Einzelbild herunterladen

ür unseren cifs 6 um

Der Verkehr d- Nauheim diesen Ver­kg erhöht.

[ 29 26

Er sich,

Vellohen­

Iver

erle"

hes so schöne . Achten Sie genau auf den und Schutz­Allein. Fabr.: Göppingen.

Louis 1904.

Ismedaille

g 1906

zin

üssiger

putz

rikanien: kt- Ges, Leipzig

15,30,50 PF.u.1M

erhältlich.

chentl. Gehal

e Prob., obut

it geringer Mühe

nann durch Vere

rfill. Spezialt

desheiten und Verlangen Sie inft per farle üffeldorf 98.

tige Etter

Die

Blätter

aktion von Rudolf

C. Moszkowski,

er und Gastar

I unter Mitwirkung

Künstler, wie Ernst

ner, W. A. Wellner,

Bayros, H. Zille usw.

erscheinen, sind

der amüsantesten

nds. Sie pfleges

e Schilderung des

tstädtischen Lebens

d und werfen sat

er auf Politik und

schichte.

onnements

al 2.50 MK.

mer 25 Pl

uchhandlungen.

stigen Blätter

SW. 68.

Gießener Zeitung

( Neueste Nachrichten)

Bezugspreis 40 Pig. monatlich Enthält alle amfl. Bekanntmachungen

-

Erscheint Redaktion:

sierteljährlich 1,20 tf., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig­ausgabestellen vierteljährlich 90 Pfg. Dienstags, Donnerstags, Samstags. Seltersweg 83.- Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Berlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b..

Nr. 192.

-

Telephon: Nr. 362.

Sedan!

Nun trennen uns bereits mehr als 40 Jahre von Sedan, von dem leuchtenden Sonnenschein und der hehren Siegesbotschaft, die dem Wort des Dichters Wahrheit verliehen haben: Vaterland! in tausend Jah­ren kam dir solch ein Frühling faum!" Neue Geschlech­ter sind seitdem herangewachsen, denen Sedan kein Er­lebnis mehr ist, die damals nicht mitgekämpft, nicht mit­erlebt, die nicht unmittelbar die unversiegliche Weihe der wehrhaften waffenfrohen Stimmung der Sedanzeit em­pfangen und für das ganze Leben behalten haben. Die frischen, lebendigen Farben schwinden, die Woge

der Großherzoglichen des Großherzoglichen Bürgermeisterei Polizei Amfes sowie vieler anderer Behörden Oberheffens Expedition: Seltersweg 83.

( Haus Brüder Schmidt.)

Samstag, den 2. September 1911.

| Lutherspiel Festtage hehrster Art beschert hat, von denen man dort noch heute mit Begeisterung redet. Anfang Oktober veranstaltet er dasselbe Festspiel in Siegen. Möge dieser furze Hinweis heute genügen, um auf die festlichen Tage vorzubereiten.

-) Gießen, 1. Sept. Der langjährige Leiter des Kreisbauamtes Gießen, Baurat Die h m, verläßt am 1. Oktober seinen bisherigen Posten. An seine Stelle tritt Regierungsbaumeister He ch ler- Lauterbach. -e Friedberg, 1. Sept. Am Freitag fand zwi­Artilleriebrigade statt. Geschossen wurde von Norden schen Butzbach und Ostheim das Scharfschießen der 23. nach Süden in der Richtung auf Obermörlen und Lan­

( Gießener Tageblatt)

Anzeigenpreis 15 Pfg.

die 44 mm breite Inseratenzeile. Stellens gesuche und Familienanzeigen 10 fs.- Die 90 mm breite geile im Reflameteil 50 fg. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Gröhe berechnet. Rabatt kommt bei leberschreitung des Bahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Betreibung oder bel Konkurs in Wegfall. Playvorschriften ohne Berbindlichkeit. Berlag der ,, Gießener Zeitung" 6. m. b.§.

Telephon: Nr. 362.

23. Jahrg.

taunus zwischen Homburg und Königstein für den digen Ausführung gebracht werden und zwar in der Verkehr nach Frankfurt erschließen soll, dürfte zur bal­Form der Einschienenbahn. Der Landrat des Obertaunuskreises, Herr v. Marx, hat mit dem bekann­ten Verleger und Förderer der Einschienenbahn- Jdee August Scherl ein Abkommen getroffen, wonach sich die­Bankinstitute die Gründung einer Taunusbahn A.-G. zu ser bereit erklärte, gemeinsam mit einem der vornehmsten übernehmen und den Bau und Betrieb der Bahn zu übernehmen, die für den Kreis finanziell außerordent lich günstig sind. Jm September wird die Angelegen. heit bereits den Kreistag beschäftigen.

der Erinnerung beginnt schwächer zu werden. Es scheint, genheim auf einen dort isolierten Berg. Viele Zuschauer preis auf 29 Pfg. pro Liter erhöht. Bisher kostete das

daß wir matt und müde werden. Es droht die Gefahr, daß wir uns des selbstbewußten Kriegsmutes, der rau­hen, starken Kriegsluft entwöhnen, in der allein Großtaten der Weltgeschichte gedeihen. Darum tut es gut, die Gedanken an den Sedanruhm zu pflegen, an die wundergleiche Sedanherrlichkeit zu wecken und zu schirmen.

die

Freuen wir uns heute auch an dem, was dort voll­zogen wurde, als ob wir es noch einmal lebten!" Be­siegt und zerschlagen das tapfere Heer und der Kaiser, der Kaiser gefangen!" Gefangen der Kaiser der Fran­zosen und samt ihm ein ganzes sieggewohntes Heer, das sich für unüberwindlich gehalten hatte. Die Kaiser­frone, die der Erbe Napoleons des Ersten getragen, lag im Staube vor dem Sohne der Königin Luise, die vor hundert Jahren gebrochenen Herzens, aber doch in der Hoffnung auf einstige Vergeltung heimgegangen ist. Hal­ten wir fest an Sedan! Bleiben wir treu den gotter­gebenen Helden des Sedantages, werden wir stark wie diese in der Pflichterfüllung an Mut und Tapferkeit, stark in der Hingebung für das Vaterland, stark in der Zucht der Waffen und in der Zucht des Herzens und des Geistes:" Allezeit treubereit für des Reiches Herr­lichkeit."

Aus Stadt und Cand.

= P=

Gießen, den 2. September 1911.

* Vom Manöver des 18. Armeekorps. Die Brigadeübungen haben nunmehr begonnen und zwar die der 49. Infanterie- Brigade unter Generalmajor von Branconi bei Mensfelden südöstlich von Diez. Das nun auch auf drei Brataillone gebrachte Infanterie- Regiment Nr. 168 nimmt von jetzt ab, neben dem Leibgarde- In­fanterie- Regiment Nr. 115 und dem Inf.- Rgt. Kaiser Wilhelm Nr. 116 an den Uebungen der Brigade teil. Die 50. Inf.- Brigade( Inf.- Rgt. Nr. 117 und 118) halten diese Uebungen unter Generalmajor Franke bei Wiesbaden ab. Die beiden Infanterie- Brigaden( 41. u. 42.) der 21. Division führen diese Gefechtsübungen eben­falls im Unterlahnkreise in der Gegend von Limburg unter ihren neuen Kommandeuren, den Generalmajoren Riedel( zuletzt Kom. des Inf.- Rgts. Nr. 168) bezw. v. Diringshofen, aus.

hatten sich eingefunden, insbesondere bei Butzbach auf der Anhöhe westlich von Friedberg in der Nähe des Hofes Haselheck. Während des Feuerns gerieten plötz= lich drei Zivilpersonen mitten unter die einschlagenden Geschosse, wo sie verzweifelt hin und her rannten. In­folge des Rauches und des Staubes, verursacht durch die einschlagenden Geschosse, konnte man nicht mehr sehen, das interessanteste, das jemals hier beobachtet wurde, was aus ihnen geworden ist. Das Schießen selbst war weil außer den beiden Feldartillerie- Regimentern 27 und 63 auch das Fußartillerie- Regiment, Brandenburgisches Nr. 3, aus Mainz daran teilnahm.

-5= Alsfeld, 1. Sept. An der Bahnstrecke Als­feld- Fulda sind im Laufe des Sommers ganze Strek­ken der jungen Anpflanzungen( Weißdorn- und Fichten­hecken) durch den Funkenauswurf der Maschinen nichtet worden.

ver=

*) Lauterbach, 31. Aug. Hier wurde ein Kind von Wespen derart gestochen, daß eine starke Ge­schwulst entstand und das Kind nach einigen Tagen

starb.

=)(= Schotten, 1. Sept. Die Zweigvereine des Vogelsberger Höhenflubs rüsten sich zum Herbstausflug nach Schotten, mit dem das 30jährige Stiftungsfest ver­bunden ist. Die Anmeldungen sind sehr zahlreich ein­gelaufen, so daß der morgige Sonntag in Schotten ein Stelldichein von Vertretern fast aller Zweigvereine des V. H. Cl. sein wird.

*

- Dillenburg, 1. Sept. Bei der kürzlich statt­gefundenen Entlassungsprüfung am hiesigen Seminar erhielten 31 3öglinge das Reifezeugnis.

* Weilburg, 31. Aug. Kunstmaler Ohlsen fing in der Weil oberhalb des Wehres einen Hecht, der das stattliche Gewicht von 15 Pfund hatte. Es dürfte gewiß eine Seltenheit sein, in der kleinen Weil so große Fische zu finden.

=) Limburg, 31. Aug. Gestern morgen starb plötzlich infolge einer Blutvergiftung, hervorgerufen durch einen Furunkel auf der Hand, der einzige Sohn des Justizrats Rintelen hierselbst. Die Teilnahme dem Mißgeschick der Familie ist allgemein.

an

-e- Diez, 1. Sept. Die hessische Division( 25), welche zur Zeit in der Umgegend von Diez und Lim­3um Notstand in der Landwirt burg ihre Regiments- und Brigade- Uebungen abhält, schaft. Der Minister des Innern v. Hombergk begab hat soeben auch für die größeren Feldübungen einen sich nach Gießen, um von dort aus mit dem Provin Flugapparat zur Ausprobierung für den Kund­zialdirektor Dr. Usinger und einigen anderen Sachschafterdienst zugeteilt erhalten. Dem Aeroplan ist als verständigen im Automobil eine Landesbesichtigung zu unternehmen. Es soll an Ort und Stelle, soweit wie möglich in ganz Oberhessen die vorhandene Not in der Landwirtschaft geprüft und festgestellt werden, damit dann beraten werden kann, in welcher Weise den Not beständen abgeholfen werden kann.

der

Preußische Klassenlotterie. Die Er­neuerungslose sowie die Freilose zur 3. Klasse der 225. Kgl. Preuß. Klassenlotterie sind unter Vorlegung entsprechenden Lose bis zum 4. September dieses Jahres, abends, bei Verlust des Anrechtes einzulösen. Die Zieh­ung der 3. Klasse dieser Lotterie wird am 8. Septem­ber d. Js. ihren Anfang nehmen.

*) Luther in Wetzlar! Unter dieser Losung werden die Tage vom 21. bis 29. Oktober stehen, und nicht nur in der Stadt Wetzlar, sondern im ganzen Kreise und über seine Grenzen hinaus wird diese Losung evan­gelische Herzen höher schlagen lassen. Eine stattliche An­zahl von Herren und Damen hat sich zusammengetan, um hier in Wetzlar in einer Reihe von Vorstellungen Dr. Hans Herrig's machtvolles Lutherfestspiel" zur Aufführung zu bringen. In all seinem Suchen und Zweifeln, in all seinen Kämpfen und Siegen wird er uns vorgeführt durch Herrn M. Halter aus Hannover, der unter dem Lutherdarsteller unserer Zeit an erster Stelle steht und vor 2 Jahren in Saarbrücken, im vergangenen Jahre in Köln Zehntausenden durch sein

Station und Flugfeld der bei Altendiez gelegene große Exerzierplatz zugewiesen worden.

*) Usingen, 1. Sept. Infolge des Wasserman­gels sind vom 21. Pionier- Bataillon Abteilungen ab­kommandiert, die im hiesigen Manövergelände Brunnen graben. Die in verschiedenen Dörfern des Kreises schon festgesetzten Einquartierungen wurden wegen Wasser= mangels abgesagt.

-

Das Abbrennen von Sedans­feuern ist wegen der herrschenden Trockenheit und der damit verbundenen hohen Feuezagefahr von verschiede nen Ortspolizeibehörden untersagt worden.

*

Frankfurt, 30. Aug. Der bedeutende Auf­trieb, besonders von Rindern, darunter Jungrinder in großer Anzahl, der auf dem letzten Monatshauptvieh= markt in Frankfurt a. M. zu verzeichnen war- brachte doch die Notierung am 28. August 1776 Rinder, eine Anzahl, die bis jetzt kaum dagewesen- beweist, daß die Landwirte ihren Rindviehbestand infolge der Futternot trotz der Maßnahmen, die behördlicherseits un­ternommen werden und wurden, ihr zu steuern, nicht zu halten vermögen. Infolge der großen Zufuhr fielen am fraglichen Markttage gegen den Markt am 21. August die Preise für Rinder um 2 Mark pro Zentner, ebenso die für Kälber und Schafe.

*

Frankfurt, 31. Aug. Der langgehegte Plan einer neuen Taunusbahn, die den reizvollen Ober­

Bezdorf. Die Milchhändler haben den Milch­Prozent in die Höhe gegangen. Liter Milch 24 Pfg. Der Preis für Heu ist um 50

Marienberg( Westerwald), 1. Sept. Heute wurde die 6,12 Kilometer lange vollspurige Verbin dungsbahn( Nebenbahn) Marienberg- Langenbach Erbach ( Westerwald) dem öffentlichen Verkehr übergeben.

Geschäftliches.

Dünn gefät, stark gedüngt, reichen Erntesegen bringt. Selten hat sich ein Ratschlag wohl so gut bewährt wie der vor­stehende gerade im vergangenen, so außerordentlich trofenen Som­mer. Auf mangelhaft gedüngten Feldern war dies Jahr geradezu eine Mißernte zu verzeichnen. Dagegen hatte bei kräftiger Düngung die Trockenheit besonders dem Wintergetreide nur we­nig geschadet.

Literarisches.

Wege zum Erfolg von Hans Glo y. Lehr­meister- Bibliothek Nr. 160. Verlag von Hachmeister& Thal, Leipzig. Preis 20 Pfg., postfrei 25 Pfg.- Die meisten verstehen unter Erfolg nur den Besitz möglichst großer Reichtümer. Sie übersehen, daß man Erfolg nur um des Glückes Willen erstrebt. Glück aber ist ein Zu­stand des Gemütes und nicht des Geldbeutels. Trotzdem sind materielle Güter ein wichtiges Mittel zum Zweck; denn mit unseren Seelenkräften können wir weder un­seren Schneider, noch unseren Bäcker bezahlen, und ohne Geld bleiben unsere idealsten Absichten immer nur Ab­sichten. Geld zu besitzen oder besitzen zu wollen, ge­reicht darum niemand zur Schande. So ungefähr lehrt der Verfasser obiger Schrift. Sie sollen den Weg zum materiellen Erfolg bahnen und gleichzeitig das Pflänz­chen Innenleben hegen und pflegen. Der Verfasser hat einen scharfen Blick für die Wirklichkeit.

Briefkasten.

R. S. 75. Das Sprichwort: Eisern Vieh stirbt nie" bezieht sich auf den Pachtvertrag. Uebernimmt ein Guts­pächter das Inventar zum Schäßungswerte mit der Ber­pflichtung, es bei Beendigung der Pacht zum Schäzungs­werte zurückzugewähren, so trägt er die Gefahr des zu­fälligen Unterganges und zufälliger Verschlechterung des Inventars; wird z. B. ein dazu gehörendes Pferd durch Blitz getötet, muß der Pächter dasselbe ersetzen. Das in dieser Weise übernommene Inventar nennt man ,, eisernes Inventar", das zum Inventar gehörende Vieh eisernes Vieh". Da das Vieh dem Verpächter nicht durch Zufall verloren gehen kann, sagt ein Rechtssprich­wort: Eisern Vieh stirbt nie".

Leciferrin.

In jedem Haushalte unentbehrlich! Wenn blutarm, nervenschwach, energielos, abgespannt, wenn die Berdauung und Ernährung darniederliegt, ift Leciferrin das zuverlässigste Mittel, um die Lebensträfte wieder zu heben, das Nervensystem zu stärken und das Blut zu bereichern. Personen, die durch Ueberanstrengung heruntergekommen sind und schwere und erschöpfende Krant­heiten durchgemacht haben, finden in Leciferrin das richtige und zuverlässigste Präparat, um die Körperkräfte und Lebensenergie wieder herzustellen.

Leciferrin ist das Kräftigungsmittel par excellence und bon Medizinern hochgeschäßt. Leciferrin peitscht nicht die Nerben auf, sondern fräftigt diese in ganz herbor­ragender Weise durch seine glückliche Combination von Lecithin und Eisen, was auch von bedeutenden Aerzten anerkannt ist.

Beim Einkauf verlange man ausdrücklich Leciferrin." Preis Mt. 3.-, in Apotheken zu haben, oder von: Universitäts- Apotheke Gießen, und Engel- Apotheke in Frankfurt a. Main.