mand sich dort zu melden wagte. Schußleute hielten die Ruhe aufrecht und führten mehrere der Streifenden ab. Eine Generalversammlung des Arbeitgebervereins ist berufen, um über die Aussperrung der Arbeiter im gesamten Baugewerbe Beschluß zu fassen.
Nab und fern.
† Zur Bierfrage. In Köln hat der Vorstand der BrauereiVereinigung den Entwurf eines Vertrages zur Versendung gebracht, demzufolge die Erhöhung des Bierpreises nur_in dem Falle eintreten soll, wenn 90 Prozent der Malzverbraucher den Vertrag unterzeichnen. Die rheinische Zone des deutschen Gastwirtverbandes hat beschlossen, eine eventuelle Preiserhöhung der Bierbrauereien mit der sofortigen Gründung einer Genossenschaftsbrauerei zu beantworten. Das Kapital ist vorhanden, um eine bestehende Brauerei sofort zu übernehmen und den Plan zu verwirklichen. In Eschwege haben die Biertrinker zum Selbstschuß gegriffen und die Wirte durch Fortbleiben aus den Restaurants gezwungen, zu den alten Preisen das Bier zu verkaufen. Alle Lotale waren verödet, da Fabrikanten und Beamte, Lehrer usw. wie überhaupt sämtliche trintfesten Männer gegen die Bierpreiserhöhung Streiften.
† Ein Opfer der Reanwetten. Ein Invalide und Rentenempfänger in Berlin, namens Hagemann, war derartig von der Leidenschaft zum Wetten befallen, daß er, obwohl er sich nur mühsam an einem Stocke fortbewegen konnte, doch, wo er nur fonnte, auf die Rennpläge humpelte, um dort oder in den Wettbureaus sein Geld anzulegen. Jüngsthin kam er sehr aufgeregt nach Hause, verschwand bald wieder und ist nun als Leiche gefunden. Offenbar hatte er über seine Verhältnisse bei den Wetten verloren.
Lokales.
27. Juli.
** Das Großh. Regierungsblatt, Beilage N. 20 aus. gegeben am 27. Juli, enthält u. a. eine Bekanntmachung, die Organisation der Verwaltung der Staats schuld betreffend.
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Die Kaserliche Oberpostbirektion schreibt: Im Interess: möglichst frühzeitiger Jnangriffnahme der Arbeiten zum weiteren Ausbau der Fernsprechanlagen ist es erforderlich, daß die Anmeldungen neuer Fernsprechanschlüsse spätestens bis zum 1. August den Kaiserlichen Telegraphenanstalten vorliegen. Verspätet angemeldete Anschlüss, die infolgedessen außerhalb des Bauplans nur mit Mehraufwendungen( z. B. durch besondere Entsendung einer Bautolonne u. s. w.) herzustellen sind, werden in dem nächsten Bauabschnitt nur dann ausgeführt, wenn die Antragsteller zu den entstehenden Mehrkosten einen Zuschuß von 15 Mt. leisten, oder wenn diese Mehrkosten den Betrag von 50 Mt. übersteigen, den wirklich aufgewendeten Kostenbetrag erstatten.
* Militärdienst nachrichten. v. Bonin, Dierleutnant 3. D. und Bezirksoffizier beim Landw. Bezirk Gießen( Alsfeld), der Charakter als Rittmeister verliehen.
*** Am morgigen Sonntag hält di: Gießener Ruder Gesellschaft 1877 ihre 13. Ruder- Regatta auf der Lahn ab. Die Veranstaltung, die in großem Rahmen vor siich geht, verspricht ein interessantes, farbenreiches Schauspiel zu werden, sodaß zweifellos eine große Zuschauermenge sich einstellen wird. Angemeldet sind 19 Vereine mit 45 Booten und 215 Ruderern. Die Vorrennen beginnen bereits vormittags 7 Uhr, während die Regatta selbst nachmittags 3½ Uhr einsetzt. Die Gießener Ruder- Gesellschaft, die ebenfalls starten wird, hat in der letzten Zeit eifcig trainiert. Wie verlautet, sollen sämtliche Kämpfe schwere werden, da ungemein geübte Manns haften antreten. Den musikalische Teil der Veranstaltung hat die Stapelle unserer 116er übernommen.
S
** Wetterau Lahngau Sängerbund. Der für 29. Juli nach Strofdocf anberaumte Sängertag findet wegen dem dortselbst stattfindenden Schüßenfest erst am Sonntag, dem 12. August, nachmittags 2 Uhr, in der Gastwirtschaft von Moos statt.
Bonn, Düsseldorf, Darmstadt, Engers a. Rh., Essen, Gendringen( Holland), Gießen, Höchst a. M., Kazenellen bogen, Kreuznach, Neuwied, St. Blasien. Unter den einge äscherten Personen waren 32 Männe, 26 Frauen, wovon 1 im Alter von 10-20 Jahren, 6 von 31-40 4 von 41 bis 50, 13 von 51-60, 15 von 61-70, 11 von 71-80, 7 im Alter von 81-90 Jahren standen. Der Religion nach waren 47 evangelisch, 6 fatholisch, 3 is aelitisch.
* Wahre Leidtragende si d im Sommer die dicht behangenen Leichenpferde bei vornehmeren Beerdigungen. Vom Kopf bis zu den Füßen eingemummt, befinden sich dieselben wie in einem Schwißlaften. Mühsam schielt ihr Auge durch einen schmalen Riz zwischen Tuch und Scheuflappe hindurch; der Kopf ist häufig unter der Umhüllung durch den Aussagzügelsstraff in die Höhe gezogen. So bietet das Leichenpferd einen wahrhaft traurigen Anblick dar. Kann diese Unfitte, die eine arge Tiei quälerei in sich birgt, nicht verschwinden? Die Trauer um teuere Verstorbene wird doch gewiß nicht inniger, wenn auch noch etlichen harmlosen Tieren der Transport des Verblichenen zur Dual gemacht
* Die„ Contentia" vollzieht am morgigen Sonntag auf der Schönen Aussicht" die Wehe ihrer Standarte. Im Zusammenhang damit wird eine italienische Nacht veranftaitet. Heute Abend 9 Uhr hält die" Contentia" im " Felsenkeller" ihre halbjährliche Generalversammlung ab. D.H. Verband Deutscher Handlungsgehülfen. Am Sonntag, dem 5. August, veranstaltet der Rhein- MainGau des Verbandes aus Anlaß des 25jährigen Bestehens des V. D. H. eine Jubiläums Rheinfahrt von Mainz nach St. Goar und zurück. Vormittags um 9,30 Uhr wird der eigens hierzu gemietete und festlich geschmückte Salondampfer der Köln Düsseldorfer Gesellschaft unter den Klängen der Kapelle des 88. Infanterie Regimentes Mainz verlassen. Das gemeinsame Mittagessen wird in Oberwesel eingenommen, bei welcher Gelegenheit ein Fefiaft zur Feier des 25jährigen Jubiläum vor sich geht. Herr Josef Reif, Vorstandsmit glied des Verbandes aus Leipzig, hält die Feftrede, auch der 2. Vorsteher des Verbandes Herr Georg Bernhard aus Leipzig, wird an der Feier teilnehmen. Den Anschluß an den Dampfer vermittelt ein Extrazug von Frankfurt aus, Abfahrzeit vorm. 8,30 Uhr Hauptbahnhof. Teilnehmer aus hiesiger Gegend erreichen den Extrazug in Frankfurt mit dem Zuge früh 5,01 Uhr ab Sießen.
wird.
* Lich, 27. Juli. In unserer Kirche wurde gestern ein Missionsfest, verbunden mit der 200jährigen Jubel feier der ersten deutsch- evangelischen Mission in Indien ab= gehalten.
• Aus dem Ohmtal, 27. Juli. Die erste Frucht des Sommers, der Winterraps, ist eingeerntet und ausgedroschen worden. Das Ergebnis ist ein vortreffliches.
* Butzbach, 27. Juli. In seiner gestern Abend stattgefundenen Hauptversammlung beschloß der hiesige Turnverein, sein 60 jähriges Stiftungsfest, das eigentlich schon im Frühjahr hätte gefeiert werden können, wegen das Trachtenfest aber verschoben wurde, am 1. und 2. September in größerem Rahmen abzu halten und zwar auf dem Viehmarktplatz und in der großen Festhalle.
Die Deutsche Turnzeitung", das offizielle Organ der deutschen Turnerschaft, fonnte am 17. Jult auf ein 50jähriges Erscheinen zurückblicken. Als Festgabe brachte sie ihren Lesern einen Widerabdruck der ersten Nummer vom Jahre 1856 und ein Gruppenbild der in den 50 Jahren tätig gewesenen si ben Schriftleiter. Während das Blatt anfänglich zweimal monatlich/ Bogen start herausfam, erscheint es jest wöchentlich in 3 Bogen Stärke.
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Im Mainzer Krematorium wurden im zweiten Quartal 1906 58 Leichen eingeäs hert gegen 51 im gleichen 3 itraum des Vorjahres. Von diesen waren 26 aus Wiesbaden, 9 aus Mainz, 5 aus Köin, 2 aus Hagen und je eine aus Arnheim( Houand), Biebrich, Boisdorf bei Bonn,
§ Offenbach, 27. Juli. Hier sind fünf Typhusfälle festgestellt worden.
Sihung der Stadtverordneten Gießens.
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Gießen, 27. Juli. 1906.
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Die
sumann, Fuhrmany bft Wilhelm Gun Mooner babier Am 20. Juli
Todter des Bimmer
Sa Schmidt. 21 Ja
Reller 42 Jahre Pamm, 18 Jahre a Bilhelm Rlent, 193 Bawenby, 6 Jahre Franz Schwendy ba Sohn des Bäckermeif
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Deue
Sagen, 28.3 undenen Reichsta neifter Guno( F ozialdemofr. Arbe Guno ift gewählt Beftehen des Reid geordneten( Richter
werde. Die Arbeiten, die 1380 Mt. erfordern, werden ber Gas- und Gußapparate Werken Mainz übertragen. Sodann sind die Verpuzarbeiten zu vergeben. Diefe find auf zweierli Art auszuführen, erstens durch Plattenform und zweitens durch den rauben Berpuz. Das niedrigste Angebot für Plattform lautet auf 2969 Mt. und das für den rauhen Verpuz auf 3590 mt. Da der letztere nun auf die Dauer jed nfalls billiger fommt, entscheidet das Haus sich für diesen. Architekt Meyer hat den Vorschlag gemacht, daß die beim Theaterbau freiwerdende Enfriedigungsmauer bei der Mädchenschule verwandt werde. Die Stadtverordneten sind damit einverstanden. Bei dieser Gelegenheit weist Stadtv. Eichenauer auf die unhaltbaren Zustände an der Alicen straße hin, die nach der Wieseck zu vollständig offen liegt. Oberbürgermeister M.cam sagt Abhülfe zu. fädtischen Arbeiter, die bislang ihr Werkzeug selbst beschafft haben, wünschen, daß in Zukunft dies seitens der Stadt geschähe. Das Haus exfennt ote Berechtigung dieses Wunsches an und stellt einen Kredit von 120 Mt. dazu bereit. Die Laternenwärter sind um einen mehrtägigen Urlaub im Jahre und um Stellvertretungsfoften in Verhinderungs, namentlich Krankheitsfäller, eingekommen. Das Gas- und Wasserwerk spricht sich dagegen aus, während Stadtv. Krumm der Ansicht ist, daß die Wünsche der Arbeiter vollauf gerechtfertigt find. Er wird von Stadtv. Schmall darin unterstüßt. Stadtv. Dr. Gutfleisch beantragt, die Angelegen heit an die sozial- politische Kommission zu verweisen. Von der Beschaffung eines Fahrrads für den Laternen Aufseher wird abgesehen, dagegen dem technischen Bureau des Gas- und Wasserwerks eins bewilligt. hat früher m't dem Gärtner Georg zwecks Ankaufs seines Geländes zwischen der Goethestraße und Johannesstraße in Verhandlung gestanden und ihm rund 58 000 Mt. dafür geboten. Die Verhandlungen zerschlugen sich aber, weil Gärtner Georg das Agebot nicht acceptierte. Später er warb die Mitteldeutsche Kreditbank das Terrain, die jetzt der Stadt den Teil des Geländes zum Kaufe anbietet, den sie zur Durchführung der Johannesstraße gebraucht. Als Wert bringt sie den Preis in Ansah den die Stadt seiner zeit für den qm zahlen wollte, als sie bereit war, das Ge samte Gelände für 58 000 Mt. zu erwerben. Heute steht die Stadtverordnetenversammlung auf dem Standpunkt, daß das Terrain an Wert verloren, weil die Gärtnerei dort aufgehoben worden ist. Sie beschließt deshalb, nicht mehr als 60 Mt. pro qm zu zahlen.
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Die Stadt
Das Gesuch um Ausstellung einer Laterne am unteren Ende der Wolfstraße wird genehmigt. Der Inhaber der die Gas- und Wasserleitung anzuschließen und zwar so, daß Wirtschaft zum Philosophenwald wünscht sein Anwesen an der Anschluß von der Liebighöhe erfolgt. Die Kosten für die Wasserleitung stellen sich auf 4550 Mt. und die für die Gasbeleuchtung auf 3200 Mt. Mit der Wasserversorgung ist das Haus einverstanden, von der Gasleitung steht es da gegen ab, weil es Bedenken trägt, daß durch diese unsere schönen Bäume im Philosophenwald zum Absterben gebracht werden. Gegen die elektrische Beleuchtung hat es aber nichts einzuwenden. Der Voranschlag für das Realgymnasium und die Realschule, der einen städtischen Zuschuß von rund 38000 Mt. vorsicht, wird gutgeheißen. Im Afterweg ist ein neuer Schulraum für die höhere und erweiterte Mädchenschule eingerichtet worden, für dessen Reinigung eine monatliche Vergütung von 5 Mt. festgesetzt wird. Den Bostämtern werden 20 Mt. zur Beschaffung zweier Rasten zum Aushängen der telegraphischen Wetterberichte bewilligt. Das Schant- Konzessionsgesuch Joh. Gerlichers für Kirchstraße 11 wird befürwortet.
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Nachdem Oberbürgermeister Mecum die Sigung 4 Uhr 20 Minuten eröffnet hat, wird zunächst über das Baugesuch Jakob Horns für die Steinstraße beraten. Der Antragsteller, dessen Grundstück schon voller bebaut ist, als die Bauordnung gestattet, wünscht in den nur 2 m breiten Hof noch ein Klosett einzubauen. Da die dortigen baulichen Verhältnisse durch diesen Einbau noch verschlechtert werden, wird das Gesuch abgelehnt. Herr Weidig plant sein altes Haus am Seltersweg abzubrechen und an dessen Stell: ein neues aufzuführen. Die Stadtverordnetenversammlung hat nichts dagegen einzuwenden. Außerdem wird er von der Anlage einer besonderen Durchfahrt entbunden. Um in die Baufluchtlinie zu rücken hat er einen 20-30 cm breiten Streifen Straßengelände zu erwerben, der ihm zu 100 mt. pro qm überlassen werden soll. Brauereibesizer Denninghoff sucht um Eclaubnis zur Aufführung einer Eisenfachwert- Mauer nach, die erteilt wird.— In einer früheren Stadtverordnetenversammlung war dem Bürstenbindermeister Leichtweiß gestattet worden, sein Grundstück in der Sonnenstraße voll zu bebauen. Hiermit ist aber das Ministerium nicht einverstanden und deshalb liegt der heutigen Sizung ein anderes Baugesuch vor, das einen Hof vorsicht. Da er aber ge= ringeren Raum esthält als die Bauordnung gestattet, so ist Dispens erforderlich, der erteilt wird. Das Baugesuch der Frau Rothenberger für den Neuenweg ruft eine längere Besprechung hervor. Da der Hof aber nicht die erforderliche Länge von 8 m hat, wird es abgelehnt und die Bürgermeisterei ersucht, mit Frau Rothenberger in weitere Berhandlungen einzutreten. Es wäre dringend zu wünschen, daß diese Verhandlungen mit der Aufhebung des Lumpenlagers endigten. Herr Nicolaus hat ein Haus sines Doppelwohnhauses in der Steinstraße verkauft und zwar dasjenige, das die Durchfahrt enthält. In dem Kaufvertrag hat er sich ausbedungen, daß die Durchfahrt nach wie vor auch für das verbleibende Grundstück benutzt werden darf. Die Stadtverordneten sigung hat gegen den Vertrag nichts einzuwenden. Gärtner Kaufmann beabsichtigt, auf feinem Grundstück an der Marburgerstraße ein Wohnhaus zu errichten. Dem Gesuche wird unter der Bedingung Folge gegeben, daß das Gebäude 7 m von der Straßenlinie bleibt und der Vorplatz als Garten angelegt und unterhalten wird. Der Gesuchsteller hat keinerlei Anspruch auf öffentliche Licht- Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. und Kraftversorgung. Schreinermeister Bender, der in
der Ostanlage ein Gewese erworben hat, ist um Genehmigung zur Errichtung einer Werkstätte eingekommen. Diese Werkstätte würde die erste in der Ditaniage sein. Die Meinung des Hauses geht dahin, ein Ortsstatut in Erwägung zu ziehen, daß die Anlage von Arbeitsstätten, die durch Lärm die Sachbarschaft stören, in gewissen Siraßen verbietet. Die Beschlußfassung über das vorliegende Gesuch wird ausgesetzt. Ebenso läßt sich über die Erbauung der Gewerbeschule auf dem früh r Dr. Weberschen Grundstück kein Beschluß herbeiführen, weil die Pläne nicht eingegangen sind. Die Stadt hat sich bereit erklärt, zur Vergrößerung des Exerzierplatzes einen Streifen aus ihrem Gelände frezugeben. Ais Gegenleistung gestattet die Garnisonsverwaltung, daß die Stadt über den Exerzierplatz einen Weg nach dem Rödger Weg anlegt und ihn mit niedrigen Alleebäumen bepflanzt. Ferner gibt das Regiment dem Publikum den Uebergang über das Gelände der Schießstände nach der Licher Chaussee an Sonn- und Feiertagen frei. Verein Hundesport wünscht an einem September: Sonntag in der Faßhalle der Attienbrauerei eine Hunde- Ausstellung abzuhalten. Wird gestattet.
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Der
Der folgende Punkt bringt Vergebung von Arbeiten an der högeren und erweiterten Mädchenschule. Es ist früher beschlossen worden, daß in der Turnhalle ein Strorleuchter in Verbindung mit einem Rundlauf angebracht
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Außerhalb der Tages- Ordnung kommt Oberbürgermeister Mecum noch einmal auf die Schlachthoferweiterung zurüd. Ec macht die Mitteilung, daß das Gewese des Dachdecker meisters Köck an der Rodheimerstraße zu dem günstigen Preise von 23000 Mt. erworben worden ist. Die Ver. größerung des Viehmarktes soll in der Weise vorgenommen worden, daß das 17 400 qm haltende Gelände des Schneidemühlenbesizers und Staotverordneten Euler, das dieser zu dem außerordentlich günstigen Preise von 20 000. abgetreten hat, mit einem Grundstück der Plockstiftung im Werte von 7-8000 Mt. zusammengelegt wird. Außerdem muß noch eine kleine Wegstrecke chaussiert werden, sodaß die Gesamtkosten sich auf rund 30 000 mt. ftellen dürften. Auf dem Markt soll, um der Grundstücksspekulation einen Riegel vorzuschieben, eine Viehbörse mit Wirtschaft errichtet werden.
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XIII.
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Am 13. Juli dem Sergeanten Georg Dietrich Scheuer waldspaziergänge m
ein Sohn, Willy Ludwig August; 16. Süfermeister und Wirt Peter Minte eine Tochter; 18. Fuhrmann Jost Bergener eine Tochter, Amanda; Dienstmann Philipp Blum ein Sohn; 19. Pferdeburschen Friedrich Wilhelm Sommerlad ein Sohn, Friedrich Wuhelm; Wagnermeister Heinric Spieß ein Sohn; 20. Gr. Landgerichtsrat Ludwig Neuen hagen ein Sohn, Berthold Eduard Robert Richard; Shloffer Ludwig Größer eine Tochter; Küfer Ludwig Weinrich eine Tochter, Marie; 25. Taglöhner Karl Mandler eine Tochter, Marie, Frieda.
Aufgebote.
Am 19. Juli. Johann Baptist Hecht, Vizefeldwebel in Germersheim mit Margarete Böcklein. 20. Alfred 8 ppel, Rechnungsamtexpedient in Eisenach mit Anna Schoolmann bahier. 23. Theodor Loos, Kaufmann dahier mit Ditilie Müller hierselbst. 24. Heinrich Großhaus, Fuhrmann dabier Wilhelm Schuchhardt mit Christiane Droß hierselbst. Taglöhner dahier mit Elisabethe Narz hierselbst. Oswald Steuer, Haushofmeister in Langenselboid mit Johanna Wigandt dahier.
Eheschließungen.
Am 21. Juli. Heinrich Appel, Spangler und Ju stallateur dahier mit Auguste Pfaff hterselbst. Michad
ung.- Reine, ozont baltniffe und angene Brivatwohnungen, Sohnungen usw. erteilt
Muggent
asthof zum grüne
Schwarzwaldstil neu hätzter Lage mit fre ektr. Beleucht., Post
2 Minuten vom Hotel azierwegen. Pension
pfiehlt sich bestens
XXXXXX
B
Bade- Hote
Soolbäder im Hause


