Einzelbild herunterladen

#

t=

=

T=

(=

It

Elt

t=

It

e=

+8

FIL

m

er

et

g

Br

FRONTIN# OPPFA== TR

= 11

at

t=

t=

er

d=

m

e=

int

ht.

on

hlt

nd

B=

Ent.

11=

ife

gt.

em

Cent

Or

ge=

ith­

mal

des

rift

ett,

era

her

Citt

ers

fitr

See

Pan

atch

fett

311

eng

jer=

nge

elit

äfte

ent=

fre=

Das

nen,

gnet

Förde

ens

Sver=

aren

merit­

bren

im

nilie

Rer­

Mel fraut

ihre

d fich

und

Ruf."

agda­hinzu

1 Th

und

hvor

fen."

Tätigkelt

drifta

vachen

Notarielle Urkunde.

itärische Lage in Tripolis.

Teil der Staffel der italienischen Tripo­bestehend aus vierzehn Schiffen, ist nach nischer Meldung aus Tripolis am Sonn­: vor Anker gegangen, worauf sofort mit ig der Truppen begonnen wurde. Die menen Mannschaften sind bereits sämt esten Boden. Die Lage ist unverändert. beute, die die Italiener in Tripolis ist recht bedeutend. So sind ihnen 20 onen neuesten Modells mit Munition, Schnellfenergeschütze Modell 1908 und ndere Art, von denen ungefähr 100 noch

d, in die Hände gefallen. Ferner wurden ilver, 40 000 Patronen, 7000 Gewehre, , eine gewaltige Anzahl von Handwaffen le erbeutet. Nach einer Meldung aus tripolitanische Spaziergang den Italte­500 Millionen Lire.

Kriegsschauplatz vor Tripolis.

he Minister des Innern erklärte, die n bisher Derna nicht nehmen können. noch in türkischen Händen, dagegen ist

mmen, aber die Italiener sind noch nir­innere vorgedrungen, sondern halten sich Küste, die sie allerdings streng obser­irfen und Araber fämpfen wie die Lö­Derna selbst nach einem dreistündigen Zombardement keine Italiener landen aiserliches Frade sanktioniert ein Kampf­ein hundertprozentiger Wertzoll auf alle ich der Türkei eingeführten Waren ge­ Gesetz tritt sofort in Kraft.

Deckenpfronn, den 13. Mai 1911.

Friedrich Köhler. Nach Gebrauch der dritten Schachtel kann ich Ihnen mitteilen, daß mein Sohn wieder vollständig gesund ist, derselbe hatte wenig Appetit und hatte deshalb auch eine schlechte Farbe. Schon nach der ersten Schachtel Ihres wirkenden Renascin" bekam er bessere EBlust und ist jetzt wieder so frisch und gesund wie zuvor. Somit kann ich aber jedem, der ein Leiden an sich hat, oder sonst sich unwohl fühlt, Renascin" aufs wärmste empfehlen.

Blutarmut, Katarrh und Appetitlosigkeit.

mich wieder wohl Johann Wilkens. Flögeln, den 27. Januar 1911. Ihr ,, Renascin" hat mir sehr gute Dienste geleistet. Schon seit einem Jahr litt ich an Blutarmut, Katarrh und hatte schlechten Appetit. Habe schon sehr viele ärztliche Hilfe angewendet, aber alles vergebens. Da las ich eines Tages von Ihrer berühmten Blutsalznahrung Renascin". Da entschloß ich mich sofort, dieses Mittel anzuwenden. Jetzt nach und gesund. Ich spreche Ihnen daher meinen besten Dank aus und werde Ihr Präparat in meinen Bekanntenkreisen stets empfehlen. Verbrauch Ihres Renascin"( 5 Schachteln) fühle

Frau Backhaus. Kemberg, den 13. Januar 1911. Kiel, den 14. November 1910. Endlich muß ich mal ein paar Zeilen schreiben und sage meinen besten Dank für Ihr Renascin". Ich habe schon seit 13 Jahren ein Magen­geschwür, Kopfschmerzen, Kreuzschmerzen, Gliederreißen und kann keinen Schlaf finden. Nach der ersten Schachtel Ihres Renascin" merkte Bei Kopf- u. Rückenschmerzen, Regelstörungen. Die seiner Zeit von Ihnen bezogenen 2 Schachteln Blutsalznahrung " Renascin" haben meiner Frau, die an Kopf- und Rückenschmerzen sowie häufigen Regelstörungen litt, so gute Dienste geleistet, daß sie bis jetzt, die Anwendung erfolgte im Juni dieses Jahres, von obigen Leiden vollkommen verschont geblieben ist. Ich habe Sie daher in meinem Bekanntenkreise empfohlen und hat einer meiner Freunde, dessen Frau auch dauernd an den Folgen einer Operation kränklich war, ebenso gute Erfahrungen damit gemacht. Seine Frau ist jetzt auch vollkommen wieder hergestellt. Ich habe Sie nun einem anderen Be­ich schon Besserung. Ich sage nun meinen besten Dank. kannten in Hamburg empfohlen und bitte ich Sie, demselben eine Probe­

Seit 13 Jahren Magengeschwür, Kopf- und Kreuzschmerzen, Gliederreißen.

sendung zukommen zu

lassen.

C. Fillberner.

welche aber doch Dahmsdorf, den 5. April 1911. Telle Ihnen hierdurch mit, daß Ihr Renascin"( Blutsalznahrung) bei mir wunderbar gewirkt hat. Ich litt seit mehreren Jahren an furchtbaren Magen- und Rückenschmerzen, auch Reißen, welches den ganzen Körper durchzog. Erst legte ich meinen Leiden keine Bedeutung bei, aber es wurde doch von einer Zeit zur andern immer schlimmer. Da wandte ich mich zum Arzt und mein Arzt stellte fest, das Leiden käme von Blut­

armut. Es wurden verschiedene Mittel ange Tages Ihr Inserat in der Zeitung, ich faßte Zutrauen und es täuschte mich auch nicht. Ich bezog von Ihnen 5 Schachteln von Ihrem berühmten ,, Renascin" Blutsalznahrung und nach dem Gebrauch von 3 Schachteln ist mein Leiden voll­ständig geschwunden. Die beiden Schachteln, welche ich noch habe, werde ich noch zur Nachhilfe nehmen, wofür ich Ihnen meinen herzlichsten Dank ausspreche. Auch kann ich Ihr ,, Renascin" in meinen Bekannten­kreisen jedem aufs wärmste empfehlen. Sollte mein Leiden in ähnlichen Fällen nochmals wiederkehren, dann werde ich sofort schreiben. Herr Dr. Schröder, ich sage Ihnen nochmals meinen besten Dank. immer ohne Erfolg blieben. Da las ich eines

Bei Magenleiden.

Also

Martha Schipke.

Kirchheim, den 13. September 1910. Ich kann Ihnen nun mittellen, das Ihr Renascin" bei mir seine Wirkung getan hat. Ich verspürte am ersten Tage schon Besserung und darf ich sagen, daß ich von 1%, Schachteln Einnehmen von meinem Magenleiden befreit war. Ich danke Ihnen bestens für Ihre zweite Sendung, welche ich nun als Vorrat habe. Ich werde Sie empfehlen wo ich kann.

Bei Kopfschmerzen, Magendrücken, Nervenschwäche.

Frau Holzheu.

Buchholz, den 4. Januar 1911. Zu meiner größten Freude kann ich Ihnen schon jetzt mitteilen, daß das bei Ihnen bestellte Renascin" schon von dem dritten Tage an vortrefflic! schön gewirkt hat. Denn meine Mutter klagte schon 9 Wochen über Kopfschmerzen, Magendrücken und Nervenschwäche, Appetitlosigkeit, kalte Füße. Alle ärztliche Hilfe war erfolglos. Nun aber nach Gebrauch von 3 Tagen von Ihrem werten Renascin" ist schon Besserung eingetreten; wofür ich nochmals meinen innigsten Dank ausspreche. Auch werde ich Ihr wertes Renascin" Jallen Freunden und Bekannten aufs innigste em­pfehlen. Ich wünsche Ihnen, daß Sie noch recht lange leben und manchen Hoffnungslosen von all' den vielen Schmerzen befreien. Ihr wertes

Renascin" geht über alles. Auch behalten wir Sie in guten Andenken.

Tausende!

Bei Kopfschmerzen, Erbrechen, Magenleiden.

Buchwald, den 27. Februar 1910.

Zu unserer Freude teile ich Ihnen mit, dass Ihr Renascin", welches ich für meine Mutter, welche oft an heftigen Kopfschmerzen, Erbrechen, Magen­leiden, Gliederschmerzen zu leiden hatte, ohne Ihr Wissen von Ihnen schicken ließ, nach dem Verbrauch Ihres vorzüglichen Präparates bis jetzt von ihren Leiden befreit und sich mit neuen Kräften gestärkt fühlt, wofür wir Ihnen unseren wärmsten Dank aussprechen. Auch werde ich wo ich nur weiß und kann Ihr ausgezeichnetes Renascin" gern Jedermann aufs Beste empfehlen.

Bei Appetitlosigkeit.

Alfred Adam.

Kienberg, den 23. Februar 1911. Ich fühle mich verpflichtet, Ihnen zu danken für die Dienste, die Sie mir erwiesen haben mit dem Mittel Blutsalznahrung Renascin". Ich habe jetzt wieder guten Appetit und bin auch sonst wieder mehr gekräftigt. Ich bin jetzt über 70 Jahre alt und doch hat dieses vortreffliche Mittel mir gute Dienste geleistet. Ich werde mich bemühen, dieses Mittel auch anderen zu empfehlen.

Bei Magen- und Brustschmerzen.

Sebastlan Maler.

A. Neumann. Kiel- Gaarden, den 26. März 1911. Heute werde ich mir nun die Zeit nehmen und Ihnen benachrichtigen, wie es mit mein Befinden ist, ich stehe im 61. Lebensjahre und leide schon seit 1897 an Magen- und Brustschmerzen, ich habe nun schon viele Mittel angewendet und habe es mir schon viel Geld kosten lassen aber nichts hat geholfen, nun traten in letzter Zeit die Schmerzen wieder so heftig auf, daß ich schon ganz verzweifelt war, und ich wußte nicht, was ich anfangen sollte, nun las ich wieder von Ihrem Renascin" und ich griff nun aus Verzweiflung zu diesem Mittel und ich muß nun offen ge­stehen, daß ich schon nach Gebrauch der ersten Schachtel eine Besserung verspürte, nun habe ich drei Schachteln verbraucht und fühle mich nun so wohl, daß ich garnicht weiß, was mit mir vorgegangen ist, ich habe nun wieder guten Appetit zum Essen, was sonst nicht der Fall war, wenn ich Mittags was essen sollte, denn war ich schon immer vorher satt. Ich dachte dann schon immer an die Schmerzen, die darauf folgten. Schlafen konnte ich auch nicht, aber jetzt schlafe ich schon die Nacht durch. Geehrter Herr Doktor, hiermit spreche ich Ihnen meinen innigsten Dank aus, für Ihr ausgezeichnetes Renascin" ich hätte es nie geglaubt, daß es so ausgezeichnet wirkt, sonst hätte ich schon längst einen Ge­brauch davon gemacht, ich werde aber nun bemüht sein, Ihr Mittel so viel wie möglich in bekannten Kreisen zu empfehlen nochmals herzl. Dank.

Am heutigen Tage wurde mir von der Firma Dr. med. H. Schröder, G. m. b. H., eine sich auf

7442

in Worten: Siebentausend vierhundert belaufende Anzahl Schreiben vorgelegt, welche sich und zweiundvierzig als Zeugnisse über die von der genannten Firma in darstellen. In diesen Schreiben bezw. Zeugnissen be­den Handel gebrachte Blutsalznahrung Renascin zeichnen sich die Absender resp. Aussteller u. a. als Professoren, Aerzte, Geistliche, Beamte, Kaufleute, Land­wirte, Lehrer, Rentiers usw. usw.

Aus der Kenntnis, welche ich von dem Inhalte dieser Zeugnisse genommen habe, kann ich auch ferner nur be­stätigen, daß dieselben Anerkennungen der Wirkungen, Dankeserklärungen für dieselben und Empfehlungen für Dr. med. H. Schröder's ,, Renascin"

enthalten.

Berlin, den 6. September 1911.

( L. S.)

Justizrat

Notar im Bezirk des Königlichen Kammergerichts.

alais v2/ 19!! n uu

BARBER

Bei Appetitlosigkeit.

Bei Blutarmut.

Bitte hier abtrennen!

Gegen Rückgabe dieser Karte

eine Probeschachtel umsonst!

Ich bitte Herrn Dr. med. H. Schröder, G. m. b. H., in Berlin um eine

beschachtel

r. Schröder's Blut- Salznahrung ,, Renascin❝

Zusendung muß portofrei und vollständig kostenlos erfolgen.

naue Adresse:..

in An­

It."

- fagen

en, und

em efn

n wir

darin,

ich oder

belt fin

Hochachtend

Und es war noch jemand hier im Zimmer?" Die Tür hier war nur angelehnt, und dort wurde alemilich laut gesprochen." " Jawohl. Kurz vorher war ein großer, blonder

Frl. W. Honelch.

auf dem Balkan bedroht?

eich neigt man zu der Annahme, daß eine n der uraltentschen Flotte im Aegäischen Levante, also an der Küste von Klein­, welche natürlich die Ruhe auf dem fährden würde. Unter dem Titel: Be­ritime Aktionen Italiens im Aegäischen nämlich die Wiener Neue Freie Pr.": Flotte dürfte in den nächsten Tagen in Meer abgehen. Anzeichen hierfür sind zerklärung der Insel Samos durch Jta­rna kommende Meldungen von ernster dortigen italienischen Kolonte und an­en gegen Italien. In Italten scheint türkischen Versicherungen mit der Mög­en, daß die Boykottbewegung, tatsächlich Die italienische Ueberseeaktion gegen großen und ganzen beendet, und der Flotte ist an der tripolitanischen Küste orden. Das ganze erste Geschwader wird Tobruk für eine Aktion im Aegäischen Bevante bereitgestellt. In Betracht kom­Bung mehrerer Inseln des Ar­Blodterung einzelner türkischer Hä­ing eignen sich vor allem Rhodos, Chłos, tos und Tenedos. Eine Besetzung von ben österretchtschen Handel, der nsitstation benüßt, schwer schädigen. Die te die Besatzungen der Inseln, doch ist ndsfähigkeit gegen italienische Angriffe die alten Befestigungen fast durchweg nt. Italten wird offenbar auf einzelnen ndetachements landen und die Zollämter hwachen türkischen Besaßungen würden h in das Innere des Landes zurückzu­ber feine militärischen Hilfsquellen fin­g mit der Otkupation der Inseln würde von Smyrna und anderen klein= t erfolgen. Wenn auch diese Maßnah­den gewünschten Erfolg bringen, ist mit der Befestigungen von Smyrna zu rech­leere aus von mehreren Seiten ohne be= ehr erfolgen fann. Eine Aktion gegen fte der italtentschen Regterung auch aus fsichten nicht ratsam erscheinen.

mit dem chinesischen Pöbel.

hen Aufstandsgebiet scheinen Leben und Fremden jetzt doch ernsthaft gefährdet zu c Meldung aus Titngtau stand ge­ungskorps der deutschen Kriegsschiffe r" und" Vaterland" zusammen mit der Hankaus bestehenden Freiwilligenkom­Ißenkampf mit dem chineft­Es ist schwer, aus der kurzen Mel­ild davon zu machen, was in Hankau jangen ist. Die Funtentelegramme der jenden Kriegsschiffe haben offenbar die teldungen überholt, und bis diese dann man sich gedulden müssen. Doch ist n. daß auch die Landunaskorps der an­en, der sich als stellenloser Tischler aus­nte ich ihm keine Stelle nachweisen, und für sein Seelenhell ein paar Traktate lle wiederkommen." der hier gewesen?"

le thn mir genau beschretben?"

r nicht möglich. Es kommen zu viele, elt man leicht einen mit dem anderen." ohl! Dann danke ich Ihnen vielmals,

5 sich sofort nach der Villa von Mar­mucke Haus lag still und friedlich da, hts von dem furchtbaren Drama, das ter in der Nacht abgespielt haben mußte, Gärtner Mary arbeitete im Vorgarten dte Rosenstöcke zum Schutze gegen die ilte mit Stroh.

on Marleben zu Hause?" fragte ihn

rr Kommissar. Im 3immer im ersten

ich durch Auguste, dte wieder ganz ver­nmelden, und Frizz kam thm oben in entgegen und führte ihn ins Zimmer. Kommissar? Bringen Sie etwas Ste eine Spur gefunden, oder sind Sie nter Fährte?"

zuckte mit den Achseln. Vorläuftg t ganz flar. Sagen Ste mir, weshalb em eine Schwester aus dem Beatricen­It worden war, am Nachmittag wie­

der abbestellt?" Abbestellt? Aber das ist ja gar nicht der Fall ge= wesen! Und die Pflegerin ist ja auch eingetroffen." Hm. Aber nicht dte richttge."

deern Mächte, obwohl davon in dem Telegramme nichts gesagt ist, an dem Kampf gegen den Pöbel teilgenom men haben.

Von den genannten dret deutschen Schiffen ist " Leipzig" ein geschützter Kreuzer von 3250 Tonnent Wafserverdrängung und 286 Mann Besatzung. Das Schiff führt zehn 10,5 Zentimeter- Geschütze und zehnt 3,7 Bentimeter- Maschinengeschütze, die zum Teil gleich den vier Maschinengewehren des Schiffes an Land zur Verwendung gelangen können. Das Kanonenboot " Tiger" hat einen Besaßungsetat von 125 Mann. Seine Bewaffnung setzt sich aus zwei 10,5 Zentimeter- Geschütt­zen und sechs 3,7 Zentimeter- Maschinengeschützen zu= fammen. Vaterland" ist ein speziell fitr den Dienst auf dem Yangtse erbautes Flußkanonenboot mit 45 Mann Besaßung und einer Bewaffnung von je einem 8,8 3ent­timeter- und 5,2 Zentimeter- Geschütz. Das Landungs­forps auf allen drei Schiffen beziffert sich auf etwa 200 Mann. Die aktive deustche Freiwilligenkompanie zählt 70 Köpfe, mit Reserven aber ungefähr das Doppelte.

Daß von Anfang an trotz der beruhigenden Versi­cherung der Revolutionäre, sie würden die Fremden nicht belästigen, von seiten der europäischen Regierun­gen weitgehende Vorsichtsmaßregeln zum Schuße ihrer Staatsangehörigen getroffen sind, stellt sich nach den jüngsten Vorfällen als eine wohlbegründete Maßnahme heraus, und bei dem einmütigen Zusammenarbeiten aller Nationen, das glücklicherweise durch Eifersüchte= leien nicht getrübt ist, besteht die Hoffnung, daß es ge= lingen wird, die Fremden vor den Revolutionären und dem noch gefährlicheren Pöbel in Sicherheit zu bringen. Zum Verständnis der Sachlage in Hankau mag eine turze Schilderung der Oertlichkeit dienen. Hantau ist genau wie seine Schwesterstadt Wutschang von einer Umfassungsmauer umgeben. Innerhalb dieser Umfas­fungsmauer bietet sie nichts Besonderes, denn das In­nere der Stadt unterscheidet sich wenig von dem ande­rer chinesischer Großstädte. Nur am Flusse, wo sich die Europäerniederlassungen, der Bund", befinden, herrscht das regste Leben. Der Bund ist eine Prachtstraße, die sich, von einigen Querstraßen unterbrochen, dret bis vier Kilometer am Flusse entlangzteht. Alle ihre Ge­bäude sind wahre Paläste mit Blumengärten davor. Hier wohnen die Missionare, die Konsuln, und vor al= lem die Kaufleute der verschiedenen Völker. In Hankau haben England und Frankreich zuerst, und seit dem Jahre 1895 auch Deutschland, Konzessionen bekommen. Die Hauptgüter, die hier verfrachtet werden, sind Tee, Tabat, Seide, Medizinalwaren, Baumöl, Hanf, Häute, Wachs, Galläpfel und Reis, und die Einfuhrgüter, die von hier ins Land kommen, Baumwollwaren, Wolle, Metalle, Opium, Zucker, Petroleum und Farbwaren. Die bedeutendste Rolle unter allen diesen spielt der Tee, der in der Handelsstatistik mit einer Riesenzahl weit obenan steht.

Heute übermittelt der Draht die folgenden wette­ren Mitteilungen aus Hankau:

Berlin, 18. Oktober. Der Kommandant des Kreuzers Leipzig" meldet aus Hanfau: Der gestrige Tag und die Nacht sind ruhig verlaufen. Die Auf­ständischen haben sich zurückgezogen. Der britische Ad­miral ist hier eingetroffen und hat als rangältester Of= fizter das Oberkommando über die gesamten Streit­fräfte der Fremden zu Wasser und Lande übernommen. Das Fehlen jeder weiteren Mitteilungen über den Zu­sammenstoß des Landungskorps mit dem chinesischen Pöbel wird hier dehin gedeutet, daß der Zusammen­stoß furz und nachhaltig, aber ohne Bedeutung gewe­fen ist.

Hankau, 18. Oktober. Heute morgen 7 Uhr wurde das Feuer links der Bahnlinte bei Hankait er= öffnet. Aus Hanyang wurden Geschüße nach Wutschang geschafft. Es gewinnt den Anschein, als hätten die Auf­ständischen den geeigneten Zeitpunkt verpaẞt.

Nach dieser Meldung scheint der Kampf vor Han­fau begonnen zu haben und die Regierungstruppen Herren der Situation vor Hantau zu sein. Die Stärke der Truppen beträgt 4000 Mann unter dem Befehl des Admirals Sah.

Drabtnachrichten und neuestes.

Wohltätige Stiftung.

Karlsruhe, 18. Oktober. Prinzessin Wilhelm von Baden hat aus Anlaß thres 70. Geburtstages dem Komitee zur Errichtung eines Wöchnerinnenheims 100 000 Mart überwiesen.

An Trichinose erkrankt. Danzig, 18. Oktober. Im Dorfe Radomno bet Deutsch- Eylav sind zwölf Personen nach dem Genusse trichinösen Fleisches schwer erkrankt. Ein Mädchen ist bereits gestorben.

Reise des Prinzen Joachim nach Brag. Prag, 18. Oktober. Prinz Joachim von Preu­ßen, des Kaisers jüngster Sohn, wird am Donnerstag hter erwartet als Gast d.3 Grafen Sylva- Larouca, des= fer Tochter an diesem Tage einen Gardeleutnant het­

ratet.

Er erzählte genau, was er von der falschen Dia­fonissin wußte.

Frib faßte sich an die Stirn. Dann steckt jener Mensch, den ich bei ihr gesehen habe, jedenfalls mit ihr unter einer Decke."

Was für ein Mensch?" fragte Welde betroffen. " Als ich am Tage vor fener verhängnisvollen Nacht die Krankenpflegerin aus ihrem Zimmer rief, fand ich bet thr einen Mann, den sie als ihren Bruder bezeich­nete."

" Und das sagen Sie legt erft?" rief Welde vor­wurfsvoll.

" Weil sie so harmlos tat, glaubte tch thr und schenkte dem Menschen weiter keine Beachtung."

Der Kommissar sah thn verständnislos an. Es war thm unbegreiflich, wie es Menschen geben könne, die nicht jeder Sache und jeder Person, die ihnen begegnet, die schärfste Beachtung widmen. Ihm genügte ein Blick, um sich das Ausschen eines jeden unauslöschlich ein­zuprägen, und er hielt es für unfaßbar, daß es bei ant­deren anders sein könne.

" Ich will Ihnen sagen, Herr von Marleben, wie er ungefähr ausgesehen hat," erklärte er. Er war ein großer, blonder Mensch, dessen Füße und Hände von respektabler Größe und dessen Schultern breit waren. Ist's nicht so?"

" Ja, so scheint er mir im Gedächtnis zu sein. Einen Eid möchte ich jedoch nicht darauf ablegen. Ich bin darin vorsichtiger und gewissenhafter als sehr viele Leute, die sogleich bereit sind, alle möglichen und un­möglichen Aussagen mit der größten Bereitwilligkeit zu beschwören. Aber Ste kennen ihn wohl schon? Ihre Beschreibung läßt es wenigstens vermuten."

( Fortfehung folgt.)