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Bauernkrieg in Rußland.

Die Saat, die unter den Bauern ausgejäet worden ist, beginnt ihre Früchte zu tragen. Ueberall im Lande lodern die Flammen des Aufruhrs auf, der Muschik bewaffnet sich und setzt si.., gegen die Obrigkeit zu Wehr. Friedliche Dörfer, die Stätten ländlichen Fleißes, liegen in Schutt und Asche, und blutgetränkt sind die Felder, die niemand bearbeitet. Der Revolution in den Städten folgt der Bauernkrieg eben ist der Fluch der bösen Tat!

In Flammen und Rauch

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das

ist Rußland gehüllt. Die Bauern segen den Versuchen der Behörden, Soldaten auszuheben oder andere Registrier- und Kontrollarbeiten vorzunehmen, heftigen Widerstand entgegen. Die Weigerung der Gutsbefizer, den Bauern Land zu ver­pachten, hat weitere Unruhen veranlaßt. Jm Bezirk Kriuhary in der Nähe von Rischinem haben die Bauern sämtlicher Dörfer durch Anzünden von Strohschobern einen großen Brand verursacht, der sich infolge gewalsamer Verhinderung von Löschversuchen seitens der Bauern über den ganzen Distrift berbreitet hat. Die Bauern haben die Gutsbefizer verjagt und fich bewaffnet, um den anrückenden Truppen Widerstand zu leisten. Ein anderer gefährlicher Bauernaufruhr tobt im Bezirk Wjatta und Malmysch infolge der Prüfung von Reservisten­papieren durch die Behörden. Der Aufstand hat bereits 70 Dörfer ergriffen. Dorthin entsandte Justiz beamte haben unverrichteter Sache zurückkehren müssen, weil die Bauern alle wichtigen Punkte besetzt halten. Von den Amtspersonen des Kreises fehlt jegliche Nachricht und man fürchtet für ihr Leben.

Die Attentate dauern fort.

Im ganzen Lande herrscht Panit, die Unsicherheit auf den Straßen nimmt zu, Bombenattentate und Ueberfälle sind alltäglich, wie folgende Meldungen besagen:

Helsingfors, 26. September. Kurz nach Mitters nacht explodierte vor dem Hause des Generalstaatsanwalts Albrecht eine Bombe. Der Generalstaatsanwalt war gerade abwesend. überhaupt wurde niemand verletzt; das Haus wurde stark beschädigt. Die Täter entfamen.

chluß zur Beachtung übergeben worden ist, hinter dem Rücken Der Parteiorganisation Ziele verfolgt, die dem Parteitags­beschluß zuwiderlaufen. Daß man mir nach 46 jähriger Tätigkeit für die Partei so etwas vorwerfen fann, eine solche Felonie, eine solche Niedertracht, hätte ich niemals für möglich gehalten. Noch nie sind wir in eine so unangenehme Lage gekommen. Wir durften auf den Inhalt des Protokolls nicht eingehen, weil es als geheim galt. Wir versuchten das Ein­verständnis zur Veröffentlichung zu erlangen. Die General­tommission der Gewerkschaften lehnte das ab. Um aber der herrschenden Unzufriedenheit ein Ziel zu setzen und größere Schäden zu vermeiden, haben wir endlich aus eigener Macht das Protokoll veröffentlicht. Wir wollten feinen Vertuschungs­bersuch machen. Ich habe darauf hingewiesen, daß ein Streif in Deutschland und Preußen etwas anderes ist als in einem anderen Lande. Unter den bestehenden Umständen einen Massenstreit zu propagieren, ist ein Ding der Unmöglichkeit, wir würden da zweifellos Fehlschläge erleiden. Ein General, der in den Kampf zieht, obgleich er sicher weiß, daß er unter­licat, ist sicherlich wahnsinnig und muß vor ein Kriegsgericht gestellt und standrechtlich erschossen werden. Das gilt auch für den Parteivorstand. Wir stehen heute noch fest auf dem Boden des Jenenser Programms, aber es ist eine ganz falsche Ansicht, zu glauben, ich wollte bei nächster Gelegenheit mir nid, ts, dir nichts einen Massenstreik in Szene sezen. Massen fönnen wir nicht künstlich erregen. Ein Massen= streif ist nicht eher möglich, als nicht die Masse in Gärung gerät. In Rußland hat der Massenstreit versagt. Zu glauben, day man jeden Augenblick in einen Massenstreik ziehen kann, ist ganz falsch.

Riga, 25. September. Heute abend wurde in der Waisenstraße eine Bombe in einen Straßenbahnwagen ge­worfen; auf den Wagen wurden außerdem Flintenschüsse abgegeben. Ein Fahrgast wurde getötet, der Schaffner, ein Unteroffizier und zwei Fahrgäste wurden schwer verletzt. Lodz, 25. September. Von einem betrunkenen Dragoner find heute vier Personen, darunter drei Kinder, erschossen worden.

Jekaterino3law, 26. September. Der Direktor der Brjansker Werke Jwanow wurde gestern in der Nähe der Werke ermordet und sein Gehilfe verwundet.

Tod für Tod!

So gewaltig das Vorgehen der Revolutionäre ist, so streng sind die Urteile der Gerichte, die über jene richten, und der Nachrichter hat reiche Arbeit. Der unbekannt gebliebene Mann, der sich für den Bauern Wafiliem ausgegeben hat, und der am 15. Juli im Peterhofer Park den General Koslow tötete, den er für General Trepom hielt, ist zum Tode durch den Strang verurteilt worden. Das Kriegsgericht in Sweaborg hat das Urteil über die Meuterei der Minen­tompagnie gefällt. Von 174 Angeklagten wurden 4 zum Tode durch Erschießen verurteilt. In Nifka wurden neun Revolutionäre verhaftet, einer, der auf das Dach geflüchtet war, erschossen. Aber diese drakonischen Maßnahmen helfen nicht viel. Immer neue Führer treten an die Stelle der fallenden.

Militärrevolte in Sicht.

Eine unheimliche Gärung herrscht unter den Soldaten. Man fürchtet eine neue Revolte und in Petersburg und Moskau werden in den Kasernen Aufrufe verbreitet, die zur Ermordung aller Offiziere am 5. Oftober auffordern. Es heißt darin u. a.:

Bebel beantragt schließlich, seine Resolution dahin zu modifizieren, daß ein noch festeres Zusammenarbeiten von Partei und Gewerkschaften zum Ausdruck kommt.

Der 5. Oktober soll unsere Beiniger in Blut ersticken. Haltet Euch bereit! Man glaubte unsere gute Sache zu töten, wenn man die Führer abschlachtete. Niemals! Für jeden toten Revolutionär sollen hundert Offiziere bluten.

Der Standpunkt der Gewerkschaften

als

Der Wajor hatte im Bett gelesen und den Gashahn nicht ordentlich geschlossen.

treten.

Ju den Tod gesprungen. Der Notar Sanders in Rotterdam, der Kompagnon des in voriger Woche wegen großer Betrügereien verhafteten Notars Bland van den Berg war, sprang aus seinem im vierten Stod gelegenen Kontor und verletzte fich schwer. Man nimmt an, daß er durch die Untersuchung gegen seinen Kompagnon schwer kompromittiert worden war.

Nach Bebel erhielt der Korreferent, Vorsitzender der Generalfommission der Gewerkschaften Legien, das Wort, der beantragt, den ersten Absatz der Resolution Bebel wie folgt zu fassen: Der Parteitag bestätigt den Jenaer Parteibeschluß zum politischen Massenstreik, der mit der Resolution bes Kölner Kongresses nicht im Widerspruch steht". Der Parteivorstand habe seine unangenehme Situation selbst verschuldet. Legien bezeichnet den politischen Massenstreit, wie er von den Anarchosozialisten verlangt werde, undurchführbar. Etwas anderes sei es mit der modifizierten Stellungnahme, wie sie jetzt vertreten werde. Es müsse auf dem Parteitag zum Ausdruck kommen, daß Ein­heitlichkeit in der Auffassung dieses Kampfmittels bestehe. Regien schließt: Wir sind zugleich Sozialdemokraten und Gewerkschaftler, wie sollten wir uns da teilen können? Handelt es sich um die Verteidigung der heiligsten Rechte des Proletariats, dann sind wir eins und werden auch mit Ent­schlossenheit zum Ziele gelangen.

Das Land geht also entseglichen Ereignissen entgegen, selbst wenn es gelingen sollte, diese Bewegung im Keim zu erwürgen. Niemand weiß, was aus diesem blutigen Kriege werden soll, nur einer ist imstande, dem Morden Einhalt zu hun, wenn er die Forderungen des Volkes erfüllt. Aber der Bar ist weit....

Bebel über den Maffenstreik.

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Kein Frieden auf Kuba!

Alpendiebe. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen wurde das Observatorium auf dem Mont Blank von Dieben geplündert und zerstört. Alles transportfähige Material, Instrumente und Lebensmittel, wurde geraubt, das Burückbleibende vernichtet.

Das Grab in den Wellen. Der evangelische Haupt pfarrer zu St. Leonhard in Basel, Oskar Braendlin, hat sich in den Rhein gestürzt und ist ertrunken. Infolge eines Augenleidens zeigte er in jüngster Zeit Spuren von Schwer. mut, die nicht ernstlicher Natur zu sein schienen. Der Ver unglückte zählte erst 53 Jahre und hinterläßt Frau und drei Kinder. Er war ein Führer der firchlichen Reformrichtung, schriftstellerisch tätig und von der Gemeinde hochverehrt und geachtet.

Was lange erwartet wurde, tritt nun ein: Amerika wird in der fuvanischen Angelegenheit sein Machtwort sprechen, nachdem Präsident Palma erklärt hat, die Friedensbedingungen nicht annehmen zu können. Die Nachricht fann nicht über­raschen. Nach dem Verhalten der Rebellen, die nur noch eine gesegloje, zum Rauben und Plündern geneigte Bande sind, ist die Intervention unvermeidlich, soll nicht unnennbares Unheil über die Insel kommen.

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Dreizehn Berglente in die Tiefe gestürzt. In einer Kohlengrube in Ayrshire stürzte ein Förderkorb infolge Reißens des Seiles, in welchem sich 13 Personen befanden, in die Tiefe. Viele von ihnen wurden schwer verletzt.

Lokales.

Ausnahmeta auf den Preußisch- Heffif Balshr mit den meiften name tarif für Düngemit inger fabritation, beffen

gelaufen wäre, bleibt blieklich 30. april 19 Die neuen Vorfahr fahrzeugen treten of faberer Wichtigkeit ist, d ar nicht unter 18 Sab

ein Beugnis einer f ige Bertrantheit mit hmung des Fahrzeugs tem polizeilich begla and fich hoffentlich die erringern, und das fon mittel felbft liegen. Entgegenfor fort bei vielen Behörd daher erfreulich feftzu natsbehörden in dieser Lalaßlich des Umbaues Gerichtsgebäude wurde Jurnalisten bin für die play eingerichtet. Frü meit im Dunkeln, fahen Berhandlung wenig. Di bolfer. Tie neuen Pla forderungen. Möchten fi geben der Darmstädter G J Gießen tann man auch nicht flagen. Der Apotheke hielt am Montag in Da erdentlich zahlreich befuch Mitglieder des Ministeri Beint vorfienden, Med 25 Jahre Vorftandsmitgl Dom Großherzog verlieh Mi Krone überreicht. Beine Ausstellung von berbunden.

27. September 1906.

** Landwirtschaftstammer- Wahlen. Für den 14. Wahlbezirk( Bad Nauheim) der Provinz Oberhessen ist an Stelle des Großh. Kreisamtmanns Muhl der Großh. Kresamtmann Spamer zu Friedberg zum Wahlkommissar ernannt worden.

* Die Kaisermanöver im nächsten Jahre finden wie verlautet, zwischen dem 13., 14. und 15. Korps statt. * Die Hessische Landes hypotheten bant legt bis zum 9. Oftober 5 000 000 Mt. 4%% ige reichsmündels fichere, bis 1913 unverlosbare und unfündbare Pfandbriefe und Kommunal- Obligationen zu 102,45% zur Brichnung auf.

Denigemäß hat Präsident Roosevelt angeordnet, daß alle verfügbare Marineinfanterie sofort nach ihrem Eintreffen auf Kuba gelandet werden soll, wozu bereits Befehl an die Kreuzer Prairie" aus Boston," Brooklyn" aus Philadelphia und das Schlachtschiff Texas" aus Norfolk ergangen ist, die ebenso wie ein in New- Orleans gecharterter Kauffahrer nach Kuba unterwegs sind, um Truppen dorthin zu bringen. Man nimmt an, daß in kurzer Zeit eine Streit: macht von 12000 Mann, die teils bereits in Kuba sind, teils Marschorder erhalten hatten, unter dem Befehl des Oberst Waller, der seizeit die Marineinfanterie auf dem Marsche nach Pefing befehligte, auf Kuba versammelt sein werden.

Gr. Mannheim, 26. September. Heute begannen die Verhandlungen über das Thema, das bielleicht den wichtigsten Programmpunkt des sozialdemokratischen Parteitages bilden wird über den politischen Massenstreik. Auf dem letzten Parteitage in Jena trat eine Verschieden­heit der grundsätzlichen Anschauungen über diese Frage zutage, die bisher durch feinerlei Auseinandersetzungen gemindert werden konnte. Gewerkschaften und politische Partei­Organisation traten sich in heftigen Diskussionen gegenüber. Besonders wurde der erste Führer der Partei, Bebel, als Feind der Gewerkschaften angegriffen. Er hat nun eine ver­mittelnde Resolution dem Parteitage vorgelegt, in der die Gewerkschaften als unumgänglich notwendige Organisationen anerkannt werden. Trotzdem soll der politische Massenstreik von den diesem Kampfmittel abholden Gewerkschaften an­erfannt werden, wenn der Parteivorstand die Notwendigkeit des Massenstreits für gegeben erachtet. Parteivorstand und Gewerkschaften sollen in solchen Fällen die für erforderlich gehaltenen Maßnahmen gemeinsam ergreifen.

Die Berteidigung des Parteivorstandes.

* Die, Darmft. 8tg." schreibt offiziös: Wie wie hören, sind die Verwaltungsbehörden angewiesen worden, auf den Erlaß von Polizeiverordnungen hinzuwirken, welche die Ein richtung und den Betrieb von Bäckereien und solchen Konditoreien regeln, in denen neben Konditorwaren auch Ein Entwurf, der für die Bäckerwaren hergestellt werden. fragliche Polizeiverordnung vorbildlich sein soll und die zu stellenden Mindestforderungen enthält, ist im Bundesrat aus gearbeitet worden. Der Entwurf enthält teilweise Vors schriften zum Schuße der Gesundheit und Sittlichkeit der Arbeiter, teils solche, die im Interesse der Nahrungsmittel hygiene die bei der Betriebsführung aller Bäckereien gebotene Reinlichkeit sichern. Da auch die übrigen Bundesstaaten entsprechend vorgehen, wird eine im wesentlichen einheitliche Regelung für das ganze Deutsche Reich zu erwarten sein.

In dieser Lage hat sich Präsident Palma endlich zu dem entschlossen, was er schon längst hätte tun sollen. Er hat den Kongreß zu einer außerordentlichen Tagung auf Donners: tag einberufen, und will demselben seinen und des Vizepräsi­denten Rücktritt anbeimstellen, nachdem er persönlich Taft und Bacon die unbedingte Verwerfung der Friedensbedingungen seitens der Regie: rung mitgeteilt hat. Der Vizepräsident hat sich bei einer Unterredung im Namen der gemäßigten Partei über die un­billige Behandlung seitens der Kommissare Roosevelts beklagt

Zur Begründung seiner Resolution nahm Bebel heute morgen zunächst das Wort. Der Parteihäuptling suchte zu erflären, warum die Massenstreit- Frage eine solche Es hätten vertrauliche Be Bedeutung gewonnen habe. sprechungen zwischen dem Parteivorstand und der General tommission der Gewerkschaften stattgefunden, die durch die Indiskretion der sogenannten Einigkeit", eines angeblichen Parteiblattes, an die Oeffentlichkeit gekommen seien, da die Einigkeit" dieses Protokoll veröffentlicht und in tendenziöser Weise entſtellt hat. Das war ein Treubruch schlimmster Art. Der Name Einigkeit" für dieses Blatt sei der bitterste Hohn. Leider hätten viele Genossen eine abfällige Kritik an dem Parteivorstand geübt. Bebel fuhr fort: Ich fann mir fem größeres Verbrechen denken, als wenn eine Partets tena mit einer anderen, der von der Partei ein Be

** Zählung der Veteranen. Die Bürger meistereien sind fürzlich von der Regierung beauftragt worden, eine Zählung der Kriegsteilnehmer aus den Jahren 1849, 1864, 1866 und 1870/71 vorzunehmen. Die Zählung be zieht sich nur auf ehemalige Unteroffiziere und Mannschaften.

d erklärt, daß Taft und Bacon sich rückhaltlos auf die Cette der Liberalen gestellt hätten im Gegensatz zu der be stehenden und anerkannten Regierung. Tast erklärt Palmas Vorgehen für ungerechtfertigt, da er zuerst in Verhandlungen eingetreten wäre mit dem freiwilligen Versprechen, sich an die Entscheidung der amerikanischen Abgesandten zu halten, dann aber gleich den ersten Vorschlag, der gemacht wäre, abgelehnt habe. Alle Mitglieder des Kabinetts haben ihre Demission angeboten. Da Amerika die Bedingungen der Rebellen billigt, wird Palmas Beschwerde nicht viel helfen und sein Rücktritt fann einzig und allein der Insel Kuba den Frieden verschaffen.

Nab und fern.

k. Freiwillige Feuerwehr und Sanitäts tolonne. Nächsten Sonntag wird die Gießener Freiwillige Feuerwehr in Gemeinschaft mit der Freiw. Sanuätstolonn an einem größeren Gebäude mitten der Stadt eine Lösch und Rettungsübung abhalten. Wie wir erfahren, so sollen die Aufgaben der Feuerwehr sowie der Sanitätsfolonn sehr schwierig gestellt sein. Wir wollen wünschen, daß von den selben alle Maßnahmen und Aufgaben in vollendeter Wes gelöst werden. Eine solche Uebung der beiden Rettungs fattoren, welche sich für den Dienst der Nächstenliebe hergeben, ift sehr anerkennenswert zu bezeichnen.

Ein homöopathisches Krankenhaus wird demnächst in Elberfeld errichtet. Der gegründete Verein hat für den Bau jezt ein neun Morgen großes Grundstück im Norden der Stadt mit aufstehenden Gebäulichkeiten, großem Garten, Baumhof und Wiesen erworben. Die zu dem Kauf erforder­liche Genehmigung des Regierungspräsidenten ist bereits ein­getroffen.

Bei der Arbeit erschlagen. Der 35jährige Schlosser Günter war in einer Geldschrankfabrik zu Berlin an der Fräsmaschine beschäftigt. Ueber der Maschine hing von der Decke herab, an Stangen und Ketten befestigt, eine eiserne Tür, die zu einem großen Tresor gehörte. Plötzlich brachen zwei Stangen, die Tür stürzte herab und erschlug den un­mittelbar darunter stehenden Günter.

Eine eigenartige 2 in Deutschen Reich stat 8ahlung der Krüp fchieht durch die Ortspo eines Arztes, während arbeitung vom Deutscher übernommen worden fini Bahlfarten enthalten zeh

* Angesichts der nahe bevorstehenden Einstellung der Rekruten sei auf folgendes aufmerksam gemacht: Di Rekruten sind verpflichtet, vor ihrer Einstellung ein etve gegen sie schwebendes Gerichtsverfahren der Militärbehörde anzuzeigen. Sie werden eventuell nicht eher eingestellt, b die Strafsache einschließlich Strafvollstreckung erledigt it Wer die Anzeige unterläßt, wird bei einer Verurteilung behufs Verbüßung der Strafe wieder entlassen und folgenden Jahre erneut ausgehoben, ohne daß die bereit zurückgelegte Dienstzeit angerechnet wird. Die Refruta die der Invaliditäts- und Altersversicherung unterliega, haben ihre Quittungskarten der zuständigen Drtsbehörde Aufbewahrung zu übergeben, weil die Karte ungültig wi wenn sie nicht innerhalb zweier Jahre nach dem Ausstellung datum umgetauscht oder verlängert wird. Eine Unterlassung fann später Schwierigkeiten, bei eventuellem Anspruch eine Rente große Nachteile haben.

Gasvergiftung. Einer Gasvergiftung erlegen ist der 60 jährige Major a. D. Artur Hickmann, Steglitz. Als Major H. nicht zur gewohnten Stunde im Speisezimmer erschien, suchte ihn seine Gattin in seinem Schlafzimmer auf. Als die Tür geöffnet wurde, fand Frau H. das Zimmer völlig von Gas angefüllt. Der Major lag leblos im Bett. Aerztliche Hilfe erwies fich erfolglos, denn der Tod war bereits einge=

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der württemberg shen wie der Minister des J bergischen Obstbäume, be einen Wert von 175 M

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* Soldatenbriefe. Ueber die Beförderung Soldatenbriefen sind vom Reichspostamt zum Teil neue e stimmungen ergangen. Insbesondere soll in Zukunft Nachsendung portofrei beförderter Briefe und andere S.ndungen an Militärpersonen, die vorübergehend beurla oder bereits aus dem Militärdienst befreit sind, ohne Bor ansat geschehen. Mahnbriefe, in denen Soldaten an Bezahlung von entnommenen Waren usw. erinnert Jerb dürfen ist unter der Aufschrift: Soldatenbrief. Eig Angelegenheit des Empfängers" portofrei befördert werd In bestimmten Fällen ist die Anwendung des Portofreihe vermerks Militärsachen" oder Heeresschen" ebenf zulässig.

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Weblar, 26. S 16hrige Schreiber 2.

Lieferung von Düngemitteln. Das Grozt Ministerium der Finanzer, Abteilung für jorft Kameralverwaltung, hat auch in diesem Jahre der Land wirtschaftlichen Hauptgenossenschaft für Oberhiffer, e..m.b in Friedbero, die Lieferung von fünstlichen Düngemitteln, in gefant 9000 3 ntn r Thomasmehl, 5600 Bentner Ranit 1200 Bentner Superphosphate zur Düngung der Domaria wiesen und Forstgärten übertragen.

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Safe von 4 Monaten

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