Tarifwettrennen in Dollarila.
Bon etnem voltswirtschaftlichen Mitarbetter wird uns geschrieben:
Troß der Bluthibe in den Vereinigten Staaten von Nordamerita bat bort in ben jüngsten Wochen etn Bettrennen begonnen, deffen Ausgang auch für Deutschland von höchftem Intereffe sein muß. Auf wirtschaftItchem Gebiete wird ein Stonturrenztampf ausgetragen, gn dem sich die politischen Parteten mit steigendem Eifer beteiligen. Demokraten, Republikaner und republifantsche Insurgenten ringen um den Steg threr Anschauungen.
Die Fahne der Tarifreform
ift aufgezogen, und als 8telrichter ist der Präsident der Unton selbst auf der Bahn erschienen. Als Hindernisse gelten die hohen Rollmauern, die die Hochschutzöllner Im Laufe der jüngsten Jahre errichtet haben. Die Unzufriedenheit fm amerikanischen Wolfe ist so groß geworden, daß ungefäumt Mittel zur Besunftigung angewandt werden müssen. Die hohen Preise für alle Lebensmittel und die Bedürfnisse des täglichen Lebens baben die Mißstimmung erzeugt, an der, wie es allge mein heißt, lediglich der Bolltarif schuld ist. Das mert würdigste ist nun, daß selbst diejenigen Parteien, die bte hohen Bölle erst vor drei Jahren durchgesetzt haben, fich gleichfalls als Gegner der neuen Tarife gebärden und nach Reformen rufen.
Taft, dem es um seine Präsidentenherrlichkeit bet ben immer näher rückenden Wahlen bange wird, hat foeben eine neue Rundgebung erlassen, die aus den Sturmzeichen entstanden ist, die sich ringsum in den Staaten der großen Union zeigen. Es heißt in dem Erlaß:„ Wir müssen uns mit der Tatsache abfinden, daß die Zeit der chinesischen Maner endgültig vorüber ist, ebenso die Zeit, in der eine Inbustrie einen höheren Grad von Schutz verlangen durfte, als unbedingt für ihr Bestehen notwendig war.„ Wenn man in Erwägung zieht, daß Taft der Erwählte derjenigen Bartet war, die in den Hochschutzöllen das ganze Heil der Vereinigten Staaten erblickte, tann man fich dem Eindrucke nicht mehr entziehen, daß ein gewaltiger Umschwung im Land Dollarifa eingetreten sein muß. Die Führer der Demofratte, die eine allgemeine Tarifreform angeregt haben, find so flug, daß sie feine übertriebene Herabsetzung der Schutzölle verlangen; nur ganz allmählich wollen sie mit der Verringerung beginnen, damit wirtschaftliche Krisen vermieden werden. Durch den Umstand, daß sich die Demokraten auf der Mittellinie bewegen, gelingt es ihnen, große Gruppen der Republikaner zu sich berüberzuziehen, die einem gemäßigten Schutzzoll das Wort reden.
Wenn Taft jetzt erklärt, daß fein wirtschaftlicher Zweig einen höheren Schutz erhalten soll, als unbedingt für das Besteben notwendig ist, so nähert er sich den Forderungen der Demokraten. Ob er diese damit für feine Kandidatur gewinnen wird, erscheint mehr als fraglich, denn es wird ihm sein
Rückzug vor den Trusts
yon Anregungen technischer Fortschritte und eine Anbahnung von internationalen Beziehungen der Beamten beabsichtigt war. In Desterreich wurde den Beamten allerdings im Gegensatz zu Deutschland die BetetItgung an dem Rongreß von der Regierung untersagt. Wenn auch unter Beteiligung von England ein Organisationsfomitee geschaffen worden ist, so fann man boch sagen, daß die Idee des Weltbeamtenbundes besonders wie er den französischen Arbeitersyndikaten vorschwebte gescheitert ist. Wenn jetzt ein Weltbeamtenbund zustande kommt, dann fann es fich nur um ein Unternehmen handeln, das sich über wenige Länder erstrect, und dem jede Anteilnahme an wirtschaftItchen Bewegungen, wie z. B. internationale Beamtenstretts, unmöglich ist.
nicht vergessen werden. Die Spiegelfechterei ist ihm zu sehr veriibelt worden. Die Tarifreform, die von Roosevelt unter dem Leitwort begonnen war, allzu hohe Zollfäße zu ermäßigen, gestaltete sich unter Tafts Präfidentschaft zu einer maßlosen Bollerhöhung, die das Deutsche Retch fast zu einem Bollfrieg herausforderte, der nur durch die größte Nachgiebigkeit von unserer Sette verhindert wurde. Nach außen hin gab Taft sich den Anschein, als ob er eine Antitrustpoltiif tretbe, in Wahrheit aber leitete er den Rückzug zugunsten der Trusts ein, die die republikanischen Parteikassen dafür mit Riesenbeiträgen füllten. Die Kongreßwahlen haben Taft aber doch die Ueberzeugung beigebracht, daß das Bolt sich nicht mehr täuschen lassen will, sondern mit Ungestüm eine ehrliche Tarifreform forciert. Jetzt will auch Taft die chinesische Mauer einreißen helfen.
Die deutsche Beamtenschaft und der Weltbeamtenbund.
Rundschau vom Cage.
Politisches.
Ueber die Reisedispositionen des Kaisers nach der Rückkehr von seiner Nordlandfahrt verlautet, die Nordlandreise werde in den ersten Augusttagen ihr Ende finden. Falls die Rückkehr des Kaisers bis zum 2. Auguft erfolgt, wird der Kaiser am 4. August den großen Kavallerieübungen in Altengrabow beiwohnen und bann seinen Aufenthalt in Wilhelmshöhe nehmen. Voraussichtlich wird der Kaiser der Parade des 9. Korps bet Altona am 26. August und des 2. Korps bei Stettin am 29. August beiwohnen und sich am 30. August nach Berlin begeben, um hier am 1. September die Herbstparade über das Gardeforps abzunehmen. An den Kaisermanövern, die am 11. September beginnen, nimmt der Kaiser wie stets teil. Auch wird er einer großen Festungsübung bet Thorn als Zuschauer beiwohnen, die am 16. September beginnt und bis 20. September bauert.
Ueber die Beziehungen der deutschen Beamtenschaft aut der beabsichtigten Gründung eines Weltbeamtenbundes wird der Inf." folgendes mitgeteilt: Der Verband mittlerer Reichs Post- und Telegraphenbeamfen batte von dem Verband der französischen Post- und Telegraphenbeamten mehrfach Einladungen erhalten, sich an den Beratungen zum Zweck der Gründung eines Weltbeamtenbundes zu beteiligen. Die Einladung wurde von den deutschen Beamten aber abgelehnt, nicht, weil ein Verbot von höherer Seite erfolgt wäre, sondern um allen Mißdeutungen vorzubeugen, da die Auffassung der deutschen Beamtenschaft von ihren Plich ten sich mit der Beteiligung an dieser Konferenz nicht verträgt. Von dem Vertreter des französischen Arbet tersunditats war ein Vorschlag geplant, eine internaHonale Organisation wirtschaftlicher Natur zu schaffen. Dieser Vorschlag wurde von der Kongreßlet tung aber nicht zugelassen, da nur die Schaffung eines Internationalen Auskunftsbüros, sowie der Austausch
13)
Jugendfreundschaft.
Der Zentralverband deutscher Industrieller hat der Reichsregierung Material über Streikausschreitungen unterbreitet mit dem Verlangen, dem§ 241 des Entwurfs eines Strafgesetzbuches folgende Fassung zu ge= ben:„ Wer durch gefährliche Drohung einen anderen in seinem Frieden stört, wird mit Gefängnis oder Haft bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 1000 M bestraft. Einer gefährlichen Drohung im Sinne des ersten Absatzes macht sich auch derjenige schuldig, der es unternimmt, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeitsstätten, Wege, Straßen, Pläße, Bahnhöfe, Wasserstraßen, Häfen oder sonstige Verkehrsanlagen planmäßig zu überwachen."
Roman von G. v. Schlippenbach. ( Nachdruck verboten.) Zahlreiche Equipagen und Spaziergänger belebten die breiten Wege, der Großstadtlärm verhallte. Frau Grotenbach atmete tief und wohlig, sie war heute in gehobener Stimmung, fie trug in der Tasche die erste Ratenzahlung für ibre treue Jugendfreundin, tausend Mark, die der Ueberschuß ergeben hatte. In Gedanken durchlebte Thekla dieses letzte Jahr, es hatte oft Ermüdung und anstrengende Arbeit gebracht, aber auch Stunden der Befriedigung und des Glückes. Adam und Surt waren in Berlin in verschiedene Schulen eingetreten und lernten fleißig. Auf Alfreds Rat besuchte sein jüngster, sehr begabter Bruder das Prinz HeinrichGymnasium, Adam eine Realschule.
Den Eingaben von Altpensionären um Unterstützungen wird jetzt seitens der preußischen Finanzverwaltung möglichst entgegengekommen. Diese Gesuche von Alterspensionären werden im allgemeinen infolge der erhöhten Unterstützungsfonds befürwortet, wobei die Anforderungen für die Gewährung einer Unterstützung gemindert worden sind. So wird bet Erledigung der Eingaben nicht mehr in die persönlichen Verhältnisse der Bittsteller so wie bisher eingedrungen werden, von der Anrechnung privater und sonstiger Nebeneinkünfte wird in weitem Umfang abgesehen werden, für die Unterstützungen gelten feine bestimmten Höchstgrenzen mehr und eine einmal bewilligte Unterstützung wird bis auf weiters fortgezahlt, ohne daß es einer Erneuerung des Gesuches im nächsten Jahre bedarf.
Im Weitergeben tauschte Frau Grotenbach Grüße aus, sie war nicht mehr fremd in der großen Stadt, etwas wie ein Heimatsgefühl durchflutete ihr Herz, die Sorgen traten in den Hintergrund, lohnende Arbeit erhebt immer. Dankbar blickte sie aum blauen Früthlingshimmel. empor, die fummervollen Jahre, die ihre Spuren mit scharfem Griffel auf das Antlitz Theklas gegraben, lagen hinter ihr.
Sie erreichte das Haus ihrer Freundin, ehe sie es selbst gedacht. Leichte Schritte eilten über den marmorgetäfelten Flur, Eva parf sich halb jubelnd, halb weinend in der Mutter Arme.
„ Endlich habe ich Dich wieder, Mutti," rief das retzende Mädchen, ich hielt es vor Sehnsucht fast nicht mehr aus!"
So sprudelte es über die jungen Lippen, zärtlich tußte die Tochter Hände und Gesicht der Langentbehrten. " Wie stürmisch Du immer bist," sagte Frau Groten
rungsverträge nach Tarifstelle 32 des preußischen Stem pelsteuergesetzes handelt, und daß demgemäß von den Steuerbehörden ein jährlicher Stempel von%% des Preises der Lieferung nicht erhoben werden darf. Die Apothekerverträge mit Krankenkassen erfordern nach der Entscheidung des Finanzministers nur den 3 Markstempel der Tarifstelle 71.
Das Verbot des Waffentragens. Nach Meldungen Berliner Blätter besteht an maßgebenden Stellen die Absicht, eine allgemeine Neuerung des Waffentragens erst im neuen Strafgesetzbuche durchzuführen. Der Vorentwurf hat allerdings die Regelung der Frage der Landesgesetzgebung überlassen; doch will man, wie es heißt, sie im endgültigen Entwurf verhandeln.
In
Eine deutsch- englisch- französische Aussprache? Wiener gut unterrichteten Kreisen verlautet, England wolle eine allgemeine Aussprache zwischen Deutschland, England und Frankreich herbeiführen. Erörtert wer den soll zwischen Deutschland und Frankreich die Abgrenzung zwischen Kamerun und Französisch- Kongo, zwischen England und Deutschland die persische Frage und zwischen allen dreten die Marokkofrage und die Bagdadbahn.
Die Studienreise Frankfurter und Düsseldorfer Arbeiter nach England, durch die gleichzeitig die Friedensbestrebungen zwischen beiden Ländern gestärkt und gekräftigt werden sollen, verläuft äußerst glanzvoll. Am Samstag wurden die deutschen Gäste in London durch Parlamentsmitglieder im Parlamentsgebäude empfangen. Nachdem die Hafenanlagen und der Hyde- Park besichtigt worden waren, ging die Reise wetter nach Birmingham. Beim dortigen Bürgermeister waren die Gäste zum Tee geladen. Am Abend wurde in der Stadthalle eine große öffentliche Versammlung für die Friedensbestrebungen abgehalten. Auch in York und Stratford, dem Zentrum der Baumwollverarbeitung, wurden die Deutschen von den Bürgermeistern willkommen geheißen und Versammlungen abgehalten, die der Friedensidee dienten. Ende nächster Woche werden die Englandreisenden wieder in ihrer Heimat eintreffen.
Eine prinzipielle Entscheidung über die Verträge der Krankenkassen mit Apothekern und die hier notwendigen Stempelsteuern ist jüngst vom preußischen Finanzminister ergangen. Der Finanzminister hat entschieden, daß es sich bei den Verträgen, welche die Krankenkassen mit Apothekern abgeschlossen haben, nicht um Liefe
Dem französischen Ministerpräsidenten Caillaug stehen böse Tage bevor. Die Sozialisten wollen das Nationalfest am 14. Juli benußen, um eine große Kundgebung gegen die Regierung zu veranstalten. 3000 entlassene Bahnarbeiter, deren von den Sozialisten beantragte Wiederanstellung am Montag in der Kammer zu stürmischen Szenen führte, sollen mit Frauen und Kin dern der Pariser Bevölkerung in einem Straßenumzug vorgeführt werden. Die Regierung trifft umfassende Maßnahmen, um diese Demonstrationen zu verhindern, doch ist man wegen des Verlaufes des Tages nicht ohne Besorgnisse.
bach mit leisem Tadel.„ Du mußt Dich nicht so gehen Tassen, Itebes Kind!"
" Ich bin außer mir vor Freude, Mutti! Schnell nimm Deinen Hut ab, Deinen Umhang, fomm in mein Bimmer, Tante Anna ist ausgefahren!"
Eva zog die Mutter durch die hohen, prächtig möbHerten Zimmer, die reich an schönen Statuen, Gemäl den und Reiseerinnerungen waren.
,, Hier ist meine Kemnate," sagte Eva, den blauen Plüschvorhang fortschiebend, es ist dasselbe reizende Nest, das Karla vor ihrer Verheiratung mit mir bewohnte."
Kleine Nachrichten.
Die Zahl der Innungen in Breußen beträgt jetzt 4962, die in 41 Jnnungsverbänden zusammengeschlos sen sind; den Verbänden gehören weiter 4565 Einzelmitglieder an, mit denen sich die Gesamtzahl der Innungsmitglieder auf 245 684 beläuft.
Eva drückte die Mutter in die schwellenden Bolster eines Lehnsessels und setzte sich zu ihren Füßen, sie lehnte den lockigen Kopf mit den braunen Haaren an die Schulter Theklas.
„ Nun erzähle mir von allen Geschwistern," bat das funge Mädchen, acht lange Monate war ich mit Tante Anna auf Reisen und von Euch getrennt."
Esperanto in der Schule. Wie dem„ B. L.-A." gemeldet wird, soll im Augsburger Realgymnasium die Weltsprache Esperanto als Wahlfach eingeführt werden. Ein alter Kriegsveteran in Freinsheim in der Rheinpfalz sollte seinen Anteil von 10 Mart an der Prinzregentenspende erhalten, der Betrag wurde jedoch vom Steueramt zur Deckung von Rückständen gepfän det.
Eine Verlegung katholischer Festtage. Die„ Köln. Volksztg." meldet aus Rom: Der Papst hat angeordnet, auf Wochentage fallende Feste wie den Josefstag, Fron leichnam, Johannistag und noch einige andere fünftighin am darauffolgenden Sonntag zu feiern.
Mutter und Tochter plauderten über eine Stunde ausammen. Frau Grotenbach berichtete, daß Alfred in Moskau weile, wo er Assistent an der großen Nervenheilanstalt des Professors Keramsin war, daß er aber bald über Berlin nach Paris reisen werde, um dort feine Kenntnisse zu erweitern. Lina war in Berlin in einer Klinik für Kinder angestellt und besuchte die Jhrigen in der Pension, sobald sie frei war. Nachdem auch von Klara und den beiden Jüngsten berichtet worden war, sagte Frau Grotenbach:
Jetzt erzähle Du mir von Deiner Reise, mein Tiebes Kind."
Das 50 000. Geschüßrohr ist vor einigen Tagen von der Firma Krupp in Essen fertiggestellt und an das Deutsche Reich abgeliefert worden. Aus diesem Anlaß hat der Kaiser an eine Reihe von Angestellten der Kruppschen Werte Ordensauszeichnungen verliehen. Die Zahl der Brände in Berlin erreichte im letzten Jahre die Höhe von 15 326. Die Brände haben sich gegen das Vorjahr fast verdoppelt. Zum Löschen wurden über acht Millionen Liter Wasser verbraucht. Bei dem Benzinbrand in Rummelsburg wurde allein eine Million Liter Wasser verspritzt.
Eva besaß die Gabe, alles hübsch und poetisch au schildern, sie brachte Mappen und Ansichten und erklärte die Bilder. In Italien waren sie am längsten gewesen, in Nizza zuletzt; dort lebten Frau Haldeck und ihre Pflegetochter sehr gesellig, Blumentorso, Bälle und Konzerte folgten aufeinander. Es fiel der Lauschenden
Danzig- Konstantinopel zu Pferd. Leutnant von Braun vom 2. Leibhusarenregiment in Danzig, der, wie berichtet, vor einiger Zeit einen Distanzritt von Danzig nach Konstantinopel antrat, ist dem Ziel seines Rittes nahe. Er ist am Montag in Adrianopel angekommen und wird heute in Konstantinopel erwartet.
Die Sitwelle in Amerika ist zurückgekehrt; bisher find 19 Todesfälle und ungefähr 100 Ohnmachtsanfälle in Neuvort, 17 Todesfälle in Philadelphia und zahlreiche Unglücksfälle in anderen großen Städten zu verzeichnen.
Mit schweren Brandwunden in ihrer Wohnung tot aufgefunden wurde in Buer in Westfalen eine Arbet terfrau. Da die Leiche außerdem Anzeichen von Ge walttätigkeiten aufwies, wurde der Ehemann verhaf tet. Der Mörder beging unmittelbar nach seiner Einlieferung Selbstmord.
Ein Schatz von 2400 Mark wurde in Landshaus an der bayerisch- württembergischen Grenze in einem Grabhügel auf dem Friedhofe gefunden. Ein Fabrikant aus Württemberg hat vor seiner Konkurserklärung auf dem Friedhofe des Ortes das Geld vergraben und den Offenbarungseid verweigert. Er wurde sechs Monate in Saft gefeßt, bis er sich endlich zu einem Geständnis und zur Angabe des Versteces verstand.
Einen schrecklichen Tod erlitt in Königsberg i. Pr. ein Matrose. Ein mit Holz hochbeladener Stahn passierte
auf, daß Eva von sich persönlich nichts erzählte; unter dem fragenden Blick der Mutter senkten sich die langen Wimpern, immer mehr gewann Frau Grotenbach den Eindruck, daß ihr Kind etwas erlebt hatte, was sie verheimlichte. Das Rollen von Wagenrädern auf Kiesplatz vor der Villa zeigte Frau Haideds Heimkehr
alt.
Die Jugendfreundinnen begrüßten sich sehr herzlich.
STU4
BEQEQRE!
di da 111
1111
re
ba
ALE
fch
der
La
J
fie
gr
100
Tä
Au auf
Jur
thr
Di
fert
tag
ftit
bat
36
hat
Ma
bot
die
aun
Ber
gelu gun met
dam
tag
Reg
des
guto
nach
alt
tisch des
riche der
des
herr
bes
12 1
gler
Auff
Statt ein
Bor
des
Pien
und
dem
gena
als
wad
meti
binn
Nach
Lebi
foner
„ Wie wohl und glücklich Du aussiehst," sagte Anna, „ ich finde Dich um Jahre verjüngt, das freut mich, so war mein Rat doch ein guter!"
„ Täglich danke ich Dir dafür," versetzte Frau Grotenbach, es geht mir in jeder Beziehung gut." " Thetla ist ein anderer Mensch geworden," diesen Eindruck gewann ihre Jugendfreundin schon in dieser ersten Stunde.
" Hier meine erste Abzahlung," sagte Frau Groten bach, die Scheine auf den Tisch legend, ich hoffe, Dir nächstes Jahr mehr zu geben, da meine Pension flo riert, sie ist jetzt bekannt geworden."
„ Es hat ja feine Eile," meinte Frau Haideck lächelnd. Eva hatte den Tee bereitet, die dret Damen ver lebten ein gemütliches Plauderstündchen. Es fiel Frau Grotenbach auf, daß ihre Freundin recht gealtert war, ein sorgenvoller Ausdruck lag auf ihrem Gesicht, unt willkürlich brachte Thekla Karla damit in Verbindung. Zwei große Bilder des jungen Paares hingen im SaLon; aus fostbaren Rahmen blickten die Gesichter Karlas und ihres Mannes hernieder, zwei schöne Menfchen, aber Uchatscheffs Züge hatten einen Ausdruck von Genußsucht, es lag etwas Frivoles im Lächeln der Lippen, im Blick der Augen. Konstantin true die reiche Uniform eines Garderegiments.
( Fortsetzung folgt.)
Mar
fünf
Dam
Die
getre
erba
Näh
der
beuti
fächfi
batter
nehm
winf
ratun
es ma
mit 2
baufic
lodier
ausz
Stellm
Bert
figun
Jahre


