Einzelbild herunterladen

Bevolution in Portugal.

Seit dem blutigen Königsmord vom 1. Februar 1908 war es in Portugal nicht ruhig geworden. Dumps lastete das drohende Gewitter der Revolution über dem unglück­lichen Lande und der junge König Manuel war nicht Manns genug, das drohende Unheil von seinem Lande abzuweh­ren. Nur spärlich gelangten in letzter Zeit Nachrichten aus Portugal in die übrige Kulturwelt. Eine strenge Zensur waltete ihres Amtes. Aber was auf Umwegen über Ma­drid schließlich doch an Meldungen über portugiesische Zu­stände durchsickerte, das ließ die Verhältnisse in dem auf­Zu ruhrdurchwühlten Lande schwierig genug erscheinen. allerletzt hat man es noch einmal mit Auflösung des Par­laments und mit Neuwahlen versucht. Dies ist dann wohl, so weit sich das jetzt schon beurteilen läßt, der Anfang vom Ende gewesen. Nach den Wahlen schien zwar einige Ruhe in Portugal eingetreten zu sein, aber die Ruhe war nur scheinbar. Alle Anzeichen sprachen dafür, daß Portugal einer schweren Zeit entgegenging. Zwar war es gelungen, eine republikanische Mehrheit im Parlamente zu verhindern. Aber damit war nichts gewonnen. Die republikanische Par­tei nahm von Tag zu Tag an Macht und Ansehen zu und machte tein Hehl daraus, daß ihr nächstes und wichtigstes Ziel die Vertreibung der Dynastie, die Abschaffung des Kö­nigstums sei. Nun ist der Schlußakt des Dramas in Szene gegangen: die Republikaner haben sich mit Unterstützung des Heeres und der Marine erhoben und das Königtum stürzt. Es war kein Putsch, sondern eine wohlvorbereitete Revolution, die dem Hause Koburg- Braganza- wahrschein­lich für immer ein Ende in Portugal bereitete und das Land gefährlichen inneren Kämpfen und Neuerungen ent­gegenführte. Da die Aufrührer fast alle Telegraphenleit= ungen nach dem Auslande, namentlich die Seekabel, sofort unterbrachen, konnten bis jetzt nur dürftige Nachrichten in die Außenwelt gelangen, welche wir hiermit folgen lassen:

ge=

Lissabon, 4. Oktober. Heute Nacht( also vom Montag zum Dienstag) brach hier eine Militär- Revolution aus. Ein Teil des Heeres mit der Artillerie und die ganze Marine sind auf republikanischer Seite. Die Marinekaserne, die Kreuzer Adamastor und Rafael" sowie die linksuf­rigen Forts Almada hißten die republikanische Flagge. Der Palast soll umzingelt sein. Augenblicklich ist dort heftiges Feuergefecht. Nähere Nachrichten sind noch nicht er­hältlich, da die Stadt aller Verbindungen entblößt ist. Um zwei Uhr begann die Beschießung des Palastes durch Kriegsschiffe. Zahlreiche Kugeln treffen.

Madrid, 5. Oktober. Hier ging von einem deutschen Schiff aus Santander die Meldung ein, wonach in Lissa= bondie Revolution ausgebrochen ist. Kriegsschiffe bombar­dieren den Königspalast. Von anderer Seite wird gemel­det, der König sei gefangen genommen worden.

Lissabon, 5. Oftober. Gestern nachmittag 2 Uhr begann die Beschießung des königlichen Palastes durch die Kriegsschiffe. Auf den Kriegsschiffen, den Forts und dem Arsenal wurde die republikanische Flagge gehißt. Am Pa­last und beim Arsenal entspann sich ein heftiger Kampf. Die Forts antworteten mit Granaten. Um 2 Uhr 20 Min. sant die Kgl. Flagge. Weiter wird gemeldet: Man wirft dem König Mangel an Energie in politischen Angelegen= heiten vor, und als gewisse Nachrichten über sein Privatle­ben bekannt wurden, ist ihm schnell die Achtung verloren gegangen, die ihm die Katholiken bisher entgegengebracht hatten.

Be­

Cap Blanco, 5. Oktober. Es ist festgestellt, daß zwischen dem republikanischen Deputierten von Lissabon und der Marine eine intime Verbindung bestand, welche von dem liberalen Abgeordneten und ehemaligen Admiral Car­los Lobris unterhalten wurde. In der Marine, die durch einen ergangenen Befehl, sich von der Heimatstadt zu ent­fernen, sehr erbittert war, hatte die republikanische wegung große Fortschritte gemacht und auch in der Armee herrschte große Auflehnung gegen die Regierung. Die zahl­reichen Drohbriefe, welche die Mitglieder des Königshau ses und die Königin Amelie in letzter Zeit erhielten, sind ein weiterer Beweis für die in allen Kreisen herrschende Gärung. Der Herzog von Oporto soll geflüchtet sein.

gen pflegen, bedauern, aber die Gerechtigkeit zwingt uns, zu sagen, daß er an seinem unrühmlichen Ende nicht schuldlos ist. Das traurige Los, daß im Winter 1908 sei­nen Vater und seinen älteren Bruder getroffen hat, hätte für ihn eine ernsteste Mahnung sein müssen, die Pflichten des Regenten mit voller Hingebung zu erfüllen und seinen Untertanen in jeder Hinsicht ein leuchtendes Vorbild zu sein, um so die höchst bedenlich ins Wanken geratene Zuneig­ung der Nation zum Herrscherhause wieder zu befestigen. Statt dessen betrieb der junge König seine Liebschaft mit einer französischen Halbweltlerin mit einer Offenheit, die sich vielleicht ein reicher, höchstens seinem Vater verantwort­licher Bankierssohn gestatten darf, nicht aber ein König, dessen Handlungen scharf beobachtet und streng kritisiert wer­den. War sein Verhalten schon vom Standpunkte der Mo­ral und der Staat lugheit verwerflich, so nicht minder vom materiellen Gesichtspunkte aus. Es ist vor einiger Zeit durch die Zeitungen die Nachricht gegangen, König Manuel habe seiner Liebsten ein Schmuckstück im Werte von einer halben Million Francs geschenkt. Der Schreiber dieser Zeilen hat Portugal bereist und sein Herz hat sich oft beim Anblick der in diesem Lande herrschenden Armut zusammen gekrampft. In der Hauptstadt Lissabon gibt es Tausende, die für ihre Ernährung täglich nicht mehr als 80-100 Reis( 20 bis

nun

* Verliehen wurde von dem Könige von Preu­ßen dem Stadtverordneten Petri- Gießen in Anerkenn­ung seiner 25jährigen Tätigkeit als Vorstandsmitglied der hessisch- nassauischen Bauberufsgenossenschaft der Rote Adler­orden 4. Klasse.

* Parlamentarisches. Der zweiten Kammer der Stände gingen folgende Drucksachen zu: Vorstellung des Gütervorstehers Karl Stumpf in Worms, betreffend: Besoldungsdienstalter. Vorstellung des Heinrich Rodenhäu­ser in Darmstadt, betreffend: Ablehnung seines Bau- und Wirtschaftskonzessionsgesuches. Vorstellung des Ortsvor­standes zu Lampertheim, betreffend: die Geseßentwürfe über die Städteordnung und Landgemeindenordnung.

* Provinzial- Ausschuß. Samstag, den 8. Oktober 1910, vormittags 9 Uhr, findet eine Sibung des Provinzial- Ausschusses der Provinz Oberhessen mit folgen­der Tagesordnung statt: 1. Aufbringung der Kosten des Geländeerwerbs für die Nebenbahn Friedberg- Friedrichs- dorf; 2. Teilung der gemeinschaftlichen Gemarkung Ober­und Nieder- Rosbach. Die auf den 1. Oktober anberaumte Situng fiel wegen Beschlußunfähigkeit aus.

-

=

* Städtisches. Die in der letzten Stadtverord­netensitzung gebildete Krankenhaus- Kommission, welche sich sich in bor, mit der Frage einer anderweitigen Unterbringung der tran­ten Armen befassen sollte, wird der Stadtverordneten- Ver­| sammlung als geeigneten Raum für den genannten Zwed die alte chirurgische Klinik in der Liebigstraße empfehlen. Man hofft, das Innere des Gebäudes bis zum 1. Aprii 1911 herrichten zu können.

30 Pfennige) ausgeben können. Man ſtelle wie erbitternd auf diese arme Bevölkerung die Verschwend­ungssucht des Königs wirken mußte. Aber nicht nur die zivile Bevölkerung lebt in ärmlichen, gedrückten Verhält= nissen, sondern auch das Militär und so konnte die Tatsache nicht überraschen, daß die Marine und ein Teil des Lan­desheeres mit den Republikanern gemeinsame Sache gemacht haben. Beiläufig befinden sich unter dem portugiesischen Militär viele Mischlinge von Europäern mit Asiaten oder Afrikanern aus den portugiesischen Kolonien und daß diese Leute kein ausgeprägtes nationales und dynastisches Em­pfinden haben, liegt auf der Hand.

Lissabon, 5. Oktober. Es steht ziemlich sicher fest, daß der Ministerpräsident Souza ein Doppelspiel getrieben hat. Er soll in letzter Zeit mit dem früheren Disbator Franco in geheimer Verbindung gegen die Dynastie ge­standen haben. Es ist ein merkwürdiges Spiel des Zufalls, daß der König, wenn er nicht überhaupt in letter Stunde noch fliehen konnte, den Revolutionären direkt in die Arme gelaufen ist; denn er befand sich auf einer Reise nach Nord­portugal, als er wegen der Ankunft des Präsidenten von Brasilien, Marschall Hermes da Fonseca, in beschleunigter Fahrt zum Empfang nach Lissabon zurückkehrte. Dort er­eignete sich dann der traurige Zwischenfall der Ermordung des Irrenarztes Bombarda durch einen königlichen Offizier, welcher den äußeren Anlaß zu dem Ausbruch des Aufruhrs gab. Bombarda wurde als einer der Führer der Republi­faner angesehen. Es war beabsichtigt, sein Leichenbegäng­nis zu einer großen Kundgebung der Republikaner zu ge­stalten. Offenbar hatte man die Gelegenheit für günstig gehalten, die durch die Ermordung ihres Führers schon auf­gestachelten Leidenschaften der Revolutionäre weiter aufzu­peitschen, und schließlich das Zeichen zum Losschlagen ge= geben.

730

der

Man schreibt uns aus Berlin vom Mittwoch: So verworren die Nachrichten über den Verlauf portugiesischen Revolution auch bisher noch lauten mögen, beispielsweise was so sehr sie auch einander widersprechen das persönliche Schicksal des Königs Manuel anbelangt daß so scheint doch das Eine aus allem hervorzugehen: nämlich die Revolution einen raschen und infolgedessen auch verhältnismäßig unblutigen Sieg errungen hat.

Hat König Manuel Aussicht, seinen Thron wieder zu er­langen? Er hofft vielleicht auf England, mit dem Portu­

gal ja politisch und wirtschaftlich so eng verknüpft ist, daß man es fast eine englische Provinz nennen kann. Wir glau­ben aber kaum, daß England einen Versuch nach dieser Richtung unternehmen wird. Einmal kann die demokratische Regierung Englands nicht gut einem fremden Volke einen Monarchen aufdrängen, von dem dieses Volk nichts mehr wissen willl Zweitens ist sehr viel englisches Geld in Por­tugal untergebracht und le iänger der Bürgerkrieg dauert, desto mehr wirtschaftliche Werte werden vernichtet und desto gefährdeter wird die englische Kapitalsanlage. Eine Unter­ſtützung der portugiesischen Monarchisten durch England aber würde naturgemäß eine Verlängerung der Wirren bedeu­ten. Schließlich wäre es auch für den König Manuel kaum ein Segen, wenn er durch englische Bajonette auf dem Throne gehalten würde. Wir glauben nicht, daß in diesem Falle irgend eine Lebensversicherungsgesellschaft so waghal­sig sein würde, eine Versicherung für ihn zu übernehmen.

Man mag dem jugendlichen König, der in einem Alter den Thron verliert, in dem ihn andere durch ihre Ge­burt zur Herrschaft Bestimmte noch nicht einmal zu bestei­

Eine eigentümliche Fügung ist es, daß just im Augen­blicke des Sturzes Manuels der neue brasilianische Präsi dent spin Gast war. Der Name Fonseca scheint für das Haus Braganza verhängnisvoll zu sein. Der Oheim des da neuen brasilianischen Präsidenten, Marschall deodoro Fonseca, stürzte im Herbst 1889 den brasilianischen Kaiser Dom Pedro 2. aus dem Hause Braganza, sein Neffe, Mar­schall Hermes da Fonseca ist, wenn auch unbeteiligter Zeuge des Sturzes des Königs aus der anderen Linie des Hauses Braganza. Es gibt in der Geschichte eigentümliche Zufällig­feiten.

Zum Barenbesuch in Friedberg.

am

zum zweiten Male innerhalb 14 Tagen weilte Montag der Zar in Weilburg. Kurz vor ½ 4 Uhr nachm. traf er in Begleitung der vier russischen Prinzessinnen, des Großherzogs und der Großherzogin von Hessen, der Prin­zessin Heinrich von Preußen dort ein. Die Herrschaften ka­men aus der Richtung Usingen- Grävenwiesbach und fuhren direkt zum Schloß. Nachdem die Herrschaften das Schloß­innere besichtigt hatten, unternahmen sie noch einen Rund= die gang durch den Schloßgarten, in welchem besonders Denkmäler des letzten Herzogs Adolf von Nassau und des Schöpfers der Anlagen, Grafen Johann Ernst, ihre Auf­merksamkeit erregten. Die fürstlichen Tamen waren mit photographischen Apparaten versehen und machten fleißig Auf­nahmen. Nach etwa 4 stündigem Aufenthalt erfolgte kurz nach 4 Uhr die Rückreise, die über Grävenwiesbach Usingen nach Friedberg führte. Eine auf dem Schloßplatz sich angesammelte große Menschenmenge bereitete den Fürst lichkeiten bei der Abfahrt freundliche Ovationen.

und

Dienstag, vormittags, ging es über Bad- Nauheim- Usin­gen nach Limburg, wo im Preußischen Hof" das Diner

eingenommen wurde. rde. Die zarin nahm das 11. Bad;

nachdem die hohe Frau einige Tage ausgesetzt hatte, wird sie jetzt wieder regelmäßig jeden zweiten Tag baden.

Der bisherige Minister des Aeußeren Is wolski wurde von dem Zaren zum Botschafter Rußlands in Pa­ris anstelle des verstorbenen Nelidoff ernannt.

960

Lokales.

Gießeu, 6. Oktober 1910.

* Empfangen wurde vom Großherzog gestern u. a. der Generalmajor von Francois, der Hauptmann Buht, Komp.- Chef im Inf.- Reg. Kaiser Wilhelm Nr. 116, der Prof. Biermann, Rektor der Landes- Universität Gießen u. der Stiftspfarrer Freytag von Lich.

** Ernannt wurde vom Großherzog der Kreis­veterinärarzt des Kreisveterinäramts Grünberg Eduard Neun höffer zum Kreisveterinärarzt des Kreisveteri­näramts Groß- Gerau.

tt Stadttheater. Da erfahrungsgemäß nach Beginn der Spielzeit noch zahlreiche Abonnements nachbe­stellt werden, so sei darauf hingewiesen, daß die neu hin­zukommenden Abonnenten feinerlei Ausfall erleiden, da für die etwa versäumten ersten Vorstellungen unentgeltlich Gut­scheine gegeben werden. Auf verschiedene Anfragen sei mitgeteilt, daß der Kaufmann von Venedig", dessen far­benprächtige Neueinstudierung am Dienstag so starken Bei­fall gefunden hat, an allen Abonnementsabenden gegeben werden wird.

-

: 3igaretten steuer. Im Interesse unserer zahlreichen, mit der Zigarettensteuer unterliegenden Waren Handel treibenden Leser machen wir an dieser Stelle auf die einschneidende Bestimmung in§ 15 des Zigarettensteu ergesetzes besonders eufmerksam, wonach derjenige, der sich gewerbsmäßig mit dem Verkauf von Zigaretten, Zigaret tentabat, Zigarettenhülsen und-Blättchen befassen will, dies vorher der Steuerbehörde anzuzeigen hat. Die Anmeldung hat im Bezirk eines Steueramts bei diesem, im übrigen aber unmittelbar bei dem zuständigen Hauptsteueramt zu erfolgen. Die Beachtung dürfte umsomehr erforderlich sein, als Zuwiderhandlungen gegen die betreffenden gesetzlichen Vorschriften mit besonders hohen Strafen, bis zu 300 Mt. geahndet werden.

-

** Vortrag. Heute, abends Uhr, findet in Steins Garten der erste Vortrag der hiesigen, Freidenker Vereinigung statt. Durch das zeitgemäße Thema Bom Ur vogel zum Aeroplan", mit Lichtbildern ausgestattet, dssrste sich der Vortrag sehr interessantsgestalten. Näheres siehe Inserat in heutiger Nummer.

*

Der Bahnhof Erweiterungsbau ist in den letzten Wochen wiederum erheblich fortgeschritten. Vor kurzem wurde mit der Aufsetzung des Daches begon­nen, das sich in seiner Bauart an die Eindeckung des alten Gebäudes anlehnt. Der zwei Geschosse aufweisende äußere Teil des Neubaues steht mit der alten Bahnhofshalle durch ebener einen Zwischenbau in Verbindung, welcher nur zu Erde Räumlichkeiten enthält.

eine

Kreisstraße, nac Unter- Wegfurth hof der projekti

münden. Für d gemeinschaftlicher Rimbach erhält der auch für der

gesehen ist. * Odsta Johann Georg Kipp und Hein

* Weni

unter dem Prote

zogin stehenden terschutz ist in und Mütter er"

* Groß ftellung, verbun

zwischen Groß Hauptabteilunge schau wurden S miiert. An Pre elva 1200 Mar war sehr start.

-p= Paketeinsammlung durch die Post. Es ist noch nicht genügend bekannt, daß die Poſt ab­zusendende Pakete auf Bestellung aus den Wohnungen ab­holen läßt. Man braucht nur ein offenes Schreiben, Karte oder einen Zettel mit den Worten: Paket abzuholen bei( Name und Wohnung) unfrantiert in den näch­sten Briefkasten zu werfen oder einem Briefträger mitzuge­ben, und die Sendung wird bei der nächsten Baketbestell- fahrt gegen eine Gebühr von 10 Pfg. vom Hause des Ab­senders abgeholt. Das Verfahren ist einfach und bequem und besonders solchen Personen zu empfehlen, denen ein Dienstbote nicht zur Verfügung steht.

am

* Ueberfahren und schwer verletzt wurde Dienstag, nachmittags, ein 3jähriger Knabe von einem Wa gen. Der Kutscher hatte die Pferde ungeachtet der gerin­gen Breite der Straße rasch laufen lassen und damit dem Kind die Möglichkeit genommen, dem Fuhrwerk zu gehen.

Aus Hessen und Nachbargebiet.

ent

* Großen Linden. Bürgermeister und Land­tagsabgeordneter Leun wurde nach 27jähriger erfolgrei­cher Amtstätigkeit einstimmig auf weitere 9 Jahre wieder­gewählt. Sämtliche Vereine brachten dem Gewählten einen Fackelzug dar, und eine Feier in der Turnhalle vereinigte die ganze Gemeinde. Die Gesangvereine und der Turnver­ein verschönerten die Feier.

* Daubringen. Bei der hiesigen Gemeinderats­wahl wurden die Kandidaten der fortschrittlichen Volkspar­tei Bahnarbeiter Wilhelm Hilberg, Schlosser Johann Klin­gelhöfer 2 und Schuhmachermeister Georg Braun 1 ge­wählt.

* Bens Continental- Eif lin betreffend di heim und Lind Angaben des V nach dem gemif

* Ober- Mörlen. Gegen die Gemeinderatswah len vom 26. September, bei welchen die Sozialdemokraten unterlagen, ist Rekurs bei Großh. Kreisamt Friedberg auf Ungültigkeitserklärung derselben erhoben worden.

ung

* Schlitz( Oberhessen). Die landespolizeiliche Prüf des Entwurfs der Nebenbahn Schlitz- Nieder- Joſsa fand dieser Tage statt. Die Bahnlinie soll von dem zu erwei ternden Bahnhof in Schlitz, immer in nächster Nähe der

werden.

* Hana fammer wegen berges durch ei Vorsitzende des eben ein Proje fteinaw über.. werde.

Wieder wie

ter zu der am der diesjähriger Stüd erwählt. Theaterpublikum Stätte der Kun ihre Bedeutung ohne Einfluß se Der dieses wuchtige ungen

Shakesp

Sprache in fich großartige Aufm

wenn es in al ausgestattet un

in den Händer fannten und 6

spielte den Ka des, mit ruhig Temperament in erwünscht gewe

der des Kaufm perte, anzuwen

den Juden Sh wertem Talent

Worte verlieh Hauptverdienst

tommt. Allerlie dargestellt von mann Norde zeigte. Fränzi liebenswürdig

zwei ersten Fre Steingoet gegeben wurde berg), jedem ihren dritten to

die Verlobungs

terin Nerissa( S fammenspiel. G

diese Theatersai

Nga Nietf angemessen gab geben. Karl M

spielte gut.

Die Diretti dereröffnung de

wenn man

die von dem fem Dant entg teten Sie einzel

* Berl

absichtigt einen

berlandflug zu

Bestbewährte

gesunde

Sund

magen­

darmkrank