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Aus dem Lande der Windmühlen.
die durch die Fremden betreten werden. Man muß sich diesen Teil absichtlich als Ziel seiner Reise wählen; sonst gelangt man nicht leicht in denselben, obwohl er mit der Bahn ohne Schwierigkeit zu erreichen ist. Wer sich aber einmal in diesem hinteren Teil der Provinz befindet, wundert sich über den Reiz dieses einfachen Bauernlandes. Die lieblichsten Fleckchen findet man hier zwischen den Hügelchen, welche den Fruchtfeldern eine anziehende Abwechslung verleihen, an den Flüßchen, die hier zwar nichts Großartiges bieten, aber eine Fülle des Niedlichen, die eine Erklärung zu geben scheint für den Elmstand, daß in diesem entlegenen Teile Hollands viele Wohlhabende sich einen Wohnsitz gebaut haben.
Wenn der Fremde die Karte dieser Gegend zur Hand nimmt und auf ihr hier und da einen Berg verzeichnet findet, so hüte er sich, ibn für einen richtigen Berg zu halten, denn solche gibt es in diesem Lande nicht. Die höchsten Berge" finden sich im südlichen Teile Limburgs vor und erreichen eine Höhe von nur etwa 320 m.
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Namen dem fruchtbaren Boden, welcher sie zum Obst. garten Hollands sagen wir aber lieber zu einem Obstgarten, denn dieses Land hat noch einen solchen Garten macht, von dem aus vieles Obst nach dem Auslande exportiert wird. Äpfel und Birnen, Kirschen und Pflaumen und sonstiges Obst wächst hier in Hülle und Fülle. Die blühenden Bäume bieten im Frühling einen entzückenden Anblick, die ganze ,, Betuwe" sieht dann aus wie ein riesenhafter Blumengarten.
Für den Fremden mag der Früh ling in diesem wundersam fruchtbaren Lande die schönste Jahreszeit sein, für die Bauern ist es der Herbst, wenn ein warmer Sommer lachendes Obst hat reifen lassen und eine reiche Ernte zu erwarten ist, auf die ihre Hoffnung gespannt ist. Ein Abstecher von „ Veluwezoom" aus ist inzwischen sehr lohnend und keiner wird es bereuen, der ,, Betuwe" ein paar Tage gewidmet zu haben, um sich ihre lachenden Auen anzusehen. Wer nur auf furze Zeit Geldern besuchen kann, tut am besten, sich in Arnheim oder dessen nächster Umgebung Velp und Vosterbeek, zwei wunderschöne Dörfer in günstigster Lage, eignen sich ganz vorzüglich dazu niederzulassen. Von dort aus läßt sich die ganze Provinz mit größter Bequemlichkeit besichtigen. Verkehrsmittel jeder Art stehen nach jeder Richtung zur Verfügung. Nach zwei Seiten dehnt sich der„ Veluwezoom" mit seinen entzückenden
Jung Bolland beim Tanz.
In Geldern liegt der höchste Punkt in der Nähe von „ Veluwezoom" auf einer Höhe von 110 m über dem Meeres spiegel. Eine solche Höhe erreicht kein einziger Punkt in dem„ Achterhoek", aber das an Abwechslung überreiche Gebiet ist eines längeren Aufenthaltes sehr wert. Man muß hier zu einem rubigen Besuch absteigen, von seinem Hotel oder einer Pension aus mit Fabr
rad oder
Wagen die
ganze
Gegend durchstreifen
und ibre
Schönbeit
vom Morgen
bis zum
Abend ganz rubig auf sich einwirken
laffen. Be
rubigend, nervenbeilend und den Geist für die einfachenSchönbeiten des all
Kurhaus in Scheveningen.
täglichen Lebens zugänglich stimmend ist der Einfluß, den die Gauen des„ Achterboek" mit ihrem einfachen und gemütlichen Bauernleben auf den arbeitsmüden Menschen ausübt. Troß dem Namen, der nicht auf eine vorzügliche Versorgung schließen läßt, wohnt man auch im Achterboek" recht angenehm, was der holländischen Reinlichkeit und der großen Sorgfalt, mit der die Holländerin die Mahlzeiten zubereitet- ibre Tugenden als Hauswirtin verleugnen sich auch hier nicht, zu verdanken ist.
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Ganz anders als auf der„ Velunve" und im„ Achterhoek" sieht es in der„ Betuwe" aus. Die„ Betuwe" dankt ihren
Schönheiten aus. Nach Norden erreicht man ohne Mühe die Hügel und Wälder der „ Veluwe" mit ihrer reinen und
gesunden Luft. Nach Osten streckt sich der ,, Achterboek" aus, der lachend zu einem Be
suche die Freunde der
Naturschönheiten
ein
ladet, und nach Südwesten liegen die Obstgärten der„ Betuwe", die lockend dem Fremden ihre Riesensträußer freundlicher Blüten oder gesonnter Früchte entgegenhält.
Außerst günstig liegt auch Nymegen, die berühmte Stadt Karls des Fünften, mit ihren historischen Monumenten, von der aus zwar die„ Veluwe" nicht so bequem zu besuchen ist, die aber den Vorteil hat, daß ihre nächste Umgebung sich nach Süden direkt an ein sehr schönes Hügelland anschließt, das hauptsächlich in Deutschland liegt, aber seine nordwestlichen Ausläufer bis an die Wälle der Stadt
Internationale Weltbline.
Internationale Weltblitze.
An einem japanischen Badestrand.
FIC
Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten macht auch diesem Epitbeton auf seinen Getreidefeldern Ebre. über drei Meter hoch ist die kolossale Ahrenstaude, die auf einem Felde im Staate Kansas.groß geworden ist. Es gab eine Zeit, da der amerikanische Weizenbauer, obne seiner Saatfrucht irgendwelche Aufmerksamkeit zu schenken Jahr aus, Jabr ein immer aus dem nämlichen Sade säete. Zuweilen schlugen seine Soffnungen auf ein gesegnetes Jabr febl, aber er wußte nicht warum und machte für den Mißwuchs die Bodenbeschaffenbeit verantwortlich oder das Wetter; daß die Schuld an seiner Saatfrucht liegen möge, fiel ihm im Traume nicht ein. Das waren die Tage des gedankenlos ſeinen Acker bestellenden Klutentrampers"; die sind, wie unser Bild beweift, nun vorüber. Der moderne Landwirt studiert seinen Grund und Boden, wie die Saatfrucht, die zur Verwendung fommt, er züchtet seinen Weizen genau so, wie sein Bieb.
Das Automobil auf Reisen.
Die große Dring. Seinrich Gabrt, die diesmal auch nach England führte, batte einen
Massentransport von Automobilen auf einem Ozeandampfer im Gefolge. Die Autos wurden in Bremerhaven auf den Norddeutschen Lloyddampfer Großer Kurfürst verladen und nach Southampton gebracht, von wo dann die Fahrt durch die englischen Autogefilde angetreten wurde. Nicht weniger als 70 Automobile verschiedener Arten wurden ohne Zwischenfall in fürzester Frift in Bremerhaven im Zwischendeck des Dampfers verladen und in Southampton wieder ausgeschifft. Mittels der großen Schwebebrücken( fiebe unser Bild) wurden die Automobile an Bord gebracht und dann im Zwischended verstaut. Auch Prinz Heinrich von Preußen ließ sein Automobil an Bord des Dampfers bringen und machte auf diesem die Reise nach England mit.
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Wenn die japanische Sonne ibre böchsten Strablen auf bie Tempel, Nicidaß Kimonos usw. zu senden beginnt, dann regt fich auch in der japanischen Bevölkerung der Drang nach der rüblen Rüste und Männlein, Weiblein und Stindlein begeben fich in dichten Scharen in eines ber vielen japanischen Geebäder. Am Strande entwidelt fich dann wäbrend der Sommermonate ein reges Badeleben. Selbstverständlich darf bes Abends auch die feenbafte elettrische Beleuchtung à la Lunapark nicht feblen, und auf unserem Bilde seben wir, wie fich die elektrischen Birnen an den mit den Nationalfarben geschmückten Pfäblen an der Küste bingleben.
Amerikanische Riefenähren.


