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gelegt und in den Hafen gebracht; von dort wurden sie aus einem Dampfer ins Meer hinausgefahren, wo die Bestattung nach Seemannsbrauch stattfand.

Der Bürgerkrieg auf Kuba.

Der Aufstand auf der Perle der Antillen" wird zwar von den amtlichen Organen des Präsidenten Palma als un bedeutend hingestellt und täglich versichert, daß die Insurgenter bereits größtenteils nach Hause marschiert seien, trotzdem dauert aber die Rebellion ungeschwächt fort. Im Gegenteil, die Aufrührer erhalten fortgesetzt Verstärkungen, teils aus den Reihen des Regierungsmilitärs, teils von den beute: Iuftigen Abenteurern, die in dortiger Gegend ,, wild wachsen" und stets da zu finden sind, wo es etwas zu morden, zu brennen oder zu plündern gibt.

Fast täglich finden Gefechte zwischen den Rebellen und Regierungstruppen statt, bei denen sich stets beide Teile der Sieg zuschreiben. So behauptet Oberst Valle von der Land: miliz, daß er die Aufständischen, die von General Guzmann befehligt wurden, bei Cienfuegos geschlagen habe. Von der Land: miliz wurde ein Mann getötet, die Gegner hatten einen Verlusi von 17 Toten. Sehr empfindlich scheint dieser Verlust aber nicht zu sein, denn die Rebellen streifen dicht vor den Toren der Haupt stadt umher und haben genug Leute, Waffen und Munition um die Sache noch eine Weile auszuhalten. Der Befehls: haber der Regierungstruppen vermeidet einen Kampf, bis ei Verstärkungen erhält. Ueberhaupt scheint die Regierung ihre Sache nicht so ganz sicher zu sein, mindestens aber nicht di nötige Energie zu besitzen, um den Aufstand niederzuwerfen Präsident Palma äußerte sich über die Rebellen sehr opti mistisch. Er sagte: Die Führer der Revolution werden di volle Strenge des Gesezes erfahren. Die Revolution ist un bedeutend und wird binnen kurzem unterdrückt sein. Die Rebellen find gering an Zahl. In den Provinzen Sante Clara Havanna und Sinar del Rio gibt es gar keine und in den Provinzen Matanzas, Camaguey, Santiago haben sie feine Sympathien unter ihren Landsleuten." Aber Palmo dürfte sich doch darin täuschen und namentlich wird ihm Guerra, der in Sinar del Rio steht, noch schwer zu schaffen machen. Guerra erklärte sich fest entschlossen, seinen Wider: stand nicht eher aufzugeben, als bis die lezte Präsidenten: wahl für ungiltig erklärt sei. Guerras 2000 Mann sind mit Waffen und Munition wohl versehen. Er hat allerdings tein Geld und zahlt für Lieferungen mit Anweisungen au die tubanische Regierung.

Da aber Palma im eigenen Lager Gegner hat, die star! gegen ihn arbeiten, so durfte der Aufstand auch von dieser Seite neue Nahrung erhalten und das Land nicht eher zur Ruhe kommen, bis Palma abdankt, vielleicht wird die Washingtoner Regierung ihn bald freundschaftlichst dazu auf: fordern.

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Politifche Rundschau.

Deutsches Reich.

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* Der Reichstagsabgeordnete Spahn hat in einer Ver Sammlung in Rheinbach bei Bonn beachtenswerte Aeußerungen über die Kolonialaffäre getan. Er sagte u. a. folgendes:

Daß die Lieferungsverträge für die Kolonialtruppen nich mit der nötigen Umsicht abgeschlossen worden seien, hänge mi der mangelhaften finanztechnischen Durchbildung der Beamter der Kolonialabteilung zusammen. Ob die der Firma Tippelskirch Woermann oder den Versicherungsgesellschaften bewilligten Säh in Friedenszeiten unangemessen hoch seien, sei bei überseeischer Verhältnissen selbst für Sachverständige schwer zu beurteilen aber das leuchte auch Laien ein, daß Preise, welche für Friedens lieferungen angemessen seien, für Kriegslieferungen zu hoc werden, weil die Zahl der Lieferungen sich vermehrt. De Reichstag müsse Aufklärung darüber herbeiführen, ob Friedenszeiten bei Zulassung freier Konkurrenz günstiger Lieferungsverträge hätten abgeschlossen werden können. Dei Reichstag müsse eine scharfe Kontrolle ausüben, kein Beamter dürfe sich der Jllusion hingeben, daß sich hinterm Rücken dei Reichstagsmehrheit auf dem Verwaltungswege eigene Kolonial politik treiben lasse.

Unter gegenwärtigen Verhältnissen ist übrigens die Nach richt interessant, daß Herr von Tippelskirch sich in der Schweiz ansässig macht, indem er das auf dem Arenenberg gelegene Schloß Salenstein, eines der feudalsten dieser Gegend, für 190 000 Frants angekauft hat.

* Die Generalversammlung des Evangelischen Bundes findet vom 7. bis 11. Oktober in Graudenz statt. Die auf der Tagesordnung stehenden Vorträge behandeln u. a. die Pflege der evangelischen Kirche in Desterreich und im deutschen Often, die Paritätsfrage und den Einfluß des Bundes auf die wirtschaftliche Betätigung des Volkes.

* Der Anarchist" August Rosenberg verlangt Ent schädigung für die unschuldig erlittene Haft vom Auswärtigen Amt und hat sich zu diesem Zwecke nach Berlin begeben. Rosenberg war bekanntlich am 6. Juli in Altona unter dem Verdacht, ein Attentat gegen den Kaiser zu planen, verhaftet morden. Die Untersuchung ergab jedoch die völlige Haltlosigkeit des Verdachts.

* Mit der Frage, wie es möglich ist, die Sicherheit im Eisenbahnverkehr zu erhöhen, wird sich Ende nächsten Monats eine Konferenz von Fachleuten beschäftigen, die aus Anlaß ber in letzter Zeit mehrfach vorgekommenen Eisenbahnunfälle bom Präsidium der Berliner Eisenbahndirektion nach Berlin zusammenberufen worden ist.

Balkan taaten.

** In friedlicher Weise, wie das vorauszusehen war, isl der russisch- bulgarische Zwischenfall beigelegt worden. Der bulgarische Minister der auswärtigen Angelegenheiten, General Petroff, hat in Pete burg die erforderlichen Erklärungen abgeben lassen, zugleich mit der Versicherung, daß das bul garische Ministerium in Zukunft die ernstesten Maßregeln er­greifen werde, um die Verletzung von Geheimnissen, wie sie die Verstimmung der russischen Regierung verursacht hat, zu bermeiden. Infolgedessen wurde der Vertreter Rußlands am bulgarischen Hofe Schtscheglow beauftragt, die diplomatischen Beziehungen zu der bulgarischen Regierung auf dem früheren Fuße wieder anzuknüpfen.

Amerika.

** In St. Louis bildet die Möglichkeit eines Besuches des deutschen Kaisers fast das alleinige Gesprächsthema. Eine Anregung der Zeitung ,, Postdispatch", die städtischen Staats­bebörden sollten den Kaiser formell zum Besuch von St. Louis einladen, wurde begeistert aufaenommen

Niederlande.

** Der Regelung der Fleischausfuhr wird hier besondere Beachtung geschenkt, damit Vorfälle wie in Amerika vermieden werden. Um Gewißheit zu haben, daß nur Fleisch von guter Beschaffenheit zur Ausfuhr gelangt, hat die Regierung einen Gesezentwurf eingebracht, nach welchem das zur Ausfuhr tommende Fleisch mit einem amtlichen Stempel über die er­folgte Fleischbeschau versehen sein muß; Zuwiderhandlungen dieser Vorschrift sollen der Bestrafung unterliegen.

Afien.

** Der Boykott amerikanischer Waren in China hat trotz kaiserlicher Edikte und vizeköniglicher Proklamationen nicht nachgelassen. Der Petroleumhandel nach Südchina hat in diesem Jahre um 350 000 Dollar in Gold abgenommen, der Mehlimport um 800 000 Dollar und der Wollwarenimport ebenfalls erheblich.

Kleine politifche Nachrichten.

Leipzig, 28. August. Die hiesigen Hausbesitzer erklärten fich gegen das vom Rate der Stadt beabsichtigte Berufs­wahlrecht zum Stadtverordnetenkollegium. Da auch die Sozialdemokratischen Stadtverordneten dagegen sind, kann der Entwurf als gescheitert gelten.

Madrid, 28. August. Ein königlicher Erlaß stellt die gefeßlichen Formalitäten für die Zivilehe wieder her. Die Verpflichtung für die Ehegatten, ihren Glauben anzugeben, tommt in Fortfall.

Rio de Janeiro, 27. August. Der panamerikanische Kongreß ist heute durch den Minister des Aeußern Rio Branco in feierlicher Weise geschlossen worden.

Dof und Gefellschaft..

*** Zum Geburtstage der Königin Wil. helmine von Holland ist der Generaladjutant v. Moltke im Auftrage des deutschen Kaisers nach dem Haag abgesandt und von der Königin in Audienz empfangen worden. Er überreichte als Geschenk des Raisers fünf Statuetten von Fürsten des Hauses Oranien.

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Da

** Der Großherzog und die Großherzogin von Baden sind auf Schloß Mainau eingetroffen. der Erbgroßherzog, der in Badenweiler an einer Netzhaut­ablösung ertranft war, noch in Schonung verbleiben soll, so hat der Großherzog, um seinen Geburtstag im Familien­freise feiern zu können, in Aussicht genommen, dieses Fest in Badenweiler zu begehen.

Deer und flotte.

Die Schutztruppe in Südwestafrika soll bis zum April n. J. bis auf 7000 Mann vermindert werden. Bis dahin hofft man die Aufstandsbewegung soweit unterdrücken zu können, daß der größte Teil der Truppe entbehrlich wird.

Keine Opfer der Hitze. Die Nachricht, daß bei den Manövern des 6. Armeekorps am 22. und 23. August bei dem 11. und 51. Infanterieregiment, sowie beim 6. Jäger­Bataillon im ganzen vier Mann infolge Hizschlages gestorben seien, wird von zuständiger Seite als falsch bezeichnet; es ist bei den genannten Truppenteilen kein Todesfall infolge Hig­schlages vorgekommen.

Stapellauf in Kiel. In Anwesenheit des Vertreters des Staatssekretärs des Reichsmarineamts, Vizeadmirals von Ahlefeld, der Admiralität, des Offizierkorps, der Spitzen der Militär- und Zivilbehörden und der Stadtverwaltung sowie unter Teilnahme zahlreicher Abordnungen und geladener Gäste lief gestern auf der kaiserlichen Werft in Kiel der kleine Kreuzer Ersatz Bliz" glatt vom Stapel. Die Taufrede hielt der Oberbürgermeister von Nürnberg, Dr. Schuh. Das Schiff erhielt den Namen Nürnberg".

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Soziales Leben.

X Gemeinnützige Stiftungen. Frau Zanders, die Gattin des Großindustriellen S. W. Zanders in Berg.- Gladbach hat die Summe von 100 000 M. für eine Stiftung überwiesen, deren Mittel zur Errichtung einer Volksbibliothek und einer Lesehalle verwandt werden sollen. Der Geh. Regierungsrat Kost hat der Stadt Magdeburg sein ganzes Vermögen, 75 000 M., zu Stipendien bermacht.

Nab und fern.

Auf der Uebungsfahrt verunglückt. Bei einer Probe­fahrt der Schöneberger Feuerwehr stürzte das 6000 Kilo­gramm schwere Automobilfahrzeug mit der mechanischen Leiter infolge Anfahrens an eine Bordschwelle um. Der Ober­feuerwehrmann Kühne, der den Wagen lenkte, und der Feuer­mehrmann Ehlert wurden aus dem Wagen herausgeschleudert. Kühne geriet mit Kopf und Hals so unglücklich unter die Leiter, daß er schwere Verletzungen erlitt, die nach kurzer Zeit seinen Tod herbeiführten, Ehlert erlitt nicht unerhebliche Verlegungen an der Brust und an den Hüften und mußte in ein Krankenhaus überführt werden.

Valparaisos Wiedererwachen. Die Nachwirkungen des Erdbebens in Valparaiso machen sich jetzt weniger bemerkbar. Es werden Vorbereitungen zum Wiederaufbau der Stadt getroffen. Zu diesem Zwecke wird der Zoll auf Baumaterial für 1/2 Jahre aufgehoben. Die neue Stadt soll luftiger gebaut werden und mindestens 15 Meter breite Straßen er= halten. Die von Rothschild angebotene Hilfe wurde vom Präsidenten Riesto abgelehnt. Der deutsche Kreuzer Falke" hat zur Unterstützung der durch das Erdbeben geschädigten Deutschen mit einem chilenischen Kriegsschiff ein Detachement nach Valparaiso geschickt. Der Kreuzer ist ebenfalls auf dem Wege dorthin.

+ Liebevolles Söhnen. In Groffen feuerte der 22jährige Dienstknecht Paul Kauschte auf seine Mutter, die sich ge­weigert hatte, ihm Geld zu geben, mehrere Revolverschüsse ab, durch die sie im Gesicht und an den Händen erheblich berletzt wurde. Der Täter ist verhaftet worden.

Schon wieder die Petroleumkanne. Trotz aller War nungen versuchen immer wieder Leute, Feuer mit Petroleum anzufachen. Dem Sohne des Gutsbesitzers Müller in Naum­burg explodierte bei einem solchen Versuche die Petroleum­lanne und seine Kleider brannten im Nu lichterloh. In der Verwirrung rannte der junge Mann auf die Straße und Sprang in einen Teich. Er starb unter entsetzlichen Schmerzen. Sein ganzer Körper war mit Brandwunden bedeckt.

Durch giftige Gase getötet. In Andeville, Departe ment Dise, sind bei der Bohrung eines Brunnenschachtes ein Ingenieur und awei Arbeiter durch giftiae Gase, die sich nach

einem Sprengschuß mit Dynamit in dem Schachte ar sammelt hatten, erstickt. Sofort aus Paris mit Rettungs apparaten abgesandte Feuerwehrleute konnten nur die Les name der Verunglückten zutage fördern.

Prinz Heinrichs Automobil bombardiert. Auf be Fahrt nach Hemmelmark wurde das Automobil des Prinze Heinrich von Preußen, das der Prinz selbst lenkte, vor ha wüchsigen Burschen mit Steinen bombardiert. Ein St

Erledigt: G befeßende Lehrer Der Gefangenauf

dontshaufen

$ Die Wahlen z

berletzte den Chauffeur am Auge; dieser verfolgte jedoch by fanfalt Bußbach wur Burschen und es gelang ihm, den eigentlichen Attentäter dennung feiner treue Prinzen Heinrich vor, der ihm eine ernstliche Verwarnunden demnächst vorgen zuteil werden ließ und alsdann die unterbrochene Fah ming des Landes in

Flur eines Hauses zu stellen. Er führte den Knaben de

fortsette.

Bunte Tages- Chronik.

Kattowitz, 28. August.

zu Tode gequetscht.

jeben Wahlbezirk w

Afslammer gewählt.

altige Durchführung

Im Stahlwerk Friedenshit zwei Mitglieder f wurde der Arbeitsbursche Buchczik in der hydraulischen Prest. Die Ausschüsse steins auf der Strecke Bruchstraße geriet der Koksmeista vinzialhaupstädten. Langendreer, 28. August. Beim Abbruch eines Schorn hamer in den Provinz Bierheff unter die Steintrümmer und wurde lebensgefährlid hören außer den oben Herne, 27. August. Ein Abgesandter der französische Wahl der Mitglie Werke den Rettern von Courrières die ihnen verliehene den Ausschüssen für

berlegt.

Botschaft in Berlin hat heute im Beisein des Vorstandes da französischen Orden überreicht.

Sklaverei im Bühnenleben.

7k. München, 28. Auguft.

Die Bretter, welche die Welt bedeuten

Mitglieder der Landwi

Pen Verbands- Angehö

Bahlmanner). Jeber Fannertreife. Jeder Hertrauensmann. R. Am 29. Septem

- sollen, finder Reichsbantftelle in C

Menge verhüllt, und das ist sehr gut. Denn, wenn dur

Durgbrenn

burch einen prunkenden Vorhang den profanen Augen de nebenstelle eröffnet einen Zufall oder durch des Geschickes rauhe Hand jen Gießen zwei Jüngling gleißende Hülle gelüftet wird, dann erschrickt man ob des lehungsanftalt Erfurt de

traurigen Anblickes der des Neugierigen harrt. Die Welt des Flitters ist fast immer oder richtiger- immer eine Well des Scheins, unter der bunten Hülle, die im Rampenlich gleißt und glizert, friecht, wenn der Vorhang gefallen, di Wirklichkeitsgestalt, grau und bedauernswert hervor. Künstlerinnen, die sei es Variété, sei es Bühne

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Der Prozeß

wird nicht Mitte Septem

Straffammer Gießen Ale Refruten

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oben brillieren, in nur täuschendem, unbeständigem Glanze, d der Pioniere der 12 ind nur Marionetten in der Hand ihrer Agenten, ihre Sanderie und des Tra Impresarios und Managers. Eine deutliche Sprache rebel statuten der Marineteile ber Fall der Ueberbrettl- Diva Lona Nansen, die vo Landrichter bem hiesigen Amtsgericht 1. erschienen war, um wegen einer fem am 2. September i Forderung von 200 Mark den Offenbarungseid zu leisten,

Fräulein Nansen bezieht Monatsgagen von 23000 ſtemme Bottift 87 und 3 und ist an den ersten Variétés des Kontinents engagiert pate unſere herzlichsten Wo liegt hier der Grund für die Unfähigkeit der Künstlerin A Das Wasserw 200 Mark zu bezahlen? Wenn wir die Erklärung hierfit ma erfährt gegenwärti abgeben, legen wir den Finger auf eine gar häßliche Wunded Basferwert wurde 18 anseres Artistentums und unseres Theaterwesens. Der Jm angelegt. Schon presario so nennt man aus Höflichkeit oder aus Scheu bor bem wahren Namen jene Vampyre der Bühne entdeckt hiert, daß das Quell in Oberbürgermeister and da ein Talent, er läßt es ,, ausbilden" d. h. er bringt ohnern Wasser liefer bem armen Wesen bei, was rechts und links auf der Bühne

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und verschafft ihm dann Engagements. Nun ist der gt, die neuerbohrten D Stern" gemacht. Die Gagen nehmen von Jahr zu Jahr zub Gießen für alle Zeite and gleichen Schritt hält die Vermehrung des Reichtums entuell Nachbarorte a des Agenten. Denn dieser schröpft das von ihm ,, gemanagte" irme Mädel in unbarmherziger Weise und dieses ist ihrem Peiniger gegenüber völlig machtlos; ihm verdankt sie ja ihre Existenz, ihm nuß sie sich dankbar erweisen. Im Falle Nansen war es ein perr Vallé, der eine ganze Anzahl von Brettisternen in der Welt herumreisen läßt, von denen er Wucherprozente nimmt, Seine Sklavinnen müssen auf dem Variété Geld zusammen charren, um den unersättlichen Impresario zu füttern. Beim Theater ist es fast ebenso, nicht ganz so fraß, weil sich die Deffentlichkeit öfter mit den Bühnenverhältnissen beschäftigt ils mit denjenigen des beim großen Publikum ziemlich miß reditierten Variétés. Der Künstleragent schluckt Prozente, amit er sich für Engagements intereſſiert, er fordert Prostorganisation der P ente, wenn ein Kontrakt unterschrieben usw., und die Schau, 772 Mitgliedern, das

er fließen, daß es zu der Faffung eines vi Frühjahr begonnen Fatigstellung der Brunne Trinkwassers haben­Die gessisg nstag- Abend wurde i uenz der hessischen E

twahl 1903 abgeg

pielerin muß zahlen und immer wieder zahlen. Dadurch jerät sie mit ihrer kleinen Gage immer mehr und mehr in bhängigkeit, das bischen Geld, das ihr bleibt, genügt faumen 43 Dorganisation ür die Hälfte der Kostüme, und dann soll das arme Wesen och auch noch leben. Wir wollen hier schließen, denn eim Weiterverfolgen dieses Themas bekämen wir ein Bild,

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bie es trauriger kaum gedacht werden kann.

Der Landwirt.

gitatorensule ins ist mit Referentenfurfer innen. Der Vermöge

Emnahmen betrugen 23 Ebreisfefretariaten Buffe leiften. Geger Brwurf erhoben, vor der

Berau zu Gunsten e

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amit die Stichwohl ver

be. Deutscher Molkerei- Verbandstag. In Hannover after Form gehaltene fand der 15. Verbandstag der Vereine deutscher Molkerei huldigung machte Dr beamten statt. Der Verband zählt z. 3. 955 Mitglieder und die Reichstagsfraktion zur Besprechung gelangten Punkten beansprucht besonderes tion töhft peinlich.

berfügt über ein Vermögen von 31 912,99 Mark. Unter den

Interesse: die Haltung des Verbandes zu mehreren Gesetzes bestimmungen, die Sonntagsruhe im Molkereibetriebe, der Gesetzentwurf über den Milchverkehr 1c. Dr. Krüger- Darm

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stadt machte die Mitteilung, daß der Reichsverband landwirt bet werden. Der S schaftlicher Genossenschaften die Absicht habe, das im Oden lich bestimmt. Bun wald gelegene Schloß Lichtenberg zu kaufen, um hier ein Erasenstreitfrage folg

bolungsheim für alte Genossenschaftsbeamte zu schaffen.

Vermischtes.

= Der Dieb im Automobil. Vor einigen Tagen hielt

or der Markthalle am Wedding in Berlin ein Kraftwagen.

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ung eines politischer Belichaften ganz une Chadstonferenz die Erwo Rannheimer Parteit

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Der Chauffeur lud von einem danebenstehenden Obstwagen etern. Um für die

verschiedene Körbe und Kisten mit Obst auf sein Auto, ohne baß jemand an seiner Arbeit Anstoß nahm. Dann fuhr er davon. Als der Besitzer des Obstwagens, der in der Markt

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halle beschäftigt gewesen war, herauskam und den Diebstahlhern, hält es die S

bemerkte, sah er nur noch, wie das Automobil nach der Müllerstraße zu verschwand. Obgleich mehrere Radfahrer fich sogleich zur Verfolgung aufmachten, konnten sie den Dieb nicht mehr erwischen.

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Ein seltsamer Konkurstermin wurde vor dem Amts­gericht in Neustadt a./H. abgehalten. Es handelt sich um einen armen Teufel aus Haßloch. Nachdem alle Formalitäten erfüllt waren, stellte sich heraus, daß der Gemeinschuldner nicht einmal soviel Geld hatte, um etwas essen, trinken und nach Hause fahren zu können. Konfursrichter, Gerichtsschreiber, der Konkursverwalter und die Gläubiger öffneten ihre Börsen und steuerten zusammen, damit der Arme sich stärken und nach Hause reisen konnte.

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