierauf die Freilassung des Berhafteten an, doch half das nichts mehr. Die Menge Iteß sich nicht mehr zurückhalten und drang fezt unaufhaltsam vorwärts, so daß das Militär, um sich zu schüßen, das Bajonett fällen mußte. Einer der Demonftranten sprang mitten in das Militär hinein, um den Detektiv, der die Verhaftung vorgenommen hatte, aus seiner Mitte herauszureißen. Der Hauptmann sah sich nunmehr genötigt, das Kommando
-
" Bum Feuer fertig"
zu geben. Die Menge wich aber noch nicht zurück, ein erneutes Steinbombardemnt war die Antwort. Der Hauptmann Iteß nunmehr abfeuern. Die Menge wich darauf zurück, als sie aber merkte, daß niemand verwundet war man hatte das erste mal blind geschossen brang es von neuem vor. In dem fritischen Moment stürzten junge Burschen auf die Soldaten und auf einige Offiziere, um ihnen die Waffen zu entreißen. Darauf ertönte ein dreimaliger Trompetenruf und das Kom mando: euer!" Man hörte ein entsetzliches AufSchrelen. nen Augenblick schien alles von dem Pulverrauch Lect. Dann sah man
Saratow. Hierauf war er furze Zeit Minister des Innern. Als solcher zeigte er große Energie in der Befämpfung der revolutionären Bewegung. Als Ministerpräsident berief thn Bar Nikolaus dann an die Spize der Regierung.
Die letzten Lebensstunden Stolypins waren sehr qualvolle. Seme Gemahlin wich nicht von feinem Lager. Defters fragte er: Wie geht es den Kindern?" Der Zustand des Ministerpräsidenten verschlimmerte sich im Laufe des Tages schnell. Gegen abend wurde die Lage hoffnungslos. Der Tod erfolgte um 10 Uhr 12 Minuten in Gegenwart seiner Gemahlin, seines Bruders, zweier Schwager und aller Aerzte.
ungefähr 40 Menschen auf dem Boden liegen. Wieder versuchte der Haufen, sich den Soldaten entgegenzustellen und einige ganz Berwegene suchten den Truppen die Waffen zu entreißen und stürzten sich blindlings in die ihnen entgegenstarrenden Bajonette. Mit einem Schrei fant blutüberströmt ein junger Mensch tot zu Boden. Als die Kavallerie den Platz gefäubert hatte, stellte es sich heraus, daß ein Toter, acht Schwer- und 36 Leichtverwundete auf dem Platz geblie= ben waren. Die Rettungsgesellschaft legte den Verwundeten hilfsbereit Notverbände an. Unter den am Vormittag Verletzten befindet sich ein Polizeirat, dem man von einem Fenster aus ein Stück Eisen an den Kopf geworfen hatte. Er trug eine schwere Gehirnerschütterung davon.
Stolypin seinen Wunden erlegen.
Mintsterpräsident Stolypin, der in Kiew das Opfer eines Attentäters geworden war, ist Montag abend ge= storben. Der Zustand des Ministerpräsidenten Stolypin hatte sich im Laufe des Nachmittags derart verschlimmert, daß er gegen 5 Uhr machtmittags als hoffnungslos bezeichnet wurde. Stolypin war von da ab ohne Bewußtsein. Die von den Aerzten ange= wandten Mittel erwiesen sich als wirkungslos.
Rundschau oom Cage.
Politisches
Maßnahmen gegen die Futternot in Deutschland. Zu den Maßregeln gegen Futter- und Kartoffelmangel gehört, wie bereits mitgeteilt, die Erleichterung der Verarbeitung von Getreide, also auch von Mais, in landwirtschaftlichen Brennereien. Hierüber ist jetzt unter sämtlichen Bundesregierungen ein Einverständnis erzielt. Es darf daher, wie halbamtlich mitgeteilt wtro, für Anfang Oftober d. J. mit einem diesbezüglichen Bundesratsbeschlusse gerechnet werden. Die Maßgabe soll dazu beitragen, daß mehr Schlempe hergestellt und so ein besonders geeignetes Futter für das Bich gewonnen wird; sie hat außerdem zur Folge, daß ein Teil der Kartoffelernte, der sonst in den Brenne reien verarbeitet wirde, für Speisezwecke frei wird.
Mit Stolypin ist ein russischer Staatsmann dahingeschieden, der sich um sein Vaterland große Verdienste erworben hat. Das mag hier festgestellt werden, da, wie das bet fedem Staatsleiter der Fall zu sein pflegt, gehässige Anfeindungen und in ihrer Wirkung wohlberechnete Herabsetzungen durch seine Gegner auch ihm nicht erspart blieben. Er hat sich nicht beirren lassen, sondern hat seinen Weg entschlossen verfolgt, als dessen oberstes Ziel ihm die Sebung der russischen Nation in fultureller und wirtschaftlicher Hinsicht vorschwebte. Seinem Wirken hat die Kugel eines Terroristen ein Ende gefeßt, feine in die Tat umgesetzten fruchtbaren Gedanken werden weitermirfen.
Peter Arkadjewitsch Stolnvin stand seit über filmf Jahren an der Srizze des russischen Ministeriums. Im Jahre 1863 als Sohn eines populären russischen Generals geboren begann er feine amtliche Laufbahn im Ministerium des Innern. Er wurde später Gouvernements- Adelsmarschall von Kowno, dann Vizegouver neur von Grodno und ging 1903 als Gouverneur nach
( Schluß.)
Wefferwolken.
Roman von M. v. But ch.
( Nachdruck verboten.)
Der Reichstagsabgeordnete Liebermann von Son nenberg ist am Montag in Charlottenburg gestorben. Er war Vertreter des Wahlkreises Frizlar- HombergBiegenhain. Am 21. August 1848 in Weißwasser( Westpreußen) geboren, trat er nach Absolvierung des Gymnafiums ins zweite Ostpreußische Grenadierregiment Nr. 3 ein und besuchte in den Jahren 1872 bis 1875 als Offizier die Kriegsafademie, wo er neben den Militärwissenschaften russische Sprache, Geschichte und Geographie studierte. Von 1876 bis 1877 war er Erzieher an der Hauptfadettenanstalt in Berlin. Liebermann von Sonnenberg, der als Offizier den Feldzug 1870-71 mitmachte, wurde zweimal verwundet; er frat 1880 als Halbinvalide zur Landwehr über und nahm 1884 den Abschied. Als Mitbegründer der Deutsch- Sozialen Par= tet trat er darauf politisch stärker hervor. Er erwarb 1895 die fett 1887 von ihm geleiteten„ Deutsch- Sozialen Blätter", die er jedoch im Jahre 1904 an die Partet ab= trat. Seit 1890 gehört Liebermann von Sonnenberg dem Reichstage an. Er gründete im Jahre 1903 im Reichstage die Fraktion der Wirtschaftlichen Vereinigung, deren Vorsitzender er seither war.
Nach wenigen Minuten erschien die, die hier Herrin gewesen war. Wie sah die ehemals so schöne und stattliche Frau aus! Welf, eingefallen, die einst von begehrItcher Lebenslust funkelnden Augen voll Tränen, war sie seit wenigen Stunden um Jahre gealtert.
Der Deutsche Flottenverein veröffentlicht soeben etnen Aufruf„ An das deutsche Volt", in dem er auf die Notwendigkeit hinweist. den Bau der durch das Flottengesetz vorgesehenen Panzerfreuzer zu beschleunigen. Den ausländischen Herausforderungen gegenüber dürfe kein Mittel unversucht bleiben, die eigenen Interessen sicherzustellen und vor allem die gefährliche Lücke im Bestande der Panzerfreuzer auszufüllen. Zumt Schluß fordert der Deutsche Flottenverein zum Eintritt in den Verein auf, um damit die wohlbegründete Forderung zu unterstützen und die Haltung des Auslandes gebührend zu beantworten.
Sie war gänzlich gebrochen. Die wenigen Worte, die ihr Beate zugerufen, hatten sie förmlich vernichtet. Sie wußte, daß thr Kind dem Tode entgegenging, und was das schlimmste war, Beate hatte sich den Tod geHolt, indem sie den Plan ihrer Mutter vereitelt. Jmmerwährend mußte sie daran denken, immerwährend.
Als sie jetzt Malzahn sah, erhellte sich ihr Gesicht ein wenig. Sie fühlte, daß dieser der einzige war, der threm Kinde vielleicht noch Hilfe brachte, noch bringen konnte.
ein Defret unterzeichnet, durch das die verfaffungsmäßigen Bürgschaften für ganz Spanien aufgehoben werden. Der Allgemeine Arbeiterverband hat den e famtausstand für ganz Spanien beschlossen. Der Beginn des Ausstandes wird später festgesetzt werden.
Zum Reichsfriegsminister Desterreich- Ungarns ist der bisherige Kommandant des Sarajewoer Korps, General der Infanterte Ritter v. Auffenberg, ernannt worden. Er genießt das besondere Vertrauen des Thronfolgers und ist schon seit langem dessen Kandidat für den Posten Baron Schönatch gewesen. Man ist gespannt darauf, in welcher Weise der vollzogene Wechsel im Reichstriegsministerium Einfluß auf die großen Wehrvorlagen äußern wird, die in Ungarn eingebracht worden sind
„ Steht es schlimm?" stieß Malzahn hastig heraus. „ Sehr schlimm. Kommen Sie. Das Fieber ist hoch, Der Arzt hat sich die lange Nacht umsonst bemüht, seiner Herr zu werden. Es will nicht weichen und verzehrt thre letzte Kraft. Beate hat oft nach Ihnen gefragt," fuhr sie letser fort, vielleicht gelingt es Ihnen, sie zu beruhigen. Ich flebe Ste an, tun Sie, was Sie können. Erhalten Sie mir das Kind!"
Aus den Augen der schönen, leichtsinnigen Frau löste sich Tropfen um Tropfen.
Malzahn betrat das Krankenzimmer.
Kleine Nachrichten.
Das Luftschiff„ Schwaben" fährt am Freitag oder Sonnabend nach Baden- Baden, um dort bis etwa Mitte Oktober die üblichen Rundfahrten auszuführen.
Edison in Lebensgefahr. Edison, der bekanntlich in Lauf bei Nürnberg das Unglück gehabt hat, einen zwölfjährigen Knaben zu überfahren, ist, wie erst jezi mtt geteilt wird, in Gefahr gewesen, von der erregten Menge gesteinigt zu werden. Die Polizei vermochte ihn kaum zu schüßen.
Ein fräftiger Schneefall hat sich gestern nacht in den höheren Lagen des ganzen Riesengebirges eingestellt, just in demselben Monat, in dem wir noch unter der tropischen Hiße zu leiden hatten.
Die Eröffnung des holländischen Parlaments ist aestern erfolgt. Der Ministerpräsident verlas eine Thronrede, in der die Beziehungen zu den Mächten als die freundlichsten bezeichnet wurden. Die Thronrede fündigt Gefeßentwürfe über dte Ruhegehälter der Gemeindebamten und ihrer Witwen an, ferner über die Regelung des Lebensversicherungswesens, über den staatlichen Telephonbetrieb und über Versicherung der Arbeiter gegen Berufskrankheiten.
Beate lag mit purpurnen Wangen im Bette. Ste glühte förmlich. Das Fieber hielt sie noch immer ge
Serenaberglauben in Jialien. In einem Dorfe bet Mailand stand eine alte Frau im Rufe der Hererei. Die abergläubischen Bauern beschlossen daher, fie aus der Welt zu schaffen. Sie haben die Frau, wie die Untersuchung ergab, in einem Kalkofen bei lebendigem Leibe verbrannt.
Durch Einbruch wurden in der vergangenen Nacht aus dem Juwelierladen von Burg in Hamburg 100 Brillantringe, 10 Brillantkolliers, 50 goldene Armbän der u. a. m. im Gesamtwert von 30 000 Mart gestohlen. Der Dieb hatte zwei Sicherheitsschlösser an der Haustür geöffnet.
In Serbien foll eine neue Verschwörung entdeckt worden sein, die einen Thronwechsel zugunsten des ferbischen Kronprinzen Alexander bezweckt. Der Kronprinz soll die Verschwörung begünstigen, weil sein Bruder Georg nicht alle Hoffnungen auf den Thron aufgegeben habe. König Peter soll neuerdings als Tellhaber an der Verschwörung von 1903 bloßgestellt worden sein. Die Veröffentlichung bezwecke, das Verweilen des Köntas auf dem Thron unmöglich zu machen. Diese Wiener Meldung flingt ziemlich aufgebauscht.
Ein großes Fener auf Bahnhof Corbetha an der Strecke Leipzig- Halle- Berlin entstand Dienstag abend durch Spielen von Kindern mit Streichhölzern. Der Brand vernichtete die großen Weidenbestände einer Korbfabrit.
Die revolutionären Umtriebe in Spanien nehmen etnen immer. größeren Umfang an. Die Republikaner Hetzen im ganzen Lande aegen die Regierung. Man befürchtet eine allgemeine Volfserhebung. Der König hat
packt, es verzehrte, wie bereits ihre Mutter berichtet, ihre letzte Kraft. Es war, als ob ein Licht am Erlöschen set.
Ein Raubmord ist gestern vormittag in Cassel verübt worden. In der Wolfhagerstraße wurde eine Schloffersehefrau in ihrer Wohnung ermordet und beraubt. Der Täter, anscheinend ein Hausierer, ist geflüchtet und konnte bisher nicht ergriffen werden.
Jetzt phantasierte sie beftig, sie sprach von dem schönen Sommerabend in der Lößnitz, den sie mit Malzahn verplaudert. Dann wollte sie Klavier spielen, weil er Musik liebe, und well sie es ihm versprochen habe. Dabet richtete sie sich auf, und es fehlte nicht viel, so wäre fie aus dem Bette gesprungen.
Nach Unterschlagung von 25 000 Mart ist der Hilfstaffentontrolleur Kreiß vom alten Bergarbeiterver bande in Bochum geflüchtet. Die Polizei ist ihm auf der Spur.
Malzahn, der ans Lager getreten war, umschlang sie mit starkem Arm und faßte nach thren heißen Händen, die ängstlich auf der Decke hin- und herfuhren.
Aus den Gerichtssälen.
Unter der Anklage der versuchten Ermordung der eigenen Mutter stand der jetzt 17jährige Laufbursche Karl Rohloff vor der 7. Straffammer des Berliner Landgerichts. Der Angeklagte hatte von einem jungen Mann seiner Bekanntschaft ein Terzerol erstanden. Am ersten Osterfeiertag hatte der Junge sich dann mit zwet Altersgenossen verabredet, nach einem Rummelplatz zu gehen, und hatte von seiner Mutter das Versprechen erhalten, sie werde ihm 50 geben. Als beide beim Mitfagbrot saßen, flingelte es, und als der Angeklagte öffnete, standen die beiden Freunde vor der Tür und wollten ihn abholen. Darauf verlangte er von der Mutter 50; fie erklärte ihm aber, daß sie nur noch 40 S habe, und als der Junge das bezweifelte, warf sie ihm das Portemonnaie aufs Bett und sagte, er solle sich selbst das Geld nehmen. Als die Mutter dann an der Wasserleitung stand, hatte der Angeklagte das Portemonnaie geöffnet und darin statt 40 die Summe von 2,40 M vorgefunden. Er nahm das ganze Geld an sich, trat auf feine Mutter zu, zog das Terzerol aus der Tasche und schoß auf die Mutter. Die Kugel drang der Frau in die rechte Backe und kam am Mundwinkel wieder heraus. Der Angeklagte flüchtete dann und begab sich auf den Rummelplatz! Als er nach Hause fam, wurde er festgenommen. Er hatte auf dem Rummelplatz inzwischen den größten Teil des Geldes verjubelt! Bei der Mutter, die dauernden Schaden nicht erlitt, hat inzwischen das Mutterherz wieder gefiegt. Sie erklärte, Zeugnis gegen ihren Sohn nicht ablegen zu wollen. Der Gerichtshof beschloß, zur Ladung weiterer Zeugen, die über den Angeklagten aussagen sollen, Vertagung. Nach der Verkündung dieses Beschlusses tam es zu einem rührenden Auftritt. Tränenden Auges begab sich die Mutter zur Anklagebant, umarmte und füßte ihren Sohn und bat ihn immer wieder, doch ein ordentlicher Mensch zu werden. Dann wurde der Junge in das Untersuchungsgefängnis zurückgeführt.
" Jetzt nicht, Beate, jetzt nicht, Sie sollen still liegen, ruhig werden und schlafen. Gesund sollen Sie werden, ganz gesund..."
Sie hatte den Laut seiner Stimme vernommen, der sie wirklich ein wenig zu beruhigen schien. Sie erkannte thn, es war, als ob ihre Augen ihm zulächelten.
„ Gesund werden," murmelte sie mechanisch und legte den Kopf in die Kissen.
Plötzlich entstand draußen eine Bewegung, ein hastiges Hin und Her. Trommeln wurden gerührt.. Kurze Rufe... Befehle ertönten...
Auf den Treppen hörte man Waffen aneinanderschlagen, Degen flirren.. Die Tür öffnete sich. König Friedrich war gekommen.
Die Gräfin, der er gemeldet wurde, eilte ihm entDer Herrscher verneigte sich verbindlich vor der
gegen.
Dame.
„ Sie werden, meine Gnädigste," begann er in leicht sarkastischem Tone, erstaunt sein, mich hier zu sehen. Der Wunsch, Sie kennen zu lernen, führt mich nicht her, ich denke, wir wissen gut genug, was wir voneinander zu halten haben, um uns Komplimente zu er sparen. Mein Besuch gilt in erster Linie Ihrer Tochter,
Vermischtes.
Die Riefenunterschlagungen in Augsburg. Die zu Deckung von Spekulationsverlusten begangenen Unters schlagungen und Schwindeleien des entflohenen zwetten Direttors Friedrich Höhner von der Bayerischen Wechfel- und Diskontobank Augsburg belaufen sich nach den bis jetzt gemachten Feststellungen bereits auf über eine Million Mart. Högner hat als zweiter Direktor der bayerischen Diskonto- und Wechselbank in Augsburg durch Fälschung der notwendigen Mitunterschrift des ersten Direktors an auswärtige und ausländische Ge
Joäfisfre Bant ge Die Bitch
belhaften bepots f ber Ban Schwinde Bant erf Wendung bort ein
einer bal Danach und nicht
Blatte fo richtsverh ein Stud alebt, wer wundern, baben ald
mersbuch Geldverle 24 000 M
blieben fe
diefem K
man fich
von der mir viel Rühmliches berichtet wurde; aus Gründen, die Ihnen verständlich sein dürften, möchte ich sie gern einmal von Angesicht zu Angesicht schauen. Wo ist die junge Romtesse?"
,, Stre, Ste sind sehr gütig," stotterte die Gräfin, die dem Verhaßten gegenüber nun doch ein wenig befangen war. Was meine Tochter anbetrifft, so wird sie fretlich bedauern, indessen..."
„ Nun, kann ich sie nicht sehen?" fragte der Röntg von neuem.
Die Gräfin fuhr mit einem feinen Spizentuche leicht über die geröteten Augenlider.
,, Ste ist frank, Majestät."
" Doch nichts Ernstliches, wie ich hoffen will?!" riet Friedrich erschreckt.
Antonte von Brühl konnte nicht länger thr Schluchzen zurückdrängen.
„ Stre, ich muß es gestehen. Rind Itegt im Sterben."
Mein unglückliches
Nun war das Wort heraus. Die arme Frau schluchate leise auf.
Ich möchte sie aber gern sehen," bat der König. „ Ich ersuche Ste, Madame, mich zu ihr zu führen." Die Gräfin schlug den Türflügel zurück; der Röntg schritt über die Schwelle.
Seine Blicke flogen fast traurig durch den kleinen Raum. Mit leisen, behutsamen Schritten näherte er sich dem Lager.
Beate aber hatte erkannt, daß jemand das Zimmer betreten hatte. Sich an Malzahn wendend, fragte fie: „ Wer ist da?"
Se. Majestät der König ist eingetreten," raunte ihr Malzahn zu.
Die Worie verstand ste.
" Ihr Könia, Ibr angebeteter König," hauchte fte.
dann fom des unfer Lebranita nicht ein
geld erhä
arbeitet.
linge fich
befannt.
wenn fie
vernünfti nen Tafd fchen mit
eben so f
noch Achi Tüchtigkei
der Jugen
tätsdufel" natürlich
Die
auf dem
einer Wi
schaft, die
ein junger in die Un nen Profi Franzos ein ander Naas." bie Unter ftieg sich lich die d
woher fäm bon und H Es täme
deutsch un
aöfifch ver
ordentlich
Ariege for
träg?" lau
ger. Dami
päter wa Stöden un Deutschlan Die A miffe frana Gefchichte, auf freiem
beforat, was babufataftro
Es ist weil
eine Rub ge jabrt weiter
es im Liede auf freiem bricht eine
andige Fr Rub!"
Gin ,,
und ein Du bor den Si ift, baben ei
liau befeb Rorruption"
find bereits
worden. Fro ftattet, denn
audridle:
alles Unfin
mur ouf eine mm Männer au tun."
die untätig
nichts au Reidbften e
die er redet Don einer
Brozenbait
Affen bi
u bedecken
Mittel
Da tra
leine Auge
Geficht bli lihent Hera
wagte, deft
bin getomi moiselle," Dienst, den
Gle mir ge
meinen Ve ftens fich n erfenntlich wodurch, bi
In Be
ten. Mal
bie das Fe
fe fprecher
Tief b
threr Wor
Sie ha
Beug in der
telte fetnem
erwiderte,
ner Stimm
moiselle. I alles gut it jung. Ich
penn to
fi meiner
felle


