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hohe Gestalt uns überliefert hat, die unser Vaterland und die Bürgerschaft dieser Stadt auf ihrem schlichten Denkmal so schön den guten Genius Preußens" genannt hat. Ich hege die feste Hoffnung, daß alle hier versammelten Ost= preußen mich verstehen, und daß, wenn sie wieder heimgehen zu ihrem Werk und ihrer Hantierung, sie sich von diesem Gedanken erfüllen lassen. Alles soll mitarbeiten am Wohl Und des Vaterlandes, gleichgültig wer und wo er ſei. ebenso wird für mich der Weg dieser hohen Verblichenen vorbildlich sein, wie er meinem Großvater vorbildlich war. Als Instrument des Herrn mich betrachtend, ohne Rücksicht auf Tagesansichten und-Meinungen, gehe ich meinen Weg, der einzig und allein der Wohlfahrt und friedlichen Ent­wicklung unseres Vaterlandes gewidmet ist. Aber ich bedarf hierbei der Mitarbeit eines jeden im Lande, und zu dieser Mitarbeit möchte ich auch Sie jetzt aufgefordert haben. Daß diese Gesinnung in der Provinz Ostpreußen stets herrsche und mir ihre Hilfe in meinem Streben zu teil werden möge, darauf leere ich mein Glas. Es lebe die Provinz Ostpreu­Ben! Hoch, hoch, hoch!

*

Preßstimmen über die Kaiserrede.

Die gesamte Presse steht unter dem nachhaltigen Ein­druck der Kaiserrede. Die Urteile verschärfen sich in der Richtung von rechts nach links. Bezeichnend ist, daß das fonservative Hauptorgan, die Kreuzztg." bis heute noch schweigt. Dagegen äußerte der Reichsbote", der die Richt­ung der orthodoren tonservativen Kreise vertritt, sich zu­stimmend zu der Rede, ebenso wie die Zentrumspresse da­von befriedigt ist, daß die Wurzeln der kaiserlichen Anschau­ungen im Boden der Religion ruhen.

In der gesamten nationalen liberalen Presse klingt da­gegen ein Ton ernster Bedenken durch, weil, wie sich die " Deutsche Zeitung" ausspricht, der Inhalt der Rede einen Streit um Worte entfachen werde.

Die National- Zeitung" schreibt: Vor allem müssen wir sagen, daß wir über die Opportunität der kaiserlichen Kundgebung für das Gottesgnadentum, das in bewußtem Gegensatz zu den Parlamenten gestellt wird, in Anbetracht der jeßigen Zeitläufte und der politischen Lage im Reiche Bedenken hegen, die zweifellos von vielen anderen geteilt werden. Der moderne Herrscher ist nicht unabhängig von Tagesansichten und Tagesmeinungen, noch viel weniger von der Mitarbeit der Parlamente und des Volkes, das seinen Willen durch Wahlen und Voltsversammlungen oft recht deutlich und nachdrücklich zu äußern vermag."

Die linksliberale Preſſe verlangt mit Entschiedenheit eine Aeußerung des Reichstages über die Rede und fün­digt spätestens für die parlamentarischen Verhandlungen eine Diskussion über die angeschnittenen Fragen an.

Die Vossische Zeitung" schließt eine längere Betracht­ung mit den Worten: Der Trinkspruch im Moskowitersaal des Schlosses zu Königsberg entfremdete dem Träger der Krone auch, reue Anhänger der Monarchie. Das ist tief bedauerlich, besonders in heutiger Zeit."

Das Tageblatt" hält eine prinzipielle Auseinandersetz­ung mit dem Absolutismus und Konstitutionalismus für nötig: Jetzt hat sich herausgestellt, daß es bei den No­vemberdebatten nicht sein Bewenden haben kann. Die Not­wendigkeit, die verfassungsmäßigen Rechte des deutschen Volkes über jeden Zweifel sicher zu stellen, läßt sich nicht mehr bestreiten. Wir hoffen, daß der Reichstag sich dieser Aufgabe gewachsen zeigt."

Paris. In einem längeren Kommentar geht der Matin" auf die Königsberger Kaiserrede ein, nachdem er diese im Wortlaut gebracht hat. Er würdigt zunächst die Rede als solche für das deutsche Volk und als Rede für das Ausland und schreibt: Ganz wahrscheinlich wird Kai­ser Wilhelm schon heute seine Königsberger Worte bedau­ern, Kaiserworte, die sein ganzes großes deutsches Volf mißbilligt und die sein Kanzler sicherlich beklagt. E cho

17)

Gerichtet.

Familienroman von Franz Wichmann.

de Paris" schreibt über die Rede des Kaisers, daß diese das schärfste Dementi der Friedensbewegung ist.

London. Die Times" schreibt: Jeder muß die Redegabe des Kaisers und die Ueberzeugung anerkennen, womit er die Rechte und Pflichten seiner Untertanen gegen den Staat auseinandersetzt.

Frau Baumert machte ein ungläubiges Gesicht. Wollte er sie zum besten haben?"

,, Um einen Milchdiebstahl?" wiederholte sie.

*

Die Antwort der Regierung zur Kaiserrede. Dazu wird uns aus Berlin vom gestrigen Tage

schrieben:

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Es ist gefordert und erwartet worden, daß der Reichs­kanzler zu der Kaiserrede und den Kritiken, die diese Rede in einem großen Teile der Presse gefunden hat, Stellung nehmen wird. Diese Stellungnahme ist nunmehr erfolgt. Sie kann und wird nicht überraschen, mag man über die Rede denken, wie man will. Der Reichskanzler stellt sich gegen entschieden auf die Seite des Kaisers und nimmt

die Ausbeutung seiner Rede energisch Stellung. Er stellt fest, daß der Wortlaut der Rede alles das, was in ihn hineingelegt worden ist, nicht enthält. Es war nicht zu erwarten, daß die Regierung in diesem Falle andere Stell­ung nehmen würde. Selbst wenn man behauptet, daß die Rede, zwar nicht in ihrem Wortlaut, aber hinter den Zei­len, ein dem Parlament und dem konstitutionellen Gedan­fen überhaupt nicht günstiggesinnte Geistesrichtung erraten die läßt, so berührt sie doch mit keinem einzigen Worte verfassungsmäßigen Rechte des Volkes. Die Wirkung, die die Rede getan hat und die der Reichskanzler selbst gewiß am tiefsten beklagt, lag, wie auch die Erklärung der Nord­deutschen Allgem. Zeitung" erraten läßt, nicht in der Ab­sicht des Kaisers. Sie bietet also der Regierung keine brauchbare Handhabe, um in Gegensatz zu dem Monarchen zu treten. Es ist gefordert worden, daß der Reichskanzler seinen Abschied einreichen solle. Dies ist auf Grund dieser Rede undenkbar. Er würde sich damit auf den Boden der offenkundigen Entstellung dieser Rede durch die sozialisti­sche und ihr verwandte Presse stellen und der Agitation nur Vorschub leisten. Diese Möglichkeit kann ernsthaft nicht dis­kutiert werden. Infolgedessen mußte die Regierung, wie sie es auch getan hat, den Kaiser verteidigen und gegen das Unrecht, das ihm offenbar geschieht, Stellung nehmen. Diese Haltung ist der Regierung leicht gemacht durch die un­sinnigen Uebertreibungen der Kritik und die Blößen, sich die antimonarchische Opposition durch diese Entstellun­gen gegeben hat. Die Erklärung der Regierung bringt in­sofern eine Klärung, als sie jeden Zweifel an ihrer Haltung ausschließt und die Möglichkeit, daß man sich bei dieser Rede auf die Novemberereignisse berufen könne, ablehnt.

Um Ihnen alles zu erklären, gestatten Sie mir, auf meine Vergangenheit zurückzugreifen."

Klara konnte eine Frage nicht unterdrücken. ,, Sie waren Offizier?"

Ihr Gewährsmann hat Sie richtig unterrichtet," erwiderte Hellborn, vielleicht aber doch nicht so ganz, denn er hätte hin zufügen müssen, daß ich ein schlechter Offizier war, kein Soldat, wie der strenge Dienst des Königs ihn verlangt

Und darum quittierten Sie den Dienst?" warf Frau Baumert ein.

Nein, im Gegenteil, man zwang mich dazu," versetzte er bitter ,,, weil die, welche ich liebte und zu meinem Weib machte eine arme Nähterin unter meinem Stande war!"

Seine beiden Zuhörerinnen zeigten das lebhafteste Interesse. ,, Wir zogen nach Paris," fuhr er fort. Der Husaren leutnant wurde ein bescheidener Angestellter in einem großen Kaufgeschäft. Meine Tätigkeit brachte mir einhundertundfünfzig Franken im Monat ein. So lebten wir einige Jahre. Hellmut ward geboren. Und dann erkrankte meine Frau. Lange hatte sie es verheimlicht. Sie wollte mir den Kummer ersparen. Doch eines Tages, als wir uns soeben zu unserer schlichten Abendmahlzeit niedergesetzt hatten, sank sie plößlich vor Schwäche vom Stuhle. Damit begann das Elend!"

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Demokratie en dem Bürger wenn eine threr zahlre Mitläufer be Und dann nu Begen geltend gem als Persönli

teinen entmündigten Monarchen, aus dessen Munde auch bei persönlichen und unpolitischen Kundgebungen kein Charat ter, sondern nur Opportunismus der Minister sprechen kann Die Ankunft des Großherzogspaares erfolgte am Sams tag in 3 Kraftwagen mit 4 stündiger Verspätung erst 11% Uhr. Der Großherzog lenkte selbst den Wagen, in dem die Großherzogin mit mehreren Damen, ganz in Schwar gekleidet, saß. Wenn der Großherzog nicht von Zeit 32 Zeit die Hand zum Gruße vom Steuer erhoben hätte, so wäre er wohl von vielen seiner Landeskinder unerfannt in Schloß gekommen, da er zu seinem Zivilanzug nur eine Sportmüße trug. Im zweiten Wagen befanden sich die kleinen Prinzen, die mit den Taschentüchern der jubelnden Menge Grüße zuwinkten. Der dritte Wagen war für da Gefolge reserviert. Empfangen wurden die Großherzoglicher Herrschaften im Schloßhose vom Hofmarschall Freiherrn v Ungern- Sternberg,

Natürlich ändert die Regierung durch ihre Erilärung sehr wenig an der bedauerlichen Wirkung der Kaiserlichen und Kundgebung. Die Rede war trotz aller Begeisterung trotz allem Ideālismus, der aus ihr spricht, inopportun Daran läßt sich hinterher nichts ändern. Der Reichskanzler wird wohl in den nächsten Tagen Gelegenheit haben, mit dem Kaiser die Wirkung seiner Kundgebung ausführlich zu im besprechen. Wir wissen nicht, was der Reichskanzler Einzelnen dem Kaiser sagen wird, aber wir wünschen, er möchte die Worte finden, um den Kaiser zu überzeugen, daß eine solche den Antimonarchisten Angriffsflächen bietende Kundgebung nicht im Interesse der Monarchie liegen kann. Das ist alles, was wir wünschen können. Eine Aktion ge­gen den Kaiser, zu der ein Anlaß nicht vorliegt, wollen wollen wir nicht und können wir nicht wünschen. Wir

,, Sie litt an einer schlimmen Krankheit?" forschte Klara. Der schlimmsten, die es gibt: Entbehrung!" versetzte Hellborn bitter. Erst an ihrem Leidenslager erfuhr ich es,- der Schmerz erpreßte ihr das Geständnis, sie hatte ges hungert und gedarbt, um dem Kinde nur nichts abgehen, um es fräftig und gesund werden zu lassen. Und die Entbehrung hatte ihre Gesundheit untergraben, langsam stechte sie dahin' Arzt und Apotheke verschlangen bald alles. Um das Unglück boll zu machen, verlor ich auch noch meine Stellung. Der Zu stand meiner armen jungen Frau ward immer bedenklicher. Das einzige Mittel, ihre Schwäche zeitweilig zu besiegen, war Milch. Und die kaufte ich denn für die Arme, bis wir keinen Sou mehr besaßen!"

Klara erschauerte bei der Vorstellung, welche diese Worte ihr vor die Augen führten.

Entseguy!" flüsterte sie. D, nun glaube ich alles bereits zu verstehen!"

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und außerdem vom Gendarmeriekommandeur Oberstleutnan den erften vom Flügeladjutanten General Hah schwer ist, d

Schmidt Gießen. Das Großherzogspaar stattete am

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Samstag nachmittag Bad Nauheim einen längeren Besud im ersten 2

ab. Die hohen Herrschaften beehrten verschiedene Geschäfts häuser und machten bedeutende Einkäufe.

Das Zarenpaar trifft erst heute zwischen 2-4 Uh nachmittags in Friedberg ein. Der russische Sonderzug ver ließ Peterhof am Sonntag gegen 8 Uhr abends.

Milch war nur noch die einzige Nahrung der Leidenden," erzählte Hellborn weiter, sic fonnte nichts anderes mehr zu sich nehmen. Ich stand an ihrem Lager und sah, wie sie vers schmachtete. Sie mußte sterben im nächsten Augenblick, wenn ihr die Labung versagt blieb. Da hörte ich eben draußen, wie jeden Morgen, das Klingeln des Wagens, der Milch vom Lande in die Stadt brachte. Ich sah aus dem Fenster. Drunten stand das leichte Fuhrwerk voll großer, blecherner Kannen gerade vor der Haustür; der Wagenlenter war eben ins Nachbarhaus gegangen. Und hinter mir hörte ich das qualvolle Stöhnen meines armen Weibes. Da kam ich von Sinnen und die Verzweiflung packte mich. Es zog mich die Treppen hinab, unwiderstehlich, von Stufe zu Stufe und mich ängstlich umschauend wie ein Dieb, trat ich aus der Tür. Niemand schien mich zu bemerken. Im nächsten Augenblick war eine der Kannen in meiner Hand. Schon wollte ich damit wieder ins Haus stürzer, da faßte mich eine rauhe Faust. Ein Polizist, der mein Tun beobachtet hatte, ſtand hinter mir. Im gleichen Moment trat auch der Führer des Wagens aus dem Nachbarhause. Ich war verloren."

Bschopau- Marienberg.

Berlin, 25. Aug. 1910.

Der Ausfall der Wahl in 3ichopau- Marienberg bekannt. Die Sozialdemokraten haben, wie zu erwarten war, einen weiteren Sig erhalten und gegen 1907 einer Stimmenzuwachs von über 3000 zu verzeichnen. De Antisemitismus ist gänzlich zusammengebrochen; die bereinigten Liberalen, die allerdings in diesem Wah freise seit 1881 nicht mehr selbständig aufgetreten find brachten es auf insgesamt 4600 Stimmen.

Nein, nein, das ist nicht möglich!" schrie Klara auf. So hart kann die Welt nicht sein, so grausam sind die Menschen nicht!" ( Gerichtet 34 Nr. 8.) ,, Sie konnten deshalb verurteilt werden?" fragte auch Frau Baumert in tiefer Erregung. vid Von den Menschen, ja. Aber auch von einem höheren Richter. Der Himmel verurteilte mich zu der schwersten Strafe. Er ließ mein Weib, ohne daß ich ihr Linderung verschaffen konnte, sterben!"

Wie ein leises Schluchzen kam es aus seiner Brust; er vers grub das Gesicht in den Händen und zu der wehevollen Er­Innerung tönte in gzellem Gegensatz die lustige Tanzweise der eben eine flotte Polfa spielenden Musikanten herüber.

,, In jener Stunde starb sie?" fragte Klara nach einer Bause mit von Mitgefühl erschütterter Stimme.

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Die Wahl bestätigt die Aufschlüsse, die die bie herigen Nachwahlen über die allgemeine Volksstimmung gegeben haben. Das ist gewiß eine ernste Tatsache mit der gerechnet werden muß. Indessen können wi darin noch keinen Anlaß sehen, die Bedeutung diese sozialdemokratischen Sieges zu übertreiben. Der Wah freis war bereits im Jahre 1878, dann 1898 und 1908 in sozialdemokratischen Händen. Er war nie feste Besiz einer bestimmten bürgerlichen Partei. nacheinander in den Händen fast aller Parteien ge wesen. 1867 entsandte der Wahlkreis zwei Abgeordnet in den Norddeutschen Reichstag, einen freisinnigen und einen konserbatiben; 1871 bis 1877 war er national liberal vertreten, 1881 ein Vertreter der Liberalen Ver etnigung. 1884 bis 1893 besaß die Reichspartet da Mandat, 1893 wurde wieder ein Konservativer gewählt bis 1898 die Sozialdemokratte das Mandat für zwe Legislaturperioden für sich zurückeroberte. 1907 wurde dann zur Abwechselung ein Antisemit gewählt. Da die Sozialdemokratie den Wahlkreis 1907 nicht be haupten konnte, war einzig und allein der nationalen Bewegung zuzuschreiben und der Antizentrumsstimmung dieses rein protestantischen Wahlkreises, die die da maltaen Bundesgenossen des Zentrums, die Sozial

,, D, nein, es war ein langer, schwerer, qualvoller Tod, doppelt lang und qualvoll vielleicht, weil ich nicht zu ihr zurück­tehrte. Ich ward in Untersuchungshaft geführt, und es dauerte lange, bis ich zum Verhör kam."

Und da wurden Sie verurteilt?" forschte Frau Baumert. Nein, so grausam war man denn doch nicht!" erwiderte Hellborn mit unsäglicher Bitterfeit in seiner Stimme. Man glaubte mir endlich, der Kommissar setzte mich vorläufig in Freiheit, und ich durfte zu meiner Frau zurückkehren, während Anzeige beim Gericht erstattet wurde."

Und Sie fanden die Unglückliche-

" Ich fand sie im Sterben!" vollendete er dumpf. A ihrem Lager brach ich zusammen; mit letzter Kraft drückte id ihr die Augen zu, als sie den letzten Seufzer aushauchte. Und dann stellte ich mich wieder den Richtern und diese bestimmten meine Strafe. Als die Tore des Gefängnisses sich mir nac furzer Haft wieder öffneten, war ich ein anderer Mensch ge worden."

,, Der, der Sie jetzt sind?" fiel Klara ein. Hellborn bejahte.

Ich kannte hinfort nur noch eins," sprach er weiter, di Pflicht, aus meinem Kinde einen freien Menschen zu erziehen Damals lernte ich arbeiten, wie ich es bis dahin doch noc nicht gefannt hatte. Ich ward Tagelöhner, um mein und meines Kindes Leben zu erhalten. Und als ich mir nach ei paar Jahren etwas zusammengespart hatte, kehrte ich nad Deutschland zurück. Der liebgewordenen Gewohnheit täglicher förperlicher Arbeit konnte ich nicht mehr entsagen; ich erkannt die Quelle des Glücks, der Gesundheit darin. Um aber selbst ständig und unabhängig zu sein, ward ich, was ich jetzt bin ein freier Arbeiter, der mit dem geringen Ertrag eines fauren doch beglückenden Tagwerks zufrieden ist!" a

Klara streckte Hellborn die Hand über den Tisch entgegen ,, Können Sie mir verzeihen?" fragte sie ohne alle Scha Hellborn ergriff ihre dargebotene Rechte und hielt sie mi leuchtendem Blick in der seinen.

*

Von Herzen gern!" antwortete er, ihre feine, schlank Hand, die warm und zitternd in der seinen lag, fest um schließend.

Doch plötzlich fuhr ste in bebendem Schrecken zurück. ,, Vater," rief gleichzeitig der kleine Hellmut, er tommt­er kommt der grüne Mann!"

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Hellborn blickte in die Richtung, die der Knabe andeutete Die Stufen vom Wirtshaus herab schritt ein hoher, leicht ge beugter, grauhaariger Mann, am Arme eine aufgeputzte klein Frau führend.

Der Förster!" murmelte Hellborn unwillkürlich. Und i diesem Augenblick!"

has D, Gott, mein Vater!" stieß Klara hervor. Und s kommen hierher! O, nun ist es aus mit jeder Hoffnung a Versöhnung!"

8.

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Die Ankommenden waren beim Anblick der Gesellschaft a cunden Tisch plötzlich betroffen stehen geblieben. vie

( Fostseßung folgt.)

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