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Weshalb stirbt man vorzeitig?

Warum erreichen nur so wenige Menschen bei normaler Vollkraft das normale Lebensalter?

Ein Teil der Menschen stirbt infolge von Unglücksfällen, angeborener Schwäche oder an den Einwirkungen der Berufskrankheiten. Aber die übergroße Anzahl der Anderen? Die Tausende normaler Menschen, welche weder verunglücken noch durch giftige Gase, Staub, Überanstrengung usw. vorzeitig zu Grunde gehen, warum sterben sie verhältnismäßig so früh?

Warum nehmen bei ihnen schon mit 40, spätestens mit 50 Jahren die Kräfte ab? Warum stellen sich bereits in diesem Alter, welches das kräftigste sein sollte, schon allerlei Gebrechen ein?

Das macht

das unreine Blut!

Das Blut im menschlichen Organismus hat

vier Hauptaufgaben:

1. Es versorgt die einzelnen Organe mit Nährstoffen, die durch die Verdauungsorgane aus den Speisen präpariert wurden.

2. Es führt den zur Verwertung dieser Nähr­stoffe nötigen Sauerstoff aus den Lungen herbei, die es in leinster Verteilung durchströmt. Infolge seiner besonderen chemischen Beschaffenheit reißt es den Sauerstoff an sich und gibt ihn da, wo er ge­braucht wird, wieder ab.

3. Bei der Verwandlung der Nährstoffe in Wärme und Kraft mit Hilfe des Sauerstoffes ent­stehen chemische Verbindungen, die wieder aus dem Organismus entfernt werden müssen, weil sie ihm schädlich sind. Das Blut nimmt sie auf und schafft sie durch den Schweiß, durch die Nieren usw. hinaus, zum Teil transportiert es sie auch in die Leber, wo sie nochmals chemisch in Galle umgewandelt werden, die dazu dient, die [ 245 Speisen im Magen und in den Därmen aufzulösen. 4. Es vernichtet Bakterien und andere Krank­heitskeime, die in den Organismus eindringen, be­vor sie sich vermehren können.

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Wohlgemerkt gilt das alles nur vom gesunden, normalen Blute. Sobald es sich in seiner chemischen Zusammensetzung wesentlich verändert, kann es seine Aufgaben entweder garnicht oder nur mangel­halt erfüllen und der Organismus erkrankt.

Die ersten Warnungs­

zeichen sind:

schlechte Verdauung, Appetitlosigkeit, Angst­gefühl, leichte Erregbarkeit, Mattigkeit, Energie­losigkeit, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit, Nachtschweiße, kalte Füße, Blut­

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Der Gesundheit Hort

andrang nach dem Kopfe, Leiden der Leber, der Nieren, der Galle oder anderer Organe, Hämorrhoiden, Bein­schäden, Flechten, Pickeln, Rheumatismus, Gicht, Zuckerkrankheit, Katarrhe des Halses, der Nase oder der Ohren usw.

Aber die richtige chemische Zusammensetzung ermöglicht es dem Blute, sich von Krankheitsstoffen frei­

Zeitung

kanntmachungen

des Großherzoglichen Polizei Amtes

Behörden Oberhessens tersweg 83. ichmidt.)

). Juli 1911.

1 Gg. Preß jun., im jeim Stadtv. Bauunter­18. Wahlkreis Seltgen­außerdem sind Kandida­mmen für den 11. Wahl­für den 15. Wahlkreis den 16. Wahlkreis Lan­rhessen sind bisher hlkreis Nidda Justizrat freis Büdingen der Land­: den 14. Wahlkreis Vil­ng- Rendel; in verschiede­Kandidaturen in Aus­

13 Rheinhessen end­dritte Mandat der Stadt Nayer; für den 3. Wahl­lbgeordne, e Bürgermeister ir den 5. Wahlkreis Wörr­en, für den 8. Wahlkreis mann- Bechtolsheim; wei­ssicht genommen in Alzen on der sozialdemo= de Genosse Berthold- Darm­es Wahlkreises Bischofs=

Letzte Woche fand in rversammlung der 3 e n- agswahlkreises Bingen ige Abg. Justizrat von als Kandidat aufgestellt

zuhalten, die sich im Körper selbst bilden resp. sie auszustoßen, den Organen genügend Nährstoffe und Sauer- und Land. stoff zuzuführen und von außen eindringende Ansteckungskeime abzuwehren.

Gesundes, reines Blut bedeutet dauernde Gesundheit! Gesundes, reines Blut bedeutet ein rüstiges Alter!

Gießen, den 19. Juli. Die große Glocke der ngen und ist von der Fir­Berei in Sinn( Nassau)

Gesundes, reines Blut bedeutet Verlängerung des Lebens! 19. Juli. Als geſtern

Unreines Blut leidet Mangel an gewissen Mineralstoffen. Jedermann weiß, daß bei Blutarmut Eisenpräparate, nämlich Lösungen von Eisensalzen, verordnet werden. Das Eisen allein tut es aber nicht, auch Kalk, Magnesia, Schwefelverbindungen und eine Reihe von Mineralsalzen sind im normalen Blute vorhanden und müssen, wenn sie fehlen, ersetzt werden. Geschieht das nicht, so häuft sich Harnsäure im Blute an, dasselbe wird dadurch schwerflüssiger, was wieder eine Überanstrengung des Herzens mit allen Folgen derselben verursacht, es entwickeln sich Gicht, Rheumatismus, Wassersucht, Arterienverkalkung, dauernde Katarrhe, kurz es tritt eine allgemeine Kränklichkeit und vorzeitige Gebrechlichkeit ein.

Hier muß die Hilfe einsetzen!

Dem Blute muß die richtige chemische Zusammensetzung wiedergegeben werden. Es müssen ihm die fehlenden Mineralstoffe in einer aufnahmefähigen Form und in der richtigen Zusammensetzung zugeführt werden, da sie andernfalls ungenützt den Organismus passieren. Das geschieht mit am zweckmäßigsten durch Dr. med. H. Schröders Renascin, ein Präparat, bezüglich dessen überraschenden Wirkungen tausende von Anerkennungsschreiben vorliegen und welches von Arzten aufs Wärmste empfohlen wird.

Es dürfte kaum ein Stärkungs- und Kräftigungsmittel geben, welches so weite Anwendung gefunden hat, wie in den letzten Jahren Dr. med. H. Schröders Renascin. Aus allen Kreisen der Bevölkerung gelangen an uns Zuschriften über Fälle, in denen sich Renascin glänzend bewährte.

Einige solcher Zuschriften sind umstehend abgedruckt, da wir aber jedem Gelegenheit geben wollen, sich ganz kostenlos selbst zu überzeugen, so bitten wir Sie, die angefügte Postkarte auszuschneiden und uns auf derselben Ihre genaue Adresse mitzuteilen.

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Dr. med. H. Schröder

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Dr. med. H. Schröder,

G. m. b. H.

Berlin 35

er Wäschefirma auf der

e Aufsicht war, wurde dem bgeschnitten. Vor einigen s Kohlenhändlers in der

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In Maar wurde das ts vom Göpelwerf erfaßt. die ihm den Kopf sofort

ili. Die am Sonntag auf Wiederholung des Stei

m Glauben stark, in Treue erkauftes Haus erzielt. Die er Höhenklubs planen das rlich wiederkehrende Bur­eigneter Festspiele zu be­

ali. Der bei der Firma he Kämmerer war, wie schlagung von 3000 Mt. sich jedoch nicht lange der 1 schon am zweiten Tage htigkeit in Fulda, wo er ich abgestattet hatte. Das 19 Monaten Gefängnis, Nonate.

li. Der Waldbrand am in verursachte, soll auf die ergänger, die im Walde hren sein.

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r Fall Jatho.

Nachricht von einem Pro­der Jatho's Wiedereinset­rdert. Wenn da von an­n steht, daß sie diese Kund­o fragen wir verwundert: tollegenkreisen vorhanden, : Ansehen erst reden, wenn en des Berufskreises hin­eine ganze Anzahl Geist­wissen wir, müssen ihnen , ie in der Regel wenig oder

Wimpfen Lehrer Lang- Beerfelden, im 12. Wahlkreis keine Fühlung mit ihren Gemeindegliedern haben; denn

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( Gießener Tageblatt)

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die 44 mm breite Inseratenzeile. Stellen= gesuche und Familienanzeigen 10 Bfg.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg. Extrabetlagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Playzvorschriften ohne Berbindlichkeit. Berlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. S.

Telephon: Nr. 362.

23. Jahrg.

man

im Volke denkt man nicht daran, jemanden wieder zu rufen, von dem man weiß, daß er die einfachsten Em­pfindungen der Menschenseele so herzlich wenig fennt. Daher doch auch die Tatsache, daß gerade im Volke viele sind, die auf solche Leitung verzichten. Wenn schon der Verteidiger Jatho's, Professor Baumgartner- Kiel, nicht die Bekenntnisfrage, sondern nur den Einfluß Jatho's in den Kölner liberalen Kreisen als Verteidi­gungsmoment anführen konnte, was will man dann noch nach einer so reiflich erwogenen Entscheidung for­dern, die gefällt ist von einem Kollegium, dem Voreingenommenheit auf Grund seiner Zusammenset zung nicht wird nachsagen können? Wir als verstehen ganz gut auch die moderne Zeit, und wissen es auch zu schätzen, wenn uns nicht mit Lauheit, sore dern mit Feuereifer in neuen Worten die alten Grund­wahrheiten dargeboten werden. Vielmehr halten wir dafür, daß wir mit Luther singen sollen allezeit: Das Wort sie sollen lassen stah'n. Auch lassen wir uns gerne neue Wege", wie es in dem Protest heißen soll, füh­ren, wenn solche nicht abwärts, sondern aufwärts zum guten Ziele führen.

Laien

Noch wollen wir darüber schweigen, ob nicht ein Sturm der Entrüstung sich erheben soll, aber soviel ist gewiß, daß das Laientum bereit steht und einmütig sich erheben wird, wenn man ihm einen Protest vorhalten wird, wie geplant sein soll.

Bezeichnend ist auch ein Urteil des Vorwärts" in dieser Frage, wenn er etwa schreibt: Wir mischen uns nicht in diese Streitfrage, da für uns die Religion Pri­vatsache ist, aber bezeichnend für die Haltung des Li­beralismus ist es, wie er sich an diese Dinge klammert und Erfolge davon verspricht.

Wird man irgend einer Vereinigung oder Behörde einen Vorwurf machen, wenn sie Jemand ausschließt, dessen Tätigkeit sich in Widerspruch setzt mit den gege= benen Einrichtungen? Ebenso hoffen wir, daß auch diese Frage vor allem nüchtern beurteilt werden möge, von denen, die solche wenigen kennen.

Literarisches.

= or=

* 100 Entwürfe zum Bismard- Wett­bewerb wurden im Auftrage des Denkmal- Ausschus­ses von der Düsseldorfer Verlagsanstalt A.-G. in Düs­seldorf herausgegeben. Die wesentlichen Resultate des glänzenden, für die moderne deutsche Kunst so wichtigen Wettbewerbs sind hier zusammengefaßt. Vor allem wur­den die 20 preisgekrönten Entwürfe eingehend darge­stellt, zu deren Publikation ausschließlich der Denkmal­Ausschuß berechtigt war. Sie werden die Grundlage für den neuen engeren Wettbewerb bilden und haben da­durch besonderes Interesse für die weitesten Kreise.

Prick, Was muß der Arbeitgeber und der Arbeiter von der Reichsversicher ungsordnung wissen" Kurze Zusammenstel­lung der neuen Bestimmungen über die Arbeiterversiche­rung für den täglichen Gebrauch nebst einem Anhang: Anleitung für den Arbeiter zur Erlangung der Ver= sicherungsleistungen( Krankengeld, Renten 2c.) Pr. 25 Pfennig. Alb. Jacobi& Cie. in Aachen, Bü­chel 15. Jn nächster Zeit tritt die Reichsversicherungs ordnung in Kraft. Um nun das mit Zeitverlust ver­bundene Durchlesen des umfangreichen Gesetzes zu ver­meiden, sind in diesem Büchlein die für Arbeitgeber und Arbeiterkreise in Betracht kommenden und wissenswerten Vorschriften der R.-V.-D. in gedrängter und gemein= verständlicher Form wiedergegeben.

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