Einzelbild herunterladen

Die Studien des Kronprinzen.

Gegenüber einigen kritischen Zeitungsbemerkungen. die die Reise des Kronprinzen und die angeblich vernachlässig­ten Studien betreffen, wird uns von unterrichteter Seite folgendes mitgeteilt:

Es werden hier und da Stimmen laut, daß der Kron­prinz auf seiner Reise zu wenig Studien mache, da die Telegramme mitfahrender Zeitungsberichterstatter in der Hauptsache Jagd- und Sportereignisse zu melden wissen. Die Auffassung, die sich auf derartig dürftige Mitteilungen auf­baut, ist nicht nur ungerecht, sondern sie geht auch von ganz faschen Voraussetzungen aus. Alle Mitteilungen, die schon jetzt über die Kronprinzenreise in die Presse dringen fön­nen, können sich naturgemäß nur auf rein äußerliche Ereig= nisse beziehen, die jedem Mitreisenden ins Auge fallen, und die durch den prägnanten Umriß einen abgerundeten In­halt für ein kurzes Telegramm ergeben.

ist leicht möglich, daß die Parteien überrascht werden. Viel wird die Entscheidung abhängen von dem Verlauf der Schlußsession. In manchen Regierungskreisen ist man der Ueberzeugung, daß es taktisch zweckmäßig ist, die Reichs­tagswahlen im späten Frühjahr stattfinden zu lassen, da­mit der Reichstag noch zu Anfang des Sommers zu einer turzen Session zusammentreten kann, und dann eine län­gere Pause eintritt, in der die Parteien vor Beginn der Herbstsession zur Ruhe kommen können. Man hält es für bedenklich, daß der nächste Reichstag alsbald unter dem frischen Eindruce des Wahlkampfes zu größerer Tätigkeit einberufen werde.. solle.

Die Art der Studien, soweit sie in dem furzem Zeit­raum weniger Tage möglich gewesen sind, die Erweiterung des Gesichtskreises, die Kenntnis fremder Menschen und Erdteile, die ersten großen Eindrücke eines Weltverkehrs, furz, die Erweiterung der Kenntnis aller für den künftigen Herrscher eines großen Reiches durchaus notwendigen Dinge. lassen sich von außenstehenden Männern weder er­kennen noch abschätzen. Wenn man einsichtsvoll ist, und alles von einer höher gelegenen Warte aus betrachtet, wird man sagen müssen, daß diese Fragen. die auch bei privaten Weltreisenden einen Hauptmoment ihrer Kenntniserweite­rung bilden, vom Kronprinzen selbst jetzt noch nicht richtig verarbeitet und abgeschätzt sein können.

Eine große Reihe von Auszeichnungen, die an Polizei­offiziere und Schuyleute verliehen worden sind, die wäh= rend der Moabiter Unruhen Dienst getan haben, wird im Reichsanzeiger" veröffentlicht.

Die Nachfolgerschaft des deutschen Botschafters in To­tio. Die ,, Nordd. Allg. 3tg." schreibt: Eine Berliner Zei­tungskorrespondenz bezeichnet als den Nachfolger des Bot­schafters Frh. Mumm v. Schwarzenstein den Gesandten von Treutler. Diese Angabe ist unzutreffend. Wir hatten da= von von Anfang an teine Notiz genommen, weil uns be­fannt war, daß Herr von Treutler zunächst auf seinen bis­herigen Posten zurückkehren wird. Für den Botschafter­posten in Tokio soll bereits eine andere Persönlichkeit in Aussicht genommen sein."

Was ein positives Studium anbetrifft, so muß bemerkt werden, daß der Kronprinz tatsächlich schon jetzt von den deutschen Konsuln und anderen amtlichen Stellen über die Verhältnisse der Deutschen im Auslande, über ihre Bezieh­ungen zu den Herrenvölkern, über Umfang des Handels und des Verkehrs, sowie über diplomatische und militäri­sche Fragen eingehender unterrichtet worden ist. Aber selbst wenn man diese sachlichen und positiven Studienmomente ganz beiseite läßt, erscheinen die kritischen Stimmen durch­aus unberechtigt. Bei dem zukünftigen Herrscher eines Staates ist der Eindruck, den er persönlich auf fremde Völ­fer macht, durchaus nicht belanglos und gehört gewisserma­ßen auch zu einer Abteilung der Studienreise, die ja von den Kritikern schon mehrfach fatalogisiert und in bestimmte Fächer eingeteilt worden ist. Bisher scheint dieser Teil der Reise nicht erfolglos. Diese Punkte sind die Hauptsache. Antimilitaristische Flugblätter in Baden.

schleudert. Ein Student erlitt einen Schädelbruch und starb sofort, drei weitere Personen wurden schwer verletzt.

Einer, der den Hungertod sterben wollte. Aus Furcht vor einer geringfügigen Strafe schloß sich vor einigen Tagen ein Hausdiener in Magdeburg in den Keller des Hauses ein, um Hungers zu sterben. In hilflosem Zustande wurde er bewußtlos aufgefunden und dem Krankenhause zuge= führt, wo er sich bald wieder völlig erholte.

Gouverneur a. D. v. Schuckmann Bruhns Gegen­kandidat? Wie gemeldet wird, beschlossen die Konserva­tiven im Wahlkreis Arnswalde- Friedeberg den Gouver neur a. D. von Schuckmann als Reichstagskandidaten auf­zustellen. Der Wahlkreis wird bekanntlich durch Herrn Bruhn, den Herausgeber der Wahrheit, vertreten, der auch sicher wieder kandidieren wird. Der Wahlkampf ver­spricht also dort sehr spannend zu werden.

Gewaltige Stürme wüten seit mehreren Tagen in Triest. Zahlreiche Personen in der Stadt wurden durch den Orkan zu Boden geschleudert. 13 Personen wurden mit schweren Verletzungen, zumeist Knochenbrüchen, ins Spital gebracht. Auch von verschiedenen Orten Oberitaliens wird starfer Schneefall gemeldet, der zahlreiche Verkehrsstörun= gen zur Folge hatte.

Die Wahlen zum Präsidium des Hansabundes haben folgendes einstimmige Ergebnis gehabt: 3u Präsidenten wurden gewählt Geheimer Justizrat Professor Dr. Rießer, Landrat a. D. Roetger, Ehrenobermeister Richt sen., zu Vizepräsidenten Kaufmann Rudolf Crasemann- Hamburg, Fabrikbesitzer Dr. Albert Steche- Leipzig, Ingenieur Hirth­Cannstatt. Zum Vorsitzenden des Präsidiums wurde Ge-= heimrat Nießer, zu seinem Stellvertreter Landrat a. D. Roetger gewählt.

Schneeverwehungen riefen in der Po- Ebene schwere Störungen hervor. Viele Orte sind vom Zugverkehr ab­geschnitten. Die Verbindung Mailand- Bologna- Florenz war unterbrochen. 150 Reisende lagen 20 Stunden lang im ungeheizten Schnellzuge ohne Nahrung fest.

Umfangreichen Unterschlagungen ist man auf der Güter­abfertigungsstelle Blittersdorf bei Saarbrücken auf die Spur gekommen. Der Vorsteher ist seit einigen Tagen flüchtig.

Die Lage im Ruhrgebiete ist wieder einmal beunru­higend. Da am nächsten Sonntag etwa 100 Belegschafts­versammlungen im gesamten Industrierevier stattfinden sollen, so ist zu befürchten, daß es auf einzelnen Zechen zu übereilten Schritten fommen wird. Der christliche Berg­arbeiterverband gibt in öffentlicher Erklärung bekannt, daß er es ablehne, den Belegschaftsversammlungen bei Lohnbewegungen die Organisationen bindende Beschlüsse zuzugestehen.

Jm Bezirke des 14. Armeekorps sind, wie gemeldet, in den Kasernen verschiedene Flugblätter eingeschmuggelt worden, in denen den Soldaten zugemutet wird, am Kai­fersgeburtstage den Gehorsam zu verweigern und den Pa­rademarsch nicht mitzumachen. Rache für 1849 und 1866, das Volk steht auf unserer Seite!" Weiter ist in den Flug­blättern ausgeführt: Für Offiziere und Unteroffiziere seien infolge der allgemeinen Teuerungen die Löhnungen erhöht worden, selbst Kaiser Wilhelm habe zweieinhalb Millionen erhalten. Nur für die Musketiere, die nur erer­zieren und beten sollten, sei nichts übrig. Vom Reichs­tanzler und Reichstage sei nichts zu erwarten, man müsse den Gehorsam verweigern und die Herrschaft der Hohen­zollern abschütteln." In den einzelnen Garnisonen ist man eifrig bemüht, die Urheber des Flugblattes aufzuspüren, weshalb überall Stuben- und Spindrevisionen stattfinden. Die Vermutung, daß es sich um sozialdemokratische Sol­baten handele, die nach dem Weihnachtsurlaub diese Blät­ter in die Kasernen einführten, gibt der sozialdemokrati­schen Presse Veranlassung, diese Unterstellung zurückzu­weisen, wobei sogar behauptet wird, daß es sich um einen ,, plumpen Schurkenstreich" handele, der von Werkzeugen des Reichsverbandes" oder einer anderen Korporation, die die Sozialdemokratie ausrotten wolle, unternommen wor­den sei. An amtlicher Stelle in Berlin ist der badischen Flugblattgeschichte aber jedenfalls besondere Aufmerksam­feit beigemessen worden, denn der Kriegsminister hat, wie es heißt, dem Kaiser persönlich Vortrag darüber erstattet und weiter angeordnet, daß nachgeforscht werde, ob auch in anderen Armeekorps ähnliche Flugblätter zur Vertei­Tung gelangt seien. Gegen die unbekannten Verfasser des Standalösen Aufrufes ist auch bereits ein staatsanwalt= liches Einschreiter erfolgt.

doplo Rundschau vom Cage. Politisches.

Ein Mord aus heroischen Motiven beging in einer Sommerfrische unweit Paris ein 15jähriger Schlosserlehr= ling, indem er den Liebhaber seiner Mutter, einen Gärtner, mit einem Beil erschlug. Der Bursche erklärte, daß er den Mord begangen habe, weil er es nicht mehr mit ansehen konnte, wie der Mann seine Mutter mishandelt habe.

Jahres m

um ber

wohl aud

nig oder

gelangten

Tuya: die

glüdlich

als plögl und ein eröffnete heim zwe

Mühe au

und so u

Lage und

waren, tr Durft und

Mann he

litärpofter felbst zu

denlegion

neigt, ha

Mitleid

deftftrafe

Ein

bam mitg

19jährige Ben, fehr

nur Theor

probt. Pr

apparates

lerhandwe

Holzteile

nellen Te

eingebaut.

einen Ra unermüdli Frühjahr dell für Alle Teil

ben.

Einer

Die Londoner Anarchisten. Nach einer Meldung aus Neuvork sind die beiden von der Londoner Polizei bei dem Straßenkampf am Dienstag erschossenen Anarchisten der Neuyorker Polizei wohl bekannt. Es sollen internationale Ginbrecher sein, die u. a. in Neuyork im März v. J. ein Juweliergeschäft ausplünderten. Die Diebe wurden damals gefaßt und verhaftet, aber schließlich gegen eine Kaution von 160 000 Mark freigelassen. Sie sind dann aus Amerika verschwunden.

Keine Berechtigungen für die Mittelschulen. Das preu­ßische Kultusministerium hat die Verleihung des Rechtes zum Einjährig- Freiwilligendienst an die Mittelschulen ab­gelehnt. Maßgebend für die ablehnende Haltung der Re­gierung scheint vor allem der Grund zu sein, daß durch Zulassung der Mittelschüler zur Einjährig- Freiwilligen­prüfung die Zahl der Freiwilligen noch um ein Be­deutendes vermehrt werden würde.

Ueber der Termin für die nächsten Reichstagswahlen wird in der Presse weiter orafelt. Gewisses über den Wahl­termin weiß natürlich niemand. Wie sich die ,, Köln. Volks­zeitung" neuerdings aus Berlin berichten läßt, lehnt es der Reichskanzler mit Entschiedenheit ab, irgend einen festen Zeitpunt. für die Reichstagswahlen zu bestimmen. Er behält sich in dieser Hinsicht völlig freie Hand vor. Es

Die schwarze Roszika.

Das Erdbeben in Turkestan ist, Meldungen aus Mos­fau zufolge, eine furchtbare Katastrophe. Die Stadt Prsche­malsk sei vom Erdboden verschwunden, an ihrer Stelle habe sich ein See gebildet. Die Telegraphenleitungen seien Erdstöße größtenteils zerstört. In Taschkent dauern die fort.

Um Abdul Hamids Millionen. Der türkische Kriegs­minister sandte dem Ersultan durch einen Offizier das Do­fument, welches Abdul Hamid unterschreiben muß, damit seine Depots bei der Deutschen Reichsbank von der Regie­rund erhoben werden können. Das Dokument, das der Exsultan bisher noch nicht unterschrieb, soll durch den tür­fischen Botschafter in Berlin bei der Reichsbank präsen= tiert werden.

Ungarische Dorfgeschichte von Adolf Stark. ( Schluß.) ( Nachdruck verboten.) Noszika dachte nur an die Gefahr, in welcher der Beliebte schwebte. Sie flog mehr als sie ging den Abhang

enpoc.

Wissenschaft, Kunst und Literatur.

Ein vertikaler Kompaß. Aus Neunork wird berichtet, daß Alexander Ges einen vertikalen Kompaß erfunden hat, der gleichzeitig die Zeit angibt. Der Kompaß, der nament­lich für die Luftschiffahrt von unschätzbarem Nutzen sein dürfte, bricht vollständig mit der Art, die seit zweitausend Jahren von Seefahrern benutzt wurde. Der Erfinder hat Thomas Edison und William R. Hearst, den amerikani­schen Zeitungskönig", für seine Erfindung interessiert. Er ist sicher, daß mit der Benutzung seines Kompasses Flügen über weite Seestrecken und bet leichtem Nebel keine bedenk­lichen Hindernisse mehr im Wege stehen werden.

Die österreichische Kabinettstrise hat sich verschärft. Die Prager Ausgleichsverhandlungen sind abgebrochen und das Kabinett Bienerth wird sich in kürzester Frist als Be­amtenkabinett neu konstruieren. Bis zum letzten Augen­blich hat sich Bienerth die Möglichkeit offengehalten, ein parlamentarisches Ministerium zu bilden. Da aber Deut­sche und Tschechen in Prag sich nicht verständigen konnten, hätte diesem die parlamentarische Grundlage gefehlt.

Am Fuße einer mächtigen Tanne sah sie deutlich eine Vännergestalt ausgestrect am Boden liegen, halb ver­Braben unter einer dunklen Masse. Mit geschwungener Fet eilte sie darauf zu. Aber sie brauchte nicht ein­Bugreifen. Janko, der sie von weitem gesehen, jauchzte ihr schon entgegen. Seine Kugel hatte das Tier sicher getroffen, aus nächster Nähe, denn der Bär war under­utet dicht neben ihm aufgetaucht. Noch im Todeskampfe hatte das Tier den Jäger niedergerissen.

Roszika half den schweren Leichnam beiseite wälzen. Janko war unverlegt, doch sein Fuß war durch die darauf gestürzte Masse start gequetscht, so daß er, von seiner Braut gestüßt, nur mühsam vorwärts fam.

Kleine Nachrichten.

Stimmbandlähmung durch Elektrizität geheilt. Straubing hatte ein vom Lehrer beim Abschreiben ertappter Schüler vor Schrecken die Stimme verloren. Nachdem er im Straubinger Krankenhaus zehn Tage lang vergeblich behandelt worden war, ist die Stimmbandlähmung nun­mehr in Ingolstadt auf elektrischem Wege behoben worden.

Das kleinste Dorf in Deutschland ist trotz einer Be­völkerungszunahme von rund hundert Prozent seit der letten Volkszählung Dürrerbach im Odenwald. Bei der vorletzten Volkszählung hatte es zwei, bei der letzten vier Einwohner aufzuweisen.

Ein schweres Rodelunglück hat sich in Oberbayern er= eignet. Auf der Rodelbahn in Garmisch geriet gestern ein mit vier Herren und einer Dame besetzter Schlitten an einer Kurve aus der Bahn, stürzte einen steilen Abhang hinunter und wurde mit voller Wucht gegen eine Buche ge­

So hatten fie etwa fünfzig Schritte talabwärts ge­macht, als plößlich zu ihrer Linken das Gehölz krachte und ein zweiter Bär auf der Bildfläche erschien. Niemand batte von dem Vorhandensein zweier Tiere Kenntnis gehabt; daß die Einbrüche in derselben Nacht oft an weit entfernten Orten erfolgten, das hatten die Bauern in ihrer abergläubischen Weise gedeutet. Die Lage war furchtbar. Jankos Flinte war nicht geladen, und das Beil hatte Roszika am Latorte zurückgelaffen. Instinktiv warfen sich beide zu Boden und hielten den Atem an. Die Ansicht, baß der Bär Tote nicht angreife, ist überall auch in den Karpathen allgemein verbreitet.

unbekümmert um die Folgen, auf und flog zu der Stelle hin, wo das Beil lag.

Vermischtes.

reiche Fra Morgen d

geunerin die Karte die von ih Wirtlichte die drei m nen Tag

fönne. G viele von

gefallen. G

In

eine golde

nate mit

chen der übergaben

Cine

hagen wi

Mittwoch

ganäs( S

fetzte die

licher Rid

passierte,

ihn gerich

etwa 20 9

Nach Aust

Zu den Unterschlagungen bei der Spar- und Leihtasse in Geesthacht, worüber wir gestern berichteten, wird noch gemeldet: Der verhaftete Vorsitzende Schweigmann der Spar- und Reihtasse in Geesthacht genoß bei den vorsich= tigen Geschäftsleuten ein unbegrenztes Vertrauen. Die Unterschlagungen gehen bis zum Jahre 1904 zurück und erreichen den für ländliche Verhältnisse ganz enormen Be­trag von 180 000 Mart. Für den 13. Januar ist eine Ge­neralversammlung einberufen, die darüber entscheiden soll, ob die sechs Aufsichtsratsmitglieder für die Fehlbeträge mit ihrem Privatvermögen zu haften haben. Jedenfalls haben 48 Mitglieder. die mit je 2000 Mart hafteten und außerdem je 300 Mark einzahlten, ihr Geld verloren. Die in Hannover befindliche Direktion wird die ungefähre Restsumme von 100 000 Mart vor der Hand übernehmen, um für den einstweiligen Verlust Deckung zu schaffen. Echweigemann besaß in Geesthacht ein gutgehendes La= dengeschäft, das von der Kasse weiter betrieben wird.

Das plöbliche Auftauchen der menschlichen Gestalt mochte die Bärin- denn es war das Weibchen des Ges töteten, wie sich später zeigte erschreckt haben. Sie pacte Janko mit dem mächtigen Gebisse bei den Kleidern und begann in wiegendem Trab davonzulaufen. Eine wilde Jagd folgte. Das blizende Beil in der Rechten flog Roszika dem Tiere nach. Wohl 10 Minuten und länger ging es so über den schneebedeckten Waldboden dahin. Dann änderte das Tier plößlich seine Taktik. E3 ließ den Körper Jankos fallen, machte kehrt und er­wartete die Verfolgerin.

Das Tier fam heran, begann den ausgestreckten Beib Jankos zu beschnuppern und mit den Pfoten hin und her au wälzen. Inzwischen arbeitete das Hirn Roszikas Reberhaft. Sie hatte nur einen Gedanken: die Art. Etwa 10 Schritte troch sie auf dem Boden bin, dann sprang fie

Roszita erzählte später, daß in diesem Augenblick feine Spur von Furcht in ihrem Herzen war. Ihre Ge­danken waren klar und scharf. Ein Ausspruch des alten Dorfschäfers fiel ihr ein, daß der Schädel der Bären stein­hart sei und selbst für eine Flintenkugel undurchdringlich. Wolle man sie töten, so müsse man sie zwischen die Augen treffen.

Sie blieb stehen und, den linken Fuß vorgestreckt, das Beil mit beiden Händen hochschwingend, erwartete fie den Gegner. Als das Tier ganz nahe war, schlug ste mit aller Wucht zu, gerade zwischen die Augen; dann sprang fie beiseite. Wie vom Blige gefällt, stürzte die Bestie nieder.

geschlossen, Ballon ftens Con

11

Der I

1. Klaffe.

gonerregin

Kreuz 1.

Schreiben

Torps v.

Mein lie

Hebertritt fagen, Th

und erspri

re hindur

Ihnen sche

Brust das

zeichnung,

Shnen no

freuen uni

zubliden,

gewidmet

Heel

General d

Die Leiden eines Fremdenlegionärs. Von dem fran­zösischen Kriegsgericht in Udjda in Ostmarckfo wurden gestern verschiedene Soldaten der Fremdenlegion wegen Desertion, Komplott und Veruntreuung staatlicher Aus­rüstungsgegenstände zu Gefängnisstrafen von fünf bis zwanzig Jahren und zum Aufenthaltsverbot von glei­cher Dauer verurteilt. Dabei tam auch der Fall eines Soldaten Heel Eilheim zur Sprache, der nach den Aus­sagen des Angeklagten besonders dramatisch war. Eilheim, anscheinend ein Deutscher, fakte im August dieses

Janko und Roszifa waren die Helden des Tages. Da sie zwei Bären erlegt hatten, wurde die Belohnung verdoppelt. Der Gutsherr spendete den gleichen Betrag, und als er von der Armut und dem Herzensroman der beiden erfuhr, gab er ihnen die Gutsschenfe in Pacht. Die Bauern der ganzen Umgegend, von einem Alp befreit, ließen es sich angelegen sein, die schöne Roszika aus zustatten, als wäre sie die reichste Bauerntochter, und die Bärenschenke, wie das Heim des jungen Paares noch heute heißt, ist das beliebteste Wirtshaus der ganzen Gegend, dem es nie an Gästen fehlt.

Alter und Geschlecht bei Erkrankungen.

Eine interessante Statistik über die Häufigkeit von Er­frankungen bei den beiden Geschlechtern und in den ver­schiedenen Altersstufen veröffentlicht der Glasgower Arzt Andrew auf Grund eines an 42 603 Kranken innerhalb der letzten zehn Jahre gesammelten Materials. Die größere Zahl der Erkrankten gehört dem männlichen Geschlecht an, nämlich 61 Prozent. Erkrankungen der Lunge treten bei den Männern bedeutend häufiger auf als bei den Frauen, und zwar in dem Verhältnis von% zu%. Unter den von einer akuten Lungenentzündung Befallenen befanden sich 82 Prozent Männer, unter den Lungenschwindsüchtigen 67 Prozent, unter den an Bronchitis Erkrankten 71 Prozent, unter den von Rippenfell- und eitriger Brustfellentzündung Ergriffenen waren 74 Prozent Männer. Die Zahl der cr= frankten Frauen überwog nur bei den an Asthma Leiden­den, von denen 64 Prozent aufs weibliche Geschlecht kamen. Die größte Zahl von Krankheiten der Lunge wurde zwischen 20 und 30 Jahren festgestellt. In dieser Altersperiode wur­den die meisten Fälle von akuter Lungenentzündung beob­achtet und auch die Fälle von akuter Rippenfellentzündung waren häufiger als in irgend einem anderen Alter. Auch Lungenentzündung trat in der Zeit vom 20. bis 30. Jahre häufiger auf als in allen anderen Jahrzehnten des Lebens. Ebenso Asthma. Die vorherrschende Krankheit während des 40. bis 50. Jahres war chronische Bronchitis; auch akute Lungenentzündung trat in dieser Zeit häufiger auf als vor­her; doch läßt sich dann im höheren Alter ein beständiges Sinfen dieser Krankheit konstatieren ebenso bei derLungen­tuberkulose. Nächst den Lungenkrankheiten kamen diekrank­heiten des Magens, die vier Prozent der Gesamterkrank­ungen ausmachten. Sie traten bei Frauen häufiger auf als bei Männern, und zwar im Verhältnis von% zu%. Die größte Zahl der magenkranken Frauen, nämlich 90 Pro­zent, litt an Magengeschwüren; die größte Anzahl fand sich in der letzten Zeit zwischen 20 und 30 Jahren. Unter den 42 603 Fällen befanden sich 1474 Erkrankungen des Herzens, zu denen die Männer ein größeres Kontingent stellten als die Frauen. Auch Erkrankungen der Blutgefäße waren betin männlichen Geschlecht häufiger als beim weiblichen.

Leben Sipung

gemacht.

eins wur find näml

Şenbelag

Die erst se

tondecken

Schicht über

gelegt war

Estrich ale

böden ang

von Chlor

In dem

die Böden

meisten G

waren.

sagt, daß

Wenn der

nicht zu m

eine geme

magnesium anders geb

Gine

neller wie

Magiftrats

handelt fid

auftalt, Si

überflünig

Ergebnis

Dagegen

Zurn oo

des Gebän

mit Waffe

Stadttells stellt würd schen Freit

heit für di

Projeftes gelegenheit

wohl in se

Magiftrat einrichtung

Dex freien