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Die Lächerlichkeit des Mißbrauchs von Fremdwörtern. Wie oft schon ist das Ge­schmacklose im unbe­gründeten Gebrauch von Fremdwörtern ge­brandmarkt worden! Die verschiedenartigsten Vorschläge zur Be­kämpfung dieses Aus­wuchses haben jedoch zu keinem Ziel geführt, vielleicht auch, weil sich unter diesen Vorschlä­gen manche befanden, die ebenso lächerlich waren. So hat man allen Ernstes

eine

Steuer vorgeschlagen, mit der alle belegt wer­den sollen, die unnötige Fremdwörter brauchen. Ein guter Vorschlag ist aber der, den früher ein ungenannt gebliebener einer

Deutscher in kleinen Schrift: Ber­lin, eine französische Stadt" gemacht hat. Der Deutsche, so rät der Verfasser, nehme eine deutsche Zeitung, zähle in 10 oder 20 Reihen die französischen Eindringlinge; dann versuche er, einen gleich langen Abschnitt aus einer französischen Zeitung zu entstellen durch ebenso viele deutsche Ausdrücke! Er wird dann aus vollem Halse über das haar­sträubende Französisch lachen. Hier ein Beispiel: Der Portier führte uns vom Par­terre nach der Bel­

rei.

M.Reege

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Schachaufgabe 274. Von G: Dobbs.

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Kuh!

Unsere Rätselecke

Schwarz.

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Do

bcdefg Weiß.

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Weiß setzt in zwei Zügen matt.

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Silbenrätsel.

a as bahn ca di e e ei gu ka li li li me ni ra rat rek sen te tor.

Aus vorstehenden 21 Silben sind 5 Wör­ter von folgender Bedeutung zu bilden: 1. amerikanischer Freistaat; 2. biblischer Prophet; 3. Geistesarbeiter; 4. prächtige Blume; 5. Beamtentitel. Sind die richtigen Wörter gefunden, so bezeichnen sowohl die Anfangsbuchstaben wie auch die Endbuch­staben eine Blume.

Arithmetische Aufgabe.

In die Felder der Figur sind 15 auf­einanderfolgende Zahlen derart ein­zutragen, daß die Summe jeder aus drei Feldern bestehenden Reihe( senkrecht wie quer) stets 45 ist. Die Zahlen in der

Etage. Ein Lakai öffnete uns die Tür zu einem luguriös de­korierten Salon. Hier empfing uns die Dame des Hauses in eleganter Toilette,

und bald wurde die Konversation ani­miert, denn die Dame rivalisierte an Es­prit mit den bril­lanten Bonmots meines Freundes." Nun dasselbe auf fran­zösisch! Le pförtner nous conduisit de

au

l'erdgeschoss schönstock. Un be­dienter nous ouvrit la porte d'un saal

uppignement schmucké. La frau de la maison nous y reçut dans un an­zug zierlich, et bien­tôt Punterhaltung devint très lebhaft, la frau wetteiferant en geist avec les witzes glänzendes de

mon ami.

Heitere

Ecke.

Widerspruch. Junge Hausfrau: ,, Ach, beim Kochen habe ich meine liebe Not mit meinem Manne!"- ,, Ist er denn so ver= wöhnt?" Das

nicht; aber er ist der eingefleischteste Vege­tarier, den man sich überhaupt denken kann!"

mittelsten wagerechten Reihe müssen von links nach rechts unmittelbar aufeinander folgen.

Scharade.

Das Erste steckte voll Süßigkeit, Da ward es dem Zweiten entnommen. Das Zweite schätzt ich zu jener Zeit, Da ich noch die Berge erklommen.. Das Ganze wird besonders verehrt, Wenn sichs im festlichem Glanz verzehrt. Nachdruck der Rätsel und Aufgaben verboten. Die Auflösungen erfolgen in der nächst. Nummer.

Auflösungen der Rätsel und Aufgaben in voriger Nummer: Bilderrätsel:

Friede ernährt.

Scharade: Mittelalter.

Silbenrätsel:

Aequator, Asien, Cremona, Ladoga, Tugela, Anio, Ratibor. Quasimodogeniti.

Verantwortlicher Redakteur: Paul Dschmann, Verlag und Druck des Christlichen Zeitschriftenvereins, Berlin SW. 68, Alte Jakobstr. 129.

No. 15.

arbeiten,

Neurechalle

Beilage zur Gießener Zeitung.

Für Abonnenten der Gießener Zeitung kostenfreie Lieferung. Expedition: Seltersweg 83. Verlag Albin Klein.

Geheime Dokumente.

Novelle von Walter Kabel- Zoppot. ( 1. Fortsetzung.)

ercy wollte am Nachmittag zu Warring­tons hinausfahren und dafür lieber nach seiner Heimkehr in seiner Wohnung die Nacht

durch= ohne sich schlafen zu legen, trotzdem es aufs strengste verboten war, irgendwelche Papiere, und sei es nur für Stunden, aus den Räumen des Mi­nisteriums zu entfer­nen. Und diese letztere Vorschrift zu über­treten, wurde ihm am schwersten. Aber die Sehnsucht, Felicia Warrington wieder­zusehen, und Der Wunsch, endlich Ge­wißheit über die Aus­sichten dieser bisher so still verborgenen Liebe zu erhalten, waren stärker als alle Bedenken. Nochmals durchblät­terte er jetzt die Auf­zeichnungen und. Skizzen und berech­nete sich genau die im ungünstigsten alle notwendige Arbeits­zeit, brachte auch sein etwas unruhig ge­wordenes Gewissen durch den Gedanken zum Schweigen, daß

1910.

brauchte Maßregel wäre nur aufgefallen... Und außerdem wußte er auch nicht, welchen Grund er hierfür seinem alten Bedienten angeben sollte, wo

Treue Kameraden. Nach einer photographischen Aufnahme.

einmal niemand ahnen konnte, welch' gefährliche und wertvolle Urkunden bald in seinem Schreib­tisch daheim verschlossen sein würden, und daß ferner sein großer, auf den Mann dressierter russi scher Windhund Rostan gegen zufällige Einbrecher der beste Schutz war. Gewiß er hätte ja seinen Diener bis zu seiner Rückkehr in seinem Zimmer wachen lassen können. Aber diese bisher nie ge­

doch nur die Wahr­heit die Notwendig­keit einer verschärften Bewachung seiner Räume erklären konnte.

Eine

halbe Stunde später die Uhr von dem nächsten Kirchturm schlug gerade drei­verließ Percy Gifford den palastartigen Bau und jagte in einem Tarameterautomobil seiner Wohnung zu. In der Innentasche seines Rockes aber frug er unter dem fest zugeknöpften Pa­letot die geheimen Papiere über die An­griffslinien auf die deutschen Kriegshäfen mit sich.

Der dem Haupt­mann Gifford zuge­teilte Bürodiener, ein Irländer namens James Morris, ver­tauschte nach dem Fortgange seines Herrn in fieberhafter Eile seine Dienstklei­dung mit einem un­scheinbaren Zivilan­zug. Und wenige Mi­nuten nachher befand er sich bereits auf dem Wege zu Lord Edward Cowper, der vor einiger Zeit ein vornehmes Junggesellenheim in einer der Neben­straßen in der Nähe des Kriegsministeriums be­zogen hatte. Edward Cowper, der letzte Sproß eines altadligen Geschlechts, gehörte zu jenen etwas fragwürdigen Eristenzen, wie sie nur das Londoner Klubleben mit seinen Spielzirkeln, in denen oft