Einzelbild herunterladen

Wahlstimmung.

Das Wahlfieber geht durchs Land, so schreibt die N. G. C." und wenn sich zwet Bekannte treffen und bas Persönliche erledigt haben, so fragen sie einander: Wie wird der neue Reichstag werden? Dann macht Der Eine eine Milchmädchenrechnung" auf, und der An­bere malt Grau in Grau. Aber nichts Gewisses weiß man nicht!" Man spricht gern von leberraschungen", bie dieser und fener Partei am 12. Januar blühen sol­len. Man rechnet auf Stimmungen Gefühlsexplofto­nen im Volte. Man schätzt aber ein Moment dabet noch nicht genügend ein, nämlich daß wir diesmal Win­terwahlen haben, daß diesmal alle die Satsonarbetter zuhause find, alle die Sachfengänger, die Schiffer und Flößer. Das macht in manchen Wahlkretsen unglaub­lich viel aus. Da kann es allerdings allerlei ueber­raschungen geben, die manchen schönen Traum zerstö­

ren.

Zwischen Rußland und den Vereinigten Staaten, besteht gegenwärtig eine ernste Spannung. Der rus fische Gesandte in Washington sprach beim Präsidenten Taft vor und legte förmlichen Protest ein gegen die be= absichtige Abschaffung des Handelsvertrages zwischen Rußland und den Vereinigten Staaten vom Jahre 1832 mit der Begründung, daß eine solche Handlung mit der langen Freundschaft der beiden Länder unvereinbar set. Präsident Taft hat unmittelbar nach dem Besuch des russischen Botschafters fünf Mitglieder des Kabinetts zu einer Sondersizung im Weißen Hause eingeladen. Daraus geht hervor, daß der Präsident dem russischen Protest gegen die Aufhebung des Vertrages von 1832 ernste Bedeutung beimißt.

Die meisten Wahlen fanden in einer späteren Jahreszeit statt. Der verfassungsberatende Reichstag pon 1867 wurde am 12. Februar 1867 gewählt, der Reichstag des Norddeutschen Bundes am 31. August 1867, das Deutsche 3ollparlament im Februar und März 1868. Die erste Wahl zum Deutschen Reichstag fand am 3. März 1871 statt. Zur zweiten Legislatur­pertode wurde am 10. Januar 1874 gewählt, zur drit­fen am 10. Januar 1877, zur vierten am 30. Jult 1878, zur fünften am 27. Oftober 1881, zur sechsten am 28. Oftober 1884, zur stebenten am 21. Februar 1887, zur achten am 20. Februar 1890, zur neunten am 15. Junt 1893, zur zehnten am 16. Junt 1898, zur elften am 16. Junt 1903 und zur zwölften am 25. Januar 1907. Nun tommt die dreizehnte Legislaturperiode an die Rethe. Eine schlimme Zahl für abergläubische Leute!

Der Kaiser und der Spionageprozek.

Die Bombenanschläge in Konstantinopel neh­men überhand. Wie die Blätter melden, sollen jetzt so­gar in den Bureaus des Großwesirrats und des Kriegsministeriums Bomben aufgefunden worden sein. Eine davon lag unter dem Tisch neben dem Arbeits­zimmer des Großwefirs. Die aufgefundene Bombe war mit einer so starken Sprengladung versehen, daß sie bet einer Explosion großen Schaden angerichtet hätte.

Kleine Nachrichten.

Ein neues Reichsluftschiff. Die deutsche Reichsre­gterung hat, wie die Braunschw. L.- 3tg." meldet, be= schlossen, ein neues Zeppelin- Luftschiff anzukaufen und ist mit der Zeppelin- Werft in Verhandlungen getreten.

des Bent

ntfter M außerord

Herrn H regelmäß Tode in Thüri

fernfprun

aus irgen zen. Nad

fer eines

von dem den word

ohne den geführt.

des Fels bracht w feinen V Tochter was das getrieben

Ein

Berachtlassung der aufgestellten Warnungssignale mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 Kilometer über eine wegen Bauarbeiten angelegte provisorische Ueber führung und Weiche gefahren zu sein und dadurch die Katastrophe verursacht zu haben. Der Unglückszug war der Eilzug Nr. 9, der um 8 Uhr früh den badischen Bahnhof in Basel verläßt und um 11 Uhr abends im Anhalter Bahnhof in Berlin eintrifft. Der Zug hat fahrplanmäßig um 8 Uhr 30 Min. einen furzen Au­fenthalt in Müllheim. Das Unglück geschah ant 17. Juli furz nach 9 Uhr. An diesem Tage hatte der Eil­zug eine kleine Verspätung, die der Lokomotivführer durch eine erhöhte Geschwindigkeit einzuholen versuchte. Das wurde dem Zug zum Verhängnis, zumal nach den bisherigen Angaben des Lokomotivführers Platten im entscheidender Augenblick auch die Bremse versagt ha= ben soll. Die veralteten Stationseinrichtungen von Müllheim befanden sich im Jult d. J. im Umbau und es mußten für den Durchgangsverkehr Gleise verlegt und Weichen und Unterführungen provisorisch einge­richtet werden. In gewissen Abständen vor der Sta­tion waren deshalb Warnungssignale aufgestellt wor­den, die den Lokomotivführern anzeigten, daß die im Umbau befindliche Strecke nur mit einer Geschwindig= feit von höchstens 20 Kilometer befahren werden durfte. Da der Eilzug 9 mit einer Geschwindigkeit von über 100 tlometer fuhr, mußte ein Unglück eintreten. Au­ßer dem lesten Bostwagen wurden sämtliche Wagen aus dem Gleise geworfen und total zertrümmert und zersplittert. Nicht weniger als 14 Tote wurden gezählt und 35 Personen waren mehr oder minder schwer ver= letzt. Der Lokomotivführer und der Heizer retteten sich durch Abspringen von der Lokomotive in letzter Minute, ebenso das übrige Zugbegleitungspersonal. Der Lo­tomotivführer wurde verhaftet. In der Dotton war nach den Unglück behauptet worden, daß Blatten an diesem Tage vor Antritt feines Dienstes zuviel ge= trunken habe. Die badische Eisenbahndirektion hat dte= sen und andere Vorwürfe öffentlich zurückgewiesen, doch dürften sie in der Verhandlung wieder erörtert wer­den. Die Entschädigungsansprüche der Opfer belaufen fich auf etwa eine Milton Mart. Wir werden über den Verlauf der Verhandlung berichten.

Teuerungszulage für städtische Beamte. Der Ma­gistrat der Stadt Schöneberg bei Berlin hat beschlossen, Ben verheirateten städtischen Beamten und ständigen Bediensteten, deren Einkommen 2000 Mart nicht über­schreitet, eine einmalige Teuerungszulage von je 40 Mt. zu gewähren. Diese Zulage wird noch vor Weihnach­fen zur Auszahlung gelangen. Auch die Arbeiterlöhne sollen erhöht werden.

Dem Katser ist ein ausführlicher Bericht über den Verlauf des Leipziger Spionageprozesses übermittelt worden. Ueber die Einzelheiten der aufgedeckten Spio­nage war der Kaiser bereits unterrichtet worden. Es wird angenommen, daß auf Veranlassung des Reichs­marineamts eine genaue Untersuchung über die im Por= zeß zutage getretenen Tatsachen eingeleitet wird und daß Maßnahmen getroffen werden, um in Zukunft die­fer Maulwurfsarbett besser entgegentreten zu können. Die Ueberwachungsbestimmungen in den Werften dürf­ten verschärft werden, auch sollen Schritte eingeleitet werden, um den Verrat von Konstruktionsgeheimnissen der Marine zu erschweren. Auf die Verhältnisse in den taiserlichen Werften dürfte der Prozeß insofern einwir­ten, als die zuverlässigkeit der Angestellten genauer ge= prüft werden soll, bevor sie zur Anstellung gelangen. Schon früher ist darauf hingewiesen worden, daß der Ueberwachungsdienst der Polizei in den Hafenstädten einer Neuorganisation bedarf. Schon seit längerer Zeit werden Erwägungen angestellt, ein besonderes Detek­tivkorps zur Ueberwachung der Spionage in den Kriegs­häfen anzustellen. Diese Absicht dürfte demnächst zur Durchführung gelangen. Eine sehr eingehende Ueber­wachung der Erweiterungsbauten am Kaiser- Wilhelm­Kanal ist bereits seit längerer Zeit durchgeführt wor­den, da man auch hier mit englischen Spionen rechnen muß.

Rundschau oom Cage.

Politisches.

Attentat gegen englische Minister. Die Minister Lloyd George und Grey sprachen Sonnabend abend in London in einer Versammlung einer liberalen Frauen­vereinigung über das Stimmrecht. Als sie die Ver­sammlung verließen, schleuderte ein männlicher Anhän­ger des Frauenstimmrechts eine Messingbüchse auf die Minister und traf Lloyd George ins Gesicht. Die Büchse zerschnitt die Lippe und verlegte das linke Auge, das Lloyd George fast eingebüßt hätte.

Ein unehrlicher Sparkassenvorsteher. In Cochem ( Mosel) wurde der Kreissparkassenvorsteher Tomé we­gen bedeutender Unterschlägungen verhaftet. Ueber dte Höhe der Unterschlagungen ist noch nichts Genaueres bekannt.

Berunglückter Bahnbenamter. Als ein Tunnelre­visionszug auf der Strecke Siegen- Betzdorf unter einer Ueberführung durchfuhr, stießen die auf der Plattform des Revisionswagens stehenden Personen an das Ueberführungsgewölbe an. Ein Eisenbahnarbeiter wurde getötet, ein Bahnmeister, ein Schaffner und ein Eisenbahnarbeiter lebensgefährlich verlegt.

Die Finanzlage des Reiches. Die Norddeutsche Al­gemeine Zeitung schreibt:" Der nun schon drei Jahre tobende Kampf um die Finanzgesetzgebung von 1909 und deren Wirkungen hat in der ausländischen Presse zu den abenteuerlichsten Gerüchten uber eine Finanznot des Reiches geführt. Diesen den Stempel der unrichtig­feit an der Stirn tragenden Nachrichten ausdrücklich entgegenzutreten, verlohnt faum der Mühe, wohl aber fann ein Rückblick auf die Aufgaben, welche der gegen­wärtigen Finanzgebarung gestellt sind, und auf das bisher Erreichte zur Aufklärung beitragen". Das Re­gierungsorgan gibt unter Anführung von Zahlen et­nen folchen Rückblick und schließt:" Die ausländische Breffe braucht sich also mit Deutschlands finanzieller Lage feinerlet Sorge zu machen".

Folgen eines Gasleitungsrohrbruches. In einem Hause am Steinweg in Görlitz wurden nach Bruch et nes Gasleitungsrohres der Hausbesitzer Lindner und der Kellner Blümel infolge Gasvergiftung hoffnungs­los und die Ehefrau Lindner tot aufgefunden.

Ein deutscher Wehrverein? In den nächsten Ta= gen soll, wie die Preßzentrale" mitteilt, ein Deut­fcher Wehrverein" gegründet werden. Die Tendenz des neuen Vereins ist auf die Stärkung unserer Landmacht gerichtet.

Wegen einer schlechten Weihnachtszenfur erhängte sich in Mannheim unmittelbar nach der Heimkehr aus der Schule der 13 Jahre alte Realschüler Christian Moll, der Sohn eines Friseurs.

Frecher Banditenstreich in Petersburg. Der pen­fionierte Admiral Deltoron wurde am Sonnabend in der Petersburger Reichsrentet, wo er sein Ruhegehalt behoben hatte, in Anwesenheit eines zahlreichen Bublt= fums von dret Räubern umringt und seiner Brieftasche, in der sich 1300 Rubel befanden, beraubt. Die Banditen verschwanden spurlos.

Weitere Enthüllungen des englischen Kapitäns Fa­ber. Kapitän Faber hielt am Sonnabend in London eine neue Rede, in der er seine früheren Mitteilungen über die Kriegsvorbereitungen festhielt. Er behauptet weiter, daß während der trittschen Zeit in Portsmouth faum für 7 Tage Kohlen vorhanden gewesen seten, so daß die Flotte fampfunfähig gewesen wäre. Eine große Aufregung habe geherrscht, well an Bord eintger Schiffe auch nicht annähernd genug Munition vorhanden ge­wesen set.

741

Aus Eifersucht.

Roman von Max Hoffmann.

Vermischtes.

Die Kränzchen- Ersaydame. Unterzeichnete empfiehlt sich sehr verehrten Damen der Gesellschaft als Kränz­chen- Ersatzdame. Vertrete in würdiger Weise bet Tees oder Kaffees das abwesende Kränzchenmitglied, wahre dessen Rechte und verhindere überhaupt durch meine Gegenwart böswiüige Kritif, Ehrabschneidungen und Verleumdungen, mit denen der Freundinnenkreis Feh­lender gedenkt. Die Kränzchen- Ersatzdame ist ein Ver­sicherungsinstitut 1. Klasse. Das Honorar richtet sich selbstverständlich nach der Zahl der Teilnehmerinnen: pro Kopf 1 M. Frau Ilse Klug. Auf der Wacht Nr. 3/ II. Ein neuer Gannertrick. Bei der Frau eines zu­schneiders in Berlin erschien fürzlich ein etwa 30 Jahre alter Mann, der sehr aufgeregt zu sein schten. Er über­reichte ihr einen Bleistiftzettel mit den Worten: Schnell, schnell, liebe Frau Rytter, hier haben Sie el= nen Brief von ihrem Manne, ich bin ein Freund von thm. Er ist auf dem Nachbausewege überfahren wor= den und liegt auf der Unfallstation in der Fruchtstraße. Gehen Sie nur schont, ich bleibe bei den Kindern." So lautete auch der Inhalt des flüchtig geschriebenen und schlecht zusammengeflebten Zettels. Während die Frau auf die Straße stürzte, begab sich der Ueberbringer der Unglücksbotschaft mit den kleinen Kindern, die er mit Bonbons beruhigte, nach der Küche, schloß sie dort ein, nahm dann aus der Stube aus dem unverschlossenen Spind den Hochzeitsanzug und einen Sommerüberzte­her Rytiers und verschwand mit der Beute. Unterwegs schöpfte die Frau iedoch Verdacht und eilte nach der Wohnung zurück. Es war aber schon zu spät. Der Gau­ner und Dieb war bereits verschwunden. Bald darauf tam Rytier wohlbehalten nach Hause.

Schweres Brandunglück bei einer Weihnachts: feier. In einem Wiener Hotel fingen bet der Auffüh­rung eines Weihnachtsmärchens die Kostüme von dret fiebenjährigen Knaben Feuer. Ehe die Flammen er­stickt werden konnten, erlitten die Knaben schwere Brandwunden, ebenso zwet Erwachsene, welche sich um die Rettung der Knaben bemühten.

( Nachdruck verboten.) Der Justizrat lachte. Praktisch seid ihr jungen Leute ja heutzutage, ohne doch das Angenehme dabei zu vergessen!"

15. Kapitel.

Die oberschlesischen Bergarbeiter sind in eine Lohnbewegung einaetreten. In einer Konferenz der Vertreter der in Oberschlesien bestehenden Bergarbet­terorganisationen wurde eine Resolution angenommen, in der eine Erhöhung der durchaus unzureichenden Löhne aefordert wird.

Eine wüste Schlägerei hat in der vergangenen Nacht in Zehlendorf bei Berlin stattgefunden. Ein achtzehnjähriger Töpfergeselle wurde durch einen Mes= ferstich getötet, ein Teilnehmer lebensgefährlich und mehrere andere leichter verletzt.

Der gewaltige Raum des Birkus Metropole in Paris war bis auf den letzten Platz gefüllt. Von dem eleganten Publikum in den Logen bis hinauf zu der Iustigen Spektakelgesellschaft auf den obersten Steh­plätzen verfolgten diese Tausende von Augen mit ge­spannter Aufmerksamkeit die Vorführungen, in denen Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer die Ergebnisse jahrelanger Uebungen unter den rauschenden Klängen des Orchesters bet blendender elektrischer Beleuchtung zeigten.

Aus den Gerichtssälen.

Die Müllheimer Eisenbahnkatastrophe vor Gericht. Die folgenschwere Eisenbahnkatastrophe bet Müllheim in Baden, beschäftigt fett heute das Landgericht in Freibura t. B. Die Anklage richtet sich gegen den 20­komotivführer Platten, der beschuldigt wird, unter Au­

Flinte feck in der Hand schwenkend, anmutig nach allen Setten. Als er bis dicht an die Loge, in der die beiden Herren und Damen saßen, gekommen war, zuckte er plöglich zusammen und erblaßte; dann aber wandte er sich rasch ab, trat in die Mitte des Kreises und begann sich umzuschauen.

Schon war eine ganze Anzahl von Nummern er­ledigt, als die Reihe an die Brothers Moreno- Franklin fam. Zuerst erschien in blau- weiß- rotgestreiftem Trt­fot einer der beiden Artisten, der sich bis dicht unter die Decke des hohen Rundtheaters hinaufziehen Iteß und dort auf fast unsichtbarem Drahtseil verschiedene halsbrecherische Evolutionen ausführte. Zuletzt stand er auf beiden Füßen ferzengerade und begann, sich mit fühnem Schwung hin- und herzuschaukeln. Gletch da= rauf ging die Musik in einen kräftigen Marsch über, und sein Partner betrat die Manege.

Man muß sich zit helfen wiffen. In Bottenbach in der Rheinpfalz war der Polizeidienerposten ausgeschrie= ben. Von 35 Bewerbern tamen 3 in die engere Wahl, und jeder erhielt 5 Stimmen von 15 Gemeinderäten. In wahrhaft salomonischer Wetse hat sich dann der Ge­meinderat zu helfen gewußt, indem er den Polizeidie­nerposten versteigerte! Das höchste Gebot war 70, das niedrigste 5 Mark. Darob erboste sich der Sohn des verstorbenen Polizeidieners und übernahm den Bosten - umsonst.

Die Szenerie hoch oben hatte sich mittlerweise ge= ändert. Von allen Seiten waren bewimpelte Taue er­schienen, Segel flatterten in den Lüften, Raaen schwank­ten, und inmitten dieser Dekoration, die das Oberteil eines Schiffes darstellte, schwenkte sich immer noch auf dem Drahtsell Moreno hin und her, der ein weites, federbesetztes Gewand übergeworfen und eine Maske über sein Haupt gestülpt hatte, so daß er zu einem großen Vogel geworden war, der sich dort in den Lüften schau­felte.

Er ist es," flüsterte Emmi, die mit Felicia, Friz und Doktor Waldow ganz unten in einer Loge saß, überrascht den anderen zu, und alle vier richteten in Heberhafter Spannung thre Blicke auf ihn.

Frank hatte französische Marineuniform angelegt, bie blaue Tracht mit dem großen Kragen und den roten Lizen stand thm sehr gut, und so verbeugte er sich, die

Jüngst g Roloffe u Jüngling filiftifch dere Brief Jacke in f möchte da Eine für furze bie Mon Meisterwe rückgegebe orte fande

Ein Ministerialdirektor, der nicht studiert hat. Ueber den zum Ministerialdirektor ernannten seithert gen Präsidenten des Eisenbahnzentralamts. Hoff, wird der Frfft. 3tg." geschrieben: Herr Hoff ist wohl der einzige Staatsbeamte in so hoher Stellung, der nicht stut= dtert hat. Er hat das Gymnasium absolviert, ist dann bei der Staatsbahn als 3ivilsupernumerar eingetreten und hat von der Bike auf alles mitgemacht. Ins Eisen= bahnministerium fam er als Sekretär, wurde bald der Reihenfolge nach Geheimer Expedierender Sekretär, dann Geheimer Regierungsrat, später Wirkt. Geheimer Oberregterungs- und Vortragender Rat, dann Präsident Er ging auch wirklich auf Holzschuhen, aber wie sah er aus?

Jeßt gewahrte thn der Matrose. Durch seine Ge­bärden gab er zu verstehen, daß das ein Unglücksvogel set, den er entfernen müsse, und er ztelte nach thm.

Nun krachte Schuß auf Schuß. Zuerst schoß er dem Vogel den Schnabel ab, dann den Schwanz und dann wirbelten nacheinander die Federn nach allen Seiten. Jedesmal glaubte man zitternd, der dort sich immer noch wiegende Artist müsse getroffen setn. Und plöglich knickte er auch zusammen und schwebte langsam herab.

Er war eine Riesin geworden. Viermal so groß als vorher, grotest als junge Bäuerin verkleidet, be= wegte er sich mit übergroßen Schritten mit der Ge­wandtheit eines gewöhnlichen Fußgängers.

Nun begann diese junge Bäuerin mit einer Puppe, die ihr Kind vorstellte, zu spielen, und jedesmal, wenn ste dem Kinde ein Spielzeug hinreichte, schoß es thr der gewandte Schütze aus der Hand.

Viele hielten thn für verwundet, aber es war nur ein Trick, um die atemlos zuschauende Menge aufs äußerste zu erregen; denn als er unten angekommen war, warf Moreno die Hülle ab und stand lachend in seinem Trikot da. Lauter Beifall brach los, doch Moreno verschwand schnell, und Frank füllte die Zeit bis zum Wiederauftreten feines Genoffen mit dem Schießen nach rasch hintereinander emporgeworfenen bunten Glas­fugeln aus, von denen er nicht eine verfehlte.

Dann hörte man etn etgentümliches Klappern, wie von Holzschuhen auf hartem Pflaster, und Moreno er­fchten wteder.

" Was ist das?" fragte Feltcta.

Stehst Dit denn nicht," gab Fritz flüsternd zurück, ,, daß dieser Mensch sich auf geschickt angebrachten Stel­zen bewegt? Es gibt ja im Süden Frankreichs eine Gegend, wo fast alle Menschen auf Stelzen gehen. Viel­leicht stammt er aus diesen Landes" südlich von der Garonne."

ften, die a gemalt wa ten, das a erfennen.

daß die G wie die de daß es fich feum in Einen dem Ber hochzeit, d

in Lothrin

ner Geger

Dingen, d

lich befett der 60 V Spanferke

,, Wahrhaftig," sagte Felicia. D, jezt ist mir alles flar!" Ste atmete hastig. Die Adern an thren Schläfen Hämmerten, als wenn ste zerspringen wollten, thre Augen waren weit aufgerissen und mit einem Mal schrie sie, indent sie mit der Rechten nach Moreno zeigte: " Der da! Der da! Das ist der Mörder!" Ste fiel erschöpft tit ihren Sessel zurück, und thre erschrockenen Begletter machten sich rasch um ste zu schaffen. Fragende Rufe wurden laut, ein dumpfer Lärm erhob sich- Da ein scharfer Knall- die große Bäuerin tat einen Luftsprung und stel platt zur Erde.

1

ten, 8 Ral Käse, 80 D wurde gel 150 Liter

nur noch Ichwerdent Die Neuport 1 hauses zu eines zum

Dann erlosch das Licht, nur die Notlampen verbret­teten einen matten Schein, und ein ungeheurer Tumult, in dem ein letzter Schuß fast verloren ging, brach Los. Viele drängten ängstlich schreiend nach den Ausgängen, etne allgemeine Panik drohte auszubrechen, als das elektrische Licht mit strahlender Helle wieder aufflammte und der Direktor mit gemessener Ruhe in der Manege erschten.

Die Hinri

Ortes statt der lezten fum vor

Opernhaus

quentent fo angesehene gen, und s Theaters bicht befet waren, un Wom

Rdich." ge auch erst i perfchieden

feine volle legung fei auszuspred verftummer fönnen. V Schnell in tet, was Selbst für Regiments fcheint er u den in den fütterungen einzelnen 2 jenige Be

hem Maße, eine erstau

famte Unte

auch die M

Wegen

alte, aus Lehmann t

in Glogau

Mit

Moreno et Programm Fortgang n

zur Aufreg

Iuftigen

sich schnell,

fichtern übe reiterin M

Felicia fogleich auf

Sie wurden

far angehal

gen der Stö

In filte mitgeteilt,

renraum, n meistern un

Das t

au schaffen er Felicia far unterbr

Im N

awet Verbr

Der e gte er ht eine Stunde

Friz wa

an den Ster

Sind Jawoh fchmacher St

Erfenn

Frant f erfannt, ale

Dent an.

gletterin fa