sog Qun sang
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De Bahndscheigkarden.
Neujahrscherläbnis des Gemeenderadsmidglieds Huberlob.
enne scheene Neijahrschbescherung is m'r heier bassicrd. Na, wenn' ch noch alleene d'rbei bedheeligd gewesen wäre, mechd's gehn, so aber bardizibieren meine Alde und zwee hoffnungsvolle Schbreeßlinge bei der mir. aißerschd fadalen Sache.
Alljährlich am Neijahrschdage undernehm'' ch mit meiner Familije änne fleene Schbridze nach der Schdadt, erschdens, um den vielen Gradelationen ze endgehn, zweedens, um ämal andre Larven ze sähn, denn in unsen Nesde bleibd's merschdendeels dad'rbei immer bein Alden. In der Schdadt mach' m'r dann so beh a beh, das heeßd usf gud Sächsisch, in Gänsemarsch durch alle Schdraßen, m'r frain uns iber de gebudzden Großschdädter und iber de vielen Hans wärschde, die da' rum loosen und hail'n uns de Dogen aus ' n Robbe, wenn ä Leichenwagen iber'sch Flasder rasseld. So ooch heide. Wie m'r so ä Schdundner finfe underwegs waren, guckd'' ch mich ämal nach' n Hindermann um, und da sahk' ch, daß Karle bidderlich weende, der Chrisdlieb zog ooch änne Flebbe, wie unſe ſcheckche Kuh, und Guste meine zweede Hälfde saht aus wie ä Abreißkalender an cendreiß'gden Dezember- alles meerschdendeels lauder Anzeechen dafir, daß se nu nach meiner unmaßgäblichen Meenung Hunger und Durschd verschbieren daden. Das rihrde mei gudes Vaderherz wie änn Schdeen, und da vor uns der Bahnhof schdand, gondeld' ch druff zu und mei Eheschdandsdrama d'rhinderher. M'r gingen aber nich de große Drebbe muff, sondern durch änne Seidendire ins Gebeide, durchliefen zwee Gänge und schdanden bledzlich uffn sogenannden Berron. A alder Gebäckfarr'n diende uns rechd fraindlich als Schaislongich, wie mersch so nebenbei benamsen dud, m'r rickden alle Vier so sachdchens hibsch nebeneinander, und Gustel backde ooch glei de Bemm'n aus. Herrgodd hadd m'r aber änn Hunger, unsre Kauwerkzeige machd'n änn Schbeckdakel wie zwee Rangschiermaschinen, und das mochde ooch dr'an Schuld sin, daß m'r nich geheerd hadden, wie hinder uns änne Dire uffgemachd wurde. Bledzlich m'r liegd's heide noch ganz nibbbernäbsch in d'n Underdanen brilld uns eener an:
Bahnschdeichkarden, wo ham Se de Bahnschdeigkarden!" Dheil'ger Bimboom, hadde der Kerl ä Miaul, m'r warsch bloß Angsd um meine Familije, den beeden Jungen schdak noch ä vierdel Kilo Brot in'n Halse, vor Schreck fonnd'n se nimmehr schlucken, und d'r Gustel war'n de Beene eingeschlafen: mit een Worde,' s war Se änne färchderliche Siduation. Nachher aber meend' ch:
,, Nähm Se's nur nich fir ungidig, mei Gudsedr, m'r ham uns bloß ä bissel heislich niedergelassen, mei Name is Huberlob, Gemeenderadsmitglied in Schnabbhausen. Mid was kenn' m'r denn dienen?" Na, ich will von unser langen Dischbudation merschdendeels rechd scheene schdille sin,' s Ende dad'rvon war, daß m'r der Herr Bahnschdeigschaffner so hadd'r sich vorgeschdelld- barduh befahl, in de Vorhalle ze gehn, und in den Bahnschdeigfardenaudemad sold' ch dord vier Zehnbfenger rechd scheene eenzeln' neinwerfen, und de Karden, die da unden' raus kämen, mißd ' ch midbringen, ich sollde mich dr'zu halden, de Gustel und de Jungen blieben d'rweile da ich lief schon, denn der hädde, weeß hole, änne Schbrechmaschine mauldod gemachd. Nee, so ä imberdinendes, schwindsichd'ges Brofil. In der Vorhalle war'n ooch zwee Audemaden glei' neben' nander; ' s merkwürd'ge dad'rbei aber war, daß de Leide immer ihr Geld in den eenen,' neinschdeckden, und an den andern fee' Mensch' ranging. Nee, sein die aber helle, dachd'' ch und vier Nickel aus der Sonndagswesde und schdeck' se eenzeln mid den in meiner Familije erblichen Verschdand zog' ch
oben in den scheensden Audemaden' nein, unden kam nachher ooch allemal, wenn' ch ä Schieberle' rauszog, de Bahnschdeigkarde zum Vorschein,' s gab m'r viel Schbaß. Und wie de Karden nobel rochen, herrjehmerschnee, m'r lief's Wasser in'n Maule zesammen. Nu aber' naus zur Gustel. Richtig, se schdanden alle Viere noch uff een Flecke, und indem daß' ch Se nähmlich änne rechd niederdräch dig Vissage uffschdeckde, ieberreichd' ch mid der Wirde eines Schbaniers meine vier Bahnschdeigkar den. Was nu weider wurde, ich will's meeglichst schnell iebergehn: Gerschd ä furchdbares Gebrille von den Bahnschdeigschaffner, nachher ä dido komblimend bein Herrn Schdationsvorschdand und Berappen von finf Märkerchen wegen unnadirlichen Bedredens des Bahnschdeiges, und ze allerledzd kam de Blamasche. Nee, das heehn'sche Gefeire! Konnd'' ch denn aber doch wissen, daß ' ch Geld in änn Schufeladenaudemad geworfen hadde, und daß de scheenen wohlriechenden Bahnschdeigfarden Schufeladentafeln waren?
Gerade in d'n falschen Kasden hadd'' ch meine Nickel versenkd, da, wo die vielen Bassaschiere sich' rumschlängelden, schdand der Audemad fir Bahnschdeigkarden, den andern hadde ä so infamchder Schukeladenjude merschdendeels desd'rwegen glei' d'rneben uffgeschdelld, damit rechd viele dumme Gimpel eingehen sollten und ich war eener d'rvon.
Richtiger name.
Kommerzienrätin:„ Nun, wie wollen wir denn unser
Kind nennen?"
Kommerzienrat( cben geadelt): Wie wir sie nennen wollen? Nu, natürlich Adelhaid!"
( Bu nebenstehendem Bilde.) Dame:„ Wer ist denn jener Herr, der uns jeden Morgen hier begegnet?"
Herr:„ za! Das ist ein ganz eigentümlicher Kauz, der hatte nämlich das große Schwein, einen schönen Backfisch zu heiraten, dessen Vater, ein geriebenes Huhn, ihm einen Haufen Goldfüchse mit in die Ehe gab, welche er sich in seiner Pferdehandlung zusammengespart hatte. Nach der Hochzeit merkfe er jedoch, daß aus dem süßen Käfer ein alter Drache sich entwickelt hatte, und so sitt er jeden Abend im„ Schwarzen Bär", kauft sich einen riesigen Affen und führt am anderen Morgen seinen Kater nebst seinen Hunden im Tiergarten spazieren!"
N5
Seine Entschuldigung.
Indiskrete Frage.
Oberförster: ,,. Dem Herrn Grafen hab' ich heute einmal tüchtig die Wahrheit gesagt!"
Verwalter: Wie haben Sie denn das gemacht, Herr
Oberförster i"
Zoologische Auskunft.
THET
FNITZSCHE
Kasernenhofblüte.
Wachtmeister:„ Rekrut Müller, stellen Sie sich nicht so nahe an den Kopf Ihres Pferdes, sonst frißt es Ihnen das Stroh bei den Ohren heraus!“
Triumph.
In einer kleinen Stadt hat sich eine Bude mit allerlei Sehenswürdigkeiten etabliert. In großen Buchstaben prangt die Anzeige:„ Um 12 Uhr Fütterung der Menschenfresser." Wie erstaunen aber die Besucher als sie die„ Menschenfresser" ganz solide Kartoffeln zu ihrem Mahle verzehren sehen! Auf die Anfrage eines erstaunten Besuchers antwortet der Direktor: Aber, meine Herrschaften, das ist ja gerade der Triumph meiner Dressur, die Kerle zu Vegetarianein gemacht zu haben!"
Rechtfertigung.
Kommerzienrat:„ Einem so leichtsinnigen Menschen wie Sie werde ich meine Tochter nie zur Frau geben. Sie sind mir als Verschwender bekannt, und zu einem Menschen, der den Wert des Geldes nicht zu schäßen versteht, kann ich fein Zutrauen haben!"
Freier: Aber Herr Kommerzienrat, ich beweise ja schon mit meiner Werbung gerade das Gegenteil!"
Erklärt.
A.:„ Die Wohnungen in diesem Hause sind schrecklich feucht!" B.: Kein Wunder, das Gebäude ist ja ausschließlich von Trinkgeldern erbaut;- der Besitzer war früher Hausknecht!"
L
Vor dem Geburtstag des Landesfürsten. Unteroffizier:
Mit Ihren frummen Beinen wollen Sie tanzen? Das muß ja das reine Säbelduell sein!"
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Die kluge Mutter.
Backfisch( im Theater):„ Mama, der Assessor da drüben sieht mich fortwährend an!" Mutter: So sieh weg aber recht freundlich!"
Zufälliges Gespräch.
A.:„ Warum nennt man einen, der hingerichtet werden soll, einen armen Sünder?" B.: Weil ein reicher Sünder nicht hingerichtet wird." In der Oper.
Erster Komponist: Ist diese Melodie nicht von mir?" Zweiter Komponist: Noch nicht!"
Entsetzlich.
,, Denken Sie sich, als ich gestern das neue Schauspiel gesehen, hatte ich in der Nacht darauf einen schrecklichen Traum!"- ,, So! Was träumte Ihnen denn?"„ Mir träumte, ich müßte das Stück noch einmal ansehen!"
,, Was, schon wieder bringen Sie den Kerl? Und gestohlen hat er wieder? Was fällt denn Ihnen ein? Kaum vorgestern haben wir Sie zum dreizehnten Male rausgelassen, und Sie versprachen uns, sich endlich zu bessern."
-Entschuldigen S', Herr Amtmann, die Nummer dreizehn hätte mir Unglück im Leben bedeutet."
*
Auf dem Sekundär- Bahnhof.
Zwei Stunden warte ich nun schon auf den Zug. Es
ist zum Umkommen. Sagen Sie, Herr Stationsvorsteher, was ist das für ein Kirchhof, den man dort sieht."
„ Der Kirchhof gehört unserer Eisenbahngesellschaft. Da sind alle Reisenden begraben, die gestorben sind, während sie hier auf den Zug warteten."
Variante.
A.:,,Wie geht es Ihnen in Ihrer neuen Wohnung?" B.:" Ich bin unglücklich! Ich habe eine Zimmernachbarin, die Klavier spielt und
A.:
Jung oder alt?"
B.: Sie ist zu jung, um nicht zu spielen, zu alt um ohne Hund zu sein!"
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Angenehme Gattenliebe.
Warum haben Sie denn Ihren Mann
so verhauen, Frau Müller?"
-„ Oh, der Taugenichts; er wollte zur Arbeit gehen,
ohne mir einen Abschiedskuß gegeben zu haben!"


